Webanalyse: Was dir ein richtig gutes Dashboard bringt

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Worum geht es?

Webanalyse ist die Basis aller Entscheidungen. Wenn’s so einfach wäre. Tatsächlich gibt es unzählige Systeme, die zahlreiche Zahlen ausspucken. Und viele Verantwortliche haben schlicht keine Zeit und kein Interesse, sich einzuarbeiten. Die Lösung: Ein zentrales Dashboard, in das die wichtigsten Zahlen fließen. Wie das aussieht – das besprechen wir in dieser Folge.

Für wen ist die Episode interessant?

Die Folge richtet sich an alle Verantwortlichen, die im Online-Marketing eine Zahlenbasis benötigen. Für ein aktuelles Monitoring, aber auch als Basis für Entscheidungen, in welche Maßnahmen man Arbeitszeit und Budget investieren möchte.

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Transkription

Benjamin: (…) Herzlich willkommen zum Content Performance Podcast. Mit Fabian Jaeckert und Benjamin O’Daniel. Der Online-Marketing Podcast für Fortgeschrittene. Hi Fabian! #00:00:18-0#

Fabian: Hallo Benjamin! #00:00:18-0#

B: Heute reden wir über Webanalyse, und zwar, was euch oder dir ein richtig gutes Dashboard bringt. Und das ist eine Folge, eigentlich für alle, die das Online-Marketing verantworten, Geschäftsführung, Marketingmanager, alle, die mit den Zahlen am Ende hantieren. Und, ja, ganz ehrlich, also ich glaube so, dass sich viele ziemlich damit quälen oder manche stehen da auch wie der Ochs vor dem Berg und sagen: Ja, okay, jetzt tausend Tools, tausend Daten, ich haue lieber ab vor der Webanalyse. #00:00:50-0#

F: Ja, ich meine, das Dashboard, das muss eigentlich richtig Bock machen, finde ich. Also ich kann das schon verstehen, dass man sagt: Oh, jetzt muss ich mir wieder irgendwelche Reports zusammensuchen und ich weiß, dass das wichtig ist. Aber ich finde, man kann das auch positiv sehen, wenn ihr ein geiles Dashboard habt oder geile Webanalyse eingerichtet, dann habt ihr Lust euch das morgens anzugucken. Das ist so was, also so geht es mir zumindest, dann mache ich den PC morgens an und dann erst mal Dashboards checken, erst mal gucken, wie sind die Zahlen und so. Und da muss man eigentlich hin in der Webanalyse. #00:01:25-0#

B: Genau. #00:01:25-0#

F: Man muss Lust haben, sich die Zahlen anzugucken, man muss Lust haben, sich damit zu beschäftigen und dafür muss man vorher ein bisschen etwas tun, aber nach hinten raus, macht es einfach nur Bock, finde ich. #00:01:34-0#

B: Genau. Und was man tun muss und wie die Situation ist, darüber reden wir heute einmal.

F: Ja. #00:01:38-0#

B: Eine halbe Stunde, ja? #00:01:39-0#

F: Ja. #00:01:40-0#

B: Ja, fangen wir doch direkt mal an, oder? Wie ist denn die Situation, wenn wir so/ klar, jedes Unternehmen hat da seine eigene Lage. #00:01:49-0#

F: Ich wollte es gerade sagen, weiß ich nicht. (lacht) #00:01:49-3#

B: Ne? Keine Ahnung, wie es bei euch aussieht. Aber trotzdem ist es ja schon so, dass uns so bestimmte Situationen häufiger begegnen. Fangen wir an mit der ersten Sache. #00:01:58-0#

F: Ja, man hat ja oft keinen Überblick. Also gerade, wenn man nicht so Lust hat sich da oft einzuloggen, dann weiß man nicht mehr genau: Wo war nochmal der Report? Wo kriege ich nochmal raus, wie die mobile Performance für den organischen Traffic ist? Wie geht das nochmal und so? Ja, und das heißt dann, es ist oft so, dass man nicht, ja, weiß, was sind so die wichtigen Zahlen? Was sollte ich mir regelmäßig angucken? Oftmals ist es ja auch eine Kombination aus verschiedenen Reports, die dann wirklich auch die Essenz dann bringen und sich das dann zusammenzubauen, das ist oft, zumindest das, was ich höre, dass derjenige dann nicht weiß, wo er es findet. #00:02:41-0#

B: Das sind jetzt schon irgendwie ganz viele Sachen auf einmal, finde ich, ne? Also so ein Google Analytics mit zehntausend unterschiedlichen Funktionen zum Beispiel, ja? Da musst du erst mal, weiß ich nicht, das mache einmal auf und dann denkt man sich: Ja, okay! (lacht) Dann mache ich es wieder zu. #00:02:57-0#

F: Ja, vor allem, du kannst mit dem, was da geliefert wird, auch gar nicht so richtig etwas anfangen. Ja? Der Überblick, den man da bekommt, wenn man sich anmeldet, der ist meiner Meinung nach, nicht zu gebrauchen, weil das ist einfach so eine Domain-übergreifende Traffic-Wüste, wo man aber eigentlich nichts daraus ziehen kann, ja? Man sieht, okay, wie viele Besucher hatte ich gestern, wie viele Besucher hatte ich letzte Woche, aber das ist ja eigentlich nichts auf dem man arbeiten kann, weil Ziel ist eigentlich immer, dass man Optimierungspotenzial für sich selber herausfindet, ja? Dass man irgendwie versucht ein bisschen, ja, besser zu werden, aber aus den Standardreports kriegt man diese Zahlen einfach nicht raus, und die Reports, die wichtig sind, die sind vergraben irgendwo. Wir sind ja jetzt gerade so ein bisschen, was so die negative Motivation ist, es ist auch manchmal so, dass man auch einfach keine Lust und keine Zeit hat, sich in dieses Thema so richtig tief einzuarbeiten, meine ich auch oft. Ja, dass dann irgendwie, ja, so eine Blockade da ist, sich das zusammenzusuchen, sich da reinzuwühlen, weil man weiß: Okay, ich muss mich da mindestens ein, zwei Tage mit auseinandersetzen und teils sogar ein Buch lesen, um dann für mich herauszufinden, was die wichtigsten Zahlen sind. Und das ist einfach Zeit. Es kostet Zeit. #00:04:13 0#

B: Genau, und dann hat man es so gerade halbwegs kapiert und dann ändert sich, wie bei Analytics oder bei irgendeinem anderen System, sozusagen irgendwie die Funktion so. Und da denkt man sich so: Moment mal! Da klicke ich doch immer drauf, jetzt ist es wieder weg, ja? Plus, finde ich auch, was du jetzt kurz angeschnitten hast, dass es halt so viele unterschiedliche Systeme sind. // Also Google Analytics/ #00:04:34-0#

F: Ja, wir reden ja nicht nur über Google // Analytics, ne? #00:04:34-8#

B: Genau. Über was reden wir noch? #00:04:37-0#

F: Ja, also wir sind ja ein SEO Podcast, das heißt, wir reden mindestens über die Google Search Konsole noch mit dazu, die ja auch wahnsinnig viele Daten mittlerweile liefert. Dann haben viele Unternehmen eine Google Ads Kampagne, wo auch Daten auflaufen, die man auch analysieren und interpretieren kann und sollte, die auch mit der Webseite zu tun hat. Und dann, um das Ganze noch richtig komplex zu machen, kann man die Daten ja auch alle mittlerweile zusammenführen. Man kann ja Google Ads mit Analytics verknüpfen und kann Analytics-Daten bei Ads importieren oder andersherum: Ads-Daten bei Analytics importieren. Die Search-Konsole kann man auch mit Analytics zusammen kombinieren und die Daten dort zusammenführen. Das heißt, ich habe ja nicht nur ein System, sondern ich habe mehrere Systeme, mit denen ich regelmäßig arbeite, die ich auch zentral irgendwo zusammenführen kann, aber dann muss ich natürlich auch da die Daten wieder auswerten und für mich brauchbar machen. So, und dann haben wir über Systeme, die nichts mit Google zu tun haben, ja noch gar nicht geredet. Ja? Auch SEO-Tools haben Schnittstellen, wo man sich Daten herausziehen kann. Ja, wenn ihr noch mit irgendwelchen Heatmaps arbeitet, kann man sich da auch noch Daten herausziehen. Und die hat noch ein CRM-System oder so, Hubspot, wo man auch dann nach hinten heraus sogar noch Leaddaten hat, die man importieren kann. Also das ist nach oben hin offen, was dieses Thema angeht. #00:05:54#

B: Genau. Ich glaube, genau deswegen machen so viele dann direkt schon die Biege, (lacht) und im Zweifel/ Aber das ist auch das, was nach hinten heraus ein Dashboard noch bringt. Sprechen wir auch noch später darüber. Aber bevor wir jetzt schon uns da darauf stürzen, vielleicht noch so ein anderer Punkt. Das ist das Thema Ziele, oder? #00:06:14-0#

F: Ja. #00:06:15-0#

B: Also Webanalyse und Ziele. #00:06:17-0#

F: Ja. Auch ein häufiges Problem, dass gar keine Ziele eingerichtet sind. Ja, also man hat zwar, das ist jetzt vielleicht so ein bisschen eher so ein Analytics-Problem, aber das betrifft auch andere Bereiche. Man muss ja irgendetwas messen, irgendein Ziel messen, um darauf auch diese Optimierung ausführen zu können, ja? Also wo verliere ich zum Beispiel Umsatz? Wo verliere ich Besucher? Wo habe ich eine hohe Abbruchquote oder so was, ne? Oder auch wie verändert es sich mit der Zeit? Mache ich vielleicht über die Zeit weniger Umsatz in einem bestimmten Bereich? Das sind ja alles Sachen, da muss ich erst mal sagen, dass ich gerne den Umsatz der Webseite gemessen haben möchte. Das geht ja zum Beispiel bei Analytics über das E Commerce-Tracking, wenn ich Sachen verkaufe. Viele Unternehmen verkaufen aber ja nicht direkt über die Webseite. Da geht es eher darum, dass Leads generiert werden sollen, zum Beispiel als Ziel, aber das muss ich auch erst mal einrichten. Ich muss ja sagen, was ist denn überhaupt ein Lead für mich? Ist das, wenn mir jemand eine E-Mail schreibt, ein Kontaktformular ausfüllt, anruft? Das muss alles hinterlegt werden. Das muss gezählt werden. Und da hapert es halt auch oft daran, schon. #00:07:28-0#

B: Ja. Vor allen Dingen ist es ja auch gar nicht so einfach. Also das heißt, du sagst jetzt, man misst ein Lead. Erst mal überhaupt, dass der überhaupt gemessen wird, ist das eine. Und das nächste, finde ich auch super schwierig: Was ist denn so ein Lead dann wert, ne? #00:07:41-0#

F: Ja. #00:07:40-0#

B: Auch das ist ja was, was eigentlich kaum als Wert sozusagen hinterlegt wird. #00:07:45-0#

F: Ja, eben auch weil es mit dem Unternehmen zusammenhängt, ne? Also als Online-Marketing-Verantwortlicher weißt du ja auch manchmal gar nicht, was mit dem Lead nachher passiert. Der geht dann ins System herein und der Vertrieb fängt an darauf zu arbeiten zum Beispiel. Und dann wird aber nicht an dich zurückgespielt, was aus dem einzelnen Lead geworden ist. Ja, oder vielleicht weiß auch der eine oder andere gar nicht, was an dem Lead überhaupt verdient wird, intern im Unternehmen. Das heißt, ich kann dem ja auch gar keinen Wert zumessen. Das ist halt dann die Krux. Das sollte man versuchen trotzdem herauszukriegen und überschlagsmäßig dann auch zu berechnen, was ein Lead über die Webseite letztlich auch an monetären Gegenwert hat. Ich weiß, dass das sauschwierig oft ist, aber das sollte man schon versuchen herauszukriegen, um dann auch dort Zahlen eintragen zu können. Weil, auch wenn man nachher mit zum Beispiel Attributionen anfängt und versucht, den verschiedenen Kanälen und den Touchpoints Werte zuzuordnen, dann muss man irgendwann auch sagen, was habe ich denn daran verdient, weil sonst kann das System keine Werte zuordnen. Sonst ist es nachher ein Blindflug. #00:08:57-0#

B: Genau. Ich mache mal wieder den Schritt zurück und gleichzeitig aber, finde ich, darfst du halt auch nicht so überboardend sein, und dass man tausend Ziele eingerichtet hat, weil dann hast du am Ende, glaube ich, kein Dashboard, auf das du wirklich Bock hast. (lacht) Sondern für sich sozusagen, die, weiß ich nicht, vier, fünf oder sonst irgendwie so und so viele Ziele zu definieren und zu sagen, das ist nun wirklich für mich die wichtigen Metriken, um, wie heißt das, um darauf auch zu arbeiten. Sonst hast du wahrscheinlich tausend kleine Ziele, ne? #00:09:30-0#

F: Und das muss man auch immer zusammen machen. Also das müssen die Abteilungen oder auch wenn Dienstleister, Agenturen mit dabei sind, muss man das immer zusammen machen, weil ihr müsst es ja auch verstehen. Was ich ganz oft feststelle, wenn ich mich in so ein Analytics einlogge, dann sind da oft, wie du schon sagtest, fünfzig Ziele eingerichtet. Oder es gibt mehrere Datenansichten, in denen dann in jeder Datenansicht zehn Ziele drin liegen und unterschiedlich benannt sind. Und manche funktionieren/ also viele funktionieren auch gar nicht mehr, weil das dann URL-Ziele waren und die Seiten gibt es dann nicht mehr. Und das ist dann wirklich Kraut und Rüben. Und da kann ich echt verstehen, dass man da keine Lust hat, sich das anzugucken. Manchmal muss auch erst aufgeräumt werden. Und dann definiert werden, was messen wir jetzt genau, und da muss man das auch nachhalten und pflegen und gucken: Ist das Ziel noch aktiv? Ist die Seite noch aktiv? Wir haben etwas an der Seite geändert, einen Relaunch gemacht. Da müssen die Ziele sofort angepasst werden. Das ist auch eine Datenpflege, die man da betreiben muss. Und das ist auch oft ein Problem, dass das nicht betrieben wird, auch weil einfach dann derjenige seit langer Zeit nicht mehr reingeguckt hat. #00:10:34 0#

B: Ja. #00:10:36-0#

F: Ja. Das Ergebnis davon, // sind wir das schon, oder? #00:10:40-0#

B: Genau. // Ja, können wir gerne machen. #00:10:43-0#

F: Also man kann natürlich Ziele/ um das noch abzuschließen, man muss gucken, ob man Sells und Leads ist natürlich immer ganz hinten im Funnel. Man kann natürlich auch dazwischen noch messen, ne? Man kann Micro Conversions messen. Wir messen auch die Content Performance ganz viel. Das sind für uns auch Ziele, die wir messen, aber eben nicht überboarden mit tausend Werten, sondern wirklich ganz konkrete Kennziffern, die für uns wichtig sind. Die wir gerne wissen möchten, die messen wir auch zwischendurch im Funnel. #00:11:12#

B: Beispiel Verweildauer. #00:11:13-0#

F: Zum Beispiel die Verweildauer. Ja, genau. Aber dann auch richtig ordentlich, dass man mit den Zahlen auch etwas anfangen kann. Das ist wichtig, dass man sich gute Daten besorgt an vielen verschiedenen Touchpoints, weil man nur so dann nachher auch konkrete Entscheidungen treffen kann und die Daten auch gut interpretieren kann. #00:11:33-0#

B: Genau. Und das ist halt auch so ein Knackpunkt oft, ne? Also du hast sozusagen diese Kraut und Rüben oder keine Ziele und tausend verschiedene Systeme, aber die Frage ist eher: Was mache ich jetzt damit? Also erst mal oft fehlen die wichtigen Kennzahlen, aber selbst, wenn man die hat: Was mache ich dann damit? Also diese Interpretation, die finde ich, das ist halt auch das A und O. #00:12:01-0#

F: Ja. Genau. Das ist ja auch der Grund, warum man das überhaupt macht. Und das ist auch der Grund, warum es ja auch so Bock macht damit zu arbeiten. Wenn man herausfindet, da und da läuft irgendetwas nicht richtig. Und dann sagt man: Okay, was können wir tun, um das zu verbessern? Und dann verbessert man, und nach hinten raus macht man mehr Umsatz, die Seite funktioniert besser, die User sind zufriedener. Dann hat man ja etwas erschaffen. Und das hat man erschaffen, weil man Daten interpretiert hat und weil man daraus was gelernt hat sozusagen. #00:12:33-0#

B: Ich weiß auch noch, das ist jetzt Jahre her, da haben wir gerade frisch zusammengearbeitet und da ging es auch um ein Content Projekt. Wir haben ja auch so ein paar eigene Content Portale, die wir nebenbei sozusagen auch immer noch aufbauen oder daran arbeiten. #00:12:48-0#

F: Ja, nebenbei ist gut. #00:12:49-0#

B: Nebenbei, ja. (lacht) Also tun wir schon regelmäßig auch/ machen wir etwas daran. Und ich weiß noch, da haben wir gerade frisch zusammengearbeitet und dann sind wir mal richtig in so eine Analyse eingestiegen, wo du dann auch gesagt hast: „Ja, aber mit der Rubrik machen wir zwanzig Prozent Umsatz. Und mit der Rubrik machen wir zwei Prozent Umsatz.“ (lacht) Ja? So. Und dann: „Ah ja, okay. Dann sollten wir uns vielleicht mal darauf konzentrieren.“ #00:13:15-0#

F: Ja, das war zum Beispiel eine Content-Gruppe, ne? Dass man gesagt hat, dieses Thema, genau.// #00:13:18-0#

B: Ja, ja, das war dann eine bestimmte Content-Gruppe oder eine bestimmte Rubrik. Und daraus haben wir dann auch abgeleitet, was wir tun so, ne? Und dann macht, finde ich, das und das macht Spaß. Und dafür brauchst du ein vernünftiges Dashboard. Also du musst diese Zahlen halt für dich haben und auch verstehen. Und ich finde, dafür muss man kein Techie sein, sondern auch ein Geschäftsführer, der wirklich nur einmal die Woche kurz darauf guckt oder so, ja? Der muss es trotzdem sofort verstehen. Oder einen Marketingmanager, auch die haben oft tausend Baustellen, an denen die arbeiten müssen. Und dass das halt, ja, verständlich und auf den Punkt ist. #00:14:01-0#

F: Genau. Also jetzt einmal, was den Content angeht, aber man kann auch sehr viele technische Optimierungsmaßnahmen aus der // Webanalyse auch rausziehen. #00:14:10 0#

B: Das kann man auch machen! // Genau. #00:14:10-0#

F: Ja. Genau. #00:14:12-0#

B: Ja, das sind so ein bisschen, also kein Überblick, keine Ziele und, ja, sozusagen keine Aktion oder keine Interpretation. Das sind so die drei großen, ja, Ausgangssituationen, die wir häufig sehen. Dann lasse doch mal einsteigen! Was machen wir denn jetzt beim Thema Dashboard, ja? Also wenn wir sagen, ein richtig gutes Dashboard, auf das man richtig Bock bekommt. Wie sieht das denn aus? #00:14:36-0#

F: Auch das kann man jetzt nicht direkt beantworten. Es sieht so aus, dass ich auf den ersten Blick die wichtigsten Zahlen kriege, die für mich wichtig sind. Ja? Also das ist immer sehr individuell zugeschnitten. Natürlich ähnelt sich das auch oft, aber das Schöne an dem Dashboard ist, so wie wir damit arbeiten, dass wir Daten zusammenführen. Ja? Also es ist nicht nur ein System, sondern es sind immer mehrere Systeme, die da die Daten liefern, aber dass ich einen zentralen Ort habe, wo ich all diese Daten mir angucken kann und wo ich auch sagen kann: Okay, mir fehlt hier noch etwas. Ich möchte gerne noch etwas wissen. Dann füge ich das dazu, aber wie gesagt, wo ich immer weiß, dass die wichtigsten Kennzahlen für meine Webseite, für mein Unternehmen, die liegen dann da. Und die kann ich mir da angucken. #00:15:29-0#

B: Das ist dann das Google Data Studio zum Beispiel. #00:15:30-0#

F: Genau. Das kann mit dem Google Data Studio machen. Das ist halt kostenlos, wenn man ein bisschen mehr Power braucht/ Nein, das ist eigentlich ziemlich lange kostenlos und wenn man wirklich ein Großunternehmen ist, dann ist es, glaube ich, ziemlich teuer auch, wenn man sich da die Proversion holt, aber normalerweise für den Hausgebrauch reicht es vollkommen aus. Es ist nicht ganz einfach einzurichten, aber wenn es dann einmal eingerichtet hat, dann kann man da zum Beispiel aus Analytics sich Daten holen auf zum Beispiel wie die Content Performance ist. Man kann sich angucken, aus der Search-Konsole kann man sich die Suchbegriffe zusammenziehen, die für einen wichtig sind. Also da kann man wahnsinnig viele Sachen machen, und dann auch auf mehreren Seiten, ne? Man kann sich auch mehrere Rubriken zusammensortieren, wo man sagt: Okay, hier sind jetzt alle meine technischen Kennzahlen, hier sind jetzt alle meine Search-Kennzahlen, die für Search wichtig sind und Performance-Daten, was die User angeht, was zum Beispiel Kampagnenauswertungen angeht. Das kann man sich alles super cool zusammenbauen aus den einzelnen Systemen. Und, ja, das Schöne ist dann eben zu sagen: Okay, die und die Zahlen hätte ich gerne. Die suche ich mir zusammen, und wenn ihr vernünftig messt, wenn ihr die Ziele vernünftig eingestellt habt, könnt ihr auch zu jedem Wert auch immer einen Performance-Wert dazufügen und sagen: So und so viel Ziele habe ich über diesen Kanal erreicht oder über dieses Gerät und so weiter. Und das ist dann die richtige Stärke, dass man immer die richtigen Daten parat hat und daraus seine Interpretationen ableiten kann, und seine Thesen zum Beispiel. #00:17:04-0#

B: Genau, mit quasi Zielen, die man auch einmal ordentlich eingerichtet hat. #00:17:09-0#

F: Das ist die Grundvoraussetzung. Genau, dass man diese Ziele einmal ordentlich einrichtet, dass ist, wenn man einen Online-Shop hat und E-Commerce-Daten reinspielt leichter als wenn man Leads macht, aber auch da muss ich sagen, der Sale ist auch nicht alles, ja? Auch beim Online-Shop gibt es Micro Conversions und Content Performance vorher, die man messen kann. Und auch da ist es wichtig sich diese Zahlen auch zu holen, um die Zwischenschritte auch gut messen zu können und auch gut darstellen zu können. Ja. Das ist auch wichtig, was die Ziele angeht. Und da sollte man auch ruhig ein bisschen Zeit reininvestieren. Und auch bei den Zielen ein Tipp von mir: Ihr müsst die Ziele pflegen. Ihr müsst wirklich regelmäßig gucken, ob die noch vernünftig gemessen werden, weil das ist auch ein sehr häufiger Fehler, dass die Ziele irgendwann nicht mehr laufen, weil die eben auch sehr individuell eingestellt werden und gemessen werden und so weiter. Gerade jetzt auch hinsichtlich Cookie, Banner und Java-Script-Zustimmung und so. Da habe ich jetzt in letzter Zeit auch viele Fehler gesehen. Das ist eine häufige Fehlerquelle. #00:18:13-0#

B: Ja, und dann das Dritte finde ich eigentlich das Wichtigste. Also natürlich, das ist die Basis sozusagen, aber dann geht es ja auch darum, ich schaue mir das Dashboard an und dann entwickle ich daraus eben auch Maßnahmen, ne? Oder Aktionen, mit denen ich wirklich auch dann meine Webseite verbessern will. #00:18:32-0#

F: Ja. Genau. #00:18:34-0#

B: Also du hast jetzt vorhin die Technik angesprochen, aber genau das Gleiche, finde ich, gilt halt auch für den Content. Also einen Content-Plan zu entwickeln, einen Redaktionsplan zu entwickeln oder auch an der Struktur der Webseite zu arbeiten. Das ist halt alles, das sozusagen wird/ aus dem Dashboard heraus entsteht das, aus den Zahlen heraus entsteht das, und über das Dashboard kann ich es halt dann auch monitoren. #00:18:56 0#

F: Ja, überlegt mal, ne? Content Performance. Ihr habt eure URLs und ihr verknüpft eure Daten auch mit der Search-Konsole oder so, weil das geht ja auch auf URL-Ebene. Und dann habt ihr nicht nur eure Leistungsdaten aus der Webanalyse, sondern auch aus der Google-Suche. Ah, das ist super cool! Das sind super geile Reports, die da herauskommen, wo man richtig super auch am Content arbeiten kann und den Content analysieren kann. Weil Content Performance bedeutet ja nicht nur auf der Seite selber, ja, diese klassische: Wie ist die Absprungrate? Wie ist die Verweildauer und so, sondern auch wie funktioniert der Content in Search, also in der Suche die einzelnen URL. Wie ist da die Clickrate und so? Das sind alles super coole Daten, die man sich in den Dashboards da zusammenbauen kann und darauf dann den Content optimiert, wie du sagst. Ne? Eine Strategie sich überlegen, welchen Content fassen wir zuerst an? Wo ist der meiste Traffic? Wo ist am meisten Potenzial? Da geht es dann richtig ans Eingemachte. Und da macht es dann richtig Spaß sich einzuloggen und vielleicht dann auch die Ergebnisse dann nachher zu monitoren. Und zu sagen: Guck mal hier, wir haben da und da dran gearbeitet. Die Leistungszahlen haben sich im Vergleich zum Vorquartal oder zum Vorjahr so und so verbessert. Auch für euer Reporting der Geschäftsführung gegenüber ist das einfach super cool solche Dashboards zu haben und damit auch regelmäßig zu arbeiten. #00:20:15-0#

B: Jetzt haben wir jetzt schon so einen großen Bogen gespannt. Ich denke, wir werden dazu auf jeden Fall nochmal ein Webinar machen. Also wenn ihr Bock habt, dass wir da ein Webinar machen, schreibt uns oder tragt euch einfach in unseren Verteiler ein. Da zeigen wir dann vielleicht auch einfach mal so ein Dashboard aus dem Data Studio von einem Projekt oder so. Mal schauen, und gehen dann noch ein bisschen, ja, dass es ein bisschen visueller eigentlich wird, also wenn ihr da gerne mal etwas mitbekommen wollt, dann tragt euch einfach in unseren Verteiler ein. Den Link, den haben wir, glaube ich, immer in den Shownotes, oder auf unserer Webseite ist der auch immer. Und wir machen ja hin und wieder Webinare und sind eigentlich sehr zurückhaltend, was unseren Verteiler angeht, finde ich, (lacht) aber so was eignet sich eigentlich perfekt für ein Webinar, oder? #00:21:00-0#

F: Ja, total. Finde ich auch. #00:21:02-0#

B: Machen wir mal. #00:21:11-0#

F: Da geht es darum, was zu zeigen. Und das Schöne ist ja, dass wir durch unsere Projekte auch ein bisschen mehr in die Tiefe gehen können, weil wir das bei Kunden ja niemals machen würden. #00:21:02-0#

B: Genau, das ist ja auch das ein bisschen, was wir im Workshop machen, ne? Oder jetzt bei so einem Webinar geht das auch gut, wenn man das an einem eigenen Projekt zeigt, was ein Ranking hat und wo alles da ist. #00:21:20-0#

F: Und wo du halt auch ordentlich Druck darauf hast, also ordentlich Traffic, aber übrigens, das Portal, eines unserer Hauptportale, das ist auch ein Leadportal, ne? Also das heißt, da können wir euch auch zeigen, wie man so Lead-Einordnungen, auch was so den Zielwert angeht, wie man das gut einstellen kann. Und dann eben auch darüber sprechen und sich das angucken. Ja, am besten in den E-Mail-Verteiler, wie Benjamin ja schon gesagt hat. Wenn wir das Webinar machen, dann kriegt ihr es darüber auf jeden Fall mit. #00:21:53-0#

B: Ja, genau. Also ich würde nochmal sagen so, um nochmal den Bogen zu spannen, viele haben halt keinen Überblick, keine klaren Ziele oder Kraut und Rüben und vor allen Dingen eben diese Interpretation, diese Einschätzung nicht. Und was ihr für ein Dashboard braucht, ist eben, dass ihr die Daten zusammenführt, dass ihr da Bock darauf bekommt, dass ihr klare Ziele einmal ordentlich einrichtet und dann aber auch, ja, für euch erst mal klar habt und dann eben diesen Aktionsplan daraus entwickelt. So, und das ist das, was wir immer machen und das ist unser Daily Business sozusagen. Und, ja, wenn ihr da tiefer einsteigen wollt, tragt euch in den Mail-Verteiler ein oder meldet euch bei uns oder klickt euch weiter durch die Systeme und gebt uns ein Feedback, woran es bei euch hakt. Also ich denke, wir werden vielleicht auch noch ein paar Folgen mal zur Webanalyse machen und // ist ein spannendes Thema. #00:22:49#

F: //Ja, ist ein großer Teil unserer Leistung auch, weil wir ja auch immer daran gemessen werden. Ne? Das ist im Performance-Marketing so, dass man alles messen kann und auch sollte. Und da die Frage nach Messbarkeit auch immer sofort im Raum steht: Wie geht ihr damit um? Wie macht ihr das? Und mit diesem positiven Ansatz, finde ich, ja, tut man sich auch wirklich auch einen guten Gefallen, auch intern, weil man sich Daten besorgt, auf der Basis man auch Budgets verargumentieren kann und so. Das ist für euch, finde ich, auch wahnsinnig wichtig, dass das einmal richtig cool eingestellt ist, und wie gesagt, das sorgt eben dafür, dass die Arbeit auch nochmal ein Stück weit mehr Spaß macht. Finde ich persönlich. #00:23:30-0#

F: Absolut! So, ich würde sagen, das war unser Aufschlag zu dem Thema Webanalyse und Dashboard. In diesem Sinne würde ich sagen, macht es gut und wir hören uns nächste Woche. #00:23:42-0#

B: Bis dahin! Tschüss! #00:23:43-0#

F: Tschau! #00:23:44-0#

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