5 häufige Fehler bei der Prompt Auswahl [Unsere Auswertung]

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Viele Prompt-Monitorings sind Geldverschwendung. Weil sie die falschen Prompts abprüfen. Oder auf alten SEO-Gewohnheiten beruhen. Oder eine Sichtbarkeit zeigen, die nur auf dem Papier existiert. Woran erkennt man gute Prompts?

Das besprechen wir in dieser Podcastfolge. Die Basis dafür: Wir haben 500 kostenlose GEO-Checks in unserem Tool J.O.E. ausgewertet. Fünf Muster tauchen immer wieder auf. Viele davon kennen wir auch aus unserer Beratung.

Wir gehen die fünf häufigsten Fehler bei der Promptrecherche durch. Wir zeigen sie an umgewandelten Beispielen direkt im Tool.

Spoiler: Alle Fehler sind unnötig und schnell zu beheben.

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Fehler 1: Informationelle Prompts

Viele starten bei ihre Prompt Recherche mit einem SEO-Ansatz, der viele Jahre sehr gut funktioniert hat. Sie geben informationelle Prompts ein.

Beispiel: Man ist eine Storytelling-Agentur und möchte also zu „Storytelling“ sichtbar sein. Also geben die Verantwortlichen Prompts ein wie „Was ist Storytelling?“ Oder: „Wie funktioniert Storytelling?“ Das Beispiel lässt sich auf alle Branchen, Dienstleistungs- und Produktbereiche übertragen.

Das Problem: Hier antworten die KI-Systeme aus sich selbst heraus. Manchmal nutzen sie dafür Websites als Quelle. Die User erfahren die Antwort auf ihre Frage also im KI-System selbst. Ob sie dann auf Quellen klicken ist fraglich. Seit die AI Overviews eingeführt worden sind, ist über alle Branchen hinweg der Website Traffic eingebrochen. Die meisten User geben sich also mit der KI-Antwort zufrieden – und steigen hier eher in einen individuellen Chat mit der KI ein statt auf eine Quelle zu klicken.

Daher empfehlen wir, informationelle Prompts nicht zu monitoren – oder nachrangig zu behandeln. Wichtiger ist uns, dass wir die Prompts und KI-Antworten auswählen, in denen konkrete Marken und Unternehmen empfohlen werden.

Informationeller Prompt Beispiel

In dem Beispiel sieht man, dass ChatGPT die Frage aus sich selbst heraus beantwortet. Im GEO-Check dazu werden Apple und Nike als Marken erwähnt – als positives Beispiel für Storytelling.

Fehler 2: Hyperspezielle Wunsch-Prompts

Viele denken sich „Wunsch-Prompts“ aus, die hyperspeziell sind. Das liegt nahe, denn KI-Systeme können lange und sehr individuelle Anfragen verarbeiten. Also werden die Prompts immer spezieller.

Beispiel: Ein Unternehmen verkauft Akku-Rasenmäher. Also geben die Verantwortlichen Prompts ein wie „Kompakter Akku-Rasenmäher für einen kleinen Stadtgarten mit klappbarem Griff, vertikaler Lagerung und Mulchfunktion“. Oft sind die Kriterien so gewählt, dass genau die Stärken des eigenen Produkts zum Tragen kommen.

Das Problem: Die KI nennt hier zwar Marken und empfiehlt konkrete Produkte. Das AI Visibility Monitoring wirkt also valide. Aber so ein Prompt bildet nur einen winzigen Ausschnitt des Marktes ab. Angenommen, 300.000 Menschen suchen jeden Monat nach einem Akku-Rasenmäher. Jeder von ihnen kombiniert andere Kriterien – Gartengröße, Antrieb, Fangkorb, Schnittbreite. Daraus entstehen Millionen möglicher Promptkombinationen. Wer nur eine davon monitort, erfasst nur diesen einen speziellen Fall. Und alle Kombinationen zu überwachen, ist in keinem Tool realistisch. Das Monitoring sieht dann zwar gut aus, aber es ist nicht valide.

Daher empfehlen wir, auf der ersten Kriterienebene zu bleiben. Also ein Prompt pro Kriterium: „Ich suche einen Akku-Rasenmäher mit Radantrieb.“ Oder: „Ich suche einen Akku-Rasenmäher für kleine Gärten.“ Unsere Erfahrung zeigt: Wer bei den einzelnen Kriterien sichtbar ist, wird auch bei Kombinationen häufig empfohlen. So lässt sich ein Produktbereich mit rund 30 Prompts gut abdecken.

Fehler 3: SEO-Keywords wie kaufen, bestellen

Viele übernehmen bei der Promptrecherche die klassischen Zusätze aus dem SEO. Das ist nachvollziehbar. Begriffe wie „kaufen“, „bestellen“, „buchen“, „beste“ oder „Vergleich“ haben jahrelang zuverlässig gezeigt, dass jemand eine Kaufabsicht hat.

Beispiel: Ein Unternehmen verkauft Akku-Rasenmäher und möchte bei Kaufinteressierten sichtbar sein. Also geben die Verantwortlichen Prompts ein wie „Akku-Rasenmäher kaufen“. Oder: „Bester Akku-Rasenmäher im Vergleich“. Das lässt sich genauso auf Dienstleistungen übertragen, etwa „Storytelling-Agentur buchen“.

Aber: KI-Systeme brauchen diese Zusätze nicht mehr. Sie erkennen die Absicht hinter einer Anfrage selbst. Wer im AI Mode nur „Ich suche einen Akku-Rasenmäher“ eingibt, bekommt sofort konkrete Produktempfehlungen. Oft mit einer Tabelle, die die technischen Daten direkt vergleicht. Kaufen, beste und Vergleich stecken also schon implizit in der Antwort. Gleichzeitig werden die Nutzer solche Zusätze immer seltener eingeben – und damit verschwinden sie nach und nach aus den Daten. Ein Monitoring auf diese Prompts misst also an der tatsächlichen Nutzung vorbei.

Daher empfehlen wir, die alten SEO-Zusätze zu streichen. Ins Monitoring gehört das Produkt oder die Leistung, die man anbietet. Also „Ich suche einen Akku-Rasenmäher“ statt „Akku-Rasenmäher kaufen“. Die weitere Ausdifferenzierung entsteht dann über die Kriterien – so wie bei Fehler 2 beschrieben.

Vergleich Beispiel

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Fehler 4: Die eigene Marke abfragen

Viele nehmen auch ihren eigenen Markennamen ins Monitoring auf. Beraterinnen und Berater geben oft den eigenen Namen ein. Das ist verständlich. Schließlich möchte man wissen, was die KI-Systeme über einen sagen.

Beispiel: Ein Hersteller wie Einhell verkauft Akku-Rasenmäher. Also geben die Verantwortlichen Prompts ein wie „Welche Rasenmäher bietet Einhell an?“. Oder: „Wie gut sind die Akku-Rasenmäher von Einhell?“

Das Problem: Wer direkt nach der Marke fragt, bekommt sie natürlich auch genannt. Diese Prompts kommen also auf 100 Prozent KI-Sichtbarkeit. Und das verzerrt das gesamte Monitoring. Denn eigentlich will man wissen, wie oft die eigene Marke bei einem generischen Begriff wie „Akku-Rasenmäher“ empfohlen wird. Mischt man Brand-Prompts darunter, steigt die durchschnittliche Sichtbarkeit künstlich an.

Das kennt man aus dem SEO: Die Search Console zeigt viel Traffic, aber ein Großteil davon ist Brand-Traffic. Das sind Menschen, die das Unternehmen schon kennen. Die große Stärke von GEO liegt aber im Neukundengeschäft – also darin, bei Menschen empfohlen zu werden, die die Marke noch nicht kennen.

Daher empfehlen wir, Brand-Prompts aus dem Sichtbarkeits-Monitoring herauszunehmen und gesondert zu überwachen. Wie die KI über die eigene Marke spricht, ist trotzdem ein wichtiges Thema. Das gehört aber in eine eigene Brand-Sentiment-Analyse mit eigenen Prompts. Etwa „Wie vertrauenswürdig gilt Einhell in der Branche Rasenmäher?“ oder „Wird Einhell als innovativ angesehen?“. Hier zeigt sich dann auch, wo die KI Kritik übt – zum Beispiel an zu viel Kunststoff oder einem wackeligen Griff.

Fehler 5: Die eigene Domain abfragen

Manche geben in den GEO-Check gar keinen Begriff ein, sondern ihre Domain. Das ist ein Missverständnis, das aus dem SEO kommt. Dort ist die Domain-Analyse seit Jahren Standard, um die eigene Sichtbarkeit zu überprüfen. Für die KI-Sichtbarkeit funktioniert das aber nicht. Denn KI-Systeme empfehlen keine Domains, sondern Produkte, Leistungen und Marken – und zwar als Antwort auf konkrete Prompts. Wer eine Domain eingibt, hat keine Grundlage für eine sinnvolle Promptrecherche und bleibt dort oft schon stecken.

Daher empfehlen wir, SEO-Analyse und GEO-Monitoring klar zu trennen. Wer Keywords recherchieren oder Domains prüfen möchte, braucht dafür eine eigene SEO-Funktion. In J.O.E. gibt es diese Funktionen in der Pro-Version (Keyword Recherche und Domain Abfrage). Ins GEO-Monitoring gehört dagegen das Produkt oder die Leistung, die man anbietet. Daraus entstehen dann die Prompts, an denen sich die tatsächliche KI-Sichtbarkeit messen lässt.

Domain Abfrage in J.O.E.

AI Visibility Monitoring: So geht es richtig

Eine gute Prompt-Recherche ist kein Bauchgefühl. Sie folgt einer klaren Logik. Und sie ist die Grundlage für alles, was danach kommt. Denn nur wenn die Prompts sauber ausgewählt sind, zeigt das Monitoring die tatsächliche KI-Sichtbarkeit. Wir empfehlen dafür drei Schritte.

Erstens: Mit dem Produkt oder der Leistung starten. Die entscheidende Frage lautet: Was bietet man an und wonach suchen die Kunden? Ins Monitoring gehört also nicht der allgemeine Themenbegriff, sondern das konkrete Angebot. Ohne Kauf-Zusätze, ohne Markennamen und ohne Domain.

Zweitens: Die Prompts in die Tiefe recherchieren. Ausgehend vom Produkt entstehen die Prompts auf der ersten Kriterienebene. Also ein Prompt pro Kriterium. Dabei gilt: Die Prompts müssen zum eigenen Angebot passen. Wer ein bestimmtes Merkmal nicht anbietet, braucht dazu auch keinen Prompt. Außerdem sollten die Prompts auf Daten beruhen, nicht auf Wünschen. In J.O.E. schlagen wir deshalb Prompts auf Basis von SEO- und KI-Daten vor. Ausgewählt werden die mit hohem Suchvolumen und hoher KI-Relevanz. So entsteht ein Promptset, das mit rund 30 Prompts einen ganzen Produktbereich und sehr viele Kombinationen abdeckt.

Drittens: Die Analyse starten. Wir sehen oft, dass Nutzer in der Prompt-Recherche stecken bleiben. Dabei hilft es, einfach anzufangen. Im kostenlosen GEO-Check von J.O.E. lassen sich fünf Prompts auswählen, ohne Anmeldung. Lieber fünf Prompts wählen, die ungefähr passen, und die Analyse starten. Dann sieht man, wie sich das Dashboard aufbaut und wie ein Monitoring überhaupt aussieht. Das Ergebnis: ein sauberes, tiefes und valides Monitoring statt Zahlen, die nur auf dem Papier gut aussehen.

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Wir beraten Marketing-Verantwortliche in SEO & GEO

Für alle, die einen SEO-Sparringspartner suchen oder eine umfassende SEO-Beratung benötigen, sind Fabian und Benjamin die perfekte Wahl. Als Inhouse-SEO-Expertin suchte ich nach kompetenter Unterstützung in Sachen SEO und wurde bei ihnen fündig. In einem äußerst angenehmen Kennenlerngespräch entwickelten wir gemeinsam ein Vorgehen, um das Thema SEO bei den einzelnen Stakeholdern zu etablieren und dadurch mehr interne Sichtbarkeit für das Thema zu gewinnen. Basierend auf diesem Erstgespräch und einem gemeinsamen Kick-Off mit den Stakeholdern wurde von den beiden eine fundierte SEO- und Content-Strategie für einen Produktbereich entwickelt. Seitdem begleiten mich beide als Sparringspartner bei der Umsetzung.

Die Zusammenarbeit mit Fabian und Benjamin bereitet mir und allen Projektbeteiligten große Freude, da sie ihr Handwerk verstehen und eine immense Leidenschaft für SEO mitbringen. Diese Kombination ist ansteckend und motiviert alle zu Höchstleistungen.

Regina Biskop
Search Engine Optimization Expert, Deutsche Kreditbank AG

Mit großer Zufriedenheit blicke ich auf das SEO-Projekt zurück, dass wir mit Benjamin und Fabian durchgeführt haben. Zum einen war die Zusammenarbeit auf einer sehr sympathischen, zielorientierten Ebene. Zum anderen war die Beratung so ausgerichtet, dass wir direkt mit der Umsetzung loslegen konnten. Wir haben ganz konkrete Optimierungsvorschläge bekommen, die auf unsere internen Kapazitäten abgestimmt waren und daher auch realistisch umsetzbar waren. Auch wenn erst ein paar Monate vergangen sind, können wir jetzt schon erste Früchte unserer Arbeit in den Google-Rankings sehen. Der Traffic bei den für uns relevanten Keywords nimmt stetig zu und wir haben noch genug konkrete Arbeitspakete von Benjamin in der Pipeline, mit denen wir unsere Site boosten können. Außerdem haben wir durch die Beratung intern so viel SEO-Know-how erworben, dass wir inzwischen selbständig unsere Site optimieren können. Und das Wichtigste: Die Besucherzahlen haben sich verdoppelt – mit entsprechend positiven Auswirkungen auf den Umsatz.

Mark Mauderer
Digital Marketing Manager, Bierbaum Proenen

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GEO beginnt mit der Prompt-Recherche – und genau hier bleiben viele hängen. Welche Prompts bilden meinen Markt wirklich sinnvoll ab? Welche sind redundant? Welche gehören ins Monitoring – und welche kann ich weglassen? Genau das machen wir in diesem Workshop gemeinsam. Du arbeitest parallel in unserem Tool und stellst Schritt für Schritt dein eigenes Prompt-Set zusammen. Als Academy-Mitglied hast du Zugriff auf unser Tool JOE (Community-Plan). Das Ziel: Am Ende des Workshops steht dein fertiges GEO Monitoring: fokussiert, sinnvoll strukturiert und passend zu deinem Markt.

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