Relaunch oder Redesign: Was ist die bessere Option?

Wenn eine Corporate Website in einem größeren Umfang verändert werden soll, bedeutet das für das Marketing erst einmal: Jede Menge Arbeit.

Technik, Design, Struktur, Content, SEO – viele Themen kommen dabei auf den Tisch.

Oft werden all diese Punkte zu einem Großprojekt verschmolzen – dem sogenannten Relaunch.

Einmal angeleiert, blockiert der Relaunch dann für Monate die Pipeline im Marketing.

Welcher Begriff dagegen seltener fällt: Redesign. Ein deutlich kleineres Projekt.

In der Podcast-Folge und auf dieser Seite wollen wir genau das diskutieren: Wann benötigt eine Corporate Website aus unserer Sicht wirklich einen Relaunch? Und wann reicht ein Redesign?

Und: Muss immer alles zu einem Großprojekt verschmolzen werden – oder macht es nicht vielmehr Sinn, einzelne Bereiche gesondert anzugehen?

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Was ist ein Website Relaunch?

Ein Website Relaunch umfasst größere Änderungen in der Technik, im Website Design, in der Struktur und den Inhalten. Häufigster Anlass ist der Wechsel zu einem anderen Content-Management-System (CMS), von dem man sich mehr verspricht oder der aus technischen Gründen (angeblich) notwendig ist.

Ein anderer Anlass ist die Unzufriedenheit mit der Optik der Website. So verspricht sich das Marketing durch ein anderes CMS mehr Gestaltungsmöglichkeiten.

Im Zuge dessen wird auch über die Website-Struktur und den Content, also die Inhalte gesprochen. Und im weiteren Schritt auch über Suchmaschinenoptimierung (SEO), weil die Website schließlich auch möglichst auffindbar sein soll und mehr Besucher bringen soll. Damit sich die Investition auch lohnt.

Umfassende Relaunches kosten häufig einen hohen fünfstelligen Betrag. Auch sechsstellige Summen sind keine Seltenheit, wenn das Unternehmen größer ist bzw. viele Produkte auf der Website abgebildet werden.

Aus unserer Sicht werden viel zu schnell umfassende Relaunches beschlossen – und dann unterhinterfragt durchgeführt. Obwohl die Kosten und der interne Aufwand extrem hoch sind.

Beispiel: Wenn man mit der Bedienbarkeit des Content-Management-Systems unzufrieden ist, ist ein Wechsel zu einem neuen CMS nicht die einzige Option.

Alternativ kann man auch konkret festhalten, was genau schwer zu bedienen ist und daraus Anforderungen ableiten, um in Zukunft das CMS einfacher zu händeln.

Zweites Beispiel: Ein Relaunch wird durchgeführt, weil eine Integration mit dem  PIM, CRM und anderen Lösungen nicht klappt. Hier gibt es aber womöglich auch Schnittstellen-Lösungen.

Drittes Beispiel: Oft wird sich erhofft, dass man durch einen Relaunch mehr SEO-Sichtbarkeit erhält. Aber ein neues CMS allein hilft da nicht weiter. Hierfür braucht man eine SEO-Strategie bestehend aus Keywords, Architektur und gezieltem Content.

Oft ist sogar das Gegenteil der Fall: Nach einem Relaunch verliert die Website an Sichtbarkeit. Denn bei einer Migration sollte jede einzelne Seite (URL) korrekt weitergeleitet werden.

Was ist ein Redesign?

Von einem Redesign ist die Rede, wenn eine Website ein neues Design erhalten soll. Das umfasst Farben, Formen, Schriftarten, aber auch die strukturelle Gestaltung einzelner Seiten und die generelle Bedienbarkeit (Usability).

Das Redesign betrifft vor allem die für den User sichtbare Gestaltung der Website. Und nicht das Backend, also das CMS, das dahinter liegt.

Generell bietet jedes CMS sehr unterschiedliche Möglichkeiten in der Gestaltung. Großen Systeme wie Typo3, WordPress, Drupal sind extrem flexibel im Design.

Aus unserer Sicht wird viel zu selten darüber gesprochen, ob nicht ein Redesign ausreicht. Es wird zu voreilig davon ausgegangen, dass man mit einem bestimmten CMS einfach keine Möglichkeit einer besseren Gestaltung hat.

Dabei bleiben die konkreten visuellen Wünsche oft im Ungefähren. Wir plädieren dafür, dass man seine Anforderungen klar formuliert – und auf dieser Basis sich Angebote einholt.

Ein Redesign hat auch aus SEO-Sicht klare Vorteile. Denn die URL-Struktur bleibt dadurch erhalten. Denn viele Websites haben bereits Google Rankings (was vielen Marketing-Verantwortlichen aber nicht in vollem Umfang bewusst ist, weil ihnen für eine solche Analyse die SEO-Tools fehlen).

Website Relaunch oder Redesign?

Ein Relaunch sollte durchgeführt werden, wenn es aus technischer Sicht eine klare Limitierung oder ein unlösbares technisches Problem gibt. Wenn es aber letztlich nur optische Kritikpunkte gibt, hilft in der Regel ein Redesign.

Ein Redesign ist auch häufig in der Umsetzung verträglicher als ein Relaunch. Das gesamte Projekt ist weniger komplex, günstiger und risikoarmer.

Ein Relaunch ist nicht nur ein technische Veränderung. Man sollte nach dem Großprojekt auch Schulungen und weitere Änderungen einplanen, weil das neue CMS selten direkt perfekt funktioniert.

Die Website-Struktur und auch SEO können auch unabhängig von einem CMS betrachtet werden. Bessere Google Rankings kann man sich mit jedem System erarbeiten.

Ein CMS sollte suchmaschinentauglich sein. Also die Indexierbarkeit durch Google gewährleisten. Das ist aber bei jedem größerem CMS und professionellen Webentwicklern aus unserer Erfahrung immer gegeben.

Die Ziele hinter einen Relaunch oder Redesign

Einfaches Management

Marketing-Verantwortliche brauchen die Möglichkeit, einzelne Seiten wie etwa Landingpages selbst zu bestücken und zu verändern. Das Handling muss möglichst einfach und vor allem unabhängig von der IT funktionieren. Diese Bedienbarkeit muss ein Content-Management-System hergeben. Und genau auf dieses Ziel sollte auch in Zusammenarbeit mit den Webentwicklern gearbeitet werden.

Top User Experience

Ein CMS muss für die User einfach zu verstehen sein. Die Erfolgsfaktoren hierfür sind das Design, die Navigationsstruktur und technische Faktoren wie eine schnelle Ladezeit. Das sorgt dafür, dass die User länger auf der Website verweilen. Und damit steigt auch die Chance, dass sich User beim Unternehmen melden, also Leads oder Sales generiert werden.

Mehr SEO Reichweite

Ob Relaunch oder Redesign: Am Ende geht es darum, dass die Website auch insgesamt mehr Menschen erreicht. Dafür ist SEO eine zentrale Disziplin, die für bessere Google Rankings und in der Folge mehr Traffic, Leads und Sales sorgt. Die Basis dafür ist eine professionelle SEO-Strategie.

SEO-Strategien und Tipps: Über unseren Verteiler

Wir beraten Marketing-Verantwortliche in SEO

SEO Content Audit durchführen

Wir sind Fabian Jaeckert (rechts) und Benjamin O’Daniel. Seit vielen Jahren beraten wir Unternehmen, wie sie mehr Besucher über Google erhalten und diesen Traffic in Anfragen und Verkäufe wandeln. So, dass die Website zur vertriebsunterstützenden Maßnahme wird. Durch hochwertigen Content.

Mit Jaeckert & O’Daniel war uns schnell klar, dass wir bei der Auswahl möglicher Partner für unser Onlinemarketing-Vorhaben mit diesen beiden Herren ins Schwarze getroffen hatten. Ihre Expertise und vor allem der Ehrgeiz, sich mehr als umfassend in unser spezielles Industriethema einzuarbeiten, um uns so bestmöglich unterstützen zu können, sind genau das, was uns jetzt nach vorne bringt.

Tobias Reitmeier
Leiter PR und Marketing, F.EE-Unternehmensgruppe

Marketing ManagerInnen haben viele Projekte auf dem Tisch. Sie wissen, dass Suchmaschinenoptimierung relevant ist. Aber die konkrete Umsetzung – vor allem die Entwicklung einer fundierten SEO-Strategie – fällt ihnen sehr schwer.  

Genau darauf haben wir uns spezialisiert. Wir entwickeln SEO-Strategien für Unternehmen und stellen diese strukturiert und verständlich den Verantwortlichen vor. Anschließend begleiten wir die Inhouse-Verantwortlichen bei der Umsetzung. 

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Der Autor

B2B, SEO Strategie, SEO Tools, Technisches SEO