Core Web Vitals: Googles technische Ansprüche an eine Website

Google standardisiert seine technischen Anforderungen an Websites – in Form der Core Web Vitals. Aus unserer Sicht ein sehr transparenter Rankingfaktor, an dem jedes Unternehmen arbeiten sollte.

In dieser Podcast-Episode erklären wir, aus welchen drei Komponenten die Core Web Vitals bestehen – und warum so viele Unternehmen daran scheitern. Eine Folge über technisches SEO – einfach und verständlich erklärt.

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Die drei Komponenten der Core Web Vitals einfach erklärt 

First Input Delay (FID)

Jeder kennt es: Man klickt auf einen Link – und es passiert erst einmal nichts. Die die erste Verzögerung tritt ein, bis die andere Seite “antwortet”. Kommt es hier zu einer längeren Zeitspanne brechen bereits viele User ab, bevor sie die Seite überhaupt erreicht haben. 

Largest Contentful Paint ( LCP)

Hier geht es um die Zeit, die es braucht, bis das größte Element im sichtbaren Bereich geladen ist. Je schneller, desto höher die “Haltequote” bei den Usern. Auch das kennt man aus eigener Erfahrung. Man erwartet, dass bald alles geladen ist und kann bereits anfangen zu lesen.

Comulative Layout Shift (CLS)

Google sieht es als sehr nutzerunfreundlich an, wenn sich Elemente während der Ladephase bzw. der Interaktion verschieben oder bewegen. Etwa: Man ist auf einer Seite und für einen Banner wird der Content “auseinander gerissen”.

Darum sind die Core Web Vitals eine Herausforderung für viele Unternehmen 

Erkennt das Marketing den Bedarf?

Die Core Web Vitals sind eine Aufgabe für technisches SEO. Doch in vielen Unternehmen gibt es keine SEO-Manager. Marketing-Verantwortlich erledigen die SEO-Maßnahmen noch “nebenbei”. Hier liegt aber ein großer Fokus auf Keywords, High Performance Content und Linkaufbau. Technische SEO-Themen werden nicht gesehen. 

Erkennt die IT den Handlungsbedarf?

Viele Webagenturen und interne IT-Abteilungen sind zwar technisch sehr fitt, etwa was die Programmierung oder das Design angeht. Aber auch hier gibt es für technisches SEO keinen Ansprechpartner bzw. einen Verantwortlichen. Das Thema wird also auch von der IT nicht vorangetrieben oder auf den Tisch gelegt. 

SEO und Content aus einer Hand

Seit vielen Jahren arbeiten wir als SEO- und Content-Berater. Dabei vereinen wir technische Expertise mit einem Sinn für gute Inhalte. Ein Thema, das sich auch bei den Core Web Vitals wiederfindet.

Wir erstellen SEO-Konzepte, geben SEO-Kurse oder werden als Sparringspartner dazugeholt. Hier mehr über unsere Sichtweise auf erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung. Gerne können wir uns auch auf LinkedIn vernetzen.

LinkedIn Fabian Jaeckert 

LinkedIn Benjamin O’Daniel

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Wie ist deine Marketing-Situation?


Unsere Diskussion über die Core Web Vitals

Auf LinkedIn diskutieren wir mit unseren Hörerinnen und Hörern über unsere Themen – und damit auch über die Core Web Vitals.

Hier geht’s zum Beitrag von Benjamin über die Core Web Vitals.

Hier geht’s zum Beitrag von Fabian über die Core Web Vitals.

Tiefer eintauchen in SEO und Online-Marketing

In unseren Podcast-Folgen steigen wir häufig ins Detail ein und nehmen uns ein spezifisches Thema vor. Auf den folgenden Seiten schlagen wir eher einen großen Bogen und zeigen den Überblick. Etwa über Online-Marketing-Strategien, erfolgreiches LinkedIn Marketing, oder Beispiele für Content-Marketing.

Core Web Vitals: Unser Gespräch

B: Heute reden wir über die Core Web Vitals. Eine neue Metrik, die von Google kommuniziert wird und die auch bald ein Rankingfaktor wird, also ziemlich interessant. Ein bisschen techie-lastig, heute, aber ich gucke mal, wir kriegen das wie immer verständlich erklärt, oder Fabian? #00:00:34-5#

F: Ja. Lass uns mal gucken, ob das überhaupt so tech-lastig wird. Aber ich denke mal in der Einleitung werde ich jetzt wahrscheinlich ein bisschen mehr reden, wenn es erst mal um die Hintergründe geht, aber ich finde das hat auch einen sehr starken Viva und Content Ansatz. #00:00:47-4#

B: Absolut, total. Aber bevor wir jetzt schon direkt in die Diskussion einsteigen, lass noch mal kurz ein mal die Zusammenfassung. Was sind denn überhaupt die Core Web Vitals? Das sind ja drei Komponenten, die du sozusagen / um die es geht. Und die Google jetzt eben zusammenfasst, zu diesen Core Web Vitals. Du als SEO-Berater: Erklär mal, was ist das überhaupt? #00:01:06-6#

F: Also ich finde das Besondere daran ist, dass Google sich jetzt ein bisschen von der Ladezeit als solche entfernt hat und gesagt hat: Uns ist wichtig zu messen, was den User wirklich nervt, an einer Webseite. Und das sind diese drei Komponenten. Die erste Komponente, die heißt First Input Delay, das ist, könnt ihr euch so vorstellen, wenn ihr auf einen Link darauf klickt und es passiert erst mal nichts. Das kennt ja jeder. Ne? Man latscht irgendwo darauf, vor allem auch auf dem Handy, und dann wartet man bis sozusagen die erste Antwort wieder kommt, bis der Ladebalken anfängt, bis irgendetwas passiert. Ja? Und diese Verzögerung, die es braucht, zwischen ich klicke irgendwo darauf und es passiert was, das ist der erste Faktor, den Google misst, das ist diese First Input Delay. Die zweite Komponente heißt Largest Contentful Paint, das bedeutet, dass Google die Zeit misst, die es dauert bis der erste sichtbare Content geladen ist, also der größte, der größte sichtbare Content auf dem Bildschirm sozusagen. Weil das ist ja der zweite Pain, man möchte ja eigentlich Content sehen, man will ja sehen: Worum geht es auf der Seite? Man möchte den Content, den man erwartet, einfach ja, vor Augen haben. Und bis das geladen ist, die Zeit bis sozusagen der Hauptinhalt der Seite geladen ist, das ist der zweite Faktor, das ist die zweite Komponente. Und die dritte Komponente finde ich persönlich jetzt mit am spannendsten, das ist der Cumulative Layout Shift. Ja? Ich alter Ostfriese habe ein bisschen Probleme mit dem Englischen, mit der Aussprache, ist aber auch ein kompliziertes Wort. Und zwar geht es darum, dass Google sagt, verschiebt sich das Layout der Webseite. Also ohne, dass ich etwas gemacht habe. Ja, das kennt ihr vielleicht auch, wenn ihr auch oft auf so einer News-Seite, auf einer Nachrichtenseite seid, und ihr ladet den Artikel und ihr fangt an zu lesen und auf einmal springt die Schrift weg, weil irgendwo auf der Seite sich noch ein Werbebanner dazwischen geschoben hat. // Zum Beispiel. #00:03:05-0#

B: Schrecklich. // #00:03:05-1#

F: Ja? Super nervig. Oder auch, eigentlich klassisch ist auch der horizontale Scrollbalken auf dem Handy. Ja? Dass man nicht nur nach unten scrollt, sondern dass man auch so ein bisschen zur Seite wackeln kann, weil es im Layout irgendetwas zerschossen hat. Und das ist letztendlich die Stabilität des Layouts, also wie stabil ist das Layout, beziehungsweise negativ gesprochen, wie weit verändert sich das Layout während des Ladens, obwohl ich eigentlich gar nichts gemacht habe, sozusagen ja. So und das sind diese drei Komponenten. Also einmal die Ladezeit bis es überhaupt losgeht, dann die Zeit bis ich überhaupt etwas zu sehen kriege und das dritte ist: Verändert sich das während ich lese, verändert sich da noch irgendetwas im Layout. #00:03:48-0#

B: Ich finde das super spannend, diese drei Metriken, weil man die so als User ja auch, so im Alltag immer so mitbekommt, ne? Also denkst so: Ah das klingt interessant, da klicke ich jetzt mal darauf. Warten, warten, warten. Und in der Zeit passiert so im Kopf: Ach finde ich das eigentlich wirklich gerade interessant? Oder geht mir das jetzt so sehr auf die Nerven, dass ich warten muss, dass ich einfach auf das Kreuzchen klicke und weg bin? Obwohl der Content dahinter vielleicht cool wäre, aber alleine dafür, dass man halt so lange warten muss und sozusagen auf Zeitlupentempo heruntergebremst wird. Ja. Bei mir ist das total oft so, dass ich dann denke: Ach nein komm, lese ich doch nicht. Und das zweite finde ich auch, dieses: Ah wow, ich bin auf der Seite und dann ist irgendwie alles noch weiß, ja? Und man denkt sich so: Boah nein, ist das jetzt wirklich euer Ernst? Und das dritte, diesen Wackeldackel, den du dann so auf dem Handy hast, wenn dann so die Schrift irgendwie da so nach rechts noch herausbricht und du denkst dir so: Hey, nein, oh ich kann nicht, muss ich jetzt nach unten oder nach rechts scrollen? Und dann bist du so, ja irgendwie so ein bisschen / Komme ich mir vor wie auf einem Gameboy in den 90ern, so. (lacht) Das ist dann so ein bisschen: Zur Seite, nach unten, nach oben. #00:04:50-9#

F: Tetris. Website-Tetris. #00:04:52-5#

B: Und denkst dir so: Boah (stöhnt) genau, ich habe keinen Bock auf Website-Tetris. Also das hat Google ganz schön auseinanderklamüsert, // das stimmt. #00:04:59-2#

F: Das finde ich super, // ich muss sagen, ich finde das super geil. Also ich finde das total cool, dass Google das jetzt bewertet und das Spannende daran ist, finde ich auch noch als Ergänzung, WIE Google das bewertet. Und zwar sind das keine Messwerte, dass Google jetzt sagt: Wir testen jetzt tausend Webseiten jeden Tag, von uns aus oder so, sondern das sind ECHTE Felddaten. Also Google trackt ja ordentlich Daten mit und durch den Chromebrowser haben sie ja auch viele Zugriffe auf Daten und sie haben für die Messung dieser Core Web Vitals auch Daten genommen, die echte User generiert haben, während sie über die Seiten surfen. Ja? Also wenn man eine genug / Wenn die eigene Seite, wenn eure Seite groß genug ist und es genug Felddaten gibt, dann kriegt ihr diese Daten auch angezeigt und es zeigt sozusagen wie eure Nutzer, wie EURE User EURE Seite wahrnehmen. Und bei wie viel Prozent klappt es? Und bei wie viel Prozent klappt es nicht. Und diese Prozentzahl wird dann ausgegeben in Form von einem grünen, einem gelben oder einem roten Balken. Und das ist schon eine ziemlich, ziemlich geile Datenbasis muss ich sagen. #00:06:01-0#

B: Und wir haben ja schon mal in der Vergangenheit auch schon vor längerer Zeit eine Folge gemacht: Ladezeit als Ranking-Faktor, und das ist jetzt so ein bisschen die Weiterentwicklung davon, finde ich. Eben weil es auch wieder in diese / Es gibt ja so ungefähr, weiß ich nicht, über 200 Ranking-Faktoren, und das fließt da eben mit ein. Ne? Also du kannst sozusagen auch / Wenn du daran arbeitest, ist es sozusagen eine SEO-Maßnahme, weil du User-Arbeit und SEO-Arbeit, weil du eben dein Ranking damit verbessern kannst. #00:06:30-7#

F: Ja und es ist offiziell. Und es kommt auch nächstes Jahr, also 2021 soll das wohl irgendwie mit als Ranking-Faktor aufgenommen werden. Das heißt, man hat jetzt auch die Möglichkeit daran zu arbeiten und dann steht nachher auch besser da, abgesehen davon, dass man seinem User sowieso etwas Gutes tut, wenn man diese Dinge besser macht. #00:06:51-0#

B: Das gefällt mir überhaupt ganz gut, das ist so ein richtig transparenter Ranking-Faktor, wenn man so möchte, ne? Also es ist wirklich eine ganz klare Ansage, da und daran könnt ihr technisch arbeiten und das wird sich positiv auf euer Ranking auswirken. Also da merkt man auch ein bisschen, finde ich, wie Google so die ganzen Webseitenbetreiber erzieht, dahingehend irgendwie gute Websites zu bauen. Und für die User eben, ja gut erreichbar zu sein. #00:07:17-1#

F: Ja, kann man kritisieren aber ist im Prinzip auch kein schlechter Ansatz. #00:07:21-2#

B: Ja. Jetzt hört sich das alles ganz easy an, ja könnte man daran arbeiten, ne? Oder sollte man daran arbeiten, muss man daran arbeiten. Aber so einfach ist es leider nicht. Und darüber möchten wir jetzt noch ein bisschen diskutieren, oder ein bisschen sprechen. Erzähl mal, was ist denn der erste Punkt, der dir so durch den Kopf gegangen ist, bei diesem Thema? #00:07:40-1#

F: Ja das ist eigentlich etwas, was uns beide ja auch oft betrifft, wenn wir mit, keine Ahnung, Leuten sprechen, die sich um Webseiten kümmern oder auch die sich gar nicht so viel mit Webseiten auseinandersetzen, kommt eigentlich gar nicht so darauf an, sondern ist eher so eine generelle Sache, dass man sich nicht um die / Also es kommt darauf an, wie man die Webseite wahrnimmt. Und viele Leute nehmen die Webseite einfach am Schreibtisch wahr, mit einer guten Internetverbindung. So. Und das ist aber NICHT die Art und Weise, wie das die meisten User wahrnehmen und dann ist es eben auch nicht die Art und Weise, wie Google die Core Web Vitals bemisst. Ja? Denn die Core Web Vitals werden in der Regel nach einem mobilen Standard ermittelt, mit einer schlechten Internetverbindung. Wenn ich aber als Unternehmer oder als Marketer immer nur am Rechner sitze, mit einem großen Bildschirm, dann kriege ich diese Probleme ja gar nicht mit, das heißt ich bin mir gar nicht bewusst, dass ich diese Probleme vielleicht auch habe, wenn ich nicht jeden Tag diesen Test mache. Ja? Und das ist einfach / Und dann ist es oft sehr ernüchternd, wenn man dann diese Testdaten einfach mal sich mal anschaut. Und dann sagt: Boah krass, also das, bei uns ist ja super viel im Argen aber das habe ich so während der Arbeit ja gar nicht mitbekommen. #00:08:48-2#

B: Ja da musst du eigentlich sagen: So ich bin jetzt am Wochenende in der Pampa, gehe da gerade Wandern und bin wirklich irgendwo, JWD, Janz weit draußen. Und dann hole ich jetzt mal mein Smartphone heraus und surfe unsere Corporate Website ab. Und dann kriegt man sozusagen, wahrscheinlich würde ich sagen, ist man näher am User daran. #00:09:10-4#

F: // Das sind dann sogar im übertragenen Sinne Felddaten. #00:09:13-1#

B: Und dann wird es nämlich oft dann, ja bitter. Dann merkt man: Boah Wahnsinn, da lädt ja irgendwie gar nichts gerade, ja und dann ist das halt deutlich realistischer. Also finde ich gut, ne? Aber das Kernproblem ist, du sagst es, die Unternehmer haben das eigentlich gar nicht auf dem Schirm, weil die Verantwortlichen alle, von der Webagentur über Marketingleitung über Fachkräfte, ja eigentlich alle immer in ihrem Büro sitzen und von da aus die Webseite ansteuern. #00:09:39-3#

F: Ja, nimm doch mal das Beispiel Relaunch, wenn ich eine Seite neu mache, oder ein Redesign. Ja? Da sitzen alle da, großer Bildschirm oder große Leinwand und dann? #00:09:47-2#

B: Ja. // Und dann wird schön, dann wird schön geklickt, ja. #00:09:51-4#

F: Schauen Sie mal, wie toll das alles ist, ja, // genau. #00:09:51-7#

B: Und es sieht ja auch wirklich toll aus, aber es holt halt keiner sein Smartphone heraus. Oder, stell dir vor, die ganze Präsentation würde auf dem Smartphone laufen und gar nicht mehr über einen großen Bildschirm oder sonst irgendetwas, ne? #00:10:03-1#

F: Ja das wäre realistisch und ich würde da eigentlich auch darauf bestehen. Also ne? Dann würde ich sagen: Okay, wie viel mobilen SEO-Traffic haben wir? Und wenn der über fünfzig Prozent ist, würde ich darauf bestehen, die mobile Präsentation zu kriegen. Ja. #00:10:14-3#

B: Ja das ist das eine. Das zweite ist eben: Es wird technischer, merkt man ja schon, ne? Und die Frage ist ja eigentlich: Ja, wer hat das auch, ja inhaltlich sozusagen überhaupt auf dem Schirm? #00:10:27-3#

F: Ja es ist ein Problem, finde ich, was man nicht mehr so mit alten Bordmitteln lösen kann. Ich weiß nicht, wie ihr das da draußen wahrgenommen habt, in den letzten Jahren, wenn es um das Thema Ladezeit geht, aber diese Tests die Google da macht und die Ansprüche, die Google anlegt, die sind ECHT anspruchsvoll. Ja? Das ist etwas, da braucht man fachlich einfach Personal oder Ressourcen für, die damit auch umgehen können, die auch etwas daraus ableiten können, ja? Wie verringert man denn die Antwortzeit von einem Server? Ja? Das reicht es ja nicht einfach nur die Bilder klein zu machen und vielleicht irgendein Plug In zu installieren, das sind ja wirklich harte technische Fragen, um die es da geht. Oder auch wenn es um Cashing geht oder so, ja was wird denn da gecasht und was nicht? Und um Komprimierung und um was weiß ich was alles mögliche. Und da sind wir jetzt ja nur auf dieser Ladezeitebene. Jetzt kommt das Layout ja noch mit dazu. Da geht es ja auch um asynchrones Laden, da geht es um Fremdscripte die geladen werden, die nachträglich / Ja, diese ganzen Themen, das ist ja nichts, was zum Beispiel ein Abteilungsleiter jetzt technisch beantworten könnte, diese Fragen, ja? Und selbst ein SEO oder so, je nachdem wo er seine Schwerpunkte hat, hat seine Probleme, das fachlich kompetent beantworten zu können. Das heißt die Anforderungen sind einfach extrem hoch und auch wenn man mit einer Agentur zusammenarbeitet ist halt die Frage, ob es auch DA jemanden gibt, der das auf dem Schirm hat und der da Antworten auf diese Fragen liefern kann. #00:12:00-1#

B: Genau, der das überhaupt auf dem Schirm hat, ne? Das ist halt jetzt sozusagen eben auch noch mal die Frage – Merkt man überhaupt, dass man ein Problem hat und wenn man es merkt, kann man es auch lösen? Zumal ja finde ich, es ja auch echt diese Untiefen der Content Management Systeme gibt, oder? Also Shopify, WordPress, Typo3, Shopware, ja also die sind ja alle / Alle kämpfen ja mit ihren Content Management Systemen da draußen und die haben es ja auch noch mal so in sich. #00:12:30-0#

F: Die haben noch mal ihre Eigenheiten, ne? Da empfehle ich euch einen Test, den der Johannes Beus letztens gemacht hat, auf seiner Sistrix / Im Sistrix Blog hat er das veröffentlicht. Da hat er, weil sie vom Tool her selber auch wissen, auf welchem CMS welche Webseite aufgesetzt ist, haben sie sich dann für diese Webseiten und für die einzelnen CMS-Bereiche die Core Web Vitals abgefragt – die kann man ja öffentlich abfragen – und haben daraus eine schöne Analyse gemacht: Welches CMS performed denn im Durchschnitt wie gut? Und da sind sehr spannende Ergebnisse bei heraus gekommen, fand ich. #00:13:03-8#

B: // Erzähl mal. #00:13:05-1#

F: Da kam zum Beispiel // heraus, dass, WordPress ist ja das am häufigsten benutzte Content Management System, obwohl es ja eigentlich NUR ein Block System ist, und WordPress hat EXTREM schlecht abgeschnitten. Im Gegenzug zu zum Beispiel Typo3, was wir ja auch benutzen so, was aber natürlich ein bisschen schwieriger ist, zu konfigurieren, oder auch ein bisschen mehr schwierig ist zu konfigurieren. Typo3 hat sehr gut abgeschnitten, zum Beispiel. Ja? Und dann gibt es ja noch Cloud Lösungen zum Beispiel, wie Shopify, wo man jetzt sagen würde: Okay das ist ja eine / Da mietet man sich ja ein fertiges System und muss sich auch um einen Server und das Hosting nicht kümmern. So Shopify hat AUCH nicht so gut abgeschnitten. Ja und da kommt dann das Problem dazu, dass du ja bei einem Cloud System wie Shopify einfach auch keine Möglichkeit oder keine großen Möglichkeiten hast, an den Ladezeiten etwas zu tun, das heißt du bist da auch dann wieder an das System gebunden und musst damit leben, was du kriegst. Also das sind, wie du schon sagst, sehr durchwachsene, sehr durchmischte Anforderungen vor denen die Kollegen da stehen, oft. #00:14:04-6#

B: Und ich finde auch, also wir haben ja sowohl WordPress als auch Typo3, jetzt auf Seiten von uns im Einsatz und bei Kunden natürlich noch mal eine Vielfalt, also noch viel, sage ich mal, ohne Ende verschiedene Content Management Systeme. Und ja, was ich irgendwie immer wieder interessant finde ist, so WordPress, das ist immer mal so schnell installiert, hört sich da zumindest / Sage ich mal, dafür steht es ja oder dafür ist es ja bekannt. Aber wenn die Seite dann wächst, und dann hast du NOCH ein Plug In und hier noch ein Plug In und da noch ein Plug In, dann wird es halt echt unübersichtlich und kompliziert. Das ist ja überhaupt bei allen Systemen so, ja. Shopware hast du das ja auch,  da hatten wir erst kürzlich einen Fall. Also das finde ich, ist gar nicht so einfach zu managen. #00:14:48-9#

F: Nein überhaupt nicht, da muss man tief in die Technik einsteigen, was aber nicht heißt, dass WordPress ein langsames System an sich ist. Also man kann auch ein WordPress so aufbauen, dass es richtig fix ist. Bei Typo3 ist es so, dass viele dieser Vorrechenarbeiten vom System in der Regel automatisch schon mal gemacht werden, also es ist da schon ein bisschen weiter. Und deswegen, denke ich mal, sind die Werte auch bei Typo3 so gut, weil es eben vom Standard, so ab Werk einfach auch ein bisschen besser ist, in dieser Hinsicht. Aber wie gesagt, es kommt immer darauf an, wie man es einstellt und wie viel Energie und Zeit man hereinsteckt um es zu optimieren, oder wenn man es halt nicht macht, dann kriegt man halt schlechte Werte. Und das ist für jemanden, der sich da nicht tief in der Materie drinsteckt, mittlerweile fast nicht mehr umzusetzen. #00:15:33-9#

B: Also ihr merkt schon, da wird es echt kompliziert. Und jetzt nehmen wir noch ein drittes Thema dazu, nämlich was passiert da eigentlich im Content selbst? Ne, da wird ja sozusagen, so wie ich dich jetzt verstanden habe, werden ja auch so Störer oder Banner im Content auch durchaus abgestraft, also dass sage ich mal, da rutscht man eher auf orange oder auf die rote Ampel, als dass man noch schön im grünen Bereich bleibt. #00:16:00-8#

F: Ja ich finde da muss man so ein bisschen zweigeteilt argumentieren. Einmal gibt es klassische Layout-Fehler die für diesen, zum Beispiel, horizontale Scrollbalken sorgen. Die kann man einfach beheben. Ne? Also wenn man einen guten Grafiker, einen guten HTML Kollegen hat, CSS Kollegen, der guckt darüber und sagt: Ja alles klar, hier ist die Überschrift, die bricht nicht um, oder keine Ahnung woran es liegt. Ne? Das ist etwas, da kann man halt auch daran arbeiten. Aber wenn es so um so Störer und Banner und so weiter geht, die sind ja absichtlich da, dass die stören. Ja? Die nerven ja absichtlich. Und letztendlich sagt Google jetzt: Ja gut, dann mach das, aber dann kriegst du halt einen Ranking-Nachteil, wenn du solche Dinger einbaust. Ja ganz egal ob das jetzt / Das betrifft ja nicht nur die Tageszeitung, die dann irgendwelche Banner noch nachträglich laden. Das betrifft ja auch Leute, die noch Newsletter-Box irgendwo reinsliden lassen oder irgendwelche anderen Dinge noch machen, um zum Beispiel zu sammeln. Und da muss man sich auch überlegen, ob man das dann halt auch in Kauf nimmt, ne, diesen Nachteil im Ranking. Letztendlich ja auch diese schlechte User-Experience für denjenigen, der die Seite benutzt, im Gegenzug zu eventuell mehr Leads, die man darüber einsammelt. #00:17:11-0#

B: Ja ich finde schon alleine in dem Begriff Störer, ja den gibt es ja auch draußen in der Innenstadt so weit ich weiß, da bin ich jetzt nicht so der Profi, aber die Dinger werden ja auch Störer genannt, also diese Plakatdinger da, weißt du, die dann immer so auf der Fußgängerzone / Um die du so darum herumlaufen musst, die werden ja auch Störer genannt, glaube ich. Also es ist einfach / Es stört! Es steckt im Namen darin. (lacht) Finde ich logisch, dass Google sagt: Ne? Wer darauf verzichtet, der kriegt von uns einen Bonus. Aber ist natürlich schwierig, weil wie gehen wir damit um? Und darum würde ich sagen: Lass uns doch darüber jetzt auch sprechen. Also wie blickst du auf dieses ganze Thema Core Web Vitals, wie gehe ich damit als Unternehmen um? #00:17:58-7#

F: Als erstes finde ich, das liegt eigentlich auch ein bisschen auf der Hand, ist, dass man halt ein bisschen ehrlicher im Umgang mit seiner Webseite wird. Dass ihr schaut, falls ihr es noch nicht macht, ich denke viele von euch machen das schon, aber dass man sich generell angewöhnt die Webseite auch regelmäßig mobil zu checken, von zu Hause, von überall anders aus. Und das als Grundlage für die Bewertung von allem zu nehmen. Und dass man das nicht nur selber macht, sondern dass man auch seine IT und alle anderen Kollegen anspitzt, das doch bitte so zu machen. Und das zu überprüfen und sich regelmäßig durchzuklicken, damit man einfach ein ehrlicheres Bild der eigenen Webseite bekommt. Und einfach auch mit der Einstellung da heran zu gehen: Also wenn mich da irgendetwas daran nervt, kann ich davon ausgehen, dass es die anderen auch nervt. Ja? Das liegt dann nicht an meinem langsamen Handy oder an meinem schlechten Internet, sondern das geht den anderen ja AUCH so, weil auch viele andere Leute sind jetzt nicht mit dem allerneuesten Handy unterwegs und surfen alle mit LTE oder besser. Ne? Und einfach sich so diese Ehrlichkeit anzugewöhnen, ich denke das ist schon mal der erste Schritt. Und das wird auch für viele Optimierungen dann automatisch sorgen, die man anstößt. #00:19:07-7#

B: Aber eigentlich kann man da ja direkt noch einen zweiten und einen dritten Schritt gehen, oder? Wenn du, am Anfang hast du gesagt: Es ist alles genau messbar. Also Google schmeißt sozusagen dein Ergebnis heraus. Das heißt doch in der logischen Konsequenz könnte man daraus auch eine KPI machen, oder? #00:19:22-6#

F: Ja klar. Ja also ob man die jetzt dem eigenen Team sozusagen vorlegt und sagt: Ich würde da gerne besser werden oder der Agentur ist dann ja eigentlich auch egal. Ne? Man kann sagen: Okay wir stehen jetzt im Moment bei fünfzig Prozent und wir würden gerne bis Ende des Jahres auf fünfundsiebzig kommen. Und das ist dann das Ziel, auf das man hinarbeitet. Also für mich sind die Core Web Vitals, weil die eben auch so ausdifferenziert sind, für mich ist das keine Metrik, sondern das ist wirklich eine KPI, an der man arbeiten kann. #00:19:48-9#

B: Und das eben als Anforderung einfließen lassen und ich finde auch dieses / Wenn man als User über irgendetwas stolpert, ja dann kann man halt sagen: Ah ja okay, habe ich eigentlich keine Ahnung von oder oft stolpert man ja darüber aber nimmt das gar nicht so bewusst wahr. Aber dann halt wirklich sich zu sagen: Ey Moment mal, das schreibe ich mir jetzt gerade mal auf, das ist mir aufgefallen und das spiele ich jetzt weiter an die IT. Und dann ist natürlich immer noch die Frage, was die IT sagt. Ja? Ob es jetzt Inhaus-IT ist, oder eine externe Webagentur. Vielleicht sagt die auch einfach: Nein geht nicht. (lacht) Was machen wir dann? #00:20:23-3#

F: Ja also, weiß ich nicht. Wenn jemand mir sagt: Geht nicht, will ich natürlich erst mal wissen warum nicht, woran liegt es? Aus meiner eigenen Erfahrung muss ich jetzt sagen, technisch geht vieles, ja? Und die Ansprüche von Google sind zwar hoch, aber da steht auch immer überall ein Link daran, wo daran steht wie man es machen soll. Ja? Also da gibt es auch viele Informationen, die von Google geliefert werden, was man besser machen kann. Das ist natürlich immer eine Ressourcenfrage auch, oder? #00:20:51-7#

B: Ja genau, ich finde auch, dann geht man hin und sagt: Wie viel Zeit braucht ihr? Und das muss man halt klären. Dass das halt dann vielleicht nicht mal eben geht, ist ja okay. Aber dann muss man wirklich eigentlich ein richtiges Projekt daraus machen. Das ist technisches SEO als Teil der Suchmaschinenoptimierung insgesamt, das ist eine Optimierung der Webseite, und die dient dazu, besser zu ranken. Und das ist ein Projekt. #00:21:17-3#

F: Also von technischer Seite aus kann ich nur sagen, dass es halt auch Geld kostet. Ne? Dass man sich um eventuell eine bessere Serverinfrastruktur kümmern muss, die monatlich mehr zu Buche schlägt als das Paket was man vorher eventuell noch hatte, ich hoffe mal nicht. Das ist, wenn man halt bei einem Cloud Dienst ist, bei welchem auch immer, kann man oft schon viel machen, indem man in das größere Paket wechselt, weil dann mehr Ressourcen zur Verfügung gestellt werden, für das eigene Projekt. Aber die Entscheidung muss man halt auch mal treffen, ja also die Billignummer geht einfach nicht mehr, weil es halt mittlerweile nicht nur für den User wichtig ist, sondern eben auch für Google. Also das ist das eine ne? Aber das bezieht sich letztendlich auch auf das Personal, oder? #00:21:57-1#

B: Ja genau, also ich finde / Und man muss auch eigentlich vielleicht noch mal nachfragen: Wer in der IT hat denn wirklich die SEO-Kompetenz, oder wer beschäftigt sich denn da mit den Core Web Vitals? Das finde ich auch super wichtig. Einfach mal nachzuhaken und das Thema auch an die IT zurückzuspielen, weil die letzten Endes auch dafür verantwortlich ist mit / Ja, dass man DA zumindest keine Baustelle hat und es haben ja fast ALLE eine Baustelle damit. Also wie oft / Ladezeiten gehört ja auch, wenn wir eine Konzeption machen oder eine Strategie entwickeln, für SEO, das machst du ja oft im Vorbeigehen sage ich mal, ja dass du dir das anguckst (lacht). Und da ist eigentlich so gut wie nie der Balken auf grün, ne? Also eigentlich kämpfen alle damit. #00:22:42-8#

F: Ja aber dafür brauchst du halt auch jemanden, der SEO-Technik zusammen versteht und denken kann, ne? Und das haben wir ja auch beim Thema Relaunch schon festgestellt, dass das oft nicht der Fall ist und nicht vorhanden ist. #00:22:53-0#

B: Ja stimmt. Relaunch, eine schöne Folge, die man da auch noch mal erwähnen kann. Und wir haben auch einmal eine Folge gemacht: Typo3 versus WordPress, haben wir auch mal miteinander verglichen. Also das sind so zwei, drei Folgen, die ihr da auch euch noch mal hereinziehen könnt, wenn ihr wollt. Aber wir haben noch ein drittes Thema nämlich und das sind die Banner, ne? #00:23:12-4#

F: Ja, was sagst du denn dazu? Also wie würdest du denn jetzt vom / Gibt es eine content-seitige Lösung, wenn ich jetzt sage: Ich möchte auf Banner verzichten. #00:23:21-7#

B: Ja also erst mal finde ich generell / Was mir halt auffällt ist, dass manche Seiten einach echt überladen sind, mit Pop Ups und das ist so ein bisschen, weil sage ich mal, die Publisher sind da sowieso total schmerzfrei, ja? Da fliegen sowieso immer die ganze Zeit immer irgendwelche Banner irgendwo herein, aber auch in vielen Unternehmen. Da wird von oben noch etwas angefeatured, und von unten kommt auch noch und von der Seite kommt auch noch etwas hereingeflogen. Und bis ich da mal überhaupt auf einem Text bin, ja auf einem Satz, das dauert dann schon länger. Und dann ist der Satz vielleicht, oder der Einstieg vielleicht total allgemein. Also ich finde man kann ja auch theoretisch, und nicht nur theoretisch sondern auch praktisch, über einen ganz klassischen Text, also ja den User irgendwo hinführen. Und vielleicht auch zu einer Opt In Seite über einen internen Link weiterführen dann, da eine Argumentation aufbauen, anstatt mit verschiedenen Pop Ups immer zu arbeiten, die ja oft auch allgemein getextet sind. #00:24:19-9#

F: Also du würdest erst mal aufräumen. Und dann / // Und erst die Schrift, ja. #00:24:24-3#

B: Ja, erst mal würde ich aufräumen, genau. // Da fliegen drei, vier Pop Ups herein, sind die überhaupt alle nötig? Und zieht das vielleicht meine Gesamtperformance so herunter, dass ich mir eigentlich damit nichts Gutes mehr tue. Ja? Also muss ich da nicht vielleicht mir erst mal eine Priorität setzen und vielleicht nur einen oder zwei nutzen? Ja dann hat man ja schon fünfzig Prozent reduziert. Und das zweite ist dann wirklich: Wie kann ich im Text selbst geschickter argumentieren? Weil wenn etwas schnell lädt, dann ist es ein stinknormaler Text. #00:24:54-1#

F: Das finde ich ein total mächtiger Hinweis. Aber ich könnte mir vorstellen, dass der ein oder andere sagt: Ja, traue ich mich das? Ja? Also ich weiß durch das und das Element kriege ich X Prozent Leads oder Conversion Rate, oder so. Ja oft sind ja auch so Tools im Einsatz, die einem das dann alles vorliefern: Baue hier noch mal etwas ein, baue da noch mal etwas ein. Und jetzt sagst du: Schmeiß das heraus, argumentiere im Text, auf ein Lead-Format hin. #00:25:21-1#

B: Gut, wir sind ja keine Dogmatiker. Ja? Also // (unv.) #00:25:25-9#

F: Nein aber ich meine trotzdem // musst du ja einmal die Entscheidung auch treffen, oder? Und sagen: Ich gehe jetzt in diese Richtung. Aber was könnte man denn machen, um das so ein bisschen abfedern? #00:25:33-2#

B: Ein ganz klassischer Test. Also ich finde, wenn du halt seit einem Jahr irgendwelche Pop Ups darin hast, dann weißt du ja ungefähr, was du dir pro Monat oder pro Woche, was du da vielleicht an Leads bekommst, an Newsletter-Anmeldungen, oder so. Und wenn du das dann, das Element austauschst, dann siehst du ja eine Veränderung. #00:25:51-8#

F: Also testen. #00:25:53-0#

B: Ja absolut, testen. Und es erinnert mich gerade spontan an ein Projekt schon vor, ich sage mal, schon vor zehn Jahren, noch bevor wir zusammengearbeitet haben. Da habe ich so eine Print-Onlineredaktion aufgebaut und habe quasi auf der Webseite die Inhalte bestückt. Immer so: Was nehmen wir aus dem Printheft heraus, ja? Und wie packen wir das auf die Webseite? Und auf der Startseite war wirklich mittig der Newsletter, den wir da angefeatured haben. Und wir hatten immer so, ich weiß nicht, soundsoviele Abmeldungen in der Woche und soundsoviele Anmeldungen in der Woche. Wir hatten immer mehr Anmeldungen als Abmeldungen. Ja? Also der Verteiler ist immer weiter gewachsen. Und dann haben wir dieses mittige Feld genutzt um einen aktuellen Artikel anzufeaturen und nicht mehr um den Newsletter anzufeaturen. Mit dem Ergebnis, dass viel mehr Leute auf den aktuellen Artikel gegangen sind, aber sozusagen die Rate, die Anmelderate im Newsletter ist gekippt. Es haben sich dann mehr abgemeldet als wieder angemeldet. Ja, verstehst du? Und dann ist sozusagen, der Newsletter-Verteiler ist dann Stück für Stück geschrumpft, jede Woche so, ja? Und dann musste man sich halt entscheiden: Wollen wir jetzt mehr Leute auf dem aktuellen Artikel? Oder wollen wir, dass der Newsletter weiter wächst. So. Und // das / #00:27:09-7#

F: Und das war // im Content eingebunden, ne? Das war auch // nichts. #00:27:12-0#

B: Das war // im Content eingebunden, genau. Und das sind so / Das muss man halt drauf haben. Natürlich musst du dir die Zahlen angucken und wenn du so eine große Veränderung machst, dann musst du sozusagen, das auch überprüfen. Genauso kann aber auch passieren, dass ihr vielleicht von den vier Pop Ups drei herauswerft und merkt: Boah jetzt das eine, was wir jetzt noch darin haben, das geht jetzt aber richtig ab. Ja? Und das ist dann vielleicht auch mal eine Qualitätssteigerung. #00:27:37-5#

F: Cool. // (Das ist halt so?) / Ja. #00:27:41-1#

B: Ja, (das passt so?) // Das war jetzt so wieder, wie immer, aus der Lameng, spontan eingefallen. Ja, das sind die Core Web Vitals. Also Fabian, mach du mal Fazit. #00:27:52-4#

F: Ich soll Fazit machen. Ja haben wir ja schon gesagt, ganz zu Beginn, ne? Haben wir festgestellt, dass es eigentlich eine ziemlich coole Veränderung ist, oder eine coole neue Metrik, oder sogar eine KPI, je nachdem, wie ihr damit umgeht. Mit der man super arbeiten kann, weil es eben so user-zentriert ist, das finde ich das Schöne daran. Auf der anderen Seite aber ist es halt noch mal eine Schippe darauf, was die Anforderungen angeht. Also für mich sind die Core Web Vitals echt ein technisches SEO Projekt. Und das Ziel, wenn man daran arbeitet, ist es, besser zu ranken. Jetzt von der SEO Sicht aus her, ne? #00:28:25-2#

B: Ja absolut, so sehe ich es auch, ne? So viele Unternehmen sagen ja: Bei uns steht der Kunde im Mittelpunkt, also sagt eigentlich ja jedes Unternehmen, und dann sagst du: Ja bei euch, wenn der Kunde im Mittelpunkt steht, dann leitet sich daraus eigentlich schon ein Projekt für die Core Web Vitals ab. So. Weil dann der Kunde einfach glücklicher ist, wenn er auf der Webseite ist, und schnell geladen ist und nicht dieses Ding im Kopf anspringt: Ah nein, komm, ich klicke auf das Kreuzchen, ist mir doch nicht so wichtig. (lacht) #00:28:52-7#

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