Was macht ein SEO-Manager – und was nicht?

Ein SEO-Manager kümmert sich um alle Belange der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Also die Vergrößerung der Sichtbarkeit einer Website bei Google. Das reicht von technischen Optimierungen über SEO-Analysen bis zur Zusammenarbeit mit Content-Verantwortlichen.

Viele Unternehmen wollen in Suchmaschinenoptimierung angreifen und so die Reichweite ihrer Website erhöhen und mehr Leads generieren. Dafür überlegen manche Verantwortliche, einen SEO-Manager einzustellen.

Aus unserer Sicht ein guter Ansatz. In der Podcast-Episode diskutieren wir über falsche Stellenprofile, realistische Kompetenzen – und auch über Ressourcen, die man braucht, um in Suchmaschinenoptimierung langfristig erfolgreich zu sein. So viel vorab: Ein SEO-Manager allein reicht fast nicht aus. Wie kann man als Verantwortlicher vorgehen?

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Drei häufige Fragen zum Beruf des SEO-Managers

Wo ist ein SEO-Manager angesiedelt?

Ein SEO-Manager ist in der Regel ein Mitarbeiter im Marketing – und nicht in der IT. Er kümmert darum, dass ein Unternehmen über seine Website mehr Besucher erhält, also mehr Traffic, Leads und Sales. Ein SEO-Manager arbeitet an der Schnittstelle zwischen Marketing, IT, Vertrieb und Produktmanagement. Oft wird die Rolle wie eine Stabsstelle gesehen, die in zahlreichen Projekten mit an Bord ist – von allen Marketing-Kampagnen über den Website Relaunch bis zur Vermarktung neuer Produkte.

Wie werde ich SEO-Manager?

Der SEO-Manager hat weder ein einheitliches Berufsbild noch eine  standardisierte Ausbildung. Es gibt die Möglichkeit Zertifikate durch Weiterbildungen oder berufsbegleitende Studiengänge zu erlangen. Die meisten werden SEO durch praktische Tätigkeiten, häufig in Online-Marketing-Agenturen. Ebenso häufig sammeln Marketing-Manager oder Content-Verantwortliche praktische Erfahrung in SEO und „rutschen“ in dieses Themenfeld hinein.

Wie viel verdient ein SEO-Manager?

Die Gehälter von SEO-Managern variieren stark. Generell gesprochen verdienen Inhouse-SEO-Managern in Unternehmen mehr als ein SEO in einer Agentur. Je größer das Unternehmen, desto höher in der Regel auch das Gehalt. Es gilt immer: Wer den Nutzen für das Unternehmen am besten kommunizieren kann, der hat auch bessere Chancen bei einer Gehaltsverhandlung. SEO sorgt messbar für mehr SEO-Traffic – und damit letztlich für mehr Anfragen, Verkäufe und Umsatz.

Unsere berufsbegleitende SEO Manager Ausbildung und Weiterbildung

Wie kann ich als Marketing Manager oder Verantwortlicher für Vertrieb mir SEO-Wissen aneignen? Wie kann ich als Trainee oder Azubi zum SEO-Manager aufsteigen?

Dafür haben wir unsere SEO-Academy entwickelt. In einem Online-Kurs erklären wir Stück für Stück, wie man eine SEO-Strategie entwickelt, wie man mit SEO-Tools arbeitet, SEO-Maßnahmen plant und Content entwickelt oder beauftragt. In Live-Webinaren beantworten wir Fragen.

Die Online-Akademie ist so aufgebaut, dass man die Aufgaben während seines Jobs erledigen kann – und vor allem direkt anwenden kann auf das eigene Unternehmen. Mit zahlreichen Praxisbeispielen aus der operativen Suchmaschinenoptimierung. Gerne zeigen wir persönlich, wie die Academy im Detail aussieht.

SEO im Mittelstand: Das ist häufig die Ausgangslage im Marketing

Vertrieb und Marketing

Viele klassische Mittelständler aus Maschinenbau, Anlagenbau und verwandten Branchen sind sehr “klassisch” aufgestellt. Heißt: Ein Vertrieb mit vielen Außendienstmitarbeitern, die für Regionen und Produkte zuständig sind. Und ein schlankes Marketing, dass sich vor allem um Messen und Print-Broschüren kümmert – und obendrein um die Website. Viele Messen fallen durch Corona aus.

Website und IT

Die Website wird von der Marketing-Abteilung betreut, die in der Regel einmalig – und mit großem Abstimmungsaufwand – Texte erstellt. Auf der technischen Ebene steht fast immer eine externe Web/IT-Agentur bereit. Unsere Erfahrung: Diese Agentur sorgt allerdings nur dafür, dass die Website suchmaschinentauglich ist – also generell auffindbar. Eine Webanalyse findet nur sporadisch statt. 

SEO-Manager nicht vorhanden

Das hat aber mit Suchmaschinenoptimierung noch sehr wenig zu tun. Denn hier geht es ja darum, auf Basis einer SEO-Strategie gezielt und kontinuierlich die Sichtbarkeit zu erhöhen, mehr Besucher und auch Leads zu generieren. Wird dies erkannt, entsteht der Impuls, mit SEO-Beratern oder einer SEO-Agentur zusammenzuarbeiten. Oder sich im Haus selbst Kompetenzen aufzubauen – und in der Folge einen SEO-Manager einzustellen. 

Kompetenzen von SEO-Managern: Häufige Irrtümer 

Ein SEO-Manager ist kein Programmierer

Ein SEO-Manager braucht aus unserer Sicht definitiv Kompetenzen in der Webentwicklung. Er muss verstehen, woran und wie Programmierer arbeiten. Aber ein SEO sollte selbst nicht programmieren. Er ist eine Fachkraft im Online-Marketing. Dafür arbeitet er in Tools wie der Search Console, Google Analytics und Keyword- und Ranking Tools. Er arbeitet mit Content-Verantwortlichen und der PR-Abteilung zusammen. 

Ein allein gelassener Azubi wird nicht reichen

Ein weiterer Ansatz, der uns regelmäßig begegnet: Die Azubi-Strategie. Ein junger Mitarbeiter wird auf das SEO-Thema gesetzt und soll sich darum kümmern. Generell ein guter Ansatz. Allerdings muss auch sichergestellt werden, dass der Azubi einen Mentor hat, eine Person, die ihm operativ auf der Website und für das Unternehmen unterstützt. Diese Person ist im Unternehmen selbst nicht vorhanden. 

SEO Manager: Wie steht es um den Beruf? Unsere Diskussion auf LinkedIn

Auch auf LinkedIn haben wir die Folge zu SEO-Managern und ihren Aufgaben diskutiert – mit sehr großem Feedback. Der Tenor: Viele kleinere Unternehmen haben nicht die Möglichkeiten, ganze Teams aufzubauen. Auf der anderen Seite haben sich auch viele erfahrene Digital-Manager und Online-Marketing-Manager gemeldet, die alle berichten, dass sie einfach viel zu viele Aufgaben auf dem Tisch liegen haben.

„Viele Unternehmen scheitern bereits an der Stellenausschreibung“: Hier geht es zum LinkedIn Beitrag von Benjamin.

„Gesucht: Der Online-Marketing-Superheld!“ LinkeIn Beitrag von Fabian.

SEO-Beratung: Wir helfen, Kompetenzen aufzubauen

Seit vielen Jahren arbeiten wir als SEO-Berater. Wir erstellen SEO-Konzepte, geben SEO-Kurse oder werden als SEO-Sparringspartner dazugeholt.

Unser Ansatz: Wir geben unser Wissen weiter! In unserem Podcast geben wir Tipps und sprechen mit Suchmaschinenoptimierern aus der Praxis.

In der Zusammenarbeit entwickeln wir Strategien, zeigen aber auch, wie wir mit Tools arbeiten. Auch bei Stellenausschreibungen helfen wir. Wir freuen uns immer, wenn Unternehmen selbst Kompetenzen aufbauen.

Hier mehr über unsere Sichtweise auf erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung.

Übrigens: Gerne können wir uns auf LinkedIn vernetzen.

LinkedIn Fabian Jaeckert 

LinkedIn Benjamin O’Daniel

Wie arbeiten SEO-Manager in der Praxis? Unsere Interviews

Zwei weitere Bereiche, die für SEO elementar sind – und die man optimieren muss

Content

Oft gibt es in den Unternehmen niemanden, der sich um den Content kümmert. Also eine Person, die jeden Tag an Texten auf der Website arbeitet. Das können Produktseiten sein, aber auch Themenseiten, Whitepaper (Lead Formate) oder Blogartikel. Content ist ein zentraler Hebel für erfolgreiche Rankings. Denn nur wer hilfreiche Inhalte veröffentlicht, wird von Google auch vorne angezeigt.

PR

Ein zweiter wichtiger Erfolgsfaktor ist die Frage, wie bekannt das Unternehmen ist – und zwar im Netz. Es geht darum, ob man zu seinem fachlichen Thema eine Autorität ist. Oft stellen wir fest, dass das Unternehmen zu den Branchenführern gehört – aber im Netz praktisch nicht existent. Das muss eine verantwortliche Person ändern, die im Marketing oder in der PR-Abteilung arbeitet oder in der Geschäftsführung.

SEO Management aus der Praxis – Infos über unseren Verteiler

Du willst besser in SEO werden? Dann trage dich in unseren E-Mail Verteiler ein!

Dort geben wir Tipps, zeigen konkrete Beispiele und laden zu unseren Live-Webinaren ein. Erfolgreiche Strategien & aktuelle Erkenntnisse aus über 15 Jahren SEO-Beratung.



Online-Marketing – der Überblick

In vielen mittelständischen Unternehmen sind die Fachbereiche im Online-Marketing unklar. Deswegen folgende Tipps: Diese Aufgabenbereiche gehören zu Suchmaschinenoptimierung. Social Media: Warum LinkedIn für B2B interessant ist. Was alles zu einer Online-Marketing-Strategie gehört.

SEO ist nicht Ads

Suchmaschinenoptimierung und Ads haben eine große Gemeinsamkeit: Die Suchbegriffe. Danach hören die Gemeinsamkeiten aber auch schnell auf. Ein Ads-Manager hat im Alltag komplett andere Aufgaben zu erledigen als ein SEO-Manager. Mehr dazu: SEA vs. SEO.

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