SEO Berater: 5 Schritte, um den richtigen Berater auszuwählen

Es gibt zahlreiche SEO-Berater da draußen. Mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten, Preisen und Vorgehensweisen. Auch wir sind SEO-Berater – und gehen auf dieser Seite trotzdem einen Schritt zurück. 

Sie finden hier: Eine Anleitung, wie Sie den besten SEO-Experten für sich finden. Das können wir sein. Müssen es aber nicht. Die folgenden 5 Schritte helfen Ihnen dabei, jemanden zu finden, der zu Ihnen und Ihren Anforderungen passt. 

Wir, Fabian Jaeckert und Benjamin O’Daniel, arbeiten seit über 10 Jahren als  SEO- und Content-Berater. Hier einige Referenzen. In unserem Podcast teilen wir jede Woche Erkenntnisse aus unserem Arbeitsalltag.

3 Beispiele für eine SEO-Beratung

SEO-Strategie für ein Anlagenbau-Unternehmen

Ein Unternehmer eines 50-Mann-Betriebs im Anlagenbau will mehr Sichtbarkeit für die eigene Website. Darüber will er neue Kundenanfragen generieren. Ein Relaunch wurde bereits von einer Webagentur umgesetzt. Aber es kommen praktisch keine Anfragen über die Website. Hier würde eine SEO-Beratung ansetzen – zum Beispiel mit einem SEO-Konzept. Zunächst werden hierfür Keywords recherchiert – also die Suchbegriffe. Anschließend geht es darum, wo auf der Website die Keywords “verankert” werden, also in Form von Texten eingebaut. Wir setzen hier auf High Performance Content, der nicht nur Suchmaschinen, sondern auch Besucher und potenzielle Kunden überzeugt.

Suchbegriffe kategorisieren für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung

SEO-Sparring für einen Online-Shop

Ein Besitzer eines Online-Shops setzt seit vielen Jahren auf Suchmaschinenoptimierung. Früher stand der Shop gut in den Google-Rankings. Doch Stück für Stück hat sich das Ranking verschlechtert. Nach einem Core-Update sind die Besucherzahlen drastisch eingebrochen. Zu den Hauptbegriffen steht der Shop nur noch auf der zweiten oder dritten Seite. Es ist klar, dass eine Optimierung stattfinden muss. Aber was? Hier setzt ein SEO-Sparring an. Als SEO-Berater analysieren wir die bestehenden Rankings und den Content und geben konkrete Optimierungsvorschläge. Daraus leitet sich etwa eine Überarbeitung vieler bestehender Inhalte ab.

SEO-Kurs für ein IT-Unternehmen

Ein Marketing-Team eines Software-Unternehmens ist sehr umtriebig. Die Mitarbeiter entwickeln Content auf vielen Ebenen – von Blogs über Whitepaper bis zu Webinaren. Zwar hat die Website viele Besucher. Aber ein wirkliches Wachstum findet nicht statt – auch weil niemand sich wirklich mit SEO auskennt. Nach einer extern entwickelten SEO-Strategie entscheidet das Team, dass sich zwei Mitarbeiter tiefer in das Thema einarbeiten. Dafür besuchen sie einen berufsbegleitenden SEO-Kurs. So lernen Sie Stück für Stück, wie Sie im beruflichen Alltag SEO bei der Erstellung aller Marketing-Inhalte berücksichtigen und Erfolge messen und überwachen.

Schritt 1: SEO-Berater oder SEO-Agentur

SEO-Berater

Die Zusammenarbeit mit einem SEO-Berater hat Vorteile und Nachteile. Die Vorteile: Man wird persönlich beraten, von einem erfahrenen Spezialisten. Es geht in der Regel um die grundsätzliche Strategie, Maßnahmen und Vorgehensweisen. Die Nachteile: Erfahrene und gute SEO-Berater sind häufig ausgebucht. Für Projekte braucht es häufig eine Vorlaufzeit. Außerdem muss jede Strategie und Maßnahme auch umgesetzt werden. Hier sind entweder eigene Mitarbeiter oder weitere externe Dienstleister gefragt. Deswegen arbeiten viele SEO-Berater mit einem Netzwerk aus Freelancern, etwa für IT und Content. Viele Unternehmen wollen aber auch eigenes Know-how aufbauen. Hier sind SEO-Berater eine gute Wahl, sofern sie bereit sind, ihr Wissen weiterzugeben.

SEO-Agentur

Die Alternative zum SEO-Berater: Die Zusammenarbeit mit einer SEO-Agentur. Die Vorteile hier: Solche Dienstleister können meistens kurzfristig starten. Sie haben häufig junges Personal, das dann auch die Umsetzung der Maßnahmen übernimmt. Man kann also sehr viel abgeben, ohne sich tiefer mit der Optimierung auseinanderzusetzen. Die Nachteile: Viele SEO-Agenturen arbeiten häufig mit Jahresverträgen oder auch Zwei-Jahresverträgen – auch um selbst kalkulieren zu können. Man bindet sich also längerfristig, manchmal ohne eigentlich zu wissen, was gemacht wird. Die Preise reichen dabei von mittleren dreistelligen Beträgen bis hin zu fünfstelligen Monatsbudgets. Wobei die Preise im Einzelfall sicherlich nach oben hin offen sind.

Schritt 2: Einmalige oder dauerhafte SEO-Beratung

Einmalige Zusammenarbeit

Eine einmalige SEO-Beratung macht zum Beispiel Sinn, wenn man eine SEO-Strategie für sich entwickeln lassen will – als Startpunkt für eine dauerhafte Arbeit an der eigenen Sichtbarkeit. Auch SEO-Sparrings, bei denen man ein qualifiziertes Feedback auf seine Arbeit oder eine spezifische Analyse haben möchte, sind häufig einmalige Beratungspakete. Hinzu kommen themenspezifische Beratungspakete, wie etwa zum Linkaufbau oder zu technischen SEO-Themen.

Dauerhafte Zusammenarbeit

Viele SEO-Berater bieten auch eine dauerhafte Zusammenarbeit an. Meistens in Form von Stunden-Kontingenten, die man buchen kann, ähnlich wie es auch SEO-Agenturen anbieten. Die Stunden-Kontingente der Berater sind allerdings häufig in einem kleineren Rahmen, weil schlicht keine Kapazitäten vorhanden sind. Andere SEO-Consultants bieten auch gar keine Stundenkontingente an. Hier kommt es auf das Modell an. Eine erfolgreiche, dauerhafte Zusammenarbeit geht oft über viele Jahre.

Schritt 3: Abrechnungsmodell des SEO-Consultant klären

Festpreise

Manche SEO-Berater bieten Festpreise an. Eine Beratung zu buchen ist immer ein Risiko – weil man nicht weiß, was man geliefert bekommt. Der Vorteil von Festpreisen: Man kann klar kalkulieren, ob man bereit ist, das Risiko für diese bestimmte Summe einzugehen. Zu einem Festpreis gehört in der Regel auch immer ein klares Paket, das im Angebot beschrieben wird.

Stundensätze

Die meisten SEO-Berater arbeiten mit Stundensätzen. Hier gibt es ein sehr breites Spektrum. Aus unserer Erfahrung und Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen liegen viele Stundensätze zwischen 100 und 300 Euro. Entscheidend ist dann, mit wie viel Arbeitszeit kalkuliert wird, was wiederum von den Aufgaben und Anforderungen abhängt.

Schritt 4: SEO-Beratung vor Ort oder virtuell

Vor Ort

Die große Mehrheit der Verantwortlichen sucht nach einer SEO-Beratung vor Ort. Vor allem lokal orientierte Unternehmen arbeiten gerne mit ebenfalls lokal verankerten Agenturen zusammen. Auch um persönlich und spontan häufig zusammenzukommen. In den großen Städten wie Berlin, München, Hamburg, Köln gibt es zahlreiche SEO-Beratungen – die aber häufig auch überregionale Kunden betreuen. In kleineren Städten oder ländlichen Regionen gibt es dagegen häufig weniger Anbieter.

Virtuelle Zusammenarbeit

Eine andere Herangehensweise ist, sich eine passende SEO-Beratung zu suchen – und dabei den Ort nicht als Kriterium hinzuzuziehen. Wir selbst arbeiten mit allen unseren Kunden per Videokonferenzen zusammen. Das spart Reiseaufwand und Kosten, zumal wir Kunden in ganz Deutschland und in der Schweiz betreuen. Um sich eine Website gemeinsam anzuschauen oder etwas in einem Tool zu erklären, kann man seinen Bildschirm teilen. Aus unserer Sicht ist das auch “persönlich”. Aber eben nicht in physischer Form.

Schritt 5: Die zwischenmenschliche Ebene

Letzten Endes geht es auch darum: Kommt man überhaupt miteinander zurecht? Das findet man nur heraus, wenn man vorab miteinander spricht.

Aus unserer Sicht geht es bei einer SEO-Beratung vor allem darum, dass unsere Kunden das komplexe Thema “Suchmaschinenoptimierung” verstehen. Deswegen erklären wir sehr detailliert unsere Arbeit, auf dieser Seite, aber auch in unserem Podcast und auf Sozialen Netzwerken wie LinkedIn.

SEO-Beratung aus der Praxis: Ausgewählte Podcast-Episoden

Führung im Online-Marketing: Wie werde ich eine gute Führungskraft?
Der Content Performance Podcast mit dem Geschäftsführercoach Bernd Geropp. Ein Gespräch über Wertschätzung und Fairness im Arbeitsalltag.
Holistischer Content: Da findet man alles
Was holistischer Content ist – und wieso man ihn für Top-Rankings benötigt. Content-Performance-Podcast.
Gray Hat SEO
Die dunkle Seite der Suchmaschinenoptimierung. Content Performance Podcast
Wie wir in 5 Schritten ein SEO Portal entwicklen. Teil 1
Wir erklären in den kommenden Wochen Schritt für Schritt, wie wir ein suchmaschinenoptimiertes Themenportale aufbauen.
Bloggen in der Sackgasse – 5 Alternativen
Wir stellen 5 Möglichkeiten vor, abseits vom Bloggen in Content Marketing zu investieren.
SEO Tools
Spezialtools vs Allrounder
SEO-Konzept: Strategie-Beispiele
Wir sprechen über SEO-Strategien anhand von zwei konkreten Projekten
Keine Zeit für SEO? So bekommt ihr es trotzdem hin
Wie könnt ihr die Blockade lösen?
Suchbegriffe: 7 aktuelle Trends
Wir haben uns in die „Google Insights“ eingelesen
Lokale Optimierung: So sehen erfolgreiche Strategien aus
Wie geht man vor? Und wo liegen die Gefahren?
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Worum geht es?

Viele Berater und Beraterinnen hören unseren Podcast. Wie können SEO-Strategien für Berater aussehen? Welche drei großen Hürden müssen sie überwinden? Darüber sprechen wir in dieser Episode – und erklären eine Keyword-Recherche an einem Beispiel.

Für wen ist die Episode interessant?

Die Folge richtet sich – naturgemäß – an Berater, Trainer und Coaches. Aber auch alle anderen Solo-Selbstständigen und Angestellte werden viele Hürden entdecken, die sie ebenfalls haben.

Um was geht es in der Podcast-Episode im Detail?

Beraterinnen und Berater

  • Früher oft in Führungspositionen
  • Leben und arbeiten am Puls der Zeit
  • Bereit, sich auf Neues einzulassen
  • Können Online-Marketing schnell umsetzen
  • Website wichtiger Akquise-Kanal

Hürde 1: Bauchgefühl

Hürde 2: Abstrakte Begriffswelten

  • Berater leben in ihrer Fachsprache
  • Kunden suchen nicht nach Fachbegriffen
  • Kunden kennen die Lösungen nicht

Hürde 3: Begrenztes Zeit-Budget

  • Berater arbeitet beim Kunden vor Ort
  • Keine feste Zeit für Online-Marketing
  • Kein Budget eingeplant

Wie Berater in SEO einsteigen

Daten + Bauchgefühl

  • Bauchgefühl ist wichtig
  • Unterstützung durch Daten/Tools
  • Bsp. Suchvolumen von Keywords

Keywords aus Kundensicht

Tool-Set

  • Schwerpunkt auf ein Quartal
  • Passendes Tool-Set
  • 3-stellige Kosten im Monat

Nutzen/Mehrwert berechnen

  • Konstant neue Besucher
  • Konstant neue Anfragen
  • Ergänzung zu Empfehlungen

Transkription unserer Folge zu den SEO-Strategien für Berater

B: SEO-Strategien für Berater, Trainer und Coaches #00:00:05-8#

B: Jetzt sprechen wir erstmal darüber, wie Berater, Trainer und Coaches mit ihrem Content Suchmaschinen und Besucher überzeugen (lacht). Oder? #00:01:21-2#

F: Ja. Supercool. #00:01:22-2#

B: Ja machen wir. Aber vorher müssen wir erstmal klären, warum wir eigentlich jetzt eine Episode für Berater machen. #00:01:29-4#

F: Aus gegebenem Anlass. Aus Gründen. #00:01:32-1#

B: Erzähl mal! #00:01:33-7#

F: Ja wir kriegen ja auch manchmal mit, wer uns hört und sprechen mit Leuten auf Konferenzen oder LinkedIn und sind ja auch selber so ein bisschen eher die Berater und Coaches als jetzt eine riesen Agentur. Wir sind ja auch nur zu zweit – nur in Anführungsstrichen – und kennen einfach viele Leute, Coaches, Berater, Trainer, die unseren Podcast hören. Ja die sagen: “Ja boah, ich habe bei euch reingehört und ihr sprecht viel über Blog-Strategien, ich habe auch eine Blog-Strategie. Ihr sprecht viel über Konzepte und Content und ich ja, habe auch viel Content auf meiner Seite.” Und die fühlen sich einfach angesprochen, von dem, was wir machen und wie wir arbeiten. Und darum haben wir uns entschieden, jetzt mal einen spezielle, exklusive Folge jetzt nur für sie zu machen. Aber was nicht heißt, dass das was wir heute besprechen, nicht auch für alle unsere Hörer interessant ist. #00:02:23-4#

B: Absolut. Das sind ja so ganz unterschiedliche Berater, die sind in unterschiedlichen Feldern tätig. Ich sage mal, vom digitalen Berater über den Zeitmanagement-Coach, Prozessoptimierung, Strategieberatung. Aber es kann auch im Gesundheitsbereich sein. Ja also es gibt wirklich ganz unterschiedliche Tätigkeitsfelder und irgendwie merken wir halt, die teilen unsere Folgen oder schreiben uns eine Mail oder sind auch in unserem SEO-Workshop. Und die sind irgendwie/ ja die hören uns gerne. #00:02:58-6#

F: Ja wir sprechen ja auch oft über die Herausforderungen, die es auch in Unternehmen gibt, und oft sind diese Coaches Berater, die jetzt freiberuflich arbeiten, früher natürlich auch Führungskräfte gewesen in Unternehmen und kennen die Probleme halt genauso wie wir auch, die es halt oft gibt auf struktureller Ebene. Und haben sich eben auch gerade deswegen selbständig gemacht, weil sie schneller und agiler arbeiten wollen und schneller Dinge umsetzen möchten. Und wir arbeiten halt auch so. Wir meinen zumindest auch, dass wir Dinge relativ schnell auch angepackt kriegen und da sind die Ähnlichkeiten da. #00:03:32-8#

B: Ich glaube auch. Ich habe ja sowieso so eine Theorie, dass die Solo-Selbständigen, die Solopreneure oder Einzelselbständigen, dass die oft viel offener sind für Online-Marketing oder generell für dieses ganze Thema Digitalisierung als jetzt die großen Schlachtschiffe. Ja die großen Konzerne, die machen natürlich auch viel, ohne Frage, aber so als Einzelselbständiger kriegst du einfach sehr schnell auch was umgesetzt und spürst es dann auch direkt. Ja und irgendwie habe ich da so das Gefühl, dass da total viele irgendwie so am Puls der zeit sind. Und dazu kommt natürlich, als Berater ist es ja immer so, du bist halt immer Experte. Du bist immer auch einen Schritt weiter als deine Kunden, oder auch mehrere Schritte weiter. Es sind auch immer so wissbegierige Menschen. Und so ein Podcast ist halt nun mal auch so ein Medium für Leute, die halt gerne Wissen tanken. Ja, so. Die einen – weiß ich nicht – gucken halt viel Fernsehen, denke ich immer so, und die anderen hören halt gerne viele Podcasts (lacht). Also immer wenn ich gefragt werde: “Ey, wie schaffst du es eigentlich, die ganzen Podcasts zu hören”, dann sage ich immer “Ja ich gucke weniger Fernsehen als du”, ja? Und das ist halt oft wirklich so. #00:04:44-9#

F: Weniger Talkshows am Nachmittag. #00:04:46-9#

B: (lacht) Genau. Ja. Also irgendwie so. Irgendwie passt das. Haben wir das Gefühl. #00:04:51-8#

F: Genau, es passt einfach, ne? Man spricht mit irgendwelchen Leuten darüber und am nächsten Tag kommt die E-Mail und sagt: “Boah, ich habe das direkt ausprobiert und umgesetzt und es funktioniert für mich.” Und das passiert halt einfach öfter bei Leuten, die selbständig sind und das gerade mal eben austesten können, ne? Als wenn das noch durch drei Schleifen gehen muss, bevor das genehmigt wird und die Freigabe bekommt. #00:05:10-5#

B: Ja wahrscheinlich. Aber es ist so die Berater, Trainer und Coaches, mit denen wir so sprechen, die haben auch immer wieder so wiederkehrende Probleme, ja? Oder Hürden was das ganze Thema Suchmaschinenoptimierung angeht und da haben wir uns mal drei rausgepickt, über die wir jetzt gleich sprechen. Und natürlich wie immer auch so drei Lösungsansätze, wie man das einfach, ja wie man über diese Hürde rüberkommt. #00:05:35-4#

Themen aus dem Bauch heraus

F: Ja. Also prinzipiell muss man sagen, dass Berater und Coaches in der Regel schon echt weit sind im Online-Marketing. Weil deren Webseite ist natürlich deren primäres Vertriebsinstrument für sie. Das heißt die kümmern sich auch intensiv um ihre Webseite aber viele Entscheidungen werden oft aus dem Bauch raus getroffen. Gerade was so Content-Themen angeht, man kommt aus einem Kundengespräch und hat wieder ein Problem bearbeitet und dann wird darüber halt ein Blog-Artikel geschrieben. Was natürlich auch super sinnvoll ist, was so die Problemstellungen der Kunden angeht, was die Themen angeht, aber es steckt halt keine SEO-Strategie dahinter beziehungsweise keine Keywords. Man guckt sich das Suchvolumen nicht an, was jetzt, von einer anderen Sicht aus gesehen auch nicht unser Ansatz ist, dass man jetzt immer seinen Content auf Basis von Keywords unbedingt machen muss oder nur Keyword-Content schreibt. Aber so diese Verzahnung von Kundenthemen und Keywords, die man sich aus den Tools rausholt, oder man hat eine SEO-Strategie anhand derer man weiß, was die wichtigen Suchbegriffe sind. Das fehlt halt oft. Ja und dann werden Entscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen und der Blog wächst und wächst und die Themen wachsen, aber es steckt eben kein Plan dahinter. #00:06:54-0#

B: Ja stimmt. Also du hast ja oft als Berater so auf der einen Seite wirst du einfach weiterempfohlen und dafür brauchst du jetzt nicht unbedingt eine Webseite. Also primär, dass dich einfach ein Kunde weiterempfiehlt. #00:07:08-9#

F: Ja da musst du erstmal hinkommen. #00:07:10-5#

B: Aber da muss du erstmal hinkommen, genau. Und SEO ist ja dann wieder genau der andere Weg. Die Leute googeln und haben ein Problem und suchen dann eben nach einer Lösung und landen dann eben auf der Webseite von einem Berater. Und es ist halt ein anderer Weg, ja? Klar, bei einer Empfehlung da geht derjenige, der sozusagen überlegt, den Berater zu engagieren, geht natürlich auch auf die Webseite und guckt sich das an. Aber du hast halt eben über die Suchmaschinen eben so viele neue Besucher. So und das ist eben diese Stärke und das haben halt auch viele eben erkannt, na? Aber wie du sagst/ #00:07:41-3#

F: Ja SEO ist ein total wichtiger Kanal, ja. #00:07:44-2#

B: Ja. Aber wie du eben sagst, so aus dem Bauch heraus passiert da einfach viel. #00:07:47-6#

F: Ja und diese Berater bewegen sich oft in Keyword-Regionen, die, wenn man darauf Anzeigen schalten würde, einfach sündhaft teuer wären. Weil da natürlich oft große Beratungsunternehmen dahinterstecken oder es um Finanzthemen geht, oder keine Ahnung. Also diese Beratungsthemen die kosten bei Google-Ads oder bei Facebook natürlich auch richtig Kohle, wenn du da vorne stehen willst. Das heißt SEO, organisches Ranking, kostenlose Besucher – in Anführungsstrichen – sind natürlich super attraktiv für Coaches und Trainer da aktiv zu werden. Und viele wissen das auch und darum haben sie ja auch ihre Webseite und darum haben sie auch ihren Blog, aber was eben noch fehlt, ist manchmal so das SEO-Know-How und der Plan dahinter. #00:08:31-7#

Gefangen in Fachbegriffen

B: Ja. Ja das zweite Thema, was uns aufgefallen ist, ist dass viele Berater einfach in ihren Fachbegriffen, ich würde schon fast sagen, gefangen sind, ja? Also die sind natürlich Experten und die werfen halt mit Expertenbegriffen um sich, ja? Und dadurch entsteht halt aber so eine Situation, dass man halt ganz viele Begriffe nimmt, nach denen es eben kein Suchvolumen gibt. Ja also die Kunden kennen diese ganzen Fachbegriffe nicht unbedingt, ja? #00:09:06-0#

F: Vielleicht gibt es da sogar Suchvolumen, aber es sind die falschen Leute, die danach suchen. Weil das sind dann andere Berater, die da auch danach suchen, oder die IHK oder irgendwelche staatlichen Stellen. Aber es sind eben nicht die Kunden. #00:09:18-5#

Beispiel für Keywords

B: Ja. Also ein Beispiel, um das mal so ein bisschen plastisch zu machen, es gibt Berater, die sind auf das Thema Restrukturierung spezialisiert. Also sie machen Sanierungsberatung oder Restrukturierungsberatung, ja, von klein- und mittelständischen Unternehmen. Ja? Ist eine Handwerkerfirma mit zwanzig Mitarbeitern und steht kurz vor der Insolvenz und dann kommt ein Sanierungsberater rein oder ein Restrukturierungsberater und rettet den Laden. Ja, so. Dann gibt der Berater vielleicht auf seiner Webseite schreibt der rein: “Ich biete Sanierungsberatung nach der ISO-Norm 34567 an, ja? Und Restrukturierung von KMU. Aber kein Handwerker mit dreißig Angestellten gibt bei Google ein “Restrukturierung KMU”. Ja also da gibt es einfach so ein Loch, ja oder das ist so ein riesiger Graben zwischen diesem Fachbegriff und dem konkreten Problem, das der Kunde eigentlich hat. So und dadurch hast du dann halt eine Webseite, die aber eben überhaupt nicht angeschlossen ist – in Anführungszeichen – an diesen SEO-Traffic-Strom, der ihm Google halt liefern könnte. Ja und das ist total oft so, dass die Berater dann halt so in ihren Fachbegriffswolken so eben drin hängen. #00:10:43-8#

F: Ja und da unterscheiden sie sich eben nicht mehr so stark von klassischen Unternehmen, na? Das ist halt ein Problem, was viele Unternehmen haben. #00:10:49-0#

B: Das haben eigentlich alle, ja. #00:10:50-0#

F: Ja. Das dritte ist natürlich wieder ein softes Problem. Aber ein großes, oder? #00:10:57-5#

Keine Zeit für die Arbeit an der Website

B: Ja. Wir haben einfach keine Zeit. #00:11:00-4#

F: Kein Zigg. Meistens. #00:11:01-2#

B: (lacht) Ja. Also der typische Berater, der sitzt halt immer auch beim Kunden. Oder auf der Autobahn, ja? Und hört halt dann Podcasts. So, ja. So, wann – das kennt ja jeder Einzelselbständige auch – so, wann hast du denn Zeit, auch eben an deiner Firma zu arbeiten? Und dazu gehört eben dieses Thema Online-Marketing dazu, na? #00:11:26-4#

F: Ja SEO ist harte Arbeit und kostet viel Zeit. Hat auch einen hohen Impact, aber das muss man was dafür tun, und das wissen die Berater. Die Berater sind in der Regel sehr fleißig und arbeiten viel und lange, aber trotzdem hat man nur 24 Stunden am Tag, und wenn man dann Content produziert und sich um die Webseite kümmert, kann man halt kein Geld verdienen. Na? Das ist halt eigentlich das Problem. #00:11:50-5#

B: Ja. Und das ist aber nicht nur bei SEO so, dass es viel Arbeit ist, das ist generell. Die ganze PR und Eigenmarketing. Dieses ganze Thema kostet einfach richtig viel Zeit und die fällt dann oft hinten runter. So, und dann finde ich ist auch so eine Folge, um noch mal so einen Bogen zu spannen zu dem, was du vorhin gesagt hast, dann wuchert so eine Webseite. So, man macht dann mal wieder was und dann macht man mal wieder nichts. Oder? #00:12:17-1#

F: Ja. Ohne Plan, genau. Und dann kommt man in so einen/ also der Druck ist ja da. Weil die Webseite ist das primäre Akquise-Instrument und auch viele Berater, die schon einen großen Kundenstamm haben und oft empfohlen werden mit denen wir dann sprechen, die sagen trotzdem: “Ich weiß, ich muss an der Seite arbeiten, weil wenn es mal nicht so gut läuft, dann hab ich dann/ ich will mir auch noch ein zweites Standbein einfach aufbauen für mein Neukundengeschäft.” Ja das heißt, der Druck ist schon da, mit der Seite zu arbeiten und dann schreibt man halt Blog-Artikel, aber dann steckt man eben in so einem Hamsterrad drin. Über das haben wir ja auch schon oft gesprochen. Das Fass machen wir heute vielleicht nicht mehr auf und empfehlen eher nochmal eine andere Folge in unserem Podcast, da haben wir ja schon oft darüber gesprochen, inwieweit man mit einem Blog auch in ein Hamsterrad reinkommen kann und es nicht so eine sinnvolle SEO-Strategie ist. #00:13:07-0#

B: Genau das sind, kurz, die zwei Folgen heißen “Bloggen – Was bringt das?“, das haben wir relativ am Anfang unserer Podcast-Karriere gemacht und dann haben wir nochmal nachgelegt ein bisschen später “Bloggen in der Sackgasse – 5 Alternativen“. So heißen die beiden Episoden, plus unsere Seite zum Blog Marketing generell. #00:13:23-6#

F: Und da rutscht man dann rein, wenn man sich halt keinen Plan macht, sondern immer mal wieder was dran schreibt sozusagen. #00:13:30-1#

B: Ja und du hast halt natürlich auch dieses typische Problem, also dann hast du vielleicht als Berater ein Auftragsloch, ja und dann machst du halt Online-Marketing, ja? Dann kümmerst du dich um alles und dann zack, kommt der nächste Großauftrag, hast du wieder keine Zeit. Aber eben dieses ganze SEO das bringt halt nicht von heute auf morgen eine Top-Position, sondern da muss man halt kontinuierlich daran arbeiten, na? Und das ist halt echt die Herausforderung, die du da auch einfach als Einzelselbständiger hast. #00:13:58-6#

F: Ja oder also man hat immer Löcher oder Zeiten, in denen man mehr arbeiten kann, na? Aber ich finde, das Ziel sollte sein, dass man weiß, was man tut, na? Dass man irgendwie auch das Gefühl hat, das was ich tue, das wirkt sich dann in einem halben Jahr vielleicht auch aus auf mein Google-Ranking oder so. Und vielleicht schlagen wir den Bogen jetzt in unsere Lösungsecke mal rein. Wie kriege ich das denn hin, dass ich einen Plan dann vor mir liegen habe, wo – wenn ich mal Zeit habe – ich weiß, dass ich da auch halt in die richtige Richtung arbeite und nicht für die Tonne arbeite. Na und da finde ich als Erstes immer total wichtig, dass man sich einen vernünftigen Satz an Daten besorgt, auf deren Basis man eben so ein Konzept entwickeln kann. Da haben wir auch jetzt vor Kurzem jetzt eine große Podcast-Serie zu gemacht, wie man sich ein SEO-Konzept schreibt und entwickelt. Das kann ich auch nur empfehlen, sich das nochmal anzuhören die paar Folgen da. Weil wir da auch noch mal detailliert besprechen, wie man eben diese ganzen Vorbereitungen auch macht, das SEO-Audit. Und dann aber eben auf Basis von Daten, auf Keyword-Daten, sich ja den Schlachtplan zurechtlegt. Damit man weiß, okay, wenn ich jetzt den und den Content entwickle, dann greife ich Suchvolumen an, das für mich relevant ist, und was dann, wenn ich eine gute Position habe, eben auch dazu führt, dass Leute auf meine Webseite kommen, die sich für mein Produkt interessieren oder für meine Dienstleistung. #00:15:22-5#

B: Genau. Ich finde auch, das Plädoyer kann und darf nicht sein, dass man sein Bauchgefühl ausschaltet – das ist ja Quatsch, das ist ja gerade die Stärke, wenn man ein erfahrener Berater ist oder eine erfahrene Beraterin – sondern es geht darum, die Daten zu kombinieren. Die Keywords, was du sozusagen in der Keyword-Recherche machst, das ist ja dein Spezialgebiet, und das eben mit einer Bauchentscheidung zu kombinieren. Ja oder aus dem Bauch heraus kommt wahrscheinlich eine Idee und dann überprüft man es halt anhand von Tools, ob da halt auch ein vernünftiges Suchvolumen da ist. Na? Und nach was da noch gesucht wird in dem Umfeld. #00:16:00-6#

F: Genau, ja. Und dann hat man auch eine Priorisierung in seiner Arbeit. Dann kann man sagen, okay, ich arbeite jetzt erstmal an den großen Themen, an den schweren Themen, damit ich da schon mal Content habe. Und der kann ja auch weiterentwickelt werden, wenn mal wieder Zeit da ist. Aber dass man halt strukturiert innerhalb von einer Blog-Strategie, aber auch innerhalb von einer anderen Content-Strategie an seinen Themen arbeitet, wo eben auch Suchvolumen dahintersteckt. #00:16:30-5#

B: Genau, wo jetzt plastisch gesagt, nicht nur zehn Leute danach suchen, sondern tausend im Monat. So und dann macht es eben auch Spaß, da vorne zu stehen. #00:16:38-7#

F: Ja genau. Aber es gibt für diese Keywords ja auch noch, das ist ja jetzt einmal so die Sicht, die der Berater auf die Keywords hat, aber es gibt ja auch noch die Kundensicht. Oder nicht? #00:16:47-3#

B: Genau. Das ist auch der Punkt, ja? Also vorhin habe ich gesagt, die Berater sind oft in ihren Fachbegriffen gefangen und das ist dann immer auch ein echt schwieriger Switch, den jeder schaffen muss. Nämlich da dann wirklich zu sagen, nach welchen Begriffen suchen eigentlich meine Kunden. Also vorhin habe ich jetzt gesagt, Sanierungsberatung nach ISO-Zertifizierung oder so, ja? Oder Restrukturierung KMU. Was sucht denn der Kunde? Der Kunde ist vielleicht ein Handwerker mit zwanzig Mitarbeitern oder fünfzig Mitarbeitern und der hat das Problem, dass seine Kunden nicht zahlen. Ja das heißt, der gibt vielleicht bei Google ein “Zahlungsverzug”. #00:17:28-9#

F: Inkasso. #00:17:29-8#

B: “Kunde zahlt nicht – Was tun?”, ja? “Rechnungen offen”, ja sowas. Also der hat da ja ein konkretes Problem. Der guckt auf sein Konto und sieht halt okay, da kommt kein Geld mehr rein, ja? Also. Oder der gibt ein “rote Zahlen”, ja? Also, na? “Meine Firma schreibt rote Zahlen” – manche Leute geben ganze Suchphrasen, ganze Wörter, ganze Fragen direkt ein. Ja oder – das wäre dann schon wieder einen Schritt weiter – “Kontokorrent erweitern” oder so. Ja also der versucht sich dann irgendwie zu retten. Ja? Und DAS sind die Keywords. Da, das ist das Problem. Die Restrukturierung ist einfach nur die technische Beschreibung was danach stattfindet mit der Handwerksfirma. #00:18:16-8#

F: Ja aber danach erst. Das sind ja dann Begriffe ganz am Ende. Ja #00:18:17-8#

B: Genau, danach erst. Der weiß ja überhaupt noch nicht, was er eigentlich braucht. Ja sondern der hat einfach nur das Problem. Und diese, du kannst es jetzt noch weiter drehen. Also das erste Problem, wenn man von einer Customer Journey sprechen möchte, ja, das erste Problem sind dann offene Rechnungen, Kunde zahlt nicht. Dann geht es weiter eben, dass die Firma rote Zahlen schreibt, das Konto ist im Minus, bis dahin dass der vielleicht eingibt “Firma pleite”. Ja also der ist wirklich so ganz hart an der Insolvenz. #00:18:49-3#

F: Customer Journey in die Insolvenz. #00:18:51-3#

B: Das ist bitter, ja muss man echt sagen. Also aber es ist trotzdem so, dass die Leute in unterschiedlichen Situationen unterschiedliche Begriffe eingeben. Und das sind die Keywords, mit denen wir als SEO-Consultants arbeiten würden. Oder als Content-Menschen. Wir würden dann immer sagen, nach was suchen die da? Was sind die stärksten Suchbegriffe? Welche Suchbegriffe gibt es noch da drumherum? Und wie kann ich dann das abprüfen auf ein bestimmtes Suchvolumen und das dann eben auf meine Seite übertragen, damit ich dann vorne ranke, zu den Problemen die meine Kunden – in diesem Fall jetzt so eine Handwerksfirma halt – hat. Ja? Das ist jetzt einfach mal der Dreh, den jeder schaffen muss und das ist echt faszinierend, da ist meiner Meinung nach fast jeder betriebsblind. Das schafft man so gut wie nie, diesen Dreh hinzukriegen raus aus seiner Expertise, rein in den eigentlichen Kunden, der eben überhaupt noch nicht so weit ist. Und ja, das ist dann einfach die Arbeit. #00:20:02-0#

F: Ja. Also wir haben uns ja auch schon des Öfteren darüber beschwert, dass viele Kollegen oder überhaupt Online-Marketer sich zu sehr auf Tools verlassen und zu toolgestützt arbeiten und hier ist jetzt genau das Gegenteil, dass man sich irgendwie gar nicht auf Tools verlässt, sondern einfach nur aus dem Bauch heraus sagt: “Das ist mein Thema. Und ich weiß, was meine Kunden wollen.” Na? Und über das, wenn man schon keinen neutralen SEO-Sparringspartner hat, der einen begleitet, oder Feedback bekommt, dann kann man über Tools auf jeden Fall schon mal eine neutrale Übersicht sich schon mal verschaffen über die Themen. Und man kriegt da ja auch Vorschläge, welche Begriffe noch in diesem Zusammenhang gesucht werden und da hat man oft Aha-Effekte. Sieht: “Ach guck mal, stimmt. Das ist ja auch nochmal ein Thema. Und das findet ja vorher auch noch statt.” #00:20:49-7#

B: Ja. Ja! Und das Dritte, mit der Zeit – keen Zigg – was machen wir da? #00:20:56-2#

SEO-Tools

F: Keen Zigg? Ja wie gesagt, man muss sich halt irgendwie Schwerpunkte raussuchen, die man auch dann Monat für Monat abarbeiten kann. Na? Also wenn man wirklich überhaupt keine Zeit hat und auch wenig Luft zwischendurch, dann ja, geht es halt irgendwie darum, sich einen Tag oder so im Monat freizuschaufeln und an dem Tag dann aber auch wirklich konsequent und effizient zu arbeiten und nicht einfach nur irgendwas aus dem Bauch heraus zu machen. Und dafür braucht man einfach Tools und dafür ist es/ ich meine, wenn die Webseite der primäre Akquise-Kanal ist, und man darüber große Aufträge bekommt, dann muss man auch ein gewisses Budget dafür bereitstellen, dass man sich Tools mietet. Weil die kosten einfach Geld. Ja? Es gibt, soweit ich weiß, kein kostenloses Tool, wo man professionell sich dauerhaft eine SEO-Strategie mit erarbeiten kann. Das sind alles Tools, die liefern gute Daten und es kostet Geld, diese Daten zu erheben und da muss man sich mindestens einen dreistelligen Betrag im Monat zurechtlegen, um sich sein eigenes Toolset zusammenzustellen. Wir haben auch glaube ich mal einen SEO-Folge gemacht, oder eine Folge gemacht zum Thema SEO-Tools. Und da sprechen wir halt auch schon ein bisschen konkreter darüber, wie man sich sein Toolset zusammenstellt. Das kommt ein bisschen darauf an, welche Schwerpunkte man hat. Ob man eher einen Content-Schwerpunkt oder man in der Technik schon ein bisschen weiter ist. In der Regel sind diese Tools auch monatlich kündbar, also man muss das auch nicht drei Jahre durchschleifen, aber man sollte sich halt überlegen, was für einen Gegenwert hat es denn, wenn ich darüber bekannter bin durch meine Arbeit? Und dann kommt man ganz oft dahin, dass es sich lohnt, auch ein bisschen Geld für Online-Marketing auszugeben, auch als Coach, auch als Trainer. Auch wenn man nicht SEO ist in dem Sinne, macht es trotzdem Sinn, SEO-Tools zu benutzen. #00:22:43-0#

B: Ja. Also man entwickelt einmal ein Konzept für sich, ein SEO-Konzept mit Keywords, Suchvolumen und allem drum und dran, und macht sich dann einen ordentlichen Arbeitsplan für das Jahr und dann arbeitet man es Stück für Stück ab. Und eben nicht mehr dieses “Ich mache jetzt mal was” einfach so aus der Hüfte, so ja, und dann mache ich wieder gar nichts, sondern unsere Antwort wäre also, es gibt kein “die Berater haben keine Zeit” und fragen sich, ob sie da finanzielles Budget reinstecken sollen in Tools so. Ja? Das sind ja so die zwei Aspekte. Und die Antwort auf keine Zeit ist: “Mach dir einen richtigen Plan und dann kannst du es einfach abarbeiten” und das Zweite ist eben: “Du brauchst ein vernünftiges Toolset und die musst du aber nicht auf ewig durchschleifen, sondern die kann man sich dann eben auch mal dazu buchen.” Also ich weiß noch, in unserem Workshop hat auch ein Berater gesagt: “Ja okay, ich mache mir das jetzt für ein Quartal, leg ich mir das jetzt rein und dann erarbeite ich mir das, und dann kann ich ja auch das und das und das wieder kündigen.” So, ja? An Tools. Und so bekommt man da halt einfach einen vernünftigen Anpack. Und eben was du sagst, wenn man vorne steht, das hat einen unglaublichen Gegenwert, ja? Wenn ich da über Google Ads Werbung schalte oder so und ich zahle dann – weiß nicht – fünf Euro für einen Click, oder so, ja? Dann, so, ja? Oder, oder man kann ja auch/ #00:24:05-3#

F: Kann man auch ausrechnen na? Suchvolumen mal Clickpreis, dann weißt du, was du normalerweise ausgeben müsstest für deine Kundenakquise. #00:24:11-2#

B: Ja. Oder viele Berater halten ja auch Vorträge, ja das kostet auch Zeit. Anreisekosten und Vortrag vorbereiten und so. Also auch andere PR-Maßnahmen oder Marketing-Maßnahmen kosten auch alle Zeit und Geld. Und da muss man halt einfach abwägen und das Spannende ist wirklich, wenn man das sieht, wirklich an konkreten Beispielen von Beratern, die vorne stehen, was das dann einfach auslöst, wenn du dann auf einmal richtig Traffic hast auf deinen Seiten an dauerhaften Anfragen. Und das ist halt der Gegenwert. So und da ist halt oft, wenn man da einmal diesen Schritt gemacht hat und man sieht das, dass das passiert, dann hat man auch kein Problem mehr, da wieder Zeit zu investieren. Ja? Also weil man sozusagen den Gegenwert schon selber spürt, ja und das sieht man halt auf jeden Fall an Beratern, die schon weiter sind. #00:25:03-1#

F: Ja. Aber du sagst, es ist natürlich viel Aufwand, aber es gibt natürlich eine kleine Abkürzung, du hast es ja schon angesprochen. Wir bieten ja auch unseren Workshop an und da hat man die Möglichkeit, der wird ja auch von vielen Beratern und Coaches auch genutzt. Und da hat man die Möglichkeit, sich diese Basis schon mal selbst zu legen. Na? Da sprechen wir ja auch über passende Tools und wir haben ja auch schon viel Erfahrung in der Tool-Auswahl und im Toolset zusammenstellen und da geht es ja auch um Content und um Strategien. Also man hat die Möglichkeit, generell jetzt natürlich in unserem Workshop, wäre natürlich schön, aber generell auch in SEO-Workshops sich da in kurzer Zeit Know-how draufzuschaffen. Auf deren Basis man sich dann diese Strategie eben auch selbst entwickeln kann. #00:25:49-4#

B: Ja. Wir haben sogar eine Podcast-Episode über unseren Workshop gemacht, wo wir auch nochmal darüber diskutiert haben, dass wir den so aufbauen, oder so aufgebaut haben, dass die Leute das wirklich anwenden, die Tools und dass wir also wirklich an der Praxis arbeiten und nicht nur einfach -in Anführungszeichen – Wissen um die Ohren hauen. #00:26:08-6#

F: Ja das macht für mich aber auch ein Workshop aus, dass man auch mit etwas nach Hause geht, mit mehr nach Hause geht, als man da hingekommen ist. #00:26:16-0#

B: Ja. Gut! Das waren so ein bisschen die Probleme oder die Hürden, die viele Berater, Trainer und Coaches haben. Falls wir was vergessen haben, schreibt uns gerne eine Mail oder wir freuen uns auf ein Feedback. Oder einfach mal diese Episode an einen anderen Berater weiterempfehlen oder eine andere Beraterin, die vor ähnlichen Fragen steht. Würden wir uns sehr darüber freuen. Ansonsten würde ich sagen, hören wir uns nächste Woche, wa? #00:26:41-7#

F: Ja tun wir! Bis dahin! #00:26:43-5#

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