Wie man professionell mit Google Analytics arbeitet: Interview mit Maria-Lena Matysik

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Wie können Marketing-Abteilungen professionell mit Google Analytics arbeiten? Was sind Stolpersteine – und was gehört definitiv in ein Grund-Setup rein?

Über diese und weitere Fragen sprechen wir mit Analytics-Consultant Maria-Lena Matysek. Wir sprechen über Segmentierungen, Conversions – und natürlich die Einführung von Google Analytics v4 im Sommer 2023.

Denn bei der nächsten Generation wird alles auf „Events“ umgestellt – was die Webanalyse granularer, aber eben auch komplexer macht.

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Unser Gast: Maria-Lena Matysik

Maria-Lena Matysek ist nach ihrem Bachelor-Studium „International Business“ ins Online-Marketing eingestiegen. Nach einer Station bei einer Beratungsagentur hat sie sich als Analytics-Beraterin selbstständig gemacht.

Mit ihrem Team berät sie Unternehmen darin, Google Analytics aufzusetzen und weiterzuentwickeln. Außerdem hat sie mit ihrer „Analytics Sprechstunde“ einen eigenen Podcast, in dem sie viel Wissen teilt.

Ihre Message in unserem Podcast Interview: Marketing-Abteilungen brauchen eine fundierte Datenbasis für Tests und Optimierungen.

Maria-Lena Matysek

Zwei Themen von vielen, über die wir sprechen

Direkter Traffic

Die größte Traffic-Quelle in vielen Unternehmen ist der „Direkte Traffic“. Doch der wird oft falsch interpretiert – nämlich als Branding-Effekt, bei dem User angeblich direkt den Domain-Namen in den Browser eingeben. Aber:  Google Analytics sortiert in den direkten Traffic auch eine Vielzahl weiterer Traffic-Quellen, zum Beispiel weil Referrer bzw. Tracking-Parameter verloren gegangen sind oder aus Dark Social-Kanälen wie der LinkedIn App. Es ist also mehr ein Sammelbecken. Mehr als 20 bis 30 Prozent Direct Traffic hat in der Regel kein Unternehmen, so Maria-Lena.

Analytics-Konzepte

Maria-Lena stellt bei Analytics-Konzepten drei wesentliche Fragen: Womit verdient das Unternehmen sein Geld – was sind also wichtige Ziele, die gemessen werden sollen? Anschließend die Frage: Wie sieht der Funnel aus – welche Steps gibt es also bis zur Conversion? Bei einem Onlineshop sieht es anders aus als in einem B2B-Unternehmen. Und als drittes: Welche Touch Points gibt es noch – zum Beispiel Telefonnummern, Wartelisten, Newsletter, die auch getrackt werden sollten.

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