Content Optimierung: Was es ist und wie man vorgeht

Content Optimierung ist ein wesentlicher Bestandteil von Suchmaschinenoptimierung (SEO). Es geht darum, bestehende Inhalte zu optimieren – und so im Google Ranking nach vorne zu kommen.

Worauf muss ich bei der Content Optimierung achten? Wie setze ich es ganz konkret um? Das besprechen wir auf dieser Seite. In der passenden Podcast-Episode geht es darum, warum man nicht immer neuen Content erstellen sollte. Sondern seinen alten, bestehenden Content pflegen und optimieren sollte. Denn damit rankt man oft schon bei Google.

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Content optimieren für SEO: Unsere Tipps

Mit Content Optimierung kann man sehr viel erreichen. Man passt den Content besser auf Google an – und schafft gleichzeitig einen besseren für die Besucher. Unsere Tipps für die Optimierung:

  • Ranking der Content-Seite überprüfen
  • Haupt-Keyword in den Titel (H1) integrieren
  • Content Template mit einer Strukturierung erarbeiten
  • Weitere Aspekte abdecken und Text erweitern
  • Zusätzliche interne Links setzen
  • Zusätzliches Content-Format integrieren
  • Bestehendes Google Snippet prüfen

Die Basis dafür: Es sollte eine SEO-Strategie vorhanden sein. Also ein umfangreiches, aktuelles Keywordset, ein Überblick über das Ranking und ein Verständnis, welche Content-Formate für das Google Ranking im jeweiligen Themenbereich relevant sind.

Seit vielen Jahren arbeiten wir als SEO-Berater für Unternehmen, die ihre Sichtbarkeit bei Google vergrößern wollen. Hierzu erstellen wir unter anderem SEO-Konzepte. In unserer Academy zeigen wir, wie man eine professionelle SEO-Strategie entwickelt und umsetzt. Für alle, die SEO lernen wollen.

Content Optimierung: Ein Beispiel

Eine einzelne URL, also ein einzelner Text, steht zu hunderten Keywords im Ranking. Auf ganz verschiedenen Positionen. Jeder Suchbegriff hat ein unterschiedlich starkes Suchvolumen. In einer Content Optimierung geht es jetzt darum, zu den wichtigsten Begriffen im Ranking nach vorne zu kommen oder zu zusätzlichen Begriffen ins Ranking einzusteigen. Dies ist Teil einer laufenden SEO-Arbeit. Das Beispiel stammt aus unserer SEO-Academy. Chart: Sistrix

Drei häufige Fragen zur Content Optimierung

Was ist Content Optimierung?

Unter Content Optimierung versteht man, bestehende Inhalte, also Content, zu verbessern. Damit kann man mehrere Ziele verfolgen: Zum einen das Ziel, im Google Ranking zu wichtigen Suchbegriffen weiter nach vorne zu kommen. Aber auch das Ziel, bestehenden Traffic, also Besucher auf der Seite, besser anzusprechen und zu einem bestimmten Ziel zu führen. Für Content Optimierung sind oft Digital Marketing Manager zuständig.

Welchen Content sollte ich optimieren?

Viele Websites von Unternehmen sind über die Jahre gewachsen. Produktseiten, Informationsseiten, Glossare, Corporate Blogs sind häufig vorhanden. Für die Verantwortlichen stellt sich die Frage, wo sie genau anpacken sollten. Hier macht ein SEO-Content-Audit Sinn, um festzustellen, welche einzelnen Seiten das größte SEO-Potenzial haben. Unsere Erfahrung aus der SEO-Beratung: Häufig sind es bereits bestehende Seiten.

Wie sollte ich bei der Content Optimierung vorgehen?

Bei der Vorgehensweise gibt es verschiedene Verfahren. Sie sind auch abhängig von den Ressourcen des jeweiligen Unternehmens. Ein Weg ist etwa, die Seiten mit dem größten Rankingpotenzial auszuwählen. Etwa Seiten, die derzeit noch auf Platz 10 bis 30 stehen auf die erste Seite zu führen. Häufig setzen wir auf eine Kombination verschiedener Methoden und erklären, wie es die Verantwortlichen umsetzen können – ohne unsere dauerhafte Unterstützung.

Content Optimierung und SEO aus der Praxis

Ja, Ich möchte besser in SEO werden und in euren E-Mail Verteiler. Wir schicken dir auch unser aktuelles Whitepaper zu.






Webtexte optimieren: Stichworte zur Folge

Der neue Content „kickt“ mehr

  • Stärkeres Gefühl der Offensive
  • Arbeitsnachweis für Redakteure
  • Denkweisen aus der alten Zeitungswelt

Alter Content ist nicht im Fokus

  • Teilweise von früheren Kollegen geschrieben
  • In der IA verschüttet – Beispiel Interne Verlinkung
  • Technische Hürden, etwa bei Weiterleitungen

Fehlende SEO- und Content-Analyse

  • Fehlende Online Marketing-Strategie
  • Content Marketing ohne Webanalyse
  • Rein redaktionelle Denkweise

Wie geht es besser?

Content Fahrplan

Auch in diesen Folgen geht es um Content Optimierung für SEO

Die zwei Ebenen von Content Performance
Warum unser Herz für Content Performance schlägt – und was es ausmacht.
Interne Verlinkung und SEO: Regeln, Strategien, Optimierung
Auch interne Links können auf das Ranking einzahlen – wenn sie richtig gesetzt sind
Content Freshness in SEO: Ein Mythos?
Wir greifen drei Missverständnisse auf.
Keyword-Kannibalismus: Wenn man sich selbst Konkurrenz macht
... und wie man seine Website aufräumt
Was ein SEO Audit ist und wie es danach weitergeht
Wir sprechen über den Startpunkt eines jeden SEO-Konzeptes - das SEO-Audit
SEO-Konzept: Strategie-Beispiele
Wir sprechen über SEO-Strategien anhand von zwei konkreten Projekten
SEO-Konzept: Die 3 W-Fragen im Schlachtplan
Wer, was, bis wann – und was kostet es?
3 Tipps, wie ihr mit Nofollow-Links umgeht
Eine Episode für alle, die für ihren Online-Shop oder ihr Portal Links aufbauen wollen.
Content Audit und SEO: Wie analysierst du 500 Unterseiten?
Warum viele keinen Überblick haben - und wie wir vorgehen.

Content Optimierung: Unsere Erfahrung

Benjamin: Ihr, liebe Hörerinnen und Hörer, ihr investiert ja in Content. So und deswegen hört ihr uns und deswegen arbeitet ihr an euren Seiten und es gibt einfach ein klassisches oder ein zentrales Problem, dass wir wirklich häufig sehen in unseren SEO-Kursen oder auch wenn wir mit Kunden in der SEO-Beratung direkt noch tiefer zusammenarbeiten. Und das ist, dass halt ganz viele neuen Content produzieren wollen und auch produzieren. Ja also es wird ganz viel neuer Content produziert. Und es gibt aber schon eine Webseite, auf der schon Content schon vorhanden ist. Ja also den alten Content und um dieses Zusammenspiel aus neuen Content und alten Content ja, darüber möchten wir heute mit euch sprechen.

Fabian: Genau. Ja, Benjamin erzähl doch mal, warum wird denn immer neuer SEO Content produziert? #00:01:43-0#

Benjamin: Aus Redakteurs-Sicht oder aus Texter-Sicht ist es einfach so, dass neuer Content auch einfach mehr kickt. Ja also, jeder Mensch, der irgendwie ein Schreiber geworden ist so, der liebt es einfach neue Texte zu produzieren ja oder neue Fotos, Videos was auch immer ja. Und das ist oft, finde ich, also so erlebe ich das oft, dass diejenigen, die halt für den Content und fürs Content-Marketing verantwortlich sind, dass die das auch einfach gerne machen, dass das ist ihre Leidenschaft ist ja und da geht es oft schon los ja. Und das man ja, da einfach sagt, jetzt fange ich mal an, richtig Content zu produzieren und es ist natürlich irgendwie auch so ein Arbeitsnachweis, wenn man so möchte für die Redakteure ja. Also ich habe schon wieder/ diese Woche habe ich das, das, das geschrieben so ja und ja, das sind oft so/ ja da geht es oft schon los, würde ich sagen. #00:02:43-0#

Fabian: Also einfach da einen Haken dran zu machen und zu Reporten, ich habe heute wieder zehn neue Blog-Einträge produziert? #00:02:49-0#

B: Jeder ist halt gerne, jeder Schreiber oder Texter generell, dem macht das einfach Freude, ne? Und es kommt auch so ein bisschen, finde ich, ist meine Vermutung, auch so ein bisschen aus dieser alten Zeitungswelt ja, sind einfach super viele, die gerade die etwas älteren. Wir sind ja schon ein altes Eisen, wenn ich so an die Studenten denke, dann auf jeden Fall. Auf jeden Fall ist es so, die kommen halt aus dieser alten Zeitungswelt auch, die großen Content Marketing Agenturen kommen auch alle aus der Zeitungswelt ja, viele erfahrene Journalisten, die wirklich auch gut schreiben können. Aber da ist halt die denke total tief verankert, ich muss wieder was Neues produzieren, weil das alte, das ist ja Totholz. Das ist ja schon im Altpapier und jetzt muss ich wieder ein neues Stück produzieren ja. #00:03:55-0#

F: Das ist krass, ne? Also, wenn man sich jetzt mal richtig vor Augen führt, niemand holt ja eine alte Zeitung aus dem Keller und sagt, die überarbeiten wird jetzt nochmal und machen die nochmal schick. #00:04:04-0#

B: Genau ja. Also jedes Jahr im Januar geht es um das Thema abnehmen ja so, alle haben sich ihren Weihnachtsspeck angefressen so und jetzt muss ich abnehmen. Also sind alle Magazine voll mit Abnehm-Stories. Und wenn man die dann mit den letzten zehn Jahren vergleicht, dann sieht man, dass die jedes Jahr im Januar mit Abnehm-Stories voll sind. So ja und so oder das Thema Rücken oder ich weiß nicht wie. Ja das sind halt/ man könnte jetzt auch sagen, können wir nicht einfach unseren alten Artikel recyceln. Und ich finde, das ist so ein bisschen das, was auch so tiefer da drin steckt noch so in diesem neuen Content, der immer weiter produziert wird. #00:04:48-0#

F: Jetzt sind wir ja schon fast am alten Content gelandet so bisschen. Wie sieht es denn da aus? #00:04:51-0#

B: Genau. Also der alte Content auf den Websites, das ist zumindest so mein Eindruck, der ist oft eben nicht im Fokus. Ja der liegt da halt einfach so rum. Das ist so ein bisschen/ böse gesagt, der schimmelt so vor sich her ja und der ist so in der jetzt technisch gesprochen, in der Informationsarchitektur schön verschüttet ja, der ist irgendwo ganz tief drin und den haben dann vielleicht noch, weiß ich nicht, frühere Kollegen geschrieben oder sogar vielleicht die Chefin oder der Chef hat das mal irgendwie ganz am Anfang geschrieben. Da ist halt auch irgendwie auch niemand für zuständig. Da gibt es oft auch keine richtigen Prozesse für. #00:05:32-0#

F: Oder es traut sich keiner ran? #00:05:32-0#

B: Und/ oder es traut sich keiner ran. Ja so/ #00:05:36-0#

F: Was der Chef geschrieben hat. #00:05:36-0#

B: Ja so, ne? Oder eben/ ja, das ist irgendwie ja, warum soll ich mich jetzt um was kümmert, was schon drei Jahre alt ist ja oder fünf Jahre alt ist oder weiß ich nicht wie. Ich habe auch manchmal so einen Eindruck, dass es manchmal auch so ein technisch auch eine Frage ist ja, soll ich den jetzt nochmal überarbeiten. Also klar das kann ich daneben im CMS wie in Typo3 oder in WordPress SEO machen aber dann liegt der ja immer noch soweit verschüttet und ja. Und dementsprechend ist das eher so, man geht da so eher so dran vorbei an dem Häufchen Elend so und macht lieber was Neues so. #00:06:13-0#

F: Kann ich verstehen. #00:06:14-0#

B: Ja das sind so ein bisschen die so, die Content-Welt, die ich/ so wie ich es oft wahrnehme. Ja jetzt machen wir mal, mach du mal den SEO-Manager. Was sagst du dazu?  #00:06:25-0#

F: Ja ich meine, du hast es eigentlich jetzt schon genau hergeleitet als du auf die Technik gegangen bist, ne? Also es ist ganz offensichtlich ja keine Analyse vorhanden. Also erstmal was habe ich denn überhaupt. Also es gibt keine Bestandsanalyse ganz oft, weil einfach nur dran vorbeilaufen heißt ja nicht, dass man auch alles erwischt hat, ne? Also oft ist es ja so, dass es so tief vergraben ist, dass viele Sachen ja gar nicht mehr wahrgenommen werden von der Suchmaschine schon ja, also Google nimmt sehr viel war, was der Webmaster oder der Content-Mensch nicht wahrnimmt aber man selber hat es noch nicht analysiert. Und es gibt eben dann auch keinen Schlachtplan, wie man dann damit umgeht. Ja also das/ erstens welche Suchbegriffe/ okay also ich meine, wir sind ja für Fortgeschrittene, ihr kennt eure Keywords durch die Recherche, auch und gerade die Longtail Keywords. Natürlich kennt ihr die. Aber das ebenso auf den Content zu mappen und auf die bestehende Informationsarchitektur zu mappen oder zu merken, dass die bestehende Informationsarchitektur ja gar nicht das wiedergibt, was man eigentlich SEO-technisch erreichen möchte. Dafür muss man sich ja erstmal ein Plan machen und der fehlt auch oft auch. Auch ganz einfach deswegen, weil wir sprechen ja heute über Content und über Redakteure und über die Redakteurs-Kollegen, weil da natürlich auch einfach nicht das Wissen vorhanden ist. Jetzt nicht negativ gesagt, wie man denn jetzt aus Keywords aus der SEO-Sicht ja, viele wollen das auch gar nicht, dann Content-Strategien entwickelt. Ja und aus meiner Sicht ist es eben das, was dann fehlt und natürlich hat ein Redakteur keine technische Ahnung davon, ob man jetzt lieber einen vierhundertzehn oder einen dreihunderteins auf den Content setzt. Das muss man gemeinsam diskutieren und entwickeln aber da haben wir ja auch schon ganz oft drüber gesprochen, und wenn das nicht geht oder wenn das Know-how da nicht vorhanden ist, dann fehlt das einfach an der Stelle. #00:08:18-0#

B: Die Keywords sind jetzt das eine, ne? Wir sind jetzt schon, finde ich, in unserem Lösungsbereich, wenn man so möchte, was guckst du dir denn noch an? #00:08:27-0#

F: Was meinst du jetzt konkret? #00:08:27-0#

B: Ja also, wenn du dir die Keywords anguckst, ein Suchvolumen anguckst zum Beispiel, das ist ja der eine Punkt. Aber ich finde, was du ja auch immer sehr intensiv machst, das jetzt zum Beispiel, dass du dir auf URL-Ebene wirklich auch anguckst, wie rankt eine einzelne Seite. #00:08:45-0#

F: Ja klar. Also das ist/ oft ist es ja so, dass man ja nicht bei null anfängt, sondern dass da auch schon viel, auch schon viel Richtung Suchmaschinenoptimierung gearbeitet wurde, und dass es ja, viel Content gibt, der halt auch schon richtig gut am Start ist. Wo es gar nicht mehr darum geht, dann neu alles zu machen, sondern vielleicht noch so ein bisschen was rauszuholen ja, ne, wenn man auf Platz zwei ist, dann kriegt man mehr SEO Traffic, als wenn man auf Platz acht ist. Ja vielleicht sagt man bei Platz acht auch schon, ach ja, ist ja schon erste Seite oder so. Aber der Hebel in den vorderen Positionen, was den Traffic angeht, ist riesengroß, ne? Also dass ihr über eine bessere Position einfach viel mehr Besucher auf eure Seite bekommt und auch das zu analysieren und sich diese Chancen heraus zu arbeiten, die man hat. Und dann an dem alten Content weiterzuarbeiten und den besser zu machen. Das ist natürlich auch ein Schwerpunkt einer guten SEO-Strategie. Aber wenn man das nicht im Blick hat und das nicht geplant hat und eigentlich lieber neuen Content macht, anstatt am alten zu arbeiten, fällt das natürlich unter den Tisch. #00:09:48-0#

B: Ja also mir wird das eigentlich auch, so wo wir jetzt darüber reden nochmal klarer, so eine klassische Redaktionsplanung ohne SEO-Hintergrund läuft jetzt so, ja was sind denn coole Themen. Ja wir könnten ja mal darüber mal was machen und darüber was machen. So ja und das sind doch oft/ das kommt ja so/ das ist ja auch ganz viel Bauchgefühl gesteuert. Ja so, dass man sagt, das sind spannende Themen. Die könnten wir mal machen so, ne? Und das ist auch gut ja, aber deine Brille ist eben die komplett andere, ne? Du sagst so, was sind die Keywords, was ist das Ranking so. Wie sieht es mit dem bestehenden Content aus, ne? Also das zu Mappen, so wie du sagst und daraus dann abzuleiten, was man jetzt als Nächstes macht, ne? #00:10:34-0#

F: Also ich würde eigentlich auch noch einen Schritt weitergehen, was uns oft, wenn wir mit Kollegen sprechen oder auch mit Unternehmern, die das SEO und Content so bisschen selber auch für sich steuern, dann hören wir ja schon auch oft, dass die auch SEO-technisch schon sehr weit sind, ne? #00:10:53-0#

B: Ja. #00:10:53-0#

F: Also wenn sie neuen SEO Content produzieren, wird auch immer das SEO Tool angeschmissen und dann holen sich die Kollegen auf jeden Fall auch schon ihre Keywords raus. Und bitte kein kostenloses SEO-Tool. Nur was ich finde, was dann fehlt ist, wie du auch schon sagtest, es bringt ja nichts, jeden Sommer auf der Basis der gleichen Keywords wieder den nächsten Artikel über den Urlaub zu schreiben oder so oder über das Abnehmen dann im Frühjahr, ne? Und zu sagen ja, ich habe den doch Keyword-optimiert aber das ist dann halt der zehnte Artikel, der Keyboard-optimiert ist. Dann kriegt man ein Problem mit Keyword-Kannibalismus. Haben wir ja auch schon drüber gesprochen, ne? Also das ist eben nicht die Zeitungs-Denke, das dann neu zu machen, sondern vielleicht gehen wir jetzt schon zu den Lösungen/ #00:11:28-0#

B: Ja genau. Finde ich auch, ne? Das ist auch nochmal ein wichtiger Punkt, den du jetzt angesprochen hast, Keyword-Kannibalismus. Haben wir eine eigene Episode zugemacht. Wie brutal negativ sich das auswirkt, wenn du zehnmal das gleiche Thema machst oder eben, wenn du doch schon deine eine URL hast und die rankt schon ganz gut, dann sich die vor zuknöpfen und die zu überarbeiten. Genau da haben wir vier Episoden zugemacht. Eine richtige Reihe zum Thema SEO-Konzept. Also wer sich da nochmal tiefer mit auseinandersetzen möchte, dem sei diese vier Folgen auf jeden Fall ans Herz gelegt. Und da haben wir das wirklich nochmal Stück für Stück aufgearbeitet in vier Episoden.

F: Ja ihr müsst also wirklich eine Site-Clinic machen erstmal. Je nachdem, wenn ihr Content-Leute seid oder Marketing Manager, dann mit dem SEO zusammen, wenn ihr SEO seid, dann nehmt euch euren Content-Menschen mit an Bord und analysiert die Seite. Und schaut euch an, was ihr an alten Sachen habt und wie gut die schon ranken und wo Potenzial ist und wo eben auch Lücken sind, ne? Das stellen wir ja auch immer  wieder fest, dass es auch sehr oft ganz viele Lücken gibt von Keywords, die noch gar nicht abgedeckt sind vom Content und in der (eigentlichen?) Informationsarchitektur. #00:12:58-0#

B: Absolut und daraus entwickelst du dann eben auch einen vernünftigen Fahrplan. Und dann kann man ja auch sagen, die und die Themen machen wir jetzt neu, weil das sind wichtige/ da stecken wichtige Suchbegriffe hinter oder steckt ein großes Suchvolumen hinter oder es ist ein sehr spannendes Nischenthema, was aber hochrelevant ist. Ja, da kann man sagen, die und die Themen machen wir neu und die und die Themen, die überarbeiten wir. So und das musst du halt in einen vernünftigen Fahrplan gießen, damit auch wieder diejenigen, die am Content arbeiten halt Bescheid wissen. #00:13:31-0#

F: Also ich muss jetzt auch mal sagen, ne aus meiner Content-Leihen-Brille raus gesprochen, wenn wir einen Content überarbeiten, einen alten Content und der war schon richtig schimmelig, wie du schon gesagt hast. Und wir machen den richtig schick wieder, dann ist das für mich ein neuer Content. Also das sieht dann oft so geil aus und hat sich so verbessert, und wenn man dann dieses Alt gegen Neu sich dann auch nochmal anguckt so rein vom Gefühl her ist das für mich ein genauso gutes Gefühl, als wenn wir was Neues gemacht haben. Ja, also das alter Content, den zu überarbeiten, als wenn das immer nur noch was dran geschriebenes ist, ne? Man geht ja auch immer mit einer ganz neuen Blickrichtung dran. Man entwickelt sich ja auch weiter an seiner Arbeit, das heißt man baut nicht nur was dran oder sagt, ach guck mal hier, das können wir auch noch gerade verändern. Und die Optik müssen wir noch anpassen und hier noch mobil irgendwas. Ja und dann sieht das Ding wieder ganz anders aus und ganz neu. Also ich finde, dass man auch da viel Motivation herausziehen kann, wenn man am alten Content arbeitet. #00:14:31-0#

B: Ja ist/ letzten Endes ist es auch immer eine Frage, wie groß ist der Umfang der Überarbeitung, ne? Also wenn ich jetzt, weiß ich nicht, was habe mit hundert Wörtern und nachher sind es tausend Wörter ja, so dann ist es klar dass ich auch sehr viel neu produziert habe, wenn ich aber schon was mit achthundert Wörtern habe und ich mache da 1200 daraus. Aber auch da, dann poliert man die Headline nochmal ja, macht/ poliert das Google Snippet ja, guckt, wie sehen die Calls to Action aus. Alles Mögliche ja, da gibt es so viele Elemente, an denen man dann auch noch schön arbeiten kann. Das ist für mich so ein bisschen/ also jetzt nochmal vorhin habe ich mit der Zeitungswelt das verglichen. Das ist für mich/ in der alten Zeitungswelt ist das Platt machen. So ja also sitzt du und machst halt einen/ so, dass die Seite am Ende schick aussieht so, und dass es alles zusammenpasst so, und dass es für den Leser am nächsten Tag irgendwie trotzdem auch ein/ oder was heißt trotzdem auch, gerade deswegen auch ein Genuss ist ja, weil die Seiten eben auch optisch gut passen und inhaltlich halt auch gut zusammenpassen so, ne? Und ich finde auch eben für diese Überarbeitung, dafür brauchst du eben auch Prozesse. Du brauchst jemanden, der auch dafür zuständig ist, der auch sich die Zeit einräumen kann und der auch die Anerkennung dafür bekommt ja, dass er halt sich um diese alten Sachen kümmert ja und guckt, dass die halt auch wieder schick aussehen so und/ #00:15:57-0#

F: Ja am besten Anerkennung oder am allermeisten kriegt ihr, wenn ihr das messt. Also wenn ihr sagt vorher, war soundsoviel und jetzt ist so und so viel mehr und das überzeugt dann eigentlich jeden. Fas ist eigentlich immer ganz einfach. Manchmal geht es nicht so schnell, ne und manchmal lässt es sich auch nicht so ganz zurückverfolgen, welche SEO Maßnahme jetzt zu welcher Reaktion geführt hat. Aber ich würde da auf jeden Fall, wenn ihr damit anfangt auch immer vorher und nachher und gucken, wie war der Traffic, wie war das Ranking, wie waren die Umsätze, die Leads, die Sales und so weiter. Und dann auch vorher und nachher. Da baut ihr euch eine richtig coole Datenbasis auf. Auf der Basis könnt ihr immer argumentieren und sagen, guck mal, wir haben es verbessert. Es ist tatsächlich auch um/ im Umsatz hat sich das niedergeschlagen. Und ja, da kann man eigentlich ganz entspannt darauf arbeiten. #00:16:43-0#

B: Genau. Also jetzt was mir jetzt auch dazu, wo du das sagst, einfällt ist, wenn ich jetzt eine bestehende URL habe und ich überarbeite den Content, dann ist zumindest mein Eindruck, dann habe ich eigentlich ganz gute Chancen, dass ich da auch relativ schnell zum Beispiel im Ranking ein besseres Ergebnis einfahre. Oder? Während du vielleicht/ ein neuer Content, der braucht halt länger. Du sagst ja immer, das Ding braucht erstmal Patina, bis das ordentlich rankt (lacht). #00:17:14-0#

F: Ja das ist so ein Gefühl, was sich über die vielen Jahre so entwickelt hat aber das  ist wirklich jetzt nur ein Gefühl. Das würde ich jetzt auch nicht irgendwie unterschreiben. Aber dass, natürlich, wenn man alten Content überarbeitete, der muss natürlich gecrawlt werden, die Suchmaschine muss ihn sich holen. Das gilt für neuen Content genauso, aber dass die Signale schon früher dann auch im Index sind und ausgewertet sind, wenn das ein alter Content ist, der dann wirklich auch nochmal verbessert wurde. Also mein Gefühl ist, das funktioniert einfach, das geht schneller, als wenn ich jetzt einen komplett neuen Content baue, bis der erstmal im Ranking eingestiegen ist, sich da in der Konkurrenz-Welt eingenordet hat. Oft ist es ja auch so, dass man den Content einfach nochmal überarbeiten muss. Wenn er dann online ist, ne? Und man sieht okay, ich habe irgendwas noch nicht so richtig erwischt. Manche Begriffe sind noch nicht drauf und so oder manche Themen noch nicht behandelt. Also es ist auf jeden Fall eine super Strategie und hat einen großen Impact, einen großen Einfluss auf Ranking, wenn man am alten Content arbeitet. Definitiv. #00:18:23-0#

F: Ja. Wie wir das übrigens machen, das ist echt ein Thema in unserem SEO-Seminar. Also da zeigen wir es wirklich an unseren eigenen Projekten. Welche Erfahrungen wir gesammelt haben, wie wir die Themen angehen, auch wie die Zusammenarbeit zwischen SEO und Content funktioniert. Und wie man das alles misst. Also das ist wirklich ein Thema, was wir in unserem SEO-Workshop machen. Dazu haben wir übrigens auch eine Episode mal produziert, wo wir erstmal so generell über unseren Workshop gesprochen haben. Aber das nur am Rande. #00:18:54-0#

B: Ja ich/ was ich noch spannend finde, ist vielleicht (auch?) nochmal so ein Praxisbeispiel, wenn wir sozusagen bei/ von einem Kunden, den wir schon länger betreuen. Da war so eine typische Situation. Wir haben am Anfang dieses Konzept erstmal erstellt, diese Bestandsaufnahme gemacht und haben gesagt, okay hier gibt es echt eine ganze Menge von Themen, das waren, weiß ich nicht, zwanzig, dreißig, vierzig Themen, die/ wo wir gesagt haben, das ist einfach, eigentlich dein Kernthema und da findet man nichts auf deiner Seite zu. Also müssen wir natürlich erstmal neuen Content entwickeln. So und jetzt haben wir das gemacht so und jetzt ist im nächsten Schritt, dass wir sagen, okay es gibt noch sehr viele alte Themen auf deiner Seite. Zu den neuen gibt es jetzt Content. Jetzt kümmern wir uns um den alten Content und gucken mal, wie wir den zusammen führen können, wie wir den überarbeiten können. Also dass es dann wieder von URL zu URL unterschieden oder unterschiedlich, was wir da, wo wir einfach den größten Hebel sehen. Aber das zweite Jahr ist dann halt sehr viel Überarbeitung so, ne? #00:20:01-0#

F: Man möge ja jetzt vielleicht auch sagen, das macht ihr ja nur, um nochmal ein Jahr länger arbeiten zu dürfen. Das wäre jetzt so die Kritik an der Sache vielleicht. Aber um das nochmal ein bisschen zu entkräften. Ich finde, man ist verpflichtet daran zu arbeiten als SEO. An diesen alten Geschichten, weil es geht nicht nur darum, den Content an sich zu überarbeiten, jetzt erstmal nur, um irgendwie Keywords abzudecken. Ja wir haben über Keyword Kannibalismus schon gesprochen. Das ist ein grundlegendes Problem, was Webseiten haben oft mit alten Content, das heißt, man muss da eigentlich dran. Ja also in dem Fall, den du angesprochen hast, ging es natürlich erstmal darum, wir suchen ja immer den größten Hebel erstmal, ne? Wo können wir erstmal am meisten erreichen? Und das war einfach im ersten Jahr, da war das der größte Hebel. Aber es wäre fahrlässig das jetzt nicht anzugehen. Ja also erstmals, wenn es darum geht diesen Keyword-Kannibalismus. Wir haben aber auch schon mal über interne Verlinkung gesprochen oder generell, wie sich die Linkpower auf einer Seite verteilt. Und das ist natürlich, wenn du viele verwaiste und alte Seiten hast, dann hast du natürlich einen riesen Streuverlust auch auf der Seite, ne. Das bläht ja auch alles auf. Verwaiste Seiten, auch ein riesen Thema bei uns im SEO-Workshop übrigens, wie man die findet. Und was ich da ja auch noch wichtig finde ist, auf diesen alten Seiten, die haben ja oft auch schon ein richtig gutes Ranking und da schlägt richtig viel Traffic auf. Aber die sehen auch einfach echt oft grenzwertig aus. Ja die/ da ist dann eine Bleiwüste drauf oder die funktionieren nicht richtig. Und das ist einfach eine super schlechte Nutzererfahrung auch. Ja, es geht ja nicht nur darum, einfach nur Content dran zu schreiben. Es geht auch darum, die optisch besser zu machen, in der Argumentation besser zu machen, sie funktional zu machen, Links zu setzen, die weiterführend sind und so weiter. Ja und das ist Teil einer Überarbeitung und ein wichtiger Teil der Überarbeitung, weil auch dort viele Besucher auf der Seite sind, die sich vielleicht auch gar nicht aufgehoben fühlen auf dem alten Content. #00:21:55-0#

B: Ja, ne, das ist/ finde ich auch ein starkes Plädoyer jetzt nochmal von dir gewesen an seinem bestehenden Content zu arbeiten. Mich kickt es auch ja, weil ich das ja auch gelernt habe. Aber ganz ehrlich vor, ich sage mal, fünf oder acht Jahren hätte ich einfach nur gesagt, hau ab. Damit will ich echt nichts zu tun haben. So ja und das ist echt wirklich dieses Learning, was man eben auch, finde ich, als Content-Verantwortlicher mitnehmen muss oder so oder woran man auch ja, was man einfach mitnehmen kann. Und am Ende macht es halt eben umso mehr Spaß, wenn man eben auch die Zahlen sieht und sieht, was es bringt. So, ne und das ist dann wieder der Punkt, finde ich, wo beide Welten auch wieder zusammenkommen, denn am Ende hat man gemeinsam an der Webseite gearbeitet und die Seite hat ein besseres Ranking, hat mehr Traffic, macht mehr Umsatz. Ja und man hat eigentlich durch die Teamarbeit hat man es geschafft ja, das Unternehmen und seine Webseite nach vorne zu bringen so, ne? Und wenn ihr das eben macht, dann denkt dran, macht zuerst die Analyse, macht zuerst ein vernünftiges Konzept, dann den Fahrplan und dann am Content arbeiten. Gut, das war unsere Episode, neuer Content versus alter Content. Ansonsten vergesst nicht, euch in unseren Verteiler einzutragen und ja oder wir hören uns nächste Woche. Bis dann. Ciao. #00:23:31-0#

F: Bis dann Tschüss (Musik). #00:23:47-0#

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