Website-Navigation beim Relaunch: 3 Herausforderungen für Marketing-ManagerInnen

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Vordergründig geht es nur um einige Navigationspunkte. Aber dahinter stehen oft interne lange Debatten. Die Website-Navigation sorgt bei vielen Marketing-Managern für Kopfzerbrechen. Und das aus gutem Grund.

Denn bei der Webseiten-Navigation haben viele Abteilungen ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen. Hinzu kommen zahlreiche technische Anforderungen – vor allem, weil die neue Website-Struktur häufig mit einem Relaunch einhergeht, also auch technische Dinge verändert werden.

Und außerdem soll auch SEO mit berücksichtigt werden. Schließlich soll die Website auch als Traffic-Magnet besser funktionieren. Vor allem im Hinblick auf potenzielle Kunden, die das Unternehmen noch nicht kennen.

Über diese Herausforderungen sprechen wir in unserem Podcast und auf dieser Seite.

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Webseiten-Navigation: 3 Herausforderungen

Viele Wünsche

Die Website-Navigation wird oft geändert, weil sich im Unternehmen viel getan hat. Neue Angebote werden entwickelt, Portfolios umstrukturiert. Die Veränderung wird häufig mit einem Relaunch kombiniert. Also wird die Website auch technisch und optisch auf einen neuen Stand gebracht, Texte angepasst und Bilder ausgetauscht.

Viele Ziele

Bei der Diskussion über die beste Website-Navigation kommt es auch häufig zu Zielkonflikten. Recruiting, Branding, Leads – alles ist wichtig und soll prominent sichtbar sein. Das führt leider häufig zu Kompromissen, bei denen zwar intern alle glücklich sind, aber die User eher verwirrt.

Wenig Erfahrung

Marketing ManagerInnen haben sehr viele verschiedene Aufgaben auf dem Tisch. Aber eine neue Website-Navigation entwickeln sie in der Regel nur alle fünf Jahre. Heißt: Sie haben automatisch nur eine begrenzte Erfahrung. Gleichzeitig sitzen sie zwischen allen Stühlen – und die Struktur soll langfristig tragfähig sein. Keine einfache Situation.

Wird SEO in der Website-Navigation abgedeckt?

Was in der Website-Navigation häufig gar nicht berücksichtigt wird, sind die SEO-Anforderungen. Der Grund: Es wurde keine zentrale Keyword-Recherche durchgeführt – und auf die bestehende Struktur gemappt.

Das hat häufig zur Folge, dass es keine definierten Ziel-Seiten gibt für hoch-relevante Keywords. Stattdessen werden die Suchbegriffe oft nachträglich auf einzelnen Seiten eingefügt (in die Titel oder Meta Beschreibungen). Doch das reicht für erfolgreiche Google Rankings definitiv nicht aus. Es fehlt an einer SEO-Strategie.

In dem Beispiel-Chart sieht man ein strategisch aufgebautes SEO-Content-Hub. In der Navigation ist der blaue Button ein Menüpunkt, unter dem verschiedene URLs bzw. Landingpages eingehängt werden, die als Ziel-Seiten für SEO dienen.

Der Begriff „SEO Hub“ ist in diesem Fall ein interner Arbeitstitel. Häufig werden solche Rubriken oder Verzeichnisse mit „Ressourcen“ oder „Wissen“ betitelt.

Hinter jeder einzelnen Landingpage liegt ein ausrecherchiertes Keywordset. Es geht in SEO darum, hunderte oder tausende Suchbegriffe anzuvisieren – und darüber einen sehr breitflächigen Traffic aufzubauen. Die User kommen nicht über die Startseite, sondern landen von Google aus direkt auf der jeweiligen Unterseite.

Website Navigation Beispiel

Das Beispiel besprechen wir in unserer SEO-Academy in der Tiefe. In unserer SEO-Beratung entwickeln wir individuelle SEO-Strategien und Website-Strukturen. Anschließend begleiten wir die Inhouse-Teams bei der Umsetzung.

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