SEO Content: Was ist guter Content für Google?

Was ist guter SEO Content? Oder anders gefragt: Wie kommt man mit seinem Website-Content bei Google nach vorne?

Die kurze Antwort: In dem man Suchmaschinenoptimierung ernst nimmt – aber nicht alles danach ausrichtet. Hinter jeder Suchanfrage steht ein User. Und der möchte ein gutes Ergebnis.

Was das konkret für die Arbeit am Content bedeutet – das besprechen wir auf dieser Seite. Tiefer einsteigen kann man über unseren SEO-Podcast. Dort besprechen wir die Themen ausführlich in einer halben Stunde.

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SEO Content: Drei häufige Fragen

Was versteht man unter SEO Content?

SEO Content ist Content auf der eigenen Website, der darauf ausgerichtet ist, bei Google gut zu ranken. Also zu bestimmten Suchanfragen mit der Website vorne zu stehen. Gleichzeitig geht es darum, guten Content für den User zu entwickeln – und nicht nur für die Suchmaschine. Denn dann kommt meistens nur Mist heraus. Hier mehr über unser Verständnis von Suchmaschinenoptimierung.

Was versteht man unter Content?

Content besteht aus vier großen Gattungen: Text, Bild, Video, Audio. Außerdem gibt es Content-Formate – also eine bestimmte Art, wie der Content aufbereitet wird. Zum Beispiel Ratgeber-Artikel oder Checklisten. Die richtigen Formate zu definieren ist Teil einer SEO-Konzeption. Weil in den Suchergebnissen unterschiedliche Content-Formate vorne stehen, je nach Suchbegriff.

Was versteht man unter Content Marketing?

Unter Content Marketing versteht man, die Entwicklung von hilfreichen, unkommerziellen Inhalten. Also eine Marketing-Disziplin abseits klassischer Produktwerbung. Dies geschieht oft in Verbindung mit SEO, da der Kunde seine Fragen und Wünsche bei Google eingibt. Hier erklären wir Content Marketing genauer und hier ein Beispiel für eine Customer Journey.

Content für SEO: Was bedeutet das Ranking konkret? Ein Beispiel

Eine einzelne URL – also eine Unterseite auf einer Website – rankt zu bestimmten Keywords. Die Keywords sieht man ganz links in der Spalte. Ganz rechts unten sieht man, dass die URL insgesamt zu fast 160 verschiedenen Keywords rankt. Jeder Begriff wird mit einem bestimmten Suchvolumen gesucht, also einer bestimmten Anzahl von Usern, die den Begriff pro Monat eingeben. Der Text, der auf dieser URL liegt, wird von mehreren hundert Usern pro Monat gelesen. Das Beispiel stammt aus unserer SEO-Academy.

SEO Content oder Content für SEO – das ist nicht das Gleiche

SEO Content

SEO Content wird häufig sehr abwertend genutzt – und das leider zurecht. Dahinter steht der Ansatz, dass die Inhalte – vor allem Texte – rein für SEO produziert werden. Häufig geht es hier darum, möglichst günstig möglichst viel SEO Content zu produzieren. Unsere Erfahrung aus über 15 Jahren SEO und Content-Arbeit: Das funktioniert nur noch sehr selten. Google hat die Qualitätsschraube angedreht. Zum Glück.

Content für SEO

Auf der anderen Seite: Wir halten es für völlig berechtigt und auch sinnvoll, das Ziel zu verfolgen, mit seinem Content bei Google erfolgreich zu ranken. Unser Ansatz: Man recherchiert die Keywords in der Tiefe, ermittelt die Suchintention – also das Informationsbedürfnis des Users. Und anschließend erstellt man hilfreichen, nutzwertigen Content. Ein gutes Ergebnis für den User – und damit auch für Google.

Guter Content im Postfach: Tipps, Beispiele, Strategien für SEO

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Guter Content und SEO – Stichpunkte zur Folge

Wie ist die Struktur einer Unternehmens-Website?
Welche Funktion hat guter Content auf der jeweiligen Seite?
  • Startseite: Oft Verteiler, aber auch als Produktseite nutzen
  • Über uns-Seite: Kein SEO-Potenzial
  • Produktseite: Produktvorteile, oft kurz gehalten, obwohl hohes SEO-Potenzial
  • Ratgeber: Verstecktes SEO-Potenzial
  • Blog: Firmen-Neuigkeiten, Social Media, aber nicht für SEO
  • SEO-Seiten: Vorsicht vor veralteten Seiten
Welche verschiedenen Textsorten gibt es?
  • Werbe-Text: Verständlich und klar, Produktvorteile, Kundennutzen.
  • Informations-Text: Technische Erklärungen für die Produktnutzung
  • Journalistischen Text: Case Study, Portrait, Interview
  • Alle drei Text-Sorten fließen auf einer guten Seite ein
Wie bekomme ich das als Entscheider geliefert?
  • Drei Berufe: Werbetexter, Technischer Redakteur, Journalist
  • In Agenturen wenige Texter, häufig externe Texter
  • In Unternehmen auch selten hauptberufliche Texter
  • Manchmal einzelne Positionen besetzt
Wie wird guter Content im Unternehmen entwickelt?
  • Marketing/PR in Abstimmung mit Fachabteilungen
  • Wer hat den Hut auf, wer dominiert
  • Austarieren zwischen Fachabteilung und Kundenbrille
  • Aber auch Gespräche mit dem Support
  • Vertrieb: Gespräche auf Messen
  • Häufig Teil des Content Marketings
Kann das auch ein fremder, von außen kommender Dienstleister?
  • Bereitschaft, sich fachlich in komplexe Themen einzuarbeiten
  • Mit dem Unternehmen entwickeln
  • Hilfreich, wenn es jemand Fremdes schreibt
  • Betriebsblindheit ist überall vorhanden
  • Oft von außen Durchbruch
Braucht es dafür eine Qualifikation?
  • Professionelle Ausbildung nötig
  • Bitte nicht vom Praktikanten schreiben lassen!
  • Typische SEO-Texte bringen nicht mehr viel
  • Keine alten SEO-Preise als Referenzwert nutzen
  • Bestehendes Personal aus- oder weiterbilden
Wie wird der bestehende Content genutzt?
  • Zunächst Content-Audit, Bestandsaufnahme
  • Text, Fotos
  • Flyer/Broschüren
  • Jahresberichte
  • Produkt-PDFs
  • Fachartikel
  • Aber auch Interviews
Welche Content-Aspekte werden neu erstellt?
  • Online-Besucher/SEO-Besucher starke Ergebnis-Leser
  • SEO-Aspekt, holistische Ansatz, umfassende Betrachtung
  • Performance-Aspekt: Konversionsrate, Verweildauer, Scrolltiefe
  • Wissen der Ingenieure heben
  • Produktvorteile, emotionale Vorteile
  • Kundenbrille
Was wird gemessen?
  • Besucher, Ranking
  • Verweildauer
  • Konversionen
  • Erfolg muss messbar sein!

Gutes SEO, guter Content, gute Rankings: Passende Folgen zum Thema

Keyword Content - Die Leiche im Keller
10 Jahre alte Google Updates und die Auswirkungen bis heute. Content Performance Podcast Folge 1.
Bloggen - Was bringt das?
Wir blicken kritisch auf Corporate Blogs – aus drei Richtungen. Im Content Performance Podcast.
Snippet Optimierung: Kleines Handwerk, große Wirkung
Wie man in seine Snippets mehr Pfiff reinbringt. Und besser rankt - im Content Performance Podcast.
Praxisbeispiel Heatmaps & Recordings
3 Dinge, die wir gelernt haben - im Content Performance Podcast.
Holistischer Content: Da findet man alles
Was holistischer Content ist – und wieso man ihn für Top-Rankings benötigt. Content-Performance-Podcast.
Effektives Content-Marketing
Wir sprechen über die unterschiedlichen Strömungen im Content Marketing – und unsere Vorgehensweise.
Landingpages: Verkaufen oder informieren?
Kurz und knapp: Das ist das Motto vieler Landingpages. Leider zu wenig, um erfolgreich zu sein.
Rankingfaktor interne Verlinkung
Auch interne Links können auf das Ranking einzahlen – wenn sie richtig gesetzt sind
Content Quellen für SEO
Wie man verborgenes Wissen hebt
Suchintention: Was wollen die User?
Wir erklären die Kategorien anhand eines Praxisbeispiels
Content Audit und SEO: Wie analysierst du 500 Unterseiten?
Warum viele keinen Überblick haben - und wie wir vorgehen.

Content und SEO: Unsere Erfahrungen

Benjamin: Wir reden ja immer viel über Content und heute haben wir uns gedacht, wir gehen mal in die Tiefe. Und zwar gucken wir uns mal dieses Thema guter Content genauer an – ein zentrales Thema in der Suchmaschinenoptimierung. Welche Content-Arten gibt es eigentlich auf so einer Unternehmens Webseite? Welche Funktion hat der Content und wie wird der Content eigentlich in den Unternehmen entwickelt, auch in Abstimmung mit externen Dienstleistern? So, das ist eigentlich so das, worüber wir heute mal sprechen möchten. Auch ein bisschen unsere eigenen Erfahrungen schildern, von ein paar Fehlern waren und zeigen, wie es richtig geht. Das ist so unser Plan oder? #00:01:24-0#

Fabian: Ja, genau, das machen wir heute. #00:01:26-0#

B: Schön. Wir starten mal. Fabian, welchen Content, welche Inhalte gibt es eigentlich auf Firmenseiten? #00:01:34-0#

F: Ja, das ist ja eigentlich immer ganz wichtig als SEO-Berater zu schauen, welche unterschiedlichen Content-Arten es gibt und wie die auf der Firmenseite eingebaut und verdrahtet werden. Hängt natürlich immer ein bisschen davon ab, was man vor hat. Ein Onlineshop hat eine andere Content-Struktur als eine Unternehmenswebseite. Aber damit wir das mal so ein bisschen hier ausdefiniert bekommen, ja, würde ich einfach gerne mal darüber sprechen jetzt zu Beginn, welche Arten es gibt und wie die eingebunden werden. Jetzt zum Beispiel Startseite, ne? Also viele Unternehmen bauen ihre Startseite so auf, dass es letztendlich ein einziger Teaser ist. Dass dort ein anderer Content angeteasert wird auf der Webseite, dass dort Blogartikel angeteasert werden, dass dort Produkte angeteasert werden, Neuigkeiten und so weiter. Wobei die Startseite ja mit das wichtigste Einfallstor an der Stelle ist, ne? Das heißt, da kommt es ja schon mal darauf an, dass der Content irgendwie auch ein bisschen weiter reinzieht in die Webseite und darum wird dann eben dort eben auch geschaut, möglichst vielen hochwertigen, guten Content anzufeaturen. Dann das nächste sind so diese klassischen Unternehmensseiten. Also wir über uns, ja, unser Team und Jobs, ne, so diese klassischen, die man halt überall findet, ja, wenn man irgendwie, ja, so Agenturbereich und bei Freiberuflern, gibt es dann eben noch die Referenzen, ne, so. Dass man vorstellt, für wen man schon gearbeitet hat. Das sind eigentlich so klassische Seiten, die, ja, dies es eigentlich auf jeder Seite gibt. Wenn man eine Software hat, gibt es eine Download-Seite. Also und auch ein Shop hat ja auch bestimmte Seiten, wo es über Versandinformationen geht, so ein bisschen so dieses administrative um das Unternehmen darum rum. Ja, dann gibt es die klassischen Produktseiten und Kategorieseiten, wenn man jetzt mal nicht vom Onlineshop spricht, sondern von einem normalen Unternehmen, sage ich jetzt mal so, normal in Anführungsstrichen. Wo einfach die Produkte oder die Dienstleistungen vorgestellt werden. Dann gibt es die/ Haben viele Unternehmer, ja, so einen Ratgeber auf ihrer Seite. Wo eben über das Produkt, über den Service, über die Dienstleistung gesprochen wird und halt einfach auch ein bisschen in das Detail gegangen wird, was Service, was Technik, was Funktion und so weiter angeht. Viele Unternehmen haben dann noch einen Blog, wo klassische Blogartikel veröffentlicht werden. Das sind dann auch häufig solche Newsgeschichten, Stellenanzeigen oft, aber eben auch Themen, die das Produkt betreffen, wo man versucht auch ein bisschen sozial, was Spannendes zu schreiben und so weiter. Ja und dann gibt es eben noch viele Unternehmen, die haben dann eben noch so einen, ja, so eine Silberabteilung, sage ich mal so (lächelt). Wo man dann eben auch noch, ja, versucht hat, Inhalte, guten Content zu erstellen, der eben ganz speziell auch für Suchmaschinen geschrieben wurde, damit diese speziellen Seiten eben auch dann dafür sorgen, Besucher auf die Seite zu ziehen, die über Suchmaschinen kommen, jetzt mal so ganz grob. Da gibt es noch Onlineshops. Die haben dann ihre Produkte und ihre Kategorie-Seiten. Wobei die Kategorie-Seiten dann eben auch, ja, nochmal einen eigenen Content bekommen, um Suchmaschinen-Ranking zu erreichen – oft leider die typischen SEO-Texte. #00:05:07-0#

B: Und wenn man sich so, die haben ja eine sehr starke, ich habe immer zwei Brillen auf. Zum einen das Ranking, also SEO und zum anderen die Conversions. Also die Konvertierung, den Lead und dann den Sale. So, wenn man sich jetzt das durch die Brille anguckt, wie würdest du denn die einzelnen Seiten bewerten, die du jetzt so gerade so beschrieben hast? #00:05:31-0#

F: Ja, ich habe ja schon gesagt, die Startseite ist mit die wichtigste Seite, ne und hat eigentlich auch das höchste SEO-Potential oft, weil das geht ja nicht nur um Content, es geht ja auch um Links, um interne Verlinkung, um Seitenhierarchien und da ist die Startseite einfach oft die Seite, die am meisten angelinkt ist und die in der Hierarchie natürlich ganz weit oben steht. Das heißt, das Potenzial der Startseite, ja, zum Beispiel auch als Produktseite, ist ziemlich groß, wird aber oft nicht genutzt, ne? Also da haben wir schon mal so das erste, schon mal so den ersten Punkt, wenn es darum geht, die Wertigkeiten der verschiedenen Content-Arten auszuspielen, ne? Die Unternehmensseiten, von denen ich gesprochen habe, die über uns Seite und so weiter, die haben meiner Meinung nach sehr wenig SEO-Potenzial erstmal. Und das muss irgendwie, finde ich, auch nicht sein. Ich werde auch oft darauf angesprochen, wenn es dann darum geht, irgendwas zu optimieren für mehr SEO-Traffic. Ja, wir haben auch die und diese Seite über uns oder unsere Referenzen oder, ne, dann sage ich auch immer, ja, aber dann kümmert euch um den Content, dass der gut ist, der ist auch wichtig für eure Reputation. Da gucken auch viele drauf, aber die haben eigentlich keinen originären SEO-Ansatz. Da geht es eher darum, wirklich auch rüberzubringen, wer man ist und auch eine gewisse, ja, so ein gewisses Vertrauen aufzubauen. #00:06:53-0#

B: Wenn der Besucher sozusagen da ist, ne? #00:06:57-0#

F: Ja, wenn er da ist und sich informieren möchte, ne, genau. Ja, die Produktseiten, ist ganz klar, haben eigentlich mit das größte SEO-Potential, ne? Weil letztendlich geht es ja auch darum, gerade wenn man im Bereich erklärungsbedürftige Produkte ist, geht es ja darum, dass man eine Lösung für seinen Kunden anbietet und die wird eben auf den Produktseiten kommuniziert, ne? Das heißt es geht darum, für bestimmte Lösungsphrasen, für Produktsuchen und ähnliche Suchbegriffe eben auch gefunden zu werden. Alles, was im Rahmen einer Keyword-Recherche sich ergibt – dazu zählen natürlich auch Longtail Keywords. Das heißt, das Potential auf diesen Seiten ist halt sehr groß und da kommen wir später ja auch noch nochmal darauf, da sollte man sich auf jeden Fall als Unternehmen auch darum kümmern, ne? So das nächste wo wir selber auch immer sehr oft feststellen bei der Arbeit, dass die Seiten auch von der Google-Sicht, von der Rankingsicht sehr gut funktionieren, das sind diese ganzen Ratgeberseiten auch, ne? Weil die auch gerade im Long Tail viele Begriffe abdecken, also sehr lange Suchbegriffsphrasen abdecken und oft ja auch gute Lösungsansätze schon mal liefern. Und da ist es so, dass die Ratgeberseiten, die FAQ-Seiten und so weiter eben auch oft sehr, sehr viel SEO-Traffic haben. Und dass auch da ein Ansatz ist zum Beispiel auch für andere Seiten eventuell schon mal so ein paar Problemfragestellungen für die Kunden oder, ja, für die SEO-Strategie sich raus zu picken. Ein anderer Vorteil ist natürlich, jetzt mal ganz abseits von der SEO-Brille, ist natürlich, dass man über diese FAQ-Seiten halt auch echt eine Möglichkeit hat, den Support zu entlasten, ne? Also wenn es jetzt darum geht, einfach, wofür brauche ich die Seiten, ne? Welche Funktion hat der Content, darum geht es ja heute. Dass man eben auch nicht vernachlässigen darf, dass man eben über eine gut gepflegte Knowledge Base, einen guten Ratgeber, eben auch viel Supportarbeit sich sparen kann, ne? Indem man die Informationen halt eben auch schon online stellt. So, was hatten wir noch? Den Blog hatten wir noch? #00:09:00-0#

B: Der Blog glaube ich und die SEO-Seiten, ne? #00:09:01-0#

F: Den Blog und die SEO-Seiten, genau. Als Blog, ja, da haben wir ja schon in einer früheren Folge mal darüber gesprochen, was für ein Potential der Blog denn jetzt hat oder eben auch nicht hat, ne? Das kommt ein bisschen auf die Strategie bzw. das SEO-Konzept an, die man fährt, wenn man viel Sozial Media macht und viele Neuigkeiten hat und viel zu erzählen hat, ist das Potential von einem Blog groß, ne? Aber eben auch nur, wenn man das dann auch hat und auch die Kapazitäten hat. Ich würde einen Blog nicht originär für SEO benutzen, ne? Also das ist meistens so ein Abfallprodukt, aber so strategisch würde ich den Blog dann eher wirklich für PR nutzen. Aber da gehen wir gleich dann auch nochmal drauf ein, denke ich mal, dass wir das noch ein bisschen besprechen. #00:09:42-0#

B: Und die SEO-Seiten, da haben wir auch schon eine Folge dazu gemacht, ne? #00:09:48-0#

F: Ja, zu den SEO-Seiten haben wir auch schon eine Folge gemacht. Das ist mittlerweile ja sehr problematisch, wenn man wirklich für jeden Suchbegriff eine eigene SEO-Seite aufgebaut hat. Klar, das SEO-Potential war mal da, mittlerweile ist es halt auch ein großes Gefahrenpotential, wenn man sowas mit auf der Webseite hat. Wie man damit umgeht, haben wir ja schon mal kurz besprochen in unserer Folge, Folge eins war das, glaube ich (lacht). #00:10:12-0#

B: Ja, ich glaube auch, unser allererste, haben wir uns extra für die erste Folge so ein richtiges Hardcore-Thema vorgenommen. #00:10:17-0#

F: Ein Nerdy-Thema, ja, genau. Ja, wie gesagt, also ich denke, da kommen wir später auch nochmal darauf, wie man damit umgeht oder wie man das heutzutage macht. Wenn man wirklich einen starken SEO-Ansatz hat, welches Content-Format man dafür am besten für die Webseite benutzen kann. Und eben nicht mehr diese SEO-Seiten benutzen muss. Ja, Textformat hatten wir jetzt gerade schon besprochen. Wir reden ja hauptsächlich über Text, ne, also wenn wir von gutem Content sprechen, weil wir damit ja Text und die öffentliche Textsorten. Vielleicht sagst du noch was zu. #00:10:47-0#

B: Ja, spannend, also dieses Thema, welche Textsorten gibt es eigentlich auf so einer Unternehmenswebseite? Die finde ich persönlich, also ich finde die sehr interessant, das ist natürlich auch so mein Handwerk, das womit ich viel beschäftige und ich finde, es gibt also eigentlich so drei unterschiedliche Textarten, die man immer wieder findet und die auch alle relevant sind. Also wenn ich mir so den ersten vorknöpfe, den ersten, die erste Textsorte, dann ist das für mich so das, was man unter Werbetext versteht, ja. Also in welcher Situation steckt der Kunde gerade, was hat er für Probleme und warum ist das Produkt oder die Dienstleistung dann hilfreich? Dass ich dann auch das Produkt oder eben die Leistung einfach auch verständlich klar in kurzen Sätzen beschreibe, ja. Gerade finde ich für Onlineleser. Onlineleser sind ja ganz starke Ergebnisleser, ja, also, wenn ich dann abends mein Magazin lese, dann bin ich eher der Erlebnisleser, will dann irgendwie schön umfangreich und opulent, sage ich mal, unterhalten werden. Aber die Leute, die online recherchieren, die wollen einfach sofort ganz klar wissen, was ist das, was bringt mir das und wie, ne, wie kann ich das jetzt buchen? #00:12:07-0#

F: Ja, Text muss reinziehen, ne? #00:12:09-0#

B: Ja, der Text muss reinziehen so, ja, es gibt ja immer den schönen Spruch, so habe ich das früher immer gelernt, was ist die Funktion des ersten Satzes, dass dieser danach den zweiten Satz liest (lacht). Was ist die Funktion des zweiten Satzes, dass er danach den dritten Satz liest? #00:12:27-0#

F: Und das hast du in deiner Journalistik Ausbildung gelernt, ne? Also da hat noch gar nichts zu tun, das gilt ja heute mehr denn je eigentlich. #00:12:34-0#

B: Absolut, genau. Also das ist, Textarbeit ist letztlich ja auch nicht ob offline oder online, ist egal, ja, ein guter Text der verständlich, der klar ist, so der ist ja letztlich über alle Medien ausspielbar. Ja, das ist aber so der Werbetext, ja, also da geht es auch stark eben um das Produkt, um die Produktvorteile, um den Kundennutzen. Dann hast du eine ganz andere Textsorte noch, das würde ich sagen, das ist so der Informationstext, das ist das, was du auch so gesagt hast eben, in der Knowledge Base, FAQ, im Manual, da gibt es ja die unterschiedlichsten Begriffe für. Wo es oft auch einfach technische Erklärungen gibt zu den Produkten, wie ich die anwende. Also wir haben ja auch viele Kunden auch im B2B-Bereich und da sind die Produkte nun mal auch komplex so und da musst du halt eher technisch erklären. Auch natürlich kompakt und klar, aber das ist nicht, hat keine werbliche Form, sondern halt eben wirklich einen ganz sachlichen informativen Charakter, so. Und als dritte Textsorte hast du dann denn journalistisch geschriebenen Text, ja, der vielleicht eben auch unterhält. Der auch personalisiert ist, ja, so, ich sage mal, in Form von einem Portrait oder einem Interview, ein kluges Zitat, ja, so, das sind halt eher so journalistische Formen, die eben auch auf einer Seite vorkommen können oder auch sollten. Und ich finde eben, also das ist zumindest unsere Erfahrung, wenn all diese drei unterschiedlichen Textsorten auf einer Seite vorkommen, dann hat man wirklich einfach, dann hat die Seite wirklich Power. #00:14:10-0#

F: Ja, also auf jeden Fall der journalistisch beschriebene Text, das wäre dann wahrscheinlich eher so was für ein Blog, denken wir immer, so ein Interview. #00:14:20-0#

B: Kann für einen Blog sein, kann aber auch sein, dass man vielleicht einen Teil davon rausnimmt und auf eine Produktseite stellt, ja, kann vieles sein, kann auch sein, dass man eine Case Study macht und die Case Study vielleicht eher journalistisch geschrieben ist so, aber Teile davon auch wieder auf die Produktseite kommen. #00:14:37-0#

F: Aber kann denn jetzt ein Journalist eine Case Study schreiben und kann Werbetexte an einen Informationstext schreiben so? Also wer schreibt das denn dann genau? #00:14:46-0#

B: Genau, also das ist so ein bisschen gar nicht so einfach, also insofern eine gute Frage. Weil es eigentlich drei Berufe sind, ja, also es gibt den klassischen Werbetexter, der auch viel/ In den großen Agenturen zum Beispiel, die haben auch eigene Werbetexter, wirklich die großen dann. Dazu kann man auch unser Interview mit Daniela Rorig hören. Dann gibt es den technischen Redakteur, der eher auf einer technischen Ebene eben sich mit dem Produkt auseinandersetzt und dann gibt es noch den klassisch ausgebildeten Journalist. Und das sind eigentlich drei völlig unterschiedliche Sorten Mensch, ja, sage ich mal und die arbeiten auch ganz unterschiedlich mit dem Text selbst, ja. Und die haben alle drei auch oft nicht die Online Brille auf, dass muss man schon sagen. Also das macht schon mal so ein bisschen schwieriger und dann ist es auch so, dass diese Berufe in den Agenturen auch nicht unbedingt vorhanden sind. Also wenn man sich so umhört, ja, also dann merkt man schon, dass es halt auch viele Agenturen gibt, die eigentlich keine eigenen Texter mehr haben, die greifen dann wieder auf externe Texte zurück oder haben halt relativ junge Texter, wo ja auch nichts gegen spricht so, aber man braucht eben dann die entsprechende Erfahrung oder die dann halt auch die nötigen Fähigkeiten dann eben auch mitbringen müssen, so. Und auch in den Unternehmen selbst sitzen auch selten hauptberufliche Texter, ja. Also da sitzt dann schon mal in der PR-Abteilung ein ausgebildeter Journalist so, das heißt, der kann auch schon so eine Teilkompetenz abdecken, der hat vielleicht auch schon ein bisschen Marketingerfahrung, ob er dann nochmal die spezielle Online Marketing Brille hat, das ist dann wieder, kommt dann wieder eher seltener vor. Was man aber auch hat/ #00:16:30-0#

F: Guter Content kommt dann aus dem Unternehmen oder er kommt extern? Von den einzelnen, ja, zuständigen Textmenschen (lacht). #00:16:41-0#

B: Ja, also deine Frage zielt jetzt so ein bisschen darauf ab, wer produziert jetzt eigentlich den Content oder? #00:16:49-0#

F: Ja, ja, genau. Also ich meine, so ein technischer Redakteur ist ja auch oft vielleicht auch jemand aus dem Unternehmen selber, der vielleicht jetzt nicht mehr so operativ arbeitet, sondern von dem man irgendwie gemerkt hat, ja guck, der kann ganz gut schreiben, der soll mal ein bisschen was so aus der Technik jetzt, sage ich mal, beschreiben, ne? Der wäre dann vielleicht im Haus, obwohl Werbetexter hast du ja gerade schon gesagt, sitzen meistens in Agenturen oder werden dazugekauft. Also selbst da gibt es ja sogar unterschiedliche Standorte, wo derjenige sitzt. Die letztendlich aber alle dann der Webseite zuarbeiten, ne? #00:17:26-0#

B: Genau, also das spannende ist eigentlich so, wie entsteht jetzt eigentlich so der Text, ja. Normalerweise ist es ja so, das haben wir ja auch in unseren Projekten immer wieder oder auch in der Kundenarbeit, du hast auf der einen Seite Marketing und PR, also vor allen Dingen Marketing und du hast die Fachabteilung, so. Und wenn du jetzt, sage ich mal, ein Unternehmen aus dem Maschinenbau hast oder auch aus der IT oder sonst irgendwas, die Marketingabteilung braucht den Text so und die Fachabteilung dann die Ingenieure oder wie auch immer, die verstehen halt das Produkt. Und im Zusammenspiel zwischen diesen Abteilungen entsteht halt eben der gute Content. Und da geht es eben ganz viel um Austarieren, ja, also die Fachabteilungen kennt halt sich mit jeder technischen Spezifikation aus, ja und möchte eigentlich alles im Detail besprechen und auf der anderen Seite bin ich dann der Texter, der dann eher die Kundenbrille auf hat und sagt, okay, wie kriegen wir das jetzt in zwei Sätze, ja oder wie kriegen wir das auch von mir aus auch in fünfzig Sätze, ja, aber wie kriegen wir das so strukturiert auf der Seite, dass es immer noch lesbar ist und dass wir die Leute auch bei der Stange halten. #00:18:42-0#

F: Du bist ja doch der Werbetexter und der Journalist #00:18:46-0#

B: Auf jeden Fall, ich habe die drei Berufe drin, ja (lacht). Also meine Spezialisierung ist schon der Text, ja. Also andere können dann noch fotografieren oder Videos drehen, das kann ich dann nicht, ja. Sondern ich habe mich eigentlich auf alle Textsorten spezialisiert, so. Plus die Onlinebrille, ja, dass wenn du sagst, okay, wir müssen an der Conversion Rate arbeiten oder guck dir mal die Verweildauer an und du schickst mir eine Excel-Tabelle rüber, dann kann ich damit halt auch was anfangen, ja. #00:19:16-0#

F: Auch an aktuellen Projekten ist es da auch wieder ziemlich offensichtlich, inwieweit wir da auch wieder Hand in Hand uns die Bälle zuspielen, ne? #00:19:29-0#

B: Auf jeden Fall, also zum Beispiel ein Beispiel was mir jetzt einfällt, weil du auch vorhin gesagt hast, manchmal gibt es ja auch in Unternehmen einzelne Posten, die dann schon besetzt sind. Wir haben ja einen Kunden aus dem IT-Bereich, der hat rund zweihundert Mitarbeiter, so. Und ich telefoniere ja da regelmäßig mit dem technischen Redakteur, der mich eben immer wieder füttert mit der Technik, du lieferst SEO-Aspekte dazu, dann haben wir ja noch Grafik dabei, dann haben wir noch den Head of SEO natürlich mit an Bord, der das ganze Projekt auch steuert und so haben wir halt haben die unterschiedlichen Abteilungen eben zusammengeführt in so einem Projekt, um wirklich da online eben auch anzugreifen, so. Das ist jetzt der technische Redakteur, aber es kann auch sein, dass man auch mal mit dem Support spricht, natürlich auch mit den Führungskräften, das kann auch sein mit dem Vertrieb, dass man sagt, ja, wie sind eigentlich die Gespräche auf den Messen so? Wo springen die Kunden an, was wollen die hören, wo bekommen die leuchtende Augen? Dass man das halt wieder, ja, recherchiert und filtert und herausfindet. Und das Wissen, was eben in den Unternehmen selbst eben auch immer vorhanden ist schon, wirklich guckt, dass das halt auch auf der Webseite vorhanden ist. #00:20:48-0#

F: Oft ist ja oft dann die Befürchtung, auf der Webseite vorne ist ein gutes Thema, ne? Die Webseite ist ja oft organisch gewachsen so, zu Beginn hat der Chef sich da persönlich drangesetzt so und die Texte geschrieben. Da ist ja auch so ein gewisser Qualitätsanspruch dann, ne? Also das hören wir auch oft gerade von Neukunden die dann sagen, ja, können sie das denn überhaupt. Also diese Befürchtung, dass jemand fremdes ja gar nicht über unser hochkompliziertes Produkt schreiben kann, ne, also. #00:21:20-0#

B: Ja die Befürchtung kommt ja nicht von ungefähr. Also oft ist es halt auch so, dass es dann auch schon sozusagen, dass es da schon Versuche gab und es hat nicht funktioniert. Das liegt einfach daran, dass man als Texter so generell einfach auch eine Bereitschaft mitbringen muss, sich fachlich in komplexe Themen einzuarbeiten, so. Und dann auch in den Gesprächen auch immer wieder zu sagen, das verstehe ich nicht, können sie mir das nochmal erklären, ja (lacht). Ist das wirklich so wichtig, ja und immer wieder sozusagen das Gespräch sucht, ja und versucht, die Informationen zusammen zu sammeln, ja. Und die Themen zu verstehen, so. Das zweite ist, dass man das halt auch mit dem Unternehmen selbst entwickelt, ja, dass eben auch im Unternehmen ein Ansprechpartner da ist, der auch versteht, okay, wir müssen da jetzt zuarbeiten und da müssen wir uns eben die halbe Stunde oder die Stunde für bloggen für das Gespräch, um den Texter aufzuladen, so. Und dann kommen die Ergebnisse aber auch und das merken wir auch, wenn die Ergebnisse dann da sind und es wird eingebaut, dann steht die Frage oder die Befürchtungen sind dann eigentlich immer aus dem Weg geräumt, so, ja. Der andere Aspekt, den ich aber auch immer spannend finde, wo ich mich immer total freue ist, diese Perspektive von außen, ja, also manchmal kommen wir auch rein und wir haben eben nicht schon alle Diskussionen vorher erlebt, ja. Das heißt, für uns oder für mich ist es so, wenn ich einen Text schreibe, dann arbeite ich mit einem weißen Blatt Papier, ja. Und dieses freie entwerfen und auch mal zu sagen, ihr könntet die Seiten doch auch so und so arrangieren, ja, oder wollt ihr nicht mal das nach vorne stellen? Das löst halt auch oft irgendwie eine sehr positive Reaktion aus, ja, weil man halt sagt so, ach stimmt, okay, ja, wir waren jetzt eher so bei der Frage, ob wir grüne oder blaue Buttons haben wollen, ja, oder keine Ahnung, wir haben ja eigentlich gedacht, so wie es jetzt ist, ist es okay, aber das müssen wir eigentlich auf jeden Fall mal testen, ja (lacht). Darauf läuft es ja immer hinaus, dass sie dann halt am Ende das auch messen und gucken, ob es erfolgreicher ist oder nicht. Ja und dieser Blick von außen der macht ja uns persönlich auch immer total viel Spaß und bringt dann auch die Unternehmen weiter. #00:23:47-0#

F: Weil er eben auch die Variationen reinbringt, ne? Also ich habe das bei mir auch, wenn ich so Keyword-Recherchen mache oder überhaupt mal mich in die Themen reinarbeite, dann bitte ich eigentlich auch immer darum, mir bitte keine Keyword-Listen zuzuschicken, ne? Sondern dass ich erstmal selber gucken kann, so, ganz frei, ne? Und wenn das dann fertig ist und dann kann man immer noch drüber sprechen, was schon vorhanden ist. Und wenn man das dann übereinanderlegt, kann es sein, dass ich manche Sachen nicht gefunden habe, dann kann es sein, dass das Unternehmen auch bestimmte Sachen noch nicht hatte und wenn man das dann zusammenlegt, ist man wieder ein Stückchen weiter, ne? Ist wie mit dir auch, was den Content angeht, dass man/ Also es ist auch gut, mit einem weißen Blatt anzufangen, ja. Erfindest du denn das Rad dann neu oder es gibt ja oft schon alten Content auf der Seite, schon einen bestehenden Content? #00:24:44-0#

B: Ja, absolut, das ist ja auch eine gute Sache, ja, also ich finde zum Start gehört immer erstmal ein Content-Audit und zu sagen, okay, wir machen jetzt erstmal eine Bestandsaufnahme, was gibt es eigentlich für Flyer, Broschüren, Produkt-PDF’s, Fachartikel, ja ist ja ohne Ende Content produziert worden in der Regel. Die Frage ist eben nur alles, wie ist der auf der Website integriert und funktioniert das so, ja. Und funktioniert das für die Ziele, die wir immer haben, ja. Also Ranking und nach hinten Conversions, so. Das heißt, natürlich geht es auch darum, sich den bestehenden Content anzugucken, ja. Also ich sage mal, wenn ein Unternehmen einfach sehr gute Fotos mal hat produzieren lassen, für einen Jahresbericht. Und der Jahresbericht ist irgendwie in einer PDF hinten rechts in der Ecke irgendwo eingeklebt und dann kann man auch sagen, nehmen wir uns doch vielleicht nochmal die Fotos und nutzen die nochmal auf eine andere Art, ja. Oder so, das gehört halt auch natürlich zur Arbeit dazu, ja, dass man das alles aufbohrt und nochmal guckt, wie können wir es nutzen und so. Gleichzeitig ist es aber schon auch so, dass ich beim Text schon auch bewusst auch nochmal mit einem weißen Blatt Papier anfange um auch nochmal einen Alternativvorschlag zu machen, wie man den vielleicht argumentieren kann dem Kunden gegenüber. Schon allein, damit wir auch vielleicht für einen späteren Text auch was Gutes haben, so und so entsteht halt Stück für Stück dieser Content, so. Das heißt, es ist schon, es gibt einen, sage ich mal, Teil, wo man auch zurückgreift auf vielleicht vorhandene Content-Elemente und gleichzeitig macht man eben was Neues, weil wir ja auch sagen, wir müssen, wir brauchen ja noch den SEO-Aspekt, so und wir müssen auch die SEO-Kriterien erfüllen, in so einem Text. Und wir haben ja auch einen Performance-Aspekt, ja, wir wollen ja nach hinten raus auch, dass auf der Seite interagiert wird oder nicht. #00:26:45-0#

F: Ja, genau. Also das ist ja, wenn es das alles schon gäbe, würde man uns ja nicht mehr buchen, ne, letztendlich (lacht). Wenn das alles schon so perfekt wäre, ne? Also ich finde auch, letztendlich finde ich es extrem wichtig, dann nachher auch beweisen zu können, dass sich was verbessert hat, ne. Das ist ja letztendlich so, man glaubt gar nicht, wie oft das dann auch vernachlässigt wird, ne? Da wird viel gearbeitet, auch viel investiert, aber die/ Gerade weil man online so schön messen kann, sollte man das auf jeden Fall auch immer tun. Und ich finde, man sollte an der Stelle dann auch schon vorher anfangen zu messen, als nur den Verkauf letztendlich. #00:27:24-0#

B: Was misst du denn? #00:27:26-0#

F: Also klar, man misst die Konversion, ne? Es ist ja so der Klassiker, wie viel mehr Pumpen haben wir denn jetzt verkauft, so, ne? Das lässt sich ja in der Regel ganz gut feststellen, auch wenn man einen Onlineshop hat oder eine Software oder so, kann man das ja messen. Aber wenn, also klar, und daran werden wir ja auch gemessen, ne? Ist ja klar, die Leute wollen ja auch mehr verkaufen. Aber Content Performance, auch wenn man sich Google anguckt, fängt halt schon viel früher an, ne? Zum Beispiel bei der Verweildauer, ne? Wie lange bleibt denn jemand auf der Seite? Wie lange liest denn jemand meinen Text? Ja, das ist ja mittlerweile auch ein Rankingkriterium bei Google. Das ist ein Performance Aspekt unserer Arbeit, den wir messen, ne? Der auch gemessen werden muss und den eigentlich jeder auch messen sollte, der Content für Webseiten produziert oder ein Unternehmen, was einen neuen Content investiert sollte messen, wie lange sind denn die Leute auf der Seite, wie tief steigen sie in die Seite ein, klicken sie vielleicht auch auf Links. Spielen sie ein Video ab, das sind alles so Content Performance Aspekte, die wichtig sind und die auch wichtig sind, um den Erfolg von Content-Arbeit zu messen, ne? Und wo man dann eventuell auch die unterschiedlichen Content-Formate, über die wir ja schon gesprochen haben, auch mal gegen einander messen kann und gucken kann, was bringt mir denn am meisten, bringt der Blogartikel am meisten Performance oder doch eher die Produktseite oder kann man ja alles dann mal ausprobieren, ne? Also ich finde auch/ Und letztendlich bemisst sich daran eben auch die Relevanz der Besuche, ja, wenn ich über meinen Text, über meinen neuen Text wirklich Besucher bekomme, die lange auf der Seite sind, dann sind das auch relevante Besucher für mich und für mein Produkt und für mein Unternehmen. Also das finde ich irgendwie wichtig. #00:29:20-0#

B: Ja, spannend. Lass uns mal ein Fazit ziehen. Wir sind ja schon bei einer fast einer halben Stunde wieder. Zieh du mal das Fazit. #00:29:27-0#

F: Nein, ein Thema würde ich vorher noch gerne ansprechen, da sind wir eigentlich drüber weggegangen. Aber ich habe mir das extra aufgeschrieben. Und zwar finde ich ist wichtig, dass wir nochmal darüber sprechen sollten, weil der Bereich Text immer so ein bisschen stiefmütterlich auch behandelt wird, finde ich es wichtig. Und weil wir auch schon so lange zusammenarbeiten und weil ich das sehr, sehr schätze auch, mit so einem guten Journalisten zusammenzuarbeiten, dann finde ich würde ich von dir einfach gerne nochmal ein paar Sätze darüber hören, warum es wichtig ist, mit jemandem Professionellen zusammenzuarbeiten im Bereich Text. Auch was die Ausbildung angeht. Vielleicht sagst du da noch ein bisschen was zu. Es ist natürlich blöd zu sagen, bitte beweihräuchere dich mal ein bisschen selbst, aber vielleicht sage ich auch noch ein bisschen was dazu, ne? Also ich als SEO habe natürlich früher ganz viel mit Textern zusammengearbeitet, die noch nicht so viel Erfahrung hatten. Und das hat man dann auch immer am Text gemerkt, ne? Und wenn man über Textqualität spricht, dann geht es ja auch immer darum, dass man mit jemandem zusammenarbeitet, der dann eben auch mit dem Kunden, mit den Ingenieuren und so weiter sprechen kann, ne? Der das dann eben auch/ Der gelernt hat, wie man ein Interview macht, der gelernt hat, wie man einen wirklich hervorragenden Text schreibt. Wir haben ja auch gerade schon über die Angst gesprochen, kann er das denn überhaupt umsetzen, ne? Kann das denn überhaupt ein Fremder für uns machen, so. Und oft wird da eben auch so gearbeitet, auch bei anderen Leuten, dass dann einfach den Text, dass das ausgelagert wird an irgendwen das dann zu schreiben, ja. Ich finde, das ist schon irgendwie wichtig auch, nochmal darauf hinzuweisen, dass das eben auch jemand ist, der auch textlich einfach hervorragend ausgebildet ist. #00:31:08-0#

B: Ja, absolut und Texter auch, so, ne? Ich finde auch, man muss sich einen ordentlichen Texter suchen, der auf jeden Fall Erfahrung mitbringt, der vor allen Dingen auch eine professionelle Ausbildung hinter sich hat, das ist eben nichts, was irgendwer mal eben so gerade schreibt. Also ich vergleiche das immer so, wenn du mit deinem Auto und du merkst, die Bremsen sind kaputt und dann hältst du ja auch nicht einfach irgendwo und sagst, kannst du mir gerade mal meine Bremsen reparieren? Und dann macht das so einer, der das vielleicht einmal im Jahr gemacht hat, so. Sondern dann willst du auch einen haben, der die Bremsen so repariert, dass du wieder sicher fahren kannst. Und so ist das halt mit Text auch, das ist letztlich ein ganz normales Handwerk und es ist klar, je erfahrener da jemand ist oder je mehr Expertise da jemand mitbringt und Projekterfahrung, desto höher ist auch einfach die Wahrscheinlichkeit, dass ein Projekt erfolgreich hat. Aber ich denke, das ist eine grundsätzliche Handwerksfrage, aber klar, du hast natürlich auch so ein bisschen die SEO-Brille auf, die ja auch, sage ich mal, auch jahrelang davon gelebt hat so, wie kann ich mir möglichst billig ganz viel Text einkaufen, so. Und dann, ja, kloppt hat irgendwer irgendwelche Wörter zusammen und stellt die halt auf die Webseite. Aber letztendendes ist es ja auch so, dass das Thema doch eigentlich schon durch ist oder? Einfach nur irgendwelche Texte auf die Seite stellen. #00:32:33-0#

F: Ja, das sagst du (lacht). Ja, klar, das Thema sollte eigentlich durch sein, ne? Aber ich muss da auch ganz dringend deine Zunft wirklich auch in Schutz nehmen, ne? Also es ist ja immer noch so, dass von unserer Seite aus auch ganz oft immer noch diese ganz einfachen technischen Anforderungen an den Texter gestellt werden. Bitte so und so oft das Keyword benutzen, bitte, ja, dann ist da diese ganze WDF, IDF noch mit dazu gekommen, da kamen ja noch mehr Begriffe die man dann jetzt dann noch benutzen soll, ja. Also meine Meinung in Bezug WDF, IDF ist immer, wenn ich einen guten Journalisten habe, der benutzt das automatisch, ja. Also der benutzt automatisch die Synonyme um eine Begriffswelt herum, ja. Dem muss man nicht irgendwie eine Excel-Tabelle liefern, wo die dann alle noch drinnen stehen. Ja und das ist eben auch die Erfahrung, die ich gemacht habe. #00:33:28-0#

B: Absolut, das finde ich aber auch genauso gilt es ja das Thema holistischer Content ist ja auch ein großes Schlagwort, können wir uns ja auch nochmal in einer gesonderten Folge mit auseinandersetzen. Aber dass man einfach umfangreich sich mit einem Thema in der Tiefe beschäftigt, das ist, wenn man als Texter oder Journalist oder was auch immer unterwegs ist im Content-Bereich, dann ist das, also für mich ist es selbstverständlich, ja, wenn man das Thema versucht zu erschließen, ja und dann halt eben auch auf eine Unternehmensseite dann auch zu verankern, dann ist da automatisch der holistische Ansatz gegeben. #00:34:04-0#

F: Dann geht holistisch einfach nicht. Dann machst du WDF, IDF, also das ist ja, ja gut, das ist halt immer das Problem, Geld und Zeit, ne, so. Und das läuft einem heute genauso über den Weg wie früher, nur, dass einfach eine bessere Arbeit erwartet wird. Ja, also es ist nicht so, dass da jetzt unbedingt so viel mehr Geld in so ein performanten Content investiert wird, ne? #00:34:31-0#

B: Der Unterschied ist aber zu früher, das ist ja auch das, wie jetzt dürften wir echt müssen wir gucken, dass wir nicht zu viel Themen reinpacken, aber das wir halt ja sagen, macht nicht tausend Seiten mit tausend Mal schlechtem Text, sondern macht vielleicht zehn oder zwanzig oder dreißig Seiten und die sind aber richtig gut, ne? Also auch da ist ja wieder so eine Fokusfrage und letzend Endes eine Budgetverteilung, so. #00:34:59-0#

F: Ja, genau, das haben wir ja auch in unserer ersten Folge schon mal ein bisschen angerissen, ne, das Thema Komprimierung. So und jetzt mache ich dir auch dein Fazit, wenn du unbedingt willst (lacht). #00:35:09-0#

B: Ja, sehr gut. #00:35:09-0#

F: Ja, also wir haben eigentlich zu Beginn haben wir ja kurz definiert, welche unterschiedlichen Textdaten es gibt und dass die eben auch unterschiedliche Qualifikationen voraussetzen, ne? Also das war ja eigentlich so der Einstieg, weil ich persönlich gemerkt habe, dass das noch nicht so ganz angekommen ist dieses Bewusstsein, dass da eigentlich auch unterschiedliche Handwerker dahinterstehen, das hast du so ein bisschen erzählt, so ein bisschen rausentwickelt, wer jetzt genau was schreibt. Und dann eben auch, wo es genau herkommt, ne? So, dass unterschiedliche Texte eben auch von unterschiedlichen Quellen kommen können oder dass man sich halt jemanden sucht, der das alles bündelt, so wie wir ja auch arbeiten, ne? Und dann gucken, dass das eine zentrale Stelle gibt, der den Content dann letztendlich dann auch schreibt. Wichtig finde ich, echt ganz generell, dass der Content von jemand entwickelt werden muss der bereit ist, sich in komplexe Themen einzuarbeiten, ne? Also diese Bereitschaft muss einfach da sein, weil es in Deutschland fast nur komplexe Themen bei den Unternehmen gibt, ja. Also es ist alles erklärungsbedürftig auf seine Art und Weise und darum braucht man auch immer jemanden, der Lust hat, sich da reinzuarbeiten. Und sich das auch für sich zu erschließen holistisch, ne, hatten wir jetzt gerade auch schon. Und auf der anderen Seite, wenn man von der Performance-Ecke kommt, ist es auch immer wichtig, dass einfach derjenige, der den Content benutzt, der Kunde, dass der sich da eben auch wohlfühlt, ne, dass da jemand, der den Text geschrieben hat auch die Kundenbrille auf hat und eben nicht nur Fachchinesisch schreibt, sondern eben moderiert zwischen Kunden und Fachabteilung. Und das ist für mich, ja, für uns alle, ne, als diejenigen, die halt auch nachher an der Performance gemessen werden, extrem wichtig, dass der Content halt auch verkauft und funktioniert, ne? Also das ist, ja, so letztendlich das Schlussfazit, was ich ziehen würde, dass es eben darum geht, diese verschiedenen Content-Arten zusammenzubringen, zu moderieren und Content zu entwickeln, der halt auch performant ist und verkauft. Das wäre jetzt mein Fazit für die Folge. #00:37:13-0#

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