Glossar erstellen: Eine kluge SEO-Strategie?

Kein Personal Branding. Kein Storytelling. Einfach nur nüchterne Information. Das macht ein Glossar aus.

Und es ist genau das, was viele User da draußen gerne haben wollen. Klar strukturierte, informative Erklärungen von Begriffen.

Für manche sind Glossare vielleicht langweilig. Aber sie sind ein sehr effizienter SEO-Traffic-Bringer.

Aber: Einfach nur 10, 100 oder 1.000 Glossar-Artikel ins Netz stellen – das reicht eben auch nicht aus. Hier setzen wir mit unserer Diskussion in der aktuellen Podcast-Folge und in diesem Artikel an.

Als SEO-Berater unterstützen wir Unternehmen dabei, mit ihrem Glossar mehr Besucher über Google zu erhalten und darüber auch mehr Leads oder mehr Umsatz zu generieren. Wir beraten Marketing-Verantwortliche und begleiten sie bei der internen Umsetzung.

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Was ist ein Glossar?

Ein Glossar ist eine Liste mit Fachbegriffen, die erläutert werden. Vergleichbar mit einem Lexikon. Jedoch häufig fokussiert auf einen bestimmten Themenbereich.

Unternehmen nutzen Glossare, um ihren Kunden komplexe Themen besser zu erklären. Ein Glossar ist also auch ein Marketing-Instrument. Viele Besucher suchen nach Begriffserklärungen bei Google und kommen so auf die Website des Unternehmens.

In der Suchmaschinenoptimierung geht es darum, zu verstehen, nach welchen konkreten Begriffen (Keywords) Kunden suchen und wie man diese auf der Website abdeckt. Ein Glossar ist hier ein mögliches Format.

SEO-Beratung

Seit über 15 Jahren arbeiten wir als SEO-Berater für mittelständische Unternehmen. Wir unterstützen Marketing-Verantwortliche mehr Besucher auf die Website zu führen und darüber mehr Kontaktanfragen und Verkäufe zu generieren.

Vorteile: Was bringt ein SEO Glossar auf der Website?

Ein Glossar holt potenzielle Kunden zu Beginn ihrer „Kundenreise“ ab. Und die beginnt in der Regel damit, dass man spezifische Fragen hat und Begrifflichkeiten verstehen will. Besonders häufig kommt dies etwa im Anlagenbau, Maschinenbau, Software und ähnlichen erklärungsbedürftigen B2B-Branchen vor.

Hier setzt ein Glossar an. Es kommen mehr Besucher auf die Website. Und in der Folge werden – wenn der Traffic gut genutzt wird – auch mehr Anfragen gestellt oder mehr Verkäufe generiert.

Dies veranschaulichen die beiden Charts. Ein Unternehmen erhält eine sechsstellige Anzahl an Klicks auf der Website pro Quartal. Ein anderes Unternehmen erzielt jeden Tag eine vierstellige Summe Umsatz. Beide setzen auf umfassende SEO-Strategien und haben über Jahre hilfreichen Content aufgebaut.

Solche Zahlen kommen also nicht von heute auf morgen. Sie sind das Ergebnis einer langfristigen Arbeit. Oft beginnend mit einem SEO-Konzept und anschließenden SEO-Maßnahmen. Suchmaschinenoptimierung ist keine Frage der Größe. Sondern der Einstellung. Es geht darum, ob Marketing-Verantwortliche das Thema angehen wollen.

Drei häufige Fragen zu Glossaren und Lexika auf Websites

Wie wird ein Glossar auf einer Website genutzt?

Ein Glossar wird häufig auf Corporate Websites eingebunden, als Herzstück für “informationelle Themen”, bei denen es nicht um Produkte geht, sondern um grundsätzliches Verständnis. Es ist auch eine Form von Content-Marketing. Der Umfang besteht häufig aus 50 bis 100 Artikeln zu Fach-Begriffen, aber auch Glossare mit mehreren tausend Artikeln kommen vor – je nachdem, wie ambitioniert das Projekt ist.

Welche Rolle spielen Glossare in der Suchmaschinenoptimierung?

Ein Glossar sorgt häufig für viel SEO-Traffic auf der Website. Die Gründe: Nach generischen Begriffen und Definitionen wird viel gesucht. Ein Glossar ist sehr gut strukturiert, die Artikel – und damit die Keywords – sind klar voneinander abgegrenzt. Die einzelnen Artikel sind stark untereinander verlinkt – ein wichtiger Rankingfaktor. Deswegen setzen viele Unternehmen auf Glossare als Marketing- oder SEO-Maßnahme.

Wie werden Glossar Texte erstellt?

Häufig ist eine Fachabteilung für die Erstellung des Glossars zuständig, was sich oft in Fach-Sprache niederschlägt. Also die Expertinnen und Experten auf dem jeweiligen Themengebiet. Sie gießen ihr Spezialwissen in Textform. Marketing und IT führen die Inhalte auf der Website zusammen. Das funktioniert häufig gut, weil eine Glossar-Erstellung zunächst ein abgeschlossenes, klares Projekt ist. Denn nur wenige Fachabteilungen haben ein Interesse, dauerhaft für das Marketing Inhalte zu erstellen.

Glossar-Erstellung: Drei Knackpunkte aus SEO-Perspektive

Leichte Kopierbarkeit

Ein Glossar ist von außen betrachtet sehr leicht zu verstehen – und dadurch als SEO-Strategie einfach kopierbar. Vor allem, wenn die Artikel sehr kurz sind. In vielen Branchen sehen wir, dass Wettbewerber sich gegenseitig kopieren und zum Beispiel alle ein Glossar auf der Website haben. Da der Content rein informationell ist und häufig auch nicht sehr umfangreich, werden auch niedrig qualifizierte Kräfte für die Glossar-Erstellung eingesetzt. Plakativ gesprochen: Der Praktikant “darf” drei Monate dafür schreiben.

Fehlende Nacharbeitung

Ein Glossar zu erstellen – das wird häufig als einmaliges Projekt gesehen. Doch das Google Ranking verändert sich laufend. Die Wettbewerber schlafen nicht. Besonders stark sind die Veränderungen bei einem Google Core Update. Manche Glossar-Einträge ranken sehr gut, andere wiederum nicht. Man braucht also regelmäßige SEO-Analysen, um die Online-Marketing-Erfolge des Lexikons zu bewerten – und vor allem, um danach zu optimieren.

Wenige Konversionen

Durch Glossare steigt der SEO-Traffic. Aber es ist auch klar: Ein Glossar bringt nicht so viele Konversionen wie etwa Traffic auf einer Produktseite. Die User informieren sich auf der Website – und sind danach wieder weg. Viele Unternehmen machen sich zu wenig Gedanken, wie mit dem informationellen Traffic umgehen und die User halten, die noch zu Beginn ihrer Customer Journey sind.

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Damit ein Glossar mehr bewirkt: Drei Hebel

Kontinuierliche Optimierung

Ein Glossar ist nie in sich abgeschlossen. So wie immer in der Suchmaschinenoptimierung müssen Inhalte dauerhaft verbessert werden. Zum Start ist es ein Mammutprojekt. Danach muss allerdings auch Zeit und Budget investiert werden, um die Inhalte kontinuierlich zu verbessern.

Analytics Chart Traffic Wachstum

Content Performance messen

Wie steht das Glossar im Ranking? Was sind die Hauptbegriffe bzw. die Keywords? Welche einzelnen Artikel stehen auf welchen Positionen? Wo hat man noch Chancen, sein Ranking zu verbessern und so den SEO-Traffic zu steigern? Welche Content-Formate stehen in den Suchergebnissen vorne? Das ist der Ausgangspunkt, um den Content zu verbessern und SEO-Maßnahmen einzuleiten.

Search Console Content Performance

Konversionen verbessern

Ein Glossar ist und bleibt eine “informationelle Strategie”. Die Suchintention der User ist rein informationsgetrieben. Trotzdem wollen sie ja mehr – nur noch nicht jetzt. Es geht also auch darum, ein passendes, attraktives Lead-Format zu entwickeln, mit weiterem informationellen Mehrwert. So wird der User gehalten.

SEO Whitepaper

Wir entwickeln SEO- und Content-Strategien

Benjamin O’Daniel ist gelernter Redakteur und Content-Marketing-Manager. Fabian Jaeckert ist erfahrener Online-Marketer und Webentwickler. Wir beraten Unternehmen im Hinblick auf Ihre SEO- und Content-Strategie. Außerdem bringen wir Mitarbeitern in unserem SEO-Kurs bei, wie sie Suchmaschinenoptimierung im Alltag umsetzen.

Bei einem Glossar greift alles ineinander: Fachliche Inhalte, IT, Marketing und Suchmaschinenoptimierung als Online-Marketing-Disziplin. Genau an dieser Schnittstelle arbeiten wir als SEO-Berater.

Gerne können wir uns zu einem SEO Kennenlernen verabreden (30 Min. Videokonferenz).

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Glossar: Ein Beispiel

Hier ein Beispiel für ein sehr erfolgreiches Glossar. Ein Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien hat ein umfangreiches Glossar erstellt, mit Definitionen, Beispielen, Infografiken und weiteren Erklärungen.

Das Glossar erzielt eine sehr große Reichweite. Das Unternehmen hat sich darüber einen richtigen Namen in der Branche gemacht, also Reputation aufgebaut. Zudem erhält der Vertrieb stabil hochwertige Leads über die Website, und das bereits seit vielen Jahren. Das berichtet der Head of Communications hier in unserem Podcast.

SEO-Strategien aus der Praxis – Interviews in unserem Podcast

Weitere Online-Marketing-Themen

Überblick: Online-Marketing

Online-Marketing und SEO hat viele Facetten und Disziplinen. Von Blog-Marketing-Strategien über lokale Optimierung bis zu Social Media und seine einzelnen Plattformen wie etwa LinkedIn. Die Verbindung: Immer dreht es sich um das Zusammenspiel aus Technik und Kreativität, aus Tools und Content.

Beispiel: Relaunch und SEO

Ein Relaunch ist sorgt fast immer für einen Einbruch des SEO-Traffics. Ein unnötiger Schaden – und häufig ein großer Wertverlust- Der Grund: Oft stehen optische Themen im Vordergrund. Weder Marketing noch IT haben SEO-Expertise. Wenn sich etwa URLs verändern – zum Beispiel beim Glossar – wirkt sich dies aufs Ranking aus. SEO und Relaunch – wie es besser geht.

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