Content Management: Wie du deine Inhalte online kriegst

Was ist Content Management? Welche Aufgaben fallen darunter? Und wer pflegt den Content ein?

Den Text auf die Website einpflegen – das klingt einfach.

Aber in der Realität entsteht hier sehr viele Probleme.

Man braucht redaktionelles Know-how, aber auch technisches Verständnis, etwa zum Umgang mit dem Content-Management-System, das genutzt wird wie etwa Typo3 oder WordPress.

Ein Redaktionsplan mit SEO-Fokus gibt Sicherheit, in die richtige Richtung zu arbeiten. Dazu kommt ein Gefühl für Design und Optik.

Wichtig: Auch für Suchmaschinenoptimierung spielt das Content-Management eine wichtige Rolle. Etwa weil interne Verlinkung ein wichtiger Rankingfaktor ist.

Das Kernproblem dahinter: Es gibt in Unternehmen häufig keine klaren Prozesse und keine Templates. Wir sprechen darüber, wie Content, SEO und Webentwicklung besser zusammenarbeiten können.

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Was gehört zu Content Management?

Unter Content Management versteht man alle redaktionellen Arbeiten in einem Content Management System (CMS). Also das Einpflegen und bearbeiten von Inhalten. Inhalte können Produkte sein, aber auch Texte, Videos und vieles mehr.

Ob auch Content Erstellung zur Arbeit gehört – dazu gibt es verschiedene Vorstellungen. Der Beruf an sich ist nicht klar abgegrenzt oder geschützt.

Häufig kümmern sich Content Manager, Content Marketing Manager oder Marketing Manager um das Content Management. Es ist Teil ihrer Aufgabe, Inhalte zu entwickeln und zu veröffentlichen. Man spricht hier auch von Content Produktion.

Reines Content Management hat einen starken technischen Schwerpunkt. Neben der operativen Arbeit geht es auch darum, das Content-Management-System in Zusammenarbeit mit der IT weiterzuentwickeln.

Auch Themen wie die Entwicklung einer Website Struktur, die Projektbetreuung eines Relaunchs oder Redesigns und die konzeptionelle Entwicklung von Elementen wie Landingpages stehen häufig auf dem Aufgabenzettel eines Content Managers.

Wer dagegen rein technisch eine Website betreut, hat häufiger den Beruf eines Adminstrators oder Webmasters.

Welche Content Management Systeme gibt es?

Der Markt für Content Management Systeme ist sehr zersplittert. Häufig hängen Unternehmen am Tropf ihrer Webagenturen, die auf bestimmte Systeme spezialisiert sind. Weit verbreitete Systeme sind zum Beispiel:

  • Typo3
  • WordPress
  • Drupal
  • Joomla

Bei einem Relaunch stellt sich oft die Frage, ob man bei einem bestimmten CMS bleiben soll oder nicht.

Wir persönlich sind sehr zurückhaltend, was einen Wechsel von Content Management Systemen angeht. Wir sehen bei unseren Kunden, dass dies sehr viel Zeit in Anspruch nimmt – und häufig nicht den erwünschten Erfolg einbringt.

Häufig ist ein Unternehmen auch eher unzufrieden mit der technischen Einrichtung des Systems – als mit dem System selbst.

Ein CMS-Wechsel hat auch häufig negative Auswirkungen auf die SEO-Sichtbarkeit, weil elementare SEO-Anforderungen nicht beachtet werden wie zum Beispiel eine korrekte Weiterleitung bestehender Seiten (URLs).

Was ist der Unterschied zwischen Content Management und Content-Strategie?

Content Management bezieht sich auf das redaktionelle Einpflegen von Inhalten. Bei der Content-Strategie dagegen geht es um die grundsätzliche Frage, welche Inhalte warum und wie entwickelt werden sollten.

Content Management ist also die operative Umsetzung. Und auch erst „am Ende“ im Prozess der Content Produktion.

Eine Content-Strategie setzt auf einer ganz anderen Ebene an. Hierbei geht es um Fragen wie: Wer sind unsere Kunden? Mit welchen Inhalten und Formaten wollen wir unsere Kunden erreichen und überzeugen? Welche konkreten Ziele verbinden wir damit?

Wir verbinden eine Content-Strategie immer mit einer SEO-Strategie. Hierbei werden zunächst Keywords recherchiert und daraus ein Content Plan entwickelt.

SEO Tipps aus der Praxis – für alle, die im Content Management unterwegs sind

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Content einpflegen: So kriegst du deine Inhalte online

CMS Möglichkeiten vorab klären

Als erstes muss du klären, welche Möglichkeiten du aktuell überhaupt hast, deinen Content einzubauen und zu gestalten:

  • Welche Layout Varianten sind vorhanden? Möglich sind z.B. Grid-Layout, Akkordeon, Infoboxen, Text-Grafik-Kombinationen, Formulare, CTA-Elemente
  • Welche Content-Formate kann ich umsetzen? Neben Blogartikeln gibt es z.B. Glossare / Lexika, Landingpages oder Produktseiten.

So kannst du bestehende Elemente verwenden, um euren Content zu gestalten. Wenn du merkst, dass dir wichtige Elemente und Formate fehlen, solltest du dies mit der IT oder eurem Webmaster besprechen. Kurzfristig kannst du deinen Content trotzdem entsprechend deiner Möglichkeiten planen.

Content Managment Grafik

Content Template entwickeln

Wenn du deinen Content gezielt auf Suchbegriffe optimieren möchtest, empfehlen wir die Entwicklung von High Performance Content. Das ist Content, der die Anforderungen der Suchmaschinen erfüllt und den USer von deinem Produkt bzw. Angebot überzeugt. High Performance Content ist modular aufgebaut und kann wie ein Template mehrfach verwendet werden.

Ein großer Vorteil von modularem Content ist, dass ihr Texte so entwicklen könnt, dass einzelne Textabschnitte auf Layout-Elemente „mappen“, also gezielt dafür geschrieben werden können. Dadurch wird die Text-Erstellung einfacher und der Einbau auch, da der entwicklete Content direkt ins Layout „passt“.

Content- und SEO-Prozess einrichten

Oft scheitert der Content-Einbau daran, dass es keine festen Zuständigkeiten gibt. Deshalb empfehlen wir, klar zu definieren, wer den Content einbaut. Optimalerweise wird der Einbau inhouse umgesetzt und nicht extern. Dadurch entfallen zeitraubende Zwischenschritte und das Content Management Wissen wird im Unternehmen verankert.

Über einen Content-Plan bzw. Redaktionsplan (siehe Grafik) kann eine SEO-Strategie direkt in den Content überführt werden. Dort steht, mit welchen URLs welche Keywords abgedeckt werden sollen und was dafür noch getan werden muss.

Weitere Fragen, die im Content-Prozess oft auftauchen:

  • Muss noch jemand abnehmen / freigeben?
  • Sind alle Grafiken drin?
  • Sind die internen Links gesetzt?
  • Wer hilft, wenn technische Probleme auftauchen?
Content Planung

Wir entwickeln SEO-Strategien für Unternehmen

Wir sind Benjamin O’Daniel (links) und Fabian Jaeckert. Seit vielen Jahren arbeiten wir als SEO-Berater und verbinden technische Suchmaschinenoptimierung mit Content Marketing.

Nach einem Website Relaunch wollten wir als Marke das Thema SEO angehen. Dafür haben wir uns gezielt Unterstützung gesucht. Benjamin und Fabian haben für uns ein SEO-Konzept erstellt, technische Optimierungen erarbeitet und eine SEO-Strategie mit einem Content-Fahrplan entwickelt. Vielen Dank für euren wichtigen Input.

Anja Horn
Digital Marketing Manager, Barilla Deutschland GmbH

Marketing-Verantwortliche in Unternehmen haben in der Regel sehr viel auf dem Tisch, z.B. das Content Management. Sie wissen, dass Suchmaschinenoptimierung relevant ist, aber es fehlt Ihnen an Know-how, Erfahrung und Zeit, die SEO Strategieentwicklung selbst zu übernehmen.

Hier steigen wir als SEO-Berater ein. Wir entwickeln für Unternehmen individuelle SEO-Strategien und stellen diese in einem Workshop vor. Zum Beispiel in Form eines SEO-Konzepts. Bei Bedarf begleiten wir die Inhouse-Verantwortlichen anschließend bei der Umsetzung.

Unser Ansatz: Wir teilen unser ganzes Wissen. Damit die Verantwortlichen in den Unternehmen nachhaltig besser in SEO werden. Auch in unserem Podcast besprechen wir zahlreiche Fachthemen in der Tiefe. Auf LinkedIn diskutieren wir mit unseren Hörerinnen und Hörern.

Gerne können wir uns zu einem SEO Kennenlernen verabreden (30 Min. Videokonferenz).

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Seit über zehn Jahren arbeiten wir als SEO-Consultants im Online Marketing. In unserem Content Performance Podcast sprechen wir mit Experten aus zahlreichen Spezialgebieten und Verantwortlichen in Unternehmen, wie Heads of Marketing, SEOs und Geschäftsführern. Im Podcast und auf unserer Website teilen wir unser Wissen aus dem Online Marketing.

Blog Marketing

Wenn es um Content geht, denken fast alle an Blogsysteme. Mit WordPress lässt sich relativ einfach Content auf die Website bringen. Allerdings ist das Content Management nach hinten raus sehr komplex. Zudem sind viele Verantwortliche in einem Hamsterrad gefangen, immer neue Inhalte zu produzieren. Ein erfolgreiches Ranking lässt sich so selten aufbauen oder gar verbessern. Mehr zu Blog Marketing.

LinkedIn Strategien

Viele Unternehmen entwickeln für ihre eigene Website umfangreichen Content. Eine wichtige Basis, um besser zu ranken. Aber der Content lässt sich noch auf weiteren Kanälen nutzen. Schließlich kostet es Zeit und Mühe, die Inhalte zu entwickeln. Zum Beispiel auf LinkedIn. Hier benötigt man eine sinnvolle LinkedIn Content Strategie. Mehr auch in unserem LinkedIn Workshop.

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