Von der Recherche bis zur Hook: Der perfekte Blog-Artikel

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Sie heißen Corporate Blogs, Journal oder Online-Magazin.

Praktisch jedes Unternehmen, das professionell Content-Marketing betreibt, hat eine Anlaufstelle für redaktionelle Artikel – abseits der direkten Produktkommunikation.

Solche Blog-Artikel haben riesiges Traffic-Potenzial – wenn man es richtig angeht.

Wir sehen in fast jedem Projekt immer ein, zwei Artikel, die für viel Traffic sorgen. Aber oft sind es eben nur ein oder zwei Stück.

Also: Wie sieht der perfekte Blog-Artikel aus? Darüber sprechen wir hier. In unserer Academy bieten wir dazu einen Live-Workshop an, bei dem wir Blog-Artikel unserer Academy Mitglieder analysieren und Verbesserungsvorschläge machen.

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3 Gründe für eine schlechte Artikel Performance

Kein journalistischer Ansatz

Wer schreibt die Artikel? In vielen Unternehmen gibt es keine ausgebildeten Content-Verantwortlichen. Aber wenn die Texte aus der Produkt-Abteilung kommen und unbearbeitet online gestellt werden, sind sie oft schlicht nicht interessant genug. Es fehlt an: Interessanten Themen, die User anziehen. Knackige Überschriften oder Hooks, die die Leser reinziehen. Der Trend, seine Artikel von ChatGPT schreiben zu lassen, verstärkt das Problem. Denn heraus kommt austauschbarer „Copy Cat Content“. Auch rein werblicher Content à la „Unser neuer Messestand“ bekommt nicht ohne Grund kaum Klicks.

Falsches Verständnis von SEO Optimierung

Viele Blog-Artikel werden „SEO optimiert“. Was oft darunter verstanden wird: Ein Focus-Keyword in das WordPress Plugin einzufügen. Aber damit erzielt man schlicht keine Rankings. Es geht darum, einen Keyword-Ansatz klar zu definieren – und daraus ein interessantes Thema zu entwickeln. Ein Erfolg liegt oft darin, Nischen-Keywords zu recherchieren. Genau das haben wir an Beispielen in diesem Academy-Workshop besprochen. Der große Vorteil: Es ist oft kein großer Aufwand. Man kann direkt loslegen – und fährt nicht selten innerhalb einiger Wochen erste Ergebnisse ein.

Es wird zu wenig aus den Artikeln gemacht

Viele Unternehmen führen aufwendige Redaktions-Meetings durch, verschicken Briefings, pflegen Excel-Listen mit Themen. Aber sobald der Artikel veröffentlicht wird, wird er maximal einmal auf Social Media veröffentlicht und wenn es gut läuft noch im Monats-Newsletter erwähnt. Mit so wenig Power in der Distribution bekommt man keine Durchschlagskraft. SEO Rankings bauen sich über Monate auf. Aber SEO alleine kann nicht der einzige Traffic-Hebel sein. Jedes Magazin, jeder Corporate Blog braucht eine zeitgemäße Distrubutions-Strategie.

Hier ein Nischen-Keyword – und ein Content Ansatz dazu

Hier ein fiktives Beispiel: Ein Unternehmen oder ein Berater aus dem Gesundheitsbereich will seine Sichtbarkeit und seinen Experten-Status im Bereich „Atemtechniken“ ausbauen.

Eine kurze Abfrage in unserem Keyword Assistant, den wir unseren Academy Mitgliedern exklusiv zur Verfügung stellen, zeigt: Rund um Atemübungen gibt es viele Suchbegriffe. Kurzatmigkeit, Stress, Einschlafen sind drei spezifische Situationen.

Hieraus ergibt sich direkt eine Artikel-Reihe oder ein Content Hub.

Im nächsten Schritt fragt man ChatGPT nach interessanten Überschriften. Man nutzt das Tool also für das Brainstorming.

Typisch für ChatGPT-Ergebnisse: Das KI-Tool liefert überdrehte Hooks. „Atemwunder“, „revolutionäre Atemübungen“ – klingt auf den den ersten Blick nach klickstarken Headlines. Aber man wird dieses Versprechen im Artikel nicht erfüllen können – und liefert so letztlich Enttäuschungen.

Unser persönlicher Favorit: „Der Atem-Reset: Überraschende Atemübungen, die Kurzatmigkeit besiegen.“ Die Überschrift wäre für ein Google Snippet zwar zu lang. Aber man kann damit gut arbeiten. Wir würden sagen, die Headline für den Blog-Artikel lautet: „5 überraschend einfache Übungen gegen Kurzatmigkeit“.

Das Stichwort „Atem-Reset“ heben wir uns auf. Das könnte ein guter Hook sein für ein weiteres redaktionelles Thema, bei dem man dann wirklich dazu spricht, wie man seine Atmung komplett neu justieren kann. „Atem-Reset“ hat kein Suchvolumen – aber klingt spannend und könnte dadurch User anziehen, etwa über dazu passende Social-Media-Beiträge.

Ein weiterer Blick in die Keywords zeigt das Keyword in Verbindung mit „COPD“. Hier würden wir mit  einer Ärztin ein Interview führen. Und auch alle anderen Artikel medizinisch gegenchecken lassen.

Übrigens: Genau so laufen unsere Academy Workshops ab.

Nischen Keywords Tool
Überschriften Blog-Artikel GPT

Nicht jeder Blog-Artikel muss „für SEO“ sein

Viele Selbstständige, Marketing-Verantwortliche oder Gründer fallen in ein bestimmtes Muster: Weil sie in SEO endlich Erfolge feiern wollen, wird jedes Thema unter der „SEO-Brille“ betrachtet. Aber das muss gar nicht sein.

Beispiel: Ein Case-Study-Interview mit einem zufriedenen Kunden wird nicht SEO-Traffic generieren. Weil solche Interviews oft keinen Keyword-Fokus haben. Müssen sie auch nicht. Weil das Ziel ein anderes ist: Nämlich User, die zufällig auf die Seite kommen oder sich über das Unternehmen allgemein informieren wollen, einen interessanten Artikel zu bieten, der wiederum Teil einer Customer Journey ist.

Unser Ansatz: SEO ist ein zentraler Baustein in der Digital-Marketing-Strategie – aber nicht der einzige. Man sollte klären, ob ein Blog-Artikel ein SEO-Ziel hat – oder eben nicht.

Benjamin O'Daniel Bücher

Wir beraten Marketing-Verantwortliche in SEO

SEO Content Audit durchführen

Wir sind Fabian Jaeckert (rechts) und Benjamin O’Daniel. Seit vielen Jahren arbeiten wir als Berater für Marketing-Teams. Dabei verbinden wir zwei Welten: Fabian ist der technische Experte, Benjamin übernimmt alle Themen rund um Content Entwicklung.

Nach meiner Weiterbildung zur SEO-Managerin war ich auf der Suche nach einer Möglichkeit, mein dort erworbenes Wissen in der Praxis weiter zu vertiefen. In der SEO-Academy von Fabian und Benjamin habe ich genau das gefunden: Die Beiden vermitteln handfestes und fundiertes SEO-Wissen, immer supernah an der Praxis und an ganz konkreten Beispielen. Sie machen kein Geheimnis aus ihren Vorgehensweisen und erlauben wertvolle Einblicke in ihre eigene Arbeit. Mein Fazit: ein sehr praxisnahes SEO-Lernprojekt, das hält, was es verspricht, und gleichzeit auch noch Spaß macht, weil man mit wirklich netten Menschen zu tun hat!

Heike Gruber
SEO-Managerin & Chefredakteurin, wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft

„Wie können wir unsere SEO Sichtbarkeit verbessern?“

Diese grundsätzliche Frage steht hinter jedem Projekt, bei dem wir an Bord geholt werden.

Häufig geht es darum, bestehende SEO- und Content-Strategien von außen zu überprüfen und neue Hebel zu entwickeln.

Genau darauf haben wir uns spezialisiert.

Wir entwickeln SEO-Strategien für Unternehmen und stellen diese in Fokus-Workshops strukturiert und verständlich den Verantwortlichen vor. Anschließend begleiten wir die Inhouse-Verantwortlichen bei der Umsetzung. 

Klingt interessant?

Gerne können wir uns zu einem SEO Kennenlernen per Video-Call oder Telefon verabreden. 

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Unsere Gespräche mit SEO-Profis aus der Branche

Neu in unserer GEO & LLMO Academy

Wie mache ich eine belastbare GEO-Analyse?

Viele AI Monitoring Tools liefern invalide Daten, vor allem im Hinblick auf ChatGPT – dem größten und erfolgreichsten KI-System. Wie können wir damit umgehen? In dem Workshop diskutieren wir die aktuellen Herausforderungen in GEO und zeigen dir unseren Ansatz. Ein Deep Dive in die KI-Analyse mit einer Auswertung, die du so noch nie gesehen hast.

Neue AI Visibility Tools im Test

Immer mehr KI-Analyse Tools kommen auf den Markt. Aber welches Tool solltet ihr nehmen? Hier setzen wir bei diesem Academy Workshop an. Konkret: Wir vergleichen Finseo, Rankshift und Promptwatch – drei Underdogs unter den neuen Tools. Wir besprechen, welche Tool-Funktionen du für KI-Analysen brauchst, wie du die Tools objektiv miteinander vergleichst und welche Tools uns persönlich von der Preis-Leistung überzeugen.

Content-Assistent mit CustomGPT erstellen

Willst du deinen Content mit KI automatisieren? Dieses Versprechen liest man überall. Aber wer professionell Content erstellt, der weiß: So einfach ist es nicht. Denn oft ist der KI-Output sehr allgemein, generisch und letztlich unpassend für das Unternehmen. Unsere Antwort darauf: Entwickle ein CustomGPT und erziehe es. Oder technisch gesprochen: Kümmere dich um die Content Konfiguration. Wie? Das zeigen wir in diesem Academy Workshop. Wir selbst haben einen “Podcast To Article” Assistenten, mit dem wir aus unserem Podcast Magazin-Beiträge produzieren.

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