WordPress vs TYPO3 – Portal Teil 3

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Worum geht es?

Wir sprechen über die zwei großen Content-Management-Systeme – und über die Vor- und Nachteile, die beide Systeme mit sich bringen. Was sind die Entscheidungskriterien für oder gegen ein CMS? Hier gehören neben dem Budget vor allem der Content-Umfang, die Redaktionsgröße und Mehrsprachigkeit.

Für wen ist die Episode interessant?

Die Episode ist für alle gedacht, die ein content-getriebenes SEO-Portal aufbauen wollen. Hierzu zählen Projektleiter und Verantwortliche in Marketing und PR. Aber auch Geschäftsführer und Abteilungsleiter, die einen Relaunch Ihrer Website planen, erfahren mehr über die beiden Content-Management-Systeme.

Kommt mit uns ins Gespräch!

Für unserer Hörerinnen und Hörer bieten wir kostenlose Webinare an. In den Webinaren zeigen wir, woran wir aktuell arbeiten und gehen zu unseren Themen SEO, Content usw. noch mehr in die Tiefe.

Die Termine für die Webinare veröffentlichen wir ausschließlich in unserem E-Mail-Verteiler. Jetzt eintragen – wir hören UND sehen uns beim nächsten Webinar.



Unsere drei Tipps

  • Zuerst mit der SEO-Analyse starten!

    Durch die SEO-Analyse zeigt sich, wie groß das potenzielle Keywordset ist, dass man abdecken könnte. Eine erste grobe Struktur und Informationsarchitektur klärt die Projektgröße. Durch die Analyse lässt sich der Rahmen sehr gut eingrenzen. Das Projekt gewinnt an Schärfe.

  • Bei kompakten Projekten WordPress einsetzen

    Wenn das Projekt kompakt ist (also unter 20 Inhaltseiten, einsprachig, kleines Team) ist WordPress eine sehr gute Wahl. Die Entwicklung einer Seite auf WordPress ist deutlich kostengünstiger als etwa Typo3. Dadurch bleibt mehr Budget für SEO, Content und Marketing.

  • Keine Blogstruktur!

    Obwohl WordPress ein Blog-System ist, sollte man nicht den Fehler begehen und einfach eine Blogstruktur für seine Inhalte wählen. Dies ist für die Nutzer unübersichtlich. Eine Anpassung ist also Pflicht!

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Transkription

B: Ja, wir besprechen ja in einer kleinen Serie, wie wir ein Themenportal aufbauen. In der ersten Folge haben wir schon grundsätzlich besprochen, warum Portale einfach ein sehr gutes Online-Marketing-Instrument sind. Im zweiten Teil sind wir dann in die SEO-Analyse eingestiegen. Und heute, im dritten Teil, geht es um die Technik. Und dann, schon mal soviel vorab, in den kommenden Wochen, um die Content-Strategie, ums Marketing und nach hinten heraus um die Optimierung. Aber Fabian, du bist ja nicht nur SEO- und AdWords-Experte, sondern du kannst ja auch programmieren, was sehr hilfreich ist, für unsere Projekte. Warum ist es eigentlich so wichtig, sich mit der Technik auseinanderzusetzen, bevor man mit so einem Projekt startet? #00:01:29-0#

F: Ja, das ist deswegen so wichtig, weil einem sonst das Projekt um die Ohren fliegen wird später, weil die Technik natürlich die Infrastruktur ist, auf der alles aufbaut, ne? Und wenn ich jetzt zum Beispiel, keine Ahnung, eine Postdienstleistung aufmache und ich kaufe Mitarbeitern Fahrräder, um die Briefe auszutragen und nach einem Monat fange ich an und sage ihnen: So, ihr müsste jetzt Waschmaschinen austragen. Ja? Dann sind die einfach schlecht ausgestattet, um das zu machen. Und das Gleiche ist letztendlich bei so einem Projekt auch, bei so einem Portal auch. Die Technik, die ich benutze, um ein Themenportal aufzubauen, muss ich eben auch weiterentwickeln können zu dem, was ich mit dem Portal vorhabe. Und das heißt, ich muss vorher gucken: Was habe ich ungefähr vor? Und anhand dessen dann gucken, wie ich meine Technik dann nachher zukunftssicher planen kann. Darum ist das so wichtig. #00:02:19-5#

B: Schönes Beispiel, mit dem Postboten. #00:02:22-0#

F: Ja. #00:02:22-4#

B: (lacht) Da schwebte mir direkt ein schönes Bild vor Augen, wie da so einer mit dem Fahrrad vorfährt und die Waschmaschine versucht auszuladen. (lacht) #00:02:31-3#

F: Ja, ne, also die Infrastruktur muss eben schon so geplant sein, dass man damit auch später noch gut arbeiten kann. #00:02:37-1#

B: Absolut! Ja. #00:02:38-4#

F: Was die Auslastung angeht und ich muss damit halt auch wirklich, ich als Redakteur, ne, ich als jemand, der damit den ganzen Tag sich beschäftigt, muss damit eben auch gut arbeiten können. #00:02:47-6#

B: Ja. #00:02:49-2#

F: Also das leitet sich natürlich auch stark vom Content ab, ne? Und von der SEO-Analyse, die wir gemacht haben jetzt, die wir letzte Woche ja schon besprochen haben. #00:02:58-6#

B: Ja, finde ich sehr spannend, auf jeden Fall. Du hast ja so eine ganze Reihe von, ich sag mal, so grundsätzlichen Problemen, die du halt so siehst, wenn man sich mit einem CMS beschäftigt. Das Thema zukunftssicher finde ich sehr spannend. Vielleicht gehen wir da mal Stück für Stück durch. Also welche Themen siehst du da, die man auf jeden Fall im Blick haben sollte? #00:03:24-8#

F: Ja. Also Content erstmal, ne? Also CMS heißt ja Content-Management-System. Das heißt, die Frage ist: Wie viel Content habe ich denn überhaupt? Wie viel Content möchte ich denn gerne entwickeln? Und kann es sein, dass da Content in Zukunft noch dazukommt? Und wenn ja, wie viel ungefähr. So, das ist die erste Frage und die versuchen wir ja dann mit der Keyword-Recherche schon mal ein bisschen zu beantworten. Da haben wir letzte Woche ja schon drüber gesprochen. Weil sich aus den Keywords, aus den Themen, ja ungefähr ableitet, wie viele einzelne, holistische Seiten brauche ich denn überhaupt, ja? Und das ist ein Unterschied, ob ich jetzt zehn Seiten habe, ob ich mich eher um eine Nische kümmere oder ob ich ein Themenportal baue mit fünfhundert oder mit tausend Seiten, ja, die ich nachher verwalten, administrieren, redaktionell betreuen muss. Weil, das unterscheidet natürlich ganz stark, welches CMS für mich in Frage kommt, welches Content-Management-System für mich in Frage kommt, ja? Das ist sozusagen die erste große Frage, die ich mir stellen muss: Wie viel Content produziere ich denn überhaupt? Und, ja, bleibt es dabei oder ändert sich das später noch. Wir hatten ja das Beispiel Hundeportal zum Beispiel. Ja, da ging es um Hundegesundheit, um Hundeernährung. Und allein, wenn man alle Krankheiten zum Beispiel auflisten möchte, die ein Hund bekommen könnte und dazu eine holistische Seite schreibt, dann ist man ja wahrscheinlich schon bei dreihundert, vierhundert Seiten, ne? Das heißt, das Thema, das wir uns ausgesucht haben, ist dann eventuell eins, was dann vom Content her ein bisschen größer wäre. #00:04:50-8#

B: Absolut und vor allen Dingen auch, wir sind ja nach hinten heraus immer daran interessiert, den Content auch zu optimieren, ja? Dass wir nacharbeiten, dass wir dran drehen, dran schrauben, um das Ranking zu verbessern oder um die Conversions zu verbessern, auch das ist ja jetzt so ein Punkt, ne? Kann ich einfach so schnell was einklinken, oder wie aufwändig ist das dann jedes Mal? #00:05:13-8#

F: Ja, das ganze Thema Benutzbarkeit, ne? #00:05:15-9#

B: Ja. #00:05:16-2#

F: Gerade, also das ist eigentlich so das Hauptthema, finde ich, wenn es darum geht, so ein Portal zu planen: Wie administriere ich meinen Content als Redakteur? Kann ich schnell darauf zugreifen, ja? Kann ich Änderungen relativ zeitnah umsetzen? Ist das System kompliziert, oder ist es relativ einfach zu verstehen, wie der Content hierarchisch geordnet ist? Das sind alles so Fragen, die sollte man im Vorfeld klären, da sollte man sich die Systeme auch vorher angucken. Wir gehen da gleich ja auch nochmal an dem Beispiel von WordPress und TYPO3 drauf ein, wo da die Unterschiede sind. Weil man es da auch so schön sieht, wie unterschiedlich Content dargestellt werden kann und wie schwierig es sein kann, wenn man viel Content hat und wenn das System es nicht hergibt, damit dann zu arbeiten. #00:06:01-1#

B: Was ich mir auch vorstellen kann, es ist ja auch immer wichtig, wie viele Leute am Ende auf diesem Redaktionssystem arbeiten, oder nicht? #00:06:10-2#

F: Ja, Redaktionssystem, ne? Genau. Das ist das Nächste: Hat das CMS überhaupt ein Redaktionssystem, ja? Wofür ist das ursprünglich denn überhaupt gedacht worden? Oft ist es ja so, gerade im Fall von WordPress, dass das ja eigentlich gar nicht ursprünglich ein CMS-System war, sondern ein Blog-System. Ja, das Sachen zweckentfremdet wurden, weil sie vordergründig so einfach zu benutzen sind, aber eigentlich gar nicht die Funktion originär mitbringen. Ja, das heißt, da gehen wir gleich auch nochmal drauf ein, auf das Thema Redaktion: Bringt das System überhaupt eine Benutzerverwaltung mit, eine Rechteverwaltung mit? Was ist, wenn ich unterschiedliche Abteilungen habe, die an unterschiedlichen Bereichen der Webseite arbeiten müssen? Dann brauche ich ein Rechtesystem, ja? Und solche Dinge muss man dann vorher halt auch klären. Auch wiederum, wenn man halt auch plant, viel Content zu schreiben, dass man das eben auf mehrere Köpfe aufteilen kann und dass die unterschiedliche Zugänge bekommen zum Beispiel, ne? Oder auch mit Nutzerrollen, ja? Also richtig professionell wird es dann ja, wenn man Nutzerrollen einführt, ja? Dass irgendwer, vielleicht ein externer Redakteur, zuarbeitet, dann der Redakteur im Haus das dann nochmal prüft, bevor das veröffentlicht wird, ne, und solche Geschichten kommen dann ja auch mit dazu. #00:07:25-0#

B: Ein weiterer Punkt, den wir auch schon mal angeschnitten haben, in unserer Episode „Leads im internationalen Umfeld“, glaube ich, oder „Google Ads im internationalen Umfeld“, das ist das Thema Mehrsprachigkeit, oder nicht? #00:07:38-3#

F: Ja, also die meisten echten Content-Management-Systeme bieten eine Funktion, den Text zu übersetzen und das eben auch auf der Webseite über die URL-Struktur, oder über eine einzelne Domain dann abzubilden. So, aber auch, um wieder schon ein bisschen vorwegzugreifen, andere Systeme, wie zum Beispiel WordPress, bringen das nicht einfach so mit. Da muss man sich schon ziemlich verbiegen, um das umzusetzen. Und, wie gesagt, das kann man vorher ja auch klären, welche Märkte man zum Beispiel mit dem Themenportal bearbeiten will, ob das ein internationales Themenportal wird oder ob das eben nur in einer Sprache veröffentlicht wird. Das sollte man vorher auch klären, das ist sehr, sehr wichtig, finde ich. #00:08:25-3#

B: Ja und so der letzte Punkt, sage ich mal, mit dem wir auch viel zu tun haben, ist halt immer, überhaupt mal eine passende Agentur oder einen Entwickler zu finden, der das dann auch wirklich gut kann oder nicht? #00:08:36-5#

F: Ja, klar! Ja, natürlich! Also das ist jetzt bei WordPress und TYPO3 jetzt nicht so schwer, da gibt es relativ viele Agenturen, die diese Dienstleistung eben auch anbieten. Aber wie gesagt, da kommt es natürlich auch ein bisschen auf die Chemie an, ob man halt mit dem Dienstleister oder mit demjenigen halt schon länger zusammengearbeitet hat und sich eben auch vorstellen kann, vielleicht ein komplexeres Portal eben auch umzusetzen. Das kann halt eben auch nicht jeder, ne? Also oft ist es so, dass der Haus-und-Hof-Dienstleister, hat schon sein Lieblings-CMS, ja, und wird das natürlich immer verkaufen wollen, auch wenn es vielleicht nicht den Anforderungen entspricht, die ein Themenportal hat, ne? Also als Beispiel, wenn ich jetzt ein kleineres Unternehmen bin und ich habe eine richtig schicke, coole Webseite über WordPress umgesetzt, ja, was das System locker hergibt, ja, und dann gehe ich an meinen Dienstleister ran und sage: Ich hätte gerne ein Themenportal mit tausend Unterseiten. Dann sagt er: Ja klar, mache ich dir auch in WordPress. Ne? So. Was eventuell dann vielleicht nicht die richtige Wahl ist, weil die Anforderungen einfach ganz andere sind, ne? Also da muss man auch gucken, ob man da richtig beraten ist, ob man sich da für das richtige System entscheidet. Und, ich finde der letzte Punkt, also für mich der letzte Punkt, ist natürlich auch immer die Frage: Was für ein Budget habe ich? Ja? Weil sich da die Systeme auch sehr stark unterscheiden. Weil, je komplexer die Systeme sind, desto teurer sind die Dienstleister dann auch, die das umsetzen. Also ein TYPO3-Dienstleister ist in der Regel teurer, als ein WordPress-Dienstleister, zum Beispiel. #00:10:10-9#

B: Lass uns mal, du hast ja schon ein bisschen vorweggegriffen, auch automatisch, weil wir schon so in das Thema so eingestiegen sind. Lass uns doch mal so ein bisschen WordPress, auf der einen Seite, angucken und ein auf der anderen Seite TYPO3. Und im Anschluss dann, das haben wir ja auch noch vor, dass du das auch nochmal so ein bisschen aus der SEO-Sicht anguckst, also aus Ranking-, Tracking-Themen heraus. Aber erstmal so grundsätzlich. Wie blickst du denn auf WordPress als CMS für so ein Themenportal? #00:10:42-5#

F: Also WordPress ist eigentlich kein CMS. WordPress ist ein Blog-System. Man setzt es auf, wenn man regelmäßig irgendwelche kleinen Geschichten veröffentlichen möchte und so ist das eigentlich auch damals entstanden. Das heißt, alles was man zusätzlich braucht an redaktionellen Dingen und Elementen, muss man sich dazu installieren über Plug-Ins, ja? Das heißt, man ist darauf angewiesen, dass da noch ein Drittanbieter kommt, der mir dann die Funktionalität, die ich brauche, zusätzlich, nochmal in Form von einer Erweiterung, von einer App oder so weiter, in das System installiert. Das hat natürlich dann, ja, auch so ein paar Fallstricke, finde ich, ganz automatisch, weil man halt nicht mit einem System arbeitet, was dafür da ist, um Content zu verwalten, sondern was dafür da ist, um chronologisch Beiträge zu veröffentlichen. Ja, das ganze System ist danach aufgebaut. So, dazu kommt, dass, ja, also ich würde sagen, ich gehe einfach mal alle Problemfelder durch, die wir gerade schon/ #00:11:51-1#

B: Gerne. Ich würde das nur gerne so ein bisschen, nochmal da einhaken, weil das auch nochmal, glaube ich, nicht so für jeden so verständlich ist, wie wir ticken. Wir sagen ja immer: Lasst uns ein Set von zwanzig, zweihundert oder von mir aus auch zweitausend Unterseiten definieren, die wir auch konstant immer wieder bearbeiten und optimieren und nicht einen Blog, wo man am 1.1. was schreibt, am 3.1., am 5.1., am 7.1. und alles fällt in das Archiv nach unten und der User kommt auf die Seite und sieht immer nur die ersten drei Themen und der Rest ist irgendwo im Orkus, ne? Also das ist einfach nur nochmal zum Verständnis, dass wir da, das haben wir auch in der Folge: „Was bringt Bloggen?“, nochmal genauer besprochen, das ist so ein bisschen als Erläuterung für das, was du gerade gesagt hast. Aber mach ruhig weiter. #00:12:43-8#

F: Genau. Also dafür ist es da, ne? Einfach um Sachen zu veröffentlichen, die nach hinten durchrutschen und dann irgendwann im Nirvana landen, ja? Oder die dann, ja, wenn man Glück hat, dann doch noch irgendwie eine gewisse Sichtbarkeit sich erhalten. Aber, worauf ich eigentlich hinauswollte, was das System angeht, WordPress ist nicht dafür da, um Inhalte zu verwalten. Das heißt, finde ich, also aus meiner Erfahrung heraus, wenn ich mehr als zwanzig statische Inhaltseiten habe, habe ich schon keinen Bock mehr, mit WordPress zu arbeiten, weil das einfach extrem nervig ist, sich immer wieder durch die ganzen Verzeichnisstrukturen da durchzuklicken. Weil ich keine vernünftige Oberfläche habe, die mir alle meine Inhalte vernünftig darstellt, wo ich sehe: Was habe ich denn alles und wo ist denn der Content, den ich jetzt gerne bearbeiten möchte, ne? Also es ist eigentlich kein Content-Management-System und das kann es auch nicht. Es gibt ein, zwei Erweiterungen, wo ich dann irgendwie noch eine andere Ansicht mir dann zusammenschustern kann, aber das ist auch alles halbgar und das ist, wie gesagt, auch etwas, was ich dann wieder hinzuinstallieren muss, ja? So, das heißt, das erste Ausschlusskriterium, was ich hätte, wenn ich vor der Entscheidung stehen würde: Ich mache ein Themenportal. Welches CMS nehme ich? Wenn ich mehr als zwanzig Unterseiten habe, würde ich kein WordPress mehr nehmen, ne? Das ist so das Erste. So, das Zweite ist: Thema Mehrsprachigkeit. WordPress kann auch nicht von Haus aus eine mehrsprachige Seite verwalten. WordPress kann nicht mit mehreren Domains arbeiten, da muss man sich auch was erweitern, da gibt es auch etwas Dazugeschustertes, aber eben nichts, was das System von vornherein kann. Und es kann eben auch nicht von Haus aus mehrsprachige Inhalte verwalten, die auf der gleichen Domain liegen. So, das heißt, man muss das immer irgendwie versuchen umzubiegen und die Lösungen sind mir nicht stabil genug, die da angeboten werden, ne? Also, wenn ich ein mehrsprachiges Themenportal aufsetzen möchte, fällt WordPress für mich auch weg. #00:14:46-5#

B: Ja, sehr spannend, also, ne? Vor allen Dingen, weil wir ja auch sowohl in WordPress als auch in TYPO3 ja schon Projekte umgesetzt haben und eben wenn sie eben sehr klein sind, das war auch immer so mein Eindruck, sage ich mal, aus Content-Sicht, dann geht es halt noch, aber dieses Durchklicken bis man dann endlich mal die Seite gefunden hat, schon alleine das, (lachend) dieser tägliche Aufwand, ist halt schon ganz schön nervtötend. #00:15:11-8#

F: Es kostet Zeit einfach, immer wieder, ne? Weil, wir wissen ja, wie oft man den Content auch nacharbeiten und pflegen muss und da ist das dann einfach zu blöd, irgendwie sich immer dann über die Suche oder über die Seite drei, Seite vier, Seite fünf durchzuklicken, bis man dann irgendwo da gelandet ist, wo man halt hinwollte, ne? Und das Dritte ist, was für mich so ein bisschen Ausschlusskriterium bei WordPress ist, dass, wenn man halt mit einem größeren Team arbeitet, ne? Also Benutzerrollen gibt es bei WordPress ja auch, ne, da gibt es ja auch Redakteure und Editoren und wie die alle heißen, aber so eine richtige Rechteverwaltung und Nutzerverwaltung, dass man auch bestimmte Bereiche dann nur einzelnen Leuten freischalten kann, so, das ist auch nicht so einfach. Da gibt es eigentlich Systeme, die das auch besser können. Ja? Also mittlerweile gibt es da auch Revisionen, dass man halt eben auch Versionen dann wieder zurückspielen kann, aber das ist alles noch sehr rudimentär und es ist eigentlich immer sowas für die One-Man-Show. Also es gibt einen Redakteur, vielleicht zwei, die sich die Arbeit teilen und dann loggt sich da jeder mit, was weiß ich, Administrationsrechten ein und fuhrwerkt da in der Seite rum, ja? Also das ist eigentlich WordPress. #00:16:23-2#

B: Okay, ich versuche das mal umzudrehen und zusammenzufassen. Ich habe ein kleines Team, ein kleines Budget, will einsprachig ein kleines Portal aufbauen, mit fünf bis zehn oder fünfzehn Unterseiten oder auch zwanzig, dann könnte ich mir durchaus WordPress als CMS überlegen. Alles darüber hinaus, sollte ich mich vielleicht nochmal umschauen und mich mit einem anderen CMS auseinandersetzen. #00:16:50-5#

F: Positiv formuliert kann man aber auch sagen, ne, viele Unternehmen sind in einem kleinen Bereich unterwegs. Da gibt es gar nicht so ein riesen Keyword-Set, ja? Und da braucht man vielleicht auch gar nicht so ein riesen TYPO3, da kommen wir ja gleich noch zu, sondern da reicht vielleicht sogar ein WordPress. Damit kann man mittlerweile richtig geile Designs umsetzen, ja? Da gibt es vorgefertigte Layouts, Templates, Themes, die man da installieren kann. Wir arbeiten damit ja auch, ne? Da meine fünf bis zehn Unterseiten grafisch richtig schick darzustellen, mit einer Content-Verwaltung auch, da haben wir noch gar nicht drüber gesprochen. Es gibt ja sowas, wie den Visual Composer zum Beispiel, wo man sehr cool, sehr intuitiv den Inhalt auch layouten kann und so, da ist WordPress, wäre da das Mittel der Wahl. Also wir wollen es nicht schlechtreden. Wenn man etwas Kleines vorhat, dann ist das richtig cool und dann kann man mit relativ wenig, auch finanziellem Aufwand, richtig viel erreichen, mit dem System. #00:17:53-8#

B: Okay, die nächste Hausnummer wäre dann TYPO3. #00:17:58-5#

F: Genau, das ist dann das Nächste. TYPO3 nennt sich selber ja Business-Content-Management-System und Business bedeutet an der Stelle halt wirklich auch, wenn man jetzt zum Beispiel bei den Benutzerrollen anfängt, dass es eben dafür da ist eigentlich, Unternehmens-Webseite zu administrieren, ja? Wo unterschiedliche Abteilungen zum Beispiel auch an der Webseite arbeiten. So, was natürlich für ein Themenportal bedeuten könnte, dass unterschiedliche Redakteure, Fachabteilungen an unterschiedlichen Themen arbeiten, ja? Und TYPO3 liefert eben so ein komplettes Redaktions- und Rechtemanagement-System mit, ab Haus, da muss man dann nichts mehr dazu installieren, das ist alles schon da, mit dem man dann eben auch zum Beispiel seine internen Strukturen abbilden kann. Oder für Dienstleister einzelne Zugänge mit bestimmten Rechten einrichtet oder so. Und das ist so das Eine, wenn das die Anforderung zum Beispiel ist, dass man Rechtemanagement braucht, so. Was die Sprache, die Mehrsprachigkeit zum Beispiel angeht, da ist so ein TYPO3 auch supercool, weil man da eigentlich jedes Konzept, was es gibt, wie man Mehrsprachigkeit auf einer Domain umsetzt, halt auch abdecken kann. Also man kann mit einzelnen Domains arbeiten, ja? Da hat man die „stahlbau.de“ oder wir waren ja beim Hunderatgeber: „hunderatgeber.de“, „dogadvisery.com“ oder so und das kann man dann auf unterschiedlichen Domains, zum Beispiel, dann verwalten oder man arbeitet mit Sub-Domains oder man arbeitet mit Unterverzeichnissen, das kann man alles mit TYPO3 sauber umsetzen, dass man eine saubere Struktur hat, was die Übersetzungen und die Inhalte angeht. #00:19:38-9#

B: Aber das hat natürlich auch dann zum einen seinen Preis, ne, das hattest du ja schon so angedeutet und auch so das Thema Design und so, das ist schon alles mit deutlich mehr Aufwand verbunden. #00:19:51-1#

F: TYPO3 ist saukomplex. Und jeder, der zu seinem Kunden sagt: „Ja, das kannst du im Zweifelsfall auch selber machen“, der lügt sich selbst und seinem Kunden was in die Tasche. TYPO3 ist superkomplex einzurichten. Wenn es dann einmal steht und man hat einen guten Dienstleister, dann hat man echt gewonnen, dann ist das schon ein sehr stabiles und ein sehr tolles System, aber da kann man als Laie nichts dran selber machen, außer den Inhalt zu verwalten, dann tatsächlich, wenn es soweit eingestellt ist. Das bedeutet aber eben auch, dass man für jede Änderung so einen Dienstleister beauftragen muss, ja, irgendwas dann doch zu ändern. Also die Installation ist teuer, das Aufsetzen ist teuer, das Layouten. Da gibt es keine Themes, die man sich irgendwo kaufen kann und dann einfach nur installiert, das muss alles von einem Techniker eingerichtet werden. Das ist der Unterschied. Und dann wird es natürlich teuer und dann gibt es eigentlich auch selten mal Paketpreise, sondern, ist eher dann so eine Stundensatzgeschichte und das kann sich dann natürlich auch läppern. #00:20:53-2#

B: Absolut, aber wir haben ja auch ein großes Portal auf TYPO3 laufen, dafür ist es halt, wenn man dann eben mehrere tausend Seiten hat, ne, oder eben wirklich in größeren Dimensionen denkt, ist das wirklich immer noch am einfachsten zu verwalten. Also da kommt man dann noch, so, jetzt wieder aus Content-Sicht gesprochen, relativ schnell auf die jeweilige Zielseite, die man vielleicht auch bearbeiten möchte, so. #00:21:17-6#

F: Das ist für mich die große Stärke von TYPO3, diese Baumstruktur, ja? Die bildet sich auch, das ist jetzt auch sehr technisch, aber das bildet sich auch in der Datenbank ab, diese hierarchische Baumstruktur und das ist schon ziemlich smart, dass die das so gemacht haben. Und ich habe mir auch schon viele andere CMS-Systeme angeguckt und von denen macht es eigentlich kaum oder keins so. Keins würde ich jetzt nicht behaupten, aber die, die ich mir angeschaut habe, da hat keiner eine einfache Baumstruktur, wo ich meinen Content hierarchisch einfach einhänge und sage: Du gehörst thematisch zu dem Überthema, also hänge ich dich unter dem Thema ein, ja, und wenn ich dich bearbeiten will, klappe ich dich aus und wenn ich dich nicht brauche, dann klappe ich dich wieder ein, ne? Das gibt es so nicht. Und das ist natürlich, wenn man viele hunderte Seiten bearbeitet und man sich nur gerade nur in einem Themenaspekt befindet, den klappt man sich aus und fängt dort an, direkt zu arbeiten, ist das sehr intuitiv, finde ich. #00:22:11-4#

B: Lass uns doch so einen kleinen Schwenk zum Thema Server machen. #00:22:15-9#

F: Gerne. #00:22:17-4#

B: Irgendwo liegt ja das ganze Projekt ja dann auch. Was für Erfahrungen hast du denn beim Thema Server gemacht? Worauf sollte man da achten? #00:22:28-2#

F: Ja, das ist auch ein wichtiges Thema, finde ich, die technische Infrastruktur, also auf Hardware-Ebene, die man hat. Weil die natürlich auch irgendwie mitwachsen muss, ne? Also erstmal kommt es darauf an, dass die Seite, ab dem ersten Tag, wo sie online ist, eine schnelle Website Ladezeit hat. Das ist für Google wichtig, haben wir ja auch schon drüber gesprochen, in unserer Folge zum Thema Website Ladezeit. Dass die halt vom Start weg eine vernünftige Performance hat, was die Antwortzeiten angeht. Dafür braucht man einen Server und oder, ja, halt garantiertere Ressourcen, die gibt es mittlerweile auch, dass man sich keinen Server mehr hinstellen muss, sondern dass man einen gewissen Teil sozusagen vom Kuchen, der dann aber garantiert ist, sich besorgen kann. Und dann natürlich langfristig, ne, die Möglichkeit hat, wenn der Traffic sich erhöht, wenn man mehr Besucher auf der Seite hat, dass man dann halt auch noch aufrüsten kann, ohne einen Umzug, ne? Dass man da nicht irgendwie wirklich physisch von einem Server auf den anderen umziehen muss, mit der Festplatte oder so, weil man mehr Ressourcen braucht. Sondern, dass das System oder dass der Hoster, da, wo man dann eine Webseite liegen hat, dass man das irgendwie auch über einen Klick so regeln kann, dass man mehr Leistung dazu sich bucht einfach, ja? Da gibt es ja mittlerweile auch viele Angebote. Ja, genau, das jetzt so aus der Serversicht. Das ist mir jetzt tatsächlich bei einem Bekannten auch passiert, ne? Der hat einen riesigen Online-Shop und der ist wirklich physisch mit seinem Server umgezogen und da war die Seite drei Tage offline, ne? Weil der von einem Rechenzentrum/ also der Hoster ist irgendwie ins Ausland gegangen und er wollte aber in Deutschland bleiben, mit dem Rechenzentrum und dann haben die wirklich seinen Computer da ausgebaut aus dem Rechenzentrum und in Deutschland wieder eingebaut. Ja und das ist natürlich superätzend, ne? Wenn du da drei Tage Ausfallzeit hast und nicht weißt, ob das noch funktioniert. Normalerweise drückst du einfach auf Knöpfchen und sagst: Ich habe jetzt einfach doppelte Leistung, kostet dann einfach ein bisschen mehr, aber ohne, dass da irgendwas wirklich umgezogen werden muss. #00:24:37-6#

B: Ja, sehr spannend. Jetzt haben wir ja so WordPress mit TYPO3 mal ein bisschen verglichen und so versucht, du hast ja so, finde ich, sehr schön eingeordnet, welches CMS, sage ich mal, für welches Projekt oder welche Projektgröße am meisten Sinn macht. Wie ist denn das jetzt so aus SEO-Sicht? Also gibt es irgendwie ein CMS, das besonders gut rankt? Oder wie ist das mit dem Tracking? Kannst du dazu auch noch was sagen? #00:25:05-7#

F: Also eigentlich gibt es kein CMS, was besonders gut rankt. Eigentlich ist die Aussage schon falsch, ein CMS ist irgendwie suchenmaschinenoptimiert. Das sieht man ja auch oft auf Seiten: „Wir bauen Ihnen Ihre Webseite suchmaschinenoptimiert“, oder so. Und damit ist eigentlich nur gemeint, dass die Seite prinzipiell suchmaschinentauglich ist, ja? Und das bieten eigentlich alle Systeme an, die auf dem Markt sind. Alle Systeme, die auf dem Markt sind, sind, wenn man sie richtig einstellt, suchmaschinentauglich. Das bedeutet, dass sie eine ordentliche URL-Struktur haben, das heißt, dass man sprechende URLs benutzen kann, um die Inhalte einzeln darzustellen. Ja, dass man nicht irgendwie noch so Parameter oben mit drin hat, wie man das vielleicht früher noch so kennt, so Index, Punkt, php, Fragezeichen, Seite, gleich, ID gleich eins oder so sondern, dass da eben auch wirklich steht: Slash, Hunderatgeber, Slash, Gesundheit oder so, ne, unter dem man dann halt die Inhalte erreichen kann. Dann ist es wichtig, dass das CMS einfach Möglichkeit bietet, so Caching und Ladezeitoptimierungen zu machen, das bieten eigentlich auch alle CMS-Systeme an. Ein Problem, finde ich immer, wenn man sich so ein WordPress installiert und man macht dann so statische Seiten und man macht den Blog noch parallel, muss man eben beachten, dass dieses Blog-System viele URLs, viele Seiten produziert, so, viele Metaseiten, für die Tags, für die Kategorien, werden immer einzelne URL produziert, die dann doppelte Inhalte zum Teil haben, weil sie einfach den Inhalt des Blogs nochmal spiegeln als Kategorieansicht oder als Schlagwortansicht. Da muss man halt speziell mit umgehen, wenn man das nicht möchte, dass man das eben dann bei Google rausnimmt. Das haben wir aber auch in der Episode „Bloggen, was bringt das?“, glaube ich, nochmal genauer beschrieben, ne? #00:27:10-3#

B: Also das heißt, du sagst, jedes CMS ist grundsätzlich suchmaschinentauglich und das ist noch nicht die Suchmaschinen-Optimierung, sondern das ist nochmal ein eigenes Arbeitsfeld, wie die Hörer unseres SEO-Podcasts ja wahrscheinlich auch schon gemerkt haben. (lacht) Das Thema Tracking? #00:27:31-1#

F: Also um das abzuschließen, ich kann das nicht für jedes System sagen, weil, es gibt wahrscheinliche eine Million CMS-Systeme da draußen oder tausende, ja? Da kann es natürlich sein, dass irgendein System das Feature jetzt nicht anbietet, ja? Dann wird das für mich rausfallen aus der Tauglichkeit, um ein Themenportal damit aufzusetzen. Aber wenn ich jetzt von gängigen Systemen spreche, wie TYPO3, WordPress hatten wir, aber auch Tumblr, Drupal, ja, oder Contao, die können das alle, ja? Also da braucht man keine Angst haben, wenn man sich für so ein System entscheidet, dass das nicht suchmaschinentauglich ist, die sind alle suchmaschinentauglich, ja? Also das ist nicht das Problem, in der Regel. #00:28:12-6#

B: Und wie sieht es aus beim Tracking? #00:28:14-9#

F: Tracking, ja, also das ist eigentlich auch kein Problem, weil Tracking läuft in der Regel ja über einen anderen Anbieter, über einen Drittanbieter, wie Google Analytics oder Piwik. Das ist einfach ein Script, was man dann einbindet in die Webseite. Ein Problem hat man, das haben wir jetzt noch gar nicht angesprochen, das sind die sogenannten Homepage-Baukästen, ne? Das sind ja dann nochmal sozusagen CMS-Systeme, in die man sich einmieten kann, die man nicht selber installiert, sondern die dann irgendwo parallel oder extern laufen. Da hat man tatsächlich dann manchmal das Problem, dass man seine externen Skripte, die dann Tracking machen, da nicht reinbekommt, ne? #00:28:54-1#

B: Ja, das ist dann natürlich bitter, wenn ich dann versuche, ein Conversion-Tracking einzurichten und ich kriege das nicht gemessen, dann fällt ja auch das Projekt sofort in sich zusammen. #00:29:04-3#

F: Das ist mir tatsächlich auch schon mal passiert bei einem Homepage-Baukasten, dass ich da einen Conversion-Code nicht ausführen konnte. Da werden natürlich auch oft Integrationen angeboten, auch oft in kostenpflichtigen Paketen, ne, dann heißt es dann: Ja, Basis-Version kostet nichts, wenn du Google Analytics-Anbindung bzw. Webanalyse haben willst, dann kostet das zehn Euro im Monat, ne? Das sind dann meistens so diese Upsales, die dann angeboten werden, aber die haben natürlich ein Problem damit, wenn man Fremd-Scripte bei denen ausführt, weil die ja selber Script sind, ne? Also so, das ist dann bei denen teilweise auch eine Sicherheitsproblematik. Das heißt, also ich rate eigentlich davon ab, Homepage-Baukästen zu benutzen, wenn man so ein Themenportal vorhat, weil man dazu einfach zu sehr eingeschränkt ist in dem, was man machen kann. #00:29:52-7#

B: Ja, ich finde auch, also man sieht, diese Homepage-Baukästen werden ja schon schicker. Also Jimdo jetzt zum Beispiel, finde ich schon, für den kleinen Händler an der Ecke, schon ein sehr attraktives System. Ja, aber wenn wir jetzt über wirklich ein Themenportal sprechen, was wir jetzt ja tun, in dieser Serie, da fällt das halt auch hinten runter. #00:30:15-4#

F: Würde ich auch nicht machen, nein. #00:30:16-7#

B: Okay, lass uns ein kurzes Fazit ziehen! #00:30:19-9#

F: Gerne. Also, um die Einführung wieder aufzugreifen, wenn ihr plant, ein Portal zu machen, dann plant die Technik vorher auf jeden Fall mit ein. Die Keyword-Recherche, die SEO-Analyse, die machen wir ja eh vorher. Das heißt, auf der Basis von dem SEO-Konzept gucken, wie viele Themen habe ich ungefähr und daran erstmal ableiten, wie viele Seiten produzieren wir, wie viel brauchen wir, ne? Und dann vielleicht noch einen Puffer von fünf oben drauf, die dann vielleicht dann doch nochmal da hinten hinterhergeschoben werden und wenn man dann irgendwie über zwanzig Seiten kommt, haben wir ja schon besprochen, dann sind manche Systeme, sowas wie WordPress ist dann halt nicht mehr ganz das Mittel der Wahl. Ja, auch was den Server angeht, gucken, dass man nicht auf einem billigen Web-Paket liegt, sondern dass man auch von vornherein die zehn, zwanzig Euro im Monat in die Hand nimmt, die so ein Web-Server halt dann kostet, dass man wirklich das vorher auch im Blick hat, damit es einem nachher nicht dann vor die Füße fällt. #00:31:27-2#

B: Ja, sehr spannend. Okay. #00:31:30-5#

F: Ja, das wären so meine beiden. Also Content-Größe, vorher abschätzen und die Technik und den Server vorher halt auch schon so dimensionieren, dass man nach oben skalieren kann. #00:31:40-2#

B: Ja okay, dann würde ich sagen: Danke dir für diesen richtig großen und wichtigen Input zum Thema Technik. #00:31:49-8#

F: Ja, danke dir für deine guten Fragen. #00:31:51-5#

B: Ja. Gerne, gerne. Das ist ja auch das, worüber wir immer, auch die ganze Zeit diskutieren. Ich meine, deswegen gibt es ja auch diesen Podcast. (lacht) Und ja, in der nächsten Woche geht es dann um das Thema Content. Ich habe mich da schon ein bisschen versucht, in dieses Hundethema einzuarbeiten, das wir einfach genommen haben, um da ein praktisches Beispiel zu haben. Ja, da sprechen wir dann über Content-Strategie und danach geht es weiter in Richtung Marketing, Link-Aufbau, also wie kriegen wir überhaupt auch Backlinks auf so ein Projekt. Da haben wir uns ja einen Interview-Partner mit dem Saša Ebach geholt, der da wirklich ein ausgewiesener Experte ist. Und am Ende kümmern wir uns nochmal um das Thema Content-Performance. In diesem Sinne, macht es gut und bis nächste Woche. Ciao! #00:32:40-3#

F: Bis nächste Woche! Tschüss! #00:32:41-0#

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