30 Artikel oder 300 Artikel: Zwei SEO Playbooks im Vergleich

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In SEO geht es immer darum, möglichst zielgerichtet Content zu produzieren – und dann zu optimieren. Aber wie viel Content muss es eigentlich sein?

In dieser Podcast-Episode diskutieren wir zwei unterschiedliche Playbooks anhand eines Beispiels, das wir auch in unserer SEO Academy zeigen.

Das eine Playbook setzt darauf, eine überschaubare Zahl von Artikeln zu produzieren und konzentriert sich vor allem auf die Hauptbegriffe. Wir haben hier 30 Artikel genommen, um eine konkrete Zahl zu diskutieren. Diese 30 Artikel werden aufwendig erstellt und dann immer weiter optimiert.

Das andere Playbook setzt darauf, 300 Artikel zu produzieren. Es bleibt nicht bei den ersten 30 Artikeln stehen, sondern man veröffentlicht weiter – auch auf Kosten der Qualität und dass man keine Zeit für Optimierungsrunden findet.

Was sind die Grundannahmen dahinter? Welche Vor- und Nachteile haben die beiden SEO Playbooks? Das besprechen wir im Podcast.

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SEO Playbook 1: 30 Artikel veröffentlichen

Pro

Für Top-Ergebnisse braucht man den besten Content. Daran arbeitet man mit diesem Playbook. Motto: Weniger ist mehr. Dafür aber richtig. Skyscraper-Artikel mit verschiedenen Content-Formaten wie Grafiken, Video, Podcast, Checklisten. Mit diesen sehr umfangreichen Content Pieces konzentriert man sich auf die suchvolumen-starken Keywords. Weil man eine überschaubare Zahl an Artikeln hat, hat man viel Ressourcen für die kontinuierliche Optimierung und auch für organischen, sauberen Backlinkaufbau (White Hat SEO).

Contra

Auf den Shorthead-Begriffen ist die Konkurrenz sehr stark. Auch mit umfangreichreichem Content gibt es keine Garantieren. Je weniger Pferde man im Rennen hat, desto größer die Ausfälle, wenn ein Content nicht einschlägt. Außerdem: Viele Hauptbegriffe haben zwar hohes Suchvolumen. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass dort auch viel Traffic vorhanden ist. Das hängt mit dem SERP-Layout zusammen, wie kürzlich auch Kevin Indig bei uns im Podcast erklärt hat. Und günstiger ist es auch nicht – Stichwort SEO Kosten.

SEO Playbook 2: 300 Artikel veröffentlichen

Pro

Durch viele Artikel kann man sehr gut in den Longtail gehen und dort für die spezifische Suchintention der User passgenauen Content produzieren. Man kann mehr testen und Erfahrungen sammeln, zu welchen Keywords die Domain gute Rankingchancen hat. Man hat mehr Pferde im Rennen und minimiert dadurch das Ausfallrisiko. Zudem baut man sich eine viel stärkere Themenautorität auf.

Contra

So viel mehr Artikel – das kostet natürlich mehr Zeit und Aufwand. Man braucht ganz andere Prozesse und Ressourcen. Zudem besteht die Gefahr, dass man so viel Content zum Selbstzweck pumpt – ohne wirklich auf die Performance zu achten. Auch für die Analyse braucht es Ressourcen. Früher oder später wird man hier auch in die Optimierung gehen müssen.

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Über 200 SEO- und Content ExpertInnen auf LinkedIn konnten sich nicht auf ein Playbook einigen 🙂

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