Warum ein SEO-Manager allein nicht ausreicht

Viele Mittelständler aus Maschinenbau und Anlagenbau wollen in SEO angreifen und so Ihre Reichweiten erhöhen und mehr Leads generieren. Dafür planen die Verantwortlichen häufig, einen SEO-Manager einzustellen. 

Wir denken: Ein guter Ansatz! 

In der Podcast-Episode diskutieren wir über falsche Stellenprofile, realistische Kompetenzen – und auch über Ressourcen, die man braucht, um in SEO langfristig erfolgreich zu sein. So viel vorab: Ein SEO-Manager allein reicht fast nicht aus. Wie kann man als Verantwortlicher vorgehen?

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Drei häufige Fragen zum Beruf des SEO-Managers

Was macht ein SEO-Manager?

Ein SEO-Manager kümmert sich um alle Belange der Suchmaschinenoptimierung. Das reicht von technischen Optimierungen über Analysen und Beauftragung oder Zusammenarbeit mit Content-Verantwortlichen bis zur Frage, mit welchen Maßnahmen das Unternehmen hochwertige Backlinks erhält. Der Beruf hat viele strategische Komponenten und ist häufig eine Schnittstellenfunktion zwischen Marketing, Vertrieb und Produktabteilungen.

Wie werde ich SEO-Manager?

Der SEO-Manager hat weder ein einheitliches Berufsbild noch eine  standardisierte Ausbildung. Es gibt die Möglichkeit Zertifikate durch Weiterbildungen oder berufsbegleitende Studiengänge zu erlangen. Die meisten werden SEO durch praktische Tätigkeiten, häufig in Online-Marketing-Agenturen. Ebenso häufig sammeln Marketing-Manager oder Content-Verantwortliche praktische Erfahrung in SEO und „rutschen“ in dieses Themenfeld hinein.

Wie viel verdient ein SEO-Manager?

Die Gehälter von SEO-Managern variieren stark. Generell gesprochen verdienen Inhouse-SEO-Managern in Unternehmen mehr als ein SEO in einer Agentur. Je größer das Unternehmen, desto höher in der Regel auch das Gehalt. Es gilt immer: Wer den Nutzen für das Unternehmen am besten kommunizieren kann, der hat auch bessere Chancen bei einer Gehaltsverhandlung. SEO sorgt messbar für mehr SEO-Traffic – und damit letztlich für mehr Anfragen, Verkäufe und Umsatz.

Unsere berufsbegleitende SEO Manager Weiterbildung

Wie kann ich als Marketing Manager oder Verantwortlicher für Vertrieb mir SEO-Wissen aneignen? Wie kann ich als Trainee oder Azubi zum SEO-Manager aufsteigen?

Dafür haben wir unsere SEO-Academy entwickelt. In einem Online-Kurs erklären wir Stück für Stück, wie man eine SEO-Strategie entwickelt, wie man mit SEO-Tools arbeitet, SEO-Maßnahmen plant und Content entwickelt oder beauftragt. In Live-Webinaren beantworten wir Fragen.

Die Online-Akademie ist so aufgebaut, dass man die Aufgaben während seines Jobs erledigen kann – und vor allem direkt anwenden kann auf das eigene Unternehmen. Mit zahlreichen Praxisbeispielen aus der operativen Suchmaschinenoptimierung. Gerne zeigen wir persönlich, wie die Academy im Detail aussieht.

SEO im Mittelstand: Das ist häufig die Ausgangslage 

Vertrieb und Marketing

Viele klassische Mittelständler aus Maschinenbau, Anlagenbau und verwandten Branchen sind sehr “klassisch” aufgestellt. Heißt: Ein Vertrieb mit vielen Außendienstmitarbeitern, die für Regionen und Produkte zuständig sind. Und ein schlankes Marketing, dass sich vor allem um Messen und Print-Broschüren kümmert – und obendrein um die Website. Viele Messen fallen durch Corona aus.

Website und IT

Die Website wird von der Marketing-Abteilung betreut, die in der Regel einmalig – und mit großem Abstimmungsaufwand – Texte erstellt. Auf der technischen Ebene steht fast immer eine externe Web/IT-Agentur bereit. Unsere Erfahrung: Diese Agentur sorgt allerdings nur dafür, dass die Website suchmaschinentauglich ist – also generell auffindbar. Eine Webanalyse findet nur sporadisch statt. 

SEO-Manager nicht vorhanden

Das hat aber mit Suchmaschinenoptimierung noch sehr wenig zu tun. Denn hier geht es ja darum, auf Basis einer SEO-Strategie gezielt und kontinuierlich die Sichtbarkeit zu erhöhen, mehr Besucher und auch Leads zu generieren. Wird dies erkannt, entsteht der Impuls, mit SEO-Beratern oder einer SEO-Agentur zusammenzuarbeiten. Oder sich im Haus selbst Kompetenzen aufzubauen – und in der Folge einen SEO-Manager einzustellen. 

Kompetenzen von SEO-Managern: Häufige Irrtümer 

Ein SEO-Manager ist kein Programmierer

Ein SEO-Manager braucht aus unserer Sicht definitiv Kompetenzen in der Webentwicklung. Er muss verstehen, woran und wie Programmierer arbeiten. Aber ein SEO sollte selbst nicht programmieren. Er ist eine Fachkraft im Online-Marketing. Dafür arbeitet er in Tools wie der Search Console, Google Analytics und Keyword- und Ranking Tools. Er arbeitet mit Content-Verantwortlichen und der PR-Abteilung zusammen. 

Ein allein gelassener Azubi wird nicht reichen

Ein weiterer Ansatz, der uns regelmäßig begegnet: Die Azubi-Strategie. Ein junger Mitarbeiter wird auf das SEO-Thema gesetzt und soll sich darum kümmern. Generell ein guter Ansatz. Allerdings muss auch sichergestellt werden, dass der Azubi einen Mentor hat, eine Person, die ihm operativ auf der Website und für das Unternehmen unterstützt. Diese Person ist im Unternehmen selbst nicht vorhanden. 

SEO Manager: Wie steht es um den Beruf? Unsere Diskussion auf LinkedIn

Auch auf LinkedIn haben wir die Folge zu SEO-Managern und ihren Aufgaben diskutiert – mit sehr großem Feedback. Der Tenor: Viele kleinere Unternehmen haben nicht die Möglichkeiten, ganze Teams aufzubauen. Auf der anderen Seite haben sich auch viele erfahrene Digital-Manager und Online-Marketing-Manager gemeldet, die alle berichten, dass sie einfach viel zu viele Aufgaben auf dem Tisch liegen haben.

„Viele Unternehmen scheitern bereits an der Stellenausschreibung“: Hier geht es zum LinkedIn Beitrag von Benjamin.

„Gesucht: Der Online-Marketing-Superheld!“ LinkeIn Beitrag von Fabian.

SEO-Beratung: Wir helfen, Kompetenzen aufzubauen

Seit vielen Jahren arbeiten wir als SEO-Berater. Wir erstellen SEO-Konzepte, geben SEO-Kurse oder werden als SEO-Sparringspartner dazugeholt.

Unser Ansatz: Wir geben unser Wissen weiter! In unserem Podcast geben wir Tipps und sprechen mit Suchmaschinenoptimierern aus der Praxis.

In der Zusammenarbeit entwickeln wir Strategien, zeigen aber auch, wie wir mit Tools arbeiten. Auch bei Stellenausschreibungen helfen wir. Wir freuen uns immer, wenn Unternehmen selbst Kompetenzen aufbauen.

Hier mehr über unsere Sichtweise auf erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung.

Übrigens: Gerne können wir uns auf LinkedIn vernetzen.

LinkedIn Fabian Jaeckert 

LinkedIn Benjamin O’Daniel

Wie arbeiten SEO-Manager in der Praxis? Unsere Interviews

Zwei weitere Bereiche, die für SEO elementar sind – und die man optimieren muss

Content

Oft gibt es in den Unternehmen niemanden, der sich um den Content kümmert. Also eine Person, die jeden Tag an Texten auf der Website arbeitet. Das können Produktseiten sein, aber auch Themenseiten, Whitepaper (Lead Formate) oder Blogartikel. Content ist ein zentraler Hebel für erfolgreiche Rankings. Denn nur wer hilfreiche Inhalte veröffentlicht, wird von Google auch vorne angezeigt.

PR

Ein zweiter wichtiger Erfolgsfaktor ist die Frage, wie bekannt das Unternehmen ist – und zwar im Netz. Es geht darum, ob man zu seinem fachlichen Thema eine Autorität ist. Oft stellen wir fest, dass das Unternehmen zu den Branchenführern gehört – aber im Netz praktisch nicht existent. Das muss eine verantwortliche Person ändern, die im Marketing oder in der PR-Abteilung arbeitet oder in der Geschäftsführung.

SEO Management aus der Praxis – Infos über unseren Verteiler

Du willst besser in SEO werden? Dann trage dich in unseren E-Mail Verteiler ein!

Dort geben wir Tipps, zeigen konkrete Beispiele und laden zu unseren Live-Webinaren ein. Erfolgreiche Strategien & aktuelle Erkenntnisse aus über 15 Jahren SEO-Beratung.



Online-Marketing – der Überblick

In vielen mittelständischen Unternehmen sind die Fachbereiche im Online-Marketing unklar. Deswegen folgende Tipps: Diese Aufgabenbereiche gehören zu Suchmaschinenoptimierung. Social Media: Warum LinkedIn für B2B interessant ist. Was alles zu einer Online-Marketing-Strategie gehört.

SEO ist nicht Ads

Suchmaschinenoptimierung und Ads haben eine große Gemeinsamkeit: Die Suchbegriffe. Danach hören die Gemeinsamkeiten aber auch schnell auf. Ein Ads-Manager hat im Alltag komplett andere Aufgaben zu erledigen als ein SEO-Manager. Mehr dazu: SEA vs. SEO.

Der SEO-Manager und seine Kolleginnen und Kollegen – unser Gespräch

Benjamin: Heute sprechen wir darüber, wie man SEO-Teams aufbaut – und warum ein SEO-Manager allein nicht ausreicht. Und zwar haben wir da auch so einen, uns überlegt, wie immer aus der Praxis heraus aus den letzten Jahren, haben wir ja auch mit vielen klassischen Mittelständlern zu tun. Und um die geht es jetzt in dieser Folge mal. Und da möchten wir mal skizzieren, was man an Personal braucht. #00:00:42-0#

Fabian: Ja, deswegen müssen wir zu Anfang so ein bisschen eingrenzen. Also alle, die jetzt schon in Vierzig-Mann Online-Marketing-Teams arbeiten, für die ist das bestimmt genauso spannend, heute auch mal zuzuhören, aber es ist tatsächlich so, dass wir heute gerne über Unternehmen sprechen möchten, die da noch ein bisschen am Anfang sind. Die vielleicht erst einmal einen SEO-Manager einstellen wollen. #00:00:58-0#

B: Genau. Es sind einfach saumäßig viele Unternehmen immer am Anfang. Das ist ja auch kein Geheimnis. Und um die geht es jetzt. Wie baue ich da jetzt wirklich ein Team auf? Weil das jetzt uns auch, ja, häufiger begegnet ist. Und da möchten wir unsere Erfahrungen mit Euch teilen. #00:01:14-1#

F: Ja, wir kommen oft in die Unternehmen rein, und dann ist es so, dass es dort keine eigenes Online-Marketing-Personal gibt. Oft ist es so, dass die Unternehmen sehr vertriebslastig sind, einen starken Außendienst haben. Und das Marketing heißt dann auch oft nicht Marketing, sondern ist die Werbeabteilung. Und die macht Print und Messe. So. Ein SEO-Manager ist da nicht vorhanden. #00:01:33-9#

B: Genau. #00:01:33-8#

F: Das ist so das Standard-Setup, was man halt oft so vorfindet. Besonders finde ich so in B2B, Anlagenbau, Maschinenbau, aber auch vielen anderen Unternehmen. Starker Außendienst, der viel unterwegs ist, viel im Auto sitzt und beim Kunden ist und, genau, das Marketing, das eher klassisch aufgestellt ist. Und dann die Marketing-Manager, die dann vielleicht sozusagen das Internet noch nebenbei machen. Und dazu gehört dann auch die Suchmaschinenoptimierung. #00:02:02-5#

B: Das ist es nämlich. Also das ist nicht so, dass da nicht der Wert des Internets auch erkannt wird. Sonst würden wir ja nicht mit am Start sein. Sonst würden wir ja nicht mit den Kollegen aus dem Marketing sprechen. Nur es ist halt kein eigenes Personal dann dafür da. Und wie du sagst, dann macht das der Marketing-Manager, irgendwer macht das dann selbst, hat da so alle Fäden in der Hand. Und es ist natürlich auch so, dass oft Agenturen ins Spiel kommen, die dann ausgelagerte Teilbereiche einfach bearbeiten. #00:02:29-3#

F: Der klassische Teilbereich ist eigentlich immer die Webseite. Also dafür gibt es auf jeden Fall immer irgendeine Web-Agentur, die sozusagen die Webseite und den Relaunch und so was macht. Über Relaunch und SEO haben wir ja kürzlich auch eine Folge zu gemacht. Aber wir sprechen jetzt wirklich über das Online-Marketing-Personal rund um den SEO-Manager. #00:02:46-3#

B: Inhouse. #00:02:46-8#

F: Und da/ Inhouse. Ja, also es geht nicht darum, dass man jetzt noch eine Agentur hat, oder eine SEO-Agentur oder SEO-Berater oder sonst irgendwas, sondern Inhouse-Personal für das Online-Marketing. Das fehlt. Das ist sozusagen die Ausgangslage. Und dann geht es darum, ja, okay, wir bauen jetzt mal ein Team auf. Oder wir bauen/ Wir wollen da jetzt Fachkräfte dafür haben, und/ Ja, was begegnet uns da, Fabian? #00:03:17-5#

B: Also ich finde die Herleitung ist immer so ein bisschen/ Wenn wir erst mal erklären oft in diesen Unternehmen, was das alles bedeutet und was, wie das Potenzial ist, dann, dann setzt oft so ein Automatismus ein. Da brauchen wir selber jemanden dafür. Das ist zu wichtig, dass das, dass wir das extern machen können, ja? Manchmal gibt es auch schlechte Erfahrungen mit Agenturen und so, und/ So dass/ Aber das ist eigentlich so ein Reflex, auch ein gesunder Reflex bei Unternehmen, die sagen: „Da brauchen wir jetzt jemanden dafür, da stellen wir jetzt jemanden dafür ein.“ Aber daraus ergeben sich halt noch mal wieder neue Probleme und sehr schwerwiegende Probleme. Und über die möchten wir heute eigentlich sprechen. Und die Wurzel allen Übels ist auch oft, dass diese Teilbereiche im Online-Marketing unklar sind. Und deswegen kann man schlecht Kompetenzen beschreiben. Und deswegen kann man sich gar nicht die richtigen Leute holen, die man braucht, ja? Das greift so // ineinander. #00:04:14-2#

F: Genau. // Ja. So ein bisschen, das sozusagen, dem/ Man sieht, merkt das dann immer daran, an der Stellenausschreibung, sage ich mal. Mit denen ist es ja auch so, dass wir die manchmal zugeschickt bekommen und dann heißt es, ja, gucken Sie noch mal drüber, ja. Und diese Stellenausschreibungen sind halt in der Regel total überfrachtet. Also da ist ja nicht, da wird nicht einer gesucht, also es wird schon eine Person gesucht, so, aber die muss eigentlich den Job von fünf machen (lacht), ja? Also ganz viele Kompetenzen reingepackt, die da reingepackt werden, wo man auch eigentlich aus der Erfahrung heraus weiß, das sind ganz unterschiedliche Typen und das sind eigentlich ganz unterschiedliche Aufgabengebiete. Das kriegt eigentlich/ Es ist kaum möglich, dass man da eigentlich jemanden findet, der wirklich richtig gut ist. #00:04:59-7#

F: Ja. Der Klassiker, also wenn ich jetzt so aus meiner Erfahrung sprechen kann, aus dem Bereich SEO ist, dass SEO und Ads, Google Ads, immer sehr gerne in einen Topf geworfen werden. Naja, und dann steht in der Stellenbeschreibung, wir suchen einen SEO-Manager, der muss aber auch Ads können, ja? Und das steht dann so im Nebensatz. So, Ihre Anforderungen, ha, technischer ha und so weiter, und müssen gut mit Content und sowieso, und Google Ads müssen Sie bitte auch noch mitbringen. Und das ist so, als wenn du den Klempner fragst, ob er die Elektro auch noch mit machen soll, ja? Also das ist einfach eine ganz andere Kiste, eine ganz andere Qualifikation. Und das sorgt dafür, meine ich, dass man einfach nicht/ Also, dass es  einfach auch abschreckt, ja? Also, wenn ich ein gestandener SEO bin, ich kenne sehr, sehr viele, sehr erfahrenen SEO-Berater, die sagen, Ads mache ich überhaupt nicht. Da kenne ich mich überhaupt nicht damit aus. Ja? Und so eine Stellenbeschreibung würde die Kollegen einfach komplett erst mal abschrecken. Also die würden sofort durchs Raster fallen, weil die diese eine Qualifikation nicht mitbringen, obwohl sie vielleicht für die Stelle super qualifiziert wären. Ja? #00:06:04-7#

B: Genau. Also die Teilbereiche sind eigentlich unklar. Und dann wäre es das, findest du entweder niemanden, der, oder du findest halt Generalisten. Das passiert natürlich auch. Die halt sagen; „Von allem, ich habe von allem ein bisschen Ahnung.“ Das kann auch gut sein. Also wir wollen jetzt hier nicht die Generalisten bashen, kommen wir später auch noch dazu, aber/ Du mischst das erst mal zusammen. Und im Content-Bereich, finde ich, ist es ähnlich. Also da wird dann oft Content und Social Media in einem Rutsch noch mit sozusagen abgefrühstückt wie etwa LinkedIn Marketing. Das muss man dann auch alles zusammen können. Und Social Media ist ja doch mal eine Riesen-Welt für sich. Oder, was ich jetzt auch noch kürzlich, mit einem Kumpel noch mal eine Geschichte, gehört habe, die haben einen Content-Manager ausgeschrieben und dann hat sich da eine Online-Redakteurin darauf beworben, um/ Und die hat dann halt nach einem halben Jahr dann aber wieder total gefrustet die (unv.) geworfen, weil die musste halt hauptsächlich in einem CMS eben die Content-Pflege machen, und nicht Artikel schreiben. #00:07:05-4#

F: Ja, aber das heißt ja Content-Manager, ist ja derjenige, der den Content online bringt. Das ist ja nicht der, der den schreibt, oder? #00:07:11-7#

B: Genau. Und da frage ich mich halt so ein bisschen, was ist da schiefgelaufen? Ja? Was ist da schiefgelaufen in der Stellenbeschreibung und im Gespräch, im Kennenlerngespräch? Was, welche Aufgaben wurden da versprochen, ja? Und das ist halt/ Das finde ich halt so bitter, wenn du danach das falsche Personal hast. Das ist zum einen natürlich echt teuer. Aber es ist halt echt auch eine krasse Frustration. #00:07:35-6#

F: Ja. Und du verlierst Zeit, finde ich, ist auch etwas, was oft nicht berücksichtigt wird, dass da halt du ein halbes Jahr mit jemandem arbeitest, der eigentlich auf der falschen Stelle sitzt. So, das ist auch/ Ja, das fällt vielleicht in den Bereich Kosten. Aber Zeit ist auch sehr wichtig aktuell, gerade, wenn es darum geht, wer steht vorne, der Wettbewerb oder ich? Aber da sieht man mal, wie komplex das, der Teilbereich Online-Marketing ist. Für uns ist das ganz normal. Ja? Also wenn jemand zu uns kommt, sagt: „Ich bin Community Manager.“, den können wir definitiv vom Performance Marketing Manager auseinanderhalten. Ja? Aber das heißt nicht, dass das diese Unternehmen können oder die, diejenigen, die für Personal in Unternehmen zuständig sind. Für die ist das überhaupt nicht klar, wer welche Aufgabe im Unternehmen übernehmen soll. #00:08:23-3#

B: Ich würde aber gerne einmal noch auf diesen Generalisten eingehen, den du da angesprochen hast, weil das ist mir so wichtig. Weil das/ (…) Ich finde, manche Unternehmen, die machen sich da ein bisschen einfach und entscheiden sich tatsächlich auch für Generalisten. Was heißt das? Wir haben das gar nicht richtig definiert. Das sind oft Leute, die sind super fit, auch oft jüngere Kollegen, die sich einfach in jeden Bereich reinarbeiten können. Ja? Und die auch jeden Bereich auch ein Stück weit bespielen können. Ja, die machen, kümmern sich dann um einen Social Account, die recherchieren ein paar Keywords, die machen, die klicken auch in der Kampagne rum und so. Und das ist auf den ersten Blick natürlich toll. Da hat man, also sozusagen alle Fliegen mit einer Klappe erschlagen, weil da hat man jemanden, der sich um alles kümmert. Und das ist auch so ein Phänomen, was eben durch diese offenen Stellenausschreibungen, die halt so allgemeingültig sind. Dadurch entsteht, dass man halt jemanden einstellt, der von sich sagt, ich kann das alles. Aber das finde ich, ist echt ein Riesen-Problem, weil das oft nach hinten los geht, meiner Meinung nach. #00:09:32-0#

F: Ja. Das/ Genau. Nämlich dann passiert es ganz schnell, dass genau diese Generalisten total absaufen in Arbeit, weil die halt alles Mögliche auf den Tisch bekommen. Und man sich halt mit jedem Thema dann eigentlich doch noch mal DEUTLICH mehr in der Tiefe beschäftigen müsste. Und das wissen die, weiß ja eigentlich auch jeder. Das hast du bei Marketing-Managern auch total oft, finde ich, dass die dann halt eine Ads-Kampagne noch betreuen müssen oder sonst irgendwas, und/ Ja. Genau. Also das ist sozusagen dieses, das Problem mit den Stellenausschreibungen. Und vielleicht machen wir noch, auch noch gerade den Sidekick, der, den, der Azubi, der aufgebaut wird. Das ist halt auch, finde ich, eine typische Situation. Also da wird gesagt: „Ja, wir haben hier jemanden, weiß ich nicht, die hat schon hier eine Ausbildung gemacht oder der hat schon hier eine Ausbildung gemacht. Und den wollen wir jetzt in die Richtung entwickeln.“ // Was sagst du dazu? #00:10:19-9#

B: Finde ich total cool, erstmal. Also finde ich total cool. Weil das sind oft Leute, die super digital Native sind. Ja? Also die sind mit vielen Dingen aufgewachsen, mit denen wir schon nicht mehr aufgewachsen sind. Die fühlen sich online auch total wohl und haben auch diese ganzen Denkblockaden alle nicht. Und haben auch oft richtig Bock, sich das reinzuarbeiten. Aber ich finde, auch im Bereich Azubis, da gilt das Gleiche, wie für die Generalisten, ja? Wer im Unternehmen, wenn ich kein Know-how im Unternehmen habe, wer soll dem denn was beibringen, ja? Der ist ja der Auszubildende und der soll sich dann um irgendwas kümmern in einem Bereich, wo ich selber als Unternehmen gar keinen habe, der ihn ausbilden kann. Der muss sich ja sozusagen selber ausbilden, ja? Und da besteht die Gefahr, dass dieser Kollege sich auch wieder zu so einem Generalisten entwickelt, weil dem auch wieder alles auf den Tisch geworfen wird. Und die natürlich dann engagiert sind und auf Konferenzen gehen und sich das Wissen alles holen, was sie für ihre Arbeit brauchen. Aber eben dann nicht explizit in dem Bereich, für, in dem sie vielleicht ursprünglich, ja, der für sie gedacht war. Und das führt eigentlich immer dahin, dass im Unternehmen eben nicht diese Exzellenz aufgebaut wird, die man braucht, um digital erfolgreich zu sein. #00:11:34-0#

B: Ja. Und ich finde auch noch einen weiteren Punkt, den können, würde ich auch gerne jetzt noch besprechen. Was steckt eigentlich dahinter, also wenn sozusagen nur eine Stellenausschreibung, also eine Person ausgeschrieben wird für eigentlich drei Jobs, sage ich mal? Ja, wir machen ja nachher noch ein konkretes Beispiel. Dann finde ich/ Warum ist das so, ja? Warum ist sozusagen/ Warum wird da nur erst mal so zurückhaltend gearbeitet? Und ich glaube oder meine, oder unsere Erfahrung ist ja, dass oft der eigentliche Wert eben unklar ist. Also da wird schon geahnt, SEO ist wichtig und unseren Vertrieb oder um zu digitalisieren, das ist jetzt auch notwendig, aber es gibt jetzt keine konkrete Datengrundlage. (unv.) nicht, das ist das Suchvolumen, und das sind die Kanäle, und wenn wir das angehen, dann haben wir eine Chance auf soundso viel Traffic oder auf soundso viel Leads. Also es gibt überhaupt nichts an realistischen Daten, die man irgendwie braucht auch, um sozusagen diesen Bereich zu bewerten, ja? Und dann ist natürlich einfach nur mal so eine, nur so eine Kosten/ Man hat das sozusagen nur die Kostenebene klar, ja? Und weiß ja, okay, wenn wir da jetzt Leute einstellen, wird es teuer, so. Aber auf der anderen Seite ist sozusagen der Business Case nicht so richtig, also nicht richtig konkret, einfach nicht vorhanden. #00:12:58-1#

F: Ja, aber auch da fehlt jemand, der den halt ausrechnen kann, ja? Das kann man ja auch nicht erwarten, dass das jemand, der sein Leben lang Print gemacht hat und mit den Zeitungsverlagen über Anzeigenpreise gesprochen hat, jetzt bewerten soll, was der Online-Kanal einem bringt. Das kann man nicht. Das ist ja keine Kritik. Das kann man einfach nicht beurteilen. Und dann rutscht man, wie du schon sagst, wieder so ein bisschen in diesen Testballon rein. Wir machen da mal so einen Test und bilden mal einen aus oder holen uns mal einen rein, ja? Das ist ein bisschen so dieser Anpack, der oft dann gefahren wird. Und ja/ #00:13:30-0#

B: Ja, also, nein also, ich weiß nicht, du, der, du kriegst ja eigentlich letzten Endes keinen Druck auf die Piste. Also, so, und du, wir merken ja schon, dass in vielen Themenbereichen, auch gerade, ich sage jetzt mal, Maschinenbau, Anlagenbau, oder einfach so dieses, was den deutschen Mittelstand ausmacht, dass der Wettbewerb da schon ganz schön stark ist, ja? Also da gibt es schon ein paar Player, hör mal, die echt schon richtig Gas gegeben haben. Und wenn du dann halt so mit, du hast jetzt vorhin Testballon gesagt, reingehst, dann, ja, ist es natürlich die Frage, ob das dann wirklich so richtig abhebt, das Projekt. #00:14:17-6#

F: Genau. Im allerschlimmsten Fall hebt es nicht ab. Und dann heißt es ja, das Internet, das funktioniert nicht. Aber das, haben wir selber ja eigentlich noch nie erlebt. In der Regel ist es aber so, dass man sich allein ja nur mal die Personalzahlen angucken muss. Wenn ich gegen ein Unternehmen bestehen möchte, was ein, von mir aus ein Content-Team von zehn Leuten hat und ein SEO-Team von fünf Leuten, dass ich dann mit meinem einen Generalisten keine Chance habe, das ist ja eigentlich klar. Also, das ist ja das, was, dass du gerade auch mit dem Wettbewerb meinst, der sehr stark ist. Wenn, wenn, wenn der Anspruch ist, irgendwie einen Wert zu erwirtschaften und Leads zu bekommen, Anfragen zu kriegen übers, online das zu generieren, den Vertrieb auf online umzustellen, wenn das der Anspruch ist, dann muss ich/ Und ich gehe dann aber mit einem Testballon rein, dann werde ich das gegen die starke Konkurrenz wahrscheinlich nicht schaffen, weil die auch einfach mehr Personal haben. #00:15:13-3#

F: Ja. Und jetzt machen wir schon, jetzt hast du schon die Latte natürlich hoch gehängt, von null Mitarbeiter auf zehn bis fünfzehn. So, wir machen das jetzt mal an einem Beispiel. Also wie würden wir ein SEO-Team, ein schmales SEO-Team, aufstellen. Und da gibt es für uns da einfach drei Bereiche, die man voneinander abgrenzen sollte, auch, was das Personal angeht. Und das ist eben das Thema, ganze technisches Suchmaschinen-Optimierung, Content und PR. So und die drei möchten wir Euch jetzt einfach mal vorstellen. #00:15:44-3#

B: Leg du mal los mit dem technischen SEO. Was muss der SEO-Manager denn können? #00:15:47-8#

F: Genau. Das ist jetzt die Abgrenzung von, nimm es als Stellenausschreibung oder so, die man halt irgendwie formuliert. Was soll der kennen? Es ist natürlich so, dass man als technischer SEO ein Grundverständnis von Web-Technologien braucht. Aber das heißt nicht, dass man programmiert den ganzen Tag, oder dass man auch programmieren können muss, ja. Das ist auch oft so etwas, was das als Grundvoraussetzung genommen wird. Manche können das, das ist gut. Aber es reicht eigentlich, wenn dieses technische Verständnis da ist. Und es geht ja auch nicht darum, dass derjenige programmiert oder sich um die Webseite kümmert. Auch da, finde ich, ist die Abgrenzung in dem, in der Stellenbeschreibung auch schon wichtig. Der technische SEO-Manager, das ist niemand, der auf der Webseite irgendetwas programmiert normalerweise, sondern das ist derjenige, der dann sagt, was nicht funktioniert, und mithelfen kann, das Problem zu lösen. Aber es ist eben nicht der Programmierer. Der technische SEO-Manager ist jemand, der natürlich alle Tools im Blick hat, der in die Search Console reinguckt, der die Keywords recherchiert, der die Rankings checkt, der auch bei Google Analytics natürlich sich seine Reports rauszieht, die er braucht. Und es ist jemand, der die Reportings macht. Erstens natürlich, um dem Chef zu erzählen, was läuft, aber natürlich auch, um die anderen Abteilungen schlau zu machen, mit denen er zusammenarbeitet, ja? Also es geht darum, Daten zu teilen. (…) Dann der ganze strategische Teil, ja, dass man, dass man sich aus diesen Keywords heraus mit dem Content zusammen diese, sich die Strategie überlegt, die Architektur der Seite, ja? Also diese ganze Zusammenarbeit mit dem Teams finde ich, das läuft auch oft beim SEO-Manager zusammen, auch wenn er der technische SEO-Manager ist, ja? Geht ja oft auch darum, zusammenzuarbeiten mit den Kreativabteilungen. Und zu guter Letzt geht es natürlich auch um die Qualitätssicherung der Webseite, ja? Dass man Monitoring hat, Fehlerseiten prüft, guckt, wenn man mit Schema.org arbeitet, dass die Integrationen funktionieren. Also dieses ganze OnPage-SEO, das muss der technische SEO natürlich auch im Blick haben. Und dann eben daraus hingehend dann die Technik steuern, ja, im besten Fall, und das nicht alles selbst frickeln. #00:17:53-6#

B: Das ist ein Online-Marketer, der sorgt halt für Traffic, für Leads, für die, für die, für die Datengrundlage, und eben kein Programmierer. Also das ist wirklich, das ist so der erste Trugschluss, finde ich. So (?deswegen) finde ich gut, dass du das noch mal abgegrenzt hast. #00:18:13-9#

F: Ja. Und was geht mit Content? #00:18:15-4#

B: Jetzt mache ich mal den Content. Also (lacht) da können wir eigentlich auch mal sagen, meistens ist ja gar keiner da, der auch nur Texte schreibt, also hauptberuflich, ja? Wenn/ Die Vertriebler schreiben oft Texte, oder irgendwer schreibt die Texte, bis dahingehend, dass der Geschäftsführer selbst mal vor Jahren in die Tasten gehauen hat und irgendwas geschrieben hat. Und das ist halt/ Das sind aber andere Stellenprofile, die eigentlich nichts mit Content zu tun haben, sondern die kriegen das halt auf den Tisch und müssen das dann auch noch machen. Und aus unserer Sicht braucht man eine Person, die wirklich Content macht, also wirklich den ganzen Tag sich damit beschäftigt. #00:18:55-4#

F: Kannst du das nochmal wiederholen, diesen Satz bitte? Weil der ist so wichtig. #00:18:58-1#

B: (lacht) Ja. Genau. Eine Person, die den ganzen Tag Content macht. // Ein Mitarbeiter, der dafür eingestellt wird. Wenn, wenn Ihr SEO machen wollt, dann müsst Ihr jemanden haben, der hauptberuflich Content macht. #00:19:09-2#

F: Das ist, das Thema ist wichtig. // Ja. #00:19:10-0#

B: Das weiß ich nicht, aber das ist, das hat mit dem technischen SEO/ Das ist auch nicht, habe ich vergessen zu sagen, der technische SEO-Manager schreibt auch keinen Content, ja? Der kann das in der Regel nämlich auch nicht. Also wirklich Content-Experte. #00:19:23-4#

F: Ja. Und das ist das dann in/ Und das sind ja oft auch die Marketing-Manager, die sozusagen in der Schnittstelle zu dem Produkt, zu der Produktabteilung, zu den Fachabteilungen arbeiten, die aber eben auch, denen klar ist, ja, okay, wir kommunizieren hier nach außen. Das muss halt auch vernünftig geschrieben sein, ja, und professionell geschrieben sein. Und der Content-Spezialist versteht im Idealfall dann halt auch noch, was der Suchmaschinen-Optimierer sagt, ja, und arbeitet auch auf der Webseite, ist aber eben nicht damit die ganze Zeit damit beschäftigt, nur Content einzupflegen. Also ja, ich kopiere jetzt den Text aus Word und schiebe den in das Typo3 oder in Shopware rein. Nein, der schreibt schon die ganze Zeit auch selber zum Beispiel. Es gibt ja aber auch Content-Spezialisten, die sind sehr gut in Video, oder die sind sehr gut in Audio oder in Foto. Ich persönlich habe noch nie jemanden gesehen, der saumäßig gut fotografieren kann und gleichzeitig richtig gut schreiben kann. Das ist/ In der Regel gibt es so Content-Spezialisten da draußen, die können eine Gattung wirklich gut, in dem häufigsten Fall ist Text, und das ist auch das Wichtigste, meiner Meinung nach. Und wenn du eine größere Webseite hast, die muss mit guten Texten bestückt sein. Und da hast du aber, finde ich, ähnlich, wie mit dem SEO, (…) auch dass, dass, dass ein Content-Spezialist sich natürlich mit allen Gattungen auseinandersetzt und im Zweifel da auch jemanden steuern kann. Also so, wie der SEO-Manager mit einem Programmierer sprechen kann, so muss ich als Texter auch mit einem Fotografen über Bilderwelten sprechen können. Aber dass trotzdem ein Fotograf mit einem kompletten eigenen Equipment, was ja ein paar Tausend Euro kostet, und fotografiert, ja? Das kann/ So etwas kann man sich ja/ Fotografen werden ja oft auch dazugekauft. Das ist auch okay. Texter werden auch oft dazugekauft. Aber du musst sozusagen die dann auch, diese Gebiete auch können und verstehen, um dann im Zweifel auch wieder jemanden zu steuern. #00:21:10-9#

B: Ja. Aber hier würde ich wirklich konkret sagen: “ Wenn Ihr SEO machen wollt, (…) dann braucht Ihr einen technischen SEO und einen Content-Spezialisten. Und bitte nicht den Content dazukaufen.“ Also weil, die Absprachen sind so eng, und man muss so viel koordinieren, das ist wahnsinnig schwierig, das mit Externen zu machen. Also/ #00:21:28-8#

F: Ja. Beziehungsweise, ich finde schon, eine Struktur aufzubauen/ Reden wir ja gleich auch noch drüber, wie macht man es jetzt konkret. Es geht schon darum, man kann sich schon Content extern einkaufen, aber du brauchst auch jemanden inhouse, der selber auch produziert. #00:21:42-5#

B: Ja, wer soll das denn dann bewerten? Also ich finde, wichtig ist an der Stelle, wo wir jetzt in diesem Lösungsbereich schon sind, einfach das Verständnis, dass, wenn man SEO machen will, dass es dafür mehr als eine Person braucht und dass man Fachleute dafür braucht. Und dass es nicht irgendwie irgendwem noch ans Bein geklebt werden kann, der das dann nur halb macht oder so. Das ist wirklich wahnsinnig wichtig, finde ich, das hier nochmal zu, nochmal hervorzuheben, weil es ja noch jemanden braucht, ja? Also wenn ich jetzt meine Seite technisch tutti habe, alles, alles läuft, alles super, und der Content ist auch gut, dann muss ich ja trotzdem noch einen Schritt gehen, um wirklich erfolgreich SEO machen zu können, oder? #00:22:22-2#

F: Genau. Das ist jetzt der dritte. Wir reden jetzt/ Wir haben bisher nur über die Webseite geredet, also im Fach sprich OnPage, ja, OnPage, auf der Seite selbst. Du brauchst aber auch OffPage jemanden, der außerhalb, das Ganze nach außen trägt. Nennen wir es einen PR-Spezialisten, der vielleicht Öffentlichkeitsarbeit gut kann, der aber auch versteht, ja, ich muss für SEO vielleicht auch Links aufbauen, ja, aber natürlich auf eine saubere und qualitative Art. Der vielleicht auch etwas von Social Media verseht. Wobei Social Media wirklich nochmal ein Sonderfeld für sich ist, ja? Wenn du, gerade im B2C jetzt, das haben wir jetzt bei diesen, bei den Mittelständlern, die wir jetzt so im Kopf haben, nicht so, sehen wir das nicht so, aber du brauchst auf jeden Fall jemanden, der nach außen hin agiert. Und das ist auch nochmal ein eigenes Feld. Das kann auch, das wird auch oft sozusagen noch on Top irgendjemandem auf den Tisch gelegt, fällt aber auch oft schlichtweg hinten runter. So. Und, und dieser Bereich ist aber super wichtig, auch für SEO. Wir haben über Linkaufbau, haben wir schon einige Folgen auch gemacht in der Vergangenheit, auch an Case Studies. So etwas kann man richtig planen. Und das ist super wichtig. Jeder Link, den man da draußen einsammelt, der zahlt auf die ganze Domain, auf das Ranking insgesamt ein. #00:23:38-0#

B: Ja. Ohne geht es nicht. #00:23:39-2#

F: Das muss man auf dem Schirm haben. #00:23:40-2#

B: Also, ohne geht es nicht. Dann investiert man in Technik und Content, und hat dann nachher den Outreach nicht. Und das fehlt dann einfach. Also diesen Dreiklang muss man machen. Und das sind drei Fachbereiche, die man eigentlich nicht in einen Topf werfen kann, zumindest personell nicht. #00:23:53-1#

F: Ja. Und wir haben jetzt nicht über PPC geredet, also nicht über Google Ads oder so, ja? Also das ist jetzt nochmal was Eigenes, ja? Also das ist so, der (…) ist ein eigenes Feld und auch da finde ich halt, können wir vielleicht nochmal gesondert machen, finde ich es doch manchmal erstaunlich, dass dann fünfstellige, sechsstellige Budgets nebenbei mehr oder weniger betreut werden, ohne dass auch da professionell daran gearbeitet wird. #00:24:19-1#

B: Auch da braucht man eine Expertise. Da geht auch sehr viel Geld, wie du schon sagst, da geht sehr viel Geld durch, oft unkontrolliert, im Blindflug. Und das muss nicht sein, vor allem, es geht ja jetzt darum, dass das, was wir sagen, das ist so leicht gesagt, aber du musst denjenigen ja einstellen, du musst ihn auch bezahlen, ja, und wenn du jetzt ein Dreier-SEO-Team einstellst, dann kostet das natürlich Geld. Und (…) Google Ads kostet halt auch Geld. Also das ist, das sind, es ist immer eine Budget-Frage und vielleicht auch im einen oder anderen Fall auch eine Budget-Verteilungsfrage. #00:24:51-0#

F: Ja. Und was (unv.) das Budget in Google Ads ist halt natürlich einfacher investiert, als eben in Personal, wie wir jetzt am Anfang alles geschildert haben, da unglaublich viele Fragen dranhängen. #00:25:00-8#

B: Ja. So ist es. #00:25:01-5#

F: So jetzt machen wir nochmal/ Das ist natürlich jetzt ein ganz schöner, ganz schöner Sprung, ja, von vielleicht null Mitarbeitern auf drei, so, ja? Und uns ist auch total klar, dass es, dass das jetzt (…) in der Realität einfach ein ganz schön großer Happen ist. Und deswegen nochmal so, wie wir es im Alltag oft erleben, ist, dass man zum Beispiel sich jemanden holt, der eine SEO-Strategie erstmal entwickelt oder ein SEO-Konzept und erstmal die Zahlen aufbereitet, dass wirklich, dass man so eine Datengrundlage auch mal hat. Und dann im nächsten Schritt die Positionen besetzt, und vielleicht auch eine Position nach der anderen (lacht), so. Und (unv.) das vielleicht so als die ersten zwei Schritte. Und dann geht es natürlich im nächsten Schritt darum, die Mitarbeiter auch aufzuschlauen und dass die halt Stück für Stück auch in ihrem Bereich diese Online-Marketing-Expertise, ja, sich draufpacken. #00:26:00-0#

B: Ja. Der Know-how-Transfer muss stattfinden, wenn er noch nicht da ist. Es ist natürlich immer leichter, sich eine gestandene Fachkraft zu holen. Die ist dann aber natürlich auch teurer. Und es ist, also meiner Meinung nach, auch oft, Stichwort Fachkräftemangel, auch eine smarte Strategie, sich möglichst junge Kollegen selber aufzubauen. Das ist einfach cool. Die sind dann mit dem Unternehmen verwachsen, die wissen genau, die kennen die Produkte, die kennen die Leute. Das macht schon Sinn. Aber da muss einfach dieser Know-how-Transfer stattfinden von SEO-Manager zu SEO-Manager, oder von Content-Spezialist zu Content-Spezialist. Das ist halt auch was, das findet auch nicht immer statt, wenn man jetzt sich externe Hilfe irgendwo holt. Da musst man halt auch gucken, dass dieser Transfer auch vernünftig stattfinden kann. #00:26:45-1#

F: Ja. Das wird uns auf jeden Fall gespiegelt. Ich muss jetzt gerade noch daran denken, hast du jetzt sehr höflich zurückhaltend gesagt, dass wir jetzt kürzlich wieder jemanden/ Wir machen ja oft, dass wir die Leute mit auf den Bildschirm nehmen, und dann sagen: „Wir sind jetzt gerade hier in der Kampagne drin, guck dir an, wir haben das so gemacht.“ oder „Wir sind gerade in dem SEO-Tool drin. Damit kannst du so und so arbeiten.“ Dass du halt wirklich guckst, wie werden die auch auf dem Projekt, auf dem sie arbeiten, schlauer, nicht nur in der Theorie. Also das ist ja nicht wirklich der Unterschied zu // zu einem Buch kaufen. // Da musst man schon/ #00:27:18-9#

B: Machen nicht viele so? Glaube ich auch nicht. // Ja. Glaube ich auch nicht. // Also/ #00:27:18-8#

F: Die Leute müssen auf ihrem Projekt, auf ihrer Webseite und mir ihren konkreten Aufgaben besser werden. #00:27:24-3#

B: Ja. Also wir sitzen nicht auf dem Wissen, das wisst Ihr ja selber, wie heute unseren Podcast. Und das tragen wir natürlich auch in die Unternehmen rein. Also wir helfen auch dabei, (…) Personal aufzubauen, das Wissen zu transferieren, weil wir natürlich am Unternehmenserfolg interessiert sind. Das ist eigentlich das Einzige, oder der große Schwerpunkt unserer Arbeit, dass es losgeht, dass es, dass man den Druck auf die Piste kriegt, von dem wir gerade gesprochen haben. Und eben nicht so viele schlechte Erfahrungen mit dem Online-Marketing macht, sondern eben positiv das ins Unternehmen getragen werden kann. Dafür braucht man natürlich die Kollegen. Ja. Genau. #00:27:59-0#

F: Ja. So, was ist das Fazit? #00:28:00-0#

B: (…) Hier steht Inhouse-Personal aufbauen, aber richtig. #00:28:04-0#

F: (lacht) Hier steht, das heißt in der Mindmap, die wir mal (lacht) // das versteht sonst keiner. #00:28:09-4#

B: In der Mindmap, auf die ich gerade gucke. Genau. #00:28:10-2#

F: Genau. Also Inhouse-Personal aufbauen ist eine super wichtige Sache. Und wir/ Und da finden, ist halt unsere, unser Ratschlag, dass man das wirklich ernsthaft angeht und nicht zu sehr Testballon-mäßig und fünf Sachen in ein, in einen Job reinknallt, um dann am Ende jemanden hat, der einfach auch super schnell auch wieder überläuft. #00:28:31-5#

B: Ja. Also auch, wenn der // Sorry. Auch wenn der Bart schon richtig lang ist, aber wenn Ihr Euch Euren Vertrieb anguckt, ja, da habt Ihr den Country Manager für USA, für Südamerika, für China, für Japan, für keine Ahnung was. Das ist ja auch ausdifferenziert, aus einem bestimmten Grund ausdifferenziert. Und genau so ist das Marketing auch, ja, da gibt es auch einfach die Experten, weil die einfach den meisten Druck auf die Piste kriegen. Weil sie in ihren originären Bereichen arbeiten können. Und so muss das Marketing auch aufgebaut sein. Das sind professionelle Strukturen, die man sich da aufbauen muss. #00:29:04-1#

F: Das Ganze halt // So, das war unser Wort zum Sonntag. Folge ist durch. (beide lachen). Wort zum Montag (lacht) und // ich würde sagen, wir freuen uns auf Euer Feedback, wir immer auf LinkedIn oder auf allen anderen Kanälen. Und ansonsten hören wir uns nächste Woche. Bis dann. Ciao. #00:29:20-2#

B: Wort zur Woche. // Ja, und von mir aus könnt Ihr auch gerne uns auch nochmal bei iTunes bewerten, falls Ihr gerade in der App seid, oder in Eurer Podcast-App der Wahl. Ich weiß nicht, ob das woanders auch noch geht? Keine Ahnung. Bei iTunes, da freuen wir uns auf jeden Fall immer sehr darüber, wenn da nochmal so eine Fünf-Sterne-Bewertung kommt mit einem kurzen Text dazu, was Euch gefällt. (…) Ja, das ist auf jeden Fall immer cool. (…) Auch von mir, auch von mir alles Gute und eine schöne Woche Euch. Ciao. #00:29:48-6#

B: Ciao. (Musik) #00:30:05-2#

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