Internationales SEO: Mehr Leads weltweit

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Mit einer international optimierten Website baut man seine SEO-Sichtbarkeit in vielen Ländern aus und kurbelt so das internationale Geschäft an. Häufig in Form von Leads. Das ist allen Marketing-Verantwortlichen klar.

Aber was sollte man bei einer internationalen SEO-Strategie beachten? Wie geht man am besten vor – und wie kann KI dort richtig effizient helfen? Darüber sprechen wir in der Podcast-Episode und in diesem Beitrag.

In unserer SEO-Beratung sehen wir immer wieder, dass hier strategische, technische oder organisatorische Fehler passieren. Dabei haben deutsche Unternehmen im Ausland einen exzellenten Ruf – und könnten massiv von einer internationalen SEO-Sichtbarkeit profitieren.

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Kurz erklärt: Was ist internationales SEO?

Bei der internationalen Suchmaschinenoptimierung (engl. SEO) geht es darum, dass die Website in den Google Rankings der anderen Ländern aufzufinden ist und zu den passenden Suchbegriffen möglichst weit vorne steht. Denn Google hat in jedem Land seinen eigenen Index und spielt länderspezifische Suchergebnisse aus.

Wer also etwa in Frankreich zu seinen Keywords ranken will, der braucht auch eine französische Übersetzung der Website. Dem entsprechend wird die Website jedes Mal für ein neues Land gespiegelt. Dafür müssen die Keywords und der Content passend übersetzt werden. Auch die Sprachauszeichnung muss unbedingt korrekt gesetzt werden, damit Suchmaschinen verstehen können, welche lokalen Übersetzungen in welchen Ländern gerankt werden sollen. Hierfür ist das hreflang-Tag im Quelltext zuständig.

Für Unternehmen ist internationales SEO die ideale Möglichkeit, schnell und unkompliziert in neuen Märkten mit ihren Produkten und Dienstleistungen sichtbar zu werden und Klicks auf die Webseite zu generieren.

Internationales SEO: 3 häufige Situationen in Unternehmen

Keywords für Zielmarkt

Marketing-Strategien sind in der Regel Produkt-getrieben. Heißt: Eine bestimmte Dienstleistung oder ein bestimmtes Produkt soll häufiger in einem bestimmten Markt verkauft werden. Dementsprechend wollen die Marketing-Verantwortliche mehr SEO-Sichtbarkeit in dem Zielmarkt. In der Folge werden bei uns englischsprachige Keyword-Recherchen angefragt. Das ist verständlich. Oft stellen wir aber fest, dass auf der deutschsprachigen Website oft noch nicht systematisch SEO umgesetzt worden ist. Es fehlen also deutsche Keywords, die sich in der Website Struktur und im Content wiederfinden müssen. Daher empfehlen wir häufig, eine Keyword-Content-Strategie in der Heimatsprache zu entwickeln – um diese dann danach international auszurollen. Und dann auch in mehreren Sprachen.

hreflang-Fehler

Immer wieder stellen wir fest, dass die hreflang-Auszeichnung im Quelltext falsch implementiert worden ist. Das hreflang ist ein HTML-Attribut, das Google die jeweilige Sprach- und Länder-Variante der Website anzeigt. Die Folge: Die Website rankt nicht in den anderen Ländern oder rankt mit der falschen Variante. Die Ursache: Die eigene IT oder die Webdienstleister haben dies nicht auf dem Schirm. Da auch im Marketing oft keine Tekkies sitzen, sieht niemand den Fehler. Man wundert sich nur, warum so wenig internationaler Traffic auf der Website landet und entsprechend wenige Anfragen generiert werden. Hier haben SEO-Berater wie wir oder SEO-ManagerInnen eine typische Schnittstellenfunktion. Gute Anleitungen hierfür bieten auch Sistrix und ahrefs.

Anderer Wettbewerb

Eine saubere Technik, die richtigen Keywords, eine passende Website Struktur und hochwertiger Content sind die Basis für erfolgreiche Rankings. Aber gleichzeitig muss man auch klar sagen: Jedes Land hat seinen eigenen Wettbewerb. In den USA ist das Suchvolumen auf vielen Keywords deutlich höher – aber ebenso die Konkurrenz. Wer im Ausland keinen Namen und keine Bekanntheit hat, der hat es auch deutlich schwerer, auf Seite Eins bei Google zu landen. Umgekehrt: Wer bereits in der jeweiligen Branche oder im Marktumfeld im Ausland bekannt ist, hat sehr gute Chancen, entsprechend internationalen Traffic und Leads zu generieren. Oder man geht bewusst in Märkte, in denen der Wettbewerb noch gering ist.

KI-Prozesse in der Keyword-Recherche und Übersetzung

In unserer SEO Academy bieten wir ein eigenes Keyword-Tool auf GPT-Basis an. Hierfür haben wir ein CustomGPT mit einer Keyword-Datenbank verbunden, auf die auch viele Tools zugreifen. Das hilft auch in der Keyword-Recherche: Denn man kann über einen Prompt eine internationale Keyword-Recherche anstoßen. Auch eine Übersetzung funktioniert mit ChatGPT bereits auf einem sehr hohen Niveau.

Hier sehen wir für die Zukunft großes Potenzial. Denn die Lokalisierung der Keywords und die Übersetzung des Contents fehlten bisher oft die Ressourcen. Daher wird häufig nur auf den großen englischsprachigen Markt geschaut – nicht aber auf die vielen länderspezifischen Märkte in Europa.

Mit KI-Prozessen kann man in Zukunft sehr effizient auch in zahlreiche europäische Sprachen übersetzen – und entsprechend im dortigen Google Index ranken.

Für eine bessere Zusammenarbeit mit der IT

SEO Berater Fabian Jaeckert im Gespräch mit IT-Team wegen hreflang

„In unserem Beratungsprojekten sitzen sehr häufig auch die IT-Verantwortlichen für die Website mit in den Workshops. Aus meiner Sicht ist das extrem wichtig und wertvoll. Denn die IT hat sehr viele Projekte und Aufgaben auf dem Tisch.

Ich habe noch keine IT kennengelernt, die absichtlich eine fehlerhafte Implementierung der hreflang-Tags durchgeführt hat. Die Gespräche laufen immer sehr kooperativ – auch weil wir als unabhängige Berater Empfehlungen aussprechen, die dann intern umgesetzt werden. Wir sehen uns als Partner.“

Fabian Jaeckert, SEO Berater

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