SEO Tools: Persönliche Hilfe bei der Auswahl

SEO-Tools sind professionelle Software, die in der Suchmaschinenoptimierung zur Analyse von Websites eingesetzt werden. Unter anderem kann man mit SEO-Software Keywords, Content und Links analysieren.

Wir erklären hier kompakt, welche SEO-Tools es gibt. Wir zeigen ein SEO-Tool im konkreten Einsatz an einem Beispiel (direkt zum Video). Außerdem helfen wir bei Bedarf bei der Auswahl.

Generell gilt: Je besser das SEO-Tool, desto besser auch die Datengrundlage – und damit die Basis für Entscheidungen. Allerdings hat das auch immer seinen Preis.

Hinweis: Wir verlinken hier normalerweise keine Tools. Manchmal wird über Tool-Vergleiche Geld verdient, weil Provisionen fließen. Das ist bei uns nicht der Fall.

Apple Podcast Logo
Spotify Logo
Google Podcast Logo

Schneller Überblick: Welche SEO-Tools gibt es?

Grundsätzlich gesprochen gibt es drei Arten von SEO-Tools:

  • Google Produkte wie Google Search Console, Google Keyword Planer und Google Analytics
  • Umfangreiche SEO-Suiten wie Sistrix, ahrefs, SEMrush
  • Spezial-SEO-Tools wie Screaming Frog (Crawling) oder Termlabs (Content Analyse).

Das ist nur eine kleine Auswahl. Die Tools unterscheiden sich in der Datengrundlage, in den Funktionen und natürlich im Preis.

Ein zentraler Unterschied zwischen Google Software und den SEO-Suiten: Mit den SEO-Suiten kann man eine SEO Konkurrenzanalyse durchführen. Mit der Google Search Console oder Google Analytics kann man ausschließlich die eigene Website analysieren.

Generell steht jedes Unternehmen davor für sich das passende Toolset zusammenzustellen. Das hängt in erster Linie davon ab, was man eigentlich erreichen will. Hierbei helfen wir persönlich.

SEO Tool Beispiel

Hier ein Beispiel für eine professionelle SEO-Suite. Mit dem Tool Sistrix kann man auch Websites analysieren. Die eigene Website, aber auch fremde Webseiten, etwa von Wettbewerbern. In diesem Fall haben wir die sogenannten generischen Suchbegriffe bei einem bekannten Unternehmen gefiltert, um zu sehen, wie es dort steht. In der ersten steht ein Suchbegriff, in der zweiten das monatliche Suchvolumen. Man sieht in der dritten Spalte: Zu wichtigen Produkten steht das Unternehmen oft auf den hinteren Positionen. Hier gibt es also großes SEO-Potenzial.

3 Fragen bei der Auswahl von SEO-Tools

Lohnt sich das SEO-Tool überhaupt?

SEO-Tools werden im Kern dafür genutzt, Analysen durchzuführen und daraus SEO-Strategien und Maßnahmen abzuleiten. Allerdings sind die meisten Marketing- und Website-Verantwortlichen keine hauptberuflichen SEO-Manager. Sie haben also extrem komplexe Software mit zahlreichen Funktionen, bei denen gar nicht klar ist, was sie wie nutzen. Wir sehen häufig, dass Unternehmen teure SEO-Software gebucht haben, die aber im Alltag kaum im Einsatz sind.

Reicht ein kostenloses Tool?

In vielen Unternehmen sind Google Search Console und Google Analytics im Einsatz. Beides sind sehr gute SEO-Tools für die Analyse der eigenen Website. Allerdings kann man damit nur seine eigene Website analysieren. In der Suchmaschinenoptimierung geht es aber vor allem auch darum, die Wettbewerber zu analysieren. Das geht nur mit professionellen SEO-Suites. Hier haben wir mehr über unsere Erfahrungen mit kostenlosen SEO-Tools geschrieben.

Wie kann ich den Umgang mit SEO-Tools lernen?

Viele Website- und Marketing-Verantwortliche haben im Alltag noch andere Themen auf dem Tisch als SEO. Die Folge: Es ist jedes Mal sehr aufwändig, sich neu reinzudenken. Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, ein konkretes SEO-Projekt aufzusetzen – für einen wichtigen Geschäftsbereich. Anschließend werden die Tools mit persönlicher Unterstützung konkret genutzt. Man muss nicht alles lernen. Sondern nur das, was man in dem Moment braucht.

Beispiel: Ein professionelles SEO-Tool im Einsatz

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

In diesem Livestream analysieren wir zwei große Unternehmen miteinander. Beide gehören in ihrer Branche zu den Big Playern. Und doch zeigt sich: Das eine Unternehmen hat eine deutlich größere SEO-Sichtbarkeit aufgebaut. Und zwar mit einer konkreten Content-Strategie.

Mit dem Livestream wollen wir auch verdeutlichen wie man ein professionelles SEO-Tool ganz konkret nutzt: Für eine Wettbewerbsanalyse, eine Keyword-Recherche, eine Analyse der Website-Struktur und des Contents.

Daraus ergibt sich dann in der Folge ein möglicher Maßnahmenplan, den man intern diskutieren und umsetzen kann.

Wir beraten Marketing-Teams in SEO

Als langjährige SEO-Berater sind wir darauf spezialisiert, SEO-Strategien und Maßnahmenpakete für Unternehmen zu entwickeln. Anschließend begleiten wir die Inhouse-Verantwortlichen bei der Umsetzung.

Niemand wird aus dem Stand ein SEO-Profi. Aber es ist ein zentraler Wettbewerbsvorteil, dieses Know-how intern aufzubauen. Hierbei liefern wir die Unterstützung. Die Auswahl des passenden Toolsets ist ein Teil unserer Beratung.

Gerne können wir uns kennenlernen und darüber sprechen, ob und wie wir für eine SEO-Strategie zusammenarbeiten (30 Min. Videokonferenz).

Dein Name(erforderlich)
Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Nach einem Website Relaunch wollten wir als Marke das Thema SEO angehen. Dafür haben wir uns gezielt Unterstützung gesucht. Benjamin und Fabian haben für uns ein SEO-Konzept erstellt, technische Optimierungen erarbeitet und eine SEO-Strategie mit einem Content-Fahrplan entwickelt. Vielen Dank für euren wichtigen Input.

Anja Horn
Digital Marketing Manager, Barilla Deutschland GmbH

Wie kann man SEO-Tools intern verargumentieren?

In unserem Podcast sprechen wir regelmäßig mit professionellen SEOs. So auch mit Gianna. Sie ist Vice President SEO. Sie überwacht und optimiert über 60 verschiedene Domains.

Über 90 Prozent des Traffics kommt über Google. “Alles, was mit Suchmaschinenoptimierung zu tun hat, hat bei uns größte Priorität”, sagt sie (siehe auch das Video).

Wesentlicher Teil davon: Ein professionelles Toolset, das entsprechend kostet. Welche Argumente sprechen aus ihrer Sicht für Tools?

– Arbeitszeit: Wie viele Stunden braucht es, um technische SEO-Bugs manuell zu finden oder Rankings händisch zu checken?

– Versenkte Einnahmen: Wie teuer ist es, wenn eine Website aus dem Google Index fliegt und man merkt es erst sehr spät?

– Datenzuverlässigkeit: Was passiert, wenn man auf einer falschen oder unzureichenden Datengrundlage strategische Entscheidungen trifft und SEO-Maßnahmen umsetzt?

All das kostet Zeit und Geld – und lässt sich gegenrechnen oder zumindest grob schätzen. Auch Peter äußert sich auf LinkedIn zu diesem Thema im Rahmen von einem Posting von Fabian. Dazu folgender Screenshot.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

SEO-Tools im Vergleich: Diese Anbieter gibt es

Es gibt umfangreiche SEO Suiten, die eine Vielzahl von Funktionen abbilden wie etwa Keywords, Rankings, Backlinks und mehr. Hierzu zählen unter anderem Sistrix, SEMrush, Ahrefs, Searchmetrics oder Xovi, die auch auf Plattformen wie OMR Reviews besprochen werden.

Für viele Tätigkeiten in der Suchmaschinenoptimierung benötigt man Spezialtools. Für Crawling zum Beispiel den Screaming Frog oder audisto, für eine tiefe Content-Analyse nutzen wir Termlabs.

In unserem Podcast besprechen wir immer wieder verschiedene SEO-Tools, die wir testen. In unseren Interviews fragen wir unsere Gäste häufig nach ihrem SEO-Toolset.

In diesem Interview (Video) haben wir den Sistrix-Gründer Johannes Beus interviewt und mit ihm über SEO-Tools im Vergleich und die Datengrundlage dahinter gesprochen. Hier geht es zum ganzen Gespräch.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

SEO-Tools in der Praxis: Beispiele, Tipps, Strategien – über unseren Verteiler

Whitepaper Cover 33 SEO Impulse




Mit dem Whitepaper trägst du dich automatisch in unseren E-Mail Newsletter ein. Dort teilen wir regelmäßig unser Fachwissen.
Du kannst dich jederzeit abmelden.

SEO-Software – drei wichtige Funktionen erklärt

Crawling

Bei einem Crawl betrachtet man eine Website technisch wie eine Suchmaschine: Der Crawler lädt eine einzelne Website (URL) herunter, speichert alle Links ab und ruft wiederum die verlinkten Seiten ab. Dadurch „hangelt“ sich der Crawler (früher auch „Spider“ genannt) durch die Website. Solange, bis er keine neuen Links mehr findet.

Zusätzlich speichert ein SEO-Crawler für jede URL wichtige technische Daten, z.B. zu den header-Angaben, dem Status-Code oder der html-Struktur. Der Crawler „Screaming-Frog“ im Screenshot bietet z.B. zusätzlich die Möglichkeit, die Daten über Schnittstellen (APIs) um Besucherdaten (Google Analytics) oder SEO-Daten (Search Console) anzureichern.

Durch die Arbeit mit einem SEO-Crawler bekommt man einen sehr tiefen Einblick in die technische Verfassung und die Struktur einer Seite. Auch wenn diese Art der SEO-Software auf den ersten Blick als für Profis gemacht erscheint, sollten sich auch Einsteiger damit auseinandersetzen, um ein Gefühl für die eigene Website zu bekommen.

Ein SEO-Crawl mit dem Screaming Frog

Ein Crawl-Ergebnis mit dem Screaming Frog

Eine Keyword-Recherche mit dem Keyword-Magic-Tool von SEMRush

Eine Keyword-Recherche mit dem Keyword-Magic-Tool von SEMRush

Eine Keyword-Recherche mit der Sistrix Keyword Discovery

Eine KEyword-Recherche mit der Sistrix Keyword Discovery

Keyword-Recherche

Die Keyword-Recherche ist das zentrale Element einer jeden SEO-Strategie. Je genauer das Keyword-Set ist, desto besser kann der Content auf der Website geplant und überarbeitet werden. Deshalb ist es wichtig, bei der Toolauswahl auf Qualität zu achten. Anders gesprochen: Wenn einem wichtige Keywords durch die Lappen gehen, weil das Tool keine gute Daten liefert, verpasst man dauerhaft wichtige Umsatz-Chancen.

Ein SEO Keyword Tool liefert grundsätzlich einmal Leistungs-Daten zu einem eingegeben Keyword. Das ist in der Regel das monatliche Suchvolumen und der durchschnittliche Klickpreis (CPC) bei Google Ads. Darüber hinaus bietet professionelle Software Einstiegspunkte in die Keyword-Recherche, z.B. indem zusätzlich Wortkombinationen, Synonyme und häufige Fragen im Zusammenhanb mit dem Suchbegriff angeboten werden.

Im Beispiel-Chart wird deutlich, dass auch die Kategorisierung und thematische Ordnung von SEO-Tools unterstütz wird, indem man sich die Keywords z.B. nach ihrem Wortstamm anzeigen lassen kann. Es lohnt sich, den Funktionsumfang der unterschiedlichen SEO-Software im Bereich der Keywords zu prüfen und zu vergleichen.

Backlink-Analyse

Backlinks, also externe Verlinkungen, die auf die eigene Website verweisen, sind und bleiben ein wichtiger Rankingfaktor. Von daher sind Backlins ein wichtiger Anhaltspunkt, wie stark beispielsweise eine Domain ist oder mit welchen Ankertexten sie hauptsächlich verlinkt ist. Auch in der Backling-Analyse ist eine gute Datengrundlage unerlässlich, um einen guten Eindruck über das Linkset zu bekommen.

Mögliche Anwendungsgebiete für ein Linktool sind z.B. die Identifikation von Links mit geringer Qualität oder möglicher Linkquellen für die eigene digitale PR.

Eine Backlink-Analyse mit dem Linkmodul von Sistrix

Eine Backlink-Analyse mit dem Link-Modul von Sistrix

Mit diesen 3 Google Suchmaschinenoptimierung Tools arbeiten viele

Keyword Planer

Google bietet selbst Keyword-Daten an. Und zwar im Keyword Planer, mit dem man auch Google Ads schaltet. Und genau hier liegt auch das Problem: Der Keyword Planer ist darauf ausgelegt, dass möglichst viel Anzeigen ausgeliefert werden. Die Daten sind oft unvollständig oder eben nicht granular genug. Google ist nicht wirklich an Suchmaschinenoptimierung interessiert, sondern daran mit Anzeigen Geld zu verdienen.

Google Search Console

Mit der Google Search Console kann man sehr gut analysieren, wie sich der Traffic auf der Website verteilt. Auch technische Anforderungen – etwa zu den Core Web Vitals – können dort gut geprüft werden. Man sieht auch, welche einzelnen URLs zu welchen Keywords ranken und wie die Klickrate ist. Unsere Meinung: Die Google Search Console sollte immer im Einsatz sein!

Google Analytics

Mit Google Analytics lässt sich ebenfalls sehr gut analysieren, wie sich der Traffic auf der Website verteilt. Außerdem können mit Google Analytics auch individuelle Ziele eingestellt und gemessen werden. Eine wichtige Basis, damit man weiß, welcher Content wie gut funktioniert. Außerdem können das Google Analytics-Konto mit dem Google Ads-Konto verbunden werden.

Das mächtigste Tool in der Suchmaschinenoptimierung – Excel

Alle professionellen SEO-Manager arbeiten mit Excel. Dort pflegen und filtern sie ihre Keyword- und Rankings-Daten. Egal ob Anfänger oder Profi, jeder sollte die wichtigsten Handgriffe in Excle kennen. Wie man mit Excel seine Keywords aufarbeitet, das zeigt Fabian hier in einem Tutorial.

Das Tutorial ist Teil unserer SEO-Academy. Hier zeigen wir, wie man als Marketing-Verantwortlicher Suchmaschinenoptimierung praktisch umsetzt. Wir zeigen, wie wir mit den SEO-Tools arbeiten, wie wir Content entwickeln und Rankings überwachen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Drei SEO-Optimierung-Tools, die Pflicht sind

Ranking-SEO-Tool

Viele Website-Verantwortliche überprüfen Ihre Google Rankings per Eingabe in die Suchmaschine. Das ist allerdings sehr aufwendig und gibt auch kein realistisches Bild wieder. Denn die meisten Websites ranken zu hunderten oder tausenden Begriffen. Dem entsprechend macht ein Automatisierung durch ein Ranking-SEO-Tool viel Sinn. Hier kommen zum Beispiel Sistrix oder SEMRush in Frage.

Keyword-SEO-Tool

Was sind meine relevanten Keywords? Dafür benötigt man ein professionelles Keyword-SEO-Tool. Zwar gibt es den Keyword Planer in Google Ads. Aber unsere Erfahrung ist, dass dieses Tool nur Daten in der Tiefe ausspuckt, wenn man ein entsprechend hohes Ads-Budget investiert. Auch hier ist eine gute Datenbasis wichtig, die eigentlich nur von professionellen SEO-Suiten angeboten wird. Eine Recherche mit kostenloser Software ist häufig unvollständig und oberflächlich.

Content-SEO-Tool

Bei SEO gilt immer: Jeder Content wird auf einer Datengrundlage erstellt. Dazu zählen Rankings und Suchbegriffe. Aber auch Fragen und verwandte Begriffe. Diese Daten liefert eine gute SEO-Software. Der Traffic wiederum lässt sich etwa über Google Analytics analysieren. Mit Heatmaps kann der Content auch qualitativ analysiert werden. Als Basis für die anschließende Optimierung.

Beispiele für die Arbeit mit SEO Tools: Unsere Interviews mit SEO-Profis

SEO-Tools spielen auch in diesen Folgen eine wichtige Rolle

Keyword Content - Die Leiche im Keller
10 Jahre alte Google Updates und die Auswirkungen bis heute. Content Performance Podcast Folge 1.
Praxisbeispiel Heatmaps & Recordings
3 Dinge, die wir gelernt haben - im Content Performance Podcast.
Verweildauer und SEO: Der unterschätzte Faktor
Warum die Verweildauer wichtig ist, wie wir damit arbeiten und wie man sie misst. Content-Performance-Podcast
Die zwei Ebenen von Content Performance
Warum unser Herz für Content Performance schlägt – und was es ausmacht.
Interne Verlinkung und SEO: Regeln, Strategien, Optimierung
Auch interne Links können auf das Ranking einzahlen – wenn sie richtig gesetzt sind
Google Analytics - Unsere Top 3 Berichte
Wir gehen ins Detail und stellen im Podcast unsere 3 Lieblingsberichte aus Google Analytics vor.
SEO-Strategien für Berater
Wie Trainer, Berater und Coaches online angreifen
7 Content-Ziele kurz vorgestellt
So macht ihr Content messbar
5 SEO-Tipps für das ganze Jahr
Wir geben Euch fünf handfeste SEO-Tipps mit unter den Weihnachtsbaum
Klickrate (CTR) in SEO: Manipulieren vs. optimieren
Wir diskutieren ein Thema, über das gerade viel gesprochen wird.
Die Kunst des Crawlings: Interview mit Markus Hövener
Wir sprechen mit dem erfahrenen SEO Markus Hövener über seine Erfahrungen, über Tools – und auch über die Grenzen eines Crawlings.
Wie schnell rankt neuer Content? Erfahrungen und Praxisbeispiele
Wir sprechen über unsere Erfahrungen aus dem Praxisalltag.
Keyword Recherche: Warum wir immer Potenziale entdecken
Wir sprechen über Vorgehensweisen, Tools und die Arbeit am Content.
Warum wollen alle kostenlose SEO-Tools?
Das versuchen wir zu ergründen. Und ob es für die Arbeit wirklich Sinn macht.
Was bringt ein SEO-Tool? Interview mit Johannes Beus
Professionelle SEO-Tools kosten Geld. Wann lohnen sie sich? Wie setze ich welche Tools ein?
SEO Sichtbarkeit: Wie man mit Indexwerten arbeitet
Sichtbarkeitsindex-Werte haben ein paar Vorteile, aber auch große Schwächen. Hier sprechen wir darüber, wie wir mit Sichtbarkeitsindizes im Alltag arbeiten.
SEO Dashboard: Wie du effizient an SEO arbeitest und der CEO es versteht
Unser Plädoyer für wenige, wichtige Reports
Local SEO: Wie Sixt erfolgreich zu hunderten Städten rankt
Wie man seine regionalen Standorte mit Traffic und Leads versorgt.
Wie man eine Vergleichsplattform aufbaut: OMR Reviews im SEO-Check
Was ist das Erfolgsgeheimnis dahinter?

Tools in der Suchmaschinenoptimierung: Unsere Erfahrungen

Benjamin: SEO Tools gibt es wie Sand am Meer. Also wie wähle ich das richtige SEO Tool für mich aus?

Herzlich Willkommen zum Content Performance Podcast, der Online Marketing Podcast für Fortgeschrittene.

B: Kürzlich war ich mal auf iTunes und habe gesehen, ey, wir haben wieder ein paar neue Bewertungen und Rezensionen bekommen. Vielen Dank euch dafür an alle, die da schon rüber gewandert sind und da mal hingeklickt haben. #00:01:00-7#

F: Danke, danke. #00:01:01-3#

B: Ja, genau. Und falls ihr noch keine Bewertung abgegeben habt, dann könnt ihr das ja noch schnell nachholen in eurem Podcast Player oder auf iTunes oder über welche Geräte ihr uns auch immer empfangt. #00:01:13-0#

F: Das ist immer doof, ne? Wir sprechen immer nur die Leute an, die mit dem iPhone unterwegs sind. #00:01:16-7#

B: Ja, ich glaube, die iPhone User die habe ich kürzlich so einer Studie gelesen, die konsumieren auch viel mehr Podcasts als der normale Android Hörer. #00:01:26-3#

F: Ja, und die Android User hören alle keinen Podcast. #00:01:28-0#

B: Ja, das sind dann schon die Auserwählten, die das verstanden haben. Aber / (beide lachen) #00:01:32-4#

F: Nein, Quatsch. Ich meine, ich habe mich mal ein bisschen mit auseinander gesetzt auf unserer Webseite, auch mit dem Abonnieren Buttons und so. Es gibt ja ein wahnsinnig großes Ökosystem, so nennt man das, glaube ich, auf einem Android, wie viele unterschiedliche Players es gibt. Also von daher, eigentlich worauf wir hinaus wollen, wenn man da auch fünf Sterne vergeben kann, dann sollt ihr das da natürlich auch machen, oder? #00:01:57-8#

SEO-Tools: Die Ausgangslage

B: Auf jeden Fall. Aber jetzt sprechen wir mal ein bisschen über SEO Tools. Denn eigentlich, ich habe immer so das Gefühl, eigentlich hätte ja jeder gerne sein ultimatives SEO Optimierung Tool, so mit dem man alle seine Probleme sofort löst. Ja? Aber gibt es leider nicht. Aber wir können auf jeden Fall so ein kleines bisschen so einen Einstieg machen. #00:02:18-0#

F: Ja, genau. Das gibt es natürlich nicht. Also ist natürlich aus Sicht der Tool Hersteller immer ein tolles Argument, wenn du bei uns bist, da kriegst du alles. Aber das ist im Arbeitsalltag oft unpraktisch. Und darüber wollen wir heute so ein bisschen sprechen. Genau. #00:02:34-2#

B: Genau. Gut. Fangen wir mal an. #00:02:38-5#

F: Was sind denn die Herausforderungen? #00:02:39-3#

B: Genau. Also erst mal gibt es ja so ein paar grundsätzliche Probleme, die wir gerne besprechen möchten. Wenn man sozusagen vor der Frage steht, welche SEO Tools will ich denn jetzt nutzen? Das Erste sind ja, dass es immer so die Frage ist, ja, woran willst du denn eigentlich arbeiten, ja? Also was sind die Anforderungen, die du hast? Kannst du das mal so ein bisschen beschreiben? #00:03:03-1#

SEO Tools für Ranking, Keywords, Technik?

F: Ja, also die SEO Tools haben ja unterschiedliche Schwerpunkte erst mal, ne? Es gibt Tools, die analysieren andere Webseiten. Es gibt SEO Tools, die liefern mir Keywords. Es gibt Tools, die sind darauf konzentriert oder darauf spezialisiert, eine Verlinkung zu analysieren.

Dann gibt es Tools in der Suchmaschinenoptimierung, die sich eher mit der Seite an sich beschäftigen, mit der Technik. Und dann gibt es darüber hinaus eben auch Tools, die all das anbieten in so einem Gesamtpaket.

Und da hat man prinzipiell erst mal das Problem, gehe ich jetzt zum Spezialisten oder gehe ich zu einem Allrounder? Das hat man ja in vielen anderen Bereichen auch, wie man das macht. Das ist das Erste. Und das Zweite ist natürlich, welche Anforderungen habe ich denn jetzt ganz konkret? Und das für sich selber zu definieren, ist halt oft so ein bisschen das Problem, ne? Also möchte ich jetzt zum Beispiel eine große, ausführliche Keywordrecherche machen zum Beispiel? Also eine Keywordrecherche kann ja erst mal eine sozusagen eine aktive Keywordrecherche sein, wo ich mir aus unterschiedlichen Tools Keywords ziehe. Es kann aber auch so eine Art so eine passive sein, wo ich mir angucke, wofür steht denn meine Konkurrenz schon gut, und was ist für mich da interessant von, ja? Also eher so eine Konkurrenz- und Wettbewerbsanalyse. Und da haben die SEO Tools natürlich unterschiedliche Schwerpunkte. Manche SEO Tools liefern eben nur Keywords und andere bieten eben eine ausführliche Wettbewerbsanalyse an. Und da muss man sich natürlich vorher erst mal im Klaren sein, was will ich denn haben? Will ich vielleicht beides haben, oder interessiert mich vielleicht für ein bestimmtes Thema eine aktive Recherche, weil es da vielleicht noch gar keine Konkurrenz zu gibt? #00:04:44-4#

B: Ja, genau, ne? Also das ist echt diese ganzen Herausforderungen, sei es Keywords, Ranking, Traffic, Content Performance. Es gibt echt so viele verschiedene Themen im Bereich Suchmaschinenoptimierung, die alle relevant sind und es ist eben die Frage, wo will ich jetzt eigentlich genau einsteigen? #00:05:05-7#

Content Performance wird selten abgedeckt

F: Ja, auch gerade Content Performance, über das wir uns ja auch oft unterhalten, ist ein Thema, was von vielen SEO Tools noch gar nicht abgedeckt wird, ja? Weil das eben auch was ist, was man auch gar nicht so messen kann, auch im Nachhinein jetzt gar nicht so aktiv aus freien Datenquellen messen kann. Das ist was, was jeder Webseitenbetreiber halt selber messen muss auf seiner Seite. Das geht eher in Richtung Analytics, aber ist trotzdem ein großer SEO Faktor, ne? Also oft ist halt auch die Frage, kriege ich denn das, was ich wissen will, aus dem Tool überhaupt raus, ja? Oder gibt es da überhaupt Tools für? #00:05:40-3#

B: Ja, das ist so ein bisschen das erste große Thema, ne? Welche Anforderungen habe ich eigentlich? Was will ich eigentlich wissen? Ja, die Zweite ist, wenn ich das dann schon mal klar habe, dann gibt es immer noch in jedem Themenbereich sozusagen immer noch eine große Auswahl. Also sei es Anbieter, Qualität, Preise. Wie blickst du da rauf? #00:06:08-8#

Kostenlose SEO-Tools

F: Ja, genau. Da stehe ich vor dem großen Regal und habe eine Menge unterschiedliche Brands und Marken, die mir alle das Gleiche versprechen. Und ich weiß letztendlich auch nicht genau, welches SEO Optimierung Tool liefert mir da jetzt für meine Bedürfnisse die besten Ergebnisse, ne? Und das kann ich so auf dem ersten Blick auch oft nicht erkennen. Es gibt so ein paar Nischenbereiche, da gibt es tatsächlich nur ein oder zwei Tools für. Aber für so häufige SEO Anforderungen, wie zum Beispiel Keywordrecherchen oder für auch so eine Linkanalyse und so, da bieten halt schon viele Tools auch was an. Oder auch on-page Analysen.

Da gibt es halt viel SEO-Software. Plus, was noch erschwerend hinzu kommt, ist, dass es für viele Anforderungen auch teilweise kostenlose Tools gibt, die mir auch noch Daten liefern, ja? Vor allem, wenn man jetzt die Google Search Console zum Beispiel, die alten Webmaster Tools mit dazu nimmt, da hat Google in den letzten Jahren auch ordentlich aufgeladen und da kriege ich auch ziemlich viele gute, kostenlose Informationen auch schon her. Und dann stellt sich prinzipiell die Frage, brauche ich überhaupt noch ein kostenpflichtiges Tool, ne? Bei der großen Auswahl, die es da gibt. Und ja, das macht es alles nicht leichter, muss ich sagen. #00:07:24-0#

B: Ja, also man wägt dann auch immer da wieder ab zwischen Preisen und Qualität oder sozusagen was man dafür bekommt. #00:07:34-1#

F: Ja, aber das weiß man ja auch gar nicht. #00:07:35-6#

Kosten für SEO Tools: Zwischen ein paar Euro und mehreren hundert Euro

B: Man hat da auch wieder die Allrounder, ne? Die sehr großen SEO-Software-Anbieter, dann die sehr kleinen SEO Tools. Ich finde, ich bin auch von den Preisen auch immer wieder überrascht, ne? Da ist ja von, ich sage mal, von ein paar Euro bis zu ein paar hundert Euro im Monat die Range hast du ja schon mindestens, ja? Oder eben auch noch mehr. So, ne? #00:07:55-5#

F: Das geht auch schnell in den vierstelligen Bereich, wenn man sich die wirklich großen Marktführer anguckt. Dann ist man da auch ziemlich schnell. #00:08:02-4#

B: Und wenn du die dann auch noch kombinierst, also sagst, mehrere brauche ich davon, dann bist du schnell noch höher so. Und dann stellt sich halt die Frage, ich denke, für größere Unternehmen ist das dann / Ja, aber selbst da wird wahrscheinlich auch noch mal vielleicht noch mal kurz darüber geredet. Aber für kleinere Unternehmen so, ne? Die stehen dann da ganz schnell und fragen sich, okay, jetzt haue ich da so viel raus für die SEO-Optimierungstools. Bringt es das? #00:08:28-7#

„Was kostet es und was bringt es? Also vor allem weil es auch oft monatliche Beiträge sind, die man da bezahlen muss.“

F: Das ist dann die dritte Frage, die man sich stellt. Was kostet es, was bringt es, ne? Also vor allem weil es auch oft monatliche Beiträge sind, die man da bezahlen muss. Dann kann man sich noch überlegen, ob man das vielleicht auch jährlich dann direkt im Voraus bezahlt. Und da stellt sich die Frage, was habe ich davon, ne? Dieses Risiko, wenn ich das jetzt mache, kriege ich dann auch die Daten raus? Kriege ich auch die Ergebnisse, die ich mir davon verspreche? Gibt es vielleicht ein Tool, was es doch noch besser kann, wo ich dann vielleicht doch noch mehr den Abstand zur Konkurrenz vergrößern kann, ne? Geht mir da was durch die Lappen, wenn ich mich jetzt für SEO Tool A entscheide? Weil Suchmaschinenoptimierungs-Tool B das vielleicht da doch irgendwie besser kann. Also es ist auch immer so ein Risiko, so eine Hemmung oft, also das geht mir selbst nach fünfzehn Jahren so, dass ich irgendwie manchmal denke, okay, ich hätte jetzt gerne die Information. Das SEO Tool verspricht mit das. Aber kriege ich das dann tatsächlich auch, wenn ich dieses Geld jetzt ausgebe? Und es ist einfach so eine Hemmung, die aber natürlich jeder hat, der sich für irgendwas entscheiden muss. Gerade im Bereich SEO, der ja so komplex ist, ist die noch stärker da, sich für ein Tool zu entscheiden oder eben auch gegen andere Tools sich zu entscheiden. #00:09:38-4#

B: Also auch noch was, was mir jetzt auch noch so einfällt. Ich meine, ich bin da selbst ja auch so rein gewachsen in dieses Thema SEO Tools, ne? Also ich sage mal, vor drei Jahren hatte ich wirklich noch überhaupt keinen Peil davon, ja so? Und mittlerweile habe ich ja auch durch unsere Zusammenarbeit und durch unsere gemeinsamen Projekte und Kundenarbeiten bin ich da ja sehr stark rein gewachsen und nutze die ja auch selber. Ich habe aber, merke ich auch immer, wenn du mit einem neuen Tool um die Ecke kommst, denke ich immer direkt, oh puh, kapiere ich das überhaupt (lacht)? Kann ich das jetzt überhaupt bedienen? Du bist jetzt so ein Tekkie, ja? Du sagst so, oh yeah, eine Million Funktionen. Los geht es, ja? Und fängst an. Und ich denke immer so, oh, gibt es hier ein Tutorial? So, ja? Und du bist dann meistens mein Tutorial, so ja? Und ich lerne dann / Weil ich ja auch oft das dann sehr gezielt nutze für meine Content Arbeit. Ich brauche da meistens gar nicht die tausend Funktionen und die zehn Mal um die Ecke, sondern ich gehe eigentlich relativ gezielt dahin, wo es mir dann was bringt, so ja? Gerade so beim Thema Keywords oder auch beim Thema Ranking. Und ja, also das finde ich auch so, die Bedienbarkeit, ja? Dann ist das auch noch total teuer und total groß und ich kann das dann aber überhaupt nicht bedienen. Das ist jetzt aber mehr so echt die Sicht des Nicht-Tekkies, so ja? Die da auch immer noch so drinsteckt. Ja, der vielleicht einfach nicht so bereit ist, da jetzt irgendwie drei Tage für zu opfern, bis ich das verstanden habe so. #00:11:15-0#

SEO-Tool aus konkretem Anlass und Anforderung auswählen

F: Ja, da muss man sich als Tekkie ein bisschen zurücknehmen. Das sehe ich auch so. Klar, das ist so ein bisschen wie beim Autokauf oder wie bei allem anderen, wo es halt eine große Optionspalette gibt, ne? Wenn ich mich dann dagegen entscheide gegen bestimmte Optionen, habe ich dann jetzt vielleicht einen Nachteil? Oder brauche ich das vielleicht später noch mal für mein Online-Marketing oder Content-Marketing? Das ist ja auch immer gerne so ein Argument. Das könnte ich ja immer noch mal gut brauchen. Das hört sich gut an. Aber das ist / Ich meine, wir sind ja so ein bisschen so jetzt in Richtung Lösung unterwegs. Die Frage ist ja tatsächlich immer, was brauche ich jetzt gerade konkret im Arbeitsalltag, ja? Wo brauche ich Unterstützung gerade? Wo brauche ich Hilfe? Und daran muss man bemessen, was das Tool mir jetzt liefern muss. Und nicht daran unbedingt, was es alles prinzipiell sonst noch alles kann, ne?

Also da muss man sich irgendwann auch hin entwickeln. Also viele Tools nehmen einem auch viel ab und sagen, du kannst deine Domain hier eintragen und dann machen wir eine riesen Analyse und sagen dir alles, was nicht funktioniert, ja? Das heißt, das ist ein bisschen so, da lässt man die Arbeit sozusagen auf sich zukommen, ja? Und dann sieht man, oh, bei hundert Bildern fehlt der ALT-Tag oder irgendwie so was, ja? Und dann hat man ganz viel zu tun, das alles nachzuarbeiten. Aber die Frage ist, ist das jetzt wirklich der größte Hebel für mich persönlich an meiner Webseite, ja? In der Regel ist es so, dass man wirklich ganz konkreten Bedarf hat und für eine bestimmte Hilfe, die ein Tool einem leisten muss. Und da kommt es nicht darauf an, dass das Tool alle anderen Probleme auch irgendwie noch angehen kann, sondern dass es mein akutes, konkretes Problem jetzt am besten lösen kann. Und da hast du vollkommen Recht.

Da ist dein Ansatz auf jeden Fall viel besser, dass man sagt, ich möchte jetzt eine Antwort auf meine Frage haben. Kriege ich die hier? Und komme ich da gut hin? Und kann ich da mit arbeiten oder klappt das nicht? Ein sehr guter Indikator finde ich immer, ist, ob man einfach von sich aus öfter mal das Bedürfnis hat, sich in das Tool einzuloggen, um sich eine bestimmte Information zu holen, ja? Und wenn das gegeben ist, wenn das der Fall ist und man hat irgendwie immer so das Gefühl, okay, ich müsste mich noch mal wieder einloggen, weil das interessiert mich, das finde ich spannend, was ich da finde, dann ist das eigentlich ein gutes Zeichen, dass das Tool einem auch hilft bei der täglichen Arbeit. #00:13:35-5#

B: Aber dann hast du es ja schon (beide lachen). Also nur dass du das so ein bisschen so / Aber dahin geht der Weg, ne? Also dass man sich quasi mal anmeldet, sozusagen da so ein bisschen so diese nicht möglichst irgendwie / Ich finde, dann gibt es zum Beispiel, ja, machst du ein Jahresabo, sparst du zehn Prozent oder hast ein Monatsabo, zahlst halt ein bisschen mehr. Würde ich immer sagen Monatsabo, weil dann schmeißt man es halt / Vielleicht haben wir ja auch regelmäßig, dann schmeißt man so ein Tool nach einem Monat wieder raus. #00:14:06-9#

F: Ist uns auch schon passiert, ne? Ja, genau. #00:14:08-3#

SEO Tool Testen und wieder kündigen – kein Problem

B: Und ich finde, es ist eigentlich gängige Arbeit für uns als SEO-Berater. Also dass man halt sagt, ach, guck mal hier, da ist jetzt ein neues Tool. Ist das interessant? Ja, probieren wir aus. Und wenn wir halt merken, wir loggen uns nicht ein oder das liegt jetzt irgendwie herum und ist überhaupt nicht so in unserem Fokus, dann kündigen wir das auch wieder. Oder du hast ja auch so Tools, wo du dann noch so Add-ons oben drauf buchen kannst. Und dann läuft das mal zwei, drei Monate mit und dann merken wir, hey, wir haben da echt null reingeguckt und hat trotzdem irgendwie einen Hunni mehr gekostet im Monat oder weiß ich nicht wie. Und dann nimmt man es halt wieder raus. #00:14:41-9#

F: So müsste es eigentlich laufen. Genau. Aber man kann sich ja auch ein bisschen, man kann ja auch ein bisschen strategisch rangehen. Also man kann vorher ja schauen, welche Fragen will ich denn überhaupt geklärt haben. Aber dazu muss man halt auch wissen, was will ich wissen. Und das ist eigentlich die Kernmotivation, mit der man an ein Suchmaschinenoptimierungstool rangehen sollte. Was will ich wissen, ja? Und dann finde ich, ist es auch nicht entscheidend, ob das jetzt wirklich bis in die Tiefe alle kompletten Daten für mich rausschmeißt, sondern wenn ich damit gut ins Arbeiten komme, ne? Und wenn ich damit gut zum Beispiel mal eine ordentliche Analyse machen kann und darauf arbeiten kann und mich da gut mit fühle, ist das eigentlich schon auch viel wert, ne? Auch von der Usability her. Und von daher ist die Frage, was will ich jetzt ganz konkret wissen, schon mal die Wichtigste. #00:15:37-3#

B: Das ist der Dreh- und Angelpunkt. Ja #00:15:38-3#

F: Der Dreh- und Angelpunkt, ja. #00:15:39-0#

B: Ja, dann halt die Frage eben, brauche ich das dauerhaft oder gezielt? Also auch eben, nutze ich das immer und immer wieder, so? Oder eben nutze ich das gezielt für ein bestimmtes Thema? Und danach kündige ich das wieder. Und dann eben noch auch so ein bisschen bei der Auswahl, finde ich, was hast du da noch so für einen Tipp? Also wenn man sagt, ja okay, ich will jetzt zum Beispiel Keywords wissen, für welches Tool soll ich mich entscheiden? #00:16:07-2#

Tipp: Datenbasis als Entscheidungsfaktor für das richtige SEO-Tool

F: Ja, also ich finde, es gibt oftmals wirklich sehr konkrete Anforderungen, die man hat, ja? Wenn ich ein Unternehmen habe, was international arbeitet, dann ist es wichtig, dass das Tool, was ich benutze, eine große, oft englischsprachige Datenbasis hat. Und da unterscheiden sich die Tools einfach auch. Es gibt SEO-Tools, die sind vielleicht eher so auf den deutschsprachigen Raum ausgelegt, haben da ihren Schwerpunkt, ihren Fokus. Was auch vollkommen in Ordnung ist. Aber wenn ich ein internationales Unternehmen bin, dann sollte ich mir vielleicht eher ein Tool suchen, was eben auch in USA eventuell beheimatet ist, was auch da eine größere Datenbasis hat. Das kann man miteinander auch ein bisschen vergleichen. Die Tools geben da auch ähnliche Daten raus. Aber letztendlich muss man sein eigenes Keyword Set in den Tools dann auch austesten und gucken, wie viele Keyword Vorschläge zum Beispiel bekomme ich denn für mein Hauptkeyword, für meine Longtail Begriffe? Wie tief geht das Tool in die Tiefe rein? Und dann ja, da ist es halt eben, das ist meine Erfahrung, dass man, wenn man international unterwegs ist, da eben auch bei anderen Tools eventuell besser aufgehoben ist als bei Tools, die einen lokalen Schwerpunkt haben. Das ist das Eine. Und eine andere Sache, die du gerade angesprochen hast, die finde ich auch noch sehr wichtig, weil das hat auch ein bisschen mit der Geschäftspolitik der einzelnen Tools zu tun. Es ist ja eigentlich kein Tool daran interessiert, dass du das nur einen Monat hast und dann wieder kündigst, ja? #00:17:31-4#

B: Ja, stimmt (lacht). Wenn jetzt einer mithört von so einem SEO Toolanbieter, der wird uns wahrscheinlich gleich eine böse E-Mail schreiben (lacht). M#00:17:31-4#

F: Ja, aber es ist ja so, ne? Die Tools verdienen ja ihr Geld damit, dass die Leute das Abo abschließen und halt auch dabei bleiben. Aber es gibt einfach Bereiche, finde ich, das sind eher so Einmaljobs. Oder so Jobs, die man vielleicht einmal im Jahr macht oder so. Und ich finde, da muss man eben auch dann so konsequent sein und sagen, okay, ich hole mir die Informationen jetzt raus und dann bin ich halt auch wieder weg. Und dann brauche ich das auch nicht, dass das einfach mitläuft und weiterläuft. #00:18:06-0#

B: Zum Beispiel ein Crawling für SEO, oder wie? So was? #00:18:09-6#

F: Ja, also ich persönlich mache nicht jeden Tag eine on-page Analyse. Und ich brauche auch nicht einmal die Woche irgendjemanden, der meine ganze Seite crawlt. Das ist was, was ich persönlich nicht brauche, ja? Also ich kenne meine Projekte so gut, dass ich auch weiß, dass die laufen. Und wenn ich da wirklich eine Baustelle sehe oder sich irgendwie was ändert, dann hole ich mir die Daten ganz tagesaktuell, ja? Das ist aber auch Geschmackssache. Es gibt auch, denke ich mal, viele Leute, die vielleicht jetzt nicht so einen großen technischen Background haben, die sich damit sicherer fühlen, wenn sie wissen okay, da guckt regelmäßig jemand drauf oder ein Tool drauf, ja? Aber es ist halt auch immer eine Maschine, die drauf guckt. Und die sieht vielleicht auch nicht immer alles. Also ich bin da eher so der Handarbeitstyp. Und gerade, was so on-page Sachen angeht, da mache ich halt auch viel mit der Hand. Das ist schon richtig. #00:18:58-7#

B: Okay. Wie wäre denn jetzt so dein Fazit als SEO-Berater? Also was heißt Fazit noch nicht, aber so ein bisschen so das, worauf läuft es hinaus? #00:19:09-3#

F: Es läuft darauf hinaus, dass man sich sein eigenes SEO Toolset zusammenstellt. Ja? Also ich glaube nicht, dass man das eine Tool findet, was alles für einen macht und das alle Anforderungen abdeckt, so wie man sie braucht. Jedes Unternehmen ist anders. Und die SEO-Tools haben ihre Schwerpunkte und nicht jedes Tool deckt alle Schwerpunkte so ab, wie ich sie brauche. Das heißt, ich muss mich hinsetzen und ich muss auch prinzipiell mich von dem Gedanken verabschieden, ein Tool zu finden, was alles für mich macht, sondern ich darf mich darauf freuen, viele SEO Tools auszutesten. Und ich meine, wir reden auch nicht nur über kostenpflichtige SEO-Tools. Es gibt auch viele Hilfswerkzeuge, kleine Werkzeugkästen, die nichts kosten, die aber trotzdem sehr wertvolle Daten für mich zur Verfügung stellen, ja?

Die Google Search Console ist zum Beispiel eine so eine Anlaufstelle. Aber es gibt auch Software Tools, die ich mir bei mir installieren kann, die Open Source sind, die erst mal nichts kosten, die mir aber auch helfen, und die dieses Toolset, was ich mir entwickele, eben noch erweitern und ergänzen. Und dann eventuell deswegen auch ein Tool, was Geld kostet, verdrängt in meinem Toolset. Das kann halt auch passieren. #00:20:25-0#

F: Ja, erst mal natürlich, dass man gemeinsam dann die Anforderungen entwickeln kann, ja? Jedes Unternehmen hat andere Anforderungen. Und aus diesen Anforderungen ableitet, was könnten denn gute Tools sein, die dich konkret jetzt weiterbringen, ne? Dass man darüber spricht. Wir haben jetzt auch schon sehr viel Erfahrungen, wir kennen den Markt auch ein bisschen und dass wir in unserem Workshop mit unseren Teilnehmern halt auch eben für jeden so ein bisschen ein eigenes Toolset erarbeiten beziehungsweise überhaupt erst mal Vorschläge zu machen, wo es denn wirklich auch coole Daten geben könnte, die einem weiterhelfen. #00:21:32-2#

B: Ja. Und auch so ein bisschen, wie wir die Tools nutzen, ne? Wir zeigen das ja auch anhand unseren Projekten. Das ist ja auch das, was wir in den Webinaren machen, dass wir da noch tiefer einsteigen und das wollen wir halt im Workshop oder bei einem SEO-Konzept intensiv machen. #00:21:50-6#

F: Ja, also in dem Workshop, das ist sozusagen das, was man jetzt proaktiv noch machen kann. Das andere ist, dass wir auch im Bereich zum Beispiel Google Analytics, was ja auch ein Tool ist, auch schon mal ein, zwei Folgen gemacht haben. Wir machen auch immer wieder Webinare zu dem Thema, zu denen ihr euch anmelden könnt, wenn ihr bei uns im E-Mail Verteiler seid. Wir haben auch, glaube ich, mal eine Episode zu einer SEO-Analyse und SEO-Strategie gemacht, ne? #00:22:15-8#

B: Ja, genau, ne? Also jetzt genau, weißt du jetzt, die sagen, boah, die haben überhaupt noch keine Tools genannt. Ey, das ist eine Episode über SEO Tools und die haben noch keine richtigen Tools (beide lachen) / Wobei ein paar hast du ja schon erwähnt. Also wir haben eine Episode zu Analytics, zu Google Analytics. Wir haben eine Episode zum Thema SEO Analyse. Und wir haben eine Episode zum Thema Heatmaps und Recordings. Also das sind wirklich so drei Episoden, finde ich, wo wir auch noch mal tiefer einsteigen und auch einzelne Tools auch schon so anreißen. Also da kriegt man wirklich noch mal so handfest. Also bei der Analytics Folge, sagst du ja richtig, klick da und guck hier, ne? Dann kriegst du das raus. Und das sind noch mal so, sage ich mal, so die handfesten Episoden dazu. Ja. #00:22:57-2#

F: Ja, aber ich finde es, wie du schon gesagt hast, ich finde, der Markt ist so vielschichtig. Ich fände es jetzt auch blöd zu sagen, das ist jetzt das, wo ihr euch anmelden müsst, ja? Ich spreche ja ganz oft mit Kollegen. Und die sagen dann, Ja, ich benutze das und das Tool. Ich habe mich da irgendwann mal angemeldet. Ich habe gelernt damit zu arbeiten. Das klappt für mich gut, ja? Wo ich sagen würde, boah, da würde ich jetzt nicht mit arbeiten. Aber für ihn klappt das einfach, ne? Also für ihn ist das Tool / #00:23:23-7#

B: Nein Fabian, wir müssen das anders machen. Wir sagen, das ist das coolste SEO Tool überhaupt und dann bauen wir da einen Afiliate Link rein. Und dann kriegen wir schön Provision, obwohl das SEO Tool total unbrauchbar ist. #00:23:33-7#

F: Na toll, jetzt habe ich mich auf dich eingelassen. Das wollte ich doch von Anfang an machen (beide lachen). #00:23:35-7#

B: Komm, wir machen jetzt ein bisschen Affiliate. #00:23:38-4#

F: Genau. Wir haben uns eine Liste der Tools verlinkt und / #00:23:43-8#

B: Und dann machen wir da so hundert Affiliate Links rein. #00:23:46-6#

F: Da dürft ihr euch überall anmelden. #00:23:47-6#

B: 3,57 Euro. Toll (lacht). Nein, das machen wir natürlich nicht. Also ihr findet keine Affiliate Links bei uns in den Show zu irgendwelchen SEO Tools, sondern wir wollen, dass ihr euch halt euer eigenes Bild macht, ja? Und versucht euer eigenes Toolset zu entwickeln. So. Und dafür könnt ihr jetzt noch tiefer / Das war jetzt so ein bisschen eine Handreichung, so worauf man so generell achten sollte, wie man vorgeht. Ja, wir haben drei Episoden, wo wir wirklich noch einzelne Tools vorstellen und wir haben noch unsere Webinare und unseren Workshop. Und das ist so ein bisschen das, wo wir euch vielleicht ein Stück weiterhelfen können. Und wir hoffen, dass ihr das irgendwie für euch hinkriegt, dieses Zusammenspiel der Tools. Und ja, wenn ihr selber noch Fragen dazu habt und irgendwie Tipps auch gerne, dann schreibt uns doch eine Mail und dann greifen wir das Thema einfach später noch mal auf. Also wir haben ja schon so ein paar Punkte, wo wir gesagt haben, boah nein, das packen wir jetzt nicht auch noch in diese Episode rein. Da also zu dem Thema SEO Tools, da machen wir bestimmt noch mal zwei, drei Folgen zu. #00:24:57-3#

F: Ja, das ist auf jeden Fall ein spannendes Thema. #00:24:58-9#

B: Ja. Ansonsten macht es gut, vergesst nicht das mit den Bewertungen und den Rezensionen. Das hilft uns echt weiter und freut uns auch einfach, weil es ein cooles Feedback ist. Und ansonsten hören wir uns nächste Woche. Macht es gut. Tschau. #00:25:14-2#

F: Ja, und klickt nicht auf Affiliate Links, ne? Tschau. #00:25:17-9#

Der Autor

, ,