SEO Traffic vs. Social Traffic: Was dahinter steckt und wie man ihn steigert

Wie kann ich meinen SEO Traffic steigern? Welche Strategien gibt es? Der Schlüssel auf diese Antworten liegt in der Suchintention. Darüber – und auch über den Unterschied zu Social Traffic – sprechen wir im Podcast und auf dieser Seite.

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SEO-Traffic: Was dahinter steckt – und wie man den Traffic steigert

SEO-Traffic Definition

Von SEO-Traffic ist die Rede, wenn man von Besuchern spricht, die über eine Suchmaschine – in der Regel Google – auf eine Website kommen. Je mehr Besucher, desto mehr Kunden fragen an. Neben SEO können Besucher auch über andere Kanäle kommen. Das hängt von den Online-Marketing-Maßnahmen ab, die ein Unternehmen aufsetzt.

SEO-Traffic checken

Wie groß ist der SEO-Traffic auf einer Website? Wie viele Besucher kommen also über Google? Das lässt sich über Tools erkennen. Zum Beispiel über Google Analytics oder über die Search Console. Dort werden in der Rubrik “Channels” die verschiedenen Kanäle aufgelistet. “Organic Search” sind die Besucher, die über Google. “Organic” heißt organisch, also nicht über bezahlte Kanäle.

SEO Traffic erhöhen

SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimization, also das Optimieren und Ausrichten einer Website auf die suchenden User. SEO ist Handwerk, das über sich über die letzten 20 Jahre entwickelt hat. Hier ein Überblick zu Suchmaschinenoptimierung. Ziel ist es immer, den SEO-Traffic zu steigern. Jeder kennt es von sich selbst. Wir alle nutzen Suchmaschinen, um unsere Fragen zu klären und nach Produkten zu suchen.

Sparringspartner für mehr SEO-Traffic

In der SEO- und Content-Welt sind wir seit über 15 Jahren zu Hause. Unsere Expertise als Berater liegt dabei in der engen Verzahnung zwischen SEO und Content.

Hier unterstützen wir Unternehmen als SEO-Sparringspartner für mehr Traffic und Conversions über die Website. Wir entwickeln SEO-Strategien und bringen SEO- und Marketing-Teams bei, wie sie selbst das Thema in die Hand nehmen.

Beim Thema “Social”, also alles rund um Soziale Netzwerke haben wir uns auf LinkedIn Marketing spezialisiert. Mehr dazu auch in unserem LinkedIn Workshop.

Mehr SEO-Traffic: Unsere 3 Tipps

  • Passgenauer Content

    Der Content muss zur Motivationslage der Besucher passen. Zum Beispiel kann der Content nutzwertig gestaltet werden, oder aber unterhaltsam und inspirierend.

  • Clever kombinieren

    Besucher, die über Google auf die Website kommen, können per Retargeting auf Facebook erneut angesprochen werden. Allerdings mit Content, der weiterhilft – und nicht mit Produktbotschaften.

  • Konzentrieren

    Man muss nicht jeden Hype mitmachen. Unternehmen sollten sich genau fragen, auf welchen Kanälen ihre Zielgruppen unterwegs sind. Dort gilt es, einen starken Auftritt abzuliefern.

High Performance Content

SEO Traffic und Suchintention: Nach was sucht der User?

Informationeller SEO-Traffic

Von informationellen Suchen spricht man, wenn die User allgemeine Fragen haben. Sie sind also noch in einer Situation, in der sie ihr Problem recherchieren, etwas besser verstehen wollen. Dieser SEO-Traffic sorgt zwar für wenige Verkäufe. Aber für eine hohe Aufmerksamkeit und einer positiven Bindung. Wer hier Usern hilft, wird später eher angesteuert, wenn es um ein Produkt oder eine Dienstleistung geht.

Transaktionaler SEO-Traffic

Von transaktionalem SEO-Traffic spricht man, wenn die User konkret nach einem Produkt suchen oder einer Kategorie, und das in Verbindung mit kaufen, bestellen, buchen und ähnlichen Begriffen. Hier wird in der Regel auch Google Ads geschaltet, weil die User nah an einem Abschluss sind. Auch im SEO-Bereich ist die Konkurrenz groß. Trotzdem sollten bei jeder professionellen SEO-Strategie diese Begriffe mit ins Konzept kommen.

Navigationaler SEO-Traffic

Beim navigationalen SEO-Traffic gibt der User häufig eine bestimmte Website in Verbindung mit einem Keyword ein. Er möchte also gezielt eine Website und dort eine bestimmte thematisch passende Unterseite ansteuern. Google wird hier als “schnellster Weg” genutzt, weil man sich nicht auf einer Website durchklicken will. Häufig ist das bei Websites der Fall, die nicht klar strukturiert sind.

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Wie ist deine Marketing-Situation?


SEO Traffic vs Social Traffic- um was geht es im Podcast?

Herausforderungen im Online-Marketing

  • Falsche Erwartungen
  • Unpassende Ziele
  • Welche Kanäle bedienen
  • Wo sind die Kunden
  • Viele neue Hypes

SEO-Traffic

  • Motivation als Unterschied
  • Suchende haben Fragen und Probleme
  • Es wird nach Lösungen gesucht
  • Am Ende des Sales Funnels
  • Nutzwertiger, holistischer Content
  • Oft auch mehr Desktop-SEO-Traffic, vor allem im B2B
  • Mittel- bis langfristige Investition
  • Ziele: Leads, Sales
  • Hintergrund: Suchmaschinenoptimierung

Social Traffic

  • Unterhaltung, Inspiration, Ablenkung
  • Sehr starker mobiler Traffic
  • Kreativer, inspirierender Content
  • Ziele: Leads Newsletter, Webinare
  • Viele Netzwerke
  • Extremer Shift zu Bewegtbild
  • Kommunikationsintensiv

SEO und Social kombinieren

  • SEO-Content auch für Social mitdenken
  • Social Retargeting auf SEO-Traffic
  • Content im Ökosystem der Netzwerke posten
  • Mehr dazu auch in unserem LinkedIn Workshop
  • Mehr zu LinkedIn Marketing generell

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Traffic-Arten: Unser Verständnis und unsere Erfahrungen

Benjamin: Heute schauen wir uns zwei verschiedene Traffic-Arten an, nämlich einmal den Traffic, der über die Suchmaschinen kommt und einmal den Traffic, der über die Sozialen Kanäle kommt. Wir möchten uns damit auseinandersetzen, wie sie sich unterscheiden und möchten sowohl technisch als auch inhaltlich hineinschauen. Dann möchten wir natürlich auch darüber sprechen, welche Folgen das für die Content-Entwicklung hat und welche Konsequenzen es für die Ziele hat, die man damit verbindet. Das ist unser Programm, oder? #00:01:19-5#

Fabian: Ja, auf jeden Fall. Das ist immer noch das Hype-Thema, dass die Leute sagen, dass sie unbedingt etwas auf Social machen müssen. Wir müssen Social angreifen! #00:01:29-7#

B: Facebook, Instagram, Snapchat, überall und immer weiter. Oder umgedreht, die Herausforderung im Online Marketing ist, sich zu fragen, welche Kanäle bediene ich, und was mache ich überhaupt? Sollte ich mich vielleicht auf bestimmte Kanäle konzentrieren? Und welche Erwartungen und Ziele verbinde ich mit meinen ganzen Online Marketing Aktivitäten?  #00:01:58-1#

F: Auf jeden Fall. Welche Erwartungen habe ich, und sitzen meine Kunden überhaupt da, wo ich gerade angreife? Das ist auch immer eine wichtige Frage. Erreiche ich den australischen Minenbesitzer? Sitzt er auf Facebook, oder ist er vielleicht woanders?  #00:02:16-8#

B: Das hängt natürlich sehr vom Unternehmen ab. Dazu bringen wir einige Beispiele. Um zu unterteilen, wollen wir uns den SEO Traffic und den Social Traffic genauer anschauen. Mit unserem High Performance Content, den wir entwickeln, haben wir einen sehr starken SEO- und Content-Schwerpunkt. Wir sind keine Social Media Agentur, aber trotzdem machen wir uns immer wieder Gedanken über die unterschiedlichen Traffic-Arten und wie wir sie clever kombinieren können. Als White Hat SEO gehört sich das auch so, dass man sich ernsthaft mit allen Themen im Online-Marketing auseinandersetzt. #00:02:54-9#

B: Fabian, fangen wir mit dem SEO Traffic an. Erkläre doch mal, was macht den Traffic aus, der über die Suchmaschinen kommt? #00:03:18-0#

F: Ich fange am besten mit dem Unterschied an, denn der erklärt es am besten. Was ist der Unterschied zwischen SEO Traffic und Social Traffic? Wenn ich vom SEO Traffic aus schaue, dann ist das ganz klar die Motivation desjenigen, der vor dem Rechner oder vor seinem Handy sitzt. Motivation, was heißt das? Das heißt, dass derjenige, der gerade bei Google oder bei einer anderen Suchmaschine etwas eintippt, ein Problem hat. Er hat zu lange Haare und muss zum Frisör. Ihm tut etwas weh, und er will zum Arzt. Ihm ist etwas kaputtgegangen, und er sucht nach einem Ersatzteil. Irgendetwas ist passiert, weswegen er eine Frage oder Problemstellung in den Suchschlitz hineinformuliert, auf die er eine Antwort benötigt. Das macht den SEO Traffic sehr häufig aus, wohingegen der Social Traffic eher einen Unterhaltungsansatz hat. Man macht eine App auf, weil einem langweilig ist.  #00:04:19-1#

Das bedeutet, dass aus dieser Motivation heraus in der Regel eine starke Kaufabsicht erwächst beziehungsweise eine starke Motivation, sich mit der Seite intensiv auseinanderzusetzen, auf der man landet. Und wenn diese Seite eine Lösung für das Problem bietet, dann ist man eher bereit, Geld auszugeben, eine Adresse einzutragen, einen Kontakt aufzunehmen und um Hilfe zu bitten. Das zeichnet, finde ich, den SEO Traffic am stärksten aus. Er befindet sich am Ende des Sales Funnels, wenn man von der Reise des Kunden, also von der Customer Journey beispielhaft ausgeht, wo eine Lösung für das ausdefinierte Problem angeboten wird.  #00:05:03-2#

B: Viele suchen konkret nach Vergleichen oder schildern ihr Problem sehr detailliert. Du hattest einmal ein Beispiel aus deinen Anfangsjahren als SEO-Manager geschildert, was schon zehn bis fünfzehn Jahre her ist. Dabei ging es um Bauteile. Erzähl doch mal! #00:05:23-2#

F: Das ist ein sehr spezielles, aber auch sehr plastisches Beispiel, um die Unterschiede aufzuzeigen und zu erklären, wie sich ein Problem online ausgestaltet. Ein Lieferant hatte sich darauf spezialisiert, alte Bauteile von Unternehmen günstig einzukaufen. Dieser Lieferant war ein Maschinenbauer, der die Teile, etwa Schalter und Platinen, in neue Maschinen verbaut hat oder sie als Ersatzteile an andere geliefert hat. Die Bauteile hatten eine Seriennummer. Irgendwann ging in China eine Maschine kaputt, und der chinesische Ingenieur baute das verkokelte Bauteil aus. Was machte er als erstes? Er gab die Nummer bei Google ein und schaute, wo er Ersatz herbekommen konnte. Der schlaue Lieferant hatte seine Webseite auf diese Bauteilnummer optimiert, und der chinesische Kunde landete bei ihm. Derjenige, dem die Maschine kaputtgegangen war, hatte einen Riesendruck, das Ding so schnell wie möglich zu reparieren, denn jeder Tag, an dem eine Maschine stillsteht, kostet richtig viel Geld. Er konnte das Teil beim deutschen Lieferanten bestellen, und seine Maschine ging relativ schnell wieder in Betrieb. Die Lösung lag auf der Hand, und die Bereitschaft, das Bauteil zu kaufen, war groß. Dieses Beispiel kommt im SEO Traffic sehr häufig vor, denn die Optimierungen gehen in spezielle Richtungen.  #00:07:29-9#

B: Es wird eine sechzehnstellige Nummer eingegeben, um das gewünschte Produkt zu finden.  #00:07:38-8#

F: Das Beispiel zeigt, dass es beim SEO nicht nur um große Suchbegriffe gehen muss, sondern dass auch hinter wenig nachgefragten Begriffen ein hohes Umsatzpotenzial stecken kann. Beim genannten Lieferanten ging es nicht nur um ein einziges Bauteil, sondern um Tausende.  #00:07:51-2#

B: Die Ziele, die man damit verbindet, sind harte Ziele.  #00:08:00-4#

F: Definitiv, denn das sind Umsatzziele, und mit denen wird eine echte Strategie verfolgt. Der Besucher kommt kostenlos, weil es eine SEO Strategie ist. Der Kunde kommt mit seinem Problem kostenlos zu dir in den Laden oder auf die Webseite und sagt, dass er etwas aus deinem Sortiment ganz dringend benötigt. Wenn du einer der wenigen bist, die das jeweilige Produkt anbieten, dann ist das hochgradig umsatzrelevant, weil eine direkte Kaufabsicht dahintersteckt. Dazu kommt noch, dass der Klick nichts kostet, wenn man SEO betreibt.  #00:08:31-1#

B: Das Ziel sind B2B Leads wie der Eintrag in einem Kontaktformular oder ein Sale, so dass direkt etwas verkauft werden kann.  #00:08:41-0#

F: Ja, genau. Mein genanntes Beispiel macht ganz klar, dass in der Regel Geld verdient werden soll mit dieser Strategie.  #00:08:54-4#

B: Was ist dein Eindruck, über welche Geräte der SEO Traffic kommt?  #00:08:57-1#

B: Die Statistiken zeigen uns, dass der SEO Traffic einen hohen Desktop-Anteil hat. Das hat sich in den letzten Jahren geändert, aber der Anteil von Personen, die vor dem Rechner, dem Notebook oder vor dem Bildschirm im Büro sitzen, ist im Vergleich zum Social Traffic immer noch relativ hoch. Wenn man in den Bereich B2B hineingeht, ist der Anteil sogar bis zu 90 Prozent. Im Geschäftskundenbereich sieht man, dass die Besucher tagsüber während der Arbeitszeiten kommen und mit einem Desktop-Rechner arbeiten. Es sind wenige Leute dabei, die man über das Handy erreicht.  #00:09:48-1#

Das heißt, der Unterschied ist, dass diese Besucher in der Regel auch mehr Zeit mitbringen. Die haben ihr Problem und sind bereit, sich intensiv mit dem Content auseinanderzusetzen, der angeboten wird. Beim Social Content hingegen sagt man, es muss knallen, es muss schnell sein. Beim SEO Content hat man mehr Zeit, auf das Problem einzugehen und zu erklären, welche Lösung man anbietet. Wir haben jetzt über die technische Ebene des SEO Contents gesprochen, aber das hat natürlich Folgen für den Content.  #00:10:28-7#

B: Wenn die Leute mit einer konkreten Kaufabsicht auf die Seite kommen, dann haben Sie natürlich bestimmte Fragen im Hinterkopf. Dabei ist es egal, ob sie ein Paar Turnschuhe oder eine High-End-Maschine kaufen wollen. Deshalb gestalte ich den Content informationsstark und nutzwertig, so dass die vielen verschiedenen Fragen, die sich rund um die Produkte ergeben, beantwortet werden und dass die Vorteile vernünftig herausgearbeitet werden. Der Content für SEO Traffic hat einen sehr nutzwertigen und informativen Charakter.  #00:11:29-0#

F: Und einen holistischen Charakter.  #00:11:31-7#

B: Das natürlich auch, das haben wir bereits besprochen in der Podcastfolge über holistischen Content. Dabei ging es um die jeweiligen Fragen und wie man sie aufbereitet und rankt. Meiner Meinung nach ist der Klassiker, dass man sehr nutzwertigen Content entwickelt.  #00:11:51-4#

F: Das ist sicher auch die erste Herausforderung, die man hat, wenn man Content für SEO Traffic entwickelt, dass man ihn holistisch und ausführlich gestaltet.  #00:12:01-1#

B: Genau. Mit einigen wenigen Sätzen ist es nicht getan, sondern man muss tief einsteigen und die Fragen der Nutzer analysieren. Gibt es vielleicht auch unterschwellige Fragen, die nicht offen kommuniziert werden? Man muss sehr stark in den Besucher einsteigen, seine Wünsche herausarbeiten und den Content aus vielen verschiedenen Perspektiven heraus entwickeln. Dabei kommen sehr umfangreiche Inhalte heraus, und die können zu einer Herausforderung werden, denn das Unternehmen muss diese Methode verstehen.   #00:12:45-7#

F: Die zweite Herausforderung besteht darin, verständlich zu machen, dass es sich beim SEO um eine mittel- bis langfristige Strategie handelt. Die meisten, die schon lange mit SEO arbeiten, wissen, dass das Ranking nicht von heute auf morgen kommt, aber im SEO ist es oft so, dass man wartet und wartet, und es passiert zunächst nichts. Die großen textlichen Änderungen und Erweiterungen sollte man eher auf einer langfristigen Schiene sehen, auch von der Strategie her.  #00:13:21-7#

B: Das finde ich auch immer sehr spannend bei unseren Portalen. Wir haben ganz unterschiedliche Erfahrungen. Zum Beispiel haben wir uns beim Gründerportal um das ganze Thema Unternehmensnachfolge gekümmert, so richtig in der Tiefe. Da haben wir wahnsinnig viel Arbeit hineingesteckt. Und es hat mal locker anderthalb Jahre gedauert, bis wir vernünftige Rankings hatten. Jetzt sind wir auf viele Suchbegriffe festgenagelt und sind froh, dass wir vor zwei Jahren diese Investition getätigt haben. Umgekehrt kann es auch sein, dass Content ziemlich schnell anzieht. Ich habe den Eindruck, dass es in Nischen schneller gehen kann, vor allem, wenn man eine Seite betreibt, die schon einigermaßen gut rankt. Man darf jedoch keine überzogenen Erwartungen haben und hoffen, dass man bereits morgen auf Platz 1 liegt, wenn man heute einen Text optimiert hat.  #00:14:22-1#

F: Man darf diese Erwartungen gar nicht erst wecken. Am besten sagt man von vorneherein, dass es in der Regel eine gewisse Zeit braucht, und wenn es dann schneller geht, umso besser. Dann freut man sich, dass es schneller gelaufen ist. Diese Mittel- und Langfristigkeit steht im Gegensatz zum Social Traffic, der sehr kurzfristig gehoben werden kann. Aber darauf gehen wir gleich noch ein. Ich finde es wichtig, sich das immer wieder ins Gedächtnis zu rufen.  #00:14:50-3#

B: Absolut. Einen SEO- oder holistischen Content zu entwickeln, das vergleiche ich gerne mit einem Hausbau. Es beginnt mit einem Plan, einem SEO-Konzept. Man steckt Arbeit hinein, und wenn der Content gut aufbereitet ist und auch noch in Zukunft, in zwei, drei oder fünf Jahren gute Ergebnisse bringt, dann hat man einmal etwas investiert und profitiert dauerhaft davon.  #00:15:18-9#

F: Bei Long Tail Keywords funktioniert auch mittelfristig ziemlich gut. Wenn der Text wirklich super ist, dann kann man schnell erkennen, dass im Long Tail, also in den längeren Suchanfragen, der erste Traffic schnell ankommt.  Die dritte Herausforderung sind unqualifizierte Besucher, die man über den SEO Traffic bekommen kann, wenn man nicht vernünftig am Content arbeitet. Wenn man sich lediglich eine breite Strategie ausdenkt, nicht zielgerichtet in die Tiefe geht und sich nicht ausführlich genug mit dem Produkt auseinandersetzt, dann schießt man oft auf Begriffe, die Besucher auf die Seite bringen, die nicht das suchen, was ich anbiete. Auf den ersten Blick hört sich das nicht wichtig an, und man denkt, nun ja, dann habe ich eben Leute, die sich nicht für mich interessieren und wieder wegklicken, aber das laugt die Reputation aus. Wenn ich ständig Leute haben, die auf den Zurück-Button klicken, weil sie nicht das finden, was sie suchen, dann habe ich zwar gute Statistiken mit vielen Besuchern, aber keine Verkäufe. Deshalb finde ich es sehr wichtig, spitz in die Themen hineinzugehen und sich vorher zu überlegen, wonach genau die Leute suchen. Man sollte große Begriffe vermeiden, über die wahllos viele Besucher kommen, die wenig Relevanz haben.  #00:16:55-4#

B: Es ist eine veraltete SEO Strategie, nur auf die trafficstarken Keywords zu schauen. Es kommt auf die richtigen Besucher an, auf die, die uns wirklich etwas bringen, die viele Sales oder hochwertige Leads generieren. Man sollte nicht auf Teufel komm raus irgendwelche Begriffe verwenden, nur, um auf Platz 1 zu stehen.  #00:17:42-4#

F: Der Content qualifiziert meinen SEO Traffic vor. So sehe ich es als SEO-Berater. Durch den Content kann ich selbst entscheiden, wer auf meine Seite gelotst wird und wer nicht. Wenn das qualifizierte Besucher sind, dann habe ich trotz geringerer Besucherzahlen wesentlich mehr Output. Das war die dritte und größte Herausforderung. So viel zum SEO Traffic.  #00:18:18-7#

B: Schauen wir uns jetzt den Social Traffic an. Du hast es bereits durchscheinen lassen, egal, über welche Social Plattform man redet, sie sind alle sehr stark im mobilen Bereich aktiv, getrieben vom Smartphone. Jeder kennt das von seiner persönlichen Nutzung, es ist eher Unterhaltung, Ablenkung und Inspiration. Ich stehe fünf Minuten an der Haltestelle und surfe noch ein bisschen, bevor der Bus kommt. Ich habe hart gearbeitet, möchte fünf Minuten durchatmen und öffne Instagram, Facebook oder einen anderen Kanal. Das ist eine andere Nutzungssituation. Du hast vorhin über den Menschen berichtet, der Bauteilnummern bei Google eingibt. Das ist nicht Social. Social bedeutet, ich lehne mich zurück und gönne mir Ablenkung. #00:19:32-0#

Das hat natürlich auch Folgen für den Content. Der Content sollte kreativ, witzig und inspirierend sein. Und das ist nicht einfach. “Kannst du eben mal was Kreatives machen?” Nein, das klappt nicht. Kreativen Content zu entwickeln, das ist richtig schwierig. Man muss bereit sein, sich tief in Themen einzuarbeiten. Kreativer guter Content bedeutet, aus einem weißen Blatt Papier etwas Spannendes zu machen. Und das ist unglaublich arbeitsintensiv. In der Regel steckt wahnsinnig viel Arbeit in Sachen, über die man mal so nebenbei auf Facebook lacht. #00:20:36-6#

B:  Zu glauben, dass jeder ein Produkt kauft, dass man auf Facebook gepostet hat, das funktioniert nicht. In bestimmten Produktkategorien mag es gehen, zum Beispiel bei einer coolen Hipster-Uhr, für die ich eine witzige Werbung schalte. Aber spätestens, wenn man im B2B-Bereich angekommen ist, glaube ich nicht daran, dass man dort harte Sales generiert. Das ist meine Erfahrung. Wenn ihr andere Erfahrungen gemacht habt, schreibt uns gerne eine Mail und schickt uns eure Beispiele. Weichere Ziele lassen sich eher realisieren, zum Beispiel Newsletter oder ein kostenloses Webinar, also alles, worüber die Leute stolpern und was man mal eben so mitnehmen kann. Das sind die Ziele, die man damit verbindet.  #00:21:56-1#

F: Die sind wieder eng mit der Motivation verknüpft. Motivation ist Ablenkung, und dann bin ich nicht motiviert, eine hohe Hürde zu überwinden. Wenn ich Ablenkung suche, möchte ich keinen Warenkorb mit Kontakt- und Zahlungsdaten ausfüllen. Aber eine Anmeldung zu einem Newsletter, die ist schnell gemacht.  #00:22:24-5#

B: Das finde ich wahrscheinlich interessant, und darüber möchte ich später gerne noch mehr erfahren. Aber wenn ich an der Bushaltestelle sitze und mich fünf Minuten entspannen will, dann will ich kein Produkt kaufen, erst recht nicht, wenn ich nicht danach gesucht habe. Das ist eher unwahrscheinlich.  #00:22:44-4#

F: Wer sich für Facebook-Werbung schalten will, sollte mit der Einstellung herangehen, dass man nicht sofort etwas verkaufen wird. Das ist ein anderer Ansatz, den man haben muss, wenn man sich mit solchen Dingen auseinandersetzt. #00:23:03-9#

B: Es sei denn, man hat kleine, einfache Produkte. Bei Social gibt es jedoch auch eine ganze Reihe von Herausforderungen, und von diesen haben wir uns drei herausgepickt. Was bedeutet “Social” überhaupt? Heißt das Facebook, Instagram und Snapchat oder geht es um XING oder YouTube? Es gibt so viele verschiedene Social Kanäle! Man muss sich entscheiden, denn man kann nicht auf allen Plattformen aktiv sein. Das wäre zwar möglich, aber es wäre viel zu aufwändig, zumal jeder Kanal anders funktioniert. Alles gleich zu bedienen, erreicht die Kunden nicht über die Inhalte ab, die sie erwarten.  #00:23:58-6#

Das heißt, auch da muss man sich fragen, wo die eigene Zielgruppe unterwegs ist und dort dann tiefer einsteigen und sich entscheiden. Kürzlich habe ich ein Gespräch mit einem Marketing-Leiter geführt, der mir gesagt hat, dass sein Unternehmen nicht mit Snapchat arbeitet. Seine Produkte kamen aus dem Food-Bereich, und deswegen konnte man annehmen, dass Snapchat der richtige Kanal sei. Das Unternehmen konzentriert sich jedoch  auf Instagram, weil es gut funktioniert, und Snapchat lassen sie außen vor, egal, wie cool der Hype zurzeit ist. Das fand ich sehr spannend. Die Ressourcen sind begrenzt, und man muss sich gut überlegen, in was man seine Energien hineinsteckt und was dabei herauskommt.  #00:25:03-1#

F: Ein anderes Beispiel sind Facebook, XING oder LinkedIn Marketing, wenn es in den B2B-Bereich hineingeht. Das sind Business Netzwerke, und auch bei denen muss man sich überlegen, ob man die Leute nicht eher auf den Business Netzwerken ansprechen kann als bei Facebook. #00:25:28-8#

B: Als zweite große Herausforderung sehe ich, dass sich die Plattformen stark verändern. Bei Facebook gibt es derzeit einen extremen Shift zum bewegten Bild, und dieser Trend sorgt womöglich auch dafür, dass man sehr schnell abgehängt wird. Beziehungsweise muss man in der Lage sein, das Ruder herumzureißen und anderen Content zu entwickeln. Diese rasanten Veränderungen sieht man auch bei den Verlagen. Deren Reichweite ist geschrumpft, weil der Algorithmus von Facebook sie nicht unterstützt. Die Herausforderung ist, dass man sich ständig Gedanken darüber machen muss, ob der Content noch der richtige ist oder ob man sich anpassen muss. Ein Bewegtbild zum Beispiel ist richtig aufwändig. Ein cooles Anderthalb-Minuten-Video, das schüttelt man nicht einfach so aus dem Ärmel.  #00:26:32-4#

Und der dritte Punkt zielt auf die Frage ab, ob ich Marketing oder Relations machen möchte, wenn ich auf Facebook aktiv bin. Man kann Facebook natürlich als Kanal nutzen, auf dem man alles raushaut, aber richtig stark wird man dort erst, wenn man mit seiner Community interagiert. Und auch das ist sehr arbeitsintensiv. Es gibt nicht umsonst das Berufsprofil Community Manager. Dazu übrigens auch hörenswert unser Interview mit Vivian Pein. Vor einigen Jahren hat man darüber noch gelacht, aber heute gibt es dazu einen Berufsverband. Und das nicht ohne Grund, denn sie machen eine wichtige Arbeit. Es ist auch hier nicht möglich, alle Kanäle nur ein bisschen zu bedienen, denn dann bräuchte man Personal, um alle Communities abzuholen und weiterzuführen.  #00:27:32-1#

F: Wenn ich mein Unternehmen an einem Ort preisgebe, an dem mich andere Leute bewerten und kommentieren dürfen, dann muss ich das auch überwachen können. Einfach nur eine Facebook-Seite online zu stellen, um nach einem halben Jahr festzustellen, dass 300 Leute eine Support-Anfrage erstellt haben oder das Produkt schlechtgemacht haben, das bedeutet, dass meine Kunden diese Kommentare ein halbes Jahr lang gelesen und kommentiert haben. Jeden Kanal, den man eröffnet, muss man betreuen. Es ist nicht damit getan, einmal jährlich die Fotos von der Betriebsfeier zu posten.  #00:28:19-9#

B: Auch bei Google gibt es viele Unternehmen, die ihr Profil anlegen. Zum Beispiel präsentiert sich der kleine Fahrradhändler um die Ecke mit seinem Standort und mit seinen Daten.  #00:28:46-2#

F: Du meinst Google Places, also die Branchenbucheinträge.  #00:28:47-2#

B: Genau. Dort kann man auch kommentieren, und damit ist diese Plattform ebenfalls Social. Ich erinnere mich an den besagten Fahrradhändler, denn der hatte sage und schreibe einen einzigen Kommentar, und der war nicht nur ellenlang, sondern auch sehr negativ. Der Kunde hatte so richtig über den Händler hergezogen, und das hat einen kleinen Dorfstreit ausgelöst.  #00:29:22-6#

F: Diesen Beitrag findet man, wenn man bei Google My Business nach dem Händler sucht, als einzigen Kommentar neben dem einen Stern, den er wahrscheinlich bekommen hat.  #00:29:33-8#

B: Und man unterhält sich mit den Nachbarn darüber, dass im Internet etwas über den Fahrradhändler steht. Das zieht Kreise, und diese Gefahr steckt in allen sozialen Kanälen drin. So funktioniert die Kommunikation.  #00:29:57-7#

F: Es ist eine Herausforderung. Und wenn man das angreift, muss man etwas zu sagen haben und sich darüber klar sein, dass es ein anderer Traffic ist als der, den ich über Google bekomme. Man muss sich um sein Image kümmern.  #00:30:12-2#

B: Trotzdem kann man beides kombinieren, und auch dafür möchten wir einige Beispiele vorstellen. Wir machen uns viele Gedanken darüber, wie man SEO und Social am besten verknüpft. Wenn ich holistischen Content mit verschiedenen Formaten und Inhalten entwickle, dann sollte ich mir von Anfang an überlegen, welche Elemente dieses Contents sich für Social eignen. Man sollte also von Anfang an alle Kanäle in die Überlegungen mit einbeziehen. Das ist spannend, denn man kann Inhalte mehrfach verwerten. Oder man postet einen spannenden Inhalt auf Facebook und setzt am Ende des Posts einen Link auf die SEO-Seite. Das sollte man auf eine Art und Weise machen, dass es spannend zu konsumieren ist. Content zentral zu entwickeln und sich zu überlegen, auf welchen Kanälen er ausgespielt werden kann, das ist eine interessante Aufgabe, finde ich. Was geht dir durch den Kopf, wenn du an die Kombination der beiden Strategien denkst? #00:31:31-7#

F: Bei diesem Thema denke ich zuerst an das Retargeting. Für unsere Kunden machen wir nicht nur SEO, sondern auch Advertising, beispielsweise Google Ads oder Facebook Ads. Bei Facebook läuft alles über Zielgruppen. Als Zielgruppe kann man festlegen, dass man alle Besucher ansprechen möchte, die bereits schon einmal auf der eigenen Seite waren. Bei diesen Besuchern kann ich davon ausgehen, dass sie mich kennen und potenziell an meinen Informationen oder Produkten interessiert sind. Und da viele Besucher bereits SEO Besucher waren, ist Retargeting über Facebook eine klassische Kombination aus einem SEO Traffic, den man später über Social nochmals anspricht. Aber auch hier muss man darauf achten, dass sogar die, die schon einmal dagewesen sind, auf Facebook anders ticken als zu dem Zeitpunkt, als sie meine Webseite besucht haben. Auch für diese Gruppe muss man eigenen Content entwickeln, selbst, wenn man eine Retargeting-Kampagne durchführt.  #00:32:58-2#

B: Das heißt, ich baue mir auf Facebook eine eigene Audience auf, die aus Menschen besteht, die vorher bereits über SEO auf meine Seite gekommen sind. Das ist spannend. #00:33:10-8#

F: Diese Gruppe ist sehr wertvoll. Sie ist ein Asset, ein Unternehmenswert, den man sich aufbaut und den der Mitbewerber nicht hat. Es ist in der Regel eine performante und dankbare Zielgruppe, die in Kampagnen gute Ergebnisse liefert. #00:33:29-4#

B: Die kann man anschließend mit nutzwertigem Content ansprechen, der sie wieder auf meine Seite zieht.  #00:33:40-1#

F: Nicht nur kann, sondern muss. Unserer Erfahrung nach wollen sie, wenn sie bei Facebook sind, auch nicht mehr mein Produkt haben. Klar, sie kennen mich bereits, und in der Regel haben sie immer noch das gleiche Problem. Deswegen muss man für diese Gruppe, wie du bereits sagtest, eigenen und nutzwertigen Content erstellen. #00:34:05-8#

B: Sehr spannend. Das waren zwei Beispiele für die Kombination aus beidem. Ich ziehe ein Fazit. Grundsätzlich ist es wichtig zu begreifen, dass sich die beiden Traffic-Arten unterscheiden. Social und SEO haben eine unterschiedliche Motivationslage als Basis. Social ersetzt SEO nicht, denn die User erwarten unterschiedlichen Content. Es geht auch um Suchintention. Wer dieses Prinzip versteht, der kann den passenden Content entwickeln.  #00:34:55-0#

Das Zweite ist, dass man sich auf bestimmte Aktionen konzentriert. Es bringt nichts, mehr und mehr Content zu produzieren, sondern es ist wichtig, sich auf ein Set von sehr guten Unterseiten zu konzentrieren und diese dann weiter zu entwickeln. Gleiches gilt für Social Media. Man muss nicht auf Teufel komm raus auf allen Plattformen vertreten sein. Es kann natürlich sinnvoll sein, mehrere Kanäle auszutesten, aber man muss nicht jedem neuen Hype hinterherlaufen, erst recht nicht, wenn man begrenzte Ressourcen hat. #00:35:34-9#

Der dritte Aspekt dreht sich um die genannten Kombinationsmöglichkeiten. Wenn wir wissen, dass sowohl SEO als auch die sozialen Netzwerke wichtig für uns sind, dann liegt es an uns, clevere Kombinationsmöglichkeiten zu finden.  #00:35:54-4#

Das ist unser Fazit. Wenn euch dieser Podcast gefällt, dann würden wir uns sehr freuen, wenn ihr uns auf iTunes eine kurze Bewertung hinterlassen würden. Tut uns den Gefallen und schreibt uns einen Kommentar. Wir freuen uns über euer Feedback.  #00:36:18-0#

F: Aber bitte keinen Kommentar wie der über den Fahrradhändler.  #00:36:19-2#

B: (Lacht) Nein, das wollen wir nicht. In diesem Sinne, machts gut, und bis nächste Woche. Ciao.  #00:36:30-1#

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