Wie mache ich eine SEO-Analyse? Portal Teil 2

Apple Podcast Logo
Spotify Logo
Google Podcast Logo

Worum geht es?

Teil 2 unserer Serie: In dieser Folge geht es um die SEO-Analyse. Mit welchen Tools arbeiten wir? Wie gehen wir bei der Recherche und Analyse vor?

Für wen ist die Episode interessant?

Die Episode ist – wie die ganze Serie – für Personen gedacht, die bereits jetzt Themenportale bzw. Microsites für ihre Unternehmen betreuen bzw. entwickeln lassen.

Kommt mit uns ins Gespräch!

Du willst besser in SEO werden? Dann trage dich in unseren E-Mail Verteiler ein!

Dort geben wir Tipps, zeigen konkrete Beispiele und laden zu unseren Live-Webinaren ein. Erfolgreiche Strategien & aktuelle Erkenntnisse aus über 15 Jahren SEO-Beratung.



Wie ist deine Marketing-Situation?


Um was geht es in der Podcast-Episode im Detail?

Relevanz der SEO-Analyse

  • SEO-Analyse als Portal-Fundament
  • Suchbegriffe sind Zielgruppen-Probleme
  • Keyword-Recherche in der Tiefe
  • Auch Thema im SEO-Workshop

Herausforderungen der SEO-Analyse

  • Viel Excel-Arbeit
  • Thematische Einarbeitung und Absprache
  • Kaum mit kostenlosen Tools möglich
  • Daten oft uneinheitlich
  • Sauberes Arbeiten als Basis für späteren Erfolg

Tools für SEO-Analyse

Informationsarchitektur entwickeln

  • Struktur anhand von Suchbegriffen aufbauen
  • Keywords clustern zu Rubriken und Unterseiten
  • Keywords für Unterseiten definieren

Struktur visualisieren

Fazit

  • SEO-Analyse als Vorbereitung für Redaktionsgespräch
  • Keywords sind Arbeitsgrundlage
  • Aber nicht in Stein gemeißelt
  • Keyword-basierte Seiten gefallen auch Google

Weitere spannende Folgen zu dem Thema

Keyword Content - Die Leiche im Keller
10 Jahre alte Google Updates und die Auswirkungen bis heute. Content Performance Podcast Folge 1.
Wie wir in 5 Schritten ein SEO Portal entwicklen. Teil 1
Wir erklären in den kommenden Wochen Schritt für Schritt, wie wir ein suchmaschinenoptimiertes Themenportale aufbauen.
SEO- und Content Marketing Teams aufbauen
Drei Herausforderungen beim Aufbau interner Teams
Rankingfaktor interne Verlinkung
Auch interne Links können auf das Ranking einzahlen – wenn sie richtig gesetzt sind
SEO Tools
Spezialtools vs Allrounder
Content & SEO: Wie wir zusammenarbeiten
Wie wir gemeinsam Projekte umsetzen.
SEO-Konzept: Das sind die wichtigsten Bausteine
Was macht ein SEO-Konzept aus? Wo sind die Schwierigkeiten, wenn ein Unternehmen ein SEO-Konzept ausschreibt?

SEO-Analyse: Unsere Erfahrungen und Tipps

B: Wir besprechen, wie wir ein Themenportal aufbauen. Und diskutieren gerne auch wieder auf LinkedIn darüber.

Heute im zweiten Teil unserer Serie geht es um die SEO-Analyse. Weil es ja immer sehr abstrakt ist, über was wir sprechen, haben wir uns ein konkretes Thema herausgesucht. Zur Erinnerung, vorherige Wochen haben wir es ja auch schon näher erläutert: Wir entwickeln für einen fiktiven Hersteller oder Händler von Hundefutter ein Themenportal. Und auf dem Themenportal geht es um Hundeernährung und Hundegesundheit. Ja, aber Fabian erzähl doch mal: Warum starten wir eigentlich bei jedem Projekt mit einer SEO-Analyse? #00:01:16-6#

SEO Analyse ist das Fundament

F: Ja, die SEO-Analyse ist immer das Fundament unserer Portale, denn die Suchbegriffe sind die Fragen unserer Zielgruppe. Das kann man ja so platt sagen. Wenn man irgendein Problem hat, wenn der Hund krank ist, dann gebe ich irgendetwas bei Google ein, um herauszufinden, wie ich den wieder gesundmachen kann. So. Und das heißt, wir wissen dann schon mal, das ist jemand, der einen Hund hat. Und wir wissen, das ist jemand, der irgendwie ein Problem mit seinem Hund hat. Das heißt, den wollen wir bei uns auf dem Portal haben, damit wir mit ihm weiterarbeiten können, damit wir ihm nützlichen Content anbieten können. Und letztendlich vielleicht sogar dazu kriegen, dass er, ja, keine Ahnung, vielleicht dann auch irgendwann Hundefutter kauft, mit dem der Hund wieder gesund wird. Die Vorgehensweise ist eigentlich super, auch gerade im Bereich Suchmaschinenoptimierung, weil man da über die Suchbegriffe, über die Keywords immer direkt an den Problemen der Leute arbeitet. Und eben nicht sozusagen, das Pferd immer vom Produkt aufzieht, wie das ja oft auf den Unternehmensseiten ist. Darum fangen wir damit immer an. Ein weiterer Vorteil ist, wenn man so arbeitet, dass man schon eine Gewichtung mit reinbekommt durch das Suchvolumen, was man ja oft aus vielen Tools noch mitgeliefert bekommt, wenn man die relevanten Suchbegriffe recherchiert. Das Suchvolumen wird meistens angegeben in Suchen in Monat, also: Wie viele Leute suchen bei den Suchmaschinen, bei Google, bei Bing, je nachdem, nach diesem Suchbegriff? Und die Suchbegriffe, die ein höheres Suchvolumen haben, sind dementsprechend einfach wichtiger, werden öfter nachgefragt. Die Probleme sind drängender. Das heißt, man bekommt darüber auch ein Gefühl für die Zielgruppe beziehungsweise ein Gefühl für wichtige Themen und für Themen, die vielleicht nicht ganz so wichtig sind. In dem Zusammenhang, oft wird ja auch noch der Klickpreis zu dem jeweiligen Suchbegriff mitgeliefert. Und das ist natürlich dann in der Verbindung auch noch ein sehr wichtiger und spannender Wert, den man da bekommt, weil man darüber eben auch dann nochmal so ein Gefühl für den Wettbewerb bekommt. Also hinter welchen Suchbegriffen steckt Geschäft? Oder wieviel ist jemand bereit prinzipiell, dafür Geld auszugeben? Das heißt, wenn wir es schaffen, mit unserem Portal für Suchbegriffe, die vielleicht ein hohes Suchvolumen haben und noch einen hohen Klickpreis bei Google in die kostenlosen Ergebnisse zu kommen, dann schaffen wir damit natürlich auch einen echt zählbaren Gegenwert, den man sonst für Anzeigen ausgeben müsste. Genau, das ist die Motivation. #00:03:48-6#

AdWords Gegenwert von SEO

B: Ja, genau, das heißt, ich bin vielleicht jetzt Unternehmen, habe ich schon ein AdWords-Budget, investiere da viel Geld und, ja, in dem Moment wo die AdWords-Kampagne abgeschaltet wird, so ist es nun mal, ist dann halt auch der Traffic weg. Und wir sehen immer bei unseren Portalen, zumindest ist das halt so ein interner Wert, den wir ja auch immer berechnen oder auch für Kunden, dass wir sagen: Ja, jetzt habt ihr so und so viele Besucher oder jetzt haben wir so und so viele Besucher im Jahr erhalten, bei AdWords hätte das so und so viel gekostet. #00:04:19-9#

F: Ja, genau. #00:04:20-5#

B: Das ist halt dieser Gegenwert, von dem du gesprochen hast. Den finde ich persönlich auch immer super spannend. Ja, und die Suchbegriffe, viele Kreative schauen ja immer so etwas abschätzig auf die Keywords. Als wären das halt einfach nur irgendwelche Begriffe und irgendwelche Zahlen. Aber ich stelle mir dann wirklich immer den Menschen dahinter vor. Also wenn man dann sagt: Ja, das sind 200 Suchvolumen im Monat. 200 Mal geben das irgendwelche Menschen bei Google ein, dann sind das halt auch 200 Menschen, die diese Fragen haben und die das halt einfach irgendwie bei Google eintippen. Und insofern: Wofür macht man denn Content? Also ob als Kreativer oder als Tekkie oder sonst irgendetwas, werden wir damit als Marketer immer auch die Menschen erreichen, das ist ja das primäre Ziel. Insofern sehr spannend. Ich finde das immer super, diese SEO-Analyse mit der du immer beginnst und auf der ich dann ja dann meistens aufsetze. Ähnlich wie bei einem SEO-Konzept. #00:05:15-4#

F: Ja, also das ist so. #00:05:15-7#

B: Aber vielleicht nochmal zum Einstieg: Kannst du nochmal so ein paar grundsätzliche Probleme erklären oder Aufgaben, die es einfach auch gar nicht so einfach machen, mit so einer SEO-Analyse zu beginnen? #00:05:31-9#

SEO ist Handwerk

F: Ja, die SEO-Analyse ist einfach Handwerk, SEO-Handwerk, falls es das gibt oder falls man das so beschreiben kann. Weil man sich da wirklich Zeit für nehmen muss, das vernünftig zu machen. Wenn man da schludert, dann zieht sich das durch das ganze Projekt. Wenn man nicht alle Suchbegriffe hat, wenn man die falschen Suchbegriffe hat, wenn man nicht alle Quellen angezapft hat. Die Bequemlichkeit, die man da an den Tag gelegt hat, die zieht sich dann nachher als kleinerer Erfolg durch das ganze Projekt. Keyword-Recherche ist viel Excel-Arbeit. Also man zapft unterschiedliche Quellen an. Die Daten sind dann uneinheitlich, was eben das Suchvolumen angeht. Teilweise sind dann keine Klickpreise dabei, teilweise kein Suchvolumen dabei. So, dann muss man das irgendwie alles zusammen bringen. Und wenn man das dann alles zusammen hat, dann sind das Listen, die sind teilweise 10.000, 20.000 Spalten oder Zeilen? #00:06:30-1#

B: Keine Ahnung. Zeilen? #00:06:31-4#

F: Das was nach unten geht. (lacht) #00:06:33-4#

B: (lacht) #00:06:34-0#

F: Zeilen lang. Und da muss man sich ja erstmal durchwühlen. Und dann hat man da Suchbegriffe. Dann ist die Frage: Was ist davon denn relevant? Was ist denn wichtig? Manchmal weiß ich es einfach auch nicht, dann muss man wieder nachfragen. Dann spreche ich mit dir, dann spreche ich mit irgendwem fachlich, der sich damit auskennt: Was ist da denn jetzt interessant und was nicht? Und wenn man das dann weiß, dann geht es darum, den ganzen unrelevanten Kram rauszuschmeißen aus der Liste. Dann geht es darum, das, was relevant ist, in Oberthemen zusammenzufassen, weil wir wollen ja holistische Seiten bauen: Das heißt, dann muss man sich überlegen, welche Themen kann man zusammenfassen inhaltlich? Also es ist nicht nur so ein Excel-Geschubse. Es geht meiner Meinung nach nicht anders, als dass man sich auch als SEO ganz tief in das Thema reindenkt. #00:07:26-7#

B: Ja, absolut. #00:07:26-7#

F: Und das kostet Zeit, das kostet Mühe, das kostet geistige Arbeitskraft und das kann halt auch schon mal länger als einen Tag dauern, das alles soweit aufzubereiten, wenn es ein professioneller SEO-Berater macht. Bis dann letztendlich diese fertige Liste ist, die dann eben auch sehr stark bereinigt ist. Und wo man dann aber dann schon sehr gut erkennen kann, dass eben aus dem rauen Findling dann eben schon mal so eine gewisse Struktur rausgemeißelt wurde. Dass man da schon mal so ein bisschen was erkennt, figürlich, wie nachher die Website auch aussehen KANN. Genau. #00:08:02-8#

Aus Keywords wird Content

B: Genau. Also ich finde das auch spannend, du hast jetzt auch gesagt, man erkennt die Suchvolumina. Also auch, was großes Suchvolumen angeht, aber auch was den Longtail angeht. Das sind ja oft dann auch Gespräche, die wir führen, wo wir sagen: Ist das jetzt noch relevant? Führt das zu weit weg? Nehmen wir das noch mit rein? Und man kann auch sehr schön priorisieren, finde ich immer. Also für mich ist das immer eine große Hilfe, weil dann sehe ich: Ah, okay, das sind die großen Themen. Dann steckst du jetzt mal, was die Contententwicklung, was die Kreativität angeht, fokussierst du dich jetzt erst nochmal auf diese Themen. Als Kreativer entwickelt man ja meistens auf einem weißen Blatt Papier etwas. Und dann kann es halt auch mal passieren, dass man irgendwie sich um ein Thema kümmern, was vielleiht eigentlich von der Priorität eher weiter hinten liegt. Also dieses Pingpong umgekehrt, wenn ich dann auf etwas stoße, wir führen dann ja auch immer Gespräche mit unseren Kunden über deren Zielgruppen, und dieses Pingpong, also das finde ich immer sehr spannend am Anfang. #00:09:08-3#

F: Ja, das ist aber auch wichtig für beide Seite. Also ich liefere dir zu, auf der anderen Seite geht es aber auch darum, dass ich von dir dann auch das Feedback dann zurückbekomme: Aber gucke nochmal in die Richtung, da hast du noch gar nicht gesucht, wie sieht es denn da aus, gibt es da noch irgendetwas in dem Bereich. Und da kommt es dann auch schon mal vor, dass dann die gängigen Tools eben, was ähnliche Begriff Welten angeht, dann eben doch nicht alles geliefert haben. Also das ist wichtig, dass eben auch das menschliche Feedback kommt und nicht nur mit Maschinen gearbeitet wird, finde ich an der Stelle immer wichtig. Und was die Maschinen angeht, eine andere Herausforderung ist eben auch, vor der viele Kollegen stehen, das weiß ich: Welche Tools besorge ich mir denn überhaupt? Mit welchen Werkzeugen arbeite ich denn eigentlich? Es gibt am Markt sehr viele Tools, die kosten auch alle Geld. Es gibt eigentlich so gut wie gar keine frei verfügbaren Tools mehr, mit denen man Keyword-Recherche machen kann beziehungsweise nur eingeschränkt. Stand jetzt ist es so, dass man auch aus dem AdWords Keyword Planner, zum Beispiel, also wo man seine Google-AdWords-Kampagnen mit planen kann, wenn man da nicht selber Werbung schaltet und Geld ausgibt, kriegt man da halt auch keine guten Daten mehr raus, sondern auch nur noch zusammengefasste Geschichten. Und die Herausforderung ist eben, sich auch zu überlegen oder zu testen: Welche Tools geben mir welche Daten? Kann ich damit umgehen? Sind die Daten okay? Und da eben eine Auswahl zu treffen und nicht zu viel zu haben, aber auch nicht zu wenig. Da diesen Mittelweg zu finden ist auch immer, gerade am Anfang, nicht ganz einfach. #00:10:51-2#

SEO Tools, die wir interessant finden

B: Kannst du da so ein, zwei SEO-Tools nennen, die du einfach interessant findest? #00:10:58-1#

F: Also ich arbeite seit langem mit der Sistrix Toolbox von Johannes Beus, die sehr gute Daten hat auch in der Konkurrenzanalyse. Also, wenn man sich dann anschaut: Für was ranken denn Wettbewerber oder andere Themenportale, die in dem Bereich schon unterwegs sind? Das ist ganz gut. Und neuerdings habe ich auch das keywordtool.io für mich entdeckt, weil man da tatsächlich auch Keyword-Daten bekommt, aber noch mehr darüber hinaus eben auch Daten von Google Suggest und Fragen und so weiter, W-Fragen, die sind mittlerweile ja auch ziemlich wichtig. Genau, das sind so die beiden, mit denen ich im Moment hauptsächlich arbeite. Und dann natürlich auch mit dem Keyword Planner von Google AdWords. #00:11:48-6#

B: Ja, ich finde das immer spannend. Du bist ja der Toolmensch bei uns, während ich ja oft eher dann, zum Beispiel, die Interviews mit unseren Kunden führe oder auch mit den Zielgruppen führe. Und ich gehe dann meistens eher so spontan da dran und Google irgendetwas, gucke mir die Ergebnisse an. Auch Google Suggest finde ich halt super spannend. Was du jetzt, sage ich mal, über ein Tool auswertest, das mache ich dann eher so als Inspiration, ja? Also per Hand, als Inspiration. Aber auch da stößt man, finde ich, immer wieder so, man spricht mit irgendjemanden über ein Thema, macht irgendwie Google Suggest und auch da kommen immer wieder so auf Themen, wo man sagt: Okay, das war jetzt nicht in den Tools da. #00:12:34-2#

F: Ja, genau. #00:12:33-9#

B: Umgekehrt hast du über die Tools halt auch wirklich immer diesen ganz klaren Blick und sagst: Okay, kann ich verstehen, dass dich das Thema begeistert, aber wir haben hier noch fünf andere Sachen, die sind deutlich wichtiger so. Also das ist halt wieder dieses Pingpong. #00:12:46-9#

F: Vielleicht muss man da auch ein bisschen die Unterscheidung machen. In der letzten geplanten Folge geht es ja um Content-Performance. Da geht es auch darum, wie man den Content weiterentwickelt. Das ist manchmal so, von meiner Seite aus gefühlt, eher dann so etwas, wo man nachher dann noch sagt: Wie können wir den Content nochmal erweitern um ein bisschen was? Wir sind ja jetzt dran, wie man so etwas wirklich konzeptionell vom Reißbrett auf der grünen Wiese macht. Und da geben die Tools schon relativ gut Daten erstmal. #00:13:15-4#

B: Ja, Wahnsinn, absolut. Das ist bei uns immer die Basis, wie du es selbst gesagt hast. #00:13:20-4#

F: Es ist echt immer die Basis, da erwischt man eigentlich schon relativ viel, aber auch nicht alles. Ich finde auch, ich bin immer total dankbar, wenn du dann tatsächlich nochmal das Gehirn anmachst und einfach mal frei Schnauze mal irgendwo nachrecherchierst, weil man mit den Tools, wenn man das irgendwie tausend Mal gemacht hat, dann einfach so Schema F auch ein bisschen fährt. Also sind natürlich immer neue Themen und man arbeitet sich rein, aber man vertraut halt dann eben auch den Daten, die man bekommt. Blind, weil ja, es ist halt das, also 20.000 Zeilen sind dann ja auch erstmal genug so zum Durcharbeiten. Aber das ist eben IMMER NOCH nicht das Ende der Fahnenstange. Das ist schon richtig. #00:14:00-6#

SEO Analyse für ein Ratgeberportal

B: Ja, super. Du hast am Anfang gesagt, du entwickelst dann anhand von so einer Excel-Tabelle so eine Struktur. Kannst du das nochmal ein bisschen genauer erklären? Zum Beispiel jetzt, wir haben ja unser Hunde-Ratgeberportal, was wir jetzt einfach so genommen haben, um das ein bisschen konkreter zu beschreiben. Vielleicht kannst du das ein bisschen näher erläutern. #00:14:24-6#

F: Ja, da geht es ja um Hundegesundheit hauptsächlich und um Ernährung. Und letztendlich geht es dann darum, zu diesem Themenbereich Hundegesundheit sich erstmal möglich viele Daten zu besorgen und sich dann diese Tabelle anzuschauen und zu gucken, wie man das thematisch so ein bisschen zusammenfassen kann, die Begriffe, die man da findet. Ich habe das jetzt mal ein bisschen exemplarisch gemacht und auch schon mal ein bisschen aufgearbeitet. Da geht es natürlich im Bereich Hundegesundheit erst einmal um Ernährung, um Krankheit und um Bewegung und Sport und so weiter. Und das sind so die groben Oberkategorien, in denen man dann versucht, die Suchbegriffe so thematisch halt irgendwie einzuordnen. Es gibt, zum Beispiel, dieses Agility-Training bei den Hunden. Das wäre dann sozusagen unter dem Thema Sport einzuordnen. Da geht es dann darum, wie finde ich, zum Beispiel, dafür einen Verein oder worauf muss ich achten, mit welchen Hunden kann man das machen mit welchen nicht. Keine Ahnung. Das sind dann so diese Suchbegriffe, die man da drunter einordnet. In dem Bereich Ernährung habe ich mich auch mal ein bisschen umgeguckt. Da sind halt wirklich dann, wenn man da tiefer gräbt und immer tiefer eintaucht, tauchen da eben direkt diese klassischen Zielgruppenfragen auf, mit denen wir ja auch jeden Tag arbeiten, zum Beispiel: Was mache ich denn, wenn mein Hund zu dick ist? #00:15:49-4#

B: Ja. #00:15:50-3#

F: So. Und da sind dann eben die tatsächlichen Suchbegriffe, die da drunter stehen, zum Beispiel, Hund abnehmen. Da gibt jemand ein Hund abnehmen als Suchbegriff. Und da ist dann natürlich die Frage, wenn ich vor so einem Suchbegriff sitze: Wie sortiere ich den jetzt ein? Das ist also erstmal Gesundheit, das ist vielleicht auch in dem Bereich Ernährung dann in dem Unterbereich und dann geht es eben darum, dass die Problemstellung ist, dass der Hund zu dick ist, ja? SO das heißt, wenn der Hund zu dick ist, dann geht es da auf der Seite nicht nur um Hund abnehmen, sondern auch einfach um die Frage: Hund zu dick? Geben Leute auch ein. Vielleicht, um das Suchvolumen da mal so mitzuliefern. Also “Hund abnehmen”, das sind 320 Suchen, die ich da recherchiert habe im Monat. Und “Hund zu dick,” suchen auch 170 Leute. #00:16:45-1#

B: Ja, da haben wir ja schon ein paar Hundert. #00:16:45-5#

F: So, dann haben wir schon mal ein paar Hundert. Dann nehmen wir noch “Diät für Hunde” mit dazu, das sind nochmal 210. Und Hundediät zusammengeschrieben sind 140. Und “Übergewicht bei Hunden” sind dreißig Suchen. So, und dann hat man da jetzt schon mal irgendwie fünf, sechs Suchbegriffe alle zusammengeschmissen in einen Topf und dann ist man auf einmal bei 1.000 Suchen im Monat, die man dann letztendlich versucht mit einem Thema, zum Beispiel, in unserem Fall mit einer holistischen Seite eventuell, alle abzudecken. Und dann geht es eben dann auf der Seite darum: Wie sorge ich dafür, dass mein Hund abnimmt? Wie sorge ich dafür, dass er nicht mehr so dick ist? Gibt es Hundediäten? Und so weiter und so fort. #00:17:24-7#

B: Genau. Das wäre dann nach hinten raus, ich merke grade, dass ich mich dann jetzt demnächst mit dem Thema dicke Hunde beschäftigen muss oder Hundediäten. Da wir selber keinen Hund haben. #00:17:34-5#

F: Nein. #00:17:35-6#

B: Aber wir hatten früher einen Hund, also es wird auf jeden Fall, ich kann mich sowieso in jedes Thema reindenken. Aber da werden wir dann in der Content-Folge dann drüber sprechen, wie wir das aufbereiten: Aber ich finde das ein super Beispiel von dir, weil es auch wieder exemplarisch zeigt: Viele Unternehmen denken ja immer in ihren Produkten. Also wir haben ja jetzt gesagt, wir haben einen fiktiven Hersteller von Hundefutter oder so etwas. Ja, also viele Unternehmen denken in ihren Produkten. Aber da, so wie du das eben beschreibst, gibt es eben in der Zielgruppe Hundebesitzer viele Fragen und Probleme, wo einfach ein Produkt noch keine Rolle spielt, wonach aber einfach saumäßig viel gesucht wird, wenn man das mal so platt sagen darf. Und genau das Thema führt ja am Ende auch zu irgendeinem Produkt oder zu irgendeinem Angebot, aber da eben das zu sehen, dieses Suchvolumen und dann eben zu sortieren, das finde ich ein super Beispiel dafür. #00:18:37-8#

F: Ja, das Produkt wäre dann das kalorienreduzierte Hundefutter. #00:18:40-9#

B: Zum Beispiel. #00:18:41-9#

F: Ja, und wenn man das jetzt so ganz klassisch von der Kundenproduktherstellerseite aus sehen würde, dann hätte man jetzt eine riesen SEO-Analyse oder SEO-Konzept geschrieben für kalorienreduziertes Hundefutter: Wie komme ich da nach vorne? Da kloppen sich dann natürlich alle rum, die kalorienreduziertes Hundefutter verkaufen, aber das ist eigentlich nicht die Hauptfrage oder das Problem, was der Kunden lösen möchte. Er braucht das zwar, aber sein Problem ist, dass sein Hund zu dick ist. Das ist eigentlich ein ganz gutes Beispiel, um von der Zielgruppe aus nochmal zu denken. #00:19:18-4#

Wie entwickele ich eine gute Website-Struktur?

B: Ja. Sehr spannend. Okay. So grob hast du beschrieben, wie wir eine Struktur entwickeln, sehr viele Quellen anzapfen. Es wird ja dann sehr schnell sehr unübersichtlich. Was für Tipps hast du denn da? #00:19:36-9#

F: Ja, also ich arbeite eigentlich gerne mit Mindmaps, muss ich sagen. Ich weiß nicht, ob unsere Hörer alle wissen, was das ist. Mal kurz erklärt: Also man hat einen Hauptpunkt, der steht so in der Mitte von, nehmen wir mal an, wir haben ein DIN-A4-Blatt, hat man Vorsicht, das legt man quer. In die Mitte schreibt man rein Hundegesundheit, macht einen Kringel drum und zieht dann vier Striche nach links, rechts, oben, unten und schreibt an jeden Strich dann eben dran Ernährung, Sport, was hatte ich noch, Krankheiten, ja genau, so. Und dann schreibt man unterhalb diese Hauptpunkte dann im Bereich Ernährung wäre dann, was weiß ich, Trockenfutter, Nassfutter, was weiß ich, Bio und so weiter. Also man verästelt das immer mehr und hat nachher aber trotzdem auf einem DIN-A4-Blatt optisch, graphisch schon mal seine Struktur grob vorgemalt, vorgeschrieben. Das kommt auch ein bisschen auf den Typ an, der man halt gerade ist. Es gibt Menschen, die sind eher so visueller, die finden das toll, dass sie ein Thema halt einmal mit so einem Blick erfassen können. Andere arbeiten tatsächlich lieber mit Excel-Tabellen. Das muss dann jeder selber rausfinden. Aber ich finde so eine Struktur, es gibt auch Tools online, wo man so eine Mindmap auch im Browser machen kann. Da arbeiten wir ja auch viel mit. Da kann man dann das schon mal vorplanen einfach und auch später dann für die Gespräche mit der Redaktion und so weiter, kann man dann eben auch halt so eine Arbeitsgrundlage schaffen. Das wäre so mein erster Tipp. #00:21:13-9#

B: Ja, ich finde Mindmaps, wir arbeiten so viel mit Mindmaps. Also ob das jetzt hier die Vorbereitung für den Podcast ist, ob wenn wir ein Kundengespräch führen, wenn wir ein Produkt entwickeln, wenn wir eine Idee ablegen. Ich persönlich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie man ohne Mindmaps überhaupt noch im Alltag überlebt. (lacht) #00:21:32-8#

F: (lacht) Es ist schon sehr praktisch. #00:21:35-9#

B: Ach so, jetzt sind wir ja gerade schon bei den Tools gewesen. Wir sind ja so hands-on immer, ich finde, wir arbeiten da jetzt, zum Beispiel, mit Mindmeister. #00:21:43-4#

F: Ja, die sind echt super. #00:21:43-8#

B: Dann generierst du halt einen Link von deiner Mindmap, kannst den in den Chat reinschütten oder per Mail rumschicken, dann können alle auf die Mindmap draufgucken, die können die ergänzen. #00:22:00-0#

F: Das ist super einfach. #00:22:02-0#

B: Also ich würde jetzt schon sagen, ganz normales arbeiten. Aber es ist halt viel einfacher, als wenn man jetzt in irgendeinem Worddokument oder so versucht irgendetwas abzugleichen. Und dann gibt es diverse Versionen, die irgendwie rumgeschickt werden. Also so eine Mindmap, darüber kann man wirklich auch größere, komplexere Strukturen einfach abbilden. #00:22:27-3#

F: Ja, und man hat es halt auf dem Platz einer DIN-A4-Seite. Also man hat das irgendwie alles auf einen Blick, man hat nicht das Gefühl, es fehlt irgendetwas oder auf Seite 100 steht dann noch irgendetwas Wichtiges drauf, sondern es ist eben alles an einen Ort. Und ja Mindmister ist super, weil man hat da eben auch Apps auf seinem Handy, auf seinem Tablet und wenn man grad abends irgendwo sitzt, kann man die Idee auch noch gerade nachtragen, weil das eben auch cloudbasiert ist. Das ist schon schön. #00:22:53-7#

B: Ja. #00:22:53-0#

Welche Fragen haben deine Kunden?

F: Also als zweiten Tipp habe ich mir noch aufgeschrieben, so um die Verbindung zwischen den Keywords und dem Redakteur herzustellen. Es gibt ja die sogenannten W-Fragen. Das ist auch jetzt noch gar nicht so alt. Das sind letztendlich auch Suchbegriffe, Such-Phrasen, die Leute bei Google eingeben, die aber immer mit einem Fragewort beginnen. Also in unserem Beispiel wäre das zum Beispiel: Wie wird mein Hund wieder dünner? Oder wie ernähre ich meinen Hund richtig? Da gibt es auch Fragen und die haben auch Suchvolumen teilweise, dass tatsächlich Fragen auch häufiger bei Google eingegeben werden. Und diese Fragen sind natürlich für jeden Texter, für jeden Redakteur Gold wert, weil er darüber tatsächlich etwas was, was er auch dann konkret beantworten kann. Also wie ernähre ich meinen Hund richtig, da kannst du direkt drauflos schreiben. Und das sind auch Fragen, die man über die Tools, das keywordtool.io, zum Beispiel, liefert diese Fragen auch mit zu einem Suchbegriff und die würde ich auch immer mit dazuschreiben. #00:24:04-2#

B: Ja, sehr spannend. Ich finde auch, das sind so für das Briefing und dafür, dass man dann auch wieder den Fokus darauflegen kann. Wobei ich ja immer nicht einfach losschreibe, sondern immer auch noch meine Interviews führe. Oder jetzt anfange, zu recherchieren. Das ist halt genau der Ansatz. Und dann habe ich ja direkt so einen Leitfaden. Also ich finde das super. Also die W-Fragen sind auch schon in Fleisch und Blut übergegangen. #00:24:32-8#

F: Genau. #00:24:35-0#

Unser Fazit zur SEO-Analyse

B: Ja. Super. Vielleicht (können? wenn?) wir ein kurzes Fazit ziehen schon. Was denkst du zur SEO-Analyse? #00:24:45-7#

F: Also die SEO-Analyse ist das Fundament haben wir gesagt, unserer Portale, aber es ist halt auch nicht schon in Beton gegossen, was da kommt. Das finde ich, muss man sich auch immer eingestehen. Dann auch, wenn man eine Mindmap, zum Beispiel, macht, es ist dann die Grundlage, auf der man dann mit dem Texter, mit dem Redakteur, mit dem Kunden spricht und sagt: Ist das jetzt relevant oder nicht? Es ist halt die Basis. Es ist die Basis aber halt für das, was danach kommt. Man muss irgendwie dann auch immer noch mit jemand anderem darüber sprechen und das Konzept und die Themen so erarbeiten, dass es halt passt. Also nur, weil ich gesagt habe, wir schieben die dicken Hunde jetzt in die Ernährung, heißt das nicht, dass man die nicht auch in den Sport schieben könnte, zum Beispiel. Um da jetzt mal bei dem Beispiel zu bleiben. Also solche inhaltlichen Fragen muss man immer noch mit dem ganzen Team besprechen. Und dann muss man sagen: Ja, okay, für SEO wäre es vielleicht besser da und da. Und dann muss man eben argumentativ darangehen. Die Keywords sind dann letztendlich die Arbeitsgrundlage für den Text. Der soll ja auch schön holistisch werden. Das heißt, die Themen und die Keywords, die da drin sind, sind dann natürlich auch das, was dann verarbeitet wird. Und so die Erfahrung, die wir gemacht haben, ist, dass diese themenzentrierten, benutzerzentrierten, Keyword-basierten Portale bei Google auch gut ankommen. Also weil sie eben von der Struktur her Sinn machen, weil sie logisch sind und weil sie eben auch ein großes Suchfeld abdecken, aber dadurch eben auch sehr, sehr viele Antworten liefern für denjenigen und sehr informativ sind. Und dass es sich halt eben für Google auch lohnt, Besucher auf diese Seiten zu schicken, weil der Besucher da eben auch sehr viele Informationen bekommt. Ja, das ist Fazit zur SEO-Analyse von mir. #00:26:43-0#

B: Super. Das war jetzt der zweite Teil. Und auch in den nächsten Wochen geht es noch schön weiter. Wir sprechen Stück für Stück. Wir sprechen noch über Technik, wir sprechen über den Content, wir sprechen über das Marketing, über die Content-Performance nach hinten raus. Also das ist ein Thema, das wir uns jetzt Stück für Stück angucken. #00:27:01-8#

F: Nächste Woche ist das Marketing, nein ist Technik, glaube ich, dran. #00:27:04-7#

B: Nein, nächste Woche ist Technik dran, genau. #00:27:05-8#

F: Okay, cool. #00:27:06-4#

B: Und ja, vielleicht zum Abschluss, wenn euch unserer Online-Marketing-Podcast gefällt, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr uns ein paar Sterne verpasst bei ITunes. Und zwar geht das so, indem ihr einfach in eurer Podcast-App nach unserem Podcast sucht und dann gibt es Details, Rezensionen und zugehörig steht bei mir, zum Beispiel noch. Bei den Rezensionen kann man einfach zack auf bewerten drücken, wenn ihr Bock habt, noch ein, zwei Sätze dazu schreiben, wir freuen uns sehr. Ja, das wäre klasse. #00:27:42-2#

F: Fünf Sterne Deluxe. #00:27:43-4#

B: Fünf Sterne Deluxe, genau. (lacht) Okay. Und in diesem Sinne macht’s gut und bis nächste Woche. #00:27:49-6#

F: Bis dahin, Tschüss. #00:27:50-9#

B: Tschau. #00:28:08-1#

, ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü