Quality Rater Guidelines von Google: Das könnt ihr daraus lernen

Die Google Quality Rater Guidelines sind ein sehr spannendes Dokument, das in der Suchmaschinenoptimierung eine immer größere Rolle spielt.

Der Google Algorithmus hängt zwar nicht von den Quality Rater Guidelines ab. Aber in den Guidelines zeigen sich Prinzipien, die Google wichtig sind.

Wir sprechen das rund 130-seitige Dokument Stück für Stück durch. Wir analysieren die Beispiele und ordnen es in die verschiedenen SEO-Disziplinen und Anforderungen ein.

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Drei häufige Fragen zu den Search Quality Rater Guidelines von Google

Was sind die Search Quality Rater Guidelines?

Die Guidelines sind interne Schulungsunterlagen für Google-Mitarbeiter. Sie sollen manuell die Qualität von Websites bewerten anhand eines Schemas. Das interne Dokument wurde vor einigen Jahren geleakt. Mittlerweile hat sich Google entschieden, es zu veröffentlichen. Die Guidelines werden regelmäßig aktualisiert – und sorgen dann für entsprechende Aufmerksamkeit in der SEO-Branche. Hier kann man das Dokument downloaden.

Was steht in den Quality Rater Guidelines drin?

Im Dokument wird zunächst grundlegend eingeordnet, im welchem Kontext Websites in der Suche stehen. Zentrales Thema: Trifft die Website die Suchintention des Users? Und: Wie gut ist der Content? Um die Qualität zu bestimmen hat Google das sogenannte E-A-T-Modell aufgebaut. Im weiteren Verlauf werden Websites beschrieben mit hoher Qualität, mittlerer Qualität und schlechter Qualität. Dies wird mit zahlreichen Beispielen hinterlegt.

Welche Rolle spielen die Guidelines im SEO-Alltag?

Aus unserer Sicht ist es elementar, die Search Quality Rater Guidelines zu verstehen. Es geht um eine grundsätzliche Sichtweise, wie Google seine Suche betrachtet. Alle Google Core Updates der letzten Jahre haben immer dazu gedient, die Qualität für den User zu verbessern. Wir verstehen uns als White Hat SEO. Heißt: Wir arbeiten mit Google – und nicht gegen Google. Unser Ansatz: Wir erschaffen wir das beste Suchergebnis zu einer Suchanfrage?

SEO-Sparringspartner für Marketing-Verantwortliche

Seit über 15 Jahren arbeiten wir in der Suchmaschinenoptimierung und im Content-Bereich. In unserer Beratung kombinieren wir diese beiden Welten: SEO und Content.

Wir beraten Unternehmen in Form von SEO-Konzepten und SEO-Sparrings. In unserer SEO-Academy erklären wir, wie man Suchmaschinenoptimierung im Alltag für sich umsetzt und in seine Arbeitsprozesse effizient integriert.

Genau das ist das zentrale Thema bei den Search Quality Rater Guidelines von Google: Die Content von Websites – auf der Content-Ebene und im externen Profil, das unter E-A-T zusammengefasst wird. Hier mehr über uns und unsere Referenzen.

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Quality Rater Guidelines von Google: Unsere Erfahrung in Stichpunkten

Warum wir die Quality Rater Guidelines wichtig finden

  • Glaskugel vs. Primärquelle
  • Algorithmus vs. Mensch
  • Eigene Kriterien vs. Kriterienkatalog

Drei Bestandteile & Episoden

Zweck einer Website

Fazit

  • User-zentrierte Denkweise
  • Webmaster tauchen nicht auf

Auch in diesen Folgen geht es um die Quality Rater Guidelines

Website Relaunch: Die 3 größten SEO-Fehler
Operation gelungen, Patient tot. Content Performance Podcast Folge 7.
SEO Traffic vs Social Traffic
Worin sich die beiden Kanäle unterscheiden und welche Folgen das für Content und Ziele hat. Content-Performance-Podcast .
Internationales SEO: So kurbelt man das Auslandsgeschäft an
Wir greifen die Fragen einer Hörerin auf. Der Content Performance Podcast.
Die zwei Ebenen von Content Performance
Warum unser Herz für Content Performance schlägt – und was es ausmacht.
SEO-Reporting: Was eine gute SEO-Auswertung ist
Was ist ein SEO-Report und wie sieht er aus?
Suchintention: Was wollen die User?
Wir erklären die Kategorien anhand eines Praxisbeispiels
3 Tipps, wie ihr mit Nofollow-Links umgeht
Eine Episode für alle, die für ihren Online-Shop oder ihr Portal Links aufbauen wollen.
EAT-Modell: Wie kompetent bist du?
Teil 2 unserer Serie über die Quality Guidelines von Google: Wir sprechen über das EAT-Modell
Page Quality: Wie gut ist deine Website?
Der dritte Teil unserer Serie über die Quality Guidelines von Google.
Suchintention: Wie ticken deine User?
Interview mit Johannes Beus von Sistrix
Zero-Click Searches: Wie gehen wir damit um?
Bricht jetzt der Traffic ein?
Longtail Keywords: Wie professionelle SEOs arbeiten
Mit welchen Tools kann man die Longtailbegriffe recherchieren, wie sehen Strategien aus?
Wenn der Staat immer auf Platz 1 steht: Das neue Gesundheitsportal des Bundes
Wie wirkt sich die Zusammenarbeit von Google und dem Bund auf die Suchergebnisse aus?
SEO 2021: Woran SEOs arbeiten
Wir haben uns umgehört und haben SEOs gefragt: Was steht 2021 an?
SEO lernen: Wie kann man SEO selbst umsetzen?
Viele Marketing-Verantwortliche wollen SEO lernen. Welche Lernmöglichkeiten gibt es?
Content Hub: Wann brauche ich für ein Keyword ein eigene Seite?
In der Podcastfolge erklären wir es anhand von Beispielen.

Quality Rater Guidelines von Google: Das steht drin

Benjamin: Heute besprechen wir die Google Quality Rater Guidelines. #00:01:06-0#

Fabian: Ja, finde ich total klasse. Dann musste ich mir das Dokument endlich mal reinziehen. Weil das ist ja irgendwie sowas, wo man so als SEO-Manager oder auch als Marketing-Team gern drum herumschleicht. Ach das müsste ich mir eigentlich auch mal durchlesen, was Google da genau geschrieben hat. Und dann macht man es trotzdem nicht, weil das irgendwie drei Millionen Seiten sind, durch die man sich durchwühlen muss. Ich weiß gar nicht, wie viele sind es eigentlich wirklich? Über 130 Seiten. #00:01:29-0#

Benjamin:  Mich hat das ja so ein bisschen an unsere Uni Zeit erinnert so, weißt du so mit so einem ausgedruckten, riesigen Text so und dann so mit Textmarker und daneben schreiben, so ein bisschen, weißt du, als du noch so für die/ für unsere Abschlussarbeiten in der Bibliothek zusammengesessen haben. #00:01:53-0#

Fabian: Genau und die doofen Juristen verstecken die Bücher immer. #00:01:55-0#

B: Genau und wir so, ich bin so müde, lass mal in die Mensa gehen (lacht). #00:01:58-0#

F: Ja erstmal irgendwas essen. #00:02:02-0#

B: Und danach so Kopf auf den Tisch und kleines Nickerchen machen und so, ne? Nein niemals, ne, bevor hier unsere Hörerinnen und Hörer einschlafen, fangen wir doch direkt mal besser an. Was sind diese Quality Rater Guidelines eigentlich? #00:02:20-0#

F: Ja, das sind Schulungsunterlagen von Google, und zwar für die Leute im Team, die die Qualität der Webseiten überprüfen. Also ich weiß nicht genau, ob das wirklich Festangestellte sind oder irgendwelche Studenten, die Google sich da eingestellt hat, wo wir beim Thema sind. Aber es gibt auf jeden Fall ein Team, was sich die Webseiten auf URL-Basis anguckt, die gerankt werden und die anhand eines  Schemas bewertet, die Qualität der Seiten anhand eines Schemas bewertet. Und dieses Schema, das steht in den Google-Quality-Rater-Guidelines, die waren früher Topsecret, ganz geheim und wurden dann geleakt sozusagen vor ein paar Jahren. Also ich habe die vor vier, fünf Jahren das erste Mal, glaube ich, bei mir auf dem Schreibtisch liegen gehabt über irgendwie Dreiecken und mittlerweile ist es so, dass Google die tatsächlich auch veröffentlicht hat und sagt, okay wir kriegen es sowieso nicht unter Verschluss ja, die sind jetzt halt eben öffentlich aber sie gehen damit jetzt auch nicht hausieren, ist so mein Eindruck, dass sie da jetzt da auch ganz aktiv darauf verweisen, sondern das ist eben immer noch das interne Dokument, was die Leute zu Schulungszwecken bekommen, die sich die Qualität der Webseiten angucken, und die das sozusagen manuell, menschlich überprüfen müssen. #00:03:34-0#

B: Das ist sozusagen jetzt nicht der Haupt-Algorithmus. Das läuft ja sonst alles per Algorithmus aber es gibt eben noch so ein Team, die sozusagen, wo Google offensichtlicher ja sagt, ja da lassen wir nochmal ein paar Menschen unsere Suchergebnisse angucken, und dass die sozusagen die Qualität bewerten. #00:03:53-0#

F: Ja das ist ja eigentlich. Ja also, wenn ich mir jetzt vorstelle, dass ich jetzt jemand bin, der sich nicht jeden Tag mit Google auseinandersetzt, ist das ja eigentlich ein ziemlich dickes Ding. Ja, sodass, wie Google, lässt Menschen drübergucken. Ich dachte, Google wäre eine Maschine. Ja also normalerweise ist es ja so, dass auch Google selbst sagt, dass es ein Algorithmus gibt, der Webseiten bewertet und der auch die Qualität bewertet. Das ist ja gerade das, die Kernkompetenz von Google, dass die das eben alles vollautomatisch machen und jetzt kommt auf einmal der Mensch mit in das Spiel. Das ist ja schon irgendwie auch was Besonderes. Und ich finde, auch gerade was das Dokument angeht, was es auch so spannend macht, ist das, Suchmaschinenoptimierung ist ja immer super viel Glaskugel-gucken ist und Rum-Raterei und es gibt nichts Konkretes von Google. Und hier hat man wirklich mal eine Stichwort- Primärquelle ja, aus dem Studium, wo man aus erster Hand, aus dem internen Google Dokument erfahren kann, wie dort gearbeitet wird, und dass die ja offensichtlich auch nur mit Wasser kochen. #00:04:57-0#

B: Genau das ist so das eine und ich finde es auch super interessant so aus der Sicht unserer Arbeit. Also man hat ja schon das Gefühl, dass viele SEOs oder generell, das Suchmaschinenoptimierung halt immer so betrachtet wird ja, da gibt es halt den Google-Algorithmus und wie kriegen wir den irgendwie gegamed, gehackt, keine Ahnung. Ja was müssen wir irgendwie/ woran müssen wir drehen damit halt der/ weiß ich nicht, der Robot vorbeikommt und darauf reinfällt. Ja oder keine Ahnung oder irgendwie was nicht sieht oder so. Das ist ja schon sehr viel immer das Thema früher zumindest gewesen und dann jetzt sozusagen/ klar also man kann natürlich darüber diskutieren, was ist dieses Google-Quality-Rater-Team. Was hat das überhaupt für eine Bedeutung intern aber alleine die Vorstellung, dass auf der anderen Seite kein Algorithmus ist, sondern ein Mensch. Ja und der Mensch, das schreibt Google ja auch in dem Dokument, der Quality-Rater, der soll sozusagen ein Website-Detective werden ja, also wie so ein Detektiv sich so eine Seite angucken und auch so ein bisschen nach seinem Gefühl oder nach bestimmten Kriterien so eine Seite zu prüfen und zu sagen auf der anderen Seite sitzt auch so/ wir haben uns ja schon ein paar mal so halt, sage ich mal, hat sich das bei uns eingeschlichen, dass wir gesagt haben ja, was würde jetzt dazu ein Quality-Rater sagen. Ja also nicht mehr, was würde da irgendein Algorithmus, wie würde der damit umgehen, sondern was wäre, wenn auf der anderen Seite wirklich ein Mensch sitzen würde und der würde halt einfach nur Daumen hoch oder Daumen runter machen so, ne? #00:06:30-0#

F: Ja. #00:06:30-0#

B: ich finde, das löst schon was ganz anderes aus. #00:06:32-0#

F: Das hat schon so ein bisschen die Arbeit verändert, ne, seitdem wir das jetzt gelesen haben oder uns auch intensiv damit auseinandergesetzt haben, finde ich schon. Aber ich muss ehrlich gestehen, dass ich da schon bisschen früher hatte das Gefühl, weil wenn man halt selbst viele Jahre schon als SEO dabei ist, dann weiß man, dass es einige Ereignisse gab, auch gerade, was die Google Core Updates angeht. Die bei  Google auch von Hand ausgelöst wurden. Ja also viele blaue Briefe für Link-Kauf. Die wurden ja sozusagen auch manuell ausgelöst, ne? Und soweit ich weiß, ganz früher mal, als die ersten Pagerank-Käufer abgestraft wurden. Da ging auch das Gerücht rum, dass das eigentlich per Hand von Google herausgesucht wurde ja, und dass die Leute sozusagen über eine große PR-Kampagne gebrandmarkt wurden, damit sie halt damit aufhören. Also Google ist seit jeher schon eigentlich auch ziemlich Hands-on dabei und mit viel Handarbeit dabei, das heißt, eigentlich wenn du jetzt sagst ja, das ist/ wir müssen die Maschine manipulieren und so. Das ist  auch richtig ja der erste Schritt ist natürlich oder war früher immer die Maschine zu manipulieren aber man muss immer auch im Hinterkopf haben, das auch jeder Zeit ein Mensch vorbeikommen kann und dir einfach die rote Fahne anklickt und sagt, jetzt bist du draußen mein Junge, ne? Also/ #00:07:52-0#

B: Ja. #00:07:52-0#

F: Das eine schließt das andere nicht aus, sagen wir mal so. #00:07:55-0#

B: Ja finde ich auch. Und der dritte Punkt so, warum wir das irgendwie wichtig finden ist irgendwie, man hat ja schon so, jeder hat ja so seinen eigenen Kriterienkatalog. Wir haben ja auch unsere, sage ich mal Erkenntnisse, die vor allen Dingen so, die wir so aus der praktischen Arbeit gewinnen. Wir machen was, beobachten das Google Ranking, sehen, okay das löst das aus. Ja aber dann nochmal so eine andere Perspektive, man hat statt den eigenen Kriterien so einen Kriterienkatalog, solche einhundertfünfzig Seiten oder wie viele es sind. Ja mit super vielen Beispielen auch und so. Das könnte man auch umgekehrt sehen, als wirklich ja, wie so eine Anleitung. Ja was können wir tun, was sollten wir tun und deswegen wollen wir das halt auch für euch hier die Hörerinnen und Hörer, die ja auch alle weiterkommen wollen mit ihren Projekten, wollen wir das einfach mal aufarbeiten. #00:08:45-0#

F: Vielleicht beschreiben wir da zuerst mal so ein bisschen, welche drei Aspekte wir uns sozusagen angucken wollen. Und beschreiben die vielleicht erst mal kurz. #00:09:15-0#

Das E-A-T-Modell

B: Ja genau. Das finde ich auch. Also heute steigen wir schon ein bisschen ein. Ja, also wir labern heute jetzt nicht nur herum irgendwie Meta-mäßig über die Google Quality-Rater-Guidelines, sondern wir sprechen heute auch schon mal so ein Thema an, was sehr wichtig ist, um überhaupt hereinzukommen und zu verstehen, warum Google das überhaupt macht und was so die Grundlagen dieser Guidelines sind.  Dann sprechen wir in der nächsten Folge über das EAT-Modell von Google. Anhand dessen ja, Google eben diesen Maßnahmenkatalog oder diesen  Kriterienkatalog für die Qualität an der Seite definiert für denjenigen, der das  überprüft.

F: Da wird da abgeprüft hinsichtlich der Expertise e, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Auf Deutsch, Trustworthy auf Englisch. Also eher t.  Und genau, das sind so diese drei Punkte. Also einmal ist derjenige fachlich sozusagen qualifiziert, hat er dann eine Reputation und kann ich dem vertrauen. Das ist so und das definieren wir auch nochmal alles aus. Da steht da, wie gesagt, auch alles genau drin, wie Google, was Google darunter versteht, und zwar bezieht das Google witzigerweise und das finde ich, das war so die erste Erkenntnis für mich eben auch auf den Autor der Webseite, ne, also/ oder Autor des Contents, wird der immer auf URL-Basis analysiert. Also wer hat den Content geschrieben. Der Autor. Daraufhin bezieht sich dieser Qualitäts-Check zum Teil aber eben auch auf den Main-Content und auch auf die Domain an sich. Also es gibt so ein Set an Dingen, die abgeprüft werden mit diesem EAT-Modell. Und was noch spannend ist, jetzt ohne zu viel vorweg zu greifen. Es gibt auch unterschiedliche Ansprüche an die Webseite, je nachdem welches Thema die Seite behandelt. Ja, es gibt ja jetzt in letzter Zeit ist ja viel über die Your money your life-Seiten gesprochen worden und die werden auch halt intensiv in dem Dokument nochmal angesprochen, weil Google das sehr wichtig ist, dass Seiten, die eine höhere Qualität brauchen auch anders behandelt werden. Und ja, aber ohne jetzt zu viel vorwegzunehmen. #00:11:38-0#

Page Quality: Die Bewertung der Quality Rater

B: Genau also das ist ein/ also Google sagt auch, sozusagen wir sortieren eine Page. Also wir geben der quasi so einen Quality, weiß ich nicht, Faktor, wenn man so möchte und das geht so von Lowest-Quality über Medium-Quality bis Highest-Quality, so richtig voll mit Beispielen und das ist super interessant. Wir haben uns ja auch diese Beispiele angeguckt. Ich weiß jetzt nicht, das sind hunderte von Beispielen und so ein bisschen suchen wir für euch ein paar Beispiele raus, die irgendwie, die wir besonders griffig finden so und diskutieren die mal. Ja also nur mal so schon zur Einschätzung, wenn Lowest-Quality ja, das ist für Google zum Beispiel eine gewaltverherrlichende Seite, eine Spam-Seite, eine Fake-News-Seite. Also der richtige Schrott. Ja so, das ist für die Lowest-Quality und bei Highest-Quality ja, da fällt auch schon mal so das Wort Pulitzer-Preis zum Beispiel ja. So, ne, das ist dann so Highest Quality. Ja, ja, die Seite hat auch schon mal ein paar Pulitzer-Preise gewonnen so, okay alles klar. Die versuchen so Seiten eben da einzusortieren und das ist, finde ich super spannend, damit sich jeder auch mal so selbst fragen kann, was für eine Qualität hat eigentlich meine Seite ja, aus Sicht eines Quality-Raters. Also das ist so ein bisschen das, was wir dann danach besprechen. Und das dritte Thema in den Quality Rater Guidelines, das wir besprechen, ist die Suchintention, ne? #00:13:07-0#

Suchintention

F: Ja genau. Also da haben wir ja auch schon mal eine Folge zugemacht zum Thema Suchintention aber das Spannende daran ist, dass Google das für sich nochmal ein bisschen anders definiert. Also ob man das jetzt für sich übernimmt. Das ist halt die Frage aber es ist nochmal so ein bisschen eine Google-eigene Sicht darauf, weil das ist ja auch spannend. Es ist ja sehr/ das ganze Dokument ist ja sehr User-zentrisch, ne, das heißt, Google definiert auch aus erstmal, was möchte denn derjenige haben und in welche Kategorie fällt denn eine bestimmte Suche. Und was muss dann die Webseite denn dann liefern, um in dieser Kategorien ein gutes Ergebnis zu liefern. Wir haben ja mal über transaktionale Begriffe gesprochen zum Beispiel oder über informationale. Also einmal eher so Richtung Kauf, einmal eher Richtung Ratgeber und Google macht das ein bisschen anders und ein bisschen ausdifferenzierter in dem Dokument selber. Und ja, das dröseln wir für euch auch nochmal ein bisschen auf und schätzen und ja, geplant ist, dass eben halt auch ein bisschen einzuordnen und einzuschätzen, was man dafür seine eigene Webseite halt auch herausziehen kann, ne, was für Strategien, was für Keyword-Strategien und so. #00:14:13-0#

B: Und da freue ich mich auch schon darauf auf die Folge, um mal so ein bisschen das auch nochmal abzuchecken, wie sich sozusagen das in diesem Quality-Rater-Guidelines-Dokument ja, sage ich mal, besprochen wird. Also das sind die  drei Folgen, die euch jetzt sozusagen in den nächsten drei Wochen erwarten. Aber wir haben euch auch schon jetzt was mitgebracht, und zwar ist das so ein bisschen die Basis für alles Weitere ja, also für EAT-Model, Page-Quality und so und da geht es um Purpose auf der Page, ne, schreiben die immer. Also so Zweck, Ziel, Aufgabe einer Webseite. Ja/ #00:15:17-0#

Das Ziel der Website

F: Na ja, also das zieht sich wirklich durch das ganze Dokument durch, dass der Quality-Rater erstmal feststellen muss, ob die Seite den Purpose also ja, ob der Purpose of the Page, ob der erfüllt ist ja, aber das ist immer so ein bisschen komisch erklärt. Also das ist nicht das Einzige, was da irgendwie ein bisschen komisch formuliert ist, also ob der/ weil der Sinn und Zweck der Webseite hängt immer davon ab, mit welcher Intention der Besucher auf die Seite kommt. Ja also man kann nicht einfach sagen, die Seite erfüllt ihren Sinn oder ihren Zweck, sondern es geht immer darum, was der Besucher denn für einen Bedarf jetzt hat. Ja und Google macht das/ ist ja ziemlich hart erstmal, wenn es so einen gewissen Schwellenwert gibt, der erreicht werden muss damit sich der Quality-Rater überhaupt die Seite weiter anguckt. So habe ich es zumindest verstanden. Also es gibt einen Schwellenwert, wenn der Purpose of the Page nicht erkennbar ist, also wenn die Seite keinen Sinn und keinen Zweck hat oder der einzige Zweck ist, Schaden anzurichten. Dann sagt Google, brauchst du die Seite gar nicht erst anzugucken, dann klickst du den Haken auf Lowest-Quality und dann gehst du zum Nächsten über. Ja also um das mal ein bisschen so abzugrenzen, also das ist für Google das wichtigste Kriterium, dass die Seite einen Zweck hat, einen Sinn hat und der irgendwie auch Sinn macht und sinnvoll und sinnstiftend ist. Ja und das ist jetzt so mal grob gesprochen aber viel spannender ist es ja eigentlich immer, wenn man das von der Content-Perspektive aus betrachtet oder ob die Seite wirklich hilfreich ist. #00:16:50-0#

B: Genau also das ist so ein bisschen das, was mir immer so ins Auge gesprungen ist, ne, dass die halt immer sagen, ist die Seite, ist die created to help Users ja? Also  immer, ist die hilfreich, ist die hilfreich. (Das hätte?) voll User-zentriert, ne, wie du gesagt hast. Ja und halt natürlich voll das Content-Thema, ne? Da geht mir natürlich als Texter so das Herz auf, wenn ich sage so, ach ja cool. Ja so, klar, hilfreichen Content zu machen ja, dass der User weiter kommt. Das ist ja genau, sage ich mal, meine/ das, was ich gerne als Content-Mensch auch mache so. Auf der anderen Seite, was ich wiederum super spannend fand, war so, du hast es auch gesprochen, so vom Zweck, vom Ziel einer Webseite, das so alle Zwecke, wenn man so möchte, gleichwertig sind irgendwie. Kannst du das nochmal erklären? #00:17:39-0#

F: Ja, also dass es nicht darauf ankommt, welches Thema die Seite hat. Ja, also das eine Wikipedia-Seite nicht wertvoller ist als eine Humor-Seite oder als eine Gossip-Seite oder als eine, was weiß ich was, Promiseite oder so, ne, sondern dass es immer darum geht, stell dir vor, der Besucher ist an Promis interessiert und richtet daran aus, ob die Seite hohe Qualität hat oder nicht. Ja und bewertet nicht aus seinem eigenen moralischen Baukasten heraus, ob es dir gefällt oder nicht, wenn du Promis nicht gut findest oder keine Lust auf Gossip hast, hat die Seite, die du dir anguckst trotzdem auch die Chance, die Highest-Quality zu erreichen in dem bestimmten Themenfeld, ne, also/ #00:18:25-0#

B: Also wenn ich jetzt Bock auf einen Witz habe, dann ist eine Humor-Seite exakt das, was ich haben möchte. Dann will Google mir die beste Humor-Seite liefern, ne, in dieser Kategorie Humor sozusagen und das kann dann eben auch Highest- Quality oder High-Quality durchaus sein und nicht ja, Humor-Seite, das ist ja billig. Ja so Wikipedia ist/ also man denkt so, weiß ich nicht. Manchmal hat man/ habe ich so den Eindruck, dass manche denken, ja da gibt es natürlich die Großen, weiß ich nicht, Spiegel-Online sage ich mal, ne? Klar stehen die vorne, weil, ne, die sind ja so stark und so, ne? Aber Google betrachtet das erst mal anders und sagt, ne, was für eine User-intention steckt dahinter und was ist dann das beste Ergebnis so, ne? Die sagen ja auch selber, eine Wikipedia-Seite ist jetzt nicht/ hat jetzt nicht eine höhere Qualität als eine Humor-Seite, sondern, ne, es kommt/ jeder in seinem Bereich sozusagen. #00:19:32-0#

F: Ja. Also das/ besonders merkt man das ja auch beim Thema Online-Shops und SEO, oder nicht. Etwa, wenn die nächste Planung für SEO-Maßnahmen ansteht. #00:19:35-0#

B: Ja genau, ne? Also die sagt/ das sagen sie ja auch, ne, to sell Products or Services ja, also wenn ich jetzt als User eine Kaufintention habe und ich möchte gerne was kaufen ja, dann ist ein Online-Shop auch das richtige Ergebnis dafür. Ja, also Google muss sich dann natürlich überlegen, welcher Onlineshop in dieser Kategorie oder in diesen Such-Kosmos ist das beste Ergebnis so für meinen User. Aber das heißt eben auch, dass man auch High-Quality sozusagen sein kann auch mit einem kommerziellen Hintergrund. #00:20:11-0#

F: Weil der Quality-Rater, der dann kommt, ja eventuell über eine transaktionale Suchanfrage kommt und die halt bewerten soll. Ja, da sind wir wieder bei der Such-Intention. Und wenn die Such-Intention transaktional ist, jemand also tatsächlich was kaufen will, dann geht es bei dem Shop eben dann darum ja, funktioniert da/ ist das Produkt, ist der Service gut und so weiter. Und daran bemisst sich das dann und nicht daran, dass der vielleicht, der Quality-Rater sagt ja, ich möchte hier keine kommerziellen Angebote sehen oder so, sondern der Besucher/ #00:20:44-0#

B: Genau. Also sie sind wirklich nicht, ne, wie du vorhin gesagt hast, nicht/ man sollte das nicht durch die moralische Brille betrachten, sondern Google guckt sich das rein funktional an so, ne? Und umgekehrt, wenn es jetzt eher informationelle Suchbegriffe sind, ne, so, klar dann muss man sich schon fragen, habe ich jetzt auch den hilfreichsten Content im Vergleich zu anderen. Das ist auch ein häufiges Thema in unserer SEO-Beratung, weil es letztlich auch eine Frage der SEO-Strategie ist. Ja und oft sieht man das ja, also bei den Heckenscheren, wo wir das gemacht haben, war das ja auch der Fall, wenn man sich dann die Suchergebnisse anguckt, dann sind bei den informationalen,  informationalen oder informationellen Suchanfragen oft so Ratgeberportale vorne. Ja aber die haben halt auch hilfreichen Content. Ich das finde ich halt super spannend, diese funktionale Brille also eine Wikipedia-Seite ist nicht/ hat keine höhere Qualität als eine Humor-Seite oder eine Shop-Seite.

Also das war echt so ein/ eigentlich nur so ein ganz kleines Kapitel am Anfang, ne? Und danach geht es natürlich noch weiter in die Tiefe, aber wo sie das hat eben am Anfang einmal aufstellen sozusagen und danach geht es sozusagen in die Tiefe, ne, mit dem E-A-T-Model, dass sie sich angucken ja, was ist das denn überhaupt dafür ein Creator of the Content ja oder wieviel/ was für eine Autorität oder wie vertrauenswürdig ist die Webseite so, ne?  Wie soll ich die Page-Quality bewerten. Sowas alles, ne? Und dann eben Suchintention nochmal. Aber dieser the Purpose of the Page, also der Zweck, Ziel, Aufgabe der Webseite, dass das so ein bisschen die Basis ist. Ja/ #00:22:36-0#

F: Ja und kann man da schon was draus schließen für seine eigene Webseite? Was für Konsequenzen hat das? Ich finde, also es ist ja immer die Frage so man liest sowas und sagt, ist ja alles schön und gut, was Google dazu sagt aber was bedeutet das für mich? #00:22:49-0#

B: Ja so, ne, viele Shops haben ja einfach/ klatschen unten einfach unter die Kategorieseiten für SEO noch den Content dran. Ja so, oben sind die ganzen Produkte und paff, unten kleben wir jetzt noch den Content dran. Wie würde das denn jetzt ein Quality-Rater betrachten? #00:23:10-0#

F: Ja es kommt darauf an, über welche Suchanfrage er kommt. Also wenn er über eine transaktionale Suchanfrage kommt, würde er sagen, was macht denn der Text darunter, den brauche ich gar nicht. Ich will doch was kaufen. Wenn der transaktional ist, interessiert es ihn überhaupt nicht, was da unten noch alles dran geklebt ist./ #00:23:25-0#

B: Ja, und bei informational würde er sagen, was suchen die Produkte da oben. #00:23:32-0#

F: Genau. #00:23:32-0#

B: Ich will doch den hilfreichen Content (lacht). #00:23:36-0#

F: Genau. Ja. #00:23:36-0#

B: Ne, also, ne? Und ich sage mal, 99 Prozent aller Online-Shops da draußen machen das so, dass sie den Content unter die Kategorien klemmen so. Also unter die Produkte sozusagen unten drunter für Google in Anführungszeichen, ne? Das wird ja dann auch immer als Argument gesagt ja, das machen wir ja für Google, ne? #00:23:58-0#

F: Das ist ja der SEO-Text. #00:23:58-0#

B: Genau, ne? Das ist ja dann auch immer nochmal so eine Frage, was möchte Google gerne und was klappt immer noch, ne, so? Ne, so klar/ #00:24:24-0#

F: Wir haben natürlich auch schon sehr gute Content Marketing Beispiele gesehen, wo Unternehmen das total schlau und cool gemacht haben auch rein optisch und gestalterisch und das hat auch hervorragend funktioniert. Ja und man muss sich ja auch immer fragen, wenn ich mit so einem Konstrukt irgendwo oben stehe und ich habe viele informationale Suchen und die finden nicht das, was Sie suchen. Dann habe ich trotzdem eine schlechte Content-Performance bei mir auf der Seite. Ja, also ich habe da nichts von da weit oben zu stehen, weil ich habe da meine 98 Prozent Abbrüche und das kann es ja auch nicht sein. Das will man ja eigentlich nicht in einem SEO-Report sehen. Ja, also da ist mir auch daran gelegen, dem User, der eine informationale Suche hat auch was zeigen zu wollen. Aber ich glaube, da steigen wir jetzt auch schon wieder ziemlich tief ein. #00:25:05-0#

B: Ja und das ist natürlich immer eine heiße Kiste dann, ne, wenn du schon sehr gut rankst und was machst du damit und wie gehst du damit um. Also da würde ich auch sagen, das ist eher schon wieder was für eine neue Episode. Aber das ist einfach nur so, um zu veranschaulichen, in welche Richtung da in den Quality-Rater-Guidelines darüber nachgedacht wird, ne? Und was ich eben auch super spannend fand, also um mal so, schon so einen Deckel darauf zu machen auf diesen Einstieg, wie User-zentriert Google ist. Ja? #00:25:34-0#

B: Es geht immer der User, der User, der User, der User. So und helpful, ne, es muss immer wichtig sein. Und für mich ist das ja auch klar also/ weil Google will ja letzten Endes, hat ja ein zentrales Produkt und das ist dieser Suchschlitz so ja und die wollen die besten Suchergebnisse da vorne haben. So, und wenn das nicht gegeben ist dann liefern sie ein schlechtes Produkt ab. Also wollen sie natürlich immer für den User das beste Ergebnis machen. #00:26:04-0#

F: Genau, die Quality-Rater optimieren das Google Produkt. Und wenn ihr euch die Quality-Rater-Guidelines mal durchliest, dann werdet ihr sehen, dass ihr selber als Webmaster da überhaupt nicht drin vorkommt. Ja, also die sprechen nicht über den Webmaster. Niemals, wenn, dann wird über den Autor geredet aber das muss ja nicht immer automatisch der Webmaster oder der Seitenbetreiber sein, sondern es geht wirklich darum, was der User auf der Seite bekommt. Das ist so ein Augenöffner, ne? Also das ist kein Rädchen drehen hier und Onpage optimieren da, sondern das Gesamtpaket muss für denjenigen stimmen, der sich die Seite anguckt und das ist ein ganz anderes Denkmodell. Mehr dann in unseren weiteren Folgen und auch in unserer Academy, unser Online-Angebot für ein SEO Seminar.

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