Wie werde ich LinkedIn Influencer? Interview mit Jens Polomski

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Worum geht es?

Jens Polomski ist Senior Marketing Manager und hat sich über die letzten eineinhalb Jahre kontinuierlich eine eigene Reichweite über LinkedIn aufgebaut. Er erreicht mit seinen Beiträgen 5.000 bis 20.000 Menschen. Wie hat er das geschafft? Wie entwickelt er seine Beiträge? Wie integriert er LinkedIn in seine Arbeit? Auf welche Kennzahlen schaut er? Darüber sprechen wir in dieser Case Study.

Für wen ist die Episode interessant?

Viele Marketing Manager aber auch Führungskräfte arbeiten daran, eine eigene Content-Strategie für LinkedIn zu entwickeln. Anders als bei klassischen Anzeigen geht es hier darum, wie man mit seinem persönlichen Profil eine Community und Reichweite aufbaut. Hier mehr über unsere Erfahrungen zu LinkedIn Content Strategie.

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Unser Gespräch mit Jens Polomski – die Transkription

B: (Hintergrundmusik) Herzlich willkommen zum Content-Performance-Podcast mit Fabian Jaeckert und Benjamin O`Daniel. Der Onliemarketing-Podcast für Fortgeschrittene (Ende Hintergrundmusik). Hi Fabian. #00:00:17-8#

F: Hallo Benjamin. #00:00:18-5#

B: Und hallo Jens. #00:00:19-7#

Jens Polomski: Hallo ihr beiden. #00:00:21-5#

B: Wir haben heute einen LinkedIn Influencer zu Gast. Finde ich, kann man so sagen, den Jens Polomski. Und LinkedIn entwickelt sich ja zu einem super spannenden persönlichen Kanal für viele Leute. Und der Jens, ja also Fabian und ich würden sagen, du machst alles richtig. #00:00:36-1#

Jens Polomski: Ja danke. #00:00:37-2#

B: Wie du das machst, darüber wollen wir jetzt heute mal mit dir reden. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, Jens. #00:00:42-5#

I: Ja vielen, vielen Dank für die Einladung ihr beiden. Bin natürlich auch fleißiger Hörer eures Podcasts und freue mich deswegen um so mehr dann auch mal Gast zu sein. #00:00:49-5#

F: Ja genau. Deswegen haben wir dich eingeladen, weil du unseren Podcast hörst (alle lachen). Wir haben dich natürlich deswegen auch eingeladen. Aber du bist mittlerweile, also für mich, wenn ich jetzt von mir persönlich spreche, dann bist du für mich mittlerweile auf LinkedIn so der absolute News-Publisher. Du bist mein Kanal für alle Onlinemarketing-News und -Tools, weil du immer der Erste bist, der was darüber schreibt und auch richtig cool und ausführlich. Deswegen wäre meine erste Frage. Wie sieht das denn aus? Verrätst du uns mal, was du so für eine durchschnittliche View-Anzahl, Reichweite auf deinen Posts hast, die du so absetzt jeden Tag? #00:01:24-4#

Jens Polomski: Ja das ist tatsächlich ziemlich unterschiedlich. Also es kommt viel darauf an, was für einen Tag ich habe, ob es am Wochenende ist, ob es unter der Woche ist. Was für eine Uhrzeit der also hier der Post halt rausgeht auch. Grundsätzlich, letzte Woche lief bei mir extrem gut, weil ich sehr, sehr regelmäßig was veröffentlicht habe. Aber durchschnittlich habe ich meistens so an Impressionen so fünftausend bis Maximum war tatsächlich zwanzigtausend. Aber das war auch, glaube ich, ein lucky Punch. #00:01:52-5#

B: Das ist schon ziemlich ordentlich, fünftausend bis zwanzigtausend Ansichten. Und du machst halt, wie der Fabian immer sagt, so Onlinemarketing-Tools viel. Das ist ja jetzt so dein Steckenpferd, die ganzen Onlinemarketing-Tools. Da machst du ja selber super viel. Und du bist ja aber auch noch beruflich eigentlich Senior-Marketing-Manager bei GEDANKENtanken mittlerweile. Oder die heißen jetzt auch anders, Greator heißen die jetzt. #00:02:22-2#

Jens Polomski: Die heißen jetzt Greator, genau. #00:02:24-2#

B: Genau und aber dann finde ich es schon auch spannend. Wie viel Arbeit steckst du denn da rein in so einen Post? Und ja, was kostet das so an Zeit und an Arbeit? #00:02:35-3#

Jens Polomski: Ja tatsächlich hat sich das über den ganzen Zeitraum, ich mache es ja jetzt schon über ein Jahr, auch so ein bisschen, ja ein bisschen mehr Struktur halt auch reingefunden. Am Anfang war es halt so. Okay, ich habe was gesehen und poste es. Das ist natürlich ein bisschen ad hoc und ein bisschen unstrukturiert. Mittlerweile ist es so. Ich nutze quasi meinem eigenen kleinen Content-Kalender, plane teilweise Postings vor. Natürlich bei so Sachen, wie die gerade aktuell sind, geht das natürlich nicht, klar. Aber auch da habe ich dann meine quasi Kanäle, meine Bookmarks, wo ich relativ schnell weiß, wenn da was Neues ist, dann ist das ganz spannend, auch für die Community. Und dann bereitet ich es meistens schon so weit es geht vor. Aber tatsächlich die meiste Zeit fließt bei mir da abends und morgens rein. Weil man die ganzen Onlinemarketing-News oder wenn Google irgendwas Neues veröffentlicht, passiert meistens in den Staaten. Und das passiert meistens irgendwie auch nachts bei uns. Das heißt dann, morgens frühstücke ich immer so ein bisschen was ab und gucke mir so an, was es Neues gibt, was ich vielleicht posten könnte. Plane was rein für die nächsten Tage. Wenn ich sage okay, es ist heute vielleicht nicht so ganz aktuell, reicht schon noch die nächsten Tage. Also ich gehe da sehr, sehr strukturiert vor. Was natürlich dann auf lange Sicht mir dann auch Zeit spart, als wenn ich dann jedes mal quasi das Rad von vorne erfinden muss. #00:03:49-0#

F: Und war das jetzt eine bewusste Entscheidung, das so zu machen oder ja keine Ahnung, hast du es irgendwo abgeguckt? Oder ist es einfach so. Bist du da so reingerutscht, dass du jetzt sagst, ich will derjenige sein, der jetzt die News als allererstes sozusagen postet, um damit auch als Erster am Start zu sein?
#00:04:07-5#

Jens Polomski: Tatsächlich hat sich das so lustigerweise ergeben. Ich hatte irgendwann mal vor über anderthalb Jahren mit einem alten Kollegen damals noch gequatscht. Der hatte auch so ab und zu mal bei Linkedin was veröffentlicht. Und dann habe ich den gefragt, ja was ist denn dein Ziel eigentlich? Ach nur mal so gucken und Reichweite. Und dann habe ich es auch mal probiert und einfach mal das gepostet, was mich halt einfach interessiert. Weil ich halt auch die Sachen, die ich halt lese und die ich halt auch poste, mit denen beschäftige ich mich natürlich auch, weil sie mich interessieren. Weil ich einfach da ein bisschen crazy bin irgendwie, wenn es um Tools geht und neue Automatisierungen und Neuigkeiten aus dem Bereich. Und habe halt da gemerkt, dass die Sachen, die mich interessieren auch anderen Leuten irgendwie Spaß macht und auch weiterhilft und Mehrwert bietet. Und ja, da hat sich das irgendwie so ein bisschen ergeben, dass ich dann in Notion, das ist so mein Content Planungstool unter anderem, da Sachen aufgesetzt habe, geplant habe. Geguckt, okay was mache ich? Und das ist so nach und nach über das Jahr, über die anderthalb Jahre halt so stetig gewachsen, sodass ich die Prozesse halt immer noch mehr optimiert habe. Ich bin halt auch sehr ein prozessgetriebener Mensch, um da halt einfach die Zeit zu sparen. Es ist alles so, sagen wir mal, ganz natürlich gewachsen. #00:05:11-7#

B: Und du hast aber jetzt über die letzten anderthalb Jahre, also ich bin nochmal in deiner Timeline ein bisschen zurück gescrollt. Das hat sich schon auch entwickelt. Also die fünftausend bis zwanzigtausend Views, die hattest du wahrscheinlich vor einem Jahr noch nicht. Oder wie bist du so gestartet, was die Reichweiten und das Engagement und alles angeht? #00:05:30-5#

Jens Polomski: Ja also natürlich klar. Am Anfang hatte ich dann, ich weiß gar nicht, wie viel Leute ich da im Netzwerk hatte. So sehr, sehr kleines erstes Netzwerk. Und natürlich kamen dann die ersten Likes. Das hat mich dann gefreut. Und so nach und nach, je mehr Leute das dann geliked haben, desto größer wurde auch das Netzwerk von mir. Und dementsprechend wurde auch die Reichweite größer. Also am Anfang war das tatsächlich auch sehr minimalistisch. Und ich glaube, was mich halt jetzt da hingebracht hat, wo ich jetzt mit der Reichweite bin, ist einfach, dass ich gesagt habe, macht mir Spaß. Ich bleibe dran. Ohne jetzt zu sagen, ich möchte jetzt aber, weiß nicht, in einem Monat mindestens zehntausend Views auf jedem Posting haben, sondern einfach hatte Bock drauf. Und so ist das Ganze natürlich gewachsen. Und natürlich am Anfang, ohne jetzt rein zu gucken, aber miserable Reichweite natürlich. Aber mittlerweile gehe ich, dass ich auch mehr über die Engagement Rate und gucke, dass ich wirklich ja die Reichweite, aber auch die Kommentare und Likes halt habe, um dann wirklich für mich ein qualitativ hochwertiges Posting zu definieren. #00:06:30-2#

F: Dann lass doch mal bei den Engagements bleiben, wo du das jetzt schon angesprochen hast. Du hast gesagt, du hast den Fokus gar nicht so sehr auf der Reichweite, sondern darauf, dass die Leute mit deinen Posts interagieren. Wie schaffst du das? Also textest du deinen Beitrag in die Richtung oder engaged du die Leute, die das lesen mit irgendwelchen ja Tricks (lacht)? #00:06:56-5#

Jens Polomski: Ich glaube, Ticks habe ich nicht. Im Endeffekt versuche ich es halt. Oder Ziel ist von meinen Postings einfach, dass die möglichst viel Mehrwert bereiten. Und ich meine, das kennt ihr ja wahrscheinlich selber, wenn ihr irgendwie Blogartikel oder Socialmedia Sachen lest, dann scannt man drüber. Man guckt halt irgendwie. Okay, ist das jetzt ein riesengroßer Textblog, dann überspringt man den auch gerne mal. Und ich habe einfach jetzt gemerkt. Okay, wenn ich halt Sachen, die vielleicht ein bisschen komplexer auch sind, wie jetzt letztens irgendwie Google Discovery Ads als neues Format, habe ich auch mal geguckt so in der Timeline. Das haben schon Leute natürlich schon gepostet, aber dann irgendwie ein Satz zu geschrieben. Und das ist natürlich für Leute, die dann mal eben drüber scrollen im Socialmedia jetzt nicht so unbedingt der Mehrwert. Und ich glaube mittlerweile, das höre ich halt ab und zu auch von Stellen. Da freue ich mich immer sehr drüber, dass ich halt versuche, ein bisschen Struktur in den Postings zu schaffen. Und dementsprechend die Leute auch relativ schnell, also so ist auf jeden Fall mein Ziel, relativ schnell verstehen, worum es da gerade geht von dem, was ich erzähle. Sei es ein Tool, sei es irgendeine Neuigkeit. Und so halt versuchen, die Engagement Rate halt relativ hoch zu halten, die Verweildauer. Und klar natürlich, wenn man dann sagt/ Also ich versuche öfters mal irgendwie am Ende so ein CTA quasi ran zu setzen irgendwie, um eine Diskussion anzuregen. Klappt natürlich bei manchen Themen besser, bei manchen schlechter. Das kommt halt viel darauf an, wie spitz das Thema wirklich ist, wie viel Leute damit was anfangen können. Aber auch natürlich, wer seine Meinung dazu äußern möchte. Also klar, wenn du allgemeine Themen hast, die halt irgendwie die Großteil der Menschen versteht wirklich auch und da eine Meinung zu hat. Da passieren halt viel schneller Diskussionen. Und das ist natürlich auch super für die Engagement Rate und generell für die Reichweite von so einem Beitrag.
#00:08:45-7#

B: Und wie, ich meine, du gehst morgens, machst du den Rechner an. Ich weiß nicht, hast du nicht gesagt, um wie viel Uhr du daran sitzt, ja? Und dann prasseln da fünfzig, hundert News rein. Und wann ist für dich ein Thema heiß? Also wann sagst du, ey das mache ich jetzt? Das ist jetzt mein Post des Tages. Du hast ja schon, finde ich, immer auch Highlights. Du bist ja nicht nur, sondern du hast einen ganz bestimmten Stil, dass du es immer aufbereitest mit Screenshots, mit mehreren Absätzen und immer auch zusammenfasst. Das finde ich, das ist halt wirklich richtig Nutzwert. Aber du kuratierst halt auch, finde ich. Also wenn der Jens, wenn du was rauspickst, dann weiß ich okay, das ist wichtig, ja? (Jens Polomski: lacht) Was passiert da in deinem Kopf? Wann sagst du, das Thema mache ich? #00:09:33-7#

Jens Polomski: In erster Linie tatsächlich, wenn es mich selber einfach interessiert. Wenn ich sage, das ist für mich so ein Tageshighlight. Weil ich bin nicht an dem Punkt, wo ich sage, ich mache nur Content für Socialmedia. Im Endeffekt ist das, was ich auf LinkedIn mache mein Hobby unter anderen. Ich habe da Bock drauf. Und das ist halt auch einfach noch Priorität. Und zweiter Punkt ist eigentlich, dass ich gucke, hat das einen Mehrwert für die Leute. Können die Leute damit was anfangen? Bringt es sie in irgendeiner Art und Weise weiter? Ist das ein neues Tool, was Arbeitsprozesse erleichtert? Und da gucke ich natürlich. Klar, du sagtest am Anfang dann kommen relativ viele News rein. Ich arbeite mit bestimmten Newslettern, die ich habe. Wo ich sage, die habe ich nach und nach aussortiert, was für mich halt relevant ist. Die gucke ich mir an, scanne kurz drüber. Auch da halt einfach nur drüber scannen. Picke mir dann vielleicht Sachen raus. Nutze Twitter da auch sehr, sehr gerne. Habe so ein paar Twitter-Listen, mit denen ich arbeite. Und dann gucke ich einfach. Also es ist ein Mix eigentlich jeden Tag. Oder nein, mittlerweile nicht jeden Tag, aber regelmäßig. Was ist reingekommen? Was habe ich noch so im Content-Kalender? Ich schiebe die Sachen halt im Kalender so ein bisschen nach vorne. Habe meistens immer so sechs, sieben Stück im Backlog quasi, die ich nutzen könnte. Und entscheide dann einfach nach Gefühl, wo ich gerade Bock drauf habe, das zu platzieren. Und hoffe dann, dass der gut zieht. Aber generell hat bei mir Prio. Was finde ich interessant? Wo habe ich Bock drauf? Und wo schaffe ich so ein Format? Wie du schon angesprochen hattest, dass die Leute da auch was von haben. #00:11:08-7#

F: Du hast das jetzt auch schon angesprochen, dass du morgens und abends dich immer um deine LinkedIn Posts kümmerst. Es ist ja jetzt so, dass, wenn du einen erfolgreichen Beitrag postest, dann besteht ja auch die Gefahr, dass jemand einen Kommentar drunter schreibt und dass man den vielleicht auch ein bisschen moderieren muss. Oder man möchte es ja auch gerne. Also ich finde es auch immer cool, wenn jemand auf das, was ich jetzt persönlich schreibe, reagiert und da seine Meinung zu schreibt und man vielleicht dann noch diskutiert. Aber das kostet ja auch alles Zeit. Wie viel Zeit steckst du denn so in dein Community-Management, sage ich jetzt mal so, um den Post dann noch weiter zu bearbeiten? Und wie hast du das bei dir so eingestilt in den Arbeitsablauf? #00:11:48-5#

Jens Polomski: Ja also für mich ist tatsächlich, da ich versuche die Posts immer relativ früh zu setzen, ist bei mir so die erste Stunde mit am entscheidendsten. Wenn da halt Kommentare kommen, dann gehe ich dann auch noch mit am aktivsten drauf ein. Und ansonsten, wenn es halt mal passt, am Handy mal gerade auf einen Kommentar darauf reagieren, sich bedanken, einfach Engagement zeigen, geht meistens auch schnell am Handy. Es ist ja selten so, dass man da irgendwie einen großen Roman zu schreiben muss. Und ansonsten ja, gucke ich dann abends nochmal drauf oder nach dem Feierabend, was da noch ist. Wo man nochmal darauf eingehen könnte. Was für interessante Kontakte auch aus so einen Beitrag entstanden sind, die quasi ich dann nochmal kontaktieren könnte. Und ja, es ist eigentlich so ein viel morgens, viel abends und zwischenzeitlich immer mal so ein bisschen Engagement // (unv.). #00:12:41-8#

F: Das finde ich jetzt interessant. // Du sagst, du siehst da auch dann, je nachdem wer da kommentiert engaged, dann schaust du die Leute auch an. Und schaust, ob die für dich interessant für das Netzwerk sind. Also du arbeitest das für dich netzwerktechnisch auch nochmal auf? #00:12:52-2#

Jens Polomski: Ja tatsächlich habe ich leider erst Ende letzten Jahres mit angefangen. Das ist für mich so Mitte, mein kleiner persönlicher (unv.), wenn man es so nennen kann. Ich gucke mir halt an, wenn die Beiträge halt irgendwann Likes aus dem second Level kriegen. Das ist ja meistens so nach eins, zwei Stunden. Wenn (irgendjemand?) das dann in den first Level Algorithmus quasi reingepackt hat und da die Reichweite auch zieht, dann kommen auch Leute aus dem second Level. Und das ist für mich so ein bisschen/ #00:13:24-7#

F: Du meinst Erstkontakte und Zweitkontakte? #00:13:27-0#

I: Genau, genau. #00:13:27-5#

Jens Polomski: Also Kontakte, die mit allen Kontakten vernetzt sind, aber noch nicht mit dir? #00:13:30-9#

I: Genau. Ganz genau. Ich habe LinkedIn auf Englisch eingestellt. Deswegen ist es immer second Level und first Level. Und ja, das sind für mich tatsächlich die interessantesten Kontakte, weil die interagieren mit meinem Beitrag. Das heißt, die finden das, was ich mache, gut. Die sind aktiv auf LinkedIn, lesen nicht nur. Das tun natürlich auch viele, aber sie kommentieren oder liken sogar. Das ist natürlich für mich auch nochmal guter Boost. Und sind ja, sagen wir mal, empfänglicher für eine Kontaktaufnahme. Und wenn dann der Kontakt zustande kommt, wenn man da mal kurz auch schreibt. Ich schreibe tatsächlich mit jeder, mit jedem Kontakt versuche ich mindestens einmal zu schreiben. Dann tragen die das dann später gegebenenfalls auch nochmal in ihr zweites Netzwerk oder in ihr Netzwerk nochmal weiter und erhöhen quasi so meine Reichweite. Also ich versuche da wirklich so ein bisschen die Kontakte, die aus Beiträgen entstehen, auch nochmal mitzunehmen und ihnen zu sagen hey, ich verkaufe hier nichts, ich schaffe Mehrwert. Wenn ihr das, was ich gemacht habe, vielleicht auch demnächst noch weiterhin Spaß bereiten könnte, dann lass uns doch vernetzen. Und hoffe natürlich dann auf die Reichweitensteigerung. Und das hat sich jetzt über die letzten Monate als für mich persönlich sehr erfolgreich ja dargestellt. #00:14:45-6#

B: Also ich finde das sehr spannend, weil wir ja auch, sage ich mal, auch viel mit anderen Marketing-Managern zu tun haben, die in ihren Unternehmen sitzen. Quasi die stehen da noch ganz am Anfang. Da wo du vielleicht vor anderthalb Jahren standest, ja? Und wenn ich halt jetzt höre du investierst schon, würde ich jetzt sagen eins, zwei Stunden am Tag Minimum in LinkedIn. Aber du generierst damit halt auch fünftausend bis zwanzigtausend Reichweiten und baust dir ein riesiges Netzwerk auf über die Zeit, ja? Und ich finde, das ist halt eigentlich genau das, was ja Marketing-Manager, was die Aufgabe auch von Marketing-Managern ist. Gerade jetzt, also wir haben auch viel mit B2B-Unternehmen zu tun, daher noch mehr. Und gleichzeitig eben auch diese Leidenschaft für das Thema. Also das finde ich jetzt schon mal sehr spannend. Du hast auch eine LinkedIn Gruppe. Und du hast aber auch deinen persönlichen Kanal. Wie arbeitest du mit dem/ Ich habe immer den Eindruck, du postest vor allen Dingen über deinen persönlichen Kanal. Wie siehst du diesen Wert von einer Gruppe? #00:15:48-1#

Jens Polomski: Aktuell noch sehr gering. Also das mit der Gruppe, das war tatsächlich auch so ein bisschen ein Test, um zu gucken okay, wie performen oder wie ist das Gruppen-Feature so bei LinkedIn. Was ganz interessant ist, wenn man so ein bisschen guckt nach Gruppen. Nach gerade internationalen Gruppen, Marketing-Gruppen gibt es zahlreiche Gruppen mit Millionen von Mitgliedern. Und wenn man mal rein guckt, ist dann irgendwie, kriegt dann so ein Post so eins, zwei Likes. Und das ist eigentlich auch der Punkt aktuell. Also die Gruppe, die ich jetzt da quasi aufgesetzt habe, hat jetzt an die, ich glaube, sechshundert Mitglieder, was schon auch ordentlich ist auf jeden Fall. Es passiert aber halt echt wenig darin. Und vom Gefühl her ist es einfach auch so, dass Gruppen-Content halt organisch auch noch kaum ausgespielt wird. Das heißt, die Leute sehen das kaum in den Feeds?, wenn in der Gruppe was passiert. Also ich hoffe tatsächlich, dass LinkedIn da auch nochmal dran schraubt, weil das, glaube ich, ein sehr, sehr cooles Werkzeug ist. Jetzt auch zusammen mit so neuen Features wie den Umfragen. Das ist, glaube ich, die Supertools für Community-Management (in?) Gruppen. Aber aktuell ist halt die Reichweite da echt noch schlecht. Deswegen habe ich mich dann dazu entschieden wirklich den meisten Content über mein persönliches Profil zu verteilen. Weil einfach da die Nähe zu mir als Person nochmal da ist. Nochmal ein Mensch quasi, der das veröffentlicht. Und da einfach die Reichweite viel, viel besser ist, als in so einer Gruppe. Aber ich hoffe natürlich, dass ich jetzt quasi damit einen guten Start habe. Und wenn dann LinkedIn irgendwann sagt, wir hauen jetzt das Gruppen-Feature ordentlich nach oben und geben dem ordentlich Reichweite, dass ich davon dann profitiere. Aber aktuell passiert da echt zu wenig. Das wäre nochmal irgendwie wahrscheinlich nochmal eins, zwei Stunden, wenn man dann wirklich aktives Community-Management da machen würde. #00:17:36-4#

F: Du hast jetzt schon ein neues Feature angesprochen, die Umfragen. Die sind jetzt, also je nachdem, wann ihr unseren Podcast hört, kann es natürlich auch schon ein bisschen her sein. Aber jetzt tagesaktuell ist es jetzt, glaube ich, seit eins, zwei Wochen bei LinkedIn ausgespielt worden. Und wir haben da auch schon so ein bisschen mit rumprobiert. Es ist ja immer so, dass auch in der weiteren Pipeline auch bei LinkedIn immer wieder neue Features sind. Magst du uns mal erzählen, welche du jetzt aktuell auch spannend findest? Oder anders gefragt, auf welche Features freust du dich? Und freust du dich auch darauf, die dann auch mal auszutesten und zu probieren? #00:18:13-0#

Jens Polomski: Also generell das Umfragen-Feature finde ich ziemlich spannend, weil das einfach nochmal Leute zum Engagement bringt, ohne dass sie liken oder kommentieren müssen. Da fehlt mir allerdings aktuell noch die Reichweitenangabe und einfach die Möglichkeit auch noch mit visuellen Elementen wie Bilder oder Videos zusätzlich zu arbeiten. Also generell finde ich das Feature mega spannend. Hoffe, dass das noch erweitert wird. Und generell glaube ich, dass der Bereich Event und live, wo jetzt LinkedIn auch, glaube ich, teilweise Sachen auch noch in die (Road?) mit nach vorne gezogen hat, nochmal sehr, sehr spannend sein kann. Ich meine, wenn man dann mal rüber schaut zu Xing. Wie stark da wirklich der Event-Bereich auch noch oder ja für Events der Bereich und das Ticketing wirklich auch zieht und aktuell auch nochmal viel Reichweite für die generiert, ist das, glaube ich, was, wo LinkedIn auch noch sehr stark von profitieren kann. Deswegen ich hoffe da auf eine noch bessere Event-Funktion. Vielleicht sogar mit einem Ticketing-System und einer besseren Live-Integration. Aber aktuell ist es ja so bei LinkedIn live. Man muss es aktuell noch so beantragen. Das dauert dann teilweise ein paar Wochen, bis man da die Freigabe dafür bekommen hat. Und dann gibt es nur die Möglichkeit über Third-Party-Tools, also andere Anbieter, LinkedIn live quasi zu starten. Und man hat es nicht so wie bei Facebook, dass man da quasi einen Test hat und sieht okay, kommt das Live-Signal an. Wie sieht es aus? Und dann, wenn man es testen will, muss man halt live gehen. Und das ist jetzt nicht so das benutzerfreundlichste. Von daher hoffe ich, dass da so Features nochmal angepackt werden und nochmal ein bisschen verbessert werden. #00:19:45-7#

B: Du hast jetzt vorhin gesagt, wichtig ist dir das Engagement auf einen Beitrag. Und das würde ich gerne auch noch jetzt nochmal ein bisschen vertiefen. Weil so unser Eindruck ist, es geht ja immer darum so wie messe ich jetzt den Erfolg oder die Stärke meines persönlichen Profils schon. Und da schauen ja alle immer auf den SSI, also auf den Social Selling Index. Da haben wir übrigens mit der Britta Behrens auch schon mal eine sehr spannende Podcast-Episode zu gemacht. Also da an dieser Stelle der Tipp, einfach nochmal die frühere Folge hören. Und ja, dieser SSI, der wird ja auch gerne geteilt von manchen Leuten. Was sind denn jetzt deine persönlichen KPI´s. Guckst du auch jeden Tag auf den SSI? Oder wo sagst du, wie misst du deine Erfolge? #00:20:35-7#

Jens Polomski: Ja, der SSI ist, glaube ich, echt so ein/ Es ist für mich sehr, sehr schwierig zu greifen. Also ich sehe zum Beispiel, wenn ich Beiträge habe, die richtig, richtig gut gehen. Viel Engagement, viel Likes, hat das nicht unbedingt Einfluss auf meinen SSI. Und auch mit den Metriken, die LinkedIn da mitgibt, die hat ja, glaube ich, vier Kategorien, kann ich persönlich wenig mit anfangen. Deswegen gucke ich vielleicht alle zwei Wochen mal in den SSI rein, um zu gucken, ist das, was ich jetzt gerade irgendwie hier bei LinkedIn gemacht habe, die Regelmäßigkeit. Und wirklich auch die Zeit, die ich reininvestiert habe, zieht das irgendwie bei meinem SSI. Aber ich persönlich, würde mich auch interessieren, wie ihr das seht. Also ich persönlich kann da für mich keine KPI daraus erschließen und sehe auch keinen Erfolg gleich KPI, äh erfolgreich SSI irgendwie Parallelen. Wie seht ihr das? #00:21:26-6#

F: Also ich muss jetzt sagen. Wenn ich mir den SSI anschaue und das hat die Britta damals auch gesagt, dann ist es wohl schon so, dass man eine höhere Ausspielung bekommt, wenn man was postet. Initiativ, um halt über diese erste Schwelle rüber zu kommen, dass ein Beitrag ausgespielt wird oder eben nicht mehr an zum Beispiel Zweitkontakte ausgespielt wird. Das heißt, ich glaube schon, dass, wenn man grundsätzlich so ein bisschen den SSI erhöht oder auf so ein bestimmtes Level bringt, dann hat das schon einen Vorteil für die organische Reichweite. Also ich glaube schon, dass das auch eine Auswirkung hat. Aber das ist halt natürlich eher was Mittelfristiges. Und ich glaube nicht, dass es dann relevant ist, ob man jetzt den SSI von sechzig oder von 65 hat oder so. Aber ich denke schon, dass es ein Unterschied ist, wenn man einen von 65 hat oder einen von zwanzig. Ich glaube schon, dass es da Unterschiede gibt, dass es für LinkedIn auch so ein initialer Qualitätsfaktor ist so ein Stück weit. Aber in welchen Sphären man sich da jetzt bewegt und ob man da jetzt, wenn er sich um zwei Punkte verringert, ob man dann direkt traurig sein muss. Das weiß ich auch nicht genau, ob das Sinn macht, sich da so intensiv dann mit auseinanderzusetzen #00:22:42-1#

B: Also ich finde, es steht und fällt halt mit dem Content. Wenn du gute Beiträge postest, die viel Engagement auslösen, dann bekommst du automatisch eine höhere Reichweite. Dann baust du dir dein Netzwerk auf. Und dann, wenn du das eine Zeitlang machst, wächst automatisch auch dein SSI. Aber auch deine Community und deine Kontakte freuen sich ja darüber, wenn du wieder was postest. Und dann hast du halt einfach eine Bewegung drin und ein Wachstum im SSI. Mir geht es da ähnlich wie dir, Jens. Also man guckt da drauf. Dann hast du deine Zahl, ja die ist siebzig oder weiß ich nicht, ja? So, aber am Ende geht es, das merke ich zumindest immer wieder. Ist der Beitrag, den ich gerade gepostet habe, ist der gut oder nicht? Funktioniert der? Ist das Thema einfach, habe ich das gut aufbereitet oder nicht? Wir machen ja jetzt weniger News. Wir machen auch viel Mehrwert, aber seltener News-Sachen so. Interessiert das jetzt gerade meine sozusagen Community oder meine Kontakte? Und das entscheidet sich am einzelnen Beitrag so. Also ich finde auch, wir schauen eher auf die Ansichten und ob der Beitrag abhebt oder nicht und auch ob wir eine coole Diskussion auslösen, oder Fabian? Wir haben ja mal eine Folge gemacht, warum uns der SSI egal ist (lacht). Und da war halt, die Message war so. Ey, wir wollen eine gute Diskussion drunter haben. Viele sagen dann, ja die Diskussion bringt die Reichweite. Aber es geht ja eigentlich auch vor allen Dingen darum, dass man ein gutes Gespräch führt mit interessanten Menschen so. Und das ist ja das Spannende auch. Was ich jetzt auch nochmal, wir alle drei, wir pflegen ja unsere LinkedIn-Accounts selbst. Es gibt aber auch viele, die geben das an einen Dienstleister ab. Also die sagen dann, das macht mein virtueller Assistent oder die Sekretärin oder ich weiß nicht. Die geben das sozusagen ab, weil sie sagen, da habe ich einfach keine Zeit für. Was hältst du denn von so einer Strategie? #00:24:46-3#

Jens Polomski: Also für mich persönlich kommt das aktuell und ich glaube auch in Zukunft definitiv nicht infrage. Weil ich finde, für mich ist LinkedIn, da geht es um die Menschen, um die Personen dahinter. Und wenn man jetzt den Content oder die Arbeit auf Company- oder Firmenseiten outsourced, das ist eine Sache. Aber ich finde, bei dem persönlichen Profil finde ich es oder schreckt mich das immer ein bisschen ab, wenn ich dann eine Nachricht kriege. Ja, hier ist der persönliche Assistent von X. Weiß nicht, ich leite die Anfrage weiter. Halte ich persönlich nicht viel von. Vor allen Dingen, wenn man das dann irgendwie auch noch so kommuniziert, dass es so ist. Und im Endeffekt geht es ja auch so ein bisschen darum. Man versucht ja auch seine eigene Marke so ein bisschen oder seine eigene Person auf diesem Netzwerk darzustellen. Und dazu gehören halt auch Antworten, dazu gehören Beiträge. Jemand postet, weil es ja auch ein eigener Stil ist, eine eigene Sache, die man schreibt. Wie geht man mit neuen Kontakten um? Wie viel Fragen stellt man? Wie neugierig ist man dann auch, um sein Netzwerk zu erweitern? Ich glaube, das sind einfach Faktoren, die über Dienstleister gar nicht so abgedeckt werden können, weil das einfach eine fremde Person ist. Also für mich persönlich kommt es nicht infrage. Ich weiß nicht, habt ihr mal darüber nachgedacht? #00:26:02-9#
F: Also ich habe, wenn ich jetzt mal kurz einhaken darf. Benjamin hat zwar die Frage gestellt. Aber wir haben ja auch, es ist ja auch ein Grund, warum wir uns die Frage überhaupt stellen oder auch aufgeschrieben haben. Also einmal finde ich genau, man nimmt sich eine Menge Vorteile, die die Plattform liefert, einfach weg, indem man einfach da jemand anders dazwischen klemmt, der gar nicht authentisch interagieren kann, ja? Da kann ja kein Fachgespräch zustande kommen oder so, wenn das einfach jemand anders macht. Von daher fällt das einfach flach. Aber es kann halt auch mal richtig peinlich werden. Also es ist mir tatsächlich jetzt auch letztens mal passiert, dass mir irgendwer so eine InMail-Nachricht geschickt hat. Das sind ja die, die man sich über den Sales Navigator sich einkaufen muss, dass man sozusagen jemand kalt anschreiben kann. Da hat jemand gefragt, ob ich zu ihm ins Netzwerk kommen will, aber da war keine Kontaktanfrage dabei. Dann habe ich die Kontaktanfrage gestellt. Und dann kam von der Person dann nachher die Nachricht, ja vielen Dank für deine Kontaktanfrage. Aber was willst du denn eigentlich von mir? (alle lachen) So, (unv.). Du hast mir doch, vor einem Tag hast du mir doch selber noch eine E-Mail Nachricht geschickt. Ja, ach, oh, ja Entschuldigung. Das war mein VA sozusagen, ja? Also da können auch Situationen dann passieren, wo man dann sagt, ja gut. Dann mache es doch gleich selbst oder lass es bleiben. Ich meine, da ist nachher auch ein super nettes Gespräch daraus entstanden. Das war jetzt nicht schlimm für mich und für den anderen, weil es einfach dann auch cool aufgefangen wurde. Aber das macht auf den ersten Eindruck, auf den ersten Blick halt erst mal so einen Eindruck, dass das einfach ja auch so ein Stück weit manipuliert wird. Oder dass halt einfach da geguckt wird, okay ich pumpe jetzt einfach mal Kontakte. Und das finde ich persönlich nicht so cool. #00:27:44-2#

B: Meine Erfahrung ist, ich habe ja in meiner früheren Zeit nicht nur als Redakteur gearbeitet, sondern auch als Redenschreiber eine Zeit lang. Unter anderen mal für so einen Behördenleiter. Und du musst als Redenschreiber, wenn du Content machst für eine andere Person, musst du SEHR nah dran sein. Du musst wirklich nah dran sein und verstehen, was die Person aussagen will, was die für eine Haltung hat, was die für einen Stil hat. Das muss man alles erarbeiten. Und ich glaube, wenn man jetzt wirklich einen LinkedIn Consultant hat, der sich wirklich so reindenkt in andere Menschen, dann kann ich mir schon vorstellen, dass man da sich auch Unterstützung holt. Aber das ist halt nicht, ich sage mal jetzt ein bisschen böse, ein VA aus Südostasien, der halt für drei Cent die Stunde irgendwie rumklickert, sondern das ist dann wirklich eine sehr, sehr hochwertige Beratung und Content-Dienstleistung auch. Mein Eindruck ist dann aber eher, dass man dann sagt ja, ich hole eben, so wie du Fabian das gerade geschildert hast, ich hole mir da jemanden rein. Und der pumpt dann halt Kontakte auf, pumpt mein Netzwerk sozusagen auf. Und dann sind da halt irgendwelche Leute drin, die eigentlich überhaupt keine Verbindung zu einem haben. Und dann hat man dann nachher, weiß ich nicht, tausende von Kontakten. Aber es ist eigentlich nichts Richtiges entstanden. Es ist halt so ein bisschen so, ja. Du hast halt so ein Plastikprofil. Also da ist nichts hinter. Also das mit den Dienstleistern ist gar nicht so einfach. Aber ich bin auch ein Fan davon, dass man selber entwickelt und auch seine eigene Sprache entwickelt. So und der Lernfaktor ist ja dann ein ganz anderer, wenn du das selber machst so. Das ist so dieses Dienstleisterthema. Wir sind schon echt weit. Vielleicht nochmal so zum Abschluss, Jens. Es gibt ja auch super viele, die wollen auf LinkedIn jetzt echt aktiver werden. Also die wollen durchstarten. Das haben wir jetzt gestern erst wieder im Gespräch gehabt und da war so. Ja also LinkedIn, da müssen wir jetzt ran. Und da wollen wir jetzt ran. Welche drei ultimativen Tipps würdest du denen so jetzt geben, wenn man jetzt auf LinkedIn Gas geben will? #00:30:01-2#

Jens Polomski: Also wenn man schon Content erstellt, wie vorhin angesprochen. Einfach mit den Leuten aus dem erweiterten Netzwerk, die mit dem eigenen Content schon interagieren, mit denen mal einfach in Kontakt treten, ein Netzwerk aufbauen. Und da quasi sein Netzwerk über solche Leute, die schon einen kennen, erweitern. Das ist auf jeden Fall für mich, was mich persönlich oder mein Netzwerk qualitativ sehr, sehr erweitert hat. Ansonsten, wenn man auch Content erstellt, auch mal ein bisschen rumprobieren mit verschiedenen Formaten. Mit verschiedenen Tageszeiten, mit verschiedenen Tagen der Woche, um zu gucken okay, hat das vielleicht auch Einfluss. So ein bisschen (AW?) Testing. Was vielleicht auch die Community einfach, weil jeder hat da irgendwie Stück weit auch eine andere Community, vielleicht mit am meisten interessiert. Es ist zum Beispiel so, dass pdfs vielleicht super gut funktionieren. So als Slides, finden die Leute das bei mir super? Muss ich da mehr Gas geben? Einfach da mal ein bisschen testen, was da am meisten zieht. Und da vielleicht auch direkt ein kleiner Tooltipp von mir. Es gibt wenige tatsächlich LinkedIn Analysetools. Shield App ist eins. Ein guter Freund von mir arbeitet gerade an Inlytics, also wie ja Analytics, nur Inlytics Punkt io. Sind gerade noch in der Beta, ich glaube sogar Alpha noch. Weiß nicht, je nachdem wie schnell die sind, wenn die Folge ausgestrahlt wird. Und da ist es einfach cool, weil man da sieht, wie viel Reichweite die Beiträge hatten. Und hat da nochmal ein bisschen mehr Möglichkeit auch (AW?) zu testen, also generell Analyse. Man kann es natürlich auch im Excel Sheet machen, um einfach mal zu gucken, was performt. Und ansonsten einfach neugierig sein, glaube ich. Also meine Intension ist immer mein Netzwerk qualitativ hochwertig wie möglich zu gestalten. Leute rein zu bringen in mein Netzwerk, die auch aktiv sind. Die vielleicht sogar thematisch in meine Richtung gehen. Die das, was ich mache, interessant finden. Können natürlich auch potenzielle Kunden sein. Aber generell gucken, dass man nicht bei jedem Vorschlag auf accept klickt, sondern vielleicht auch mal bei Anfragen. Das mache ich tatsächlich bei jeder Anfrage, die bei mir reinkommt. Ich frage nach. Hey, danke für deine Anfrage. Aber warum stellst du mir gerade die Anfrage? Was erhoffst du dir dadurch? Und da entstehen immer super tolle Gespräche. Und das einfach versuchen, LinkedIn nicht als Adressbuch zu sehen, als Kontaktsammler. Sondern versuchen wirklich hochwertige Kontakte aufzubauen, auf die man dann vielleicht auch irgendwann mal zurückgreifen kann. Sei es als Dienstleister, den man selber benötigt. Oder als Kunde, der auf einen dann zukommt. Also Qualität auf jeden Fall vor Quantität wäre so mein Tipp, den ich noch so am Ende mitgeben würde. #00:32:45-3#

B: Ja super. Wir haben uns auch über LinkedIn kennengelernt. Jetzt warst du zu Gast in unserem Podcast und es war eine super spannende Folge. Danke dir Jens nochmal, dass du dir die Zeit genommen hast. #00:32:55-1#

Jens Polomski: Ja vielen, vielen Dank für die Einladung. Macht mir natürlich auch immer Spaß über LinkedIn zu reden. Ich hoffe, das war jetzt nicht zu lang. Aber danke für eure coolen Fragen. Hat auf jeden Fall sehr, sehr viel Spaß gemacht. #00:33:05-0#

F: Ja mir auch Jens, vielen Dank. Und wir hören und lesen uns auf LinkedIn dann. #00:33:10-0#

Jens Polomski: Machen wir. #00:33:11-3#

B: Genau. Bis dann, tschau. #00:33:11-5#

F: Tschau. #00:33:12-6#

Jens Polomski: Tschüss. #00:33:13-4#

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