Warum wollen alle kostenlose SEO-Tools?

Bei jedem Vortrag, bei jedem Webinar kommen garantiert zwei Fragen: Was ist das für ein SEO-Tool, mit dem ihr da arbeitet? Und: Ist das SEO-Tool kostenlos?

Ganz ehrlich: Uns verwundert diese Frage immer etwas. Denn viel höhere Kosten entstehen durch verschwendete personelle Ressourcen. Und dadurch, das riesige Potenzial in der Suchmaschinenoptimierung nicht auszuschöpfen.

Trotzdem: Alle suchen eben nach kostenlosen Tools für ihre Suchmaschinenoptimierung. Warum – das versuchen wir hier und in der Podcast-Folge zu ergründen. Außerdem erklären wir, wie man aus unserer Sicht am besten vorgeht.

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Die Basics: Um was geht es bei kostenlosen Tools für die Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Was ist ein SEO-Tool?

Ein SEO-Tool hilft dabei, im operativen Alltag Suchmaschinenoptimierung umzusetzen. Etwa bei der Keyword-Recherche und der Erstellung von Content. Ziel ist es, eine höhere Sichtbarkeit bei Google zu erzielen, also im Google Ranking zu den gewünschten Keywords nach vorne zu kommen.

Welche SEO-Tools gibt es?

Suchmaschinenoptimierung besteht aus verschiedenen Arbeitsgebieten. Drei große Säulen sind: Technisches SEO (wie etwa Core Web Vitals). Onpage Optimierung (u.a. die Arbeit am Content) und Offpage Optimierung (wie Linkaufbau). Für alle Bereiche gibt es verschiedene SEO-Tools, von denen auch einige kostenlos sind.

Wie bediene ich ein SEO-Tool?

Professionelle SEO-Tools sind in der Regel für hauptberufliche SEO-Manager  gedacht. Die Folge: Wer als „Nicht-Tekkie“, also als Marketing Manager, Selbstständiger oder Geschäftsführer ein SEO-Tool ausprobiert, steht meistens wie der Ochs vorm Berg. Man weiß einfach nicht, was es jetzt konkret bringt.

Warum wir für unsere SEO-Tools Geld zahlen – ein Beispiel

Mit diesem SEO-Tool (Sistrix) analysieren und überprüfen wir unter anderem SEO-Rankings. Das Beispiel stammt aus unserer SEO-Academy. Dort zeigen wir, wie man eine SEO-Strategie für sich entwickelt – und dafür effizient und zielgerichtet SEO-Tools nutzt. In geschlossenen Live-Webinaren beantworten wir die SEO-Fragen unserer Academy-Mitglieder.

Warum so viele nach kostenlosen SEO-Tools Ausschau halten

„Mal reingucken“

Viele Verantwortliche wissen: SEO ist ein strategischer Erfolgsfaktor für ihr Unternehmen. Aber wie kann man jetzt konkret den Einstieg in das Thema bekommen? Hier schauen sich viele nach SEO-Tools um. Ein kostenloses SEO-Tool erleichtert den Einstieg – auf den ersten Blick. Weil man nicht finanzielle Mittel freimachen muss, ohne zu wissen, was es wirklich bringt.

„Mal testen“

Auch viele kostenpflichtige SEO-Tools bieten kostenlose Probemonate oder Probewochen an. Doch die kostenlosen Tage verstreichen schnell, wie wir in Gesprächen regelmäßig hören. Den Verantwortlichen wird schnell klar, dass sie dafür mehr Zeit reservieren müssen. Gleichzeitig gibt es oft keinen konkreten Prozess oder eine konkrete Aufgabe. Die Anfangsenergie verpufft schnell.

„Mal Daten analysieren“

Ein weiterer Wunsch vieler kostenloser Test-User: Sie wollen einige Daten sehen. Etwa Keywords oder Rankings. Unsere Erfahrung ist allerdings: Wenn ein SEO-Tool dauerhaft kostenlos ist, kann dort in der Regel keine fundierte Datenbasis vorhanden sein. Gängige SEO-Tool-Anbieter wie Sistrix, SEMrush und weitere haben zahlreiche Mitarbeiter und Server, um professionell Daten aufzubereiten.

Suchmaschinenoptimierung aus der Praxis: Über uns und unsere Arbeit

Seit über 15 Jahren arbeiten wir als SEO-Berater für mittelständische Unternehmen. Dabei vereinen wir zwei Perspektiven: Fabian Jaeckert kommt aus der „technischen Ecke“. Er hat bei uns die SEO-Tools in der Hand. Seine Kenntnisse in der Webentwicklung setzt er für Suchmaschinenoptimierung ein. Benjamin O’Daniel ist gelernter Redakteur und Texter. Er schaut auf den Content und betrachtet das Thema SEO aus Sicht der Markenkommunikation.

Gemeinsam stehen wir dafür, dass Unternehmen mit ihrem Content Suchmaschinen und Besucher überzeugen. Mit SEO baut sich jedes Unternehmen einen dauerhaften Wert auf. Potenzielle Kunden stoßen über Google auf das Unternehmen.

Für Unternehmen erstellen wir SEO-Konzepte, werden als Sparringspartner gebucht oder bringen Marketing-Verantwortlichen in unserer Academy bei, wie sie SEO für ihr Unternehmen umsetzen.

Kostenlose SEO-Tools? So sollte man das Projekt aus unserer Sicht angehen

SEO-Strategie entwickeln

Was fast allen fehlt, die nach kostenlosen SEO-Tools suchen: Sie haben keine SEO-Strategie. Eine SEO-Strategie besteht im Wesentlichen aus drei Dingen: Ein fundiertes Keywordset inklusive Longtail Begriffen mit Suchvolumen. Einen Plan, wie man diese Keywords auf seiner Website abbildet (Website-Struktur). Und einen Prozess, wie Content erstellt wird. Basis dafür ist eine Website, die suchmaschinentauglich ist, also technisch von Google crawlbar ist.

Budget für SEO-Tools aushandeln

Aus unserer Sicht kommt man nicht umhin, ein Budget für SEO-Tools einzuplanen. Man braucht für bestimmte Aufgaben ein entsprechendes Tool. Etwa für die Keyword-Recherche ein Keyword-Tool. Aus den Aufgaben entstehen also konkrete Anforderungen. Anschließend vergleicht man etwa Keyword-Tools miteinander und entscheidet sich. Tipp: Eine monatliche Kündigungsmöglichkeit nutzen statt einen Jahresvertrag abschließen.

SEO-Prozesse einrichten

Wer macht die SEO-Analyse? Wer erstellt den Content? Wer pflegt den Content in die Website ein? Worauf muss bei all diesen Schritten geachtet werden? Hier kommt es darauf an, saubere Prozesse einzurichten. Die Nutzung der jeweiligen SEO-Tools sind ein Teil davon. Auch die regelmäßige Optimierung des Contents ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Aus unserer Sicht sollte dafür intern jemand verantwortlich sein – und nicht nur eine externe Agentur.

SEO-Tools im Einsatz: In unserem Podcast sprechen wir mit bekannten SEO-Profis aus der Branche

SEO Tipps aus der Praxis: Strategien, aktuelle Entwicklungen und Webinare – über unseren Verteiler

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Kostenlose SEO-Tools: Unsere Erfahrung und Tipps aus der Suchmaschinenoptimierung

Benjamin: Heute reden wir über kostenlose SEO-Tools. Wir werden immer wieder nach kostenlosen SEO-Tools gefragt, oder regelmäßig. Und heute wollen wir mal darüber reden, was da eigentlich dahintersteckt. #00:00:30-3#

Fabian: Kleine Anekdote am Rande: Ich habe letztens einen Vortrag gehalten. Was heißt letztens, das ist ja schon ein Jahr her, ne? Also mindestens. Fühlt sich aber so an, als wenn es letztens gewesen wäre. Und da habe ich mit einem Online-Marketing-Manager gesprochen, also mit dem Head of Marketing sogar war das, und der hat ein Zehn-Mann-Team. Und wir unterhalten uns über unsere Arbeit und da meinte er, ja, SEO ist total wichtig für uns, wir sind ja auch kein kleines Marketing Team jetzt mehr. Und dann meinte ich so, ja, welche Tools benutzt ihr denn und so? Und dann, ja, wir haben (ein bisschen?) hier mal reingeguckt, da mal reingeguckt. Und dann kamen wir irgendwie so auf das Gespräch, auf ein spezielles Tool, was wir halt auch oft benutzen. Und dann fragt er, ja, was kostet das denn? Dann meine ich so, ja, so fünfzig Euro im Monat oder fünfzig Dollar. Da meint er so, oh, fünfzig Dollar, oh, das ist aber teuer, weiß ich noch nicht genau, ob wir uns das jetzt angucken sollen oder nicht. Ja und dann habe ich kurz gestutzt. Ja? Oder was wolltest du sagen? #00:01:24-2#

B: Da ist man immer erst mal baff, ne, wenn man // so was hört, ne? #00:01:25-9#

F: Und dann habe ich kurz gezuckt okay, zehn Leute. Also die muss man ja auch bezahlen, zehn Leute, und die haben ja auch eine ordentliche Payroll dann schon am Start. Aber jetzt mal so ganz ohne das jetzt bewerten zu wollen, ne, habe ich mich gefragt, warum waren fünfzig Euro für ein SEO-Tool, was ich total spannend fand, ja, und was uns in unserer Arbeit total weiterhilft, um unsere SEO-Ziele zu erreichen – warum war das für den jetzt teuer? Warum hat der jetzt darauf so reagiert? Genau. Und dann haben wir irgendwie auch darüber gesprochen, ne? Ich habe dir das erzählt. Und jetzt sitzen wir in einer Podcast-Folge (lacht) und diskutieren das heute, warum eigentlich alle kostenlose SEO-Tools haben wollen? Oder, ne? Das ist ja das, was wir halt auch oft hören von Leuten, dass die sagen, ja, was habt ihr denn so für Tipps für uns, so für kostenlose SEO-Tools, ja? Also warum wollen so viele kostenlose SEO-Tools? Und warum reagiert jemand mit einem Zehn-Mann-Team, was ja echt einiges kostet, so abweisend, wenn es darum geht für Software Geld zu bezahlen? Das ist so ein bisschen unser Thema. Ja. #00:02:22-6#

Also warum wollen so viele kostenlose SEO-Tools? Unsere Spurensuche

B: Und ich finde es auch spannend, dass du gerade/ Einen Aspekt, den möchte ich gerade noch mal herausheben, dass wir das halt nicht verurteilen wollen oder so, sondern ein bisschen diskutieren und ergründen wollen, eben was dahintersteckt. Weil es eben aus unserer Sicht erst mal so unvorstellbar ist. Es ist ja auch, selbst wenn du kein Zehn-Mann-Team hast, du bist selbstständig oder so, oder du hast ein Zwei-Mann-Team oder so, das sind ja trotzdem alles wahnsinnig viele Kosten, die man hat, die man durch/ und Arbeit, die man irgendwie in bestimmte Bahnen lenken möchte. Und dass dann halt immer erst mal dieser Reflex ist: Gibt es das irgendwie als kostenloses Tool? Beziehungsweise, wenn man sagt, das ist ein Tool, dann wird als erstes gefragt, was kostet das Tool? Und darüber reden wir jetzt mal. Der erste Punkt, den wir so feststellen oder den wir sozusagen vermuten, woher das kommt, dieser Drive in Richtung kostenlos? #00:03:17-8#

F: Das ist eine Unsicherheit, oder? #00:03:19-4#

B: // Genau. #00:03:19-5#

F: Also so // nehme ich das wahr. Wie ist es bei dir? #00:03:21-8#

F: Es ist eine Unsicherheit so, ja, wir wollen jetzt SEO machen oder wir wissen, SEO ist wichtig, also brauchen wir jetzt ja auch ein SEO-Tool. Aber das ist jetzt erst mal so ein unspezifisches Gefühl, dass man ein Tool braucht. Und weil man eben eigentlich noch so unsicher ist, versucht man natürlich erst mal den Weg zu gehen, dass man sagt, ja, wenn ich ein kostenloses Tool nutze sozusagen, dann kann eigentlich nichts passieren. #00:03:54-0#

B: Da mache ich ja nichts falsch. #00:03:55-2#

F: Genau. Das ist so, einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins (lacht) Maul. Oder dann mache ich nichts falsch. Ja. #00:04:03-6#

B: Also ich meine, da sind wir ja auch nicht ganz unschuldig daran. Wir posten ja auch oft Screenshots aus Tools, mit denen wir so arbeiten. Und das kann ich mir schon vorstellen, dass dann bei vielen dann auch den Impuls auslöst, okay, SEO-Tools braucht man dann ja, ne? Also für die Arbeit. Oder, da arbeiten ja viele mit. Aber der eine postet halt Screenshots aus dem einen Tool, der andere aus dem anderen Tool. Es gibt ja auch eine bunte Tool-Landschaft da draußen. Dann gibt es, wie du ja schon sagtest, eben auch die vielen kostenlosen Tools. Wobei natürlich die kostenpflichtigen Tools auch oft Probemonate haben, ne? Wo man halt auch kostenlos erst mal testen kann, ne? #00:04:40-4#

Kostenpflichtige Tools mit kostenlosen Testzugängen

B: Das ist ja sozusagen, da versuchen die kostenpflichtige Software-Anbieter ja sozusagen die Eintrittsbarrieren möglichst niedrig zu halten. Aber was auch noch ein Punkt ist, der mir jetzt so auch noch gerade klar wird, ist, wir sind ja auch im B2B, ja? Also im B2C gehe ich in einen Shop und dann, ah, das gefällt mir gut, das kaufe ich jetzt spontan. Ja, hier, auf Rechnung oder PayPal oder so, ja? Das ist halt, da kannst du auch noch so einen Impulskauf machen. Aber im B2B, da muss ja auch eine Kreditkarte dann rausgeholt werden. So. Ja? (lacht) Und darüber muss geredet werden. Da sind Barrieren. So. Und wenn du aber in ein kostenloses Tool gehst, dann hast du diese Barriere halt nicht. #00:05:20-9#

F: Man muss es intern rechtfertigen, warum soll man denn jetzt fünfzig Euro im Monat ausgeben, was macht das Tool denn. Und, ja, weiß ich noch nicht genau, es ist wichtig (lacht). Ich weiß nur, dass es wichtig ist, aber ich weiß nicht, was es tut. #00:05:34-7#

B: Und dann ist sozusagen so ein super schwammiges Thema in irgendeiner Diskussion drin. Und das hast du halt durch so eine kostenlose SEO-Software alles nicht. Also du kannst nichts falsch machen, du hast aber auch erst mal vielleicht keine Diskussion. Und deswegen ist, glaube ich, dieser Zug halt auch so dahin so stark. #00:05:52-5#

F: Also alle fortgeschrittenen Hörer, ne? Wir gehen nachher auch noch auf andere Dinge ein. Das ist jetzt noch natürlich für alle, die jetzt erst mal vor der Wahl stehen, Tool ja oder nein, ne? Und es hören ja auch viele, die schon wesentlich weiter sind. Aber trotzdem, es geht ja auch darum Führungskräfte zu überzeugen von bestimmten Dingen. Oder manchmal sitzt man ja auch wirklich vor einem Tool, was echt auch in die Tiefe geht, und man überlegt sich, hole ich mir das jetzt oder nicht, ne? Also die Argumente und ich finde, so die Motivation, die dahintersteckt, die ist schon oft gleich. Das merken wir auch oft. #00:06:24-8#

B: Und was ist jetzt, ne, wieder fortgeschritten? Also ich glaube, wenn du halt ein technischer Expert-SEO bist, ja, dann hast du natürlich schon ein ausgereiftes Toolset. Aber so mein subjektiver Eindruck ist, dass es auch super viele, ich sag mal, erfahrene Geschäftsführer gibt, die sich schon mit Online-Marketing auseinandersetzen. Oder Unternehmer, Unternehmerinnen oder auch Marketing-Manager, die halt dann doch einfach so ein, zwei, ich nenne es jetzt mal böse, Billig-Tools nutzen (lacht). Also so, wo man eigentlich überrascht ist, dass sie sozusagen eigentlich vom Toolset noch eigentlich noch nicht richtig aufgestellt sind. Und deshalb meine ich, woran liegt das? Woran liegt das, dass man vielleicht nur ein kleines, ganz günstiges Tool nur nutzt? #00:07:12-0#

F: Oder den Testmonat nicht verlängert, ne? #00:07:14-2#

B: Oder den Testmonat nicht verlängert. #00:07:16-1#

F: Also ich kann das gut verstehen, dass man vom Funktionsumfang zum Beispiel von einem Sistrix oder von einem SEMrush oder einem ahrefs total überfordert ist, ja? Da werden so viele Informationen auf so engem Raum dargestellt. Das muss man für sich ja erst mal rausfiltern: Was ist denn überhaupt relevant für mich und was nicht? Und was hilft mir in meiner täglichen Arbeit und was nicht? Und was leite ich daraus ab? Das ist ja dieses klassische Problem, Analyse-Paralyse. Also das ist auch ganz normal, das habe ich auch jeden Tag, dass man die Sachen für sich erst mal strukturieren muss. Und wenn man einfach so kalt in so ein Tool reingeht, dann ist das fast unmöglich innerhalb von zwei Wochen Probemonat, (lacht) also zwei Probewochen, das so für sich zu erschließen, dass man sofort total toll damit arbeiten kann. Und dann ist der Monat vorbei und dann hat man noch andere Sachen zu tun. #00:08:06-7#

Wofür brauche ich die Software konkret – und liefert mir ein kostenloses SEO-Tool genug solide Daten?

B: Also wofür brauche ich das denn jetzt eigentlich konkret? Ne? Ach so, ja, ich soll ja jetzt sozusagen meine Kreditkarte rausholen und dann daddel ich da einen Vormittag drin rum. Und dann komme ich mir unproduktiv vor und bin eigentlich auch noch keinen Schritt weiter als vorher. Ja, (lacht) das ist halt so. Dann kann ich auch gut verstehen, wenn man dann sagt, nein, da (lacht) kann ich eigentlich auch darauf verzichten (lacht). Oder, ne, da ist dann ja auch so ein Impuls, kann das irgendwer anders für mich machen, dass ich das nicht machen muss. #00:08:35-6#

F: Das hat doch letztens // auch noch jemand erzählt, ne? Oh, Leute, ich habe mich in ein Tool eingeloggt, ey, ich weiß genau, ich tauche einen halben Tag darin ab, weil ich das so interessant finde und so spannend. Und dann ist der halbe Tag weg und ich habe irgendwie trotzdem nichts richtig für mich rausgezogen, obwohl es so spannend war. Also man kann es ja auch positiv sehen. Aber das ist ja auch super krass, was man da alles über seine Webseite erfährt, wenn man sich in so ein Tool einloggt. Ja, aber trotzdem ist die Zeit dann auch weg und man muss da ja auch irgendwas/ für sich dann auch ein Ergebnis rausholen im Business-Bereich, ne? #00:09:07-9#

B: Weil die Prozesse unklar sind. Das ist das, was wir ja auch nachher noch konkreter diskutieren, was denn die Prozesse sind. Aber eigentlich gibt es halt keine richtigen SEO-Prozesse und damit halt auch keine konkrete Anforderung. Also was mache ich denn jetzt, wenn ich da jetzt morgens um neun meinen Rechner anschmeiße oder um acht? Was hilft mir jetzt diese SEO-Software? So. Hilft mir nicht. Ich weiß eigentlich gar nicht, wie ich das nutze. Und dann ist das irgendwie wie, ja, wenn man im Werkzeugschrank irgendein Gerät hat, wo man sagt, ja, habe ich eigentlich jetzt schon die letzten drei Jahre nicht mehr angeguckt so (lacht). Und dann hilft das auch nicht weiter. #00:09:45-8#

F: Und dann macht das ja auch keinen Sinn, dafür jeden Monat Geld zu bezahlen. Also und dann ist die kritische Frage vom Chef oder der Chefin natürlich auch berechtigt, warum zahlen wir denn dafür jetzt schon so lange und ihr nutzt es nicht. Also, ne? Ich finde auch, wenn keine Prozesse da sind, ist auch der Nutzen dann schwer zu kommunizieren. #00:10:03-7#

F: Ihr merkt schon, es ist so viel Unsicherheit, Unklarheit. Und dann, dann kommt sozusagen der Tritt in das kostenlose SEO-Tool, das man mal schnell findet, das vielleicht eben so gut wie gar nichts oder auch tatsächlich gar nichts kostet, und das nutzt man dann. Und Fabian, du bist ja von uns beiden der Tekkie. Wie blickst du denn dann auf diese Tools, auf das, was die rausschmeißen? #00:10:30-8#

F: Daraus ergibt sich dann ein ganz grundsätzliches Problem, finde ich, mit diesen kostenlosen Tools. Also auch nicht mit allen. Das kommt auch immer auf den Einzelfall an. Aber was kriegt man denn bei kostenlos, ja? Stellt euch doch selbst mal die Frage. Also klar, früher/ Ich muss jetzt ein bisschen ausholen. Also ich bin lange schon in der Technik und in der IT. Früher war das ja so, da hat man einmal für eine Software Geld ausgegeben, für eine CD oder so was, und hat das dann installiert und dann lief das Programm die ganze Zeit. Dann gab es aber auch keine Updates, ne? Irgendwann war das Ding halt kaputt und dann musste man sich eine neue Software kaufen. Oder man hat irgendwie Software für umsonst gekriegt. Und ich weiß nicht, diese Denke ist halt immer noch so ein bisschen/ also die ist einfach da bei vielen. Und so funktioniert das aber nicht. Also im SEO-Bereich, da geht es ja darum, auch gerade regelmäßig Daten zu erheben. Und das kostet einfach Geld. Und der Anbieter muss da jeden Monat sehr viel Aufwand und Energie reinstecken, um diese Daten zu bekommen. Und wo soll ein kostenloses Tool, wenn das nicht querfinanziert ist/ wo soll das diese Power herholen, um sich diese Datenbasis zu erarbeiten? Das geht ja gar nicht. Das heißt, man arbeitet mit einem kostenlosen Tool in der Regel auf einer schlechten Datenbasis oder auf einer öffentlichen Datenbasis, die vielleicht nicht mehr so aktuell ist, ja? Und ihr wisst ja selber, wie schnelllebig die Zeit ist, wie oft Google irgendwelche Updates rausholt. Also eine schlechte, veraltete Datenbasis, das ist nicht gut. Also da würde ich mich nicht gut mit fühlen, wenn ich wüsste, dass ich eigentlich nicht auf guten Daten arbeite, ja? Und sozusagen (den?) Umkehrschluss dann zu drehen und zu sagen, okay, da ist ein Tool, das kostet Geld, aber das hat auch seine zehn Mitarbeiter, die arbeiten regelmäßig an der Software, die halten die aktuell, die fügen neue Funktionen hinzu und die Datenbasis ist aktuell, weil ich dafür jeden Monat auch Geld bezahle. Dann ist das eine Entscheidung, auf der ich auch gute unternehmerische Entscheidungen treffen kann oder Entscheidungen, die mich im Bereich SEO weiterbringen, ja? Das ist so ein bisschen so die Idee, die dahintersteckt, oder das Problem, was ich mit den kostenlosen Tools habe, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass man damit wirklich auch gute Daten kriegt. #00:12:43-8#

B: Kannst du mal ein Beispiel für eine schlechte Datenbasis nennen? (…) Also // Keywords zum Beispiel. #00:12:50-7#

F: Also ich meine, es gibt, was fällt mir jetzt ein, Keyword Tools zum Beispiel, wo man halt Keywords kriegt, aber kein Suchvolumen dazu. Also dann habe ich zwar Keywords, aber ich kann sie nicht in ein Verhältnis zueinander setzen und ich kann sie nicht priorisieren. Oder das Suchvolumen ist halt irgendwie drei Jahre alt. Oder es ist nicht saisonal. Es gibt super viele saisonale Keywords, die in unterschiedlichen Monaten unterschiedliche Suchvolumina haben. Das kriege ich alles nicht mit. Viele Tools bieten dann zu den Keywords auch die Klickpreise zum Beispiel an, die man bei Google Ads bezahlen müsste. Aber um an die Klickpreise ranzukommen, muss der Tool-Anbieter in der Regel auch Geld bezahlen. Aber das sind alles Daten, die ich dann nicht habe, ja? Ich weiß nicht, was das Keyword bei Google Ads kostet. Ich weiß nicht, was der Wettbewerb da bezahlt. Ich weiß nicht, wie viele Suchen das im Monat hat. Das weiß ich alles nicht, wenn ich so ein kostenloses Tool benutze, in der Regel. #00:13:51-1#

F: Ich finde auch die Longtail Keywords wichtig, oder? Also gibt es dann vielleicht super wichtige Keywords, nach denen aber vielleicht nur zehn, fünfzig oder hundert im Monat suchen. Und das eine Tool zeigt es an und das andere Tool zeigt diese Suchbegriffe einfach nicht an. Und wenn man die nicht sieht, dann kann man auch nichts daraus ableiten (lacht). Dann ist man einfach blind. Das ist wie, wenn du in den Keller mit einer Taschenlampe gehst. Da kannst du auch immer schön in einzelne Ecken leuchten so. Aber (lacht) wenn du da, weiß ich nicht, was suchst, dann wird es mühselig, dann macht man besser das Licht an (lacht). So. Und das Licht anmachen ist halt dann das kostenpflichtige Tool. So. So // sehe ich es. #00:14:32-2#

B: Gutes Beispiel. Ja. // #00:14:32-6#

F: Und diese schlechte Datenbasis, das ist dann echt, finde ich, ultra brutal, weil man ist vorne diese Abkürzung gegangen mit dem kostenlosen Tool, dann hat man diese schlechte Datenbasis. Und dann hat man ja ein Team, ein Marketing-Team, das irgendwie auch SEO machen will, oder man selbst will SEO machen, und man leitet dann daraus irgendwelche Aufgaben ab, vielleicht oder vielleicht auch nicht, weil man es gerade nicht weiß, ja? Auf jeden Fall stochert man da immer noch weiter rum und vertut einfach irrsinnig viel Zeit oder arbeitet sogar vielleicht in die falsche Richtung. So. Und das sind ja die eigentlich Kosten, die dann da entstehen, dass man in eine falsche Richtung arbeitet, dass man für sich keinen Wettbewerbsvorteil rausholt gegenüber, ja, anderen, die vielleicht auch vorne ranken oder eben auch nicht vorne ranken. Da geht es ja um viel mehr. Da geht es ja um das Unternehmen, um den strategischen Vorteil, den man sich erarbeiten will durch SEO. #00:15:30-1#

F: Aber ich finde es ein bisschen fies jetzt zu sagen, aha, am falschen Ende gespart. Weil das ist ja eigentlich erst der zweite Schritt, diese Ableitung. Ich kann es verstehen, wenn man vor so einem Tool sitzt und sagt, ich will dafür jetzt kein Geld ausgeben, weil ich weiß nicht genau, was es mir bringt, ja? Und ich kann auch verstehen, wenn man dann sagt, dann hole ich mir doch lieber Daten aus einem kostenlosen Tool als gar keine Daten zu haben, ne? Also das finde ich, die Entscheidungen, das ist schon okay und das ist auch nachvollziehbar, ne? Also deswegen, vielleicht kommen wir mal ein bisschen in Richtung was kann man denn machen. Weil eigentlich braucht // man erst mal/ #00:16:06-8#

B: Wie geht man es // grundsätzlich an, ne? #00:16:08-6#

F: Genau. Man muss es ja erst mal grundsätzlich angehen, um dann auch eine gute Entscheidung zu treffen, und jetzt gebe ich für das Tool auch Geld aus und jetzt lohnt sich dieses Geld auch. Also deswegen sprechen wir erst mal grundsätzlich über die SEO-Strategie, die dem ja zu Grunde liegt- #00:16:28-1#

B: Ja, würde ich auch sagen. Der grundsätzliche Ansatz ist eben, du brauchst erst mal eine SEO-Strategie. Das heißt, du brauchst was für die Technik, also technisches SEO. Dafür gibt es Tools. Du brauchst ein Keyword-Set. Dafür gibt es Tools. (lacht) Du willst am Content arbeiten. Dafür gibt es Tools, ja? So. Und du hast also bestimmte Teile, die zu einer SEO-Strategie gehören. Linkaufbau auch, ja? Und du hast bestimmte Elemente, die zu einer guten SEO-Strategie gehören. Und dafür brauchst du Tools, die dir Daten liefern. So würde ich es formulieren. Und dann, wenn du sozusagen das klar hast, also Technik, Keywords, Content, Link-Aufbau, kann man jetzt so sagen. Und daraus resultiert dann ja ein Fahrplan: Was muss ich jetzt wie hier an meiner Webseite umsetzen? Und dann weißt du, ah ja, okay, das ist wichtig, weil das übergeordnete Ziel ist eben, dass man seine Rankings verbessern will. Das haben wir kürzlich auch noch besprochen beim Thema SEO-OKRs oder SEO-Ziele. Und jetzt brauchst du halt Daten dafür. Und dann bist du in der Tool-Entscheidung, sozusagen in einem Prozess, der dich sozusagen hinführt. Und dann, wie geht man dann weiter? #00:17:54-4#

F: Also weiß ich nicht, ob wir/ Also ich finde, dass die Lösung jetzt schon in dem drinsteckt, was du erzählt hast. Also wenn ich mir diesen SEO-Fahrplan entwickle, zum Beispiel ein Keyword-Set, ja, dann brauche ich ja schon ein Tool, um mir ein gutes Keyword-Set zu entwickeln, ja? Also in der Strategie selber sind ja schon direkt Tool-Anforderungen drin, ja? Und das heißt, da schließt sich der Kreis ja auch schon, ja? Und dann kann ich halt schauen, dass ich mein Keyword-Set/ also welches Tool liefert mir eine gute Keyword-Datenbasis. Das kann ich ja irgendwie recherchieren oder rausfinden oder lernen irgendwo. So. Und dann entscheide ich mich für ein Tool und weiß, okay, ich entwickel jetzt im Rahmen meiner SEO-Strategie das Keyword-Set auf das ich gerne ranken möchte. Und dann habe ich eine konkrete Anforderung an ein Tool. #00:18:44-2#

B: Und wie mache ich denn jetzt die Tool-Auswahl? Was sagst du denn jetzt? Ich muss ja jetzt schon die Kreditkarte, wie heißt das, in die Hand nehmen. #00:18:55-0#

F: Ja. Also (lacht) da kann man ja Leute fragen, so wie uns zum Beispiel, mit welchen Tools wir arbeiten. Wir haben ja zum Beispiel unsere Academy zum SEO lernen, in der wir zeigen, wie man sich ein Keyword-Set erarbeitet. Und da zeigen wir natürlich auch, mit welchen Tools wir das machen, ja? Welche Tools uns damals überzeugt haben, dass sie uns eine gute Datenbasis liefern. Und man kann ja sogar dabei zugucken, wie wir das machen, ja? Also es gibt Anleitungen online, wo man sich das selbst halt in relativ kurzer Zeit auch draufschaffen kann. #00:19:29-3#

B: Also man braucht aber auch ein Tool-Budget. Und dann muss man halt gucken, arbeitet man dann zum Beispiel für ein paar Monate mit einem Tool oder nutzt man das dauerhaft? Etwa Ranking-Tools, ja? Oder sozusagen, picke ich mir das selektiv raus für eine einzelne Anforderung? Das sind so typische Fragen. Und dann aber ist es wirklich unser Plädoyer, dass man dann auch in ein kostenpflichtiges Tool investiert. #00:19:55-9#

F:  Weil also wenn man sich jetzt, wir machen ja viel mit Sistrix, anschaut, dass die über tausend Server am Laufen haben und fünfzig Mitarbeiter. Die waren ja auch mal da, wir haben mit dem Johannes auch mal einen Podcast gemacht bei sich im Büro. Das ist ein großes Büro, was er hat. Da arbeiten viele Menschen an diesem Tool. Und, ne, das ist einfach das, was das kostet so ein Tool aufrecht zu erhalten. Und deswegen kosten gute Daten eben auch Geld. #00:20:25-9#

Ein SEO-Tool im Vergleich zu den Personalkosten ein Klacks

B: Und im Verhältnis zu den Gesamtunternehmenskosten und im Verhältnis zu dem, was man damit erreichen will, ist das wirklich ein Klacks. Also das ist einfach ein Klacks. #00:20:36-4#

F: Also das finde ich auch. Aber auf der anderen Seite muss man es auch rechtfertigen. Also trotzdem wird man gefragt, warum zahlen wir das jetzt? Und ich finde, da kann man ruhig sagen, ja, wir wollen effizient arbeiten, wir wollen unsere Mitarbeiter-Power, die wir haben/ wollen wir in die richtigen Bahnen lenken, dafür brauchen wir eine gute Datenbasis und das kostet einfach so und so viel. Und dann ist das, finde ich, ein super Argument. Also dann kann man das auch rechtfertigen. #00:20:59-3#

B: Oder eben noch ein Stück konkreter. Wir haben ja jetzt über Prozesse vorhin gesprochen, dass die sozusagen unklar sind. Und ich finde, auch da gibt es ja klassische SEO-Prozesse. Dass man sagt, ich möchte jetzt ein Stück Content erstellen. Was brauche ich dafür? Ja, da muss ich eine Keyword-Recherche machen. Da muss ich mir eine URL angucken, wie die bisher rankt. Ja? Also da gibt es einfach einen bestimmten Prozess und dafür nutze ich bestimmte Tools. Und wenn ich das genau weiß und ich weiß zum Beispiel, okay, wir müssen fünfzig, hundert, fünfhundert Content-Stücke/ wollen wir erstellen und dafür nutzen wir quasi in einem bestimmten Teil des Prozesses/ nutzen wir das und das Tool. So. Dann weiß ich genau, wie ich es nutze (lacht). Und dann daddel ich da jetzt auch nicht einen halben Tag drin, wenn ich Tool-begeistert bin, oder ich habe ein Brett vor dem Kopf, wenn ich eigentlich nichts mit Tools anfangen kann. So. Ja? #00:22:01-2#

F: Da gibt es ganz konkrete Anforderungen und dann finde ich weiß man ja auch, wenn ich das Tool jetzt nicht hätte, könnte ich diesen Arbeitsschritt nicht mehr durchführen im Rahmen meiner SEO-Arbeit. Also es gibt auch eine klare Anforderung, dass man das jetzt auch braucht, und einen Rechtfertigungsdruck und -grund, um gute Arbeit leisten zu können, ja? Ich kann diesen Content jetzt nicht entwickeln mit dem Team zusammen, weil ich keine Keywords habe oder weil ich nicht genug Daten habe, um zu entscheiden, mit welchem Content fangen wir an. Dann diskutiert man da gar nicht mehr drüber, wenn man soweit ist, ne, dass man diesen Plan hat und dass man diese hundert URLs, von denen du gesprochen hast, hat. Dann holt man sich die Unterstützung wo man sie braucht. Und wenn ihr an dem Punkt seid, dann habt ihr schon einen wahnsinnigen Vorteil oft eurem Wettbewerb gegenüber, dass ihr diesen Plan und diese Struktur und das Toolset euch dann schon entwickelt habt, um eben in diese Struktur reinzuarbeiten. #00:22:55-6#

B: Und dann sieht man die Chancen. Und dann, finde ich, ergibt sich auch im Alltag. Also ich habe das immer wieder, auch auf bestehenden Projekten. Du sagst es ja auch. Wir haben ja auch mal ein Folge gemacht zum Thema Keyword-Recherche, warum wir immer Potenziale entdecken. Oder Longtail-Begriffe haben wir zwei Folgen gemacht. Und man entdeckt einfach immer und immer wieder neue Keywords, neue Chancen, sozusagen neue Opportunities. Einfach kurz, du siehst das, weil du halt in diesem Tool arbeitest. Und dann holst du wirklich diese Wettbewerbsvorteile raus.  #00:23:33-8#

Allround-Tool oder Spezial-Tools je Anforderung?

F: Aber das kommt auf das jeweilige SEO-Tool an. Wenn ihr eine Wettbewerbsanalyse machen wollt, ja, dafür braucht ihr ein ganz spezielles Tool auch. Und dann wisst ihr aber auch, okay, ich habe hier einen Wettbewerber jetzt, der ist neu, oder ich will das mal analysieren. Und dann habt ihr sofort Zugriff auf das Tool und könnt euch die Daten sofort holen. Weil ihr einfach diesen Prozess schon kennt, wie analysiere ich eine Domain, ja? Und es gibt andere Tools, zum Beispiel wenn ihr sagt, oh, ich habe hier irgendwie zehn interessante Keywords irgendwo gefunden. Dann habt ihr eine Liste und ihr könnt in einem anderen Tool abprüfen, wie ist denn das Suchvolumen und der Wettbewerb auf diesen Keywords, ja? Also dann seid ihr richtige SEOs, weil ihr dann analytisch arbeitet auch, ja? Und dann schließt sich dieser Kreis. Aber dafür braucht ihr euer Toolset, dafür braucht ihr für jede Anforderung eben auch das richtige Tool. Sorry, dass ich dir da reingegrätscht bin. #00:24:27-5#

 B: Nein, ich finde das gut. Aber was mich jetzt gerade so nachdenklich macht ist: Dann seid ihr richtige SEOs. Weil es halt einfach diese zwei Arten gibt. Es gibt ja einmal die wirklich professional SEOs, die nichts anderes machen als den ganzen Tag in ihren Excel-Tabellen zu wühlen so. Jetzt (lacht) einfach mal so, sage ich jetzt so polemisch. Obwohl, (es ist?) eigentlich nicht polemisch, es ist ja auch so. #00:24:49-0#

F: Mit einem Kapuzenpulli und einer Sonnenbrille. #00:24:50-9#

B: Also dieses typische Hacker-Bild, was auch immer in der Tagesschau zu sehen ist (lacht) Genau. Und dann gibt es ja einfach ganz viele Marketing-Manager, Soloselbstständige, Geschäftsführungen, Head of Marketing oder weiß ich nicht. Alle die so auch noch andere Sachen zu tun haben. #00:25:06-4#

F: Dann seid ihr trotzdem SEOs, weil SEO-Manager ist kein geschützter Begriff und das ist auch immer Abteilungsübergreifend, ja? Und es ist auch super cool, wenn viele Leute im Unternehmen SEOs sind, ja? Das muss nicht der eine sein. Wir haben das ja auch mal diskutiert, was für Leute man braucht. Klar gibt es dann wahrscheinlich irgendwann auch den technischen SEO so, der dann wirklich tief in der Technik und so weiter drin arbeitet, der dann vielleicht ein bisschen mehr SEO ist als die anderen. Aber ganz ehrlich, jeder müsste eigentlich in der Lage sein im Marketing-Team, oder befähigt sein, eine Domain bei Sistrix reinzuschmeißen und zu gucken, wie rankt die denn und zu welchen Keywords. Weil das ist einfach geil das zu können und dieses Wissen zu haben. #00:25:47-7#

Unsere Tipps für alle, die professionelle SEO-Tools testen wollen

B: Gib mal noch ein Tipp Fabian. Wenn ich da jetzt/ Ich sitze da, gucke mir an, ah, okay, diese ganzen Tools haben ja immer so diese verschiedenen Möglichkeiten, buchst du noch das dazu, machst den Jahresvertrag, machst du hier, was rätst du dazu? #00:26:04-2#

F: Ich würde immer klein einsteigen und monatlich, also monatliche Zahlung, und das Paket, was das anbietet, was ihr braucht, erst mal. Weil upgraden kann man immer noch. Also wenn ihr merkt, ich brauche unbedingt noch eine Funktion, die ich noch nicht habe, dann geht eher einen Schritt nach oben, anstatt euch jetzt total mit dem Super-Premium-Pro-Paket zu überfrachten. Weil das ist ja immer mehr Funktionen, ne? Ich würde wirklich da starten, wo die Funktion ist, die ihr jetzt braucht. So. Und dann monatliche Zahlungsweise. Wenn ihr merkt, das ist nichts oder ich habe ein besseres gefunden, dass ihr dann auch schnell wieder rauskommt, ja? Und dann könnt ihr ja vielleicht/ wenn ihr wirklich merkt, das ist jetzt mein Tool gewesen, ich arbeite seit Jahren damit, dann könnt ihr ja immer noch irgendwann auf die Jährliche wechseln und dann euch dann die zwanzig Prozent holen oder keine Ahnung was. Genau. #00:26:57-0#

F: Also monatliche Kündigungsfrist und klein anfangen.

F: Und eine Sache, die mir noch wichtig. Eine Sache finde ich, also das ist aber jetzt eine persönliche Meinung von mir. Ich habe lieber ein Spezial-Toolset. Also es gibt ja auch SEO-Tools, die alles können. Die sind auch gut. Die kann man auch benutzen, da spricht nichts dagegen. Aber ich persönlich habe eigentlich lieber ein spezialisiertes Tool. Also wenn ich Keywords recherchiere, habe ich mein Keyword-Tool. Wenn ich eine Wettbewerbsanalyse mache, habe ich mein Wettbewerbs-Tool. Wenn ich ein Crawling mache, habe ich meinen Crawler. Da nutze ich jetzt nicht so gerne diese Onpage-Tools. Aber das ist halt auch wirklich Geschmackssache, weil ich komme ja auch aus der technischen Ebene, ne? Also so. Deshalb würde ich immer dafür plädieren möglichst granular sich die Tools zu holen, die wirklich das beste Tool für diesen speziellen Bereich sind. Weil das dann auch oft noch mal so im letzten Meter. Du hast den Longtail ja auch schon angesprochen. Dann hat man da in der Regel auch einfach noch mal den Vorteil bessere Daten zu haben. Ja. #00:28:08-6#

B: So. Unser Fazit. Ein gutes, also ein vernünftiges, Toolset gehört einfach zur professionellen Suchmaschinenoptimierung dazu und das kostet aus unserer Sicht eigentlich immer Geld. Und die Frage ist aber eben, wie setzt ihr das konkret ein? Was sind die konkreten Prozesse bei euch, um dann wirklich das Tool wirklich effizient zu nutzen im Alltag? Okay. Das war es von unserer Seite her. Wie immer war das, würde ich sagen, der erste Aufschlag von uns. Gebt uns mal ein Feedback. Und by the way, wir machen ja auch hin und wieder mal Webinare oder schicken auch mal Tipps über unseren E-Mail-Verteiler. Also auf unserer Webseite könnt ihr euch auch in unseren Verteiler eintragen. Wir sind sparsam mit E-Mails, aber wenn wir das durchschicken, dann hat das eigentlich immer Hand und Fuß, behaupte ich mal (lacht). Also da könnt ihr euch auch gerne mal umschauen. Okay. Das war es von unserer Seite her. Wir sehen uns, oder hören uns viel mehr, nächste Woche. #00:29:09-5#

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