Wie du einen erfolgreichen Newsletter entwickelst: Interview mit Franziska Bluhm

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Es gibt so viele gute Newsletter. Zeit, ein bisschen Klarheit und Struktur in das Thema zu bringen.

In dieser Podcast-Episode sprechen wir mit der Franziska Bluhm über genau dieses Thema. Franziska ist Digitalberaterin mit einem starken journalistischen Background. Sie berät Medienhäuser, Organisationen und Unternehmen.

Ein Spezialgebiet von ihr sind redaktionell aufgesetzte Newsletter.

Im Interview sprechen wir mit ihr über die verschiedenen Stile und Formate, über Kennzahlen und Strategien. Wir nennen unsere eigenen Newsletter-Zahlen und Franziska gibt ihre persönliche Einschätzung.

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Unser Gast: Franziska Bluhm

Franziska Bluhm

Franziska Bluhm ist Digitalberaterin aus Düsseldorf mit einem starken Background im Journalismus und der Medienbranche.

Franziska war unter anderem Chefredakteurin Digital bei der WirtschaftsWoche und Leiterin Digitale Vernetzung beim Handelsblatt. Außerdem ist Franziska Trainerin bei der renommierten Akademie für Publizistik in Hamburg.

Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die konzeptionelle und strategische Entwicklung von Newsletter-Formaten. Also das Thema, das wir in diesem Podcast-Interview vertiefen.

Ihre persönlichen Lieblings-Newsletter:

Die Gemeinsamkeit: Alle drei Newsletter liest sie, weil es ein klares Format, ein klares Versprechen, eine Regelmäßigkeit und einen konkreten Mehrwert für sie gibt.

Davon ausgehend steigen wir tiefer in die Diskussion ein. Welche Formate gibt es, wie sollte der Aufbau sein, was sind sinnvolle KPIs.

Ziele: Warum einen Newsletter aufsetzen?

Newsletter als Traffic-Lieferant

Viele Medienhäuser nutzen Newsletter, um ihre Leserschaft auf die Website zu führen. Dem entsprechend sind die meisten Newsletter auch aufgebaut: Sie bieten viele unterschiedliche Anlässe in einem Newsletter, um ein möglichst breites Themen-Spektrum abzubilden. Die klassische „Wundertüte“ aus allen Ressorts, die in der Regel täglich erscheint. Lieblos zusammenstöpselte Newsletter haben allerdings unterirdische Klickraten.

Newsletter zur Kundenbindung

Ein ganz anderes Ziel ist es, über einen Newsletter eine Kundenbindung aufzubauen. Oft genutzt von ExpertInnen oder Unternehmen. Hier macht es Sinn, ein regelmäßiges Format zu entwickeln, das wöchentlich oder zweiwöchentlich erscheint. Es können aktuelle Themen kuratiert oder auch ein Deep Dive angeboten werden. Ein Klick auf die Website ist schön, aber nicht zwangsläufig notwendig.

Die 4-Newsletter-Formate von Franziska

Fast & Furious

Es gibt Newsletter, die sind sehr kurz – und genau deswegen so beliebt. Franziska nennt diese Kategorie „Fast & Furious“. Beispiel: Josh Spector veröffentlicht in seinem Newsletter nur einen einzigen Satz. Großer Vorteil: Man weiß, dass es nur wenige Sekunden dauert. Und wenn man sich interessiert, steigt man tiefer ein. Aber man hat jeden Tag einen Kontakt zu ihm.

Overview

Ein weiteres Format ist der „Overview“. Man kuratiert die aktuelle Lage. Beispiel: Was Jetzt von der ZEIT. Immer mit fünf Themen bzw. Links. So weiß man, was gerade wichtig ist in der Welt. Oft von Medienhäusern und Fachverlagen genutzt, aber auch von unabhängigen JournalistInnen, die sich auf ein bestimmtes Thema spezialisiert haben.

Kolumne

Eine weitere Stilform bzw. ein weiteres Format ist die „Kolumne“. Also eine Person, die regelmäßig bestimmte Themen einordnet und bespricht. Oft in einer halblangen Form. So dass es gut konsumierbar ist. Motto: Was früher ein Blogartikel war, ist heute ein Newsletter. Häufig ausgespielt über Plattformen wie Substack oder Steady.

Deep Dive

Viertes Format: Der „Deep Dive“. Also ein Newsletter, der immer ein Thema wirklich in der Tiefe analysiert und bespricht. Oft auch im Business-Kontext, nicht selten hinter einer Paywall. Deep Dive Newsletter sind häufig von der Zielgruppe her und den Themenbereichen sehr spitz ausgerichtet. Sie erscheinen zum Beispiel einmal pro Woche.

Weitere Themen über die wir im Podcast sprechen

Weitere Themen, über die wir im Podcast-Interview sprechen:

  • Ist eine Öffnungsrate von 40 % gut oder schlecht?
  • Wie sollte man mit „Unsubscriber“, also Kündigern umgehen?
  • Ist es wichtig, zu welcher Uhrzeit der Newsletter rausgeht?
  • Wie bekommt man mehr Newsletter-AbonnentInnen?
  • Wie sieht eine gute Betreffzeile aus?

Viel Spaß beim Hören 🙂 Feedback und Diskussion gerne und wie immer auf LinkedIn.

Franziska Bluhm Interview

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