Glossar erstellen: Eine kluge SEO-Strategie?

Kein Personal Branding. Kein Storytelling. Einfach nur nüchterne Information. Das macht ein Glossar aus.

Und es ist genau das, was viele User da draußen gerne haben wollen. Klar strukturierte, informative Erklärungen.

Für manche sind Glossare vielleicht langweilig. Aber sie sind ein sehr effizienter SEO-Traffic-Bringer.

Aber: Einfach nur 10, 100 oder 1.000 Glossar-Artikel ins Netz stellen – das reicht eben auch nicht aus. Hier setzen wir mit unserer Diskussion in der aktuellen Podcast-Folge und in diesem Artikel an.

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Glossar: Was ist das? Und wie wird ein Glossar erstellt?

Auf der Website

Ein Glossar wird häufig auf Corporate Websites eingebunden, als Herzstück für “informationelle Themen”, bei denen es nicht um Produkte geht, sondern um grundsätzliches Verständnis. Es ist auch eine Form von Content-Marketing. Der Umfang besteht häufig aus 50 bis 100 Artikeln, aber auch Glossare mit mehreren tausend Artikeln kommen vor – je nachdem, wie ambitioniert das Projekt ist.

In der Suchmaschinenoptimierung

Ein Glossar sorgt häufig für viel SEO-Traffic auf der Website. Die Gründe: Nach generischen Begriffen und Definitionen wird viel gesucht. Ein Glossar ist sehr gut strukturiert, die Artikel – und damit die Keywords – sind klar voneinander abgegrenzt. Die einzelnen Artikel sind stark untereinander verlinkt – ein wichtiger Rankingfaktor. Deswegen setzen viele Unternehmen auf Glossare als Marketing- oder SEO-Maßnahme.

In der Fachabteilung

Häufig ist eine Fachabteilung für die Erstellung des Glossars zuständig. Also die Expertinnen und Experten auf dem jeweiligen Themengebiet. Sie gießen ihr Spezialwissen in Textform. Marketing und IT führen die Inhalte auf der Website zusammen. Das funktioniert häufig gut, weil eine Glossar-Erstellung zunächst ein abgeschlossenes, klares Projekt ist. Denn nur wenige Fachabteilungen haben ein Interesse dauerhaft für das Marketing Inhalte zu erstellen.

Glossar-Erstellung: Drei Knackpunkte aus SEO-Perspektive

Leichte Kopierbarkeit

Ein Glossar ist von außen betrachtet sehr leicht zu verstehen – und dadurch als SEO-Strategie einfach kopierbar. In vielen Branchen sehen wir, dass Wettbewerber sich gegenseitig kopieren und zum Beispiel alle ein Glossar auf der Website haben. Da der Content rein informationell ist und häufig auch nicht sehr umfangreich, werden auch niedrig qualifizierte Kräfte für die Glossar-Erstellung eingesetzt. Plakativ gesprochen: Der Praktikant “darf” drei Monate dafür schreiben.

  • Traffic

Fehlende Nacharbeitung

Ein Glossar zu erstellen – das wird häufig als einmaliges Projekt gesehen. Doch das Ranking eines Glossars verändert sich laufend. Wettbewerber holen auf. Die Suchergebnisse verändern sich. Manche Glossar-Einträge ranken sehr gut, andere wiederum nicht. Man braucht also eine professionelle Webanalyse, um die Online-Marketing-Erfolge des Lexikons zu bewerten – und vor allem, um danach zu optimieren.

  • Aufwand

Keine Konversionen

Glossare sorgen bei Verantwortlichen in Unternehmen zunächst für Euphorie. Der SEO-Traffic steigt. Doch irgendwann kommt die Ernüchterung. Denn der Traffic konvertiert nicht. Viel Traffic, wenig Umsatz. Die User informieren sich auf der Website – und sind danach wieder weg. Es gibt keinen Funnel, keine Strategie, wie mit dem informationellen Traffic umgegangen wird. Klar ist: Produkte anbieten funktioniert nicht. Die User sind noch zu Beginn ihrer Customer Journey.

  • Anfragen

Praxisbeispiele und Tipps über unseren Verteiler

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Wie ist deine Marketing-Situation?


Damit ein Glossar mehr bewirkt: Drei Hebel

Kontinuierliche Optimierung

Ein Glossar ist nie in sich abgeschlossen. So wie immer in der Suchmaschinenoptimierung müssen Inhalte dauerhaft verbessert werden. Zum Start ist es ein Mammutprojekt. Danach muss allerdings auch Zeit und Budget investiert werden, um die Inhalte kontinuierlich zu verbessern.

Analytics Chart Traffic Wachstum

Content Performance messen

Wie steht das Glossar im Ranking? Welche einzelnen Artikel stehen auf welchen Positionen? Wo hat man noch Chancen, sein Ranking zu verbessern und so den SEO-Traffic zu steigern? Welche Content-Formate stehen in den Suchergebnissen vorne? Das ist der Ausgangspunkt, um den Content zu verbessern und SEO-Maßnahmen einzuleiten.

Search Console Content Performance

Konversionen verbessern

Ein Glossar ist und bleibt eine “informationelle Strategie”. Die Suchintention der User ist rein informationsgetrieben. Trotzdem wollen sie ja mehr – nur noch nicht jetzt. Es geht also auch darum, ein passendes, attraktives Lead-Format zu entwickeln, mit weiterem informationellen Mehrwert. So wird der User gehalten.

SEO Whitepaper

Wir entwickeln SEO- und Content-Strategien

Bei einem Glossar greift alles ineinander: Fachliche Inhalte, IT, Marketing und Suchmaschinenoptimierung als Online-Marketing-Disziplin. Genau an dieser Schnittstelle arbeiten wir als SEO-Berater.

Fabian Jaeckert ist erfahrener Online-Marketer und Webentwickler. Benjamin O’Daniel ist gelernter Redakteur und Content-Marketing-Manager. Wir beraten Unternehmen im Hinblick auf Ihre SEO- und Content-Strategie. Außerdem bringen wir Mitarbeitern in unserem SEO-Kurs bei, wie sie Suchmaschinenoptimierung im Alltag umsetzen.

In unserem Online-Marketing-Podcast sprechen wir jede Woche über Strategien und Vorgehensweisen für mehr Sichtbarkeit.

Benjamin O’Daniel und Fabian Jaeckert konzipieren SEO und Content Strategien

SEO-Strategien aus der Praxis – Interviews in unserem Podcast

Weitere Online-Marketing-Themen

Überblick: Online-Marketing

Online-Marketing und SEO hat viele Facetten und Disziplinen. Von Blog-Marketing-Strategien über lokale Optimierung bis zu Social Media und seine einzelnen Plattformen wie etwa LinkedIn. Die Verbindung: Immer dreht es sich um das Zusammenspiel aus Technik und Kreativität, aus Tools und Content.

Beispiel: Relaunch und SEO

Ein Relaunch ist sorgt fast immer für einen Einbruch des SEO-Traffics. Ein unnötiger Schaden – und häufig ein großer Wertverlust- Der Grund: Oft stehen optische Themen im Vordergrund. Weder Marketing noch IT haben SEO-Expertise. Wenn sich etwa URLs verändern – zum Beispiel beim Glossar – wirkt sich dies aufs Ranking aus. SEO und Relaunch – wie es besser geht.

Glossar erstellen – die Transkription unseres Gesprächs

Benjamin: Heute sprechen wir über Glossare und ob das eine kluge SEO-Strategie ist. #00:00:26-7#

Fabian: Wir hatten ja in der Vergangenheit tatsächlich auch ein paar Projekte hier auf dem Tisch liegen, wo Glossare sehr erfolgreich waren. Darum haben wir uns entschieden, dafür eine Folge zu machen, aber ich habe tatsächlich auch in den letzten Wochen den Eindruck gehabt, dass es auch so in der Szene noch mal wieder auf dem Tisch gelandet ist das Thema, oder? #00:00:44-1#

B: Also einfach weil so erfolgreiche Beispiele gepostet worden sind, aber auch, ja, auch so ein paar Probleme mit den Glossaren und ja, eigentlich wie immer, wir brechen das eigentlich heute mal wieder auf und steigen da tiefer ein, was so die Stärken sind, wo aber auch die Probleme sind von den Glossaren oder Glossar-Strategien. Aber bevor wir das machen, lass noch mal kurz, ich würde gern so einen kurzen Roundup machen, was das überhaupt ist. #00:01:11-2#

F: Was ist das überhaupt? Fangen wir mal an. #00:01:13-4#

B: Genau. Also es ist quasi eine Art Lexikon, ich sage mal, mit fuffzig bis hundert Begriffen, trifft man recht häufig so ungefähr. #00:01:20-5#

F: Können aber auch tausend sein, ne? #00:01:21-4#

B: Können auch tausend sein, genau. Aber so sieht man häufiger auf vielen Websites, auch B2B-Websites. Und das wird halt super oft gemacht. Und mein Eindruck ist, das wird auch oft gemacht, ohne jetzt SEO-Background, einfach so, wir brauchen auch ein Glossar. Und dann werden da sozusagen die Fachbegriffe alle erklärt und auf die Seite gestellt. Und die Frage ist jetzt, warum sind solche Glossare eigentlich aus SEO-Perspektive so erfolgreich? Erzähl du das mal. #00:01:48-7#

F: Ja, das liegt daran, meiner Meinung nach, weil die so Google-technisch von sich aus, aus der Grundstruktur, die sie mitbringen, vieles richtig machen. Die sind sehr gut crawlbar, weil die Glossare gut intern verlinkt sind. Oder oft wird Software benutzt aus dem CMS heraus, die ein Glossar generiert. Und diese Software bringt diese interne Verlinkung automatisch mit, das heißt, Google kann sie gut crawlen. Es ist so ein bisschen, erinnert mich immer ein bisschen so an so Datenbankseiten, die man früher gebaut hat, wo man ja auch immer darauf geachtet hat, dass sich das gut miteinander verdrahtet. Und die Seiten selber an sich sind jetzt auch nichts Besonderes, aber die Chance, dass da irgendwelche Fehler auftreten, die ist auch sehr gering, weil es einfach nur Textseiten sind. Und der Text selber ist ja auch oft sehr abgegrenzt, ne? Das heißt, es geht immer um einen Punkt, der auch oft sehr generisch ist. Das heißt, da ist auch oft Suchvolumen dahinter. Und wenn du halt so einen generischen Begriff sehr punktuiert mit einem Text versorgst, dann hast du halt auch gute Chancen, dafür zu ranken. Also es ist einfach so aus der Perspektive der Suchmaschinenoptimierung, was Google gut verarbeiten kann, so ein Glossar. Und darum sind viele damit auch so erfolgreich. Aber es gibt ja auch eine Content-Ebene, ne? #00:02:58-2#

B: Genau. Also ich finde auch, also zum einen natürlich, was du jetzt gesagt hast, jedes Stück Text, das sozusagen in diesem Glossar drin ist, ist in sich abgeschlossen. Also es ist wirklich, man hat eine sehr klare Struktur oder Abgrenzung, was die Begrifflichkeiten angeht. Aber auch in der Produktion ist mein Eindruck, dass da halt oft dann Fachabteilungen zum Beispiel rangezogen werden. Und dann wird gesagt: „So, wir haben jetzt ein Content-Projekt.“ Und das ist dann ein ganz klares Projekt, mit einer ganz klaren Liste an einfach Themen, Texten, die geschrieben werden müssen, die produziert werden müssen. Entweder sind es Fachabteilungen. Oder es wird extern eingekauft oder was auch immer. Aber es sind sozusagen einfach ein ganz klar, in sich abgeschlossenes Content-Projekt. Und man muss auch über die Themen, über die einzelnen Texte relativ wenig reden, weil es ist immer, was ist das? Definition. Bumm. (lacht) Also da ist nicht, da musst du keine große Struktur oder eine Erzählung oder sonst irgendwas. Ja? Da gibt es kein Storytelling da drauf, auf diesen Seiten. Und ja, und dadurch werden die halt dann oft produziert. Und dadurch werden dann so B2B-Seiten auf einen Schlag ziemlich umfangreich auch, ne? Also dann gibt es nicht nur irgendwelche Leistungsseiten und weiß ich nicht, vielleicht noch einen Blog oder so, sondern dann werden halt auf einmal eben fünfzig, hundert oder tausend Begriffe ins Regal gestellt. Ja, und die ranken dann natürlich auch. #00:04:24-3#

F: Also du meinst, es lässt sich auch von der Produktion und vom Prozess her einfach gut online kriegen? #00:04:29-3#

B: Ja, das habe ich den Eindruck, dass du/ Ja, da ist halt nicht: Ja, wir müssen an der ganzen Seite arbeiten oder sonst irgendwas. Oder packt mal eine Produktseite an, eine wichtige Leistungsseite oder so, wie viele Leute da mitdiskutieren. Das ist ja total politisch. Und ja, eine Lexikonseite mit einer Definition zu erstellen, das ist eigentlich per se unpolitisch in dem Sinne. Also da gibt es keine/ #00:04:53-8#

F: Kriegt man keinen Ärger für, wenn man das falsch macht? #00:04:55-2#

B: Kriegt man keinen Ärger für. Das muss einfach nur irgendwer machen, so, ja? (lacht) #00:04:57-2#

F: Ja. #00:04:57-4#

B: Und das kannst du auch einer Fachabteilung aufs Auge drücken. Die ist dann natürlich selten begeistert, dass sie sich um so was jetzt kümmern muss. Aber das wird dann halt einmal abgearbeitet. Und ja, dann ist munter putzen, weitermachen so. Und so entstehen diese Glossare. Aber das jetzt erstmal so vorab gesagt. Aber da gibt es, finde ich, auch richtige, ja, einfach Knackpunkte, die uns begegnen und die wir nun gern jetzt mal mit euch diskutieren. Das erste ist, das ist eigentlich das, was dir auch so in den Sinn direkt gekommen ist, das ist diese Kopierbarkeit, hast du das genannt. Sag mal, Fabian, was steckt dahinter? #00:05:35-2#

F: Genau, als Suchmaschinenoptimierer beurteile ich die Sachen, die Strategien ja auch erstmal danach, wie einfach die von der Konkurrenz nachzubauen ist. Und das ist bei dem Glossar natürlich sehr einfach zu machen. Also man kann davon ausgehen, wenn in irgendeiner Branche irgendeiner anfängt, ein Glossar zu machen, dann dauert das drei Monate, dann hat die Konkurrenz das auch auf der Seite. Ja? Also die Struktur ist einfach zu verstehen. Das kennt jeder. Und deswegen kann man es eben auch leicht, relativ leicht umsetzen. Und wenn ich der erste bin, habe ich natürlich die Chance, nach vorne zu kommen. Aber im Nachgang werde ich dann natürlich auch häufig von der Konkurrenz wieder nach unten gedrückt, wenn die andere Dinge vielleicht ein bisschen besser machen. Ne? Also das heißt, die Strategie kann kopiert werden. Der Content kann natürlich auch zum Teil kopiert werden. Ja? Also man kann relativ leicht auch jetzt einen Praktikanten zum Beispiel dransetzen mit der Aufgabe: „Jetzt guck mal an, worüber die alles geschrieben haben. Schreib das mal in eine Excel-Tabelle. Und mach das mal so ähnlich, wie die es auch gemacht haben.“ Ja? So erfolgreich die Strategie ist, so einfach ist sie eben auch zu kopieren. Und das finde ich, ist ein Problem daran. #00:06:37-1#

B: Ja, und die, ne, du sagst schon, die Praktikantenarbeit sozusagen, der schreibt dann die ersten/ guckt sich die ersten drei Ergebnisse an oder, weiß ich nicht, was und schreibt einfach das Gleiche. So, ne? Und dann hast du alle anderen SEO-Erfolge, die du vorhin genannt hast, dass das halt datenbankgestützt entwickelt wird, dass das gut intern verlinkt ist und so. Sind halt viele andere SEO-Faktoren dann direkt wieder auch erfüllt. Und dann ranken dann auf einmal zwei Glossare oder drei oder fünf oder zehn. Sieht man in manchen Branchen, dass dann alle ein Glossar haben (lacht). Und der Effekt, dass man weggedrückt wird, der hat ja auch mit dem Content zu tun? #00:07:18-7#

B: Genau. Dann sagen wir mal, da ist dann jemand, der hat als allererstes so ein Glossar, hat so eine Glossar-Strategie gefahren. Und ja, dann ist das Projekt halt vorbei und die Rankings sind zum Teil da. Aber vielleicht rutscht man auch wieder nach hinten. Und man rankt vielleicht zu einzelnen Definitionen, aber längst nicht zu allen. Und dann müsste ja eigentlich noch mal daran gegangen werden, muss der Content eigentlich nachgearbeitet werden. Das ist dann aber schwierig, wenn du sozusagen das am Anfang eher als einmaliges Projekt gesehen hast, das du ins Regal stellst. #00:07:55-1#

F: Schwierig von wegen, dass da keine Zeitbudgets mehr dafür da sind oder kein Bewusstsein mehr? #00:08:00-3#

B: Ja, beides, ne? Also ist da überhaupt eine Webanalyse vorhanden, die sich das wirklich anguckt? Ist da überhaupt wirklich ein Suchmaschinenoptimierer dahinter? Wie gesagt, ich habe auch oft das Gefühl, dass da auch viele Unternehmen das machen, ohne dass da jetzt ein SEO vor Ort sitzt und das monitort und das optimieren will, so, ja? Und aber auch eben aus der Content-Perspektive. Wenn das jetzt eine Fachabteilung ist, dann wird, glaube ich, nicht gesagt: Ja, und übrigens, ab jetzt müsst ihr jeden Monat immer zwei Tage dafür opfern oder drei oder fünf, ja, um daran zu arbeiten. #00:08:32-5#

F: Die werden sich freuen. #00:08:34-0#

B: Die werden sich freuen. Genau. Und wenn du das Projekt, wenn du das extern beauftragt hast, ja, dann ist das Ding dann auch abgeschlossen. Ja, also klar, dann kannst du natürlich noch mal den externen Dienstleister anfragen. Aber ob dann da noch der Gleiche sitzt, der damals die ersten Definitionen geschrieben hat und so? #00:08:49-4#

F: Ja, das muss ja inhouse ausgemacht werden. Ja? Da geht es ja darum, das zu analysieren, wie du schon gesagt hast, und auch dann Maßnahmen zu definieren und dann weiter zu arbeiten. Ja, das ist ja was, was man extern eigentlich in der Regel nicht so kriegt. #00:09:00-9#

B: So, und dann machen wir noch den dritten Punkt. #00:09:02-5#

F: Das ist eigentlich noch der blödeste, ne? #00:09:04-2#

B: (lachend) Hau du mal raus. #00:09:07-8#

F: Ja, gerne. Also die Euphorie ist ja oft ziemlich hoch zu // Beginn, #00:09:13-3#

B: Ja. #00:09:13-3#

F: weil wie gesagt, generische Begriffe, gute Ranking-Chancen. Dann kommt auch viel Traffic, aber der konvertiert halt nicht. Und dann ist die Enttäuschung danach wieder groß, ja? Weil es halt eine Informationssuche ist, die Suchintention ist informationell. Das heißt, der User ist dann zufrieden, wenn er die Info bekommen hat. Und dann geht er wieder. Ja? Das ist ja nichts, worauf man jetzt Geld verdient. Weil einfach kein Sale stattfindet, weil der User nicht kaufen will. Der will eine Information haben. Und die kriegt er im Glossar. Und dann ist er wieder weg. Und das ist natürlich frustrierend, dass Glossare in der Regel nicht konvertieren oder nicht so gut konvertieren, wie man da von anderen Bereichen der Webseite oder von anderen Traffic gewöhnt ist. #00:09:55-4#

B: Ja, und dann hat man sozusagen mit dem Background gesagt, ja, wir bauen so ein Glossar jetzt. Und dann gehen wir durch die Decke. Und das erfüllt sich dann erstmal nicht. Also ein Glossar ist dann halt ein Anfangspunkt. Da sprechen wir gleich noch genauer drüber, aber eben nicht das Ende der Geschichte. Ne? So. #00:10:14-8#

F: Viel Traffic, wenig Umsatz. #00:10:17-3#

B: Genau. Da haben wir mal eine Folge // zu gemacht, ne? #00:10:19-3#

F: Haben wir eine Folge // zu gemacht. Ja. #00:10:20-0#

B: Stimmt, ja. Wir haben da nicht explizit über Glossare gesprochen, sondern generell über diese informationellen Strategien. Stimmt, guter Punkt. Könnt ihr gerne mal reinhören. Und Suchintention, haben wir auch zwei Folgen zu gemacht. Einmal Suchintention, was ist das? Da haben wir noch mal diese verschiedenen Suchintentionen erklärt. Und wir haben mit dem Johannes Beus von Sistrix auch ein Interview explizit zum Thema Suchintention gemacht. Das war auch sehr aufschlussreich. Also das sind so zwei Folgen vielleicht, wenn ihr da mal Bock habt, tiefer einzusteigen. Ja. Dann fangen wir jetzt, würde ich sagen, spannen wir den Bogen direkt wieder weiter und sagen, ja, wie gehen wir jetzt damit um, mit diesen drei Situationen? Also die Kopierbarkeit, dass der Content nicht nachgearbeitet wurde und dass die Glossare nicht konvertieren. #00:11:06-9#

F: Ja. #00:11:07-4#

B: Was machen wir jetzt damit? #00:11:09-1#

F: Ja, mach du doch mal. #00:11:11-7#

B: Ja, ich finde auch, das erste ist wenig überraschend, ja? Dass ihr natürlich ein Glossar kontinuierlich optimieren müsst, so wie alles andere auch. SEO ist Suchmaschinenoptimierung. Ja? Und die Optimierung ist halt nicht im Sinne von, der SEO-Manager dreht einmal an der Schraube und dann ist es erledigt, sondern es ist eben nicht in sich abgeschlossen so ein Glossarprojekt, sondern man muss ihn optimieren, genauso wie alle anderen Inhalte auch. #00:11:39-6#

F: Genau. Und wenn man halt das so Fire-and-Forget macht und das einfach nicht mehr anfasst, dann wird man halt nach hinten wieder durchgereicht, wenn die anderen auch anfangen. Und eigentlich, ja, wie du schon sagtest, das ist halt kein Projekt, sondern ein Prozess. Ne? Und da muss man halt dranbleiben und auch an den Glossarseiten. Ich meine, jetzt mag man natürlich sagen, das ist jetzt der/ gut, ich habe die Definition jetzt einmal geschrieben. Was soll ich da jetzt noch dranschreiben? Würde ich jetzt sagen. #00:12:08-2#

B: Ja, lass uns doch mal diskutieren. Finde ich schön. Was mache ich denn jetzt erstmal? Also bevor ich was dranschreibe, muss ich ja erstmal was analysieren vorher, ja? Also wie Content Performance. Wir sind der Content Performance Podcast. Und das ist ein klassischer Fall von Content Performance messen, finde ich. Fabian, was guckst du dir da an, wenn du jetzt ein Glossar vor dir hast? #00:12:30-7#

F: Ja, den Ist-Status, ne? Also wie ranken die einzelnen Seiten? Gibt es Seiten, die total mies ranken? Gibt es Seiten, die für/ Also oft ist es so, dass einige wenige Seiten dann für sehr viel Traffic zuständig sind, weil die einfach gute Rankings haben. Dann gibt es ja auch Seiten, die sind so in Schlagdistanz, sagen wir ja immer, die Chancen oder die ranken für Chancen Keywords. Das heißt, da ist man dann auf Platz drei, vier, fünf und würde halt einen großen Trafficsprung auch machen, wenn man es vielleicht noch ein paar Sätze nach vorne schafft. Also dass man einfach mal so schaut, wo stehe ich denn und daraus dann ableitet, um welche Seiten kümmere ich mich denn zuerst? Oder wo habe ich denn vielleicht die Möglichkeit dann am Content zu arbeiten und dadurch noch ein paar Plätze gut zu machen, aber dadurch eben auch eine große Wirkung zu erzielen? Also ich finde, da geht es immer wirklich darum sich anzuschauen, wo es am meisten Sinn macht und wo die größten Hebel sind, wenn man oben anfängt zu analysieren. #00:13:27-1#

B: Ja, und dahingehend auch noch, was ich auch noch einen superwichtigen Aspekt finde, ist, dass die Suchergebnisse sich ja verändern. Wir alle merken das ja. Du googelst. Und dann hast du vorne ein Videokarussel. Oder dann hast du vorne eine Graphik. Oder dann hast du vorne ein Featured Snippet, grade bei Definitionen auch. Ja? Featured Snippets haben wir mit dem Kevin Indig kürzlich noch besprochen. Ich glaube, wie hieß die Folge? Ein SEO aus dem Silicon Valley, oder irgendwie so was? Also da arbeitet der ja, der Kevin. Und da haben wir dieses Thema Featured Snippets auch noch mal als wichtigen Aspekt besprochen. Also die Suchergebnisse verändern sich. Es gibt zahlreiche SERP Layouts, ja? Also wie so eine erste Seite gestaltet ist. Und die sieht halt anders aus als noch vor drei oder vor fünf Jahren. Und wenn du dann ein Glossar hast und die Suchergebnisse sehen aber komplett anders, musst du auch da dann darauf reagieren. #00:14:25-6#

F: Und andere Formate vielleicht noch benutzen, ne? #00:14:28-4#

B: Ja. Also einmal, finde ich, geht es darum, macht man den Text vielleicht noch umfangreicher, aber auch, brauche ich da neue Formate dran? Wie mache ich generell da eine Seite draus, eine URL draus, wo der User vielleicht länger verweilt? Und dafür muss ich am Content arbeiten. Und dann wird es echt, wenn man dann das sozusagen nicht drin hat. Also einmal diese Analyse, diese Webanalyse, was du gerade genannt hast, Rankings analysieren, Chancen Keywords. Aber auch, wenn man dann sozusagen/ in der Fachabteilung sozusagen das weg ist, ja, und da keiner den Wert erkennt, ja, dann ist es echt bitter. Weil dann ist die Frage, wer hat denn jetzt die fachliche Expertise, dieses Lexikon weiter auszuarbeiten? #00:15:12-4#

F: Ja, auf der anderen Seite hat man natürlich auch jetzt Zahlen, wenn man das ausgewertet hat, mit denen kann man ja intern ja auch arbeiten und sagen, guck mal // hier, #00:15:20-0#

B: Ja. // #00:15:20-0#

F: wenn wir da ein bisschen dran arbeiten/ wenn wir da weiter dran arbeiten, dann/ da versprechen wir uns viel von, ne? Also ich finde, auf der anderen Seite kann man das auch positiv sehen und mit den Zahlen, die man erhebt, auch ins Unternehmen reingehen und damit argumentieren. #00:15:34-3#

B: Ja. #00:15:34-9#

F: Aber ich finde, du hast // auch grade #00:15:36-0#

B: Absolut. // #00:15:36-0#

F: noch was, noch ein paar andere Sachen angesprochen, die auch wichtig sind, die mit dem Content nichts zu tun haben, die interne Verlinkung zum Beispiel, ne? Oder die interne Verlinkung, also dass man das Glossar auch mehr in der Hauptseite mit verdrahtet, oder? #00:15:49-9#

B: Ja, genau. Das finde ich auch superwichtig. Ich habe manchmal so das Gefühl, ich mache ja auch viel, also interne Verlinkung ist ja so ein Mischthema, finde ich, bei uns, ne? Also du beschäftigst dich viel aus technischer Sicht damit, ist ja eigentlich ja bei allen Themen bei uns. Und ich bin dann derjenige, der sich eher aus Content-Perspektive beschäftigt. Und man setzt ja aus dem Content heraus sinnvolle Links, die möglichst auch der User klickt. Ja? Also, aber da muss man auch was für schreiben, (lacht) ja, damit man einen Link setzen kann, einen intern. Also muss man das schon sich vorher überlegen, wenn man was schreibt. Worauf wird noch verlinkt? Ja? Also das muss man schon/ am besten vorher nachdenken. #00:16:27-8#

F: Und da geht es nicht nur ums Glossar, ne? Da geht es auch um den gesamten Content der Seite? #00:16:31-2#

B: Genau. So ein Glossar, du hast jetzt am Anfang ja auch schön gesagt, das wird so datenbankgestützt oft entwickelt. Und das ist für mich halt total oft so ein Link-Silo. Also dann hast du quasi/ du hast halt so normale Seiten auf so einer Corporate Website. Und dann hast du so ein Glossar. Und der ist dann so tausendfach untereinander verlinkt und total, weißt du, so wie so ein Satellit. Ja? So ist der dann eben, aber der ist überhaupt nicht verdrahtet mit der gesamten Webseite. #00:16:55-8#

F: Das sieht man auch immer gut, wenn ich mal kurz einhaken darf, #00:16:58-8#

B: Ja. #00:16:58-9#

F: in dieses schöne Bild, was du da zeichnest, wenn man sich die interne Verlinkung auch in der Software, wie dem Screaming Frog zum Beispiel mal visualisiert, dann kann man auch sehen, dass es diese Silos tatsächlich gibt, wie du die beschreibst. Ne? Dass die einzelnen Contentformat/ oder nicht Contentformate, aber diese Ecken der Webseite, ja, Glossar, Blog, Produktseiten oder auch ein Shop, das kann man erkennen in der Link-Struktur, wenn man sich das mal mit so Knöpfchen anzeigen lässt. Das sind wirklich so Kugeln, die voneinander abgetrennt sind. Und die sich auch ganz oft gar nicht untereinander verlinken und die wirklich sehr, sehr alleine stehen. Ne? #00:17:38-1#

B: Ja. #00:17:39-0#

F: Und das heißt, dieser Silo-Gedanke, den gibt es tatsächlich oft. Und das ist beim Glossar natürlich auch oft der Fall, weil das eben auch, wie du sagst, so eine abgeschlossene Ecke ist, wo keiner alleine drauf kommt. #00:17:49-5#

B: Das ist wichtig, hier noch mal eine Folge von früher, interne Verlinkung, ein Rankingfaktor. Haben wir auch vor längerer Zeit gemacht. Haben wir uns jetzt auch vorgenommen, dass wir demnächst die noch mal neu, also noch mal aus neuer Sicht sozusagen das noch mal diskutieren. Das ist halt ein Rankingfaktor, so eine interne Verlinkung. Wenn eine interne Seite oft angelinkt wird, zeigt man Google, die ist wichtig, so. Das heißt, das ist SEO-Arbeit. Und wenn ich dann so einen Glossar habe, der tausendfach untereinander verlinkt ist und alles andere aber nicht, also da fehlt mir oft dann so diese Perspektive da drüber, dass du quasi noch mal von oben auf die ganze Webseite draufguckst und sagst: „Sag mal, mit welchen Bereichen wollt ihr eigentlich zu welchen Keywords wie ranken?“ (lacht) Ja? So. Und ein Glossar ist dann ein Teil davon. Und der hat eine superwichtige Funktion. Aber da gibt es eben noch mehr. Ja? Und sozusagen von oben auf die Webseite gucken, um dann eine Gesamt-SEO-Strategie zu haben und dann eben den Glossar auch dafür einsetzen, um zum Beispiel interne Links gezielt zu setzen. Ja? Das ist halt, wir nennen das immer so ein bisschen technisch optimieren auf URL-Ebene, dieses ganze Thema, über das wir jetzt geredet haben oder Content Performance, an die Content Performance verbessern. Und das ist halt das, wo man sagt, okay, daran jetzt sozusagen weiter zu arbeiten, da scheitern halt dann viele Unternehmen. Oder das ist sozusagen, da fehlt es noch. #00:19:18-5#

F: Und ich finde, der Kreis schließt sich, wenn man das Glossar auch mit in die Konversionsstrategie des Unternehmens mit reinbezieht, ne? #00:19:25-2#

B: Ja, genau, finde ich auch. Mach du mal. #00:19:28-1#

F: Ja, wir haben ja drüber gesprochen, dass das Glossar schlecht konvertiert oder dass die Menschen, die auf dem Glossar sind, einfach auch schnell wieder weg sind, weil sie die Information bekommen haben. Das heißt, man muss einfach auch davon ausgehen, dass diese Leute erstmal nichts kaufen wollen bei mir. Aber das heißt ja nicht, dass sie nicht an dem Thema interessiert sind. Also eigentlich ist es, kann ich ja davon ausgehen, dass sie an meinem Thema interessiert sind, weil sie ja auch danach gesucht haben und sich die Information bei mir geholt haben. Das heißt, ich kann auch davon ausgehen, dass ich Angebote schaffen kann, die niedrigschwellig sind, für die sich diese Menschen auch interessieren. Ja? Und das ist aber in der Regel nicht der harte Sale oder der Lead oder die Kontaktanfrage, sondern da geht es halt darum, insgesamt, was man ja auch oft auch für andere Bereiche der Seiten macht, sich Formate zu überlegen, die für die Leute interessant sein können, niedrigschwellige Angebote, Newsletter, E-Books, was weiß ich, was einem da alles einfällt, ne? #00:20:25-3#

B: Ja, verschiedene Lead-Formate anbieten, testen, gucken. Wie kann man die Leute halten aus diesem informationellen Bereich? Jeder kennt das, wenn man sich erstmal umschauen will. Und man wird dann sozusagen/ kriegt dann einen Sales Pitch, also man ist da einfach nicht offen für. Das ist Customer Journey, wenn man so will, ja? Also du bist noch im informationellen Teil, interessierst dich noch relativ allgemein. Und da kannst du halt auch nicht/ da machst du keinen Kauf. So und also geht es darum, dass das ein Einstiegspunkt ist, ein Glossar. #00:21:01-5#

F: Ja, und dieser Traffic ist natürlich auch wahnsinnig spannend für alles, was ich beim Thema Retargeting vorhabe. #00:21:06-9#

B: Ja. #00:21:07-8#

F: Also die haben sich ja qualifiziert, dass sie sich für mein Thema interessieren. Das heißt, es spricht nichts dagegen, die eben auch in Zielgruppen reinzuschreiben, auf die man dann nachher auch Ads schaltet, wo auch immer. Ja? Auch das ist ein großes Potential, was man da hat und was man auf jeden Fall auch nutzen sollte. #00:21:26-8#

B: Ja, das sind so einige, sage ich mal, einige Punkte, die wir so diskutieren, (lacht) wenn wir so einen Glossar vor uns haben. Vielleicht, wenn wir jetzt ein Fazit ziehen, Fabian, was würdest du sagen? #00:21:41-1#

F: Ja, ein Glossar ist, finde ich, eine gültige SEO-Strategie, die man auf jeden Fall im Blick haben sollte, wenn das für einen Sinn macht. Man kann sie gut umsetzen in den Prozessen, die man halt schon hat, finde ich. Nur, es gilt halt wie immer, dranbleiben. #00:21:57-8#

B: Ja, und dranbleiben heißt Content Performance, ja? Rankings analysieren, Chancen Keywords analysieren, interne Verlinkung, Content Potentiale, alles auf allen Ebenen, Lead-Formate. Das ist halt sozusagen die Content Performance von Anfang bis zum Ende durcharbeiten und gucken, wie man viel mehr aus dem Glossar rausholt. Weil das finde ich eigentlich das Bitterste. Man setzt so ein Ding in die Welt, ist damit eigentlich total erfolgreich, wird dann irgendwie kopiert von ein paar Leuten oder ein paar Wettbewerbern. Und gleichzeitig packt man das nicht mehr an. Und das ist so, super gestartet. Das ist so, weiß ich nicht. Hast einen Hundert-Meter-Lauf und in den ersten zwanzig, dreißig Metern denkst du, boah, guck mal, der gewinnt. Und nach hinten raus geht dem die Puste aus. Das ist ein bisschen schade so, ja? (lacht) #00:22:45-8#

F: Ja. #00:22:46-2#

B: Und so musst du halt dranbleiben. #00:22:49-7#

F: Musst du zwischendurch immer wieder eine Banane reinschieben, damit du nicht unterzuckerst. #00:22:54-3#

B: Genau. Das könnt ihr jetzt machen, falls ihr schon jetzt unterzuckert seid von der halben Stunde, die wir jetzt hier wieder gesprochen haben. Ansonsten freuen wir uns wie immer über euer Feedback auf LinkedIn oder per Mail. Und ja, wir hören uns nächste Woche. Bis dann. Ciao. #00:23:09-4#

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  • Google Passage Indexing und das Glossar: Wenn Google jetzt aus Texten viel besser einzelne Passagen bewerten kann, wird ein Glossar dann nicht überflüssig? Zumindest solange ich Fragen wie “Was ist [Fachwort]?” in meinen Hauptartikel mit einbinde? Wie ist eure Einschätzung? Welchen Einfluss hat das Passage Indexing auf Glossare, Stichwortverzeichnisse…? Liebe Grüße an meine Lieblingspodcaster!

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    • Hey Janina, gute Frage, danke dir! Also prinzipiell würde ein Glossar ja schon Sinn machen, wenn Google sich den Content daraus “holt” und als Snippet und/oder Passage anzeigt. Der Unterschied zum von dir angesprochenen Haputartikel wäre, dass es beim Glossar keinen Grund mehr für den User gäbe, auf die Seite zu klicken. Also in Zukunft kein Traffic mehr für die Webseite, Stichwort “Zero Click Searches”. Von daher finde ich Deine Frage aus Content-Strategischer Sicht total berechtigt und man sollte überlegen, ob eine Glossar-Strategie in Zukunft überhaupt noch trägt.

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