SEO- und Content-Marketing-Teams aufbauen

Ein internes SEO- und Content-Team aufbauen ist für viele Unternehmen ein logischer Schritt. Welche SEO- und Content-Aufgaben wie verteilt werden sollten – das diskutieren wir hier. Plus mehrere Beispiele von Unternehmen, die mit eigenen SEO- und Content-Teams erfolgreich arbeiten.

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SEO-Teams Fehlanzeige: Das ist die Situation in vielen Unternehmen

Kein eigenes Personal

In vielen Unternehmen werden keine spezifischen Ressourcen in SEO investiert. Zwar ist den Verantwortlichen klar, dass dort ein Hebel liegt. Aber der konkrete Wert ist unklar. Auch ist nicht klar, welche Positionen besetzt werden müssen – und was es letztlich bringt. Es fehlt eine SEO-Strategie und eine Potenzialanalyse. Auf dieser Basis kann dann entschieden werden, ob und wie viel in Personal investiert wird.

SEO nebenbei

In anderen Unternehmen ist SEO Teil der Marketing-Arbeit. Allerdings landet diese Arbeit oft bei Marketing Managern „oben drauf“. Sie kümmern sich um zahlreiche Projekte: Von Werbekampagnen über Flyer bis zur Website-Texten. Und dort dann auch um das Thema SEO. In der Tiefe fehlt hier allerdings häufig das Verständnis – was angesichts der vielen Aufgaben auch völlig normal ist.

SEO allein zu Haus

In stark Online-getriebenen Unternehmen gibt es zwar einen Inhouse-SEO. Dieser ist aber oft allein auf weiter Flur. Die Anbindung zu PR und Marketing funktioniert nur teilweise. In der Regel ist Content auch ein großer Engpass. Gleichzeitig kann der SEO nicht mit klassischen SEO-Texten arbeiten, weil die Qualität dort nicht stimmt. Ein SEO allein reicht eben selten aus, um wirklich im Ranking anzugreifen.

Diese 3 Positionen gehören in jedes professionelle SEO-Team

Technischer SEO

Suchmaschinenoptimierer sind ein vergleichsweise junges Berufsbild, für das es keine geregelten Studiengänge gibt. Aus unserer Sicht sollte ein SEO vor allem technisch versiert sein – und gleichzeitig ein sehr gutes Verständnis für Content und Marketing mitbringen. Er versteht Webentwicklung oder kann auch selbst in Grundzügen programmieren. Vor allem hat der SEO alle Tools in der Hand – von Crawling Tools über Search Console und Google Analytics mit SEO-Fokus bis zu Heatmap-Software. Über analysiert Keywords, SEO-Traffic, Rankings und leitet daraus taktische SEO-Maßnahmen ab.

Content Producer

Der Content-Verantwortliche kann ein Content-Gewerk in der Tiefe: Text, Bild, Audio, Video. Manche Content Spezialisten können auch zwei Gewerke. Mehr ist aber selten der Fall. Vor allem sollte der Content-Verantwortliche ein strategisches Verständnis haben und die verschiedenen Disziplinen im Content-Marketing bzw. Online-Marketing auf dem Kasten haben. Er oder sie produziert Landingpages, Themenseiten, Blogartikel, Whitepaper, überarbeitet bestehende Inhalte, in enger Abstimmung mit dem SEO. Dazu kommt häufig das Content-Management, also der Einbau von Content.

Online-PR

Eine verantwortliche Person für Online-PR ist der dritte entscheidende Posten, der fast immer vernachlässigt wird. In vielen Unternehmen gibt es PR- und Marketing-Abteilungen. Für SEO braucht es aber eine Zwischenposition, die zudem auf Online fokussiert ist. Der oder die Online-PR-Verantwortliche bewirbt den Content und baut Links auf. Hier gibt es zwei verschiedene Ausprägungen: Entweder werden Linkaufbauer wie Vertriebler gesehen, die an ihren Links gemessen werden. Oder wie Community Manager, die Beziehungen aufbauen und auch stark für Aufmerksamkeit über Social Media sorgen.

Sparringspartner für SEO- und Marketing-Teams

Seit über 15 Jahren arbeiten wir in der SEO- und Content-Welt. Unsere Expertise liegt darin, dass wir die drei Gebiete – technisches SEO, Content und Marketing – als Berater vereinen. Als SEO-Sparringspartner entwickeln wir SEO-Strategien. Mit unseren SEO-Kursen helfen wir  Unternehmen, besser in SEO zu werden. Wir können uns gerne auf LinkedIn vernetzen.

Fabian Jaeckert auf LinkedIn

Benjamin O’Daniel auf LinkedIn

SEO-Teams zahlen messbar auf den Erfolg des Unternehmens ein

Die richtigen KPIs

Der Wert von SEO- und Content-Teams ist klar messbar und kann mit KPIs verbunden werden – anders als bei vielen anderen Abteilungen. Sie sorgen für Aufmerksamkeit, Besucher und Conversions. Die große Herausforderung besteht darin, dem jeweiligen Content Piece die richtigen Ziele zuzuordnen und per Webanalyse zu messen. Wir sprechen hier von Content Performance. Zudem wirken die SEO- und Content-Projekte mittel- bis langfristig. Neuer Content rankt häufig erst nach einigen Monaten.

Google Ads Gegenwert

Interessantes Detail: Viele Unternehmen haben relativ wenig Hemmungen, große Google Ads-Budgets auszugeben. Das liegt zum einen daran, dass Google Ads am Ende der Customer Journey eingesetzt wird – und das Geld wieder eingespielt wird. Auf der anderen Seite zeigt sich im Detail oft, dass Google Ads-Kampagnen unprofitabel sind und häufig auch Schwächen bei den Landingpages haben. Wenn man SEO und SEA vergleicht, ist es völlig klar, dass SEO komplexer ist. Aber nach hinten raus der deutlich effizientere Kanal.

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Wie ist deine Marketing-Situation?


SEO-Marketing-Teams: 3 Beispiele

SEO-Teams im Gesundheitsbereich

SEO im Gesundheitsbereich ist besonders anspruchsvoll. In seinen Quality Rater Guidelines beschreibt Google dieses Umfeld als besonders schützenswert. Hier sind die Ansprüche an die Qualität besonders hoch. Aus unserer Sicht eine sehr sinnvolle Maßnahme. Schließlich wollen wir alle als User medizinisch korrekte Informationen erhalten. Für Ärzte und andere medizinische Spezialisten mit einer hohen beruflichen Expertise ergeben sich daraus große Chancen. Beispiel: Liebscher & Bracht, deren SEO-Leiter Jan Brakebusch wir interviewt haben. Er führt ein SEO- und Content-Team.

SEO- und Content-Teams in der Software-Branche

Bei Software- und IT-Unternehmen ist der Verkaufsprozess komplex, der Wettbewerb stark und die Kundschaft häufig international. Wie baue ich mir gezielt Sichtbarkeit auf? Wie entwickle ich eine Struktur, die sich trägt? Darüber sprechen wir mit Kevin Indig, der ein SEO- und Content-Team für eine Software-Vergleichsplattform leitet und viel mit User Generated Content arbeitet. Und mit Beat Köck, der SEO für ein deutsches Software-Unternehmen ist und auf SEO-Landingpages setzt. Bei beiden Beispielen wird auch noch einmal deutlich, wie eng SEO und Content aufeinander abgestimmt werden müssen.

SEO-Marketing in der Energiebranche

Konzerne sind eine Welt für sich. Das weiß jeder, dort arbeitet. Die große Herausforderung besteht darin, Product Owner und Fachabteilungen zu überzeugen. Passende Mittel sind unternehmensinterne Case Studies und Netzwerke aufzubauen – und so das Verständnis Stück für Stück zu fördern. Wie das geht, haben wir hier mit dem SEO-Verantwortlichen Frederic Cremer des Energiekonzerns Innogy besprochen. Eine zusätzliche Anforderung: Für SEO im Ausland braucht man eine entsprechende Website-Struktur und auch dort Partner in den Ländern.

Mit diesen Abteilungen arbeiten SEO-Teams zusammen

IT und Webentwicklung

Wer betreut die Website auf technischer Ebene? Viele SEOs können zwar auch programmieren oder sind technisch versiert. Aber das eigentliche Coding sollte anderen überlassen werden. Denn die Hauptaufgaben des SEO-Teams liegen im Online-Marketing. Also braucht es feste Entwickler-Ressourcen. Entweder über einen externen Dienstleiter oder über die unternehmenseigene IT.

Vertrieb

Viele Unternehmen haben einen traditionellen Vertrieb, der in der Regel auch sehr erfolgreich ist. Das soll auch so bleiben. SEO- und Content-Teams arbeiten dem Vertrieb zu. Indem sie für mehr SEO-Traffic sorgen, für mehr Anfragen und für eine Vorqualifizierung über den Content. Gleichzeitig hat der Vertrieb ein starkes Gespür dafür, wie der Kunde tickt. Und genau das sollte auf der Website auch abgebildet werden.

Fachabteilungen

Suchmaschinen werden genutzt, weil die User spezifische Fragen haben. Gerade im sehr wertvollen SEO-Longtail braucht es dafür Expertise. Je besser diese Expertise auf der Website abgebildet ist, desto höher die Chance, dass damit auch Rankings erzielt werden. Der Schlüssel dafür ist die Zusammenarbeit mit Fachabteilungen. Sie briefen die Content-Verantwortlichen und lesen Texte fachlich gegen.

SEO, Content, Marketing: Weitere spannende Folgen für jedes Team

Ich brauch Personal! So bekommt man gute Online-Redakteure
Viele Unternehmen suchen Content-Verantwortliche. Über Kompetenzen, Aufgaben und Ziele im Content-Performance-Podcast.
Führung im Online-Marketing: Wie werde ich eine gute Führungskraft?
Der Content Performance Podcast mit dem Geschäftsführercoach Bernd Geropp. Ein Gespräch über Wertschätzung und Fairness im Arbeitsalltag.
Wie mache ich eine SEO-Analyse? Portal Teil 2
Teil 2 unserer Serie zur Portalentwicklung. Wie erstellt man eine SEO- und Keywordanalyse.
Content-Strategie: Klarer Fokus, starke Botschaft - Portal Teil 4
Wir entwickeln eine Content-Strategie anhand eines konkreten Beispiels
Die zwei Ebenen von Content Performance
Warum unser Herz für Content Performance schlägt – und was es ausmacht.
5 SEO-Herausforderungen für 2018
Worum man sich im kommenden Jahr kümmern sollte
Content Quellen für SEO
Wie man verborgenes Wissen hebt
Startseite optimieren: 3 Tipps
Wir erklären an einem Beispiel, was eine gute Startseite ausmacht.
Eine Content-Marketing-Kampagne für Köln
Eine Kampagne im Rahmen des Studiengangs Online-Redaktion an der TH Köln
1 Millionen Nutzer im Monat - mit der richtigen Content Strategie
Jan Brakebusch von Liebscher & Bracht erklärt, wie er mit seinem Team da hingekommen ist.
Zero-Click Searches: Wie gehen wir damit um?
Bricht jetzt der Traffic ein?
SEO für Verlage: Interview mit Jens Fauldrath
Wir sprechen über Medienhäuser und ihre SEO-Strategien.

SEO und Marketing-Teams – Transkription

B: Viele Unternehmen bauen ihre eigenen Teams auf, aber das ist leider gar nicht so einfach. So, wenn man sich den Fachkräftemarkt mal anguckt, dann sieht man: Ausgebildete Leute im Online Marketing zu bekommen, das ist echt schwer. Also der Markt ist wirklich leergefegt. Dann kann man sich noch die Junior Fachkräfte angeln. Das sind dann Absolventen, die haben Marketing Schwerpunkt oder einen redaktionellen Schwerpunkt, aber in der Regel eben keine Erfahrung wirklich im Online Marketing. So. Aber immer mit externen Dienstleistern zusammenarbeiten, das geht vielen Unternehmen eben auch auf den Keks, weil man sich die Kompetenzen einfach selbst aufbauen will. Und wir finden das auch eine richtig gute Idee. Und wir sprechen heute mal über die drei großen Problemfälle, die wir so sehen und über den Weiterbildungsmarkt und die Optionen, die Unternehmen da haben. #00:01:33-9#

F: Superspannend. Wir haben das Thema ja schon vor ein paar Wochen geplant in unserem Themenplan. Aber just an diesem Wochenende habe ich noch mit einem alten Kollegen, einem SEO-Manager, gesprochen, der tatsächlich vor acht oder neun Jahren vor dem gleichen Problem gestanden hat, also damals schon. Und der auch in seinem Unternehmen innerhalb dieser Zeit dreißig Leute aufgebaut hat. Selbst aufgebaut über Traineeship, um, ja, die Kompetenz halt eben im Unternehmen zu behalten, weil er wollte auch nicht das alles nur rausgeben. Und da haben wir uns auch darüber unterhalten und ich meinte auch, wir machen da jetzt eine Folge dazu. Und dann sagt er: Ja, es ist sehr, sehr angenehm, dass man die Leute, die um einen herumsitzen und die mit einem arbeiten tatsächlich auch schon so lange kennt. Und dass man auch weiß, was die können und dass er eben auch die Möglichkeit hatte, sein Know-How da weiterzugeben. #00:02:22-2#

B: Auf der anderen Seite ist es natürlich so ein bisschen jetzt auch das Henne Ei Problem, was das Unternehmen wo er arbeitet jetzt nicht hatte, weil er war halt schon da, ne? Aber oft ist es halt eben so, dass eben so, dass/ Man braucht ja mindestens einen, der dann eben dieses Trainee eben machen kann. Und selbst da hapert es oft auch im Online Marketing schon, dass dieser Eine eben fehlt. #00:02:42-0#

F: Ja, genau. Und gleichzeitig, also ich bin davon auch total überzeugt, dass es immer das Beste ist, die Kompetenzen im eigenen Haus sich aufzubauen. Man kann ja auch sagen kurz- und mittelfristig arbeiten wir mit externen Dienstleistern zusammen, aber es ist immer besser, dann auch eine Kompetenz im eigenen Haus aufzubauen, so. Das ist einfach viel nachhaltiger. Ja. Aber lass mal über diese Problemfälle sprechen, die wir so sehen. Wir haben uns da erstmal so drei rausgepickt. Beschreib doch mal das erste Problem. #00:03:12-2#

B: Wir wollen ja jetzt auch ganz speziell auf den SEO-Bereich eingehen, also wie/ #00:03:17-0#

B: Genau. SEO und Content. #00:03:18-0#

F: SEO und wie baue ich Teams und Bereich SEO und Content Marketing auf und wenn ich jetzt aus dem SEO-Bereich komme, dann ist es natürlich so, dass man Erfahrungen mit Strategien haben muss, damit man die Strategie für das Unternehmen auch entwickeln kann. Weil damit fängt letztendlich alles an. Und wenn das fehlt, dann kann man eigentlich auch nicht wirklich anfangen, zu arbeiten. Dann ist es halt ein Stochern im Nebel. Das heißt die erste Herausforderung ist, dass man jemanden braucht, der aus Suchbegriffen, aus Themen, Räumen, die bei Google gesucht werden oder bei den Suchmaschinen gesucht werden, der diese Themen so aufarbeiten kann, dass man daraus eine Strategie entwickelt für den Content der Website. #00:04:00-5#

F: Ja, das fängt mit der Keyword-Recherche an, dass man sich anschaut, welche Keywords bilden meine Produkte oder Dienstleistungen ab? Wonach wird denn gesucht? Und ja, dass man daraus eben dann diese SEO-Strategie entwickelt, die dann auf die Website kommt und die halt dann in den Content Plan einfließt. So. Ein Thema, was da drüber steht oder was da eben auch parallel immer wieder aufkommt ist: Welches SEO-Tool benutze ich denn dafür? Solche wirklich ganz konkreten Fragen. Was ist das? Weil diese Tools kosten Geld, viele Tools sind auch richtig, richtig teuer. Und da ist natürlich die Frage, bevor ich mich da anmelde: Lohnt sich das überhaupt für mich? Das ist so das zweite Problem, was dann kommt. A wo komme ich denn überhaupt an die Daten ran, um diese Strategie umsetzen zu können? #00:04:44-2#

B: Ja, und wie nutze ich die wirklich, ne? Ich finde auch, wie nutze ich die für meine Strategiefindung, aber dann eben auch im Alltag, ja. #00:04:51-6#

F: Und dann nachher im Alltag, genau. Also das weiß ich aus der eigenen Erfahrung auch. Es gibt Tools, die sind eher besser zu Beginn, wenn man sich in ein Thema reinarbeitet, weil da vielleicht die Datenbasis ein bisschen größer ist. Und es gibt andere Tools, die unterstützen einen eher in dieser täglichen Arbeit, weil die einen besseren Workflow haben. Ja, und diese Erfahrungen, die muss man irgendwo mal gesammelt haben. Und wenn man die nicht hat, dann kann man eben auch keine guten Entscheidungen treffen in der Regel. #00:05:16-6#

B: Genau. Also ich finde auch, also diese Recherche-Tools aber auch Ranking-Tools. Das ist ja auch so ein großer Bereich. #00:05:24-1#

F: Genau. Also eigentlich ist das schon der dritte Bereich, ne? Wir machen ja Performance Marketing. SEO ist ja ein Performance Marketing. Ist eine performante Marketing Komponente. Das heißt, man muss ja auch irgendwie rechtfertigen, was man da tut oder die Erfolge monitoren. Dafür braucht man dann Ranking, man braucht aber auch eine vernünftige Anbindung an das Conversion Tracking und so weiter. Und auch das muss ja einmal umgesetzt werden. Ja? Wenn Budget im SEO-Bereich freigegeben wird, dann will der Geschäftsführer oder der Teamleiter natürlich irgendwann auch wissen, was hat es denn gebracht? Und das muss man ja dann auch liefern, wenn man im Bereich SEO unterwegs ist. Aber vielleicht gehen wir nochmal wieder zurück auf den ersten Bereich. Die Recherche. Aus der Recherche entwickelt sich dann ja letztendlich auch die Content Strategie, ne? Und der Bereich Content, das ist ja auch ein Thema, was ein Problem darstellt, oder nicht? #00:06:17-4#

B: Ja, absolut, klar. Weil es eben eigentlich das, was heute gesucht wird oder gebraucht wird es eigentlich auf dem Markt nicht gibt, na? Also man sucht sich dann/ Viele Unternehmen suchen sich zum Beispiel gelernte Journalisten. Ich bin ja auch einer, gelernter Redakteur mit einem Tageszeitungsbackground, was auch total wichtig und gut ist, sich in Themen einzuarbeiten, verständliche Schreibe und alles sowas. Und überhaupt Thema zu sehen und zu entwickeln. Aber du brauchst eben gerade für den Bereich SEO auch eine andere Denke, ja? Also viele Journalisten, die wollen einfach/ Der Marcus Tober hat das ja auch in unserem Interview erzählt. Die wollen halt immer weiter produzieren. Ja? Also die wollen immer wieder neue Inhalte erschaffen. Beim SEO geht es aber oft darum, erstmal sich eine vernünftige Informationsarchitektur zu überlegen und zu sagen: Wo kommen wir/ Oder bei der Content Entwicklung. Wo packen wir überhaupt welchen Content hin? Und dann eher sich zu fragen: Wie können wir das weiterentwickeln? Und nicht einfach immer nur wieder Neues. So nicht immer nur wieder neue Blog Beiträge kloppen so, sondern sich eine Informationsarchitektur zu überlegen und dann den Content und auf den einzelnen Unterseiten zu entwickeln, so. Und das ist so eine grundsätzliche andere Denke, die haben halt schon viele gelernte Journalisten einfach nicht so. Und wenn man sich dann Leute aus dem PR-Bereich holt, die haben dann vielleicht eher diese Denke: Wie erreiche ich meine Multiplikatoren? Wie erreiche ich meine Fachpresse? Oder sowas. Die haben so diese typischen PR-Mechanismen, aber das hat dann halt auch/ Das führt dann halt auch nicht wirklich weiter. So, das sind so Punkte, die ich irgendwie immer wieder sehe und das ist halt so ein/ Man hat im Grunde so einen Kern. Man hat eine gute Fachkraft gefunden, das ist ja schonmal was, die halt noch nicht fürs SEO oder fürs Content Marketing oder Online Marketing funktioniert so, die aber eben schon so Kernkompetenzen hat. Und jetzt geht es halt darum, das in eine richtige Richtung zu schieben, wenn man das so sagen kann. #00:08:23-4#

F: Was muss diese Person dann im Bereich Content können? Also was ganz konkret jetzt? #00:08:29-3#

B: Genau. Also ein typisches Thema/ Es sind eine ganze Menge Sachen. Aber eine Sache, über die wir ja auch oft sprechen, ist: Wie schreibe ich Content, der für SEO gut ist, aber auch für die User? Viele sagen halt einfach immer noch: Boah nein, jetzt muss ich irgendwelche SEO-Texte schreiben. Ja, haben wir ja auch schonmal eine Folge dazu gemacht. SEO texten nein danke. So. Aber dieses Feinfühlige, sich da reinzudenken und zu sagen: Wie hole ich die User wirklich gut ab mit meinem Content und gleichzeitig: Wie erfülle ich dann auch alle SEO-Anforderungen. Trotzdem. Ja? Das sind halt so viele handwerkliche Sachen, über die man dann spricht, so. Und dann natürlich im nächsten Schritt auch eine Content Planung, die du ja auch schon besprochen hast. Diese Abstimmung mit dem fachlichen SEO, der die Suchbegriffe hat so und der die ganzen Themenräume erarbeitet hat, um daraus halt dann auch eine konkrete Content Planung zu entwickeln. Bis hin dahin: Wie viele Stunden sitze ich eigentlich an welchem Thema? Ja? Was sind überhaupt die wichtigsten Themen? Wie arbeite ich die sukzessive ab? #00:09:34-4#

F: Priorisierung der SEO-Maßnahmen meinst du? #00:09:35-7#

B: Genau. Eine Priorisierung oder auch so sich Content Templates zu entwickeln und zu sagen: Wie sind die Seiten strukturiert? Wie kann ich mir das relativ schnell und gut erarbeiten? Das sind so ganz handwerkliche Themen, die auch einfach superwichtig sind, damit dieses Zusammenspiel halt wirklich klappt. Ja, das sind so/ Das ist jetzt nur so ausschnitthaft, aber das ist so das, was mir so ein bisschen durch den Kopf geht. Der dritte Punkt, da geht es ja so ein bisschen auch noch um so eine organisatorische Frage, nämlich: Wie arbeite ich mit der IT zusammen? #00:10:13-0#

F: Ja, das ist so ein bisschen/ Eigentlich ist es so ein Meta Thema. Eigentlich hätten wir auch nur zwei Probleme jetzt aufmachen können, weil das dritte ist ein Problem, das hat eigentlich jedes Unternehmen, mit dem ich bis jetzt zusammengearbeitet habe. Das ist, dass man sehr, sehr viele IT-Anforderungen hat. Gerade der SEO hat sehr, sehr viele IT-Anforderungen und die werden von der IT dann nicht umgesetzt. Beispiel Core Web Vitals. Oder die werden erst langsam umgesetzt. Und das ist halt auch was, was, wenn man so Teams aufbaut, dann manchmal auch so vergessen wird. Dann gibt es eine IT/ Beziehungsweise als Definition: Was meinen wir mit IT? Wir meinen natürlich die Leute, die sich um die Website kümmern. Die die Änderungen umsetzen, die das technisch irgendwie machen. Oft ist das ja auch eine Agentur, die das dann umsetzen muss im CMS, wenn da irgendwelche Anforderungen sind. Und das ist ein Problem, da muss man auch so eine gewisse Problemlösungskompetenz mitbringen, als SEO natürlich auch eine technische Kompetenz, dass man die Techniker halt auch/ Dass man denen auch gut vorbereiten kann, dass man ihm halt auch schon fertige Lösungen liefert, die er nur noch umsetzen muss, dass man halt auch immer dann ein offenes Ohr hat für dessen Belange, ne? Wenn er dann sagt: Das kriegen wir so technisch nicht umgesetzt. Vielleicht gibt es noch andere Möglichkeiten. Dass man dann nicht zumacht, so. Solche Dinge sind dann eben auch wichtig und die werden halt auch oft von Führungskräften im Marketing nicht so wahrgenommen. Da heißt es dann: Warum ist es denn noch nicht umgesetzt? Warum geht denn das nicht? Ja, weil, wir haben ein Problem, dass unser Ticket zum Beispiel noch nicht bearbeitet wurde, weil die IT der Meinung ist, dass andere Sachen zum Beispiel wichtiger sind. Ja, man muss sich auch ein bisschen durchsetzen können gegenüber den Leuten und sagen können: Das, was ich/ Meine Anforderungen, die ich habe, sind in der Regel immer Umsatzrelevant. Ja? Und die müssen auch eine gewisse Priorisierung in der IT haben, damit das eben auch umgesetzt wird. So. Oder auch zum Beispiel Trackinggeschichten, dass ein Tracking eingebaut werden muss, dass eine Seite vertaggt werden muss, dass eine Conversion Tracking, dass eingebaut werden. Das sind alles so Sachen, die, ja, manchmal länger dauern als sie eigentlich dauern müssten. #00:12:20-7#

B: Genau, weil natürlich/ Das IT-Team sieht dann einfach nur den Aufwand dahinter und wir argumentieren aber eben immer, wie du schon gesagt hast, mit dem Umsatz, ja? Also auch sich ein Ranking aufzubauen bei Google dauert eben schon lange. Und wenn man dann Wochen verliert, einfach nur, weil es da gerade hakt. Oder beim Thema AdWords, haben wir ja auch schon gesprochen. Wenn du dich in Kampagnen komplett blindflugartig daher schweben, ja, dann wird es halt schwierig. Sage ich auch immer. Merke ich immer, dass dich dann immer, dass du gerade (unv., #00:12:56-5#) wirst. #00:12:58-2#

F: Ja klar. Also gut, dass du es ansprichst, weil das ist auch, was ich mir auch noch aufgeschrieben habe in diesem Problembereich. Ist auch eher so ein Meta-Thema. Aber das ist natürlich das Budget. Also wo geht das Geld hin? Ja, da ist ein Budget, das wird auf Personen aufgeteilt, die bestimmte Aufgaben dann haben oder jemand wird angelernt, der kriegt dann auch ein Budget an die Hand. Das ist dann ein SEO in unserem Fall. Und der kämpft natürlich auch ein bisschen mit der AdWords Abteilung um Budgets. Wo geht das Geld hin? Und wenn der Return of Invest auf sich warten lässt, weil irgendwas halt lange dauert, dann hat er natürlich Ende des Jahres, wenn abgerechnet wird, für das nächste Jahr, was bereitgestellt werden muss, natürlich auch ein Rechtfertigungsproblem. Manchmal. Also das darf man auch als Führungskraft jetzt auch nicht außer Acht lassen, wenn man Abteilungen aufbaut, dass natürlich bei AdWords im Vergleich zu SEO eine wesentlich schnellere Umsetzung oft auch gegeben ist und auch schneller Ergebnisse da sind, die man sich natürlich auch teuer erkauft. #00:14:03-7#

B: Lass mal ein bisschen einen Schritt weitergehen, den nächsten Schritt machen. Viele Verantwortliche wissen das ja auch, dass sie ihre Teams aufschlauen müssen, ihre Mitarbeiter. Aber was macht man da jetzt? Zum Beispiel schickt man sie auf Konferenz. #00:14:21-8#

F: Hm. Kann man machen. #00:14:24-9#

B: Wir selber gehen ja eher selten auf Konferenzen, aber grundsätzlich ist eine Konferenz schon interessant. Oder wie blickst du auf das Thema? #00:14:34-2#

F: Natürlich sind Konferenzen interessant, ja? Nur darf man sich/ Muss man wissen, was halt auf Konferenzen besprochen wird. Auf Konferenzen werden Dinge besprochen, die gerade ganz aktuell sind. Und das, was wir gerade an unserem Problemaufriss besprochen haben: SEO-Strategien, Content Audits, Handwerkszeug, das lernt man nicht auf einer Konferenz in der Regel. Sondern auf einer Konferenz, da erfährt man von Dingen, die jetzt ganz aktuell die Szene bewegen zum Beispiel und das sind in der Regel nicht die handwerklichen Dinge. Sondern das sind Dinge, die Leute interessieren, die die handwerklichen Dinge eigentlich schon umgesetzt haben und die dann sich nochmal verbessern wollen. Also eine Konferenz ist in der Regel immer auf fortgeschrittenem Niveau mit aktuellen Themen. Ja, das heißt, wenn man wirklich Know-How, Basis Know-How aufbauen will, dann ist eine Konferenz unmittelbar nicht die beste Wahl. Aber man lernt natürlich auch viele Leute kennen und kann sich natürlich mit denen auch austauschen. Wie macht ihr das? Und so weiter. Also das macht definitiv immer Sinn, auch auf eine Konferenz zu gehen, auch rein aus dem Netzwerk-Gedanken, vom Netzwerk-Gedanken her. Ja. #00:15:51-8#

B: Was ist denn so ein bisschen dien Geheimtipp bei den Konferenzen? #00:15:54-6#

F: Ja, eben dieser Netzwerk-Gedanke beziehungsweise es gibt/ Bei vielen Konferenzen gibt es ja auch Workshops drumherum, wo dann auch konkret nochmal gearbeitet wird. Diese Workshops sind auch immer sehr aktuell gehalten. Also das heißt es ist auch immer sehr fortgeschritten. Ein gewisses Grundwissen wird auch vorausgesetzt. Aber da hat man dann die Möglichkeit, auch Fragen zu stellen, mit dem Referenten – häufig erfahrene SEO-Berater – zu sprechen und mit den anderen Teilnehmern zu sprechen. Darüber, wie die das denn lösen. Und da kriegt man auch oft Tipps zum Beispiel was auch Tools angeht. Da haben wir ja auch darüber gesprochen. Welche Tools benutze ich denn? Dass man mit jemandem mal spricht: Welches Tool nutzt du wofür? Und dass man sich selber so ein bisschen autodidaktisch auf diesen Konferenzen in den Workshops schlau macht, ne? Also auf dem SEO, da gibt es ja zum Beispiel den Expert Day einen Tag vorher. Auf der SMX gibt es die Workshops, die, glaube ich, auch einen Tag vorher sind. Und da kann man sich eben rauspicken, was man braucht. Und da kriegt man auch schonmal auch mal was mit, was man zu Hause sozusagen dann auch anwenden kann. #00:17:04-4#

B: Ja, also ich persönlich muss sagen, ich gehe eigentlich, wenn ich so auf Konferenzen gehe, dann gucke ich mir immer an, wo Case Studys vorgestellt werden. Das ist für mich eigentlich immer so das, wo ich sage: Okay, also wenn niemand mir erzählt, der Content ist wichtig und SEO ohne Content funktioniert nicht mehr und Content ohne SEO funktioniert nicht mehr. Das sind alles so diese Allgemeinaussagen. Aber wenn einer sagt: Das ist mein Projekt und so sind wir vorgegangen und das sind die Zahlen, dann lerne ich immer noch am meisten. Aber das hat man halt auch sehr selten auf Konferenzen, muss man schon sagen. #00:17:36-3#

F: Das sind dann die guten Vorträge. Ja genau. Ja, dann gibt es ja noch Weiterbildungen, ne? An der Stelle. #00:17:42-9#

B: Genau. Also der klassische Weiterbildungsmarkt, wenn man so will, ja. Man schickt seine Mitarbeiter auf ein Zweitagesseminar oder auf ein Viertagesseminar oder auf ein Tagesseminar oder/ Gibt es ja in allen möglichen Varianten. Ja, ich gucke da immer so ein bisschen gespalten darauf, muss ich sagen. Ich habe ja auch in der Vergangenheit einen Lehrauftrag eine längere Zeit gehabt, an der TH Köln. Da habe ich Onlineredakteure unterrichtet. Und das sieht man schon an der Uni und das zieht sich dann später im Weiterbildungsmarkt fort, dass die Lerngruppen extrem heterogen sind. Das heißt du hast halt manche Leute, die sind extrem motiviert und haben mega Bock und andere sind einfach nur hingeschickt worden, weil der Chef es wollte oder die Chefin es wollte. Die sitzen da dann einfach nur ihre Zeit ab. Oder du hast jemanden, der beschäftigt sich da schon seit drei Jahren damit und liest jede Woche irgendwelche Blogs dazu und ein anderer hat sich noch nie mit dem Thema beschäftigt, ja? Und das hast du schon in der Uni und du hast es dann später auf dem Weiterbildungsmarkt auch, oft noch extremer. Und dann steht vorne der Lehrbeauftragte oder der Dozent und der versucht da dann immer irgendein Mittelmaß zu finden. Geht ja gar nicht anders. Kannst ja jetzt nicht nur für die Besten was machen und auch nichts für die Schlechtesten. Das heißt entweder langweilen sich die Besten oder die Schlechtesten werden sofort abgehängt, so. Also die Schlechtesten im Sinne von: Die am wenigsten Kompetenzen bisher haben. Und dann, das erlebe ich dann immer wieder, wenn man so/ Ich unterhalte mich eigentlich immer gerne mit Menschen, die sagen: Ich war gerade auf einer Weiterbildung. Um so zu fragen: Was hat dir das jetzt gebracht und so? Ja, man verbringt halt viel Zeit da. Aber so richtig individuell weitergebracht hat es einen einfach nicht. Und dann sitzen die Leute am nächsten Tag wieder in ihrem Büro und haben dann/ Die ganzen Probleme, die wir vorhin beschrieben haben, die sind ja auch extrem individuell verschieden. Und dann sitzt man da und dann hat man zwar eine schöne Weiterbildung, aber wie setze ich das jetzt um? So und rein handwerklich, aber auch organisatorisch, von der Strategie alles. Das ist dann halt irgendwie, ja, auch leider selten nachhaltig, muss man so sagen. Deswegen ist es halt auch so schwierig, ja. Also am Anfang haben wir gesagt, es gibt kaum erfahrene Fachkräfte. Die Juniorfachkräfte können es noch nicht so, ja. Es gibt wahnsinnig viele Probleme und der Weiterbildungsmarkt ist eigentlich dafür noch nicht richtig reif für die Herausforderungen, vor denen viele Unternehmen stehen. #00:20:23-1#

F: Es ist auch schwer innerhalb von einer Weiterbildung strategische Themen anzusprechen. #00:20:27-6#

B: Ja. #00:20:28-3#

F: Also ich habe ja jetzt auch seit ein paar Jahren/ #00:20:30-8#

B: Machst du ja auch Seminare. #00:20:32-8#

F: Habe ich jetzt Seminare gemacht, die letzten Jahre. Und da habe ich das auch festgestellt. Das war eigentlich schön, weil das waren dann immer ein paar weniger und dann kann man individuell auch auf die einzelnen Fragestellungen eingehen. Und dann ist es aber eher schon/ Dann kippt das auch sehr schnell in Richtung Coaching, muss ich sagen, ne? Aber das ist auch schön und das macht auch gerade Spaß, weil dann kommen die Fragen auf den Tisch, ja? Und dann, wenn man dann zu viert oder zu fünft sitzt und dann kommen die Fragen auf den Tisch, dann lernen auch die anderen sofort mit, weil die natürlich auch oft vor den gleichen Problemen stehen. #00:21:07-6#

B: Ja. Dafür muss dann auch ein Teilnehmer auspacken, ne? Ist auch gar nicht so einfach. Die sitzen dann/ Kommt ja auch drauf an, wer da noch drinsitzt. #00:21:16-0#

F: Ja, klar. Da darf dann keine Konkurrenz drinsitzen und, wie du schon sagtest, derjenige muss dann halt auch schon ein gewisses Problembewusstsein haben. Der muss Lust haben, darüber zu sprechen und so. Da muss auch in der Gruppe, muss die Chemie auch stimmen, dass dann solche Probleme auch angesprochen werden können. Aber das geht ja auch schon so ein bisschen in die Richtung der Lösung, die wir anbieten, dass man einfach tatsächlich individuell auf die Probleme der Einzelunternehmen einfach eingehen muss, weil sonst bringt es einfach nichts. #00:21:50-7#

B: Absolut. Also wir haben die Erfahrung ja auch in Kundengesprächen. Es gibt auf der einen Seite Kunden, die sagen: Okay, ihr seid der Dienstleister, ihr liefert einfach so. Wir wollen dieses Zweierteam, dieses Zweiergespann, was ihr bildet, das finden wir super, macht, so. Aber es gibt eben auch Unternehmen, die sagen: Wir haben hier ein eigenes Team und wir stehen genau vor dieser Situation, die wir gerade beschrieben haben. Wie können wir jetzt unsere Mitarbeiter aufschlauen, so? Und wir merken/ Wir finden das halt superspannend und sind davon eben auch überzeugt, dass eigene Kompetenzen eben auch aufgebaut werden sollten und haben uns da so ein dreischichtiges System überlegt. Oft geht es bei uns immer los mit einem SEO und einem Content Audit. Also du guckst dir die Keywords an, das Ranking, ich gucke mir den Content an und wir schauen uns erstmal das Unternehmen an, wie es halt online/ Wo es steht. Dann gehen wir weiter im zweiten Schritt und machen einen SEO-Workshop. Der ist dann teilweise mit allen zusammen, wo wir die grundsätzliche Situation vorstellen, aber eben auch in Einzelworkshops, dass man sagt: Okay und der Fabian kümmert sich jetzt um die Technik so, der Benjamin kümmert sich um die Content Leute. Und dann besprechen wir sozusagen in getrennten Workshops die Probleme und führen es dann am Ende wieder zusammen. So, das sind so oft so, ist so der zweite Schritt. Und der dritte Schritt, den finde ich halt auch superwichtig, ist dann, zu sagen: Wie geht es denn dann im Alltag weiter? Und da bieten wir so ein Online Coaching oder Mentoring an, dass wir sagen: Wir können einmal im Monat telefonieren, ihr sammelt alle Fragen, wir bereiten uns vor und dann besprechen wir das. So. Oder zweimal im Monat oder was auch immer. Den Turnus muss man sich dann überlegen, wo die jeweiligen Personen stehen. Aber dass man nachher auch/ Weil es gibt immer dieses Problem. Kennst du das oder kannst du das? Und wenn ich dann einen ganzen Workshop erstmal auf Konferenzen/ Da lerne ich ganz viel kennen und auf Weiterbildungen und so. Aber nachher muss ich es eben auch umsetzen. Und dieses Umsetzen, da entstehen halt erst die richtig interessanten und spannenden Fragen. Und das dann eben noch weiter zu begleiten, bis am Ende die Fachkräfte sagen: Okay, jetzt habe ich es kapiert, jetzt geht es alleine weiter. Und dann schleicht es sich so aus. Das ist so unsere Erfahrung, dass das ganz gut funktioniert. Aber da muss letzten Endes auch jedes Unternehmen seinen eigenen Weg gehen. Ich weiß auch von anderen Unternehmen, die bauen sich so ein Coaching oder Mentoring Programm Inhouse auf. Dann gibt es immer mehr Fachkräfte, die sich auch auskennen und die sich dann untereinander coachen. So, also da gibt es sehr viele innovative Ansätze. #00:24:43-6#

F: Aber irgendwo muss es halt anfangen, ne? #00:24:45-1#

B: Irgendwo muss es anfangen. Absolut. #00:24:47-8#

F: Den einen Einstieg, den braucht man und den Sidekick und den Sparringspartner, der dann irgendwie für Fragen halt eben auch bereitsteht, ne? Also für konkrete Fragen bereitsteht. Wie setzen wir das jetzt am besten um? Oder wo man eben auch Ideen diskutieren kann. Ist ja nicht so, dass wir immer die besten Ideen haben, ne? Sondern das Unternehmen selber/ Viele Ideen sind da ja schon vorhanden. Die müssen halt nur einmal glattgezogen werden oder nochmal überprüft werden oder so, bevor sie umgesetzt werden. Oder einfach, um Ergebnisse zu besprechen. #00:25:25-1#

B: Genau. Oder eine Einschätzung einfach. Wie seht ihr das? Das ist die Situation. Das ist ein neuer Wettbewerber, wir haben den Eindruck, der greift SEO-mäßig an. Wie gehen wir damit um? Alles Mögliche. Es sind ja auch schon sehr viele fortgeschrittene Fragen auch, die dann auch da mal gerne aufs Tableau kommen. Ja. #00:25:44-0#

B: So ist es. #00:25:45-1#

B: Das ist so ein bisschen die Situation. Also wenn wir mal ein Fazit ziehen. Wir denken, wenn sich Unternehmen Kompetenzen ins eigene Haus holen und selbst aufbauen, dann ist das eine richtig gute Idee. Das ist eigentlich auch die einzige vernünftige Lösung, wenn man vor diesem Fachkräftemangel steht, so. Und die Frage ist aber: Wenn ich es mache, dann brauche ich dafür einen Plan und dann brauche ich dafür gezielte Unterstützung. Dann muss ich mir als Verantwortlicher wirklich überlegen: Mit welchen Elementen arbeite ich zusammen? Konferenzen, Weiterbildungen, solche Coachings, Inhouse-Workshops. Da gibt es eben ganz viele verschiedene Möglichkeiten. Und sich da seinen eigenen Baukasten zusammenzubauen, das ist da letzten Endes dann die Aufgabe der Führungskraft. Ja. Zum Abschluss vielleicht noch: Wenn euch unser Podcast gefällt, dann tut uns doch den Gefallen und gebt uns mal ein paar Sterne auf I-Tunes. Das geht eigentlich ganz flux. Verteilt mal ein paar Sterne, wie es euch gefällt. Und darüber würden wir uns auf jeden Fall freuen. #00:26:56-0#

F: Definitiv. #00:26:57-4#

B: So. In diesem Sinne: Macht es gut und bis nächste Woche. Ciao. #00:27:02-4#

F: Bis dahin, tschüs. #00:27:06-2# (Musik) #00:27:22-8#

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