Online-Marketing für Unternehmen: Die 5 großen Bausteine

Wie setze ich in meinem Unternehmen ein Online-Marketing auf? Wie entwickle ich eine Strategie, wie setze ich es um und viel kostet es? Unsere Erfahrungen aus über 15 Jahren Online-Marketing. Aus der Praxis mit zahlreichen Beispielen.

Ob Geschäftsführung, Marketingleiter oder Vertrieb: Viele verantwortliche Personen bauen für ihr Unternehmen das Online-Marketing auf. Dafür benötigen Sie eine klare Strategie, aber auch konkrete Maßnahmen und Tools für die Erfolgsanalyse.

Als Online-Marketer betreuen wir, Fabian Jaeckert und Benjamin O’Daniel, unsere Kunden. Vom spezialisierten Solopreneuren bis zum Konzernen.

Online-Marketing: Die Definition und unsere Erfahrung

Was versteht man unter Online-Marketing?

Unter Online-Marketing versteht man alle Marketing-Maßnahmen im Web. Es gibt zwei große Welten: Eine organische, “kostenlose” Sichtbarkeit in Form von spannenden Inhalten und eine bezahlte Sichtbarkeit in Form von Anzeigen. Und das auf Websites, Suchmaschinen und Sozialen Netzwerken. Eine organische Sichtbarkeit muss man sich mittel- bis langfristig aufbauen. Anzeigenschaltung dagegen funktioniert kurzfristig. Häufig kombinieren Unternehmen auch beide Welten.

Wie blicken wir auf Online-Marketing?

Online-Marketing entwickelt sich extrem dynamisch. Es kommen immer neue Plattformen hinzu. Und etablierte Plattformen wandeln sich. Gleichzeitig haben Unternehmen, die neu einsteigen, immer gute Chancen. Denn die meisten Wettbewerber sind immer noch sehr zurückhaltend. Und das quer durch alle Branchen. Das zumindest ist unsere Erfahrung aus unserer jahrelangen Beratung. In vielen Unternehmen gibt es auch nur vergleichsweise wenig Personal, das sich ums Online-Marketing kümmert.

Beispiele aus unserem Alltag: So setzen Unternehmen Online-Marketing für sich ein

Beispiel Software-Unternehmen

Ein B2B-Unternehmen aus Süddeutschland vertreibt Software international in zehn Ländern. Dafür hat es seit vielen Jahren eine Google Ads-Kampagne aufgesetzt, die dem Vertrieb Leads liefert. Gleichzeitig investiert es in Suchmaschinenoptimierung, um zu den wichtigen Begriffen auch sichtbar zu sein.

Beispiel Consulting-Unternehmen

Ein Consulting-Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen berät mittelständische Unternehmen in steuerlichen Fragen. Dafür setzt es eigene Webinare auf, die es über LinkedIn bewirbt. Zudem haben die Berater für sich eine eigene LinkedIn Content-Strategie entwickelt und posten regelmäßig interessante Inhalte und halten so Kontakt zu ihren Kunden.

Beispiel Food-Unternehmen

Ein traditionsreicher Hersteller für Lebensmittel baut sich über mehrere Jahre einen eigenen Onlineshop auf – auch als eigenes Standbein zum traditionellen Vertrieb über die Supermärkte. Über Suchmaschinenoptimierung erreicht das Unternehmen eine große Sichtbarkeit und gewinnt auf direktem Wege Kunden, die es über einen Newsletter an sich bindet.

Beispiel Startup im Textilbereich

Ein junges B2C-Startup beginnt zunächst auf Amazon. Aber schon nach kurzer Zeit wird ein eigener Shop aufgesetzt. Das Unternehmen setzt konsequent auf Suchmaschinenoptimierung – und da insbesondere auf nutzwertige, unkommerzielle Texte und Videos rund um das Thema. Die organische Sichtbarkeit steigt enorm an und sorgt für eine hohe Marge auf jedem Verkauf.

Beispiel Experte im HR-Sektor

Ein B2B-Unternehmen aus dem Anlagenbau hat bisher immer auf Messen alle wichtigen Kontakte und Aufträge generiert. Doch seit Corona hängt der Vertrieb in der Luft. Das Vertriebsteam setzt jetzt stattdessen auf LinkedIn. Hier baut sich jeder Angestellte sein eigenes persönliches Netzwerk auf. Über Google Ads kommen zusätzlich Kontaktanfragen.

Beispiel Unternehmen Anlagenbau

Ein B2B-Unternehmen aus dem Anlagenbau hat bisher immer auf Messen alle wichtigen Kontakte und Aufträge generiert. Doch seit Corona hängt der Vertrieb in der Luft. Das Vertriebsteam setzt jetzt stattdessen auf LinkedIn. Hier baut sich jeder Angestellte sein eigenes persönliches Netzwerk auf. Über Google Ads kommen zusätzlich Kontaktanfragen.

Exklusive Webinare und SEO-Tipps: Unser Newsletter

Über unserem E-Mail-Verteiler laden wir zu kostenlosen Webinaren ein. Exklusiv tauchen wir in Projekte ein, besprechen Tools und Strategien und teilen Erkenntnisse aus Tests und Gesprächen mit Experten aus der Branche.


Online-Marketing-Tools: Sechs Beispiele

Ranking

Wie gut steht die Website im Google Ranking? Viele Geschäftsführer und Führungskräfte prüfen dies ab, in dem sie einen wichtigen Begriff googeln. Aber die Ergebnisse sind häufig verfälscht. Zudem geht es weniger darum, wie gut eine Website zu einem einzigen Begriff steht. Sondern zu hunderten oder tausenden Begriffen – und wie wertvoll diese einzelnen Begriffe sind. Das lässt sich über ein Ranking-Tool analysieren.

Sichtbarkeit eines Unternehmens
Keywords aus einem Tool

Keywords

Bei den Keywords ist es ähnlich: Praktisch jedes Unternehmen hat hunderte bis tausende Begriffe, die hochrelevant für das Geschäft sind. Entscheidend ist hier, die sogenannten generischen Begriffe zu recherchieren. Also allgemeine Begriffe, bei denen die User noch kein konkretes Unternehmen im Sinne haben. Wer hier sichtbar ist, erhält hoch relevante Besucher auf seine Website. Mehr über Keyword-Recherche.

Crawling

Bei umfangreichen Websites steht zu Beginn einer Analyse immer ein Crawling an. Darin wird geklärt, wie viele Unterseiten es eigentlich gibt und welche Funktionen sie haben. Etwa Produktseiten, Blogartikel, Funktionsseiten. Aus dem Crawling ergibt sich ein erster Überblick. Häufig werden darüber auch technische Mängel festgestellt. Hörtipp: Hier haben wir einen Crawling-Experten interviewt.

Screenshot aus einem Crawling Tool

Traffic

Auf jeder Website sind Besucher. Aber wo genau? Auf welchen einzelnen Unterseiten sind wie viele Besucher? Wie verhalten sie sich auf der Website? Wo schließen sie zum Beispiel etwas ab? Auf welchen Seiten verweilen Besucher länger und auf welchen nicht? Solche Fragen werden mit einem Tool für Traffic-Analyse beantwortet. Es sollte immer Bestandteil eines Online-Marketing-Toolsets sein. Zum Beispiel über Google Analytics.

Heatmaps

Mit Heatmaps steigt man noch tiefer in eine einzelne Unterseite ein. Man sieht zum Beispiel, wie tief Besucher auf einer einzelnen Unterseite einsteigen, wohin sie klicken und wie sie scrollen. Selbstverständlich anonymisiert. Aber in der großen Zahl sind Heatmaps eben sehr aufschlussreich. Denn so kann man seinen Content weiter verbessern. Hier berichten wir über ein konkretes Beispiel für eine Heatmaps-Analyse.

Ladezeitmessung mit Lighthouse

Ladezeiten

Ladezeiten sind ein sehr wichtiger technischer Faktor im Online-Marketing. Ladezeiten sind ein Rankingfaktor für Google. Aber auch für User ein entscheidender Punkt. Mit jeder Millisekunde, die eine Website länger lädt, springen immer mehr User ab. Für eine Verbesserung der Ladezeit kommt in der Regel die IT mit ins Spiel. Online-Marketing braucht auch häufig Entwickler-Ressourcen. Mehr über SEO-Tools.

Online-Marketing-Maßnahmen: Strategien und Kanäle

Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, ist in vielen Unternehmen immer noch Stückwerk. Worauf kommt es wirklich an? Was sind die wesentlichen Themen, um die man sich kümmern muss? Darum geht es auf unserer Themenseite zur Suchmaschinenoptimierung.

Blogmarketing Strategien

Ein Blog bringt viel – zumindest in der Startphase. Doch irgendwann beginnen die Zweifel. Manchmal nach 50 Artikeln. Spätestens nach 500 Artikeln. Wir beleuchten Blogstrategien auf ihre Vor- und Nachteile und sprechen über Alternativen. Zu Blogmarketing.

LinkedIn Content Strategie

Auf LinkedIn kann man sehr große Reichweiten erzielen – vor allem mit seinem persönlichen Profil. Dafür sind drei Dinge nötig: Ein starkes Profil, ein gutes Netzwerk und eine kluge LinkedIn Content Strategie. Zu LinkedIn Content Strategie.

Linkaufbau

Links sind und bleiben ein wichtiger Faktor, um in Suchmaschinen vorne zu stehen. Aber wie baue ich Links auf? Und zwar wirkungsvolle Links, die nicht kopierbar sind? Darum geht es beim Linkaufbau.

Google Ads

Google Ads bringen Traffic und Conversions. Das hat allerdings seinen Preis. Es geht darum,  effiziente Kampagnen aufzusetzen und auszusteuern. Und auch die Arbeit am Content kann viel bewirken. Zu unserer Themenseite Google Ads.

Content Marketing

Im Content Marketing herrschen ganz unterschiedliche Schulen mit ebenso unterschiedlichen Herangehensweisen. Wir erklären die verschiedenen Stränge und wie wir Content Marketing sehen. Zur Themenseite Content Marketing.

Unser Online Marketing Podcast: Jede Woche Input

In unserem Online-Marketing-Podcast sprechen wir jede Woche über Strategien, Beispiele und Vorgehensweisen. Wir teilen unser Wissen, offen, ehrlich und ungeschnitten. Außerdem laden wir regelmäßig Unternehmer, Führungskräfte und Experten ein, um über ihre Arbeit und ihre Fachthemen zu sprechen.

Tipp: Einfach durch unsere Folgen scrollen und ein paar Episoden herauspicken. Dann den Podcast im Auto auf dem Weg zur Arbeit oder beim Kochen oder Aufräumen hören. Podcasts machen schlauer – und jeden Stau erträglicher.

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Online-Marketing-Konzept: Für eine klare Strategie

Ausgangslage

Viele Unternehmen lassen sich von Trends treiben. Ob Facebook, Instagram oder TikTok: Es kommen immer neue Plattformen auf den Markt. Das heißt aber noch lange nicht, dass die neue Plattform auch die richtige Adresse für das Unternehmen ist. Die wenigsten Unternehmen haben genug Ressourcen, um alle Kanäle zu bespielen. Also geht es um die richtige Kombination der Möglichkeiten.

Ziele

Im Online-Marketing arbeiten Marketing und Vertrieb eng miteinander verzahnt. Im klassischen Sales Funnel geht es darum, die Markenbekanntheit zu steigern, Interesse auszulösen, Besucher auf die Website und eigenen Kanäle zu führen und schließlich zum Kauf oder zur Kontaktaufnahme zu aktivieren.

Maßnahmen

Bei organischen Maßnahmen geht es fast immer um Content-Erstellung. Von einer Landingpage über eine Themenseite bis zum professionellen Anzeigentext. Der Content wiederum muss dann auf den Plattformen oder in die Werbesysteme eingespielt werden.

Webanalyse

Diese Strecke sollte über entsprechende Tools messbar sein. Hier spricht man von Webanalyse. Online-Marketing-Tools gibt es für die eigene Website und für Plattformen und Werbesysteme. Auch innerhalb einzelner Disziplinen gibt es verschiedene Tools. In der Suchmaschinenoptimierung etwa für Ranking, Keywords, Traffic.

Optimierung

Die wenigsten Online-Marketing-Maßnahmen sind von Anfang an perfekt. Im Online-Marketing geht es darum, dauerhaft Optimierungsschleifen einzuplanen. Über die Webanalyse wird klar, wie gut eine Maßnahme einschlägt. Beispiel: Die Konversionsrate auf einer Landingpage oder einem Anfrageformular.

Online-Marketing-Umsetzung: Drei Möglichkeiten

Eigene Marketing Manager

Häufig haben Marketing Manager auch die Website mit in der Hand. Sie kümmern sich um alle Marketing-Aktivitäten und gleichzeitig zum Beispiel um die Website. Je umfangreicher das Online-Marketing wird, desto mehr Sinn macht es, hierfür spezialisiertes Personal einzustellen. Das können Online-Marketing-Manager mit Schwerpunkt auf Ads sein, aber auch Content-Marketing-Manager, die fitter im Erstellen von Inhalten sind.

Online-Marketing-Agentur

Der Markt für Online-Marketing-Agenturen ist sehr vielfältig. Es gibt große Fullservice-Agenturen, die von der Webentwicklung bis zum Online-Marketing alles anbieten. Und es gibt Spezialisten, die sich auf bestimmte Maßnahmen oder Kanäle konzentrieren wie etwa SEO oder Influencer. Die Auswahl der Agentur ist eine Kosten- und zugleich eine Qualitätsfrage.

Online Marketing Consultants

Wir als Online-Marketing-Berater werden häufig als Sparringspartner ins Boot geholt. Unsere Kunden wollen den persönlichen Austausch mit uns. Das ist nur möglich, weil wir uns spezialisiert haben. SEO und Content ist unser Kerngeschäft. Gleichzeitig haben wir viel Erfahrung in Google Ads und LinkedIn. Das hat viel damit zu tun, dass wir vor allem für B2B-Unternehmen arbeiten (Referenzen).

Benjamin O’Daniel und Fabian Jaeckert arbeiten seit über zehn Jahren im Online-Marketing.

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