Interne Verlinkung in SEO: Regeln, Strategien, Optimierung

Die interne Verlinkung ist in der Suchmaschinenoptimierung (SEO) ein zentraler Hebel – der fast nie wirklich genutzt wird. Interne Links zeigen, wie relevant eine einzelne Unterseite ist. Ein zentraler Rankingfaktor für Google.

Wir sprechen in der Episode darüber, was interne Verlinkung ist, wie sie funktioniert und wie man seine interne Verlinkung für SEO optimiert – und gleichzeitig auch für die Nutzer.

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Interne Verlinkung für Google optimieren: Unsere Tipps

Die interne Verlinkung hat man zu hundert Prozent selbst in der Hand. Ganz anders als etwa bei der externen Verlinkung, die auch ein wichtiger Google Rankingfaktor ist. Unsere Tipps:

  • Regelmäßig an interner Verlinkung arbeiten
  • Neue und alte Artikel untereinander verlinken
  • Wichtige Seiten möglichst oft verlinken
  • Ziel-Seite für ein Haupt-Keyword definieren
  • Thematisch passende interne Links setzen
  • Aus dem Content heraus verlinken
  • Im Ankertext das passende Keyword einbauen
  • Für den User verträglich intern verlinken

Für thematisch passende, relevante Links benötigt man allerdings entsprechenden Content. Und zwar möglichst keine SEO-Texte, die den User abschrecken. Sondern strukturierten, qualitativ hochwertigen Content.

Keywords und Ranking für Content Hub mit einem Tool

Wie entwickle ich eine SEO-Strategie? Wie arbeite ich mit SEO-Tools? Wie produziere ich hochwertigen Content? Solche Fragen besprechen wir in unserer SEO-Academy. Für individuelle Beratung bieten wir SEO-Sparrings an.

Drei häufige Fragen zur internen Verlinkung und SEO

Was ist interne Verlinkung?

Bei der internen Verlinkung geht es darum, wie einzelne HTML-Seiten untereinander verlinkt sind. Bei kleineren Websites ist das kein Thema. Aber je größer und umfangreicher die Website, desto mehr stellt sich die Frage, auf welche Unterseiten man wie verlinken sollte. Faustformel: Je häufiger eine einzelne HTML-Seite intern verlinkt ist, als desto wichtiger wird sie von Google eingeschätzt und je höher steht sie dann auch oft in den Suchergebnissen. Gleichzeitig sollte man nicht alle Seiten gleich behandeln, sondern Prioritäten setzen.

Mit welchen Tools kann ich an der internen Verlinkung arbeiten?

Um die interne Verlinkung zu analysieren, eignet sich zum Beispiel der Screaming Frog. Um in WordPress an der internen Verlinkung zu arbeiten, eignet sich zum Beispiel das Plugin von Yoast. Allerdings: Man sollte nicht wahllos möglichst viele interne Links setzen, sondern gezielt und strategisch vorgehen. Mehr dazu auch in unserem Podcast-Interview über WordPress SEO. Ein Tool alleine hilft nicht. Man muss seine Keywords und Rankings kennen und relevante Zielseiten definieren.

Was mache ich mit internen Links beim Relaunch?

Ein häufiger Fehler beim Relaunch: Es werden keine korrekten Weiterleitungen gesetzt. Die Folge: Alle bestehenden Rankings gehen verloren. Denn die alten Seiten sind nun weg und von Google nicht mehr crawlbar. Generell gilt: Bei einem Relaunch sollte man sich immer fragen, ob man wirklich die Website-Struktur und insbesondere URL-Struktur verändern muss. Und falls ja, im Zweifel eine SEO-Beratung hinzuziehen. IT- und Webagenturen haben häufig eine große Expertise in der Programmierung, aber selten in der Suchmaschinenoptimierung.

SEO aus der Praxis: Interne Verlinkung, Content und vieles mehr – über unseren Verteiler

Ja, Ich möchte besser in SEO werden und in euren E-Mail Verteiler. Wir schicken dir auch unser aktuelles Whitepaper zu.






Interne Verlinkung in SEO: Stichworte zur Folge

Fehlendes Wissen

  • Interne Links als Rankingfaktor in SEO
  • Linkfluss auf einer Seite
  • In-Content-Links
  • Links mit inhaltlichem Mehrwert

Fehlende Konzepte

  • Häufig Links im Footer
  • Zufällig gesetzte Links
  • Viel zu viele interne Links
  • Gar keine interne Verlinkung
  • Zum Beispiel bei WordPress
  • Dazu auch unser Interview mit Kai Spriestersbach

Analyse

Content

  • Content-Entwicklung und Links zusammendenken
  • Konsequente interne Verlinkung
  • Unwichtigen Content / Links löschen
  • Startseite ein zentraler Hebel für interne Verlinkung

Tracking

  • Ranking beobachten
  • Vorgehen eignet sich gut für Tests

Auch in diesen Episoden geht es um SEO und interne Verlinkung

Linkbuilding - Teil 5 unserer Serie zum Portalaufbau.
Ein Expertengespräch mit Saša Ebach, erster Teil
Bloggen in der Sackgasse – 5 Alternativen
Wir stellen 5 Möglichkeiten vor, abseits vom Bloggen in Content Marketing zu investieren.
Startseite optimieren: 3 SEO-Tipps
Wir erklären an einem Beispiel, was eine gute Startseite ausmacht.
SEO Tools
Spezialtools vs Allrounder
Keyword-Kannibalismus: Wenn man sich selbst Konkurrenz macht
... und wie man seine Website aufräumt
3 Tipps, wie ihr mit Nofollow-Links umgeht
Eine Episode für alle, die für ihren Online-Shop oder ihr Portal Links aufbauen wollen.
Content Optimierung: Wie vorgehen?
Wir besprechen die Vor- und Nachteile von unterschiedlichen Content-Strategien.
Relaunch & SEO: Wie ihr den Totalschaden verhindert
Wo liegen die Chancen und Gefahren?
Glossar erstellen: Eine kluge SEO-Strategie?
Viele Unternehmen setzen im Marketing auf Glossare.

Interne Verlinkung für SEO: Unsere Erfahrung

Benjamin: Ja, wer an Linkaufbau denkt, der hat ja oft erst einmal die externe Verlinkung im Kopf. Aber ein Link, der kann auch ein interner Link sein, also innerhalb der eigenen Seite. Und wir möchten euch heute erklären, wie der Linkfluss funktioniert, wie man systematische interne Verlinkung optimiert und wie ihr damit eure Rankings verbessern könnt. Fabian, warum sind interne Links eigentlich ein Rankingfaktor? #00:01:09-3#

Diese Auswirkung hat interne Verlinkung aus SEO-Sicht

Fabian: Ja, super Frage, genau darum geht es nämlich und darum bin ich auch ein Riesenfan von den internen Links, weil interne Links der Rankingfaktor meiner Meinung nach sind, der auch super oft vernachlässigt wird. Weil das eben auch oft bei vielen Leuten gar nicht so auf dem Radar ist, dass man sich um seine interne Verlinkung kümmern muss. Warum sind interne Links ein  Rankingfaktor? Deswegen, weil Google auf Links basiert, ja, also der ganze Algorithmus basiert darauf, dass Google misst, wie Dokumente untereinander in Beziehung stehen. In welchen Hierarchien sie auf der Webseite sind und anhand dieser Hierarchien wird eben auch die Wichtigkeit einer Webseite von Google oder auch von den meisten anderen Suchmaschinen eben auch ermittelt. Und diese Wichtigkeit und diese Relevanz und diese Hierarchie wird auch innerhalb der Webseite eben durch die internen Links hergestellt und darum sind die so wichtig, ne? Das hast du ja auch schon angesprochen, hat viel mit dem Linkfluss zu tun. Vielleicht erkläre ich das nochmal ganz kurz. #00:02:15-7#

Benjamin: Genau, ich finde das nämlich super spannend, dieses Konzept mit dem Linkfluss, diesen Ansatz von der Startseite aus, wie sich die Power verteilt. Aber leg los, erkläre uns den Linkfluss. #00:02:28-4#

Fabian: Ja, das kann man sich wirklich sehr gut vorstellen anhand von einer Hierarchie oder von einer Pyramide. Oft ist das ja so, dass die Startseite tatsächlich auch die stärkste Seite ist, auch deswegen, weil sie am meisten externe Links bekommt, ne? Also die externen Links sind ja auch wichtig – Stichwort Linkaufbau. Und meistens ist es so, wenn man auch einen Brand, eine Marke, hat, dass die Startseite am meisten externe Links von außen bekommt. So, und die Frage ist, wie verteilt sich jetzt diese Power, die die Startseite oder die auch anderen Seiten haben, wie verteilt die sich innerhalb der Domain auf Seiten, die vielleicht nicht so viele externe Links haben. Ja, und das ist meistens so, dass es hierarchisch erstmal über das Menü geht, ne, im Menü sind dann meistens Seiten auf der zweiten Ebene verlinkt. Und die bekommen dann eben über diese internen Links, ein Menü ist ja nichts anderes als ein interner Link, dann die Linkpower von der Startseite weitergereicht. Und die, die dann, die Seiten, die dann wieder von diesen Menüseiten angelinkt werden, sind dann sozusagen in der Hierarchieebene und bekommen dann von den Seiten wieder Links. Die Power oder den Linkjuice selber, die einen Link weitergibt, die bemisst daran, wie viele andere Links von der gleichen Seite abgehen, ja, das heißt vereinfacht gesagt, wenn eine Seite jetzt zum Beispiel die Power hundert hat und hundert Links von dieser Seite abgehen, dann bekommt jeder Link ein Prozent ab von diesen hundert Powerpunkten. #00:03:52-2#

B: Und ich habe darunter dann quasi hundert Unterseiten und jede Unterseite hat die Linkpower von eins. #00:03:57-9#

F: Die bekommt dann von dieser Seite zumindest einen Powerpunkt sozusagen zugewiesen. Wenn man jetzt einen ganz einfachen Optimierungsschritt macht und von dieser Seite fünfzig Links runternimmt, dann erhöht sich die Power, die diese Seite weitergibt natürlich um hundert Prozent, also dann bekommt jede angelinkte Seite zwei Prozent der Linkpower, der linkabgebende Seite. #00:04:23-0#

B: Und die anderen dann eben nichts mehr. #00:04:24-5#

F: Und die anderen, ja, die man rausgenommen hat, kriegen dann eben nichts mehr. Also um das Prinzip einfach klarzumachen, ne, je weniger interne Links man setzt, desto mehr Power bekommt der abgehende Link, beziehungsweise je mehr Links man generell setzt. Das gilt auch für externe Links. Es ist egal, ob man jetzt intern oder extern linkt, die Power, die abgeht, wird eben immer dadurch geteilt, wie viele andere abgehende Links es noch gibt. Jetzt ganz grob gesagt, ne, das war früher so, heute ist es ein bisschen anders. Gehen wir gleich noch darauf ein, aber einfach um das Prinzip einfach zu verstehen und um eben auch die Optimierungsmöglichkeiten oder das Potential zu verstehen, was eben dahintersteckt, wenn man seinen Linkfluss optimiert über die interne Verlinkung. #00:05:06-6#

B: Ich finde dieses Bild mit dem Fluss, das gefällt mir total gut und auch mit dem Wasser, ja, weil das Wasser fließt. Ich stelle mir da immer einen Garten vor, ja, mit ganz vielen Beeten und man muss natürlich gucken, dass man das Wasser in alle Beete reinbekommt, ja, dass man nicht hinten irgendwie sich schöne Tomaten anpflanzt und die dann vertrocknen lässt, ja. Also man muss so, also das im Bewusstsein haben, dass man seine ganze Seite auch versorgen muss mit dieser Google-Power, mit dieser Linkpower. Das finde ich einfach super spannend, wenn man das einmal so begriffen hat, dass das halt einfach dazugehört. #00:05:46-5#

F: Ja, aber oft wachsen auf den Webseiten halt auch, wächst da halt auch viel Unkraut. #00:05:51-6#

B: Ja, oder es vertrocknet irgendwas, ne? #00:05:53-5#

Links aus dem Footer vs. In-Content-Links

F: Genau, oder etwas Wichtiges vertrocknet, genau. Das ist eigentlich ein schönes Bild, weil ja, der Linkfluss, wie gesagt, versorgt die Webseite, versorgt die Unterseiten oder versorgt sie eben nicht. Das heißt, wenn man die internen Links als Rankingfaktor betrachtet, gilt das natürlich immer für die einzelne Unterseite, ja? Man muss sich immer anschauen, da kommen wir gleich ja auch noch bei der Lösung dazu, wie ist die interne Verlinkung oder wie ist generell die Verlinkung von den einzelnen Dokumenten, von der einzelnen Unterseite, ist die ausreichend oder wie kann ich die optimieren? Genau, also es wird oft immer noch schon, nur um das nochmal abzuschließen. Ich bin da jetzt auch gerade schon darauf eingegangen, dass man diese Formel jetzt nicht mehr so ganz hundert Prozent anlegen kann, wie man das früher gemacht hat, dass man sagt, reduzieren wir es mal auf zehn. Zehn abgehende Links, ja, und jeder Link bekommt dann sozusagen zehn Prozent der Linkpower ab. Das hat sich meiner Meinung nach ein bisschen geändert, weil Google den einzelnen Links auch unterschiedlich Gewicht gibt, ja? Früher war das tatsächlich so, dass nur stumpf gezählt wurde. Heute wird schon darauf geachtet, ob der Link, der abgeht, tatsächlich auch einen Mehrwert für den User darstellt. Das gilt für die externen Links. Da haben wir ja mit dem Sascha Ebach auch schon lange darüber gesprochen, wie weit es da eine Gewichtung gibt. Aber das gilt für die internen Links auch. Also ob ich jetzt einen Link aus einem Menü setze, was vielleicht gar nicht so oft benutzt wird oder zum Beispiel aus einem Footer-Bereich, aus einem Fußzeilenbereich, der gar nicht im sichtbaren Bereich ist und der auch ganz wenig nur wahrgenommen wird oder ob ich einen Link aus dem Content heraussetze, der jetzt wirklich oft geklickt wird, ist mittlerweile auch ein Unterschied. Das heißt, die Gewichtung eines In-Content-Links, auch eines internen In-Content-Links, also von einem Text auf den nächsten Text ist meiner Meinung nach höher und auch wenn der Link geklickt wird, es er noch höher als ein Link, den man zum Beispiel aus dem Footer setzt. Das heißt, da muss man auch gucken, das ist auch noch eine Erweiterung dieser ganzen Formel, dass auch noch darauf, dass es eben auch noch wichtig ist, wie gelinkt wird und von wo gelinkt wird. #00:08:04-0#

B: Wobei man auch da, finde ich, nicht nur die technische Brille anhaben darf, sondern eben auch immer den User im Blick haben muss, denn die In-Content-Links, man sieht auch manche sehr stark optimierten Seite, die dann zum Beispiel Dutzende von internen Links haben, die dann alle möglichen Wörter verlinken, die aber für den User überhaupt keinen Mehrwert haben, keinen inhaltlichen Mehrwert, ja? Also ich finde, wenn man einen Content entwickelt und man integriert interne Links, dann müssen die internen Links auch immer für den User eben was anbieten, ja? Möchtest du noch tiefer in das Thema einsteigen? Oder so, ne? Was möchtest du hier auf der nächsten Seite, die du anklickst, erfährst du dies und das, ja, also du brauchst auch einen inhaltlichen Mehrwert, damit der Link, ja, einfach auch logisch ist. Ja, also jetzt, also man sieht das teilweise sogar auch bei Newsportal, sieht man das, die sind dann voll mit internen Links und ich frage mich dann, ja dann wird dann zum Beispiel irgendwie ein einziges Wort verlinkt und dahinter liegt dann irgendein Content, ja? Was denkst du denn dazu? #00:09:12-8#

Automatisiert gesetzte interne Links

F: Das ist ja auch meistens, ist ja auch meistens automatisiert dann, ne? Das sind dann automatisiert gesetzte Links. Und wenn man überlegt, wie wichtig, das haben wir ja jetzt geklärt, wie wichtig die interne Verlinkung sein kann und man überlässt das einfach einer Maschine, stumpf irgendwelche Keywords zu verlinken, dann verschenkt man Potential und eventuell ist es ja eben auch so, dass da nicht die Power da ankommen, wo man sie hinhaben möchte. Und darum ist ja auch die interne Verlinkung ein großer Teil deines Content-Konzepts, was du immer erstellst, oder nicht? #00:09:43-5#

B: Ja, absolut. Also ich finde es ganz spannend. Man hat, entweder ist die Seite voll mit internen Links, ja, oder man hat gar keine interne Verlinkung. Also/ Oder man hat ganz viele Links im Footer, ja, das ist ja auch immer noch sehr weit verbreitet. Also da ist einfach ein Teil dessen, was man sich anguckt, wenn man irgendwie jetzt ein neues Kundenprojekt zum Beispiel annimmt, dass man einfach das, nicht nur die, was steht da an Text, an Inhalt und allem, was ist da geboten und Foto, Video und was es alles gibt, sondern eben auch, wie ist die interne Linkstruktur so. Und das ist ja auch oft immer das, eines der ersten Themen, über das wir dann auch direkt mit reden. Ja, also gibt es definitiv immer viel zu tun. Wie gehen wir denn jetzt vor? #00:10:36-4#

Menüstrukturen

F: Ja, hast du ja schon übergeleitet zu unserer Herangehensweise, ne, wenn wir was Neues übernehmen oder generell uns eine Webseite angucken, ist die Analyse ja meistens das Erste, was wir machen, dass eben diese Linkstruktur, dieser Linkfluss, man muss sich den erstmal angucken und man muss den analysieren. Da gibt es natürlich unterschiedliche Art und Weisen. Also oft sieht man das schon direkt, wenn so ganz viele automatisierte Links gesetzt sind, dann ja, dann es gibt eine sehr umfangreiche Struktur, die man da vorfindet, die man sich holt. Wenn gar keine internen Links gesetzt werden, dann muss man schauen, wie weit die Menüstruktur und der Footer zum Beispiel da einen Einfluss haben. Es gibt ja mittlerweile viele Tools, mit denen man das machen kann, dass man sich eine Seite crawlt und sich anschaut, wer linkt auf wen? Wie viele interne Links bekommen denn die einzelnen Seiten durch die Struktur oder eben auch aus dem Content heraus? Also diese, ja, diese Ermittlung der Linkstruktur ist eigentlich immer so der erste Schritt, um dann im zweiten Schritt zu gucken, wo kommen denn die wichtigen Seiten, also die, die ein Ranking haben oder ein Ranking haben sollen, kriegen die denn überhaupt genug ab aus diesem Potpourri, was man noch vorfindet. Ne, also auf der einen Seite, was gibt es? Was ist da? Und das zweite ist dann das Strategische, ist das denn auch zielführend, was da gemacht wird, ja? Dazu macht es auch Sinn, sich das Ranking anzugucken natürlich. Welche Seiten haben schon ein gutes Ranking? Welche Seiten haben Rankingpotential vielleicht ein noch besseres Ranking zu bekommen? Und, oder vielleicht sind schlecht intern angelinkt, ne, das ist natürlich dann ein großes Potential, was man dann auch über die interne Verlinkung hat. Ja und wenn wir diese Informationen haben, dann gehen die natürlich dann noch weiter an dich und werden da weiterverarbeitet, oder nicht? #00:12:33-1#

B: Genau, aber das/ Ich wollte da auch nochmal kurz einhaken. Ich finde das immer spannend, also zum Beispiel, wir haben ja selbst auch eigene Portale, an denen wir immer wieder arbeiten und auch im Rahmen unserer SEO-Beratung, haben wir ja auch schon in einer Episode vorgestellt, unser Gründerportal, wenn wir dann zum Beispiel ein neues Thema aufarbeiten da und das neue Thema hat dann vier, fünf Unterseiten, dann ist es selbstverständlich, dass wir uns natürlich auch fragen, wie verlinken wir das denn jetzt intern? Wo passt dann das auch inhaltlich, ja? Das würdest du nicht einfach nur einklinken ins Menü und dann ist es jetzt da, so, wie weiß ich nicht, Kai aus der Kiste oder wie sagt man, ja, also einfach da so, sondern wie betten wir das jetzt in die Gesamtstruktur ein, sodass wir Google eben auch zeigen, hey, das ist jetzt ein neuer Content und der ist uns auch echt wichtig, ja, und das ist, finde ich, so ein typisches Beispiel von neuen Content entwickeln. #00:13:28-7#

F: Ja, oder/ Also um das nochmal weiterzudenken, was man da auch dann für Möglichkeiten hat, wenn man berücksichtigt, dass In-Content-Links aus Seiten, die wirklich schon gut sind und die viel Traffic haben, mehr wert sind, hat man da natürlich auch eine Möglichkeit, so einen Content auch gut anzuschieben, ne, indem von solchen starken Seiten dann eben auch wieder auf die neuen Seiten, wenn es denn Sinn macht, auch aus dem Content heraus Links setzt. #00:13:55-6#

Ein Konzept für die interne Verlinkung

B: Genau und so eine Seite wächst ja auch, also jeder, der, sage ich mal, eine richtige SEO-Strategie hat und kontinuierlich neuen Content entwickelt, der weiß ja, die Seite wächst und wächst und wächst, ja, und vielleicht habe ich vor ein oder zwei Jahren Content entwickelt. Natürlich verlinke ich von dem aus noch nicht auf SEO Content, den ich erst ein Jahr später entwickelt habe, ja, also manchmal wächst eine Seite und die interne Verlinkung wächst aber nicht mit. Ja, also auch da gibt es halt dann immer wieder so Situationen, dass man sich wirklich noch mal bestehende Seiten anguckt und sagt, sag mal, auf was verlinken wir da eigentlich noch? Was haben wir denn jetzt noch alles mittlerweile entwickelt und wie können wir das sinnvoll verlinkungsmäßig einbetten? Und das andere finde ich eben auch spannend, da sind ja auch immer so Analysen, die du dann gerne erfährst, dass du sagst, hey, hier gucke mal, wir sind hier irgendwie auf Platz vier oder auf Platz sechs, ja, und die Seite hat irgendwie nur, weiß ich nicht, zehn interne Links, ja, so. Und dann fängt es sofort bei mir natürlich an zu rattern und ich mir denke und ich mache mir Gedanken, welche Links könnten wir da noch setzen? So. Und das schon alleine das auf dem Schirm zu haben und zu sagen, ah, guck mal, pass auf, wir haben da einfach diese vier, fünf Themen. Da haben wir total viele Möglichkeiten von Platz vier vielleicht auf Platz zwei nach vorne zu kommen und dadurch bekommst du ja umso mehr Traffic und dass man das einfach so im Hinterkopf hat, wenn man neuen Content entwickelt. Das finde ich einfach super spannend. Also wo jetzt so auf den Content bezogen, finde ich, dass die Content-Entwicklung und das interne Verlinkungskonzept zusammengehören. Ja also ich kümmere mich ja beim Content erstmal darum, was für Inhalte produziere ich? Welche Inhalte produzieren denn, helfen dem User weiter, ja? Und mache ich es unterhaltsam? Mache ich es informativ, ja? Wie sieht die Seite aus, ja, von der ganzen Contentstruktur und von den einzelnen, ich sage ja immer gerne Module, also was man da halt eben auf der Seite hat. So, aber dann eben auch direkt noch mitzudenken, ja und wie setzen wir die internen Links hier. #00:16:09-6#

F: Die aber auch Sinn machen müssen, ne, also/ #00:16:12-0#

B: Die auch Sinn machen müssen, die dem User auch helfen müssen und die gleichzeitig eben auch einzahlen auf unser internes Verlinkungs-Konzept – auch als Teil eines größeren SEO-Konzept. Das ist, das finde ich einfach, das gehört zusammen. Das ist auch ein Punkt, den wir bisher, finde ich, in unseren Episoden noch nicht so stark betont haben, insofern ist das echt jetzt eine Folge, die eigentlich eine ganz gute Ergänzung ist zu unseren bisherigen Folgen. #00:16:40-9#

B: Worüber wir aber schon ein bisschen was gesprochen haben, ist natürlich auch diese Unkrautdiskussion, die wir gerade schon hatten, ne, dass man auch/ dass es natürlich auch stark damit zu tun hat, wie viel Content man auf der Seite hat und wie der Content aussieht. #00:16:55-8#

F: Genau, ne, also finde ich auch. Du hast ja auch, nehmen wir jetzt mal, du hast vorhin von automatisiert erstellten internen Verlinkungen gesprochen. Es gibt ja auch noch viele Portale da draußen, die mit automatisiert erstellten Seiten gearbeitet haben. Dann hast du, weiß ich nicht, Tausende von Seiten mit Tausenden von internen Links, ja, so und darüber geht dann halt auf einmal der Fokus verloren. Ja, was sind denn jetzt die wirklich wichtigen Seiten, so. Und das finde ich auch. Also da halt dieses Unkraut zu jäten, das ist elementare Aufgabe und sich wirklich klar zu machen, was sind denn hier die wichtigen Seiten. Was heißt denn da jetzt konkret Unkraut jäten nochmal? #00:17:38-8#

B: Ja, also im Sinne von vielleicht unwichtigen Content auch löschen, zusammenführen, interne Links auch zu löschen, ja, wenn Seiten völlig überfüllt sind mit internen Links, dann halt auch mal da durchzugehen und zu sagen, die und die Links nehmen wir raus. Auch dieses aus dem Footer raus, das ist ja das, was dich immer noch ärgert, wenn dann so spamige interne Links gesetzt werden, ja, und eigentlich klar ist, das bringt eigentlich nichts mehr. So, also das ist ja auch eine Diskussion, die haben wir mit dem Sascha hier auch geführt in unserem Interview zum Thema Linkaufbau. Da ging es ja eher um externe Links. Aber da haben wir das Thema auch am Rande angeschnitten. Und umgekehrt fände ich halt eben auch super spannend, wir haben ja eine Folge gemacht zum Thema Long Tail kürzlich auch und wenn man halt im Long Tail-Bereich zum Beispiel Content entwickelt und den dann auch noch gut intern verlinkt, da hat man echt, da sieht man dann wirklich relativ schnell Erfolge, also zumindest, so mein Eindruck. Und das Spannende ist ja dann auch immer wieder, dass man das dann auch, das Ganze auch tracken und beobachten kann, oder? #00:18:51-1#

F: Jaja, klar, also das ist natürlich erstmal wichtig, dass man den Erfolg seiner Arbeit dann eben auch noch misst und so weiter und ja, dass man dann eben sich aber immer auf Content-Ebene, also sich immer anguckt, in welchen Content geht es jetzt? Wie verändert sich dadurch das Google Ranking? Habe ich vielleicht, wie du gerade auch sagtest, über den Long Tail noch Begriffe, die vielleicht nicht so stark nachgefragt sind, die aber wichtig für mich sind, die man über die interne Verlinkung auch noch pushen kann? Ja, man kann ja intern auch im Ankertext, im linkgebenden Linktext ja auch noch Suchbegriffe unterbringen. Das sollte man auch nicht übertreiben, aber wenn man auch da Long Tail-Begriffe hat, für die man so an der Schwelle steht, zuerst eine Seite auf Platz elf oder auch auf Platz fünf oder vier und man würde gerne ein bisschen weiter nach vorne, hat man da natürlich auch intern die Möglichkeit, nochmal ein bisschen nachzulegen. Das kriegt man aber eben nur mit, wenn man sein Ranking kennt und wenn man die Keywords kennt, wenn man seine starken Seiten kennt, ja. #00:19:52-6#

B: Aber das ist eigentlich ein guter Punkt. Erkläre das nochmal. Also jetzt, wie sieht überhaupt der Ankertext aus oder wie sollte der aussehen? Also ich weiß nicht, jetzt hier draußen. Ich gucke aus dem Fenster. Es regnet. Ja, wir haben irgendwie einen Online-Shop, der verkauft Regenjacken oder so, ja? Schreibe dann immer: Und hier können Sie Regenjacken kaufen. Und dann setze ich den Link auf Regenjacken kaufen oder setze ich den Link auf HIER. Was empfiehlst du denn da? #00:20:19-8#

B: Ja, gute Frage. Also vor zehn Jahren hätte ich noch gesagt, pack das Keyword aus der Keyword-Recherche rein, unbedingt, ja? Aber das hat sich jetzt natürlich durch die vielen Updates und Filter und Abstrafungen im Bereich Linkspam, die Google jetzt zum Beispiel eingeführt hat in den letzten Jahren oder durchgeführt hat, natürlich ein bisschen geändert. Das ist, ich habe das Gefühl, dass das bei den externen Links, auch die Links, die man selber bekommt, dass das da ein wichtigerer Faktor ist als bei den internen Links, weil man natürlich intern in einem Menü zum Beispiel, ach, natürlich nimmt man da Keywords sinngemäß, wenn man einen Onlineshop hat zum Beispiel und wenn Google das alles abstrafen würde, dann würde es in Deutschland keine Webseite mehr geben, die ein Google-Index wäre. Ja, also von daher finde ich, kann man, wenn man interne Links setzt, kann man besser mit Keywords arbeiten. Aber ich finde immer, es muss immer einen Sinn machen, ja? Also darum ist diese automatisierte Verlinkung auch immer so blöd, weil die sich einfach automatisiert Suchbegriffe sucht und dann einen Link dahinter setzt. Ja? Und das macht meiner Meinung nach keinen Sinn. Also wenn man einfach, wenn man einen Text schreibt, wenn der Redakteur einen Text schreibt und er schreibt es mal so und er schreibt es mal so, er schreibt mal, was war das? Regenjacken kaufen oder hier kriegst du deine Regenjacken oder kauf dir eine Jacke, die im Regen schützt, dann kann man das dreimal verlinken und dreimal hat man irgendwie sein semantisches Keyword-Set da irgendwie dann beim Themenset drin. Und man kann auch ruhig mal HIER klicken, klicken Sie HIER, um Ihre Regenjacke zu kaufen. Das kann man alles immer machen, ja, und man kann eben auch, wie ich gerade schon gesagt habe, auch mal gucken, ob man nicht ein Long Tail, grüne Regenjacken online kaufen, nicht auch mal in einem internen Link unterbringt. Das kann man auch alles ruhig mal machen, finde ich. Solange man es nicht übertreibt und solange es im Kontext der linkgebenden Seite auch Sinn macht. #00:22:09-4#

B: Genau, also ich finde auch, dieses, als ich, ich finde das sehr befreiend, ja, dass man da auch, dass Google da so die Schrauben angezogen hat, dass ich jetzt als der Texter, der Redakteur auch durchaus sagen kann, ich gehe damit mal ein bisschen lockerer um. Ja? Und wir sprechen oft über holistischen Content und ich finde die interne Verlinkung eignet sich auch im gewissen Sinne für so eine holistische Herangehensweise, dass man eben verschiedene Wörter nutzt aus dem ganzen Kosmos heraus, ja, schon natürlich immer guckt, das sind die wichtigsten Keywords. Also wenn ich jetzt hundertmal immer nur hier, hier, hier verlinke, dann ist das klar, dass es ein Blindflug ist für die Suchmaschine, aber das man halt eben nicht immer nur JETZT kaufen, jetzt kaufen, Regenjacke kaufen, also immer dieses harte immer wieder so da darauf verlinkt und links und rechts lässt man alles liegen. Das ist einfach unorganisch. Das wirkt unnatürlich. Das ist für mich wie so ein Bodybuilder, der die ganz dünnen Beine hat, aber einen riesengroßen Bizeps, ja. Also das ist, der fällt um, ja, also du musst auch die interne Verlinkung, genauso wie der Content insgesamt, muss einfach organisch sein und hilfreich sein und den User im Blick haben. Und dann, das ist zumindest meine Überzeugung, zahlt das auf jeden Fall ein. Zumal ja auch die Links dann auch automatisch eher angeklickt werden, ja, also der User bleibt länger auf der Seite. Der steigt tiefer ein. Da sind wir sofort beim Thema Verweildauer. Haben wir auch schon eine Episode dazu gemacht, ja? Dann hast du sofort wieder andere Rankingfaktoren, die du damit auch noch positiv beeinflusst. Also da finde ich halt so eine gewisse klarer Fokus, aber dann eben in der Umsetzung auch wieder so eine gewisse Lockerheit, tut der Sache ganz gut.  #00:24:04-9#

F: Ja, aber darum sind interne Links halt auch ein ganz wichtiger Rankingfaktor, um auf die Eingangsphase nochmal einzugehen, weil die ebenso auf vielen Dimensionen positiv wirken oder negativ, wenn man es halt verbockt. #00:24:18-7#

B: Ja. Super. Lass uns ein Fazit ziehen. Also für die interne Verlinkung braucht man ein Konzept. Es ist so. Man muss sich darum kümmern. Das ist Aufgabe, wenn man sich um das Thema Suchmaschinenoptimierung kümmern will. Und genau so, wenn man in Content-Marketing investiert. Und deswegen gehört das auf die Agenda. Content und interne Links gehören zusammen. Das ist einfach, genuine steckt das zusammen. Und deswegen bringt es nichts, nur einfach nur Content zu entwickeln und zu sagen, interne Links interessieren uns nicht, sondern es macht einfach auch Sinn, das zusammenzudenken. Und dann, das ist ja immer auch unser Credo, als Drittes, das ist eine laufende Optimierung. Das kann man auch in seinen täglichen Arbeitsprozess mitaufnehmen und sich das angewöhnen, ja, also da fehlt einfach dann was. Das ist ein bisschen wie, wenn man einen Text schreibt und man hat keine Überschrift. Dann fehlt was, ja? Genauso fehlen die internen Links. Das Dokument ist in dem Sinne noch nicht fertig gestellt. Und wenn man das einfach darin hat, dann kann man super viel erreichen. Und dann noch als letzter Punkt, das Ganze dann auch noch zu tracken, das Ranking zu beobachten und zu sehen, wie man alleine mit einer internen Verlinkung eben auch viel bewegen kann, dann macht das richtig Spaß. #00:25:47-1#

F: Bis dahin, tschüss (Musik). #00:26:42-3#

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