Return on Invest: Wie man den finanziellen Erfolg von SEO berechnet

Apple Podcast Logo
Spotify Logo
Google Podcast Logo

Worum geht es?

Wie viel kostet SEO – und wie viel Umsatz bringt es uns? Wir rechnen den Return on Investment für Suchmaschinenoptimierung durch – anhand eines konkreten Beispiels. 5 Kennzahlen sind dafür nötig.

Für wen ist die Episode interessant?

Die Episode hilft Geschäftsführern und Abteilungsleitern Marketing/PR, das Umsatzpotenzial von Google-Traffic und den ROI von SEO-Maßnahmen zu ermitteln. Sie haben Fragen? Wir rechnen den ROI für Ihr Unternehmen aus.

Kommt mit uns ins Gespräch!

Für unserer Hörerinnen und Hörer bieten wir kostenlose Webinare an. In den Webinaren zeigen wir, woran wir aktuell arbeiten und gehen zu unseren Themen SEO, Content usw. noch mehr in die Tiefe.

Die Termine für die Webinare veröffentlichen wir ausschließlich in unserem E-Mail-Verteiler. Jetzt eintragen – wir hören UND sehen uns beim nächsten Webinar.


Diese 5 Faktoren brauchst Du, um den SEO-ROI zu berechnen

  • Potenzielles Suchvolumen für alle Keywords

    Für welche Keywords möchtest Du Top-Positionen erreichen? Die Summe des Suchvolumens aller Keywords, für die Du optimierst, ist der erste Wert.

  • Potenzielle Besucher auf der Website

    Du wirst nicht 100% der Besucher bekommen, nicht jeder klickt auch auf Dein Suchergebnis. Schaue Dir an, wie die SERP-CTR in Deinem Bereich für Top-Positionen ist, und dampfe die Werte entsprechend ein.

  • Conversion-Rate

    Kontaktanfrage, Lead, Newsletter, Kauf – wie viele Prozent Deiner Besucher konvertieren auf der Seite? Wenn Du gut gemessen hast, findest Du diese Werte in Deiner Webanalyse.

  • Wandlungsquote / Stornos

    Wie viele Leads braucht Du, um einen Auftrag zu machen? Wie viele Käufe in Deinem Shop kommen wieder zurück? Nicht jede gemessene Webseite-Conversion führt auch zu Umsatz.

  • Gewinn pro Auftrag / Kauf

    Wie viel Gewinn (nicht Umsatz!) machst Du über einen erfolgreichen Auftrag oder Verkauf im Durchschnitt?

Um was geht es in der Podcast-Episode im Detail?

Ausgangslage

  • Bisherigen SEO-Traffic ermitteln
  • Saubere Messung in Analytics
  • Sauberes Tracking der Konversionen
  • Interne Lead-Wandlungsquote

Fazit

  • Zahlenbasis nötig
  • SEO lohnt sich besonders langfristig
  • Kosten für Dienstleister nehmen ab
  • Ranking und Traffic nehmen zu

Beispiel-Rechnung

  • Ein Unternehmen, das Leads im B2B-Sektor generiert
  • 1000 Suchvolumen zu einem Keywordset
  • 500 Besucher bei einem Top-Ranking
  • 15 Anfragen bei 3 % Konversion
  • Dafür sehr gute Content Performance nötig
  • 3 bis 4 Aufträge bei 25 % Wandlung
  • 10 TSD EUR durchschn. Gewinn pro Auftrag
  • 40 TSD EUR Gewinn im Monat
  • Rund 180 Anfragen und 45 Aufträge
  • Rund 500.000 EUR Gewinn im Jahr
  • 50 TSD EUR pro Jahr Kosten für Dienstleister
  • Return on Investment von 10

Weitere spannende Folgen zu dem Thema

B2B Leads - Mehr Power für den Vertrieb
Wie Hidden Champions im Netz durchstarten. Im Content Performance Podcast.
Bloggen - Was bringt das?
Wir blicken kritisch auf Corporate Blogs – aus drei Richtungen. Im Content Performance Podcast.
Was ist High Performance Content?
In dieser Episode erklären wir, was High Performance Content ist und wie wir mit Kunden zusammenarbeiten.
Die zwei Ebenen von Content Performance
Warum unser Herz für Content Performance schlägt – und was es ausmacht.
Freund oder Feind? Amazon für Hersteller und Marken
Viele bekannte Markenhersteller verkaufen auf Amazon. Das hat Konsequenzen fürs Ranking.
Reportings aus der Hölle
Automatisierte Berichte sind in unserer Branche üblich. Nur steht dort selten etwas Vernünftiges drin.
Was kostet SEO?
Kalkulation für zwei verschiedene Kundengruppen
SEO-Konzept: Die 3 W-Fragen im Schlachtplan
Wer, was, bis wann – und was kostet es?
Der Wert von SEO beim Firmenverkauf
Früher oder später macht sich jeder Gedanken über die Unternehmensnachfolge.
Zero-Click Searches: Wie gehen wir damit um?
Bricht jetzt der Traffic ein?

Der ROI von SEO: Transkription der Folge

B: Wir haben ja viel mit Geschäftsführern zu tun, und am Ende des Tages geht es ja immer da drum: Was bringt mir das und was kostet mich das? Dafür braucht man im Grunde fünf Zahlen und ein paar Rechenschritte, um den Return on Investment für SEO exakt zu ermitteln. Ja, und das stellen wir halt heute vor. Und zwar anhand eines Rechenbeispiels aus unserer täglichen Arbeit. Fabian, erkläre doch einmal zum Einstieg: Wo liegen eigentlich noch einmal die Probleme, wenn es um die Messbarkeit von SEO-Aktivitäten geht? #00:01:10-0#

F: Ja, beziehungsweise dem Return on Investment heute. Also Messbarkeit von SEO-Aktivitäten, klar, das ist, wenn man in seine Analyse rein kuckt, dann sind das die Besucher, die über die organischen Quellen kommen. Also Organic Search bei Google Analytics heißt das. Das gehört ja in jedes Dashboard der Webanalyse. Das heißt, man schaut in seine Quellen rein und kuckt: Wie viele SEO-Besucher habe ich denn bekommen? Beziehungsweise wie viele Prozent organischen Traffic habe ich denn überhaupt? Das ist halt schon einmal so der erste Ansatz. Dass man sich anschaut: Wie viel habe ich denn? Und wenn ich eine Investition in SEO mache, dass man dann nach einiger Zeit schaut: Wie viel habe ich jetzt? Also inwieweit hat sich das verbessert? Das ist so der erste Punkt, der finde ich bei so einer Berechnung wichtig ist: Dass man sich erst einmal einen Überblick verschafft über seinen organischen Traffic. Genau. Das zweite ist, dass ich sehr häufig feststelle, wenn es gerade in dem Bereich dann, wenn man dann mit den Kunden spricht, dass hier die Messung, ja, anderer Kennzahlen halt auch noch nicht so richtig gut funktioniert. Dass dann häufig kein E-Commerce-Tracking eingeführt ist, dass keine Ziele eingerichtet sind, je nachdem in Analytics oder in anderen Web-Analyse-Systemen. So der Klassiker ist halt, womit wir es halt auch oft zu tu haben, ist, dass zum Beispiel Kontaktformulare oder Telefonnummern gemessen werden. Naja, wie oft schickt jemand das Formular ab? Wie oft stellt jemand eine Anfrage? Wie oft ruft der Kunde an? Das heißt, wenn man diese Zahlen nicht hat, dann kann man letztendlich auch nicht den Erfolg des SEO-Kanals messen, weil man es nicht zuordnen kann. Wie viele Anfragen habe ich über den SEO-Traffic bekommen? Wie viel Umsatz habe ich über den SEO-Traffic gemacht? Über das E-Commerce-Tracking kann man ja den Umsatz einem Kanal zuweisen. Und so weiter und so fort. Eben diese ganz normalen Geschäftslogiken, die fehlen häufig oder werden nicht vernünftig gemessen. #00:03:17-0#

B: Also jetzt noch einmal so einfach gesagt: Ich habe eine bestimmte Anzahl von Besuchern auf meiner Webseite, und ich will natürlich auch wissen: Wie viele füllen nach hinten raus zum Beispiel ein Kontaktformular aus und schicken das ab? #00:03:32-0#

F: Ja, zum Beispiel. #00:03:33-0#

B: Und dann habe ich ja die zwei Zahlen, und daraus kann ich mir dann eben eine Kennzahl ermitteln. Weil wenn ich nach hinten raus nicht weiß, wie viele das anteilig waren, dann fehlt mir eben die Metrik. #00:03:44-0#

F: Genau. Also wir sprechen ja später noch über diese fünf Zahlen, die wir brauchen, und diese fünf Zahlen muss ich mir erst einmal besorgen, und zwar alle, und zwar sauber. Ich brauche eine gute Datenbasis, eine vernünftige Datenbasis. Dann kommen da so Feinheiten mit ins Spiel, dass dann, was oft passiert ist, dass der AdWords-Traffic dann in den direkten Traffic läuft, und dass der SEO-Traffic dann auch nicht vernünftig zugeordnet wird, weil es eine Weiterleitung gibt. Das sind dann so Sachen, da muss man erst genau kucken: Was messe ich denn überhaupt? Stimmen die Werte alle? Ist das denn/ ist das überhaupt alles richtig, was ich hier messe? Werden auch alle Anfragen wirklich sauber gezählt? Nur das Kontaktformular? Oft wird noch eine Telefonnummer angegeben. Ja, dann muss man auch irgendwie versuchen, ein Gefühl für zu bekommen, wie viele Leute dann nachher auch anrufen bei mir, die über Suchmaschinen eventuell kamen. Das muss man dann vielleicht ein bisschen fummeln, dass man das auch im Verhältnis zum Traffic dann nachher auf das Telefon umlegt. Das sind so Sachen. Man muss halt erst einmal kucken, dass diese Zahlen stimmen. #00:04:42-0#

B: Und am Ende meldet sich ja auch jemand. Also das heißt, ich habe einen Lead generiert, zum Beispiel einer füllt ein Kontaktformular aus, und ich rufe den dann an. Wo siehst du da halt oft Schwierigkeiten? #00:05:58-0#

F: Ja, das sind dann so die analogen Messungen, die dann auch oft nicht vernünftig laufen, weil die Wandlungsrate/ weil nicht richtig nachgehalten wird. Also aus wie vielen Nachfragen mache ich denn dann einen Kunden? Das ist im E-Commerce nicht ganz so schwierig, weil da hat man es echt/ da hat man einfach Zahlen, da weiß man, der Warenkorb wurde abgeschickt, dann ging es auch raus. Aber da hat man eher dann so Probleme noch mit Stornos oder so, die man dann im Nachhinein wieder aus diesen Zahlen rausrechnen muss, weil da ja auch kein Umsatz stattgefunden hat. Im analogen Geschäft, im Vertriebsgeschäft ist das dann eben die Wandlungsquote von einer E-Mail-Anfrage. Nicht jede E-Mail-Anfrage hat vernünftige Daten: E-Mail-Adresse falsch. Telefonnummer falsch. Meldet sich keiner. Doch keine Lust. Solche Sachen passieren halt eben auch. Das heißt, ein Lead ist auch nicht gleich ein Umsatz oder ein Geschäft. Das heißt, man braucht auch verlässliche Zahlen aus dem Vertrieb: Aus wie vielen Anfragen, die über die Webseite kamen, ist denn wirklich auch Geschäft entstanden? Und die Zahlen fehlen häufig auch. #00:06:07-0#

B: Da ist halt oft einmal so ein Gefühlsding, ne? Oder nicht? „Also ja, also eigentlich machen wir schon aus jedem zweiten.“ oder „Meistens klappt’s.“ Also so da werden halt oft so, ja, eher so gefühlte Zahlen stehen da im Raum. #00:06:24-0#

F: Ja, genau. „Wenn ich den am Telefon habe, dann habe ich den.“ Das kommt auch oft. Kann ja sein, nur dann bitte auch Schwarz auf Weiß, dass man auch weiß, dass das tatsächlich so der Fall ist. Und wie gesagt, wenn er schon am Telefon ist und man mit ihm spricht, kann halt auch sein, dass man vorher schon zwei Leute angerufen hat, die man nicht erreicht hat, und die Leads sind dann sozusagen Nieten, die müssen dann rausgenommen werden, weil wir im Marketing natürlich nur auf die Zahlen kucken, die unsere Analyse uns gibt. Und wir sehen dann zehn Leads, und dann kommt nachher/ aus dem Vertrieb oder aus dem Sales oder keine Ahnung wo kommt nachher zurück „Drei Kunden.“ Das heißt, sieben haben nicht funktioniert. Das heißt, das muss dann, wenn man SEO Return of Investment berechnen will, muss man natürlich dann auch das wieder rausnehmen, beziehungsweise umwandeln in Umsatz, genau, oder Nicht-Umsatz. #00:07:13-0#

B: Fabian, lass das einmal/ wir gehen das jetzt noch einmal so an, wie wir es uns überlegt haben, und zwar anhand eines Rechenbeispiels. Ich glaube, daran wird es dann auch noch einmal sehr klar. Und zwar haben wir ja gesagt, man braucht fünf Kennzahlen, und ist starte einmal einfach einmal mit der ersten Zahl. Und zwar ist es eigentlich die offensichtlichste Zahl, wenn man so möchte. Man muss erst einmal wissen: Auf was für einem Keyword gibt es welches Suchvolumen? Also ich habe ein wichtiges, relevantes Keyword für mein Unternehmen. Und nehmen wir an, wir haben da ein Suchvolumen von tausend, also tausend Leute im Monat suchen nach diesem bestimmten Keyword. Und wir schaffen es dann, durch Suchmaschinenoptimierung auf Platz drei zu kommen zum Beispiel. dann bekommen wir von den tausend Besuchern, wenn alles gut läuft, fünfhundert Besucher im Monat auf unsere Webseite über Google. Das wäre sozusagen die erste Kennzahl oder die erste Zahl. #00:08:13-0#

F: Eher auf Platz eins. #00:08:13-0#

B: Ja, oder Platz eins. Platz eins bis Platz drei. #00:08:17-0#

F: Also fünfzig Prozent Klickrate kriegst du eigentlich nur auf Platz eins. Aber ist ja auch egal. Also wie gesagt: Mit einer Top-Position, ja. #00:08:23-0#

B: Genau. So, das wäre die erste Zahl, die man erst einmal braucht: Wie viele Besucher kriege ich denn überhaupt potenziell? #00:08:31-0#

F: Ja, genau. Also man muss dazusagen: Das Beispiel, was wir jetzt machen, das ist nicht auf echten Zahlen, sondern wenn man seinen Return of Invest berechnen will, und man hat noch keine echten SEO-Zahlen. Was wäre, wenn? Wir nehmen den Traffic, den man bekommen WÜRDE, und dann umgemünzt auf das Geschäft, was dann durchs SEO neu dazukommt. Darum geht es. #00:08:59-0#

B: Genau, das potenzielle. #00:08:59-0#

F: Also nicht „Wo kucke ich jetzt rein?“ und „Wo hole ich mir die Zahlen?“, sondern das Rechenbeispiel ist tatsächlich „Was wäre, wenn ich jetzt mit SEO starte? Oder wenn ich meine SEO-Maßnahmen optimiere, und für dieses Keyword jetzt auf Platz eins stehen würde, fünfhundert Besucher im Monat?“ Genau. Das wäre das nächste. #00:09:16-0#

B: Zweite Zahl? #00:09:16-0#

F: Zweite Zahl, das ist dann die Konversion. Das heißt: Wie viele Leute von diesen fünfhundert Leuten stellen dann nachher die Anfrage oder rufen bei mir an oder kaufen irgendetwas? Da haben wir jetzt für das Rechenbeispiel einmal eine Konversionsrate, eine Wandlungsrate von drei Prozent// #00:09:37-0#

B: Genau, das wären/ #00:09:39-0#

F:// veranschlagt. #00:09:39-0#

B: Ja, das wären dann 15 Leads. Also ich würde aus fünfhundert Besuchern 15 Kontaktanfragen generieren. #00:09:48-0#

F: Ja, wobei die drei Prozent natürlich auch sportlich ist online. #00:09:53-0#

B: Ja, da muss man halt etwas tun für beim Content. Also man/ viele Unternehmen haben eher eine Konversion von 0,3 oder vielleicht so, das sind so die normalen Raten. Und wir sind ja die/ Content ist ja ein Thema von uns, und uns geht es natürlich da drum, dass wir exakt diese Zahl mit dem Content nach oben schrauben, dass wir vielleicht von 0,3 eben auf bis zu drei Prozent kommen. Weil sonst kommen die Leute nur auf die Seite und es passiert nix und sind wieder weg. So. Während wir natürlich so arbeiten, dass/ wir sagen ja immer „Content, der Suchmaschinen UND Besucher überzeugt.“, das heißt, die Besucher, die dann auf der Webseite sind, müssen halt so angesprochen werden vom Content und so weitergeführt werden, dass hier am Ende eben ein möglichst hoher Prozentsatz wirklich auch konvertiert. Und da sind drei Prozent schon, wie du gesagt hast, eine sehr sportliche Quote, die wir aber auch schon geschafft haben so, und auch schon einige Male. Dann haben wir 15 Anfragen. #00:10:55-0#

F: Genau. #00:10:56-0#

B: Kommen wir zur dritten Zahl. Dann mache ich die gerne. Das ist die Erfolgsquote der Leads, die du vorhin schon angesprochen hast bei den Problemen. Also wenn wir dann 15 Anfragen haben, die über SEO über die Webseite gekommen sind, aus wie vielen Anfragen generieren wir dann einen Auftrag? Da haben wir jetzt einfach einmal gesagt aus 25 Prozent. Also jede dritte bis vierte Anfrage sozusagen oder jede vierte Anfrage, die kriege ich in einen Auftrag gewandelt. Das heißt, ich habe aus meinen 15 Anfragen, die über die Website gekommen sind, am Ende des Monats drei bis vier Aufträge. #00:11:42-0#

F: Genau. #00:11:44-0#

B: Das ist die dritte Zahl. #00:11:45-0#

F: Genau. Die vierte Zahl, das ist dann wieder eine, die auch oft nicht vorhanden ist oder die auch/ eigentlich auch ungern kommuniziert wird, das kommt ein bisschen drauf an, in welchem Bereich man arbeitet, und das ist natürlich, dass man, wenn man den Return of Invest (ROI) berechnen will, braucht man den Gewinn, den man macht mit einem Auftrag, also den durchschnittlichen. Das ist mit die wichtigste Zahl. Das bedeutet, wenn jetzt in unserem Auftrag, den wir jetzt generiert haben, ungefähr fünfzigtausend Euro Umsatz drinnen stecken würde, also der Umsatz, den man damit macht, ist ja nicht der Gewinn, dann würde man dann jetzt zum Beispiel, um das besser rechnen zu können, zehntausend Euro Gewinn veranschlagen für einen Auftrag, den wir machen. Ganz wichtig hier: Nicht Umsatz, sondern Gewinn, den man für die Formel braucht. Das heißt, bei den vier Aufträgen, die wir aus unseren Leads machen, würden wir dann sozusagen vierzigtausend Euro Umsatz/ nein, nicht Umsatz, Gewinn, vierzigtausend Euro Gewinn im Monat machen. Und das ist die vierte Zahl: Wie viel Gewinn mache ich aus meinen Online-SEO-Bemühungen? Genau, das ist das. #00:12:54-0#

B: Genau. Ich versuche/ fasse das noch einmal gerade zusammen: Also wir haben ein bestimmtes Suchvolumen, ein potenzielles Suchvolumen, wo wir sagen: Das ist da für den Kunden, der zum Beispiel aus dem IT oder Anlagenbau oder woher auch immer kommt. Wenn wir eine Top-Position erreichen, dann hast du das Potenzial, fünfhundert Besucher auf deiner Webseite zu diesem einen Keyword – es gibt ja oft viele Keywords – zu genieren. Davon konvertieren drei Prozent, dann machst du 15 Anfragen. Und aus den 15 Anfragen generierst du drei bis vier Aufträge. Und aus den drei bis vier Aufträgen machst du pro Auftrag zehntausend Euro Gewinn, das heißt, du machst vierzigtausend Euro Gewinn im Monat über den SEO-Traffic. #00:13:44-0#

F: Ja, genau. Dann sind wir endlich bei der Zahl, die wir für unsere Return on Invest Formel brauchen. Also das ist der erste Teil zur Berechnung des Return of Invests: Was hat es mir denn gebracht an Gewinn? Wichtig, Gewinn, nicht Umsatz. Die zweite Zahl ist dann das, was mich das kostet, da hinzukommen, der Invest sozusagen aus der Formel. Was muss ich tun SEO-mäßig, um das zu erreichen, um an diesen neuen Umsatz zu kommen? Und dann würden wir jetzt einmal vom Monat aufs Jahr springen, weil SEO ist ja eher so eine mittel- bis langfristige Geschichte, und die Betreuung ist natürlich auch eher eine längerfristige. Also würde man jetzt zum Beispiel aufs Jahr gesehen veranschlagen, dass ein SEO-Dienstleister, um das zu erreichen, ungefähr fünfzigtausend Euro kosten würde. Also die Kosten für sämtliche Maßnahmen, um dann SEO-technisch eben da hin zu kommen, um diesen Erfolg eben zu haben, das wären dann im Jahr also die halbe Million Euro Gewinn, wenn man das auf zwölf Monate hochrechnen würde. #00:14:53-0#

B: Genau. Also ich habe vierzigtausend Euro Gewinn pro Monat/ haben wir ja sozusagen in dem Beispiel ausgerechnet. Das sind dann ungefähr fünfhunderttausend Euro Gewinn im Jahr// #00:15:04-0#

F: Ja, genau. #00:15:05-0#

B:// bei fünfzigtausend Euro Kosten. #00:15:07-0#

F: Kosten, ja. #00:15:09-0#

B: Also ich habe ein Verhältnis von eins zu zehn. Ich stecke fünfzigtausend rein und mache dafür fünfhunderttausend Euro Gewinn über meinen SEO-Traffic über die Webseite. #00:15:20-0#

F: Und das ist letztlich schon der Return on Invest. Also diese berühmte Formel ist eigentlich gar keine berühmte Formel. wenn man die Zahlen schon einmal hat, dann hat man das letztendlich schon auf dem Tisch liegen. Du hast es ja schon gesagt: Eins zu zehn. Der Return of Invest ist zehn an der Stelle, weil man den Gewinn durch die Kosten teilt. Das war es schon. Und fünfhunderttausend durch fünfzigtausend ist zehn. Also kann man sagen mein Return on Invest im Bereich SEO an der Stelle ist zehn, beziehungsweise eins zu zehn Verhältnis Kosten zu Gewinn. #00:15:55-0#

B: Genau. Oder anders gesagt: Wir haben dann bei unserem Rechenbeispiel 180 Anfragen generiert über die Webseite// #00:16:05-0#

F: Im Jahr. #00:16:06-0#

B: Bei 45 Aufträgen, genau. Also 45 Aufträge im Jahr kamen dann eben über Webseite über SEO. Exakt durchgemessen. #00:16:16-0#

F: Exakt durchgemessen. Und die Monatsbasis an der Stelle mussten wir halt nehmen, weil Keyword-Traffic in der Regel monatlich ausgewiesen wird, wenn man recherchiert, das Suchvolumen ist dann eben immer auf Monatsbasis. Ja. #00:16:28-0#

B: Genau. Und dann, wenn man das einmal hat, dann ist es auch eben spannend, dann sehen wir ja: Ah okay, wir haben zum Beispiel zu den und den Key-Words das und das Ranking. Und das ist ja auch unser täglich Brot, dass wir dann kucken: Mit welchen Maßnahmen kommen wir weiter nach vorne, um wirklich diese Top-Position zu erreichen? Ich würde da gerne noch einmal einhaken, weil wir haben jetzt/ am Anfang habe ich gesagt „Ja, Platz drei.“, du hast gesagt „Ja, oh, da brauchen wir schon Platz eins.“ Sag noch einmal gerade etwas zu diesen Top-Positionen, also eins bis drei. Wie viel Traffic kriegt man eigentlich? Kriege ich auch Traffic, wenn ich auf Platz neun bin oder auf Platz 18 oder auf Platz fünf? #00:17:08-0#

F: Ja, das ist Wahnsinn, was es da für Unterschiede gibt. Also eigentlich zählen nur die ersten drei Plätze. Also wenn man sich die Durchklickraten ankuckt, dann ist das so, dass/ also das sind unterschiedliche Zahlen, aber so richtig zweistellig, dass man sagen kann, dass man jetzt einmal zwanzig Prozent, dreißig, vierzig, fünfzig Prozent Durchklickrate hat – also jemand gibt etwas ein und klickt dann auf das Ergebnis – hat man nur auf Platz eins eigentlich. Nur Platz eins hat oftmals eine zweistellige Durchklickrate. Und sobald man auf Platz zwei ist, kriegt man nur noch acht Prozent, und auf Platz drei kriegt man noch fünf Prozent. Da kannst du dir überlegen, wie viel man noch auf Platz neun kriegt oder auf Platz 13. Also auf die zweite Ergebnisseite kommen ja nur noch zwanzig Prozent der Leute überhaupt im Schnitt. Das heißt, eigentlich an der Stelle/ du hast jetzt gesagt in unserem Beispiel waren es tausend Besucher, von denen klicken fünfhundert. Das ist ein super Ergebnis für Platz eins. Also das kriegst du über Platz zwei und Platz drei selten. Es kommt natürlich auch immer ein bisschen drauf an, wie das Ergebnis aussieht, wie viele AdWords Anzeigen noch drüber stehen, wie viele andere Ergebnisse es noch gibt aus dem Bereich Bilder. Wenn es ein lokales Ergebnis ist, gibt es einmal diese lokale Box, die ja auch gern geklickt wird. Das variiert immer ein bisschen. #00:18:28-0#

B: Ja, aber deswegen ist uns ja immer so wichtig, dass es wirklich um Top-Positionen geht. Also daran muss man wirklich arbeiten, dass man da nach ganz vorne kommt. #00:18:37-0#

F: Ja, und wenn man weiß, dass die Return of Invest so hoch ist wie in unserem Beispiel – eins zu zehn – dann macht es halt auch Sinn, einmal von Platz drei auf Platz eins zu kommen, weil man sieht: Okay, wenn ich da/ ich brauche ja nur oben reinzukippen und es kommt mehr unten raus. Aber das weiß man eben nur, wenn man sich wirklich diese Zahlen auch alle holt. #00:18:55-0#

B: Genau. Und ja, das sind so die Eckdaten, die wir auch oft immer in Gesprächen versuchen, zu erfragen, um halt auch einmal das Potenzial eben zu errechnen. Aber lass uns noch einmal/ vielleicht ziehen wir ein kurzes Fazit: Was brauche ich also, um einen Return on Invest im Bereich SEO zu ermitteln? #00:19:22-0#

F: Ja, was brauche ich denn? #00:19:25-0#

B: Leg/ Ich leg los, ja, stimmt. Ja, man braucht die fünf Zahlen, den SEO-Traffic, die Konversion – also aus wie vielen Besuchern werden wie viele Anfragen? – dann die Wandlungsrate – aus wie vielen Anfragen bekomme ich wie viele Aufträge? – den durchschnittlichen Gewinn, und am Ende die Kosten des Dienstleisters. #00:19:52-0#

F: Wenn man einen Dienstleister hat, ne? Genau. #00:19:54-0#

B: Genau, wenn man einen Dienstleister hat. Oder sonst natürlich die Kosten der Mitarbeiter. #00:19:58-0#

F: Der Mitarbeiter, SEO-Abteilung, ja. Genau. Das ist jetzt natürlich ein Lead-Beispiel, da geht es um Vertrieb. Ist natürlich so, dass manche dieser Punkte wegfallen, wenn man einen Online-Shop hat. Dann fällt diese Anfragenwandlungsrate zum Beispiel weg. Aber auch da, wie gesagt, muss man aufpassen, dass man nachher die Stornos halt auch wieder rausholt. Aber ansonsten ist es alles gleich. Es ist letztendlich jeder, der ein Online-Geschäftsmodell hat, für den ist diese Berechnung letztendlich gleich. #00:20:27-0#

B: Und um das Thema Lead und Lead-Qualität kümmern wir uns auch noch einmal in einer eigenen Folge, haben wir in der Vorbereitung ja auch besprochen. #00:20:35-0#

F: Definitiv, ja. Genau. Also zweiter Fazitpunkt, den man da auch nicht vergessen darf, wenn man diese Rechnungen anstellt: Wir haben jetzt das erste Jahr genommen. Und so ein/ wir merken das bei unserer Arbeit ja auch immer selber: Die Kosten für den Dienstleister sind an der Stelle hoch, wenn es ein Honorarmodell gibt. Wenn man sich wirklich reinkniet in den Bereich SEO und viel arbeitet und dann eben auch solche Zahlen schafft, dann sind die Kosten erst einmal relativ hoch, aber der Kostenfaktor, wenn es auf Honorarbasis ist, und eben nicht auf Monatsbasis abgerechnet wird, die SEO-Dienstleistung, nimmt ja nach hinten raus ab. Also im zweiten Jahr muss ich ja nicht mehr den großen Aufwand betreiben, um diese/ zum Beispiel um den Content zu erstellen oder um die SEO-Strategie zu entwickeln. Das heißt, im zweiten Jahr hat man ja/ entwickelt sich ja der Teiler sozusagen von unserer Formel, also das Invest in der Regel ein bisschen zurück, und unsere Erfahrung ist ja, dass SEO-Traffic auch, wenn man es richtig gut macht, über die Zeit zunimmt, das heißt, oben der Kanal, der Return wächst in der Regel im Bereich SEO über die Zeit. Das heißt/ #00:21:46-0#

B: Genau, ich bekomme sozusagen immer mehr Besucher/ #00:21:48-0#

F: Genau. #00:21:49-0#

B:// und gleichzeitig nehmen die Kosten ab, weil ich eben, wenn wir einmal den/ bei uns ist es ja der High Performance Content, wenn wir den einmal entwickelt haben, dann steht der auf der Seite, das ist, wie wenn man ein Haus baut, da muss man auch nicht jedes Jahr neu bauen, sondern man baut es einmal so, und das heißt, die Kosten sind einmal entstanden und nach hinten raus werden es weniger, höchstens noch eben wenn man weiter optimiert so. #00:22:16-0#

F: Neue Küche. #00:22:16-0#

B: Genau, [lacht] zum Beispiel. Und gleichzeitig steigt der Traffic eben an, und dann ist genau der Effekt, den du beschreibst: Es lohnt sich nach hinten raus immer mehr. Das ist ja auch das, was wir/ wir haben ja als Beispiel immer auch unsere eigenen Portale, haben wir ja auch schon mal einmal unser Gründerportal zum Beispiel vorgestellt. Das, was wirklich echt viel Spaß macht, ist, wenn man sagt „Kuck einmal, an dem Thema, an der Seite, an den Keywords, da haben wir vor drei Jahren gearbeitet, und da machen wir heute so viel Umsatz mit.“ Und dieses Langfristige und Dauerhafte, das darüber dann eben entsteht, das ist ja wirklich das, warum SEO so viel Spaß macht. #00:22:57-0#

F: Genau. Und eins zu zehn, wie in unserem Beispiel, das ist natürlich schön zu rechnen. Wenn es bei unseren Hörern eventuell ein bisschen weniger rosig aussieht, muss man trotzdem diesen mittel- bis langfristigen Effekt beim SEO auch mit rein rechnen. Das heißt, wenn man jetzt einen Return on Invest vielleicht nur von eins oder von zwei hat, das heißt, man kriegt gerade das raus, was man reingesteckt hat, oder man kriegt sogar vielleicht sogar das doppelte raus von dem, was man reingesteckt hat, und dann halt kalkuliert die nächsten Jahre noch durch und ein bisschen mehr Traffic und weniger Kosten kalkuliert, dann geht die Schere ja auch noch positiv auseinander danach. #00:23:36-0#

B: Ja, absolut. Ja, vielleicht zum Abschluss: Wer dazu Fragen hat, zu diesen einzelnen/ wer vielleicht auch selber einmal sagt „Okay, das ist mein Unternehmen. Das sind die Zahlen, die habe ich, und das sind die Zahlen, die fehlen mir – könnt ihr mir dabei helfen?“, dann einfach bei uns melden, das können wir auch gerne einmal gemeinsam durchrechnen. #00:23:59-0#

F: Auf jeden Fall. #00:24:00-0#

B: Ja. In diesem Sinne: Macht es gut und bis nächste Woche. #00:24:04-0#

F: Bis dahin. Tschüs. #00:24:05-0#

[Musik]

#00:24:23-0#

, ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü