Wie ein LinkedIn Beitrag abhebt: Unsere Erfahrungen

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Worum geht es?

Ein Beitrag von Benjamin zur Corona-Krise und die Auswirkungen auf die Unternehmen hat auf LinkedIn eine große Reichweite erzielt – und zwar über 60.000 Ansichten und über 1.000 Interaktionen (Hier Beitrag lesen). Warum ist dieser Beitrag so erfolgreich gewesen? Wie entwickeln wir Content? Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge – anhand des Beispiels.

Für wen ist die Episode interessant?

Die Episode richtet sich an alle, die auf LinkedIn höhere organische Reichweiten erzielen wollen – und sich fragen, welchen Content sie dafür veröffentlichen sollten. Das gilt für Solopreneure genauso wie für Marketing-Fachkräfte und Führungskräfte, die sich zu Corporate Influencern entwickeln. Unser Fokus liegt auf fachlichen Inhalten und die passende Content-Strategie dafür. Hier geht’s zu unserem LinkedIn Workshop. Wir freuen uns über Vernetzungsanfragen. Am besten mit einer kurzen Nachricht. Unsere LinkedIn Profile: Fabian Jaeckert und Benjamin O’Daniel.

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Linkedin: Unsere Erfahrungen

Benjamin: Heute reden wir darüber, ja, wenn ein LinkedIn Beitrag viral geht, und da reden wir so ein bisschen über unsere Erfahrungen und ja. Wir haben oder ich habe einen Beitrag abgesetzt und der hat, ja so, ich würde sagen, über 60000 Ansichten und fast tausend Likes bekommen und das ist schon ganz schön ordentlich – zumindest für unsere Verhältnisse. #00:00:40-1#

Fabian: Voll die Granate raus gehauen. #00:00:41-3#

B: Und ja, wir sprechen darüber, warum der Beitrag so steil gegangen ist, wie wir Content entwickeln, wie wir auch LinkedIn Marketing einschätzen, ja, und was wir aus dem Beitrag gelernt haben. #00:00:53-3#

F: Ja, krass. Ich weiß noch letzte Woche, da habe ich jeden Morgen erst mal gefragt: „Und? Wie weit bist du? Wie weit bist du?“ Jetzt habe ich irgendwie, keine Ahnung, 20000. Jetzt nächster Tag 30000. #00:01:03-4#

B: Ja, ja. Ich glaube, wir sind ja alle so ein bisschen LinkedIn-süchtig schon, ne? Und dass dann, wenn du so viel Engagement da drauf hast. Es ist auch viel Arbeit, was Community-Management angeht – ein Thema, das wir auch mit Vivian Pein einmal besprochen haben. Da habe ich auch echt Arbeitszeit reingesteckt. Sprechen wir auch noch drüber. Ja, aber bevor wir jetzt sozusagen da so rüber direkt einsteigen. Wir lesen ihn jetzt einmal vor, diesen Beitrag, damit ihr alle auf dem Stand seid und damit auch, wenn die Leute das jetzt ein halbes Jahr später hören, immer noch irgendwie wissen, worum es eigentlich jetzt ging. #00:01:25-8#

F: Schieß los. #00:01:26-6#

B: Also ich habe geschrieben: Der Corona-Virus wird die Wirtschaft verändern, und zwar dauerhaft. Drei Punkte, die auf jedes Unternehmen zukommen. Erstens Home-Office. Bisher wird Home-Office im Rahmen von Familienfreundlichkeit diskutiert, nach dem Motto: Die Mitarbeiter bleiben auch mal zuhause, wenn die Kita ausfällt oder wenn sie wenigstens einen Tag nicht im Stau stehen wollen. Jetzt geht es darum, können wir sofort das gesamte Unternehmen dezentral steuern? Dokumente, Meetings, Prozesse – haben wir das alles komplett digital? Zweitens Führungsstil. Bisher wird der demokratische Führungsstil unter dem Aspekt zeitgemäße Führung diskutiert, nach dem Motto: Die Generation Y und Z wollen mehr Freiheiten und brauchen sie auch, um komplexe Projekte zu managen. Jetzt geht es darum, vertrauen Führungskräfte ihren Mitarbeitern zu hundert Prozent? Und können und wollen alle Mitarbeiter eigenständig arbeiten, und zwar über Wochen, aus Sicherheitsgründen oder weil sie in Quarantäne sind? Und drittens Vertrieb. In vielen traditionellen Unternehmen ist das Online Marketing immer noch recht schmal aufgestellt. Jetzt werden reihenweise Messen abgesagt. Eine zentrale Vertriebssäule implodiert. Jetzt geht es darum: Haben wir im Online Marketing ein funktionierendes, zweites Standbein mit Strategien, Maßnahmen und messbaren Strecken? So, das ist der Beitrag. Das ist auch das maximale Anzahl an Zeichen, die möglich sind. Das sind ja nicht so viele. Die habe ich sozusagen ausgenutzt. Ich bin ja jetzt gerade hier bei LinkedIn. Ich mache das jetzt gleich auch schnell wieder zu. Da habe ich jetzt aktuell 67000 Ansichten drauf und 988 Reaktionen. Also so Likes oder Applaus oder dieses Nachdenkgesicht und 102 Kommentare. #00:03:19-0#

F: Also deine LinkedIn Erfahrung zusammengefasst ist: Du hast sozusagen das aktuelle Thema mit dem Virus dafür genutzt einen Fachbeitrag zu schreiben, was das für Auswirkungen auf die Wirtschaft hat. Home-Office, Führungsstil und Marketing und Vertrieb? #00:03:42-0#

B: Genau und das habe ich an einem Montagmorgen gemacht. Ich bin ja voll der Zeitungsnerd. Ich lese ja immer super viel und auch am Wochenende und denke die ganze Zeit immer darüber nach und das hat echt/ Wir haben ja auch einen Slack Channel, wo wir so Link-Tipps teilen. Da haben wir halt auch immer so Sachen rein geworfen und man merkt so: Ist ja egal, was dieser Virus auslöst. Das wissen wir ja. Also, ob der schlimm ist oder nicht, das wollen wir gar nicht diskutieren. Das können wir auch nicht einschätzen, aber die Auswirkungen sind ja total real und auf allen Ebenen. Und dann habe ich den LinkedIn Post Montag raus gehauen. Wie wir das genau gemacht haben, sprechen wir später noch drüber. #00:04:22-4#

F: Ja und wir haben es jetzt gesagt: Wir nehmen den jetzt einfach mal zum Anlass darüber zu sprechen, wie man so etwas/ Was die Basis dieses Beitrags ist, warum der so erfolgreich war, ja? Einfach als Grundlage, weil viele von euch oder viele Leute, mit denen wir sprechen ja auch einfach vor so ein paar Problemen stehen, wenn sie jetzt vor LinkedIn sitzen und sich/ Da fragt man sich ja: Okay, wie bekomme ich Reichweite? Wie erreiche ich meine LinkedIn Follower? Und das ist ja eigentlich so ein Paradebeispiel dafür, wie man es machen kann, um halt auch viel organische Reichweite zu bekommen. Darum wollten wir den jetzt mal als Anlass nehmen darüber zu sprechen. #00:04:58-1#

B: Genau. Und es gibt ja jetzt so zwei, drei Situationen oder, ja, Probleme, die, wo wir den Eindruck haben, die haben halt einfach viele. Zumindest merken wir das in LinkedIn Workshops oder in Gesprächen. Und die gehen wir jetzt einfach mal erst mal durch, ja? Und das erste, ich schnappe mir einfach mal das erste Thema. Die meisten, muss man einfach ganz klar sagen, die haben keinen richtigen Content-Anpack. So, die wissen einfach schlicht nicht, was sie schreiben sollen. Deswegen sind ja auch die meisten auf LinkedIn eher passiv unterwegs als aktiv, ja? Sie sind keine Content Creator, sondern da wird auch mal kommentiert oder auch mal geliked, aber man veröffentlicht halt selbst nicht. So und ja, das ist einfach ein großes, zentrales Thema, dass die Leute eigentlich gar nicht wissen, was sie überhaupt posten sollen. #00:05:50-8#

F: Also ich kann das gut nachvollziehen. Ich bin ja auch eher so der Techie und der Nerd und die Fachkraft, würde ich jetzt sagen, und es ist wahnsinnig schwer, wenn man das nicht gewöhnt ist Content zu produzieren oder zu schreiben und zu veröffentlichen. Was heißt, man ist es nicht gewöhnt, zu schreiben? Man schreibt wahrscheinlich hundert E-Mails am Tag, aber so irgendetwas öffentlich zu posten, das ist auch gar nicht so leicht.

Also das ist etwas ganz Neues und man denkt sich: Wie kommt das an und verstehen mich die Leute überhaupt oder verstehen die, was ich denen sagen will? Das sind einfach so viele Dinge, die vielleicht so einen, ja, jemand wie du, der jetzt Redakteur ist, ausgebildeter oder der sich einfach/ der jeden Tag mit Content arbeitet und mit Menschen und mit Interviews, die das vielleicht auch gar nicht nachvollziehen können. Aber ich kann das gut verstehen, dass es sehr schwer ist einen Content-Anpack zu bekommen und ich musste mir das selbst auch erst mal erarbeiten. #00:06:44-6#

B: Ja du hast es dir ja richtig erarbeitet. Ich denke auch, das ist Handwerk. Und viele haben halt die Situation, dass sie halt tausend Gedanken und Ideen für LinkedIn im Kopf haben. Und dann muss man das halt runter brechen auf, ja, auf, ich weiß nicht, 1300 Zeichen oder wie viel hat man da bei so einem Statusupdate? Oder wenn man einen Artikel schreibt, hat man natürlich mehr Platz, aber es geht oft darum, dass man halt zu einem Thema tausend Gedanken hat und das dann sozusagen, ja, zu übersetzen in einen verständlichen Artikel, das ist echt/ Das ist Handwerk und dazu kommt noch, finde ich auch, was du gesagt hast, dieses: Wird der Beitrag ziehen oder ne? Wenn du da null Likes drauf hast, dann bist du natürlich auch entsprechend enttäuscht. Und das sind alles so Sachen, das sind auch wahnsinnige Hemmer so, dass man halt nicht anfängt damit. Sehe ich auch so. #00:07:40-3#

F: Manche haben ja aber auch eine andere Strategie, die aber auch nicht so erfolgreich ist, oder? #00:07:44-5#

B: Ja, genau. Das ist halt, finde ich, auch noch etwas, was man, finde ich, oft sieht, ist, dass LinkedIn halt eigentlich so einfach als brutale Content-Schleuder genutzt wird, oder? #00:07:53-6#

F: Ja. #00:07:54-2#

B: Kann man auch nochmal den Ball zurückspielen an dich, oder? Wie ist da dein Eindruck? #00:07:57-7#

F: Wieso an mich? Meinst du, ich benutze LinkedIn als Content-Schleuder? #00:08:00-8#

B: Nein, nein. Überhaupt nicht, aber dir fällt das ja auch immer wieder auf, ne? Dass du so sagst: Hier, guck mal der. So. #00:08:06-0#

F: Aber klar, ich meine, das haben wir früher auch so gemacht. Weißt du noch, wir haben uns mal bei Buffer angemeldet, so einem Dienst, so ein Online Service, wo man einfach dann auf alle Plattformen sich mit dem Dienst verknüpfen kann über die Schnittstellen, und dann haut man da seinen Content rein und dann wird der einfach so sukzessive veröffentlicht. Und das verleitet natürlich dazu, sich einfach bei LinkedIn anzumelden, sich das mit Buffer zu verknüpfen und, keine Ahnung, wenn man einen neuen Blogartikel geschrieben hat, dann wird das einfach über alle Plattformen hinweg geposted. Guck mal hier mein neuer Blogartikel. Guck mal hier mein neuer Podcast. Guck mal hier, ich habe jetzt diese Woche, keine Ahnung was, ein Youtube Video veröffentlicht, ne? Youtube Videos werden ja auch oft geteilt. So, aber das ist natürlich, das wird der Plattform nicht so richtig gerecht, weil/ #00:08:50-9#

B: Ja, genau. Also ja, es wird einfach rausgeballert, ne? #00:08:53-5#

F: Ja und dann wundert man sich natürlich, dass da kein Engagement drunter ist, dass das eben nicht viral geht, dass da keiner etwas zu schreibt, weil das Ziel natürlich dann auch erst mal nur ist: Ich möchte, dass jemand meinen Podcast hört. Ich möchte, dass jemand meinen Blogartikel liest, ja? Das haben wir ja auch schon mal diskutiert. Wenn man einen Link posted, der auch von der Plattform wegführt, der raus geht, dass man dann per se auch nicht die Reichweite kriegt, weil das nicht im Interesse von, in diesem Fall, LinkedIn ist, dass der User aus der App raus geht und woanders hingeht und sich einen Podcast anhört. Das ist das Eine, finde ich. Das Andere ist aber, dass ich als User eigentlich auch gar nicht oft raus möchte, ja? Da wird irgendein Podcast veröffentlicht, ein Video, was woanders liegt. Ich will ja eigentlich gar nicht aus der App raus in dem Augenblick. Ich möchte ja eigentlich in der App selber Content konsumieren, oder geht dir das auch so oder anders? #00:09:46-9#

B: Ja, ja genau. Also absolut. Du willst ja in der App bleiben und ich finde aber, was du vorhin mit Buffer gesagt hast, auch super interessant. Also dann planst du halt hundert Beiträge vor und dann sagst du: Ja, jetzt mache ich das zu und dieses Thema Social Media für mich abgehakt. Also das ist halt so: Ich habe eigentlich gar keine Lust mich damit groß zu beschäftigen und was da da passiert unter meinem LinkedIn Beitrag, das interessiert mich dann eigentlich auch nicht. So, weil der Beitrag, der wird ja dann irgendwann eingeplant und dann sitzt man vielleicht irgendwo anders gerade. #00:10:17-5#

F: Den Fehler machen auch große Publisher oft. #00:10:20-1#

B: Total, ne? Finde ich auch. #00:10:21-3#

F: Dass sie überhaupt nicht interagieren mit dem, was sie da posten. #00:10:23-7#

B: Ja, genau. Aber meistens findet ja gar kein Engagement statt so, aber selbst wenn, dann sozusagen, ja, man hat das einfach raus gefeuert und das war es. Ich finde, was auch, was man auch oft sieht, sind halt relativ allgemeine PR-Texte so. Manchmal funktioniert es ganz gut, wenn die Leute sich dann auch noch untereinander verlinken und sagen: Hey, wir sind jetzt gerade hier zusammen. Das finde ich auch okay oder gut, aber wenn man halt einfach nur allgemein: Ja, jetzt die neueste Nachricht von unserem Unternehmen – rausgeballert. Dann hast du halt dieses typische Problem, was du mit Pressemitteilungen auch hast: Für das Unternehmen ist das hoch relevant, aber da draußen interessiert es halt gerade gar keinen. So und das finde ich, hast du halt auch oft, aber dieses: Hier unser neuer Blogartikel – Ende. Ja, das ist so die Content-Schleuder, ne? Also die Einen haben keinen Content-Anpack. Die Anderen nutzen das so als Content-Schleuder und wollen sich eigentlich gar nicht damit richtig beschäftigen. Und die Folge, das dritte Problem sozusagen, ist ja eigentlich eine Folge daraus, oder? #00:11:27-9#

F: Du wolltest sagen: Die Ironie der Geschichte, oder? #00:11:30-3#

B: Ich weiß nicht. Ja, es ist so: Du hast dann halt auch keine Reichweite, ne? #00:11:33-8#

F: Ja, genau. Klar. Also wenn man nichts posted, hat man auch keine Reichweite. Das ist ja klar. Und aber wenn man halt das eben auch so anpackt, das hängt, ja/ Also ich finde, das hängt auch mit den Zielen zusammen, die man hat. Wenn das Ziel ist, dass die Leute auf meinen Online-Marketing-Podcast klicken sollen und raus gehen und ich möchte einfach nur nachher bei Google Analytics sehen: Okay, ich habe über LinkedIn zehn Klicks gekriegt, weil ich da auch etwas geposted habe, ja, dann, wenn das mein Ziel ist, dann habe ich mein Ziel vielleicht erreicht, aber ärgere mich eigentlich immer darüber, dass ich über LinkedIn nur so wenig Klicks kriege. Aber das Ziel Engagement so, wie du jetzt mit dem Post, der 60000 Leute erreicht hast, das klappt halt so nicht, wenn man das so macht, ja? Also das klappt nicht, wenn man nichts posted. Das klappt aber auch nicht, wenn man das eben nur als Link-Schleuder benutzt, sondern da muss man Sachen grundlegend anders machen. #00:12:28-8#

B: Ja. Ich finde auch, man hat ja sehr viele Ziele. Klicks sind ja irgendwie nur so ein Mini-Ziel so. Wenn das das einzige ist, dann okay, aber wir wollen ja generell Diskussionen auslösen. Wir wollen auch die Bekanntheit unseres Podcasts auch vergrößern – klar. Ich will aber vor allen Dingen, ja, dieses Engagement, diese Diskussion finde ich super wichtig. Und das hast du halt alles nicht. So, jetzt sehen wir mal den Beitrag, oder? Das haben wir uns noch so vorgenommen, ne? Wir nehmen jetzt den Beitrag und besprechen den sozusagen, wie wir den aufgebaut haben und was, ja, was dann sozusagen die Folge ist, wie sich die Reichweite auch entwickelt hat. #00:13:08-8#

F: Ja, dann fange du doch mal an. Wie hast du den denn vom Content her geplant und aufgesetzt? #00:13:14-4#

B: Genau. Ich überlege jetzt gerade, wie wir da anfangen. Wir machen das ja sowieso immer so, dass wir unsere Podcastfolge planen, ne? Oder machen wir nochmal einen Schritt zurück. Generell finde ich, ist ja unser Ding auf LinkedIn sind wir ja immer fachlich. So und das machen wir schon länger und oft. Dass wir ein fachliches Thema aufarbeiten und das posten. Ich finde, wir versuchen auch immer, also ich versuche auch immer, analytisch zu sein. Also, was für Gedanken gehen mir zu dem Thema durch den Kopf? Wo stehen wir? Was für Erkenntnisse haben wir gezogen? Also das, wie wir unseren Podcast machen, das versuchen wir halt auf LinkedIn auch zu machen. So verbinden wir Podcast und LinkedIn. #00:13:54-6#

F: Genau, das Strategische. Ja, also wir haben da ja auch am Wochenende drüber, oder über Slack und am Montag, dann diskutiert. Wir fragen uns halt immer: Ja, die Leute, die jetzt in der Verantwortung stehen, was machen die jetzt, ja? Wie müssen die jetzt darauf reagieren, auf ein Thema? Das ist ja eine Grundfrage, die wir immer in unserer Beratung haben und die wir, ja, uns einfach immer automatisch stellen. Wie reagieren die Führungskräfte jetzt da drauf? Wie können die damit umgehen? So und das machen wir sowieso immer. Und das Besondere, finde ich, ist aber halt, dass wir halt diese/ Also, dass es halt wirklich einen aktuellen Anlass gab und, ja, von dem eigentlich persönlich betroffen sind. Und du hast den dann weitergedreht? #00:14:42-3#

B: Genau. Und dann finde ich, das ist auch so ein Punkt. Man kann jetzt halt schreiben, weiß ich nicht: Also in den Zeitungen, alles, was ich gelesen habe am Wochenende oder Online, da stand drin: Ja, die Messen sind abgesagt. Ja, okay. Und die Messe ist auch abgesagt und die Messe ist auch abgesagt. So, ja okay und jetzt? Was macht denn der Vertrieb jetzt? Wie kriegt der denn jetzt seine Leads, ja? Also oder so: Ach okay, die sind jetzt alle im Home-Office, ja? Die Artikel waren da zu Ende und ich habe immer gedacht: Moment mal, die Leute sind jetzt alle im Home-Office, nicht nur die fünf Prozent oder die zehn Prozent, die sowieso immer, sondern alle, und jetzt auch noch über Wochen? So, das ist doch etwas anderes, ja? Also ich habe das sozusagen, die Situation, die da herrscht in dem Moment, habe ich gesagt: Okay, das ist die Ausgangslage. Was sind jetzt die Folgeprobleme? #00:15:35-2#

F: Ja, aber auch für wen, ne? #00:15:37-1#

B: Und für wen. #00:15:37-6#

F: Das fand ich auch gerade die Stärke, weil warum sind wir auf LinkedIn? Unsere Erfahrung: Wir möchten ja gerne die Menschen erreichen, die diese Probleme haben und die dann auch nach einer Lösung suchen. Es ist so ein bisschen, wie du sagst, die Themen, finde ich, die haben eine B- und eine C-Komponente, ja? Also, wenn du über Messen schreibst, dass die Messen abgesagt werden, dann schreiben viele: Ja und auf die Messe wären hunderttausend Menschen gegangen und auf die Messe wären 50000 Menschen gegangen, ja? Es geht natürlich bei so einer Epidemiegeschichte immer darum, wie viele Menschen sind dort, ne? Wegen der Verbreitung. Das ist ja auch vollkommen okay, ne, dass man von der Perspektive des Messebesuchers schreibt, aber aus der Perspektive des Unternehmens, das auf der Messe seine Leads generiert, da habe ich wahnsinnig wenig gehört. Da wurde niemand/ Also, dass da jetzt wirklich die Leitmessen ausfallen, wo, keine Ahnung, wie viel Prozent des Jahresumsatzes neu generiert wird, ja? Da haben ganz wenige Leute drüber geschrieben, ja? Oder auch darüber, wie du es schon sagtest, was heißt denn das auf der Führungsebene, wenn Leute im Home-Office sind? Was heißt denn das auf der technischen Ebene, auf der Infrastrukturebene? Das sind ja alles B-Themen. Klar, derjenige, der zuhause sitzt und sich fragt: Was mache ich jetzt? Für den ist das natürlich ein harter Einschnitt, aber für die Führungskraft ist es genauso ein harter Einschnitt, weil der sich fragt: Was macht der denn da jetzt gerade zuhause, ja? #00:17:03-9#

B: Genau. #00:17:04-3#

F: Also deshalb finde ich dieses Weiterdrehen, du hast das auch noch auf einer anderen Ebene gemacht. Also nicht auf der klassischen Consumer-Mitarbeiter-Ebene, sondern eher auf der Führungsebene. #00:17:17-9#

B: Unsere Hörer, Hörerinnen beschäftigt das eben auch, die uns im Alltag, im Beratungsalltag begegnen und so. Und ich finde auch, ich habe auch echt gekämpft mit diesen wenigen Zeichen, die man da hat, aber ich versucht rein zu quetschen. Es ist halt Home-Office ist ja ein Riesen-Thema. Führungsstile ist ein Riesen-Thema und Messen sind Riesen. Also ich habe eigentlich drei Themenbereiche angesprochen und die alle eben mit sozusagen auf Corona reagieren müssen. Und das hat man dann auch bei den Likes und auch bei den Shares und so gesehen. Das ist sowohl zum Beispiel von Personalleitern geteilt worden, Head of HR. Ganz viel, auch viel von Strategieberatung oder anderen SEO-Beratern. Finde ich auch immer interessant. Und gleichzeitig aber auch eben von Head of Sales, Head of Marketing, die uns auch häufig hören so, ne? Also und dann das Thema Home-Office, das hat halt super viele angesprochen, die halt selber jetzt auch im Home-Office sind. Da hatte ich auch den Eindruck: Da war auch so ein großes Misch/ Hier, da haben sowieso ganz viele eine Meinung zu. #00:18:26-4#

F: Willst du uns noch kurz erzählen, noch ein bisschen konkreter, was da so geschrieben wurde? Das würde mich jetzt auch nochmal interessieren einfach so, was so die Kernaussage war der Leute, die da etwas kommentiert haben. #00:18:37-4#

F: Die auf LinkedIn kommentiert haben? Also ich meine, es gab sowieso mega viele Kommentare und ich habe auch versucht wirklich auf die Kommentare und die Erfahrungen einzugehen. Also viele sagen halt: Home-Office endlich, ja? Endlich. Also viele, fand ich, haben sowieso geschrieben: Endlich sind diese drei super wichtigen Themen, moderne Führung, absolutes Home-Office und, wie heißt das, und Messealternativen, so: Endlich kommt das jetzt auf den Tisch. Traurig, dass das, – und bitter – dass das über Corona kommt, ja, aber die drei Themen sind super wichtig. Und da gab es halt echt viel Unterstützung fand ich, aber wie immer, das ist ja klar, wenn so ein Beitrag so viel Reichweite bekommt, gab es auch durchaus Leute, die das ganz anders gesehen haben. #00:19:22-9#

F: Inwiefern? #00:19:24-0#

B: So, die gesagt haben: Ja, eine Messe ist unersetzlich sozusagen, ja? Also das kriege ich über Online überhaupt nicht abgebildet so, ne? Und Messen sind nicht tot. So und dann auch mal viel, das ist halt Community-Management, ne? Also Stichwort: Einfach bei Buffer irgendetwas heraus hauen, so. Dann habe ich auch gesagt: Ja, Moment mal. Ich will ja nicht Messen schlecht reden. Die Messen sind halt nur leider abgesagt so, ja? #00:19:48-7#

F: Finden nicht statt. Ja. #00:19:49-6#

B: Die finden einfach nicht statt und da muss man ja mit umgehen, so und ne? So etwas zum Beispiel. #00:19:55-9#

F: Ja aber auch das dann wieder klar zu stellen und darüber/ Und das ist einfach Zeit und auch Arbeit. Ja, das ist, ich finde, das ist kein Selbstläufer gewesen, sondern du hast es ja auch dann immer wieder versucht auf die Spur zu ziehen, die dir wichtig ist. #00:20:10-0#

B: Ja und mir ist es voll wichtig, dass da halt eine halbwegs sachliche Diskussion stattfindet und dass die Leute halt sich halt nicht angiften und dass das halt nicht so, ja, auf so eine üble Art abrutscht. Wir haben ja kürzlich mit der Vivian Pein über Community-Management geredet und das war direkt Community-Management/ #00:20:31-3#

F: Aus der Praxis. Aber ich finde, das ist nicht nur eine halbwegs fachliche Diskussion gewesen, sondern das war eine durchweg fachliche Diskussion. Und da muss ich echt mal sagen, dass LinkedIn als Plattform und auch die Menschen, die dort sind, das imponiert mir wirklich auch im Vergleich zu anderen Plattformen, wie professionell und sachlich da auch gesprochen wird. Und dass da mal einer querschießt und sich benehmen kann, das hat man ja immer, aber ich also/ #00:20:58-1#

B: Ist sehr wenig gewesen. #00:20:59-1#

F: Man muss ja auch das Positive sehen, dass dann irgendwie hundert Kommentare und jeder sagt, wie es ihn betrifft und wo seine Probleme sind, aber auf einer ganz sachlichen, fachlichen Ebene. Also ich finde das sehr angenehm, muss ich sagen. #00:21:10-0#

B: Ja, fand ich auch. #00:21:10-7#

F: Ich habe mir auch ein paar LinkedIn Kommentare durchgelesen und ich fand das total cool und klasse. Die Reaktionen zu so einem emotionalen Thema. Das hätte auch ganz anders ausgehen können. #00:21:20-8#

B: Ja, also nochmal zusammengefasst: Warum hat das geklappt? Weil es halt ein fachlich-analytischer Beitrag war, der auf einem aktuellen Anlass aufgesetzt hat und ein Thema weitergedacht hat. So, das würde ich jetzt sagen. Plus natürlich, dass wir auch schon eine gewisse Community auf LinkedIn haben, dass wir erfahrene Publisher mit einer gewissen Erfahrung sind, so, ja? Dann so das kommt natürlich noch oben drauf. Also, aber rein vom Textlichen her so, ne, oder vom Thema her. Ja, das zweite große Thema, das haben wir jetzt auch schon so mehrfach angeschnitten, finde ich, das ist, dass man LinkedIn wirklich als eigenständige Plattform sieht, oder? #00:22:02-5#

F: Ja, genau. Also das klang jetzt natürlich so ein bisschen durch, aber es bringt halt nichts den Content, den man eigentlich für andere Plattformen gemacht hat, für seinen Blog, für Youtube, für den Podcast, einfach nur bei LinkedIn reinkippt, sondern es geht darum, dass man da mehr draus macht, ja? Das ist, dass man das, finde ich, ein bisschen für die Plattform aufarbeitet. Ich finde, das ist auch eine große Chance, weil ihr habt den Content dann ja schon. Ihr habt euch ja schon richtig viele Gedanken gemacht eine Podcastfolge zu erstellen, einen Blogartikel zu schreiben und da steckt ja auch super viel Diskussionsstoff drin. Das muss man ja eigentlich nur noch herausziehen und gerade in die 120 Zeichen sozusagen reinfüllen, ne? Das kostet natürlich Zeit, das sich nochmal anzugucken, sich nochmal zu überlegen, welches Thema möchte ich demnächst hier diskutieren, aber es ist ja eigentlich schon da, ja? Also für alle, die jetzt nicht genau wissen, was soll ich denn schreiben, nehmt euch doch einfach den Blogartikel und schaut: Was ist denn meine Kernthese? Und die kann man ja auf LinkedIn diskutieren, aber da muss man einmal kurz sagen, worum es da geht und was der Juckepunkt ist, und dann geht die Diskussion ja oft auch schon los. #00:23:10-7#

B: Genau. Also bei uns ist es wirklich im Content-Prozess drin, ne? Wenn wir eine Podcastfolge planen, dann stellen wir uns am Ende auch immer noch die Frage: Wer posted was auf LinkedIn und mit welchem Aspekt. Haben wir dazu noch einen Chart, den wir nutzen können. Wollen wir dazu noch ein Bild nehmen. Oder auch inhaltlich, was war jetzt eigentlich so das, was wir am besten fanden, ja? Also, dass man sich da etwas herauskitzelt so und dann halt sagt: Okay, das ist jetzt geklärt. Du machst das, ich mache das und dann hat man es eben, wie du gesagt hast, man hat es ja schon einmal erarbeitet, und dann zurrt man das in der Planung auch direkt fest. #00:23:53-7#

F: (unv.) sagen: Man entwickelt Micro-Content. #00:23:56-2#

B: Genau. Es ist ja Micro-Content. Wir haben Long-Long-Content. Longform-Content mit unserem Podcast, den ja auch nicht viele/ Haben ja auch schlicht keine Lust Podcasts zu hören. Andere sind halt voll die Podcastfans oder Nerds, wie wir so, aber viele haben auch einfach keine Lust eine halbe Stunde zu hören und dann kann man auch sagen: Wie kann ich jetzt aus diesem großen Stück Content, wie kann ich da Micro-Content herausbrechen und wie baut das, also, wie greift das ineinander? Und dann aber eben zu sagen: Diesen Micro-Content, den poste ich jetzt auch wirklich auf der Plattform und für die Plattform, und nicht als Link-Schleuder. So und der Beitrag hat auch so für sich funktioniert. Man konnte den durchlesen und hat danach etwas erfahren oder hat dadurch etwas erfahren. Und man konnte darauf auch kommentieren. Man musste nicht noch den Podcast hören. #00:24:43-5#

F: Ja, diese Abgeschlossenheit, finde ich, ist auch immer ein Aspekt. #00:24:46-6#

B: Ja ja genau, dieses Abgeschlossene. Und dann halt eben wirklich auf der Plattform, auch nach den Mechanismen der Plattform halt auch zu, mit den Mechanismen auch zu arbeiten, ja, dass man/ #00:25:00-0#

F: Wollen wir die noch kurz diskutieren, die Mechanismen? Also ich finde, das bietet sich an bei deinem Post, das nochmal einmal durchzugehen. #00:25:06-1#

B: Inwiefern jetzt? Also, dass man keinen Link setzt zum Beispiel, ne? #00:25:11-5#

F: Na ja, zum Beispiel das, aber es gibt ja eigentlich auch eine relativ klare Abfolge, wie so ein Artikel oder ein Beitrag, den man posted, wie der von LinkedIn verarbeitet wird. #00:25:18-8#

B: Ja, okay. Erzähl mal. #00:25:21-3#

F: Ja, also ich meine, das hat man bei dir ja gesehen. Ich weiß nicht, wie viele Ansichten hattest du nach einer Stunde? #00:25:24-6#

B: Ach so, wenn wir jetzt sozusagen die Reichweite mal so durchgehen? #00:25:27-8#

F: Ja, genau. #00:25:28-5#

B: Ja, also ich hatte nach einer Stunde, hatte ich tausend Ansichten und fünfzig Likes und fünf Kommentare. Da bin ich in die Mittagspause gegangen. Da wusste ich schon: Okay, die nächsten zwei Tage viel zu tun… #00:25:44-2#

F: Schließe ich (mich?) ein. #00:25:44-5#

B: So, weil das ist halt nach einer Stunde tausend Ansichten, da merkst du schon aus der Erfahrung heraus: Das hat man auch sonst vielleicht eher nach einem Tag oder so. Je nach dem, was man für Reichweiten generell hat. Und dann nach Tag eins am Ende, also genau nach 24 Stunden, hatte ich 20000. Nach Tag zwei hatte ich 40000 und auch schon sechshundert Likes, ja? Also die ersten zwei Tage ist der enorm hochgedreht. So und am dritten Tag ist der sozusagen durch die LinkedIn Redaktion nochmal ausgewählt worden als irgendwie interessanter Beitrag. Die haben da sozusagen ihre eigenen News nochmal, wobei ich da den Eindruck habe: Ich weiß jetzt nicht, ob dann/ Das ist nochmal viele auch ausgespielt nach dem Motto: Hier, der Beitrag ist durch die LinkedIn Redaktion ausgewählt worden. Ja, dann bekommt man dann auch manchmal da noch so Nachrichten von einzelnen Leuten, die so gesagt haben: Ja, hier. Ich habe gesehen, LinkedIn Redaktion ausgewählt und ja. Und jetzt sind es 65000 oder so etwas und fünfzig Mal geteilt worden. Also damit ihr auch so versteht, wie sich so ein Beitrag von der Reichweite entwickelt, ja? Also ich würde sagen: Ein Drittel am ersten Tag, dann zweites Drittel am zweiten Tag und das dritte Drittel kommt dann halt so über die Tage verteilt und über den Longtail. So und ich habe ja jetzt heute auch immer noch genau so Engagement noch weiter drauf – auch noch eine Woche später. #00:27:17-4#

F: Also so im Vergleich: Im Moment, also, wenn ich jetzt aus meiner LinkedIn Praxis spreche, also wenn ich einen Beitrag poste und der hat eine wirklich gute, einen guten outreach, also eine gute Reichweite, mit der ich dann selber auch zufrieden bin, dann bin ich irgendwo (so?) bei 3000 Ansichten, ja, wo ich sagen würde: #00:27:42-8#

B: Ja, ich auch. #00:27:43-0#

F: Boah, das ist cool. Da habe ich ordentlich eine gute Diskussion, aber das sind dann eben auch Fachbeiträge. Also die haben dann nicht so ganz so einen spitzen-aktuellen Anlass, sondern da geht es dann wirklich um eine Podcastfolge, wo wir, keine Ahnung, besprechen, wie schnell ranked neuer Content oder so etwas, ne? Und dann ein bisschen zugespitzt geposted mit einem Chart vielleicht, ja? Einfach, um da mal so das Verhältnis zu sehen. Also 60000 im Gegensatz zu dreitausend auf einem fachlichen Post. #00:28:10-3#

B: Da vergleicht man halt echt jetzt Äpfel mit Birnen, ne? #00:28:14-6#

F: Total, ja. #00:28:15-0#

B: So, weil wie schnell ranked neuer Content, ja? Also das ist einfach ein Fachthema, unter dem/ Und unter dem Beitrag haben ja auch richtig erfahrene CEOs ihre Meinungen ausgetauscht und das finde ich/ Eine Fachdiskussion, wie die auch auf einer Konferenz oder so stattfinden würde, so, ja? Und das ist super wertvoll und super wichtig und auch total spannender Input für uns, für alle anderen, die das lesen und das wird/ Es ist einfach ein Fachthema, das da diskutiert wird, so. Während das Andere ist einfach ein super dominierendes Mega-Thema, das, wenn du auf dem Supermarkt irgendeinen Nachbarn triffst oder so, da redet man da drüber, so, ja? Oder also alle reden da drüber, alle sind persönlich betroffen davon. Und dann war es auch eher so ein Überflug, ja? Also, wie wird sich Home-Office auswirken? Das ist ja auch ein viel populäreres Thema, als, wie schnell ranked neuer Content. #00:29:14-8#

F: Doch, hast Recht. Ja. #00:29:18-9#

B: Und ich finde, die dreitausend sind/ Die habe ich ja sonst, drei, fünf oder so etwas, habe ich ja auch auf fachlichen, rein fachlichen Beiträgen und das ist super wertvolle Reichweite. #00:29:33-8#

F: Ja. Um das mal ein bisschen herunter zu kochen. Das haben wir jetzt, wenn du jetzt weiter postest, dass du nicht zu sehr enttäuscht bist, wenn du nicht jede Woche wieder die 60000 erreichst. #00:29:43-8#

B: Ja oder umgekehrt. Man muss sich, finde ich, schon auch fragen, dass man nicht in so eine Falle tappt und dann vielleicht zu populistisch wird oder so, ja? Einfach nur für die Reichweite. So, das ist ja auch etwas, was wir echt immer auch kritisch sehen, wenn wir sozusagen/ Oder wo wir immer wieder sagen: Wir wollen nicht zu populistisch sein. Wir wollen schon zuspitzen, aber es muss halt immer noch fachlich und analytisch sein, um, dass man da halt irgendwie so die/ dass sich das die Waage hält. #00:30:11-5#

F: Ja. #00:30:12-5#

B: Ja, das sind so ein bisschen unsere drei Themen. Also das Fachliche mit dem aktuellen Anlass bezogen sozusagen, was dann einfach sehr schnell auch für Engagement gesorgt hat. Dass wir LinkedIn als eigenständige Plattform halt auch oder Social Media generell eben diese, für die Plattform wirklich Content entwickeln. Und dann halt, wie sich so eine Reichweite entwickelt.

Also mein Fazit ist von dieser ganzen Geschichte, finde ich auch, dass man eine richtige Content-Routine braucht. Wenn man jetzt noch nie etwas veröffentlicht hat, ob man/ und dann posted man etwas und dann geht das sofort viral. Das ist einfach nicht mein Eindruck, dass das so passiert, sondern wir veröffentlichen regelmäßig. Wir diskutieren immer wieder darüber, warum ist ein Beitrag gut gelaufen, warum nicht? Wie schreiben wir die Beiträge? Also wir diskutieren einfach viel da drüber und publizieren, und als ja dann dieses Thema/ Ich meine, ich habe ein Wochenende drüber nachgedacht, dann habe ich es in zwanzig Minuten herunter geschrieben und veröffentlicht. So und das ist, wenn du dann aber noch irgendwelche Sperren im Kopf hast und sagst: Und soll ich und will ich und, keine Ahnung, dann kommt das nicht. Also ich glaube, das ist einfach, wenn man regelmäßig veröffentlicht, dass man dann halt auch mal so etwas, so einen Kracher hat, aber das kommt durch die Routine und durch den Prozess. #00:31:33-5#

F: Ja und der Prozess, der braucht auch Zeit – wie in der Suchmaschinenoptimierung auch. Das wäre so mein zweites Fazit, dass man sich, wenn man einen Post schreibt, dass man sich dafür auch ruhig eine Stunde blocken sollte und das nicht so nebenbei macht, weil das, irgendwie klappt das nicht. Also ich finde, die Beiträge, die bei mir sehr erfolgreich sind, wo ich viel Diskussion drunter habe und die auch richtig Spaß machen dann zu begleiten, das sind auch Beiträge, da habe ich bestimmt ein, zwei Stunden dran gesessen. Da habe ich mir einen schönen Chart zusammengebaut und gesucht und habe den kommentiert und habe mir auch die Zeit genommen, vielleicht auch nochmal ein, zwei Sachen zu erklären, die vielleicht nicht ganz so klar sind, über die man sonst immer hinweg geht, ne? Also, dass man, wenn man LinkedIn ernst nimmt und sich die Zeit dafür einräumt, dann ist das ein guter Schritt, ein großer Schritt hin zu einem erfolgreichen Post, ja? Dass die Zeit, die man da rein investiert, dass die halt auch nicht verloren ist, sondern dass man darüber dann eben auch das Ziel erreicht, was man sich gesteckt hat. #00:32:28-9#

B: Ja, also ich finde auch, also jetzt der Beitrag, den habe ich herunter geschrieben und raus gehauen, aber oft schreibe ich auch Beiträge und lass die mal ein paar Tage liegen. Und wenn ich das Gefühl habe: Nein. Irgendwie, das ist es nicht, dann ist es das halt auch nicht. So, also das gehört halt auch mit dazu, finde ich. Und was du noch gesagt hast: Also diese ein, zwei Stunden Arbeit fürs Schreiben plus eben Community-Management. Also dann eben auch sich die Zeit einräumen auch auf Kommentare einzugehen. Es ist schon ordentlich Arbeit und es ist, finde ich, auch so persönlich eine Herausforderung dann auch trotzdem wieder das ganze Ding zuzumachen und sich auf seine eigentliche Arbeit zu konzentrieren, ja? Wir werden ja bezahlt dafür, dass wir Konzepte entwickeln, ja? Dass wir Strategien entwickeln. Dass wir Seiten analysieren. Dass wir Content entwickeln. So etwas alles und das ist halt die Hauptarbeit. Also man muss halt schon noch sagen: Okay, ich mache jetzt das Thema, aber ich mache jetzt diese App auch oder die Seite zu und arbeite mal wieder drei, vier Stunden wirklich an meinen Kernthemen. Dann mache ich wieder auf, gucke kurz, dann mache ich es wieder zu und dann am Abend vielleicht nochmal. Also, dass man so einen, ja, so einen, auch da halt // so ein bisschen // so einen Workflow entwickelt. #00:33:44-5#

F: Einen Workflow. // #00:33:44-7#

B: Genau, weil sonst frisst das einem ja auch wahnsinnig produktive Zeit weg und das darf halt auch nicht passieren. #00:33:50-6#

F: Ja, vor allem, wenn es gut läuft. #00:33:51-7#

B: Ja. Gut, das war so ein bisschen unsere Erfahrungen. #00:33:56-2#

F: Also LinkedIn folgen, falls ihr es noch nicht gemacht habt. Vernetzt euch mit uns gerne. #00:34:00-2#

B: Ja, spätestens jetzt. #00:34:02-2#

F: Schreibt uns kurz eine Nachricht dazu, dass ihr unseren Podcast hört. Dann wissen wir auch, woher ihr kommt. Falls ihr nicht auf LinkedIn seid, tragt euch in den Newsletter ein auf unserer Webseite. Kommt mit uns irgendwie in Kontakt. Da freuen wir uns immer super. #00:34:14-4#

B: Genau oder hört uns einfach wieder in der nächsten Woche. Bis dann, ciao. #00:34:19-0#

F: Macht es gut. Tschüss. (…) #00:34:20-6#

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