SEO lernen: Wie kann ich Suchmaschinenoptimierung selbst umsetzen?

Viele Marketing-Verantwortliche wollen SEO lernen. Also, wie man mit der Website im Google Ranking nach vorne kommt. Und zwar möglichst praktisch.

Welche Lernmöglichkeiten gibt es für sie? Und wie viel kostet es, Suchmaschinenoptimierung zu lernen? Das diskutieren wir hier, auf Basis unserer persönlichen Eindrücke aus über 10 Jahren Arbeit in der Suchmaschinenoptimierung – und unserer eigenen SEO Academy.

Es geht um klassische SEO-Seminare, SEO Crashkurse und Online-Selbstlern-Kurse und weitere neue Formate, die wir selbst durchführen.

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Suchmaschinenoptimierung lernen: Drei häufige Fragen

Was ist SEO?

SEO bedeutet Search Engine Optimization, zu deutsch: Suchmaschinenoptimierung. Einfach gesprochen geht es darum, bei Google im Ranking vorne zu stehen. Also auf der ersten Seite der Suchergebnisse zu den  Begriffen, die für das Unternehmen relevant sind. Eine Website kann zu tausenden Keywords vorne stehen.

Wie geht SEO?

Für SEO braucht es – vereinfacht gesagt – drei Dinge: Keywords, Content und Links. Aus diesen drei Bereichen ergeben sich praktisch alle weiteren Aufgabengebiete. Basis dafür ist eine technisch korrekt aufgesetzte Website. Hier erklären wir genauer, wie sich aus unserer Sicht  Suchmaschinenoptimierung entwickelt.

Wie lange dauert SEO?

Es ist klar: Unternehmen investieren in SEO, weil sie sich davon mehr Besucher und letztlich auch mehr Leads oder Verkäufe versprechen. SEO Marketing hat allerdings eine mittel- bis langfristige Wirkung. Es dauert, bis man sich gute Google Rankings erarbeitet hat. Dann aber halten sich viele Rankings häufig sehr stabil.

SEO Marketing lernen: Ein Beispiel

Was sind die wichtigen Bereiche in der Suchmaschinenoptimierung, die man lernen sollte? Das erklären wir in folgendem Video an einem Beispiel. Wir konzentrieren uns auf die wichtigen Themen – aus unserer Sicht: Keyword-Recherche, Ranking-Analyse, Website-Struktur und Content.

Ja, es gibt auch weitere wichtige Bereiche wie technische Suchmaschinenoptimierung, etwa zur generellen Indexierbarkeit und Crawlbarkeit einer Website. Unsere Erfahrung ist jedoch, dass dies häufig die IT oder eine externe Webagentur übernimmt. Uns geht es hier darum, wie Marketing-Verantworliche SEO lernen und umsetzen können.

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SEO besser verstehen vs. SEO selbst umsetzen

SEO verstehen

Viele Geschäftsführer, Führungskräfte, aber auch Marketing-Verantwortliche wollen SEO besser verstehen. Aber sie fragen sich, ob sie tatsächlich alles selbst umsetzen müssen. Aus unserer Sicht ist hier eine klare Aufgabenverteilung gefragt. Man muss die Prinzipien von SEO verstehen und auch einzelne Aufgaben umsetzen können – etwa ein Ranking analysieren oder einen Text auf SEO-Anforderungen prüfen. Auch ein Verständnis, was SEO Linkaufbau angeht, ist elementar. Aber man muss nicht die gesamte Technik beherrschen.

SEO selbst umsetzen

Für alle, die SEO selbst umsetzen wollen, ergeben sich häufig drei Schwerpunkte. Entweder man hat einen Fokus auf den Bereich Content (SEO-Texte, Arbeit im Content Management Systemen) oder auf den Bereich Offpage SEO (PR, Seeding, Linkaufbau) oder auf den Bereich Technik (Crawling, SEO-Audits, Webanalyse). In den seltensten Fällen sehen wir, dass eine Person alle drei Felder abdeckt. Häufiger ist es so, dass intern eine Marketing-Allround-Fachkraft ein Thema gut kann und für andere Leistungen mit externen Dienstleistern oder anderen Abteilungen zusammenarbeitet.

Dauer: Auf die Schnelle oder über einen längeren Zeitraum SEO lernen

SEO Crashkurs

Viele Workshops und Seminare sind wie Crashkurse aufgebaut. Man bekommt in kurzer Zeit sehr viel Wissen. In der Regel dauern solche Crashkurse ein bis zwei Arbeitstage. Aus unserer Sicht ist hier die Qualität des Referenten bzw. der Referentin entscheidend. Wie verständlich sind die Inhalte aufgebaut. Ist es rein theoretisches Wissen – oder mit Beispielen aus der Praxis. Außerdem sollte man sich persönlich fragen, ob man für einen solchen SEO Crashkurs der richtige Typ ist.

SEO Weiterbildung

Ein anderer Ansatz um SEO zu lernen: Eine kontinuierliche Weiterbildung im laufenden Arbeitsalltag. Das dauert zwar länger. Aber dafür ist es kompatibler mit der Arbeit. Außerdem kann man das Gelernte direkt operativ in seinem Unternehmen umsetzen und Fragen im Prozess klären. Bei länger laufenden Weiterbildungen gibt es verschiedene Anbieter wie zum Beispiel Hochschulen. Auch unsere SEO-Academy ist eine länger laufende Weiterbildung, die rein online läuft.

Das sagen unsere SEO-Academy-Mitglieder

SEO Marketing online lernen: Flexibel über ein ganzes Jahr

In unserer SEO-Academy zeigen wir, wie man Suchmaschinenoptimierung angeht. Und zwar richtig. Aus der Praxis. Mit echten Beispielen und konkreten, verständlichen Anleitungen. Wie man mit professionellen SEO-Tools arbeitet und SEO wirklich umsetzt. Mit monatlichen Q&A-Calls, in denen wir Fragen live und exklusiv beantworten. Gerne können wir unsere SEO-Academy persönlich vorstellen.

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SEO Marketing lernen – echte Case Studies

In unserem SEO-Podcast sprechen wir seit mehreren Jahren mit SEO-Profis über ihre tägliche Arbeit. Es sind konkrete und echte Anwendungsfälle aus der Praxis. Die Podcast-Interviews sind anspruchsvoll, aber zugleich verständlich. In einer halben Stunde sprechen wir über ihre SEO-Strategien und SEO-Maßnahmen.

SEO online oder offline lernen

Klassische SEO Seminare

Viele klassischen SEO-Seminare finden offline statt. Das ist seit der Pandemie aber kaum noch möglich. Vielleicht kommt es irgendwann wieder zu einer Normalisierung. Aber trotzdem verursachen Offline-Kurse einen hohen Aufwand. Die Teilnehmer verlieren mehrere Arbeitstage, es entstehen Reise- und Übernachtungskosten und die private Situation ermöglicht auch nicht immer eine tagelange Abwesenheit. Auf der anderen Seite hat man einen direkteren Kontakt, den manche sich wünschen.

SEO Onlinekurse

Parallel sind sehr viele SEO Onlinekurse entstanden. Hier gibt es unterschiedliche Varianten. Die meisten SEO Onlinekurse bestehen aus reinen Video-Kursen. Sie sind vor allem für Teilnehmer gedacht, die sich selbst und flexibel das Wissen aneignen wollen. In unserer SEO-Academy kombinieren wir ausführliche Video- und Textanleitungen mit kurzen Tutorial-Videos und Live-Webinaren. Damit man auch im persönlichen Video-Treffen seine Fragen stellen kann.

Was es kostet, SEO Marketing zu lernen

SEO kostenlos lernen

Um ehrlich zu sein: Es gibt ohne Ende kostenlose SEO-Lernangebote. Einfach bei YouTube nachschauen. Auch in unserem Podcast und auf LinkedIn geben wir viele praktische Tipps. Und auch für unter 100 Euro kann man sich drei, vier SEO-Standardwerke kaufen. Man muss sich dann nur selbst „durchgraben“ und für sich selbst filtern, was wirklich wichtig ist. Zudem gibt es in SEO auch unterschiedliche Schulen – Stichwort White Hat SEO und Linkaufbau. Tipp: Am besten ein eigenes Webprojekt aufsetzen und daran testen und lernen. Das bringt wirklich viel.

Kostenlose SEO-Tools

Bei SEO-Tools gibt es häufig Nachfragen, ob wir günstige oder möglichst kostenlose Software kennen. Wir selbst arbeiten mit kostenpflichtigen SEO-Tools. Das hat mehrere Gründe: Wir benötigen für unsere Arbeit eine sichere Datenbasis. Beispiel: Es macht einen Unterschied, ob ein Keyword hundert Mal gesucht wird – oder 500 Mal pro Monat. Oder ob es überhaupt erfasst wird oder nicht. Kostenpflichtige Tools haben die entsprechenden Ressourcen, um diese Datenbasis herzustellen. Aus unserer Sicht braucht man ein SEO-Toolset. Das zu besprechen ist auch Teil in unserer SEO-Academy.

Kosten für ein SEO-Seminar

Ein typisches SEO-Seminar kostet zwischen 1.000 und 3.000 Euro. Aber die eigentlichen Kosten liegen an ganz anderer Stelle. Nämlich im personellen Aufwand. Wer über Tage und Wochen in die falsche Richtung arbeitet, verursacht ebenfalls Kosten. Wer durch SEO-Fehler bei einem Relaunch an Traffic verliert, versursacht möglicherweise einen unternehmerischen Schaden. Umgekehrt gilt: Wer an den richtigen Stellschrauben dreht, erschafft einen großen Wert. Beispiel B2B: Ein oder zwei Anfragen mehr, die über SEO generiert worden sind – und die Kosten für einen SEO Workshop sind in der Regel gedeckt.

Endlich SEO verstehen: Tipps, Strategien, Webinare über unseren Verteiler

Ja, Ich möchte besser in SEO werden und in euren E-Mail Verteiler. Wir schicken dir auch unser aktuelles Whitepaper zu.






Zwei häufige Lernansätze: Technisches SEO oder Content SEO

Technischer Fokus

SEO hat viele technische Aspekte. Wer also als IT-Verantwortlicher oder Webmaster SEO lernen will, sollte sich gezielt einen technischen SEO-Kurs suchen. Themen dort sind etwa Arbeit am CMS (Beispiel Shopware SEO) Javascript SEO, Crawling, Core Web Vitals wie etwa Ladezeiten oder auch generell Webanalyse mit entsprechenden Tools.

Inhaltlicher Fokus

SEO bedeutet viel Arbeit am Content. Hierfür sind meistens Marketing-Manager zuständig, oft auch in Zusammenarbeit mit Fachabteilungen. Sie benötigen ein inhaltliches SEO-Verständnis. Hierzu zählen Keyword Recherche, das Verständnis der Suchintention und die Entwicklung hochwertiger SEO-Texte.

SEO lernen: Unsere Erfahrung

Benjamin: Heute sprechen wir darüber, wie man Suchmaschinenoptimierung lernt, und zwar das Ende der klassischen Offline Workshops und wir möchten ein bisschen über den Weiterbildungsmarkt sprechen, wie der sich aus unserer Sicht entwickelt, ja mit unserer These, dass die klassischen Online-Workshops, die Offline Workshops, so jetzt habe ich es richtig gesagt, verdrängt werden. #00:00:41-7#

Fabian: Ja, genau. #00:00:42-7#

B: Das ist so ein bisschen das Thema. Steile These vielleicht ne? Aber vielleicht ist da auch was dran. Aber Fabian, wir haben ja früher selber auch Offline Workshops gemacht und die bringen auch einige echt ätzende Nachteile mit sich. Über die sprechen wir gleich noch. Aber sag noch mal vorher, wer geht denn eigentlich in solche Workshops? Sind das die erfahrenen Suchmaschinenoptimierer, oder wie ist da so deine Erinnerung? #00:01:07-4#

F: Ja nie überhaupt nicht. Also die Menschen, die sich da angemeldet haben für unsere Workshops, das waren Online-Marketing Manager*innen auch ganz oft, oder Geschäftsführer, Solopreneure, also alle, die wirklich Hands-on an ihren Rankings arbeiten und irgendwie in der Praxis, ja dieses Thema für sich weiterentwickeln wollten oder auch erst erschließen wollten, also Anfänger, oder Aufbauer, sagen wir ja immer, Leute, die Google Rankings aufbauen wollen. Aber da waren ganz selten mal wirklich, dass da mal, wo ich jetzt sagen würde, okay jemand, der wirklich Top-Level war und dann wirklich auf hohem Niveau da irgendwelche Fachfragen diskutieren wollte. Das kam auch vor und das war auch cool, aber in der Regel waren das so ein bisschen anderer Personenkreis, als den, den wir uns vielleicht auch zu Beginn vorgestellt haben, der dann kommt. #00:01:57-3#

B: Genau, also wir hatten auch immer wieder so SEO-Manager dabei, die auch gesagt habe, ja ich bin jetzt eigentlich nur im Workshop, weil ich wollte endlich mal mit euch was zusammen machen und so (lacht) und aber super viele, die halt einfach noch ganz viele andere Themen auf dem Tisch hatten so und Marketing Manager, ja? #00:02:13-4#

F: Wenn ich da jetzt so reingrätsche, weil das ist so ein bisschen plakatives Thema, was wir haben, aber es hat auch immer extrem Bock gemacht, also muss ich sagen. Das war, diese SEO-Seminare, wir haben damit ja auch angefangen, weil wir das auch machen wollten, mit Leuten in Kontakt treten, weil uns Leute gefragt haben, wann macht ihr denn mal so was, das hat auch immer richtig Bock gemacht. Aber die Voraussetzungen, oder die Vorzeichen sind einfach mittlerweile andere, ne also. #00:02:36-4#

B: Ja genau und es ist auch nicht so, dass man einfach einen simplen Online-Workshop macht, da reden wir ja gleich noch darüber, aber erst mal haben sich wirklich die Vorzeichen für die Offline Workshops ganz schön verändert. #00:02:47-5#

Fehlende Planbarkeit

F: Ja, meinst du jetzt erst mal wegen Corona, oder wie? #00:02:50-1#

B: Genau, also das ist so ein bisschen das offensichtlichste finde ich, das kann man recht schnell abhandeln, also da stecken noch mehr Probleme drin. Aber ich finde, du hast halt überhaupt keine vernünftige Planbarkeit mehr. Schon 2020 nicht, 2021 geht nahtlos weiter. Was willst du jetzt, ja wir machen den Workshop, machen einen Offline Workshop im März oder im Juni oder im Herbst ist es bestimmt schon besser, oder wie. Und wenn nicht, dann nicht, dann fällt das in sich zusammen. #00:03:17-9#

F: Ja, dann hustet einer und dann gehst jetzt mit oder nicht. #00:03:22-2#

B: Genau, sitzen acht oder zehn Leute in einem geschlossenen Raum und dann lüftest du von mir aus wie in den Schulen alle zwanzig Minuten mit einem Lüftungsplan oder keine Ahnung was. Aber was ist denn dann, dann hat eine Person Husten am Abend vorher oder Schnupfen. Soll die jetzt in den Workshop Raum noch rein oder soll die jetzt raus. Ist die vielleicht schon angereist mit dem Flugzeug und Hotel und allem Drum und Dran. Dann sind da irgendwelche Leute sind geimpft und andere sind Corona Kritiker oder ich weiß nicht was und dann hast du da ja. Also du redest über alles Mögliche, aber bestimmt nicht über Suchmaschinenoptimierung. Und #00:03:57-8#

F: Unsere Teilnehmer sind keine Querdenker. #00:04:00-6#

B: Ja, aber es ist doch, es ist einfach, du kannst nicht mehr so ganz, du kannst einfach nicht mehr vernünftig planen und das ist das, was mich einfach stört.  #00:04:11-1#

F: Ich finde, also das ist jetzt auch ein einfaches Argument, dieses Corona Argument vorzuschieben, aber ich finde es hat sich auch vor Corona, also für uns haben sich Probleme ergeben, auch vor Corona, die finde ich diese Workshops echt infrage gestellt haben. Und das war letztendlich auch der Grund, warum wir damals auch aufgehört haben Workshops zu machen, weil dieser Aufwand und diese Planung uns auch tierisch auf den Keks gegangen sind, oder? #00:04:36-7#

Termine? Es passt oft nicht

F: Ja, das war halt, du musst dich halt immer auf feste Termine festlegen ja. Und zwar möglichst schon ein halbes Jahr oder ein Jahr im Voraus, weil du ja die Räume auch buchen musst und umgekehrt, die bei uns in den Offline Workshops waren, die wollten natürlich auch wissen, was ist in drei, sechs oder zwölf Monaten so. Und ich muss ganz ehrlich sagen, auch aus Kundensicht, ich besuche ja auch selber oder habe auch schon Workshops besucht in anderen Themen. Und ich habe immer das Problem, wenn ich einen Workshop, einen Offline Workshop und das hatte ich schon vor Corona, buchen wollte und dann habe ich immer gesagt, ja an dem Wochenende kann ich nicht, oder an dem Donnerstag, Freitag, kann ich nicht. So und uh, das ist aber weit weg. Also viele suchen ja deswegen vor Ort, weil sie ja auch das ganze Reise, Übernachtung, Familie, das muss ja alles organisiert werden und das ist halt, fand ich schon per se immer anstrengend bei diesen Offline Workshops. #00:05:33-9#

F: Also ich glaube, wir haben ja irgendwie vier- oder fünfmal einen Workshop gemacht, da war jedes Mal jemand aus der Schweiz da. Das fand ich auch krass, mit dem Flieger dann und ins Hotel. #00:05:44-5#

B: Oder München, von München nach Köln. #00:05:46-5#

F: Ja oder aus München war auch mal jemand und dann denke auch immer, krass, dann bist du ja, ja wir sind auch letztens, gestern schon losgeflogen und wir verbringen noch eine Nacht in Köln und fahren dann, das sind dann ja nicht zwei Tage, das sind ja dann vier Tage, die dafür drauf gehen oft. Da ist ja ein Riesen-Commitment, wo du nichts anderes machst, als nur Workshop. #00:06:05-7#

B: Genau und dann sind es vier Tage und dann kommt der Geschäftsführer mit seinem Mitarbeiter, mit seinem Marketing Mitarbeiter oder zwei Produkt Managerinnen, sozusagen werden von der Geschäftsführerin zu unserem Workshop geschickt. Das sind ja alles so Situationen, die gab es. Das heißt, das sind das vier Tage, aber zwei Personen. Also sind es ja schon acht Personentage, die dann dafür draufgehen. Und das ist halt schon ganz schön großer Aufwand und das ist halt auch nicht ohne Grund dann auch oft so, dass die Leute sagen, ja würde ich eigentlich gerne, aber mache ich jetzt dann doch nicht. Aber es gibt noch/ #00:06:40-6#

F: Aber dann spricht noch, also sorry, aber um es abzuschließen, aber dann spreche ich wirklich mit jemanden, ich glaube dritter, vierter Workshop und der sagt dann tatsächlich, ja ich wäre in den ersten gekommen und ich wäre in den zweiten, ich wäre in den dritten gekommen, aber ich habe keinen Flieger bekommen, um zu euch zu kommen an den Terminen. Ja, denke ich mir so, das kann doch nicht sein, dass es, weil wir haben uns natürlich Gedanken gemacht, ja warum, dann hast du den mal nicht voll gekriegt den Kurs, woran liegt das denn und haben wir zu wenig Werbung gemacht und so. Und dann hörst du von jemanden, ja ich wäre super gerne gekommen, aber der Termin hat irgendwie nicht gepasst. Solche Kleinigkeiten, an denen es dann letztendlich haken bleibt, dass man mit Leuten nicht zusammenarbeiten kann.  #00:07:21-5#

B: Das war schon immer nervig an diesen Offline Workshops, finde ich auch. Es gibt aber noch weitere, sage ich mal, ja Probleme oder einfach so Folgen, das finde ich ist halt, du gehst in diesen Workshop, der war auch immer super cool. Wir haben das in Köln gemacht in so einem Seminarraum von einem umgebauten Hof, das war so ein Brauhaus und dann sind wir abends, haben wir auch noch immer da zusammen draußen gesessen und haben uns irgendwie super nett unterhalten, das war echt cool. Aber auch alle haben danach gesagt, boah und dann kommst du nach Hause und dann ins Büro und dann sind erst mal alle Sachen liegen geblieben, die man ja eigentlich hätte machen müssen, in den zwei, drei Tagen. Das muss man erst mal nacharbeiten. Dann hast du sozusagen, musst du ja das auch irgendwie, willst du es umsetzen. Dann meldest du dich für ein Tool an und denkst dir, wo klicke ich drauf. Also oh Mann. Und wie war das noch mal, was haben wir da noch mal in dem Workshop da besprochen, guckst du in deine Notizen rein und denkst dir, kann ich nur die Hälfte entziffern so ja vielleicht. Da haben halt super viele den Faden auch einfach schlicht verloren. Das fanden wir auch immer super schade. Manche haben echt auch super straight durchgearbeitet. Haben gesagt, Punkt eins abgearbeitet, Punkt zwei. Wir haben ja auch immer mit so, deine To-do’s, hatten wir immer so Arbeitsblätter und aber es gab auch viele, die gesagt haben, das ist echt schwierig da am Ball zu bleiben. #00:08:49-6#

F: Ja, wir haben da schon versucht abzufangen ein bisschen. Was ich auch didaktisch auch echt cool fand, also ich finde, dadurch dass du ja auch an der Uni auch Dozent bist und auch dich sehr viel mit Didaktik auseinandersetzt, hatten wir schon viele Dinge, die wir auch so softe Sachen, die wir so mit rein gestreut haben, damit das eben nicht so schnell passiert. Aber selbst da haben wir nachher das Feedback bekommen, das ist dann doch irgendwie im Alltag untergegangen und so. Wie du sagst, ich fand das einfach echt schade. Weil das auch so spannende Projekte waren, wo wir ja auch so viel Potenzial auch immer gesehen haben und dass man das dann trotzdem nicht so richtig auf die Straße kriegt, das fand ich schade ja, genau. #00:09:30-1#

Oft viel zu viel Theorie

B: Jetzt der dritte Punkt, jetzt muss ich ein bisschen, ich bin wirklich, du hast es ja schon angesprochen, ich bin ja selber auch Lehrbeauftragter, Dozent der Begriff gefällt mir überhaupt nicht, also dann bin ich von mir aus Lehrbeauftragter. #00:09:42-8#

F: Der Professor O´Daniel sagen wir mal. #00:09:44-9#

B: (lacht) Ja, genau. Und ich war auch schon im Studium war ich schon Tutor, also irgendwie zieht sich das durch meine berufliche Laufbahn. Ich mache das aber auch super gerne und mache mir halt auch immer super viel Gedanken. Ich habe ja auch, bevor wir zusammengearbeitet haben, habe ich auch für einen Weiterbildungsanbieter sozusagen diesen ganzen Onlinebereich mal aufgearbeitet und aufgebaut. Also das ist schon immer ein Thema, das mich super stark beschäftigt. Und ein Thema, das geht mir auch einfach auf den Keks und das will ich jetzt hier reinwerfen und dass es super viele Weiterbildungsanbieter gibt, die machen halt Workshops und SEO Seminare. Und diese Weiterbildungsanbieter, die sind dann auch, wenn man so will Brands. Aber wer dann eigentlich der Lehrende ist dahinter, das sieht man dann immer auf diesen ganzen Seminarankündigungen, da steht da irgendwie ein Satz dazu. Ja, das ist der so und so oder die Frau so und so und die ist da drin Experte. Ja, echt, okay und warum macht die noch fünf andere Seminare bei euch zu ganz anderen Themen. Und warum so ja, das ist so, es geht überhaupt nicht, sozusagen die Anziehungskraft entsteht über den Anbieter der Weiterbildung, über den sozusagen, die Organisation da drüber und nicht über den Dozenten. Und wie die Qualität dann, die eigentliche Qualität dahinter ist, habe ich manchmal den Eindruck, das spielt gar nicht so die große Rolle und das finde ich auch einfach eine generelle Schwäche an vielen Workshops. Das war jetzt bei uns nicht so, weil wir selber sozusagen die Wissensträger sind, die dann auch einfach, wir haben ja den Workshop selber organisiert. Wir haben dann angerufen und gesagt, ja wie viel kostet der Seminarraum. #00:11:29-6#

F: Was kostet der Kuchen, genau. #00:11:31-0#

B: Genau, was kostet der Kuchen, so wir wollen Kuchen (lacht). „Ach echt, Sie wollen nach dem Mittagessen auch noch Kuchen?“ „Ja wir wollen Kuchen!“ Natürlich so und wir brauchen genug Kaffee und der Kaffee muss gut schmecken und so. Da haben wir uns ja selber drum gekümmert, ja aber sozusagen die normale Weiterbildungslandschaft sieht ja einfach anders aus und das, da bezweifle ich einfach manchmal freundlich gesagt die Qualität. #00:11:56-8#

F: Also ich meine, man kann, das wird besser und schlechter sein ein stückweit. Also, um das jetzt mal ein bisschen vielleicht auch plastisch zu machen. Was ich, wenn ich mir so auch die Agendas angucke, was dann besprochen wird, da fehlt mir persönlich total der Praxisbezug, also nicht total, aber meistens. Also, wenn ich mir das anschaue, da geht das dann los auch im Bereich SEO Marketing, ja die Grundlagen von Suchmaschinenoptimierung, die Ranking Algorithmen und dann werden alle Algorithmen irgendwie auf den Tisch gelegt und dann Punkt zwei, also es ist wie in einer Magisterarbeit, Punkt eins, Punkt zwei, die Google Core Updates und dann von Hölzchen auf Stöckchen, da wird so Wikipedia Wissen oft einfach aufgearbeitet und präsentiert und so und ich kann mir vorstellen, dass man dann nach fünf Minuten einfach auch kein Bock mehr hat sich das reinzuziehen. Weil das ist zwar schön und gut das dann zu wissen, aber was hilft mir das. Im Praxisalltag, wenn ich an unsere Workshops denke und an die Teilnehmer, die da saßen, da waren Leute, die wollten, die hatten ein Projekt da vorliegen, die hatten ihr Google Analytics für SEO auf und haben gesagt, so wie komme ich jetzt weiter, wie kriege ich jetzt Traffic hier rein. Und die hätten bestimmt sofort geschimpft, wenn ich gesagt hätte, so jetzt machen wir erst mal zwei Stunden die Geschichte der Google Updates. Ja, weil das hätte, das bringt den nicht weiter, also finde ich. Und das sehe ich relativ oft, dass da wirklich so, nur weil da Leute hinkommen, die vielleicht nicht die SEO-Berater sind, muss man mit denen nicht diese Basic Arbeit machen, da können die sich auch ein Buch kaufen. Die werden von dem Chef da hingeschickt, um Umsatz zu machen, um Traffic zu bringen. Die haben einen klaren Auftrag, das kostet ja auch oft ein Schweinegeld diese Workshops und da ist der klare Auftrag, wenn du wieder kommst, dann will ich, dass das sich irgendwann auch in Geld auszahlt. Und das sehe ich oft nicht, wenn ich da in diese Time Tables reingucke. #00:13:45-8#

B: Ja, ich finde auch. Also du hast jetzt so zwei Ebenen vermischt, das fachliche und das didaktische. Nein, das finde ich gut, ist ja einfach so in einem, es kommt ja auch einmal so sozusagen, das liegt sehr eng aneinander. Das eine ist so das fachliche, so der fehlende Praxisbezug, wenn man so will. Also über die letzten dreißig Google Updates zu referieren, das kann man sich halt wirklich auch anlesen so. Aber zu sagen, wie ist denn deine Domain, du schmeißt die live in ein Tool rein, um dann das Ranking live zu analysieren zum Beispiel, dafür musst du halt schon eine ganze Ecke geerdeter sein. So, also das ist sozusagen, wenn es zu theorielastig ist alles. Und das andere ist, finde ich, auf der didaktischen Ebene dieser Frontalunterricht. Also dann stehst du vorne oder wir nicht, aber so läuft ein klassischer schlechter Workshop meiner Meinung nach ab, wenn es sozusagen immer nur vorne alles referiert wird, ja was ist das, was ist das, was ist das. Das kann man sich wirklich durchlesen. Also wofür bin ich denn in den Flieger gestiegen und habe vier Personentage geopfert, sozusagen. Klar, das ist natürlich dann, jetzt habe ich mich committed da drauf, dass ich mich damit jetzt richtig beschäftige. Deswegen geht man ja zu so einem Offline Workshop oft. Aber dann muss halt auch inhaltlich eigentlich auch wirklich das Maximum dabei rausspringen. #00:15:16-4#

F: Ja, aber didaktisch gehst du ja auch ein bisschen auf diese interaktive Komponente jetzt auch ein bisschen hin, die dann fehlt. #00:15:26-2#

B: Genau, ja. #00:15:26-0#

F: Also es geht ja nicht nur darum, frontal kann ich dir alles erzählen, was wichtig ist in Bezug auf Google. So und dann gehst du raus und sagst, okay jetzt habe ich alles mal, irgendwie ist in mein Ohr reingegangen aber ob es im Gehirn hängen geblieben ist, das weiß ich nicht genau. So klappt es nicht mit Suchmaschinenoptimierung lernen. Aber das interaktive, was du gerade gesagt hast, ist ja letztendlich, dass man sagt, okay ich bringe euch das an einem Suchmaschinenoptimierung Beispiel bei, dass ihr das für euch direkt auch adaptieren könnt. Und da geht das fachliche ins Didaktische über und das finde, das ist wahrscheinlich auch das, was du, worauf du hinaus wolltest, denke ich mal, ne? In Bezug auf den Frontalunterricht also. #00:16:02-2#

B: Ja, also das sind so ein bisschen die Ausgangslage von klassischen Offline Workshops. Und wenn wir jetzt sozusagen in den Online-Bereich reingucken, in dem es sich ja entwickelt, dann sieht man da halt auch unterschiedliche Formen, die auch alle so, die sind halt noch nicht ganz reif, sondern die entstehen jetzt gerade. #00:16:22-4#

F: Wir können ja mal mit den klassischen Onlinekursen anfangen, so Video Tutorial. #00:16:26-2#

SEO-Online-Kurse gehen oft über die Masse

B: Genau, der klassische, sozusagen die Eins-zu-eins-Adaption ins Internet transferiert, das ist ja das häufige, was man jetzt sowieso immer in allen Bereichen sieht. Ja, dann wird jetzt sozusagen die PowerPoint Schlacht mit dem ganzen Theoriesupp, wird sozusagen in, wird aufgenommen und irgendwo zur Verfügung gestellt, als Onlinekurs und gesagt: Das bedeutet SEO Marketing lernen. Ja, das sind dann reine Videoaufzeichnungen und wenn ich mir die angucke, also ich kann einfach nicht anders, ich gucke mir das an und denke mir, so da muss ich jetzt durch. Herzlich willkommen, das ist im Übrigen auch bei diesen ganzen LinkedIn Kursen, ja ist das ja auch so, herzlich willkommen zum so und so Kurs. Ich erkläre Ihnen heute wie Sie besser ranken. Das ist ein komplexes Thema (lacht). Oh Gott, so ja, Punkt eins. Also du musst, das ist es nicht und dann ich haue jetzt einfach noch weiter da drauf. Und dann wird gesagt, ja wir haben nicht nur zwanzig Videos für dich aufgezeichnet, sondern sogar vierzig oder sechzig oder achtzig. Also dann wird sozusagen immer weiter drauf geschüttet, als wenn das das Thema wäre. #00:17:42-7#

F: Ist das gut oder klingt das wie eine Drohung (lacht). #00:17:44-6#

B: Ja genau, dann denkst so, oh Gott, das muss ich jetzt achtzig Videos und jedes Video ist eine Dreiviertelstunde lang. #00:17:51-0#

F: Aber mein Kurs hat 81 Videos. #00:17:54-8#

B: Genau, so wird sich dann sozusagen differenziert. #00:17:57-4#

F: (unv.) goes to eleven. Genau. #00:18:00-0#

B: Und das finde ich, also ihr merkt es schon, es ist offensichtlich, wir sind damit nicht so happy, aber vielleicht haben wir auch nur den falschen Onlinekurs uns angeguckt. Also schickt uns gerne Onlinekurse durch, die ihr cool findet. Aber irgendwie das ist es nicht. #00:18:17-3#

F: Ja und interagieren kannst du damit auch nicht. #00:18:18-9#

B: Nein, kannst du auch nicht, genau. Ja, ich habe da mal eine Frage. Ja und jetzt Kapitel zwei. Stimmt, ja. Und das ist das andere, was wir sehen. Das zweite sind, finde ich so, richtige Live Workshops. Die finden wir schon deutlich cooler, die machen wir auch, aber erzähl du mal Fabian. #00:18:39-0#

F: Ja, also jetzt hast du zwei Sachen gesagt, also wir machen die selber, weil wir das für uns festgestellt haben, dass das natürlich jetzt auch Corona bedingt auch eine coole Möglichkeit ist, Wissen weiter zu geben. Aber da muss man halt auch differenzieren, was ist denn ein Live-Workshop. Als du kannst ja einen Live-Workshop machen, dass du dich hinstellst und präsentierst auch wieder vor acht oder zehn Leuten, also das dann man ja auch wieder dann so ex cathedra machen, dass du dich hinstellst und einfach nur Folien abspulst. So machen wir das ja jetzt auch nicht, also wir machen ja richtig Workshops, wo gearbeitet wird. Das, was wir offline gemacht haben, das machen wir jetzt halt auch online. Entweder bereiten wir das vor, also wir machen dann ja diese Kurz-Workshops, wo wir halt sozusagen das ganze konzeptionelle vorbereiten und dann unsere Ergebnisse präsentieren in einer kurzen Präsentation und dann darüber diskutieren. Das nennen wir auch Workshop, aber das ist halt nicht das klassische, dass da zehn Leute sitzen, sondern das ist ein Projekt, auf dem wir dann arbeiten und wo wir referieren. Und das andere ist, dass man halt, das weiß ich auch, dass das andere Kollegen machen. Ich glaube, der Martin Goldmann macht das auch mit seinen Video-Workshops, dass er auch für einen Kunden dann, sozusagen an einem Beispiel einen ganzen Tag macht. Wo man dann wirklich auch sich Sachen auch erarbeitet. Das machen wir ja zum Beispiel auch in Bezug auf LinkedIn, dass wir den ganzen Tag für einen Kunden oder für ein Team oder so dann auch eine Content-Strategie und so weiterentwickeln. Und das ist dann ja auch wieder sehr intensiv, sehr an der Praxis und sehr viel Raum auch für Interkation und für Fragen, und das ist dann wieder cool, finde ich. Aber auch da kommt es darauf an, wie man es ausgestaltet für sich. #00:20:18-7#

B: Ja, absolut. Aber das sind so Liveformate und die sind finde ich halt auch cool, weil da kann man halt auch schlicht Fragen stellen, so wie man das ja in einem normalen Offline Workshop auch macht, so. Und dann entsteht eben auch ein Gespräch und ja und dann eben auch ein Lernerfolg, wenn man das jetzt so didaktisch oder irgendwie betrachten will. Das ist so das zweite und das dritte, das ist eigentlich/ #00:20:44-8#

F: Eine Sache, die mir da noch einfällt, die wir ja jetzt auch bei den anderen Dingen bemängelt haben, auch bei den Offline Workshop, also die vor Ort stattfinden. Auch da ist es manchmal so, je nachdem, wie die Motivation der Teilnehmer ist oder auch die Workload der Teilnehmer, dass auch da dann im Anschluss Druckabfall wieder da ist. Man hat sich das erarbeitet, in diesem Workshop und dann geht es an die Umsetzung und dann hat aber gerade der Kunde angerufen und man ist zwei Tage krank und dann ist auch wieder Zeit, die man gebloggt hat, die E-Mails müssen bearbeitet werden. Aber auch da ist dieses Problem, dass man halt auch schlechter dranbleiben kann, weil man halt dann danach einfach nicht mehr betreut wird oder keine Ahnung warum. Also es gibt viele Gründe, warum man nicht dranbleibt. Und auch da haben wir das Feedback, dass es für viele Menschen schwierig ist, dann in die Umsetzung zu kommen. #00:21:41-2#

B: Genau, also du willst sozusagen in einem Eins-zu-eins-Workshop, machst du quasi eine Abkürzung und wirst relativ schnell, egal bei wem du das jetzt machst, wirst du halt relativ schnell auf ein viel höheres Level geschoben und das ist halt der Mehrwert von so einem Eins-zu-eins-Workshop. Und aber was machst du dann danach, wie bleibst du danach am Ball, das ist sozusagen an so einem, wenn du das an einem fixen Tag alles erledigt hast, stellst du dir trotzdem die Frage. Auch da arbeiten wir immer dran und sagen, was ist jetzt der Fahrplan, wie geht es jetzt weiter. Aber nichts desto trotz, es ist trotzdem, die Situation, dass die Leute am Ball bleiben müssen und auch wollen. Aber eben im Alltag davon abgehalten werden, wenn man so will. #00:22:22-1#

F: Jetzt habe ich dich unterbrochen, du wolltest. #00:22:24-2#

B: Nein genau, ich wollte noch auf den dritten Bereich rein, den wir so in diesem Weiterbildungsmarkt sehen und wo wir ja auch was machen. Und das sind die Online-Akademien. Die kombinieren nämlich diese Kurse mit der Interaktion. Und das über einen längeren Zeitraum. Und das finde ich super spannend und da entstehen gerade viele neue Varianten, die auf den Markt kommen. Die, wo einfach sich und das finde ich auch sehr erfrischend, die wirklich die Wissensträger, also weniger die Weiterbildungseinrichtung da drüber, sondern die Wissensträger selbst, die gießen ihr Wissen in solche Onlineakademien rein. Und da entstehen einfach super neue Varianten, die einen nennen es Mastermind, die anderen nennen es School, wir nennen es Academy auch. Also so einfach diese Formate. #00:23:21-6#

Online Academy: Mischung aus Online-Tutorials und Feedback

F: Beschreib doch mal, wie so was aussieht. #00:23:23-4#

B: Ja genau, also es sind, ich kann unsere Academy mal vorstellen, so wenn du willst. Also das könnten wir vielleicht mal machen, um das zu verdeutlichen auch.  #00:23:32-8#

F: Ja genau, finde ich super. #00:23:33-8#

B: Was wir sozusagen, was wir machen wollen oder was wir machen. Und wie wir dazu gekommen sind. Also unsere Academy besteht eigentlich aus drei großen Bausteinen. Das eine ist eine SEO-Roadmap, wo du wirklich Stück für Stück das lernst. Das zweite ist eine Tutorial Datenbank mit kurzen Tutorial Videos und das dritte sind Q&A Webinare. Und die können wir eigentlich mal, diese drei Bausteine, können wir super mal durchgehen, weil wir uns da eben auch was dabei gedacht haben. Mach du mal, starte du mal mit der SEO-Roadmap fürs Suchmaschinenoptimierung lernen. #00:24:07-4#

F: Genau, also das ist so ein bisschen der Offline Workshop, eben nicht eins-zu-eins, also nicht PowerPoint Schlacht ins online transportiert, sondern genau diese Interaktivität, die wir da auch immer auf unseren Workshops haben, die möchten wir da auch mit reinbringen, dass wir wirklich an einem Praxisbeispiel genau erklären, wie wir einen Content Hub aufbauen. Ja, welche SEO-Tools wir benutzen, wie wir analysieren, wie wir recherchieren, wie der Content Prozess nachher läuft, so wie wir das halt auch schon hundert, zweihundert, fünfhundert Prozessen in den letzten Jahren gemacht haben. Das erklären wir in dieser Roadmap und aber eben auch in kleinen Häppchen, dass man das eben nicht alles auf einmal an den Kopf geschmissen kriegt, sondern dass man das sich Stück für Stück erarbeiten kann, immer wieder nachschauen kann. Arbeiten mit unterschiedlichen Formaten, da wo ein Video Sinn macht, ist ein Video. Da, wo eine Checkliste Sinn macht, ist eine Checkliste. Da, wo eine Excel Tabelle als Beispiel ist, da liegt die Excel. Also das halt auch eben ein bisschen darüber hinaus. Also nicht auf ein Format festgelegt, sondern da, wo wir denken, dass der Lernerfolg einfach am größten ist, das haben wir halt benutzt das Format und eben auch immer in so kleinen Häppchen, dass man es halt auch nebenbei machen kann. Also dass es nicht so drückt, dass man auch sagen kann, okay ich beschäftige mich damit mal einen Nachmittag mit, weil es auch Bock macht, weil es auch spannend ist, weil es auch ein echtes Beispiel mit echten Zahlen ist, das interessiert mich auch. Und dabei lernt man sozusagen im Vorbeigehen, wie man mit den Tools arbeitet. Das ist so die Roadmap, die wir entwickelt haben, an einem kompletten Prozess. #00:25:46-5#

B: Genau, also das ist der Prozess, den wir jetzt schon hundertmal umgesetzt haben erfolgreich, der funktioniert, also sozusagen ein bewährtes Konzept und den bringen wir da bei. Das zweite ist die Tutorial Datenbank. Ich mache jetzt einfach mal weiter. Weil das wirklich, eben diese Situation ist, dass das viele Marketingverantwortliche dann nicht die ganze Zeit jeden Tag in so einem SEO-Tool unterwegs sind. Und dann geht es halt darum, überhaupt welche SEO Tools sind überhaupt wichtig und dann kannst du dir in so einer Tutorial Datenbank noch mal kurz angucken, ah ja okay, darum ging es. So ging das. Also einfach noch mal kurz in drei Minuten erklärt bekommst, wie es geht. Und um einen bestimmten Schritt zu erledigen. Und das ist sozusagen, weil auch viele sagen, ja okay dann melde ich mich in so einem Tool an und dann sitze ich da einen Vormittag und habe nichts geschafft. Also ich habe einfach nur rum geklickt und das soll halt verhindert werden durch so eine Tutorial Datenbank, wo du kurz reingehst, checkst und sagst, ah ja stimmt, so ging das. #00:26:52-3#

F: Genau, wie mache ich eine Wettbewerbsanalyse, URL Analyse, keine Ahnung was, Ranking, Check. #00:26:58-2#

B: Keyword Recherche. #00:26:59-1#

F: Keyword Recherche, auch in Longtail SEO, aber eben auch nicht nur Tools. Finde ich auch wichtig zu sagen, da sind auch komplett die ganzen Content-Prozesse von dir drinnen. Also wie man Informationsarchitektur aufbaut, mit den Sinnabschnitten, Google Snippets, also auch wirklich alles, also das aus der Praxis, wo sich Fragen ergeben, da machen wir halt auch ein Video zu. Wenn wir merken, dass ein Problem häufig auftaucht, dann machen wir da halt ein kurzes Video zu, um das einfach auch dann noch mal in der Gänze für uns aufzuarbeiten und euch dann zur Verfügung zu stellen, dass ihr das auch noch mal nachgucken könnt. #00:27:34-4#

B: Und das dritte sind die Q&A Webinare, dass wir einmal im Monat einen Zoom-Call machen mit allen, die in der Academy drin sind und Fragen beantworten. Ganz klassisch Fragen und das ist auch super gut, weil wenn wir merken, da kommen Fragen häufiger, dann bauen wir da halt auch noch in der Academy weiter dran. Und gleichzeitig haben wir halt auch eine Möglichkeit in so einem Q&A Call auch mal ein Praxisbeispiel zu besprechen oder was konkret zu zeigen. Und das ist, finde ich auch wichtig, weil alle auch davon leben, dass man auch mal über den Tellerrand guckt und nicht nur sein eigenes Projekt hat, sondern eben auch sieht, ach guck mal da ist jemand in einer ganz anderen Branche, aber der hat das gleiche Problem wie ich. #00:28:18-2#

F: Muss aber nicht sein, man kann auch einfach für sich bleiben, man muss nicht über sein Projekt reden, das ist einfach, kann auch einfach nur konsumieren und ja, wenn man eine Frage hat, dann können wir die auch allgemein beantworten, das muss nicht immer an dem konkreten Projekt sein. #00:28:34-7#

B: Ja, wenn ihr sagt, das hört sich interessant an für uns, dann oder für mich dann schreibt uns eine E-Mail. Wir können euch eine Live Demo einfach, wir nehmen euch mit auf unseren Bildschirm, zeigen euch wie das aussieht und sprechen über eure Situation, euer Ranking gerne auch und ja dann zeigen wir das einfach mal persönlich in einem Zoom Treffen. #00:28:54-6#

F: Genau. #00:28:55-2#

B: Ja, also das sind so ein bisschen unsere Gedanken zu dem Thema SEO lernen und eben diese Situation mit den Workshops. Wir sind echt mal gespannt auch, was wir für ein Feedback auch von euch bekommen, ob ihr das auch so seht, schickt uns gerne mal eine Nachricht oder auf LinkedIn oder per E-Mail und ja, gucken wir mal, wie es weitergeht. So, das war unser Thema SEO-Lernen. Ich würde sagen, wir hören uns nächste Woche, bis dann. Tschau. #00:29:22-8#

B: Tschüss, machts gut. #00:29:41-2#

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