Wie man SEO und Social Media zusammen denkt

SEO und Social Media werden häufig als zwei verschiedene Welten gesehen. Und nicht selten stellen sich Verantwortliche die Frage, in welchen Kanal sie investieren sollten.

Aber: SEO und Social Media greifen ineinander – auf dreifacher Ebene: Bei der Diskussion um Rankingfaktoren, in der Content-Strategie und bei den KPIs.

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SEO und Social Media: Wie die Diskussion häufig verläuft

Rankingfaktoren: Social Signals und SEO

Es gibt über 200 Rankingfaktoren, warum eine Seite vorne steht. In der SEO-Branche wird seit vielen Jahren diskutiert, ob Social Signals auch ein Rankingfaktor sind. Beispiel: Ein Blogartikel, der auf Social Media häufig geteilt wird (Social Shares), steht auch im Google Ranking vorne. Das ist allerdings nicht der Fall. Google sagt seit Jahren sehr deutlich, dass Social Signals nicht in den Algorithmus einfließen. Allerdings: Aus unserer Sicht ist die Fragestellung falsch bzw. zu eng gestellt. Es führt zu einem Abgesang auf Social Media – nach dem Motto: Das brauchen wir nicht für SEO. Das Gegenteil ist aber der Fall.

Arbeitswelt: Unterschiedliche Persönlichkeiten

Unsere subjektive Sicht: Social Media Manager und Community Manager sind einfach ein anderer Schlag Mensch als Suchmaschinenoptimierer. SEOs sind technisch orientiert und stark zahlengetrieben. Häufig werden sie an SEO-Traffic und Umsatz gemessen. Persönlich fliegen viele SEOs gerne “unterm Radar”. Social Media Manager dagegen sind eher kreative Persönlichkeiten, arbeiten visuell und mit Menschen und lösen Diskussionen aus. Das sorgt auch für zwischenmenschliche Reibungen oder gar dafür, dass zwischen diesen beiden Gruppen Eiszeit herrscht.

KPIs: Falsche Erwartungen an den jeweiligen Kanal

Eine häufige Einordnung: Social Media ist am oberen Ende eines Funnels (“Top of the Funnel”) oder zu Beginn einer Customer Journey. Der Wert ist Aufmerksamkeit und Reichweite. SEO wird dagegen häufig am unteren Ende angesiedelt, wenn es um konkrete Leads oder Sales geht. Doch das ist auch nur eine sehr grobe Schablone. Schließlich kann man bei SEO – je nach Suchintention – auch auf informationelle Themen optimieren. Und dass Social seltener für direkte Verkäufe sorgt ist ein Argument, dass ebenfalls den Wert von sozialen Netzwerken abgewürgt wird.

SEO und Social: Warum beide Welten zusammengehören

Rankingfaktor Branding

Marken haben einen Rankingbonus. In der SEO-Branche ist von Brand Search die Rede. Die Suchmaschinen zeigen in den vorderen Ergebnissen häufig Marken, weil das eine gute Qualität garantiert. Wie werden Unternehmen zu Marken? Durch starke Social Media-Maßnahmen und den Aufbau der Kanäle. Social zahlt also auf die Marke ein – und die wiederum aufs Ranking.

Brand Search Beispiel

Einheitliche Content-Strategie

Ob auf Social oder auf der Website: Es geht um die gleichen Menschen. Es werden die gleichen Zielgruppen bzw. Buyer Personas adressiert – und damit sind auch die Argumentationen sehr ähnlich. Jeder qualitativ hochwertige Website-Content ist auch eine Fundgrube für Micro Content auf Social Media.

KPIs nähern sich an

Interessante Parallele: Sowohl auf Social Media als auch in SEO spielen mittlerweile Metriken eine Rolle, die die Content Performance messen. Konkret geht es zum Beispiel um Klickraten, Verweildauer und Bounce Rates. Am Ende geht es also immer darum: “Funktioniert” das Content Piece im jeweiligen Kanal?

Social Selling Index Werte

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Wie ist deine Marketing-Situation?


SEO und Social – ein Beispiel

Seit vielen Jahren arbeiten wir als SEO- und Content-Berater. Wir erstellen SEO-Konzepte, geben SEO-Kurse oder werden als Sparringspartner dazugeholt. Hier mehr über unsere Sichtweise auf erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung.

Gleichzeitig sind wir auf LinkedIn aktiv, teilen dort unser Wissen und diskutieren mit unserer Podcast-Community. Auch hier sehen wir einen direkten Zusammenhang zwischen LinkedIn Aktivitäten und Brand Search. Und auch hier gilt: Es sind die gleichen Menschen, nämlich Online-Marketing-Professionals.

Übrigens: Gerne können wir uns auf LinkedIn vernetzen.

LinkedIn Fabian Jaeckert 

LinkedIn Benjamin O’Daniel

LinkedIn und SEO Postings

Tipps von Expertinnen und Experten rund um SEO und Social – eine kleine Auswahl

Interviews zu SEO

Wir mache ich SEO für eine Software-Plattform bzw. ein Software-Unternehmen? Diese Frage beantworten Kevin Indig und Beat Köck in den Interviews mit uns. Dominik Schwarz darüber, wie Markenkommunikation und SEO ineinandergreifen. Jan Brakebusch erklärt, wie SEO im Gesundheitsbereich funktioniert – und warum YouTube so wichtig ist.

Interviews zu Social Media

Wie sieht professionelles Community Management aus? Das erklärt Vivian Pein im Gespräch mit uns. Speziell zur Plattform LinkedIn gibt Jens Polomski viele Insights mit. Wie ich werde ich zur Personenmarke? Das beantwortet Kerstin Hoffmann im Interview. Johannes Kliesch ist das Beispiel für einen Startup-Gründer, der Social Media Kommunikation als eine Kernaufgabe sieht.

Tipp: Wer würde seinen SEO-Content persönlich auf Social Media teilen?

Content Qualität Tipp

Häufig wird Content für die Website lieblos erstellt. Alte SEO-Texte sind immer noch zahlreich vorhanden – obwohl diese Texte kaum jemand liest. Gleichzeitig sind praktisch alle Fachkräfte mit beruflichen Accounts auf LinkedIn unterwegs.

Deswegen ein Gedanke: Wer zögert, seinen Website- und SEO-Content auf seinem LinkedIn Profil zu teilen, der weiß automatisch: Die Qualität der Website-Inhalte ist noch nicht gut genug. Man will selbst nicht “seinen Kopf dafür hinhalten”.

Das heißt im Umkehrschluss: Wer zögert, muss weiter an seinem Website-Content arbeiten. Bis man auch persönlich dahinter steht.

SEO und Social: Unsere Diskussion mit unseren Hörern

Transkription der Folge SEO und Social Media

Benjamin: Heute sprechen wir darüber, wie man SEO und Social zusammendenkt.  #00:00:25-0#

Fabian:  Ja, zusammendenkt. Normalerweise wird das ja immer als zwei Welten gesehen, ne? #00:00:29-0#

B: Ja, genau. Und es sind ja irgendwo auch zwei Welten, aber die haben halt ganz schön viele Verbindungen. Und eigentlich, wir haben so vorher gedacht, wir müssen eigentlich erstmal mit einem Geständnis starten, und zwar, dass wir selbst, wir zwei, echt ganz schön viel gelernt haben darüber in den letzten drei Jahren. #00:00:48-0#

F: Ja, das stimmt. Vor allem auf LinkedIn sind wir ziemlich aktiv mittlerweile, ne? Du warst auf Twitter aber vorher auch schon ziemlich viel unterwegs, ne? #00:00:53-0#

B: Genau, ich war auf Twitter war ich auch schon länger aktiv, wobei ich mich da auch ziemlich zurückgezogen habe. Aber trotzdem finde ich, dass wir, wir haben auch mal früher eine Folge gemacht über SEO versus Social sozusagen und da haben wir Social, glaube ich, eher so ein bisschen abgekanzelt (lacht), zumindest so rückblickend, soweit ich mich daran erinnere. #00:01:19-0#

F: Ich meine, wir hatten auch die verschiedenen Traffic-Formen bewertet ne, was bringt es mir unternehmerisch? #00:01:22-0#

B: Genau. #00:01:23-0#

F: Aber da steckt ja noch viel mehr dahinter. #00:01:25-0#

F: Ja, die erste Diskussion, die in dem Bereich geführt wird, ist ja auch immer, ist das überhaupt ein Rankingfaktor oder nicht, beziehungsweise fließen Social Signals in Algo ein, das ist ja immer so. Ich finde aber, da hört die Diskussion auch oft auf so, da wird immer diskutiert, ist es das, einer sagt ja, der andere sagt nein und dann geht man wieder auseinander. Ja, also ich finde, das ist so das erste, worüber wir uns vielleicht mal unterhalten sollten. #00:02:12-0#

B: Ja, ich finde auch. Also es gibt ja immer die Diskussion, in den Google Algorithmus fließen, weiß ich nicht, zweihundert Rankingfaktoren oder so ein und wie wichtig sind dann die Social Signals von diesen zweihundert Faktoren. Und dann heißt es ja, wir haben hier dies und jenen Test durchgeführt und am Ende zeigt sich, dass Social Signals überhaupt nicht wichtig sind, also sind kein wichtiger Rankingfaktor, also Backlinks sind zum Beispiel viel wichtiger. #00:02:41-0#

F: Ja genau, wir müssen erstmal ein bisschen definieren, was heißt das denn überhaupt. Also Social Signal bedeutet, also jemand gibt einen Like auf ein Post, oder das muss dann ja schon irgendwie ein Share sein, also es muss ja ein UL geteilt sein und jemand liket das dann und dann ist die Frage, kriegt die UL dadurch einen Bonus, indem sie auf irgendeinem sozialen Netzwerk ein Like gekriegt hat.

Das wäre ja so die Definition, wo ich jetzt sagen würde, das kann man maschinenmäßig auslesen. Oder eine Webseite ist verknüpft mit einer Domain und diese Verknüpfung, zum Beispiel eine Facebook-Page oder so, hat dann so und so viele Follower oder auch Fans, und je mehr Fans die hat, desto mehr profitiert halt auch die Domain insgesamt im Ranking. Das wären ja so die beiden, jetzt zum Beispiel zwei Ansatzpunkte, wo ich sagen würde, als SEO, das kann man auslesen, das kann man messen und da könnte man sich überlegen, ob das vielleicht ein Rankingfaktor ist. #00:03:35-0#

B: Und was sagst du dazu? Ist das dann, sind Social Signals ein wichtiger Rankingfaktor? #00:03:40-0#

F: Also Google sagt nein, ganz klar. Also von Google Seite aus ist das eigentlich ziemlich eindeutig und ich würde mich dem anschließen tatsächlich, ich würde sagen, das ist kein Rankingfaktor. #00:03:53-0#

B: Genau, und das ist halt ja auch okay. Aber ich finde, das ist das, warum ich mich immer so darüber ärgere, über diese Diskussion. Ich finde, dann ist die Antwort ist richtig, aber die Frage ist falsch so. #00:04:03-0#

F: Ja, ist so. #00:04:05-0#

B: Also man hat dann sich sozusagen die falsche Frage gestellt und dadurch, dann sagt man okay Social Signals fließen nicht in den Algorithmus ein und in der Folge kommt dann der Abgesang auf Social-Media. #00:04:18-0#

F: Also ist es für mich als SEO nicht wichtig. #00:04:20-0#

B: Genau so, Tschüss. Deswegen kann ich mich getrost diesem Thema nicht widmen, so. Und das führt dann eigentlich schon, finde ich, so zum nächsten Thema. Das ist jetzt alles wieder so, ich will jetzt nicht sagen Glaskugel, aber ist halt so gefühlte Situation, und zwar, ich habe auch den Eindruck, also warum sind Social Media und SEO so zwei Welten oft, die so nicht so richtig interagieren miteinander: Ich glaube, dass da halt auch ein unterschiedlicher Schlag Mensch dahinter ist ganz oft. Also die Social Media und Community Manager, die ich so kenne, ganz viele zum Beispiel ja, die halten nichts von Ads, mit denen kann man nicht über Sales oder Leads oder sowas reden, das nervt die total an, sondern die wollen coolen Content machen und mit ihrer Community interagieren. Ich finde, das hat man auch im Gespräch mit Vivian Pein und Kerstin Hoffmann gemerkt. Und ich versuche es jetzt mal so ein bisschen plakativ zu machen. Und der SEO, das ist so ein bisschen der Nerd, der hinter seinen fünf Bildschirmen sitzt  ja und Traffic-Analysen macht ja, und in Excel arbeitet (lacht) und der auch voll hart auch, finde ich, also auf diese harten KPIs guckt. Und das sind einfach zwei unterschiedliche Typen. #00:05:44-0#

F: Ja, ich sehe das auch so. Aber auch wenn natürlich Ausnahmen die Regel bestätigen, aber diese Jungs haben oft einen technischen Background, weil SEO immer sehr technisch gesehen wird, das heißt, du musst dich ja auch mit der Technik auseinandersetzen. Und das ist das eine, das ist sozusagen dieser Nerd-Background, wenn man das so bezeichnen will, und das andere ist natürlich, dass SEO natürlich ein Performance-Kanal auf irgendeine Art und Weise ist. Man guckt rein und sieht, dass man viele Sales und Leads über den organischen Search-Traffic kriegt und das heißt, man wächst als SEO auf, indem man daran gemessen wird, wie viel Umsatz man zum Beispiel macht. Und das ist jetzt ein Aspekt, der über Social halt nicht so oft verargumentiert wird, ja weil es da vielleicht auch einfach andere Zugänge gibt.

Also ich sehe das auch so, dass im Bereich Social natürlich vielleicht eher die, ich nenne sie jetzt mal die Kreativen, arbeiten, also auch die kreativ mit Content und mit Artwork und so weiter umgehen, weil das natürlich supermaßgeblich für den Erfolg im Bereich Social ist, ob du gut mit Content umgehen kannst und mit visuellen Elementen und Bildern. #00:06:57-0#

B: Ich finde aber noch einen anderen Aspekt interessant, also die Social Media und Community Manager, die sind auch echt schon ganz schön hart vorne an der Front mit ihrer eigenen Person. Und die SEOs, die finde ich, aus ihrer Geschichte heraus, ja die möchten gerne unter dem Radar fliegen. Also wenn ich mich daran erinnere, wie wir sozusagen vor Jahren angefangen haben, zusammen zu arbeiten, das war schon auch dein Mindset oder, wenn ich das hier mal so rausposaunen darf, dieses, ich will unter dem Radar fliegen, oder siehst du das nicht so? #00:07:29-0#

F: Ja, das war damals wirklich so. Also wir haben in der Vorbereitung ja darüber gesprochen, und da muss ich sagen, sprichst du einen Punkt an, den ich schon ein bisschen verdrängt habe, aber es war tatsächlich so früher, dass man eher nicht in die Öffentlichkeit gehen wollte als SEO, weil man natürlich auch teilweise mit Grey Hat Methoden gearbeitet hat und irgendwie so immer die latente Gefahr bestand, oder na ja, man hatte irgendwie so gedacht ja gut, wenn ich jetzt bei SEO negativ auffalle und mich zu weit exponiere, sage ich mal, dann bin ich so ein bisschen verbrannt, weil dann jedes Projekt, mit dem ich mich dann zusammentue oder so, das im Zusammenhang mit meinem Namen dann geht, da sagt der Google, ja das ist ja eh der Spamer, der macht ja eh nur Quatsch, also schießen wir den mal ab. Ich habe das nie so mal gesehen, dass das tatsächlich mal passiert ist, aber dieses Mindset, eher so sich nicht zu sehr in die Öffentlichkeit zu stellen, eher im Hintergrund zu arbeiten, eher so mit Tricks und Kniffen zu arbeiten, das gab es schon und das gibt es eigentlich heute auch immer noch bei vielen Kollegen, die dann eher sagen ja gut, SEO ist halt so eine Geheimwissenschaft, da halte ich mich eher mal zurück. #00:08:40-0#

B: Ja, und der dritte, oder ich finde, auch noch einfach so ein Eindruck aus den letzten Monaten, wir haben ja auch mit supervielen unterschiedlichen Unternehmen zu tun, und da habe ich auch oft den Eindruck, dass die Unternehmen entweder gut in Social sind oder gut in SEO, aber selten beides. Also ein Beispiel, dann ist dann ein Online-Shopper, der super gut Influencer Marketing verstanden hat und Influencer Relations und der da echt sich, ich sage mal, das ganze Unternehmen beruht darauf. Und dann spricht der mit uns und sagt ja, aber wenn ich auf SEO gucke, dann sind da halt irgendwelche SEOs vor mir, die machen, keine Ahnung, die typischen Linkkauf und weiß ich nicht alles ja, und er hat sozusagen keinen Zugang zu SEO und umgekehrt haben aber seine SEO getriebenen Wettbewerber, haben überhaupt keine Social Kanäle. Und daran merkt man irgendwie, finde ich auch manchmal, das sind jetzt alles so Anekdoten, aber dass da halt selten es Unternehmen gibt, die wirklich richtig gut in SEO sind und gut in Social Media. Es sind zwei verschiedene Online-Marketing-Welten. #00:09:52-0#

F: Ja, aber das sind dann doch die wirklich erfolgreichen. #00:09:55-0#

B: Das sind die richtig erfolgreichen und darüber reden wir ja gleich auch noch, warum das auch supernötig ist und wie man es auch zusammendenkt. Aber als letztes will ich gern noch einen dritten Punkt reinwerfen, nämlich diese KPI Diskussion, du hast ja vorhin schon gesagt, ja der SEO wird einfach seit jeher am Umsatz gemessen, am Traffic und Umsatz,  ja wie blickst du denn auf diese KPI Diskussion? #00:10:19-0#

F: Also generell ist es ja so, dass Social Media ja eher so am Anfang des Funnels gesehen wird, oft. Das heißt, da sorgt man für Aufmerksamkeit und für Reichweite, das heißt, da findet noch nicht so viel Verkauf statt. Jetzt, wenn man das jetzt wirklich mal nach diesem Schema einsortiert, nach diesem Trichterschema ja, je weiter man dann nach unten durchrutscht, desto näher ist man am Verkauf. Und SEO ist dann ein bisschen weiter unten, weil da der Kunde halt schon konkret nach einem Produkt oder nach einer Dienstleistung sucht. Wenn man das so einsortiert ist es logisch, dass Social Traffic nicht so gut konvertiert wie SEO Traffic, weil die Leute noch nicht so weit sind. Aber das ist, finde ich, auch viel zu kurz gedacht, weil es geht ja nicht nur darum, Traffic auf die eigene Seite zu bringen, sondern Social Media ist ja auch wesentlich mehr. Es geht ja auch darum, auf der Plattform selber für Reichweite zu sorgen, das heißt, das ist, wenn man da die reinen KPIs nimmt, wie viel Traffic bringt mir der einzelne Kanal, hat SEO immer den großen Vorteil dass der Traffic auf die Webseite geleitet wird. Und bei Social kann man auch sehr erfolgreich sein, ohne dass man jetzt initiativ sehr viel Traffic generiert auf die eigene Seite. Das heißt, von daher gibt es da einfach schon eine Riesendiskrepanz in der Messbarkeit und in der Bewertung. Von daher finde ich dieses Totschlagargument auch immer ziemlich unfair den Social Media Kollegen gegenüber, weil da einfach auch oft Äpfel mit Birnen verglichen werden. #00:11:54-0#

B: Ja. Also ich hatte auch in meiner Zeit, in der ich noch alleine, sozusagen als freiberuflicher, ich sage mal, Content Marketing Manager unterwegs war und wir noch nicht zusammengearbeitet haben, so ich sage mal, vor zehn Jahren, da habe ich zum Beispiel für einen Kunden einen Social Media Kanal Facebook aufgebaut, das war damals noch „Der heiße Scheiß“ und da war halt superviel Engagement drauf ja und superviel Interaktion und wir haben total viele neue Kontaktpunkte sozusagen aufgebaut. Und da war dann aber auch, kam halt immer wieder genau das Argument, ja und wie viele Sales kommen darüber jetzt. Und das ist halt wirklich, finde ich, wie du sagst, dann macht man den Social Media Verantwortlichen echt das Leben schwer mit der Diskussion. #00:12:41-0#

F: Das ist frustrierend gewesen, oder? #00:12:42-0#

B: Ja, superfrustrierend. Und nochmal, by the way, es ist eigentlich kein Aspekt, den wir jetzt noch groß diskutieren wollen, aber es ist ja auch eine SEO Strategie, auf informationelle Keywords zu gehen und auf informationellen Keywords verkaufst du jetzt auch nicht so viel unbedingt, ja. Aber es ist trotzdem ein wichtiger Kontaktpunkt (lacht). Also dieses Social Media ist oben im Funnel und SEO ist unten im Funnel. Ihr merkt schon, es ist eine Sackgasse und über die haben wir jetzt genug geredet. Jetzt wollen wir gerne mal, finde ich, nochmal den Bogen weiter aufspannen und sagen, wie kann man denn SEO und Social zusammendenken. So, und ich würde super gerne da auch jetzt wieder mit dieser Diskussion über das Thema, ist es ein Rankingfaktor oder nicht, einsteigen. Du hast vorhin gesagt, Social Signals sind es jetzt nicht, aber Punkt, Punkt, Punkt. #00:13:36-0#

F: Aber, genau. Vielleicht mag der ein oder andere noch fragen, warum ist es das nicht, also ist es jetzt nur wegen Google, weil Google sagt, dass ist es nicht. Ich finde, man muss auch immer gucken, es gibt ja auch ganz viele Branchen und Bereiche, in denen gibt es überhaupt keine Social Signals. Ja, und Google ist ja daran gelegen, dass sie wirklich Signale in ihr Ranking mit reinnehmen, die größtenteils halt auch ein bisschen allgemeingültig sind. Und wenn man sich im Bereich der Wissenschaft tummelt, oder auch in vielen anderen Bereichen, da ist social überhaupt nichts los, das heißt, da kommen für Google überhaupt keine relevanten Signale. Und es sind halt irgendwie auch oft Signale, die von fremden Unternehmen dann geliefert werden, von Facebook, von LinkedIn, von Twitter, also ich finde, da gibt es viele Fragezeichen, die ich als Suchmaschine Daten an dir, solche Signale machen würde, von daher kann ich mir nicht gut vorstellen, dass der eine Like, oder dass der Fan von Google ausgewertet und in ein Algo zurückgespielt wird und das ist auch nicht unsere Erfahrung, dass das so ist. #00:14:35-0#

B: Es war ja die falsche Frage, habe ich jetzt vorhin reingeworfen, ne? #00:14:42-0#

F: Genau. #00:14:43-0#

B: Also wie blickst du denn darauf? #00:14:44-0#

F: Die Frage ist ja, ob Social Media ein Rankingfaktor ist. Ich würde das jetzt einfach mal so ein bisschen plumper benennen. Und ich finde, dass Aktivitäten in sozialen Netzwerken sind ein Rankingfaktor, definitiv, finde ich, aber nicht unmittelbar, sondern mittelbar nur, weil Branding ein Rankingfaktor ist und weil Brandsearch ein Rankingfaktor ist. Und, weil es wichtig ist, seine eigene Marke aufzubauen, um bei Google insgesamt mehr Gewicht zu kriegen, und das ist ja was, was jeder SEO 2020 einfach wissen muss, dass es auch Aufgabe des Unternehmens ist, online Markenaufbau zu betreiben und dass dieser Markenaufbau sich positiv auf die Rankings auswirkt, das ist einfach wichtig. Und soziale Netzwerke sind für mich wahnsinnig wichtig online meine Marke aufzubauen, also ist es auch wichtig für SEO, ja. Aber nicht direkt, dass ich sage, dieser eine Like gibt mir jetzt irgendwie einen Rankingbonus, sondern dass man sagt, wir haben unsere Marke dieses Jahr intensiv aufgebaut und das merken wir an unseren Rankings, also eher so durch die Hintertür. #00:15:58-0#

B: Und das ist ja sozusagen bestätigt auch, dass Marken bessere Rankingchancen haben. #00:16:03-0#

F: Genau, es gab ein konkretes Update, das ist schon sehr lange her, wo man auch so einen richtigen Zusammenhang sehen konnte, dass Google Marken in gewisser Weise bevorzugt ein bisschen, wo wirklich Marken auch gewonnen haben in diesem Update, auch an SEO-Traffic und an Ranking. Das ist aber schon sehr lange her, aber es hat sich auch immer mehr verfestigt, weil das macht ja auch Sinn. Einer Marke kann man schon auch mehr unterstellen, dass sie nicht auf Spamtechniken setzt, also wenn man sich allein diese Spamkomponente anguckt. Aber Marken werden ja auch automatisch besser verlinkt zum Beispiel, wenn man sich das mal auf der Linkebene anguckt, die haben in der Regel eine höhere Domainpopularität als Seiten, die keinen Markenaufbau betreiben. Das sind ganz viele Aspekte, die sich positiv auf das Ranking auswirken, wenn man an seiner Marke arbeitet. Und da viele Unternehmen auch auf sozialen Netzwerken ihre Marken ausbauen, hat das natürlich dann dadurch auch unmittelbar Auswirkungen auf das Ranking. #00:17:07-0#

B: Ich finde es auch aus Usersicht logisch ja, also wenn ich jetzt einen generischen Begriff eingebe, keine Ahnung, Jeans oder E-Bike oder weiß ich nicht, was ja, alle möglichen Begriffe, die einem so an Produkten oder Produktkategorien durch den Sinn kommen, dann sagt Google, ja was zeige ich dem User jetzt vorne. Und wenn ich dem User vorne die relevanten Marken anzeige, da kann ich ja wohl nichts falsch machen ja, also dann ist es auf jeden Fall ein gutes Suchergebnis, was der User da sieht. Also muss ich daran arbeiten, dass ich zu diesen Marken gehöre, die in der Kategorie spielen und dann habe ich auch eine Chance, besser zu ranken ja, weil Google einfach sagt, mit der Webseite kann ich nichts falsch machen, das ist, finde ich, total logisch. #00:17:58-0#

F: Genau, aber da haben wir ja auch schon oft drüber gesprochen in letzter Zeit. Wir haben eine Folge Rankingfaktor Branding gemacht, wir haben mit dem Olaf über Entitäten gesprochen, da kam das, da ist das immer wieder gefallen, dass es wichtig ist, auch Brandsearch auszulösen ja, dass du, wenn du Levis bist, dass du dann halt auch  in Kombination mit Jeans gesucht werden musst, um halt auch für den generischen Begriff Jeans nach vorne zu kommen, um Google zu signalisieren okay, diese Kombination aus Marke und generischem Begriff, die gehört zusammen, die bildet letztendlich diese Themenentität in dem Suchraum, also das. #00:18:36-0#

B: Ja, und dafür ist Social Media gut, für diesen Markenaufbau und das ist der Riesenwert, der da geschaffen wird. So ist eigentlich die Diskussion über die Social Media und Rankingfaktor, das ist eigentlich die richtige Fragestellung, wenn man so möchte, finde ich. #00:18:51-0#

F: Ja, und als Basis braucht man dafür natürlich seine Keyword-Strategie.

#00:18:54-0#

B: Ja, genau. Das ist sozusagen sowieso immer der Dreh- und Angelpunkt ja, dass man eine Keywordstrategie. Da haben wir übrigens letztens auch nochmal eine Folge gemacht, Keyword-Recherche, warum wir immer Potentiale entdecken, also wer nochmal dieses Thema Keywords angehen will, das ist so die Folge. Und Rankingfaktor Branding, das sind so die zwei eigentlich schönen Folgen, wo wir das nochmal vertiefen. Das nächste ist eigentlich, was ich gerne diskutieren würde nochmal, ist so die Content-Ebene. Ist das okay für Dich, wenn ich da jetzt mal so reingrätsche? #00:19:24-0#

F: Ja, klar. #00:19:26-0#

B: Also eigentlich, wenn man sich das betrachtet, ist es eine Welt, weil es sind ja auch die gleichen Menschen. Also auf Social Media möchte ich potentielle Kunden ansprechen, auf meiner Webseite will ich auch potentielle Kunden ansprechen, das sind die gleichen ja, also ich habe ja die gleiche Buyer Personas, die gleichen, also das heißt, es ist auch eine gleiche Argumentation oder eine ähnliche Argumentation. Die Themen, die, ich sage mal, aus einer Keyword-Recherche, ergeben sich ja nicht nur, da gibt es ja nicht nur den Content für die Webseite, sondern daraus ergeben sich auch Themen für Social Media, weil ich weiß, dass das relevante Themen sind für meine Buyer Personas. Und deswegen macht es auch total Sinn, eine zusammenhängende Content-Strategie dafür zu entwickeln und nicht zu sagen ja, da macht irgendeiner was auf Social Media so ein bisschen klimpert der da rum und dann gibt es da noch welche, die machen da irgendwie diese SEO Texte auf der Webseite ja, also das ist ja Quatsch, weil es sind eben die gleichen Menschen. #00:20:33-0#

F: Wie würdest du das von der Contentseite her angehen, strategisch, also wenn du jetzt einmal ein Onlineshop bist und einmal ein Kunde, der eben keinen Onlineshop hat oder ein Projekt, was eben nicht auf einem Onlineshop basiert? #00:09:08-0#

B: Ja, also jetzt ganz konkret, wir sind ja Fans von Content Hubs, dass man aus einer Keywordstrategie, ein Set an relevanten Themen definiert, für die man dann Unterseiten anlegt, so dass man nicht sozusagen im Hamsterrad denkt, man muss immer weiter neuen Content machen, sondern man baut ein zusammenhängendes Content Hub und damit steigt man ins Ranking ein. Und dieses Content Hub, das verbessert man auch kontinuierlich, und aus diesen Seiten, das ist ja hochwertiger, wir haben jetzt gerade vorige Woche high Performance Content gemacht. Hochwertige Inhalte ist das, qualitativ hochwertige Inhalte, und aus diesen Inhalten, aus so einer großen Themenseite zum Beispiel kann man natürlich auch Microcontent für Social Media rausbrechen. Also nehmen wir an, ich mache für meine Webseite eine Themenseite über Turnschuhe ja, weil ich bin, keine Ahnung, ich verkaufe Turnschuhe und dann mache ich das Thema Turnschuhe reinigen oder so, ja. Dann mache ich da ein supercooles Artwork, ja dann ist das doch ein super Contentpiece auch für Social Media, den ich natürlich auch artgerecht für Social Media auch aufbereiten muss ja, also dass das dann von der Formatierung und alles, was dann sozusagen für den Social Algorithmus der jeweiligen Plattform wichtig ist, das muss ich natürlich verstehen und berücksichtigen. Aber vom Prinzip her habe ich ein Thema aufbereitet, das ich dann über die verschiedenen Kanäle verbreite. #00:22:14-0#

F: Und da wächst es auch wieder zusammen, dass die Themen, die online gespielt werden die sich aus den Suchbegriffen ergeben und die der SEO recherchiert hat dann, auch Inspiration für das Social. bzw. Marketing-Team werden, also auch da greift es wieder ineinander und auch umgekehrt. #00:22:29-0#

B: Und umgekehrt. Wenn ich jetzt, also ich finde, bei uns persönlich ist es so, wir diskutieren viele Themen auf Social Media und da kommen halt auch einfach saumäßig viele qualifizierte Kommentare bei rum, weil wir natürlich einfach mit Leuten vernetzt sind, die echt auch berufliche Erfahrungen haben und die in dem Bereich ja auch operativ arbeiten. Und wenn jedes, auch Kritik ja, auch wenn wir Gegenwind bekommen für eine bestimmte Position, die wir vertreten, dann fließt das ja auch wieder darin ein, wie wir eine Themenseite zum Beispiel gestalten ja, oder wie wir über ein Thema nachdenken. Also das ist sozusagen ein Mensch, der das Thema aufbereitet in der Regel. #00:23:11-0#

F: Ja, und das macht den Content wieder relevanter, indem diese ganze Diskussion wieder mit reingespielt wird und das ganze Feedback. #00:23:20-0#

B: Ja, also das ist so, finde ich, noch die Contentwelt. #00:23:24-0#

F: Ja, und dann letztendlich, wie kann ich die Qualität von meinem Content bestimmen, hast du da noch einen Tipp? #00:23:31-0#

B: Ja, also ich finde, also was ich zumindest feststelle ist, wenn man mal was für die Webseite richtig geschrieben hat ja, und man hat da auch die Keywords berücksichtigt und alles ja, traue ich mich, diese Seite jetzt auf Social Media zu posten mit meinem persönlichen Profil? #00:23:51-0#

F: Die komplette Content Hub Seite? #00:23:52-0#

B: Zum Beispiel eine Content Hub Seite, oder wenn ich auch einen Blogartikel geschrieben habe, oder was auch immer, es muss ja auch nicht immer ein Content Hub sein, traue ich mich, das auf Social Media zu posten? Wenn ich das nicht mich traue oder da irgendeine Sperre in mir drin ist, dann stimmt irgendwas am Content nicht, weil dann will ich nicht mit meiner Person damit verbunden werden. Und das, finde ich, ist auch so ein Qualitätssignal für Website Content so. Also ich meine, das sieht man generell super oft ja, dann wird dann ganz viel, machen Marketingmanager, ganz viel Content und so, aber das hat sozusagen, es gibt keine Verbindung. Und ja, es ist sozusagen eine Qualitätsmetrik, ob ich das traue, mit meinem persönlichen Profil zu posten. #00:24:40-0#

F: Finde ich gut. #00:21:41-0#

B: So, das letzte, was wir jetzt noch, wir sind schon ziemlich weit, aber was ich echt noch schnell oder gerne diskutieren würde ist dieses Thema KPIs, denn irgendwie liegt mir das auch am Herzen. Und wir haben vorhin ja so dieses typische Customer Journey Modell gemacht ja, da ist ja Social Media oben im Funnel und SEO unten im Funnel und ich finde irgendwie, also ich habe den Eindruck, dass mittlerweile auf Social und auf SEO sehr ähnliche Metriken angewendet werden. #00:25:14-0#

F: Mhm (zustimmend). #00:25:15-0#

B: Und das würde ich gerne mal kurz erklären, also beim Beispiel LinkedIn. In der Diskussion um LinkedIn Content Strategien wird super oft jetzt diskutiert über Verweildauer und Engagement als Rankingfaktor und das hast du bei SEO auch. Also bei SEO wird auch über Verweildauer und Bouncerate diskutiert ja, da wird von den Plattformen wird versucht, eine Contentqualität zu messen. #00:25:45-0#

B: Über Usersignals, genau. Und das finde ich eigentlich viel spannender zu sehen, zu sagen okay, da gibt es eigentlich ähnliche Metriken und die setzen alle auf Contentqualität. #00:25:59-0#

F: Ja, das finde ich auch. Das geht in eine ähnliche Richtung, weil es macht ja auch Sinn, auch Google hat ja einen klaren Fokus darauf, den Nutzer, den User zufriedenzustellen. Und der User sendet viele Signale aus, mit denen er signalisiert, ob er zufrieden ist oder nicht. Also es macht Sinn, finde ich, wir haben ja gerade darüber gesprochen, sind Social Signals Rankingfaktoren, aber bei den Usersignalen muss ich sagen, dass ich schon den Eindruck habe, dass Google darauf zurückgreift, wie auch immer, ob sie es jetzt bestätigen oder nicht. Und die sozialen Plattformen, gerade LinkedIn, kommuniziert das auch sehr offen übrigens in einem Entwicklerblog, mit welchen Rankingfaktoren sie arbeiten und die haben auch jetzt letztens wirklich sehr klar nochmal ausgebreitet, wie jetzt auch sowas, wie die Verweildauer, beziehungsweise wie lange ein Post im sichtbaren Bereich ist, dass das für die halt auch ein wichtiger Faktor ist. Genau, also das ist, denke ich auch, es nähert sich an. Und ich finde, du hast gerade gesagt, KPIs auch im Bereich Social Media sind wichtig, dass wir darüber sprechen, und ich glaube, ich weiß auch warum, weil diese Messbarkeit, die wir SEOs, das ist auch ein großer Vorteil, wenn man auch gut messbar ist, weil, auch wenn es um Budgets geht uns so weiter, kann man immer genau sagen, guck mal, du hast auch ein Return und Invest. Und ich finde, auch die Kollegen aus dem Social Media müssen unbedingt anfangen, sich mit dieser Messbarkeit, sich da positiv mit auseinanderzusetzen. #00:27:32-0#

B: Ich muss auch sagen, viele professionelle Social Media Manager nutzen selbstverständlich auch Monitoring Tools und das sind dann auch professional Tools, die natürlich auch ein paar Hundert Euro im Monat kosten und du hast da auch eine super Professionalisierungsebene. Nur eben, wenn man immer nur auf den Sale, sozusagen in das Sales Gefängnis reingetrieben wird, ich glaube, da springt jeder Social Media Manager vielleicht im Dreieck. Das ist auch eine Theorie, das ist spannend. #00:28:00-0#

F: Daran arbeiten wir SEOs auch ja, oder zumindest ist das was, was mir auch sehr am Herzen liegt, dass wir auch im Bereich SEO ein bisschen von dieser Salesdenke wegkommen. Ja, also ich finde, auch da nähert es sich an. Es ist auch wichtig Microconversions zu messen. Ich muss auch gucken, SEO ist nicht die Einbahnstraße, die vom Klick direkt in den Warenkorb und zum Kauf führt oft, sondern die Leute fragen auch, ja warum habe ich denn nur eine Conversionrate von einem Prozent oder von zwei Prozent, was ist denn mit den 98 Prozent anderen Leuten, die auf der Webseite sind, sind die alle unwichtig für mich. Ja, das sind ja Themen, mit denen müssen wir SEOs uns auch auseinandersetzen, wie wir mit diesen Leuten auch interagieren können, was für Content diese Menschen wollen, die vielleicht nicht direkt kaufen wollen. Das sind alles Themen, die für uns auch wichtig sind, und das sind Themen, mit denen sich die Social Media Kollegen schon seit viel längerer Zeit auseinandersetzen, weil es eben da auch darum geht, wie funktioniert mein Content, wie ist das Engagement, wie entwickeln sich meine Fans und so weiter. Das sind ja auch keine harten Sales, um die es da geht. #00:29:05-0#

B: Ja, lass uns so ein bisschen jetzt unser Roundup als Diskussionseröffnung, wie gesagt, also vielleicht sehen wir ja auch immer noch manche Sachen total falsch, oder ihr habt eine eigene Meinung dazu. Ja, wir freuen uns super auf die Diskussion auf LinkedIn. Ich würde sagen, so das Fazit ist, Social Media ist ein Rankingfaktor, es sind die gleichen Menschen, also geht es auch um den gleichen Content und wenn man sich die KPIs anguckt, dann nähert sich das Ganze auch an. Das ist sozusagen unsere Diskussionseröffnung, wir freuen uns total darauf, wenn ihr euch mit uns vernetzt und wir das gemeinsam diskutieren. #00:29:41-0#

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