Google Analytics und SEO: Unsere Top 3 Berichte

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Worum geht es?

Wir sprechen viel über Tools und Datenanalyse. Heute gehen wir ins Detail und stellen 3 Berichte aus Google Analytics vor und berichten, wie wir es für unsere tägliche SEO-Arbeit nutzen. Hier mehr zu unserer Sichtweise auf SEO.

Für wen ist die Episode interessant?

Die Episode richtet sich insbesondere an Verantwortliche, die einen Zugriff auf Google Analytics haben, aber noch nicht tief im Thema sind. Zum Beispiel Marketing Manager, aber auch Geschäftsführungen und E-Commerce-Verantwortliche.

Kommt mit uns ins Gespräch!

Für unserer Hörerinnen und Hörer bieten wir kostenlose Webinare an. In den Webinaren zeigen wir, woran wir aktuell arbeiten und gehen zu unseren Themen SEO, Content usw. noch mehr in die Tiefe.

Die Termine für die Webinare veröffentlichen wir ausschließlich in unserem E-Mail-Verteiler. Jetzt eintragen – wir hören UND sehen uns beim nächsten Webinar.


Google Analytics und SEO – Stichpunkte zu dieser Episode

Ausgangslage

  • Folge: SEO-Reportings aus der Hölle
  • Automatisierte Berichte kaum aussagekräftig
  • Berichte werden nicht verstanden und nicht gelesen
  • Gutes Reporting ist Handarbeit
  • Ansatz: Was will ich wissen

Voraussetzung

  • E-Commerce-Tracking und/oder
  • Ziel-Tracking in Analytics

Bericht 1: Leistung nach URL

  • Pfad: Verhalten -> Websitecontent -> Alle Seiten
  • Alternative: Zielseiten mit Conversions
  • Wie performt der einzelne Content?
  • Seitenwert oder Conversions auf URL-Ebene auswerten
  • Vorsicht bei Absprungrate/Verweildauer
  • Conversion-Optimierung auf URL-Ebene

Bericht 2: Leistung nach Gerätekategorie

  • Pfad: Zielgruppe -> Mobil -> Übersicht
  • Unterscheidung: desktop, mobile, tablet
  • Wie verteilt sich der Umsatz?
  • Mehr zu Mobile vs. Desktop Traffic

Bericht 3: Leistung nach Quelle

  • Pfad: Akquisition -> Alle Zugriffe -> Channels
  • Traffic nach Quelle sortiert
  • Bin ich von einem Kanal abhängig?
  • Welcher Kanal ist wie wertvoll?
  • ROI: Was kostet mich ein Kanal, was bringt er?
  • Customer Journey beachten

Google Analytics und Webanalyse: Passende Folgen zu dem Thema

Snippet Optimierung: Kleines Handwerk, große Wirkung
Wie man in seine Snippets mehr Pfiff reinbringt. Und besser rankt - im Content Performance Podcast.
Verweildauer: Der unterschätzte Faktor
Warum die Verweildauer wichtig ist, wie wir damit arbeiten und wie man sie misst. Content-Performance-Podcast
SEO Traffic vs Social Traffic
Worin sich die beiden Kanäle unterscheiden und welche Folgen das für Content und Ziele hat. Content-Performance-Podcast .
Landingpages: Verkaufen oder informieren?
Kurz und knapp: Das ist das Motto vieler Landingpages. Leider zu wenig, um erfolgreich zu sein.
Mobile Traffic vs Desktop Traffic
Wir vergleichen die beiden Traffic-Arten.
Reportings aus der Hölle
Automatisierte Berichte sind in unserer Branche üblich. Nur steht dort selten etwas Vernünftiges drin.
Online-Shops und Druck
Wie man mit seinem Shop wettbewerbsfähig bleibt.
SEO Tools
Spezialtools vs Allrounder
Was wäre, wenn es morgen kein Tracking mehr gibt?
Dann wären wir Online Marketer im Eimer. Oder doch nicht?
Keyword-Kannibalismus: Wenn man sich selbst Konkurrenz macht
... und wie man seine Website aufräumt
Unser SEO Workshop
Suchmaschinen-Knowhow vertiefen und erweitern
Webanalyse: Was dir ein richtig gutes Dashboard bringt
Wie das aussieht – das besprechen wir in dieser Folge.

Google Analytics für SEO nutzen: Unsere Erfahrungen und Tipps

B: Wir sprechen ja immer viel über Tools und Datenanalyse und heute möchten wir mal ins Detail gehen. Wir schauen uns Google Analytics an und der Fabian erzählt euch, welche drei Berichte er wichtig findet. #00:01:37-0#

F: Ja, genau. Ja, genau, also wir haben ja schon eine Folge gemacht über automatische SEO Reportings. Da sind wir ein bisschen darauf gestoßen, weil wir ja auch ein bisschen kritisch hinterfragt haben: Lohnt sich das überhaupt? Bringt das überhaupt was? Oder, was für einen Sinn hat es, einfach stumpf irgendwelche Daten durchzuschicken? Und, um jetzt mal ein bisschen tiefer ins Thema einzusteigen, wollen wir heute darüber sprechen, wie ich ein SEO-Reporting auswerten kann oder wie ich mit Datenanalysen arbeiten kann, um rauszukriegen, was ich wirklich wissen will, also beziehungsweise, um den maximalen Nutzen eben aus so einem Tool auch rauszuziehen. Und dafür muss man eben auch wissen, was man wissen will so. Und so in der Praxis hat sich eben auch rausgestellt, dass man sich bestimmte Reports einfach sehr oft anguckt und mit manchen Daten arbeitet man jetzt nicht so.

Welche Reports brauche ich für meine tägliche SEO-Arbeit?

Und gerade bei Google Analytics wird man ja schon ziemlich erschlagen mit vielen Berichten, mit vielen Reports, mit vielen Daten und da ist natürlich immer die Frage: Welche brauche ich eigentlich für meine tägliche Arbeit? Und da wollen wir heute ein bisschen drüber sprechen. Da habe ich mir drei Reports rausgesucht, mit denen ich eigentlich am allermeisten arbeite oder die ich mir auch, gerade wenn ich was übernehme, auch als erstes mal angucke, um mir einen Überblick zu verschaffen, wie eine Webseite funktioniert.

So, als Grundvoraussetzung, wenn ihr selber euch diese Reports mal anschaut, ist eigentlich, dass das E-Commerce-Tracking eingerichtet ist oder dass ihr in irgendeiner Weise Zieltracking eingerichtet habt, weil man sonst einfach auch keine vernünftigen Schlüsse und Daten aus so einem Report rausziehen kann. Das ist eigentlich immer so die Grundvoraussetzung, dass man eben irgendwie auch ein Ziel definiert hat, das man mit der Webseite verfolgt.

Also, ob das jetzt eine Newsletter-Anmeldung ist oder einen Lead, der gemessen wird, ein Kontaktformular oder eben über E-Commerce, dass da Shop-Umsätze ins System reinfließen. Ob das ein Shopware-System ist oder ein anderes – egal. Weil das muss man halt wissen, sonst braucht man sich eigentlich auch die Zahlen gar nicht anzuschauen. Genau. #00:03:41-0#

B: Ja, spannend. Also, genau, also wir knüpfen sozusagen an an unsere Episode, ich glaube, Reportings aus der Hölle haben wir die genannt, ne? #00:03:50-0#

F: Ja, genau. #00:03:50-0#

B: (lacht) Weil eben so oft die Situation ist, dass manche Leute eben die ganze Zeit immer irgendwelche Reportings zugeschickt bekommen und aber eigentlich gar nicht da reingucken, während wir eben, wie du das ja gerade geschildert hast, ja eher so einen analytischen Zugriff haben.

Wir sagen eben: Was ist uns jetzt wichtig? Woran wollen wir arbeiten oder, wie du gesagt hast, was will ich wissen? Und dann ziehen wir uns die Daten dafür. Und dann schließen wir eben, holen wir uns das raus und ziehen unsere Schlüsse und arbeiten dann weiter. So machen wir es ja auch in unseren SEO-Konzepten. #00:04:24-0#

F: Ja, genau. #00:04:24-0#

B: Aber steigen wir gerne direkt ein. Was ist denn so der erste Bericht, wo du sagst, der ist einfach wichtig? #00:04:31-0#

Google Analytics und SEO, Tipp 1: Die Leistung einer URL

F: Ja, der erste Bericht, das ist die Leistung nach URL. Ich würde jetzt zu Beginn immer einmal kurz sagen, wie man dahin kommt, den Pfad. #00:04:41-0#

B: Ja, gerne. #00:04:41-0#

F: Und zwar ist das bei Google Analytics jetzt im Speziellen unter „Verhalten“. Dann klickt man auf „Website-Content“ und „alle Seiten“. Da bekommt man den Gesamt-Traffic pro URL, pro einzelner Seite. Oder man klickt auf „Zielseiten“, da sind ähnliche Daten. Da geht es aber um die Einstiegsseiten. Das unterscheidet sich ein bisschen.

Die Einstiegsseite ist die Seite, die der Benutzer in seiner Session als allererste gesehen hat, also sozusagen die Landingpage, auf der er aufgeschlagen ist, wobei im Bericht „alle Seiten“ eben alle Zugriffe über die ganze Session verteilt gezählt werden. Und das Schöne bei den Zielseiten ist eben, dass man noch die Conversions, also die Ziele beziehungsweise die E-Commerce-Conversions mit angezeigt bekommt pro URL. So, warum ist dieser Bericht so interessant?

Er gibt mir immer einen Einblick darüber, wie der einzelne Content bzw. mein Content Marketing funktioniert, ja?

„Ach, guck mal an, in der Ecke haben wir, weiß ich nicht, zwanzig Prozent unseres Traffics“

Wenn man sich die Analyse immer im Ganzen anguckt auf der Startseite in der Übersicht, da wird immer die ganze Domain analysiert, ja? So, das ist zwar ein toller Report für den Geschäftsführer, dass er sagt: „Okay, wir haben wieder eine Million Besucher mehr dieses Jahr“, aber eigentlich sagt es mir als SEO, oder auch wenn man mit dem Content arbeitet, nichts darüber aus, wie der einzelne Content funktioniert und wie relevant der Traffic ist, den ich bekomme. Das heißt, in den Reports, Leistung nach URL, kann ich gucken, wie mein einzelner Content performt. #00:06:06-0#

B: Ich finde das ja super wichtig. Also, wenn man halt so, ich steige da jetzt einfach mal so quer ein, was du eben gesagt hast: Du hast dann die eine Million Besucher, aber auf welchen Unterseiten oder wie du gesagt hast, auf welchen einzelnen Content verteilt sich das? Man sieht ja auch sofort: „Ach, guck mal an, in der Ecke haben wir, weiß ich nicht, zwanzig Prozent unseres Traffics“, oder: „Das sind unsere Top Ten Seiten, die wirklich den meisten Traffic bekommen“, und man bekommt auf einmal ein ganz anderes, detailliertes Gefühl für die Seite. #00:06:40-0#

F: Ja, weil wir eben auch eigentlich nur auf Content-Ebene arbeiten hauptsächlich und von daher will ich halt eben auch nur wissen, ganz speziell, wir arbeiten zum Beispiel an einem bestimmten Content oder wir fragen uns: „Welchen Content können wir denn noch optimieren?“ Ja, der vielleicht mit der höchsten Absprungrate oder mit der geringsten Verweildauer, also sucht man sich diesen Content eben über diesen Bericht raus. Also, man bekommt auch eine Unterscheidung des Contents untereinander: Wie performt ein Content im Vergleich zu allen anderen oder zu anderen aus dem gleichen Themenfeld? Und dazu kommt eben diese Performance, einmal Verweildauer und Absprungrate, haben wir ja schon drüber gesprochen, aber eben auch: „Wie viele Konversionen hole ich denn aus dem einzelnen Content raus“, ja? Deswegen ist das Konversionstracking oder Zieltracking oder E-Commerce-Tracking ja auch so wichtig, weil man über den Zielseitenbericht auch auf Content-Ebene runtergebrochen bekommt, wer schließt denn ab, der zum ersten Mal auf meiner Seite landet. Also, wie viele Abschlüsse habe ich auf diesem Content als Zielseite.

Genau, wo man noch ein bisschen aufpassen muss ist, da haben wir auch schon in einer Folge über Absprungrate drüber gesprochen, glaube ich, oder Verweildauer, ich weiß gar nicht mehr, was das konkret war, weil die Werte zu Absprungrate und Verweildauer bei Google Analytics nicht so genau sind beziehungsweise man vorsichtig sein muss, wenn man damit arbeitet.

Also, eine Seite, die eine hohe Absprungrate hat, muss nicht unbedingt einen schlechten Content haben, weil die Absprungrate eben auch sehr hoch ist, wenn Leute sich, wenn Besucher sich nur eine Seite anschauen, dann ist sie verhältnismäßig groß, aber wenn der Content eben auch die Bedürfnisse des Benutzers befriedigt, dann kann das halt auch trotzdem eine erfolgreiche Seite sein, ne? Also da muss man immer ein bisschen vorsichtig sein. Da würde ich an der Stelle dann eher mit Heat Maps oder mit Scroll-Tiefe arbeiten. Da haben wir ja auch schon in einer Folge drüber gesprochen, wenn man sich diese Werte anguckt. Aber wenn man Performance-Werte im Bereich Ziele oder E-Commerce hat, dann sind die definitiv auch vergleichbar untereinander. #00:08:54-0#

B: Ja, das sind, ich glaube, die zwei Folgen heißen einmal „Verweildauer, der unterschätzte Faktor“ und „Praxisbeispiel Heatmaps und Recordings“. Ist schon etwas, müsst ihr etwas weiter zurück scrollen, aber das haben wir auch beides mal schon sehr ausführlich besprochen. #00:09:09-0#

F: Ja, genau. #00:09:11-0#

B: Ich erinnere mich zum Beispiel daran, wir setzen uns ja immer regelmäßig zusammen und besprechen solche Auswertungen. Ich finde das immer unglaublich ergiebig und ich erinnere mich daran, da haben wir zum Beispiel mal festgestellt: „Ach, guck mal in der“, da gab es irgendwie eine Rubrik auf einem Portal, da hatten wir dann zwanzig oder da hatten wir fünf Prozent oder zehn Prozent Besucher, aber zwanzig Prozent Conversions. Also, das heißt, wir hatten eigentlich relativ, im Verhältnis zur Seite eigentlich relativ wenig Besucher, aber eben eine sehr hohe Conversion.

Und dann haben wir eben gemerkt: „Ah, siehst du, das ist zum Beispiel was, worauf wir wieder einen Fokus legen möchten im nächsten Jahr“, ja? Weil wir natürlich daran arbeiten möchten, wo wir eine hohe Conversion haben, ja? Als ein, also man leitet ja daraus immer dann wieder die ganzen Content-Pläne ab und alles, was man, die Prioritäten entstehen daraus und sowas, finde ich, ist einfach super wichtig, um wirklich zu verstehen, was im Detail wichtig ist auf der Seite, welche Unterseite oder welche einzelne URL einfach wichtig ist. #00:10:23-0#

F: Ja, oder welche nicht so wichtig ist. #00:10:25-0#

B: Oder umgekehrt, genau. #00:10:26-0#

F: Also, was sind meine schwächsten Seiten, ja? Und dann eben daraus abzuleiten, ob man diese Seiten dann stark macht oder ob man sie nicht abschaltet. Also das ist ja auch, haben wir ja auch drüber gesprochen, glaube ich, unsere allererste Folge, ging es ja um Keyword-Content. Das hat damit ja auch ein bisschen zu tun, ob man Seiten nicht eventuell auch zusammenfasst thematisch, um einfach ein bisschen schlanker zu werden, auch was die Organisationsstruktur angeht. Und da ist dieser Bericht eben wirklich Gold wert. #00:10:57-0#

B: Ja, sehr spannend. Also, die Leistung nach URL ist das erste, was du dir gerne anguckst. Punkt zwei? #00:11:05-0#

Google Analytics und SEO, Tipp 2: Leistung nach Gerätekategorie

F: Punkt zwei. Das ist die Leistung nach Gerätekategorie. Da kommt man hin, wenn man auf die Zielgruppe klickt und dann auf „mobil“ und „Übersicht“, ja? Da ist dann eine Unterscheidung in Desktop, mobil und Tablet und der Traffic der Webseite, der Gesamt-Traffic der Webseite, wird dann daraufhin aufgeteilt, ja? Also, wie viele Besucher bekomme ich über die einzelnen Gerätekategorien? Letztendlich, wie viele Leute surfen mit dem Notebook oder mit dem Standrechner?

Wie viele Leute kommen mit dem Handy auf die Seite oder wie viele Leute benutzen das Tablet? Das hängt von der Bildschirmauflösung ab, wo man dann landet in diesen drei Kategorien. Warum schaue ich mir das an?

Weil ich erfahrungsgemäß dort auch, ja, einen Hinweis darauf bekomme, ob es zum Beispiel Probleme in der mobilen Ansicht auf der Webseite gibt, ja? Weil wenn die Leistungswerte zum Beispiel im mobilen Bereich wesentlich schlechter sind als im Desktopbereich, dann ist das oft ein Zeichen dafür, dass es ein technisches Problem auf der Seite gibt. also oder ob es Darstellungsprobleme gibt in einer bestimmten Gerätekategorie, ja. #00:12:18-0#

B: Ja, sehr spannend auch das. So ein Punkt, den wir ja jetzt auch häufiger hören oder über den wir auch viel diskutieren, dann wird ja gesagt: „Ja, mobil ist kein Problem. Wir haben ja responsive.“ #00:12:28-0#

F: Genau, ja. #00:12:30-0#

B: Und dann guckt man sich das halt auf dem Smartphone an und dann werden ja, bei responsive Design werden dir ja einfach nur die Elemente zusammengequetscht und dann ist eben doch manchmal gar nicht so klar, wo die gerade hin gequetscht werden, ja?

So, oder der Text ist halt sehr umfassend, sehr lang, der bestehende Text so und der liest sich vielleicht, wenn man einen riesengroßen Monitor hat, am Arbeitsrechner sieht das schön aus. Aber sieht das halt in der Mobile-Variante auch immer noch so schön aus oder ist das nicht dann da eher eine Bleiwüste, ja?

Das sind auch so Themen, über die wollen wir uns auch in einer zukünftigen Folge noch genauer unterhalten. Aber einfach nur das responsive Webdesign ist da halt auch oft noch keine, also es ist so ein Anfang, ja? Besser als gar nichts, aber es ist ja auf oft nicht so, noch nicht die perfekte Lösung für Mobile. #00:13:23-0#

F: Genau, wenn es darum geht, den Content zu, ja, responsive zu machen oder mobil zu machen auf der einen Seite, auf der anderen Seite gibt es aber auch ganz klassische Probleme in Warenkorbstrecken zum Beispiel, ja, oder in Bestellstrecken, dass dann eine Bestellung auf dem Handy so gut wie unmöglich ist, weil das einfach, weil das so komisch umbricht und so schlecht zu benutzen ist, dass halt viele mobile Besucher sagen: „Damit beschäftige ich mich jetzt nicht. Das ist mir zu anstrengend.“ Und dann muss man eben diese Bereiche auch nochmal überarbeiten. Das ist eigentlich ein bisschen häufiger. #00:13:55-0#

B: Und das sieht man, genau, das sieht man eben in Analytics. Dann siehst du: „Ah, okay, Conversions. Wir haben Mobile-Traffic vierzig Prozent, aber Conversions haben wir nur fünf Prozent“, oder, ja, weiß ich nicht, jetzt einfach so aus der Luft gegriffen solche Zahlen. Man sieht: Wahnsinn, der Mobile-Traffic steigt immer mehr, aber die Seite konvertiert immer schlechter.

So, und das ist natürlich echt ein existenzielles Problem, weil jedes Jahr kommen mehr mobile Besucher auf die Seite und wenn ich jetzt, sage ich jetzt mal, über Social Anzeigenkampagnen mache, dann hat man nur Mobile-Besucher, weil die über die App alle kommen, haben wir auch mal eine Folge zu gemacht, „Mobile-Traffic versus Desktop-Traffic“, ja? Auch bei Google Ads hat man ja auch immer mehr mobile Besucher. Ja, und dann ist die Seite aber zu kompliziert. #00:14:43-0#

F: Ja, funktioniert nicht mehr. Also das, da hatte ich tatsächlich, hatten wir tatsächlich auch schonmal, dass ein Kunde gesagt hat: „Ich mache jedes Jahr immer sukzessive weniger Umsatz.“ Und das war wirklich antiproportional zum mobilen Traffic.

Der ist gestiegen und der Umsatz ist runtergegangen. Und in diesem Bericht konnte man genau sehen, warum, ja? Weil der mobile Traffic einfach nicht konvertiert hat auf Grund von technischen Schwierigkeiten auf der Seite. Aber ich finde auch das, was du nochmal angesprochen hast, dass wir uns auch noch mit dem mobilen Content ein bisschen auseinandersetzen wollen, da können wir, glaube ich, auch noch ein bisschen anteasern, oder meinst du nicht? #00:15:19-0#

B: Ja, leg los. #00:15:20-0#

F: Ja, oder du. Das ist ja eigentlich eher dein Thema. #00:15:22-0#

B: (lacht) Ja, echt? Ja, also, die Frage ist eben, macht man einen zentralen Content für alle Geräte oder machen wir vielleicht eine abgespeckte Version für mobile Geräte, ja? Also, ich habe nicht mehr einen Text, in Anführungszeichen, den ich einbaue auf der Seite, sondern ich habe vielleicht verschiedene Texte, die natürlich alle sich um das gleiche Thema drehen, ja, die aber anders geschrieben sind, kürzer, knapper, auch anders strukturiert sind, ja? Also in die Richtung geht das. Das testen wir auch. Da haben wir auch schon eine schöne Case-Study und mal sehen, wann wir euch damit versorgen. (lacht) #00:16:05-0#

F: Das ist auf jeden Fall ein riesen, riesen Zukunftsthema. Ja, vielleicht machen wir es auch erst in einem Webinar oder sprechen auf LinkedIn in einem Post darüber. Da haben wir ja auch schon drüber gesprochen. Das wäre eigentlich // #00:16:13-0#

B: Genau, das wäre eigentlich so was Typisches, finde ich, was in einem Webinar gut passt, weil du hast einfach Screenshots, ja? Und du hast, wir arbeiten dann mit Heat Maps und so und mit Zahlen. Und das dann halt alles zu erzählen ist halt echt schwierig. Also ich finde, das wäre so ein schönes Thema für ein Webinar. Sehe ich auch so. #00:16:28-0#

F: Ja. Dann habt ihr ja schonmal einen Grund, euch anzumelden. #00:16:31-0#

B: (lacht) Genau. Ja, und wir wissen irgendwie dann auch, ja, okay, das müssen wir jetzt nicht versuchen, in so einen Podcast rein zu quetschen. Weil, ich finde immer, so ein Online-Marketing-Podcast, was halt cool ist, man hört eine halbe Stunde ein Thema und steigt wirklich tiefer ein und macht sich darüber Gedanken, aber halt, wenn man Screenshots mal erklärt oder bespricht, das ist wirklich besser dann visuell so. #00:16:52-0#

F: Ja, und man kann auch Fragen stellen, ne? Diese Interaktion ist ja auch viel cooler. Ja. #00:16:56-0#

B: Genau, denke ich auch. Also, es werden auf jeden Fall schöne Live-Webinare, die wir da vorhaben. Mal sehen, wie das anläuft. #00:17:03-0#

F: Ja. #00:17:03-0#

B: Aber erstmal sprechen wir noch über den dritten Bericht. #00:17:08-0#

F: Ja. Das ist ein bisschen mein Lieblingsbericht. Also, der ist einfach cool. Da gucke ich immer als erstes rein. Oder habe ich das gerade schon gesagt bei den URLs, da gucke ich als erstes rein. #00:17:16-0#

Google Analytics Tipp 3: Leistung nach Quelle

B: Da guckst du. Klick, klick, klick. (lacht) #00:17:20-0#

F: Da gucken alle als erstes rein. Genau. Drei Tabs. Das ist Leistung nach Quelle. Ich meine, irgendwie den Profis hier unter unseren Hörern brauche ich das nicht zu erzählen. Das ist halt so der, so wirklich der Bericht, wo man gucken kann: Was bringen meine Werbekanäle? Und da kommt man hin, indem man auf „Akquisition“ klickt in der linken Navigation, dann auf „alle Zugriffe“ und dann auf „Channels“.

Und dort wird der Traffic, also werden die Besucher der Seite nach Quelle sortiert, und zwar, ob das jetzt Besucher sind, die über die organischen Suchergebnisse kommen, zum Beispiel, oder über bezahlte Suchergebnisse oder über soziale Netzwerke oder über eine E-Mail-Kampagne oder ob sie direkt die URL eintippen oder ob sie über einen Referallink kommen, ja?

Das sind so die klassischen Quellen. Und das schöne ist, wenn man E-Commerce-Tracking macht oder wenn man Zieltracking macht, dann kann man sehen, wie viele Leute schließen ab, die über Kanal X kommen, ja? Und dann in Verhältnis gesetzt zu dem Traffic, der über den Kanal gekommen ist, habe ich auch eine Konversionsrate.

“Diversifizieren, damit man nicht so abhängig ist von einem Kanal.”

Das heißt, ich kann sehen, wie viel hole ich aus dem einzelnen Besucher raus in diesem Kanal. Und daran kann man eben direkt ableiten, wo es sich noch lohnt, mehr Arbeit reinzustecken, in welchen Kanal, ja? Oder auf der anderen Seite, ein bisschen negativ gesprochen, es ist halt eben auch oft so, dass viele Webseiten einen großen Schwerpunkt auf einen bestimmten Kanal haben und man kann eben dann daraus eben auch strategisch ableiten, ob man nicht guckt, das ein bisschen zu diversifizieren, damit man nicht so abhängig ist von einem Kanal. #00:18:52-0#

B: Ja, auch hier haben wir ja auch wieder unsere regelmäßigen Erfahrungen, entweder mit Kundenprojekten oder mit unseren eigenen Portalen. Und da fand ich zum Beispiel super spannend, da hatten wir mal ein Portal, da haben wir auch einen kleinen E-Mail-Verteiler gehabt. Und das ist ja echt nicht so das Thema. Wir machen ja, merkt ihr ja auch selbst, eigentlich sehr wenig E-Mail-Marketing auch als Thema.

Und wir hatten aber diesen Verteiler und dann haben wir halt gemerkt, ja, da haben wir nur super wenig Besucher, logischerweise, aber die konvertieren total gut. Auch hier wieder das Thema Verhältnis Besucheranzahl zu Conversion. Und dann haben wir auch gemerkt, ja, das ist eigentlich ein super spannender Kanal und da müssen wir eigentlich auch wieder mehr einen Fokus drauflegen.

Und auch da, sowas finde ich auch wieder sehr spannend. Oder halt eben auch generell, wenn du eben sagst: „Okay, wir haben einen super hohen Organic-Traffic, aber gar kein Social“, oder umgekehrt, ja? Wie können wir da mehr in ein Gleichgewicht kommen? #00:19:57-0#

F: Und das führt auch direkt zum zweiten Punkt, den ich ansprechen, den, finde ich, dass der noch wichtig ist, dass wir den ansprechen ist, dass man auch da nicht vorschnelle Schlüsse ziehen sollte. Nur weil ein Kanal keine Umsätze macht heißt das nicht, dass das ein schlechter Kanal ist. Es gibt auch vorbereitende Kanäle, ja?

Also, nicht jeder, der auf der Seite ist, kauft sofort, sondern er möchte teilweise auch erstmal die Marke kennenlernen, ja, sich vielleicht erstmal in den Newsletter eintragen, über den er dann später vielleicht irgendwas kauft, ja? Das ist ja eigentlich dieser klassische Funnel.

Das heißt, nur weil jetzt zum Beispiel über Social jetzt weniger Abverkäufe kommen heißt das nicht, dass das ein schlechter Kanal ist. Und oft ist es so, dass dann solche Kanäle abgeschaltet werden auf Grund der schlechten Leistungsdaten und auf einmal werden andere Kanäle auch schlechter, ja? Weil dort einfach mehr Abschlüsse passieren, aber in der so genannten Customer Journey, also in der Reise, die der Kunde bei mir macht, gibt es eben andere Kanäle, die vorher schon Touchpoints in der Customer Journey hatten und die dann einfach wegfallen. Auch da muss man ein bisschen vorsichtig sein. #00:21:12-0#

B: Genau, also um das noch so ein bisschen plakativer zu machen oder zu veranschaulichen: Wenn ich irgendwie gerade eine Minute an der Bushaltestelle stehe, ja, und ich mache kurz meine Facebook-App auf und der Bus kommt in zwei Minuten, dann werde ich da nichts kaufen. Das ist irrsinnig. Aber mal auf was Spannendes zu stoßen und sich irgendwie das erste Mal eben mit irgendwas in Kontakt zu treten, ist sehr spannend. Und ich finde, gerade Social steht oft unter so einem Vertriebsdruck, dass man sagt: „Ja, wieso können wir, wieso verkaufen wir über Social so schlecht oder so wenig“, während eben man wirklich dieses Zusammenspiel auch sehen muss. #00:21:51-0#

F: Ja. #00:21:52-0#

B: Es ist einfach was anderes, ob einer gerade noch eine Minute Zeitpuffer hat, wo er eben Facebook reinstopft, oder ob er halt aktiv über Google nach was Bestimmten sucht, am besten noch in Verbindung mit kaufen oder weiß ich nicht, mieten oder so, ja? Das ist ja klar, dass da eine andere Suchintention ist. Aber es greift eben ineinander und das finde ich auch immer super wichtig, also dass man nicht nur auf Conversions guckt, ja. #00:22:21-0#

F: Ja, wir haben ja auch schonmal in einer früheren Folge über Brands gesprochen und dass Branding eben auch ein Rankingfaktor ist. Und das spielt da, finde ich, auch total rein, weil der direkte Traffic ist oft auch ein großer Traffic-Kanal vor allem bei Brands, weil die Leute dann die Domain direkt oben in der URL eingeben.

Das heißt, dieser Kanal ist einer, den man auch zum Beispiel in Konkurrenz zum Google Organic, wenn man da sehr viel Traffic hat und da so ein bisschen auch es droht, dass man da so eine Monokultur sich ausbaut, dann, dass man mit Branding sich noch wirklich einen eigenen Traffic-Kanal bauen kann, der aber auch wieder positiv auf SEO wirkt. Also, und das kriegt man eben einfach in diesem Reporting raus und kann eben die Daten, die man da findet, auch als Diskussionsgrundlage zum Beispiel in einem Meeting nochmal rausziehen und sagen: „So, wir müssen an der und der Stelle ein bisschen mehr Gas geben. Wir haben da so einen Schwerpunkt, der nicht gesund ist, eventuell“, und das eben auch mit belastbaren Daten belegen. #00:23:26-0#

B: Ja, okay. Ich fasse nochmal zusammen: Punkt eins war die Leistung nach URL, also sich einzelne Unterseiten oder einen einzelnen Content angucken, wie der performt. Das zweite war die Leistung nach Gerätekategorie, also mobile, Desktop, Tablet. Und das dritte ist die Leistung nach Quelle, also organic, paid, social, Mail als Beispiel. So, das sind so die drei Punkte, die du, Fabian, dir immer sehr gerne anguckst. Jetzt ziehen wir noch ein kleines Fazit. #00:24:00-0#

F: Ja, soll ich? #00:24:01-0#

B: Ja, leg los. #00:24:03-0#

Dashboards einrichten

F: Gerne. Also, diese Reports, die Lieblingsreports, das sind meine Lieblingsreports, ja? Ihr werdet auch alle, je nachdem, in welchem Bereich ihr seid, auch eure eigenen Reports auch schon haben, die kann man sich natürlich schön als Dashboard einrichten. Und dann macht es auch Sinn, sich die vielleicht mal zuschicken zu lassen, ja?

Also, das sind dann keine Reportings aus der Hölle, sondern das sind dann tatsächlich die Reportings, die mich am allermeisten interessieren und die ich, vor allem, wenn ich wirklich mich sehr intensiv nur mit der Seite beschäftige, auch regelmäßig monitoren muss, eigentlich, ob sich da irgendwas verändert oder ob es da noch Optimierungspotenzial gibt. So funktioniert aus meiner Sicht Online-Marketing.

Dann, das habe ich jetzt auch schon ein paar Mal gesagt, ist es immer wichtig, sich diese Zahlenwerte kritisch anzugucken und immer zu hinterfragen, sind das denn wirklich Informationen, die so valide sind, dass ich darauf eben auch eine Optimierung machen kann oder sind die Daten vielleicht nicht so gut geeignet, Stichwort Absprungrate und Verweildauer, um zum Beispiel den ganzen Content umzuschmeißen und da viel Geld rein zu stecken und Zeit rein zu stecken, um nachher eigentlich kein gutes Ergebnis da rauszubekommen. Also, guckt euch die Werte immer kritisch an, diskutiert die auch intern und wenn ihr intern diskutiert, ja? Nein, du wolltest was sagen? #00:25:24-0#

B: Ja, genau. Dieses Diskutieren finde ich super wichtig, muss ich echt sagen. Also, weil wir haben oft ja auch die Situation, dass noch immer zu stark in Silos gedacht wird. Und da dann halt auch seine Redakteure aufzuschlauen, ja? Oder man hat ein Social-Team, ja, und man hat einen SEO-Experten, wie gut arbeiten die zusammen? Wie gut diskutieren die zusammen? Das finde ich halt super wichtig, dass man eben das Ganze auch offen im Team diskutiert. #00:25:50-0#

F: Ja, die kriegen halt oft ihre einzelnen Reports, ne? Das Social-Team kriegt den Social-Report. Das SEO-Team kriegt den SEO-Report. Aber wenn alleine schon Brand und SEO jetzt so eng zusammenhängen, dann muss man das eben auch zusammenhängend diskutieren, ja? Dann arbeitet die PR-Abteilung ja für SEO mit so und andersrum genauso. Und das ist dann immer schwierig, so Silo-Reports dann auch zu machen, sondern da muss eigentlich, jeder muss eigentlich Zugriff auf alle Daten bekommen und die muss man dann gemeinsam diskutieren, ja. #00:26:23-0#

B: Ja, super spannend. Also, zum Abschluss nochmal: Wenn ihr euch für das Thema Webinare mit uns interessiert, dann tragt euch in unseren E-Mail-Verteiler ein. Wir freuen uns. Und in diesem Sinne: Macht es gut und bis nächste Woche. Bis dann. #00:26:40-0#

F: Tschau. #00:26:40-0#

B: Tschüss. #00:26:41-0#

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