SEO Sichtbarkeit: Wie wir mit Indexwerten arbeiten

SEO Sichtbarkeit bedeutet, die Sichtbarkeit einer Website im Google Ranking zu messen und zu bewerten. In der Suchmaschinenoptimierung werden daraus Strategien und konkrete Maßnahmen entwickelt, um die SEO Sichtbarkeit gezielt zu erhöhen.

Da eine Internetseite aber zu tausenden Suchbegriffen ranken kann, verfügen viele professionelle SEO-Tools über eine zentrale Kennzahl: Ein Indexwert, der einen Durchschnitt aus allen Keyword Rankings ermittelt. 

Solche Indexwerte bringen Vorteile mit sich. Zum Beispiel hat man mit einem solche SEO Sichtbarkeitsindex einen schnellen ersten Blick auf die aktuelle Situation der Domain bzw. Website. Außerdem lassen sich darüber auch Wettbewerbsvergleiche durchführen, etwa im Rahmen eines SEO-Audits.

Aber der zu starke Fokus auf einen solchen zentralen Wert für SEO Sichtbarkeit hat auch deutliche Nachteile. Denn der Sichtbarkeitsindex kann in die Irre führen. Vor allem, wenn man auf der Führungsebene damit argumentiert, die aber die Parameter hinter dem Index nicht kennen. Darüber sprechen wir in unserer Podcastfolge und auf dieser Themenseite.

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Was ist SEO Sichtbarkeit?

Die SEO Sichtbarkeit zu messen und zu analysieren ist eine komplexe Angelegenheit. Nicht umsonst gibt es Indexwerte, die es vereinfachen wollen.

Eine Website kann generell zu tausenden oder auch zehn- und hunderttausenden Suchbegriffen bei Google ranken. Jede einzelne URL, also eine einzelne Unterseite, kann zu hunderten oder auch tausenden Keywords und Keywordkombinationen ranken.

Über alle Suchbegriffe hinweg kommt SEO Traffic auf die Website. Aufgabe der Suchmaschinenoptimierung ist es, die Sichtbarkeit einer Website systematisch zu erhöhen und so den Traffic zu steigern.

Die SEO Sichtbarkeit ist allerdings kein Selbstzweck. Es geht darum, zu den relevanten Begriffen sichtbar zu sein. Also zu Begriffen, die eine potenzielle Kundschaft eingibt, etwa um sich zu informieren oder auch um spezifisch nach einer Lösung zu suchen.

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In diesem Livestream besprechen wir, wie wir mit dem Sichtbarkeitsindex im Alltag arbeiten. Zum Beispiel, wie wir den Index als Einstieg in eine tiefere Analyse bei einem Core Update nutzen oder für einen Wettbewerbsvergleich.

Was ist ein Sichtbarkeitsindex?

Der Begriff Sichtbarkeitsindex stammt von dem SEO Suite-Anbieter Sistrix. Auch andere SEO Suiten haben solche Indexwerte, allerdings heißen sie dort anders. Bei Searchmetrics heißt der Wert „SEO Visibility“, aber Xovi heißt der Indexwert „Ovi“ – um zwei weitere Beispiele zu nennen. 

Vereinfacht funktioniert der Indexwert wie folgt: Keywords mit hohem Suchvolumen und guten Google Rankings der Website haben einen größeren Einfluss auf den Sichtbarkeitsindex. Keywords mit geringem Suchvolumen haben dagegen eine geringere Gewichtung. Heraus kommt dann am Ende eine Art Mittelwert.

Die Sichtbarkeitsindizes werden automatisch erstellt und ausgegeben. Sie können auch rückwirkend über Jahre eingesehen werden. Durch die historischen Daten kann die langfristige Entwicklung einer Website betrachtet werden. Hier ausführliche Erlärungen bei Sistrix und bei Searchmetrics.

SEO Sichtbarkeit Beispiel

Hier ein Beispiel für den Sichtbarkeitsindex des Tool-Anbieters Sistrix, von dem auch die weiteren Charts auf dieser Seite stammen. Die mobile Sichtbarkeit ist die zentrale Sichtbarkeit, weil Google mittlerweile auf den mobilen Index umgestellt hat.

Beispiel: SEO Sichtbarkeit vergleichen

SEO Sichtbarkeit vergleich

In diesem Beispiel nutzen wir den SEO Sichtbarkeitsindex für einen Wettbewerbsvergleich. Alle drei Unternehmen sind in der gleichen Branche tätig und investieren Ressourcen in Suchmaschinenoptimierung. Allerdings ist auch hier klar zu sagen: Der Sichtbarkeitsindex berechnet sich aus den Keywords, zu denen die jeweiligen Websites ranken. Es geht hier noch nicht darum, welche Keywords es im Detail sind – und wie relevant sie für das Business sind. Häufig stehen in solchen Fällen auch unterschiedliche SEO-Strategien dahinter – etwa, ob man eher Content nah am Geschäftszweck erstellt oder auch etwas offener denkt und SEO für Branding nutzt. Dies zeigt sich auch, wenn man die gemeinsamen Schnittmengen und Unterschiede innerhalb der Keywordsets miteinander vergleicht. Dieses Beispiel besprechen wir auch im Livestream zur SEO Sichtbarkeit, den wir weiter oben verlinkt haben.

SEO Sichtbarkeit Schnittmengen

SEO Sichtbarkeit prüfen – vor allem bei Core Updates

SEO Sichtbarkeit Einbruch
SEO Sichtbarkeit Keywords

Bei Google Core Update kann es dazu kommen, dass Websites massiv an SEO Sichtbarkeit verlieren. In diesem Beispiel verliert eine Domain bei einem Update mehrere Sichtbarkeitspunkte (siehe Pfeil). In zweiten Chart sieht man, dass die Website zu hunderttausenden Keywords rankt. Auch hier muss man dann tiefer einsteigen, in Form einer SEO-Analyse oder eines SEO-Audits, auch in Verbindung mit den konkreten Traffic-Verlusten auf Keywordebene.

Drei Nachteile der Indexwerte für SEO Sichtbarkeit

Große Schwankungen

Oft haben Unternehmen Google Rankings zu einigen wenigen Suchbegriffen mit einem sehr hohen Suchvolumen. Das sorgt dann für ein Ungleichgewicht in der Berechnung der Indexwerte. Beispiel: Eine Website verliert etwa zweistellig im Sichtbarkeitsindex. Aber eigentlich ist die Seite nur zu einem „schweren“, also suchvolumenstarken Begriff ein paar Positionen abgerutscht. Nicht immer folgt daraus auch ein Absturz im Google Traffic. Man sollte den Indexwert also immer auch abgleichen mit dem tatsächlichen Traffic, der sich zum Beispiel über Google Analytics und der Google Search Console ermitteln lässt.

Kein allgemeiner Index

Jedes Unternehmen ist in einem sehr spezifischen Themenfeld aktiv. Diese Themenfelder werden unterschiedlich stark gesucht. In B2C suchen traditionell viel mehr Menschen über Google. Die Folge: Dort sind die Suchvolumina viel höher und dadurch auch die Indexwerte viel höher. In B2B SEO dagegen ist es häufig der Fall, dass die Indexwerte sehr gering sind. Doch die Unternehmen dahinter trotzdem sehr erfolgreich in SEO, weil sie sehr spezifische, wertvolle Suchbegriffe targetieren. Ein Vergleich macht nur Sinn, wenn die Unternehmen in der selben Branche und – auf SEO bezogen – auch in einem ähnlichen Themenfeld, also Keywordset, Rankings erzielen wollen.

Kein geeigneter Wert für die interne Kommunikation

Für SEO sind häufig Marketing ManagerInnen zuständig. Sie brauchen KPIs, die sie an die Führungsebene reporten können. Die Geschäftsführung will wissen, was eine Website an Ertrag bringt. Wer sich hier jedoch auf Sichtbarkeitsindizes stützt, gerät schnell in Not. Denn die Indexwerte schwanken stark und sagen im Detail eben wenig aus. Hat man beispielsweise im ersten Jahr stark in SEO investiert und auf der Führungsebene mit dem steigenden Indexwert argumentiert, wird es sehr schwierig, wenn es zu Schwankungen kommt.

Diese Erfahrungen machen SEO-Manager mit dem Sichtbarkeitsindex

Auf LinkedIn hat Fabian unsere Erfahrungen mit dem SEO Sichtbarkeitsindex geteilt. Unter seinem Beitrag haben zahlreiche erfahrene SEO-Profis kommentiert, wie sie mit dem SI als Metrik umgehen. Einige Kommentare:

SI Erfahrung
SI Erfahrung 2
SI Erfahrung 4
SI Erfahrung 3
SEO-Sichtbarkeit-Erfahrungen

Drei Vorteile, wie wir mit Sichtbarkeitsindizes arbeiten

SI für die grundsätzliche SEO Sichtbarkeit nutzen

Wir nutzen Sichtbarkeitsindexwerte dafür, um auf die Schnelle einen ersten Eindruck zu bekommen. Zum Beispiel, wie sich die Website des Unternehmens über die letzten Jahre aus SEO-Sicht entwickelt hat. Etwa, ob es eine Seitwärtsbewegung gab oder einen Aufstieg oder Abstieg. Von diesem ersten Eindruck aus gehen wir dann in die Tiefe, etwa, wenn wir in ein SEO-Audit oder ein SEO-Konzept einsteigen.

Index für Wettbewerbsvergleich

Manchmal braucht man einen zentralen Chart. Dafür eignen sich Sichtbarkeitsindizes manchmal. Etwa wenn man direkte Wettbewerber vergleicht im Hinblick auf ihre Sichtbarkeit in einem bestimmten Themenfeld. In manchen Märkten setzen Unternehmen auf ähnliche SEO-Strategien und arbeiten entsprechend auf ähnlichen Keywordsets. Hier kann der SI dann einen Eindruck vermitteln, wie sich die Sichtbarkeit im größeren Zeitrahmen entwickelt.

SI bei Core Updates

Viele professionelle SEO Suiten geben auch an, wenn Google ein größeres Core Update durchgeführt hat. Hier kommt es immer wieder vor, dass einzelne Websites sehr viel SEO Sichtbarkeit verlieren. Diesen Zusammenhang kann man über die Sichtbarkeitsindizes sehr gut erkennen. Aber auch hier ist das dann der Ausgangspunkt für eine tiefere Analyse.

Wir unterstützen Marketing-Verantwortliche, die SEO Sichtbarkeit der Website zu erhöhen

SEO Content Optimierung

Wir sind Fabian Jaeckert (rechts) und Benjamin O’Daniel. Seit vielen Jahren beraten wir mittelständische Unternehmen, wie sie mehr Besucher über Google erhalten und diesen Traffic in Anfragen und Verkäufe wandeln. So, dass die Website zur vertriebsunterstützenden Maßnahme wird. Durch hochwertigen Content.

Mit Jaeckert & O’Daniel war uns schnell klar, dass wir bei der Auswahl möglicher Partner für unser Onlinemarketing-Vorhaben mit diesen beiden Herren ins Schwarze getroffen hatten. Ihre Expertise und vor allem der Ehrgeiz, sich mehr als umfassend in unser spezielles Industriethema einzuarbeiten, um uns so bestmöglich unterstützen zu können, sind genau das, was uns jetzt nach vorne bringt.

Tobias Reitmeier

Leiter PR und Marketing, F.EE-Unternehmensgruppe

Marketing ManagerInnen haben viele Projekte auf dem Tisch. Sie wissen, dass Suchmaschinenoptimierung relevant ist. Aber die konkrete Umsetzung – vor allem die Entwicklung einer fundierten SEO-Strategie – fällt ihnen sehr schwer.  

Gleichzeitig gibt es häufig die klare Anforderung, die SEO Sichtbarkeit zu steigern und für mehr Traffic und Leads zu sorgen. Die Website ist – vor allem in B2B – eine vertriebsunterstützende Maßnahme.

Genau darauf haben wir uns spezialisiert. Wir entwickeln SEO-Strategien für Unternehmen und stellen diese strukturiert und verständlich den Verantwortlichen vor. Anschließend begleiten wir die Inhouse-Verantwortlichen bei der Umsetzung. 

Denn oft müssen – zum Beispiel für die Content-Erstellung – viele interne Dinge beachtet werden. Zum Beispiel bei B2B SEO: Unternehmen in der B2B-Branche haben komplexe und stark erklärungsbedürftige Projekte. Hier braucht man interne fachliche Expertise und gleichzeitig eine fundierte B2B-SEO-Strategie

Gleichzeitig ist es gerade hier wichtig, dass der aufwendig erstellte Content auch möglichst viel abwirft. Dauerhafter SEO-Traffic ist hier ein Wertbringer. 

Klingt interessant? Gerne können wir uns zu einem SEO Kennenlernen per Videokonferenz verabreden (30 Min.). 

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Die SEO Sichtbarkeit mit einem individuellen Dashboard messen

SEO Sichtbarkeit Dashboard

Hier ein Beispiel für die SEO Sichtbarkeit einer einzelnen URL von unserer Seite. Die Daten stammen aus der Google Search Console und wurden mit dem Data Studio visualisiert.

Aus unserer Sicht benötigen Marketing-Verantwortliche ein zentrales Dashboard für die SEO Sichtbarkeit des Unternehmens. Für die Analyse und Optimierung im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung. Aber auch für die interne Kommunikation mit der Führungsebene.

Solche Dashboards entwickeln wir im Rahmen unseres SEO-Mentorings. Es ist im Paket inklusive. Hierfür nutzen wir Google Data Studio mit Rückgriff auf Messwerte aus der Google Search Console und Google Analytics.

Zu einem Dashboard gehören Werte wie Traffic und Conversions der Domain insgesamt, aber auch die Sichtbarkeit von zentralen URLs, die für das Unternehmen wichtig sind.

SEO Sichtbarkeit aus der Praxis: Unsere Interviews mit SEO-Profis aus der Branche

SEO Sichtbarkeit: Case Studies, Tipps, Webinare: Über unseren Verteiler

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SEO Sichtbarkeit: Unsere Erfahrungen damit

B: Heute reden wir darüber, weil man mit SEO-Sichtbarkeitsindizes arbeitet, welche Fallen da drinnen stecken – also es stecken einige Stolperfallen drinnen und trotzdem kann man gleichzeitig richtig gut damit arbeiten. Ja, aber vorab, bevor wir da einsteigen, das Thema nochmal kurz, weil wir gerade so mit Schwung da irgendwie rauskommen und da gerade noch darüber geredet haben: Wir hatten kürzlich jetzt wieder einen richtig guten SEO-Workshop, mit einem Inhouse-Marketing-Team, und danach war so das Feedback: „Ja, endlich habt ihr das mal herausgearbeitet, worüber wir immer wieder diskutiert haben, aber mit Daten unterfüttert jetzt und wir haben jetzt daraus abgeleitet ein richtig konkretes Projekt, an dem wir arbeiten können.“ Und das ist halt ein richtig cooles Feedback gewesen, da haben wir uns super darüber gefreut und das ist tatsächlich auch unsere Kernaufgabe, die wir ja immer wieder machen. #00:01:06-2#

F: Ja. Also ich persönlich fand dabei noch spannend – es ging natürlich um Suchmaschinenoptimierung -, dass das Team diesen Kanal für sich auch nochmal wieder entdeckt hat, weil natürlich, ne, es wird auch viel in Apps investiert und das steht dann immer so parallel dagegen, ne? Und hier haben wir aber wirklich gesagt: „sSo. Jetzt Sichtbarkeit. Wir sind ein großer Player. Wir möchten gerne sichtbarer werden. Wir möchten den Kanal auch mal richtig angehen. Wir wollen natürlich auch Leads und Traffic darüber generieren für unser Unternehmen, und dass wir das nochmal für die Kollegen, mit den Kollegen zusammen aufarbeiten konnten und denen auch ein paar Sachen an die Hand geben, wie sie in Zukunft da zielgerichteter daran arbeiten können. Das hat auch mir persönlich super viel Spaß gemacht und dieses Feedback dann auch, weil wir ja natürlich auch erstmal viel Zeit darin investieren, zu schauen, wo steht ihr denn, ne, was ist euer Potenzial, so, wieviel Luft nach oben habt ihr denn. Und das sind auch die Dinge, an denen ihr arbeiten könnt und auch effizient arbeiten könnt, weil die Ressourcen sind ja begrenzt. Das wisst ihr selber, ja? Und da geht es auch darum, da die Energie, die man hat, auch zielgerichtet zu richten und das in dem Workshop nochmal rauszuarbeiten. Und dann noch ein gutes Feedback zu kriegen, das ist natürlich megageil. #00:02:12-6#

B: Ja. Auf jeden Fall richtig cool. Also wenn ihr daran auch Interesse habt, könnt ihr euch gerne mal melden. Wir machen ja auch immer Kennenlern-Calls, regelmäßig. Also meldet euch einfach. Jetzt reden wir über die Sichtbarkeitsindizes. Da gibt es ja ganz viele verschiedene Formen davon, aber eigentlich funktionieren sie alle sehr ähnlich (lachend) und haben auch ähnliche Stolperfallen. Aber bevor wir jetzt da schon direkt einsteigen in die Schwierigkeiten, Fabian, erklär nochmal ganz kurz: Was ist eigentlich ein Sichtbarkeitsindex? #00:02:43-2#

F: Ja, sehr gerne. Also ein Sichtbarkeitsindex ist ein Wert, den SEO-Softwareanbieten, SEO-Toolanbieter berechnen, ja? Und jeder Sichtbarkeits/ Oder jeder SEO-Toolanbieter hat auch seinen eigenen Sichtbarkeitsindex, so ein bisschen. Bei SISTRIX heißt er Sichtbarkeitsindex, lustigerweise, aber bei SEMrush zum Beispiel Authority Score oder bei Xovi ist es der OVI oder bei Searchmetrics die SEO-Visibility. Und was ist das für ein Wert? Das ist letztendlich eine berechnete Metrik, die sagt, wie sichtbar eine Domain ist, ja? Damit man verschiedene Domains miteinander vergleichen kann oder eben auch URLs miteinander vergleichen kann. So. Und in der Regel – ich weiß jetzt nicht genau, wie sich bei den einzelnen Tools das jetzt genau berechnet, im Detail, aber – es ist so, wenn man für eine Domain für bestimmte Keywords rankt und dann schaut sich das Tool an: Okay, wie viele Keywords sind das für die die Domain rankt? Was für ein Suchvolumen steckt hinter diesen Keywords und auf welcher Position rankt die Domain? Ja? Diese drei Faktoren fließen da meistens mit rein. Als Beispiel: Wenn ich für ein Keyword ranke, was eine sehr hohes Suchvolumen hat, also wo sehr viele Leute danach suchen, und ich stehe da mit meiner Domain weit vorne, bekomme ich für dieses Keyword einen hohen Sichtbarkeitsindex oder dann steigt mein Sichtbarkeitsindex, weil das einfach auch stark nachgefragt ist, ne? Also es geht nicht nur um die absolute Anzahl an Keywords, für die man rankt, sondern es gibt auch diesen qualitativen Anteil – wie stark wird nach dem Suchbegriff gesucht? – und wenn ich für viele starke Keywords auf guten Positionen ranke, habe ich einen hohen Sichtbarkeitsindex. Und wenn ich nur für ein paar Keywords ranke und nach den Keywords sucht auch keiner und ich habe eine schlechte Position auch noch, dann habe ich einen niedrigen Sichtbarkeitsindex. Und da man ja normalerweise für ganz viele Keywords rankt, auf ganz unterschiedlichen Positionen, und die Keywords auch unterschiedliche Suchvolumen haben, ist das natürlich auch ein sehr komplexer Wert, ein sehr dynamischer Wert, der sich auch oft verändert, und wie man damit arbeitet und welche Stolperfallen es da gibt – hast du ja schon richtig erklärt -, darüber sprechen wir heute. #00:04:55-5#

B: Genau. Also der ist in vielen Projekten, also bei kleineren Projekten zum Beispiel, schwankt der dann zwischen 0 und 1. Das sieht man sehr, sehr häufig, ne, wenn dann noch nicht viel SEO gemacht wird. Bei manchen liegt der dann bei 2, 3, 5. Also ich glaube Zalando oder so hat halt jetzt, sage ich mal, einen SI von weit über 100 oder irgendwie so, ja? Also so // ist das (unv.) #00:05:16-9#

F: Du beziehst dich jetzt nur // auf den Sichtbarkeitsindex von SISTRIX, ne? #00:05:18-8#

B: Genau. Von SISTRIX, ne? Ich würde sagen, wir benutzen jetzt mal das Wort Sichtbarkeitsindex, also wir benutzen das Wort von SISTRIX und sagen jetzt nicht immer Ovi oder SEO-Visability, aber letzten Endes sind die ja alle sehr ähnlich, ne, und berechnen halt eben einen Indexwert, einen Durchschnittswert und der, sozusagen, ist sozusagen ein Indikator oder eben auch nicht. Denn du hast jetzt schon so ein bisschen das erste Problem eigentlich schon so angedeutet, dass der ja schon ganz schön krass schwanken kann, ja? Also du kannst auch mal in einem Sichtbarkeitsindex um siebzig Prozent abstürzen, jetzt, oder weiß ich nicht was. Dann steht da minus siebzig Prozent, rote Zahl, und dann läuten natürlich alle Alarmglocken. Ja, aber ist es jetzt eigentlich wichtig gewesen oder nicht? Das steht dann halt im Raum, die Frage. #00:06:10-1#

F: Genau. Das liegt vor allem an den großen Begriffen, nennen wir sie mal, oder an den Focus-Keywords, ja, weil wenn du auf einem Keyword mit einem hohen Suchvolumen ein paar Positionen verlierst, dann kann das schon ganz schön hart auf den Sichtbarkeitsindex drücken, ja? Und ich meine, einfaches Beispiel: Du hast einen richtig krassen Begriff, für den du rankst und der sorgt für achtzig Prozent deiner Sichtbarkeit und das ist eine Seite, für die das rankt, eine URL. Und dann passiert mit der URL technisch irgendwas und die fliegt raus, warum auch immer, ja? Keine Ahnung, irgendwie da ist ein Virus darauf oder die ist nicht erreichbar, was weiß ich warum, ja? Dann verlierst du dieses eine Haupt-Keyword und fliegst raus und verlierst achtzig Prozent Sichtbarkeit, obwohl vielleicht deine dreihundert anderen URLs, obwohl halt nichts passiert ist bei denen, aber die haben halt eben, die bedienen halt irgendwie kleinere Keywords. Das heißt, du hast einen riesigen Verlust in der Sichtbarkeit, obwohl vielleicht gar nicht so viel passiert ist, ja? Also das ist, wie du ja schon sagst, es gibt oft große Schwankungen in diesen Sichtbarkeitsindizes und die Frage ist immer: Was steht dahinter? Warum tritt diese Schwankung ein? #00:07:22-7#

B: Ja. Und, genau, dann ist halt erst auch mal die Frage, wenn das jetzt zum Beispiel ein Hauptbegriff ist, weil ich finde, du hast halt oft so einen Hauptbegriff, der hatte jetzt, sage ich mal, zwanzigtausend Suchen und dann gibt es ganz viele Longtail-Begriffe, die haben dann viertausend, zweitausend, tausend Suchen und dann gibt es dahinter nochmal richtig den Longtail, den eigentlichen, mit hundert weiteren Keyword-Kombinationen, wo dann ein paar hundert Suchen drauf sind, ja? Und wenn du jetzt zu diesem Hauptbegriff – das ist ja oft ein Ein-Wort-Keyword, ja? – mit, sage ich mal, dreißigtausend Suchen im Monat, ja, und dann stehst du da auf Platz 9, hast dich richtig vorgearbeitet und willst jetzt eigentlich in die Top 5 und dann rutschst du aber aus irgendwelchen Gründen auf Platz 14. Ja. Dann ist das sozusagen, dieses eine Keyword und diese paar Positionen, die du verlierst, das wirkt sich so massiv, kann sich das dann auf deinen Sichtbarkeitsindex auswirken, dass du halt dann total abstürzt, ja? Das hat man oft bei Projekten, die vielleicht auch noch nicht so viele Keywords insgesamt haben, die dann eben diese große Abhängigkeit haben, dieses, ja, dieses eine Keyword, wo sie halt so abhängig sind / Der Sichtbarkeitsindex ist davon abhängig, ja? Aber auf Platz 9, wenn du von Platz 9 auf 14 abrutschst, hat das vielleicht im Traffic noch gar nicht so viel Auswirkungen. Also vielleicht merkt man es gar nicht im Traffic, ja, aber der SI ist eingestürzt, ja? Und das ist halt das Schwierige daran, ne? #00:08:45-0#

F: Ja. Andersrum: Bei größeren Portalen sieht man das auch relativ oft, dass sich der Sichtbarkeitsindex stark verändert, vor allem, wenn es so, ich sage immer so, vielleicht Content-Portale sind oder über Glossare da irgendwie ranken, die für stark navigationale Suchen ranken, also zum Beispiel auch nach Brand-Namen, nach Markennamen. Wir haben jetzt als Beispiel den E-Mail-Anbieter GMX, ja? Da suchen ja viele Leute danach, die sich einloggen möchten, um ihre E-Mails abzurufen, ja? Das heißt, da gibt es ein Riesensuchvolumen auf dem Begriff GMX und wenn ich es jetzt schaffe über mein Glossar oder über mein Online-Marketing-Lexikon oder so für GMX bei Google auf der ersten Seite zu stehen, dann sagt das SEO-Tool: Okay, hohes Suchvolumen, gute Position, also starke Sichtbarkeit für den Begriff GMX. Aber es klickt halt keiner auf mein Ergebnis, ja, weil 99,9 Prozent auf das erste Ergebnis klicken, weil sie ihre E-Mails abrufen wollen. So. Und wenn jetzt Google irgendwann sagt: „Ja, GMX und dein Online-Marketing-Lexikon, das gefällt mir nicht mehr. Du bist da irrelevant. Da klickt gar keiner, keine Ahnung warum.“ und du fliegst dann raus für den Begriff GMX, dann hast du einen riesigen Einbruch in deiner Sichtbarkeit, hast vorher keine Klicks bekommen und hinterher auch keine Klicks, ja? Also bei der Webseite, bei dir, ist eigentlich nichts passiert, aber du hast halt viel Sichtbarkeit verloren und das passiert, wie gesagt, auch bei größeren Lexika, wenn die halt auf diesen navigationalen Begriffen vorab optimiert haben und dann da Sichtbarkeit verlieren, dann stürzt der Sichtbarkeitsindex da auch oft ein. #00:10:16-1#

B: Genau. Und dann kommen wir direkt so zur nächsten Sache, das ist immer das Problem bei SEO, ganz oft, dass du Äpfel mit Birnen nicht vergleichen solltest, ja? (lacht) Also, wenn du jetzt ein B2B-Champion bist, der aber wirklich ganz spezialisierte B2B SEO Strategie für sich entwickelt hat, dass das für ihn super wichtige Begriffe sind, ja, dann hat der natürlich einen ganz anderen SI als jetzt ein großes, weiß ich nicht, eine große Brand im B2C-Bereich, weil da halt viel mehr Menschen danach suchen, ja? Also viel mehr Menschen suchen nach, weiß ich nicht, Socken als nach einer speziellen Software als eine Servicelösung, vielleicht, ja? #00:10:58-8#

F: Und da kann ja eigentlich auch ein niedriger SI auch sehr wertvoll sein, oder? #00:11:02-3#

B: Ja. Genau, ne? Dann hast du vielleicht einen SI – wieder jetzt im SISTRIX-Kosmos – von 0,5, aber du hast halt super viel relevanten Traffic, ja? Weil du hast halt ganz bestimmte Keywords, ganz bestimmte Suchbegriffe, targetierst du und arbeitest dich da nach vorne, aber die haben dann vielleicht nur ein Suchvolumen von zweihundert im Monat, ja? Aber wenn du halt / Da ist es wie immer in SEO: Die Masse macht es, ja? Und dann hast du halt ganz viele von diesen Begriffen und kriegst dafür einen hochrelevanten SEO Traffic und das ist natürlich etwas ganz anderes, als wenn, weiß ich nicht, fünfzigtausend Leute im Monat nach Tennissocken suchen, ja? #00:11:36-8#

F: Aber wenn du da Sichtbarkeit verlierst, da tut es dann weh, ne? #00:11:40-7#

B: Ja. Genau. Also das heißt, der SI an sich / Man darf halt auch nicht aufpassen zu sagen: „Ja, das Unternehmen aus einer ganz anderen Branche hat einen ganz hohen SI und wir nicht. Also machen wir schlechtes SEO.“ (beide lachen) #00:11:55-9#

F: Wir hatten auch ein schönes Beispiel, eine schöne Diskussion als wir die SEO-Strategien der Startups aus der Höhle der Löwen // analysiert haben. Wo du das ansprichst, erinnere ich mich jetzt gerade so ein bisschen daran, weil das ja auch uns da so ein bisschen vorgeworfen wurde, dass wir ja auch Äpfel mit Birnen vergleichen, ja? Also wir haben uns die SEO Sichtbarkeit aller Startups angeschaut und haben dann ein Ranking aufgestellt, welches Startup hat den höchsten Sichtbarkeitsindex, ja, und eine Tabelle, also nach unten absteigend sortiert, mit dem höchsten Sichtbarkeitsindex oben, und haben dann gedacht, das sind halt die, die am meisten Sichtbarkeit haben und daraus geschlossen, dass die auch dann sozusagen die beste SEO-Strategie haben oder haben uns deren SEO-Strategie angeschaut. Und dann kam natürlich auch die berechtigte Kritik, wo gesagt wurde: „Ihr vergleicht jetzt verschiedene Startups miteinander, deren Sichtbarkeit, aber der eine macht halt dies, der andere macht jenes. Das sind ja unterschiedliche Branchen.“ So. Aber in dem Fall haben wir uns ganz gut aus der Affäre gestohlen, weil wir tatsächlich auch argumentieren konnten, dass bei der Höhle der Löwen auch sehr viele Startups aus dem Bereich Food, zum Beispiel, da waren, ja? Also grundsätzlich waren es sehr viele B2C-Startups und die waren auch noch alle aus der Food-Branche und die, die wir uns eben explizit angeschaut haben, die waren auch alles Food-Startups und dann konnte man schon auch eine gewisse Korrelation da auch feststellen. Aber grundsätzlich ist natürlich die Kritik an Sichtbarkeitsindizes natürlich auch berechtigt, dass man sich immer nur mit seiner eigenen Branche vergleichen darf und nicht Maschinenbau mit Zalando oder so. Das bringt ja nichts, ja? Da kann man ja nur verlieren. #00:13:30-4#

B: Also die Folge ist vor ungefähr zwei Monaten erschienen. Einfach mal bei uns im Archiv durchstöbern, weil da sieht man nämlich auch wie wir dann wieder mit dem SI argumentiert haben, nämlich wir haben grundsätzliche Entwicklungen herausgearbeitet. Kommen wir gleich noch dazu. Ja. Und dazu kam eben noch, dass sie an sich schon sehr ähnlich im B2C-Bereich schon teilweise auf ähnlichen Keywords unterwegs waren. Ja, aber jetzt kommt eigentlich, finde ich, noch das dritte und wichtigste, das Problem (lachend) ist nämlich, wenn du solche Sichtbarkeitsindizes als Kommunikationstool intern nutzt, ja? Also wenn man dann zu einem Entscheider, zu einer Entscheiderin geht, die nichts von SEO versteht, also CEO-Ebene oder so, ja, und Geschäftsführungsebene, und dann geht man hin und sagt: „Unser SI hat sich so richtig gut entwickelt und daran sieht man, wie gut wir SEO machen.“ Ja? Und das klappt echt gut, wenn die Kurve nach oben zeigt, ja, aber wie wir schon gerade geschildert haben, hängt das dann oft dann eben nur an sehr wenigen Keywords, so, und wenn der SI dann aus bestimmten Gründen einbricht, ja, dann kommen halt sehr unangenehme Fragen so, ja? Weil dann muss man anfangen, den SI zu erklären und dann hat man sich eigentlich eine falsche Metrik rausgesucht, die total volatil ist und, ja, eigentlich hochgradig komplex, obwohl sie ja angeblich so einfach ist, ja? Also dann, finde ich, hängt man echt ganz schön in der Patsche, wenn man Pech hat. #00:15:01-1#

F: Ja, weil sie halt im Zweifelsfall auch eben nicht mit den Klicks korreliert, die man bekommt, ja? Also wir sehen das bei manchen Projekten von uns auch, dass Google uns manchmal für Begriffe einsortiert, die ein sehr, sehr starkes Suchvolumen haben, wo wir dann irgendwie auch mal auf Platz 15 oder Platz 20 mit einem Stück SEO Content bzw. einem Website Text sind, obwohl wir das Stück Content gar nicht darauf optimiert haben, auf diesen Begriff. So. Und das sorgt dann immer für riesige Sichtbarkeitsausschläge und nach zwei Monaten ist man dann wieder weg, ja, für den Begriff. Und dann droppt der Sichtbarkeitsindex wieder und wenn man genau in diese Zeitschleife fällt und einmal dem Chef sagt: „Guck mal, wir sind total stark gestiegen.“ und nach zwei Monaten fällt man wieder raus, dann ist man in so einer Rechtfertigungsschleife drinnen, die keinen Spaß macht und die letztendlich ja auch gar nicht wiederspiegelt, was man mit SEO erreichen möchte, ja, weil das Wachstum hat nicht für Klicks gesorgt und der Abfall, der sorgt nicht dafür, dass man weniger Klicks bekommt, ja? Und das ist eigentlich als Leistungsparameter – was Unternehmensziele angeht -, ist der Sichtbarkeitsindex in der Regel kein guter. #00:16:11-0#

B: Mir fällt gerade ein schönes Beispiel nochmal ein, von uns selbst: Wir haben ja auch Folgen schon zu LinkedIn gemacht und haben sogar mal eine Folge gemacht: „Was ist eigentlich der SSI?“, also der Social Selling Index, ja? Und wie wichtig ist der und wie wichtig ist der nicht. Und jetzt ist mir aufgefallen, dass wir im Ranking manchmal zu SSI in den Top 10 stehen, ja, also SSI als Abkürzung, ja, aber SSI ist halt auch so eine Ausbildungsorganisation für Taucher. (beide lachen) Ja? So. Und dann stehen wir zu SSI in den Top 10 und unsere Sichtbarkeit explodiert, weil da irgendwie oft ganz viele nach Taucher-, keine Ahnung, -ausbildung suchen, weltweit oder was weiß ich, ja? So, aber es ist halt total irrelevant und es ist eigentlich schon fast nervig, dass das im SI drinnen ist und ich wünsche mir da immer eine Funktion, dass man das individuell irgendwie rauswerfen kann (lachend), ich weiß nicht, oder dass man den irgendwie noch so auf sich individualisiert anpassen kann, weil da halt auch immer super viele irrelevante Sachen dann mit eingerechnet werden. Und da ist es halt völlig offensichtlich, dass wir da nicht hingehören, ja? So. Aber weil irgendwie wir da eine starke Folge offensichtlich haben, testet Google oder weiß ich nicht, schiebt uns Google auch manchmal halt in die Top 10 dann rein. Das verfälscht die Daten total und deswegen ist der Sichtbarkeitsindex / Auf den ersten Blick denkt man, der ist einfach, aber auf den zweiten Blick ist der komplex und deswegen Vorsicht, wenn man den für die Kommunikation nutzen will. #00:17:39-6#

F: Wofür kann man den dann nutzen, ohne auf die Nase zu fallen? #00:17:44-9#

B: Genau. Lass uns da auch mal wieder Ping Pong machen. Also ich kann gerne einsteigen, weil ich es eben schon so angedeutet habe, in der DHDL-Folge, also zu der Höhle der Löwen, den Startups und ihre SEO-Aktivitäten. Da kann man schon eine grundsätzliche Entwicklung daran ablesen und das sehen wir auch bei vielen Domains. Also oft ist es so: Man guckt sich eine Domain an, eine Website an, und wenn man dann zum Beispiel über einen längeren Zeitraum, drei Jahre, fünf Jahre, sieht: Okay, der SI schwankt immer zwischen 3 und 3,5 oder so, ja? Dann sieht man ganz klar, da sind echt viele Rankings und Keywords da und da wird auch richtig Traffic garantiert darüber kommen, aber es gibt jetzt auch keine Bewegung nach oben, zum Beispiel, ja? Es ist eine Seitwärtsbewegung. Das ist der erste Eindruck, ja? Da kann natürlich trotzdem darunter total viel passiert sein, aber der erste Eindruck ist erstmal eine Seitwärtsbewegung. Oder ein anderer Fall: Hatten wir auch kürzlich eine Anfrage, da hat man einfach gesehen, über drei Jahre ist kontinuierlich der SI zurückgegangen, von 1 bis 0,1 oder weiß ich nicht. Irgendwie sowas. Grob gesagt, ja? Also da sind neunzig Prozent Sichtbarkeitsverlust über drei Jahre passiert und dann kann man schon ganz deutlich sagen: „Okay. Da habt ihr jetzt aber schon lange an SEO gearbeitet. Da hat sich vielleicht der Wettbewerb verändert. Da müssen wir jetzt tiefer reingehen und müssen gucken, eigentlich, auf welchen Keywords habt ihr verloren.“ Dann geht die Analyse richtig los, ne? So. Wo sind eigentlich eure Schwächen im Content? Hat sich etwas in den Suchergebnissen generell verändert, was die Content-Formate angeht? All das, was wir in den Analysen so machen, ja? Aber das ist so: Du guckst drauf und du siehst sofort, ja, da ist etwas passiert. #00:19:27-5#

F: Ja. Das ist, finde ich, einer der größten Werte, die den Sichtbarkeitsindex ausmachen, für die tägliche Arbeit, dass man diese langfristigen Trends sich anschauen kann, ja, weil das sind so viele Daten, die jede Woche erhoben werden, so viele Keywords und Google Rankings und das Suchvolumen ändert sich, und indem jede Woche dieser Sichtbarkeitsindex berechnet wird und dann auf die Historie umgelegt wird, hat man die Möglichkeit – das ist ein super Service von den Tools, finde ich -, diese langfristigen Trends zu erkennen. Und auch für uns als SEO Berater, dass wir uns das anschauen und sagen können: „Okay. Man sieht wirklich, dass da nicht viel daran gearbeitet wurde, dass da wenig daran gearbeitet wurde, dass der Wettbewerb zugenommen hat.“ Und so weiter, ne? Also man kann an diesen langfristigen Trends auch versuchen Ursachenforschung zu betreiben und das ist eine Funktion, wirklich, ne, an der Stelle nicht für das SEO Reporting, sondern wirklich einfach, um erstmal einzusteigen, wie entwickelt sich denn die Seite insgesamt über einen längeren Zeitraum Google gegenüber. Das ist, finde ich, ein großer Vorteil von diesen Sichtbarkeitsindizes. #00:20:34-4#

B: Plus, was dann noch dazukommt, es passiert ja auch hin und wieder etwas bei Google, nämlich es gibt große Updates, ne? Und wie sieht es da aus? #00:20:41-6#

F: Genau. So. Und das ist ja der kurzfristige Indikator, ne? Wir haben jetzt einmal das Langfristige und es gibt natürlich auch Ereignisse, die sehr kurzfristig wirken und die meisten Tools haben dann sozusagen eine Art Ping, dass sie so einen kleinen Marker setzen und sagen: „Hier hat bei Google ein Update stattgefunden.“ Ja? Und dann kann man ziemlich genau sehen, wenn man an diesen Update-Punkten starke Ausschläge nach oben oder nach unten hat, dann ist das ein sehr starkes Indiz dafür, dass dieses Google-Update auf meine Domain gewirkt hat, ja? Entweder gut oder schlecht. Und das ist natürlich auch megawertvoll, ja, weil dann kann ich mir angucken, was war das für ein Update, gibt es da Informationen dazu, welche Bereiche hat das betroffen im Google-Algorithmus – ja, hat das vielleicht / War das ein Link-Update? War das Thema da Verlinkung? War es Trust, also E-A-T für Google? War das ein Content-Update? Ja? Manchmal gibt es ja solche Anhaltspunkte. So. Und wenn ich dann verloren oder gewonnen habe, dann kann ich schon auch Rückschlüsse daraus ziehen: Okay, ich habe an meinem Content gearbeitet, ich habe den verbessert, im Update bin ich besser geworden. Oder: Ich habe lange nichts mehr an meinen Links gemacht. Das war ein Link-Update. Ich habe verloren. Vielleicht sollte ich daran wieder arbeiten, ne? Also es gibt, dadurch, dass man diesen wirklich zeitlichen Zusammenhang hat zwischen Google-Update und Ranking-Verlust oder -Zugewinn, kann man daraus direkte Ableitungen auf seine Arbeit machen, und das ist super wertvoll. #00:22:11-4#

B: Ja. Da kann ich auch noch ein Beispiel reinwerfen, wenn du Bock hast. Das ist mir jetzt auch nochmal durch den Kopf gegangen, wo du das sozusagen so geschildert hast mit den Updates. Und zwar war das ein Kennenlerngespräch mit einem Geschäftsführer mit einem Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich, ja? Gesundheitsbereich, hochgradig schwierig, weil Google da sehr, sehr hohe Anforderungen hat an die Websites. Auch zurecht, meiner Meinung nach, ja, dass da halt wirklich qualitativ hochwertige Seiten vorne sind. Und dann war halt so im Kennenlerngespräch: „Ja, wir haben da so technisch, da war was, ist etwas schiefgelaufen vor vier oder sechs Wochen und jetzt haben wir so einen Traffic-Einbruch.“ Und dann hat man halt im SI gesehen, dass das wirklich an Core-Updates sukzessive runtergegangen ist. Über mehrere Core-Updates hinweg ist immer der Sichtbarkeitsindex genau an diesem Punkt eingebrochen, ja? (lachend) Und diese Core-Updates, das war so die Zeit, wo es wirklich mehrere E-A-T-Updates gab, also wo es wirklich um Trust geht, Vertrauenswürdigkeit. Es gab auch mal ein Update im Medizinbereich, ja, also wo genau die Branche betroffen war. Und dann war meine Antwort: „Mein erster Eindruck ist, dass es nicht jetzt ein kurzfristiges technisches Problem ist, sondern dass es ein grundsätzliches Problem gibt, wie Google diese Seite betrachtet.“ Und das wäre halt dann ein Einstieg in eine Analyse, ja? Und da war es direkt brenzlich, weil dann sagt man vielleicht noch etwas, was vielleicht gar nicht so gern gehört wird, ja, und wo man sagt: „Nein. Da haben wir eigentlich gar keine Probleme.“ So. Ja, aber offensichtlich, wenn man rein auf den SI erstmal guckt, als Ersteinschätzung, ja, dann sagt man: „Ja. Könnte schon sein.“ #00:24:00-1#

F: Manchmal bittere Erkenntnis, ne, // muss man tatsächlich auch so sagen. #00:24:04-9#

B: Gar nicht so einfach. Gar nicht so einfach // ist das. Und gleichzeitig, fand ich, war das ein guter Punkt, wo man wirklich den SI in Verbindung mit diesen Core-Update-Hinweisen echt gut nutzen konnte. So, ne? Und gleichzeitig ist es auch, finde ich, ganz schön schwierig – also das kann man eigentlich auch nochmal gerade reinwerfen -, weil ja viele Core-Updates auch nicht mehr so, ja, nicht mehr so klar sind, ne? #00:24:25-4#

F: Genau. Die werden von / Also Google ist ja noch nie klar gewesen, was die da treiben. Früher war es halt öfter mal so, dass sie gesagt haben, okay, dieses Update betrifft eher den Content, dieses Update betrifft eher Links. Da sie sich aber von dieser – gerade auch im Bereich Links – einfachen Berechnung ja auch verabschiedet haben und es eher in Richtung Entitäten geht und Richtung Markenbekanntheit, E-A-T, Vertrauen und so weiter, wird das natürlich auch immer komplexer und das ist für Google auch immer komplexer das zu kommunizieren. Das versteht man ja auch schon dann einfach gar nicht mehr, ne? Und deswegen ist es halt auch schwierig. Wenn man von einem Update betroffen ist, dann gibt es halt auch einfach nicht mehr die eine Quelle, wo man nachlesen kann, woran lag es denn. So. Also das gab es noch nie (lacht) in meiner Laufbahn als SEO, dass man wirklich genau wusste, woran es lag, aber man hatte immer so ein Gefühl, und wenn man sich die Seite angeschaut hat, dann hat man auch gesehen: Okay, der Content ist jetzt aber auch wirklich ganz schön Grotte, so? Und die haben da auch zurecht im Content-Update verloren, so. Das war dann auch ein ziemlich klarer Zusammenhang und diese Zusammenhänge, die zerfließen in den letzten Jahren immer mehr und es ist immer mehr eher so ein Rätselraten, woran es denn jetzt konkret gelegen hat. Aber dass es ein Google-Update gegeben hat, ja, und dass das Auswirkungen auf meine Domain hat, allein das ist schon eine wichtige Erkenntnis und allein das ist schon Transparenz für mich selber als SEO, dass ich weiß, irgendwas an dem Google seit vielen Jahren arbeitet, hat dafür gesorgt, dass ich entweder gewonnen oder verloren habe, ja, weil Google natürlich mit jedem Update auch Improvements macht, also versucht besser zu werden, in der Qualität, im Crawling, in der Indexierung, und das sind dann immer die Stellschrauben, an denen ich arbeiten muss oder in der Technik zum Beispiel auch, ne? Stichwort Core Web Vitals. Also das macht es natürlich nicht einfacher, dass Google nicht mehr so klar kommuniziert, aber grundsätzlich ist es immer ein guter Indikator, zu wissen, dass man in einem Update gewonnen oder verloren hat. #00:26:25-2#

B: Ja. Das sind echt, finde ich, auch so / Ihr merkt ja schon, man kann den dann doch eigentlich ganz gut nutzen und jetzt kommen wir eigentlich noch zum dritten Punkt, ich sag mal, glaube ich, das wird am häufigsten genannt, dass man dafür den SI nutzen kann und das ist der Wettbewerbsvergleich, oder? #00:26:42-7#

F: Ja. Genau. Wenn man in der gleichen Branche ist – da haben wir ja gerade schon diskutiert -, dann ist es natürlich super wertvoll zu wissen, wo stehe ich und wo steht mein Wettbewerb, ne? Einfach erstmal so. Denn der Wettbewerb ist ja in der Regel auf ähnlichen Keyword-Sets unterwegs und da kann man natürlich die unterschiedlichen, wenn man schon SEO macht, kann man die SEO-Strategien miteinander vergleichen. Also wie erfolgreich ist man selber? Wie erfolgreich ist der Wettbewerb, was die SEO-Strategie angeht? Man kann sich mehrere Wettbewerber übereinanderlegen und kann sich anschauen: Wo stehen wir? Ne? Also wie ist unsere Sichtbarkeit im Vergleich zu den drei größten Wettbewerbern, zum Beispiel? Und das ist schon sehr, sehr wertvoll und da, finde ich, kann man auch kommunizieren dann wieder, ja, und dem Geschäftsführer zum Beispiel sagen: „Guck mal hier, im Vergleich mit den anderen“ – man muss immer natürlich schauen, starke Keywords – „da stehen wir.“ Ja? Und wenn man halt sehr weit unten steht und sehr viel Wettbewerb steht vor einem, dann ist es schon auch ein Argument zu sagen, wir sollten mal anfangen SEO zu machen. Wir sollten auch mal anfangen, vom Sichtbarkeitsindex, uns unseren Wettbewerbern anzunähern, ja? Also // da macht das auch Sinn. #00:27:52-3#

B: Und auch da wieder // diese historische Entwicklung. Ich erinnere mich an jemanden, der das sehr, finde ich, sehr, sehr gut da genutzt hat, in dem Moment. Das war der Hanns Kronenberg, SEO von Chefkoch, der hatte mal auf LinkedIn etwas gepostet und auch in seinem Podcast besprochen. Da hat er die Anbieter von / Also es gibt mehrere Anbieter von Tierfutter und viele dieser Anbieter legen dann zum Beispiel Lexika an zu Hunderassen, ja, weil, wer sich über den Dalmatiner informieren will, der wird auch irgendwann Hundefutter für seinen Dalmatiner kaufen. So. Das ist so der Gedankengang. So. Und dann haben das alle gemacht oder alle großen Top-Player, und dann kannst du natürlich schon diese Hunde-Lexika miteinander vergleichen über einen SI, ja? Dann sagst du: Das sind die Verzeichnisse, die vergleichen wir jetzt miteinander, wie die grundsätzliche Sichtbarkeit sich da entwickelt hat. Und das ist dann schon spannend. Dann sieht man: Ah, okay, da war einer, der ist als erstes gestartet, first Mover, hat eine super Sichtbarkeit gehabt. Dann sind in den Folgejahren mehrere nachgezogen und haben es besser gemacht und haben ihn verdrängt, so, ja? Wo man dann wieder hingehen kann, und das kann man dann, finde ich, auch wieder auf der Entscheider-Ebene nehmen und kann sagen: „So sieht unsere Sichtbarkeit aus. Da sind wir abgestürzt, sozusagen, oder überholt worden. Deswegen müssen wir jetzt wieder neu angreifen, ja? Deswegen brauchen wir jetzt wieder neue Content-Ressourcen. Das muss ein neues SEO-Projekt werden, weil da sind wir abgehängt worden.“ So. Und so kann man schon dann auch wieder im Wettbewerbsvergleich das nutzen, wenn dann wirklich auch, ja, eben nicht wieder dieses Äpfel-Birnen-Ding ist, sondern man wirklich sagt: Wir vergleichen hier wirklich ähnliche Themengebiete auch und sogar vielleicht ähnliche Content-Formate, ja? Weil dann wird es auch superspannend, sich dann auf Content-Ebene anzugucken, was machen die eigentlich auf Content-Ebene auch besser, ja? So. Und da dann wieder daraus ein Projekt abzuleiten, ja? (lacht) #00:29:42-7#

F: Also in dem Fall ist es dann, man stößt einfach auf Dinge, indem man diesen Vergleich macht, wo man dann wieder tiefer einsteigen kann, ne? Ja. Ein anderes Beispiel, was mir dazu noch einfällt, wo du über die Verzeichnisse sprichst: Wir hatten mal, im Rahmen von einem Google-Update hat LinkedIn mal stark an Sichtbarkeit gewonnen. Da haben wir auch eine Podcast-Folge dazu gemacht und da haben wir auch anhand von den einzelnen Verzeichnissen, in denen zum Beispiel die User-Profile liegen oder die Unternehmensprofile liegen, nachweisen können, dass gerade in diesem Bereich – User-Profile und Unternehmensprofile – LinkedIn stark an Sichtbarkeit gewonnen hat, ja, und haben halt darüber gesprochen oder haben spekuliert und gesagt, dass Google offenbar diese Profilseiten nochmal wie einen Boost gegeben hat, weil, ne, normalerweise Social Media und Google ist immer ja so ein bisschen hakelig das Thema, was auch die Content-Qualität angeht, aber da haben wir sozusagen eine ganze Folge daraus gebaut, nur weil wir wirklich in der Tiefe die Sichtbarkeit von LinkedIn analysiert haben auf Verzeichnisebene, natürlich anhand des Sichtbarkeitsindexes, ne, weil wir gesagt haben, der Sichtbarkeitsindex, in der Historie, ist in diesen Verzeichnissen durch das Google-Update sprunghaft angestiegen. #00:30:56-6#

B: Ja, ja. Das ist ungefähr vor einem Jahr erschienen, „Google Core-Update – warum LinkedIn ein großer Gewinner ist?“, also wenn ihr euch dafür interessiert. Und da ist auch auf unserer Episodenseite dazu – könnt ihr mal auf unserer Webseite gucken -, haben wir auch Charts hinterlegt, wo wir wirklich diese Verzeichnisse und den Sichtbarkeitsindex da auch nochmal, ja, zeigen und sozusagen erklären. Also finde ich auch ein super Beispiel. Passt sehr gut. Ja. Also nochmal, jetzt Fazit, ja? Jetzt haben wir auch schon gesagt, SI schwierig, bloß nicht einfach so naiv für die Kommunikation nutzen, sage ich jetzt mal, auf der Führungsebene. Wie soll ich denn jetzt kommunizieren? Was zeige ich denn jetzt? Auf der Führungsebene musst du immer irgendwas zeigen und daraus – das haben wir ja schon im Einstieg gesagt (lachend), dass das auch unsere Arbeit ist, etwas analysieren, mit Daten unterfüttern und daraus ja ein Projekt ableiten und dann eine Argumentation entwickeln, damit auch klar ist, ja, da tun wir jetzt auch Ressourcen rein / Was nehme ich jetzt für Zahlen, Fabian? #00:31:56-8#

F: Ja. Also da wir ja bei unserem SEO-Workshop auch damit angefangen haben und es ist, finde ich, wichtig zu sagen: Wenn man sich Sichtbarkeitsindizes anschaut, muss man sich parallel auch immer seinen Traffic angucken, also die echten Daten, ja? Der Sichtbarkeitsindex, muss man wissen, ist etwas Berechnetes, was irgendein Tool berechnet, ja, und die haben nicht Zugriff auf eure Klickdaten und auf eure echten Google-Ranking-Daten, weil die findet man, wenn dann nur in der Search-Console, man selber, ja? Aber die Daten hat man halt nur selber. So. Das heißt, wenn ich sagen kann: Der Sichtbarkeitsindex, der ist gestiegen und unser Traffic ist auch gestiegen, unser relevanter Traffic, gibt es natürlich einen Zusammenhang und dann kann man das natürlich kommunizieren, sollte man natürlich auch, ja? Das ist dann ja auch ein Erfolg, den man hat, ja? Und auf der anderen Seite kann man dann, wenn man diese Daten nicht hat, hat man / Also man hat diese Daten ja nicht, wenn man Wettbewerber analysiert, weil man hat die Klickdaten der Wettbewerber nicht. Das heißt, wenn es an die Wettbewerbsanalyse geht, finde ich schon, kann man mit dem Sichtbarkeitsindex argumentieren – immer mit dem Hinweis, dass die Daten mit Vorsicht zu genießen sind. Also ich finde, das kann man dem Chef auch ruhig sagen, dass das ein berechtigter Wert ist, aber auch da in der Historie mit den Wettbewerbern mit den SEO-Strategien, finde ich, kann man sehr gut damit argumentieren, oder? Habe ich noch etwas vergessen? #00:33:18-0#

B: Finde ich auch. Nein. Also Wettbewerbsanalyse kann man den SI nutzen, wenn die Keyword-Sets ähnlich sind. Echte Daten eben immer dagegen legen. Und das ist, finde ich, auch die bessere Kennzahl, in dem Sinne, dass man halt ein SEO Dashboard hat. Sowas entwickeln wir ja dann zum Beispiel auch im Rahmen von einem Mentoring, dass wir halt sagen, was ist jetzt ein individuelles Dash-Wort, was die wichtigsten Zahlen drinnen sind und vor allem auch die individuellen Ziele dahinter, ja? Und dann kann man, finde ich, auch immer ein Set an wichtigen Seiten definieren, wenn man sagt: „Das sind unsere Top-Landing-Pages. Das sind unsere stärksten Seiten. Das sind unsere wichtigsten Seiten.“ Und dass man dann auf der URL-Ebene, sagen wir ja immer, sagt: Wie sind denn da die Keywords? Wie ist denn da der Traffic? Und dass man das halt in einem Dash-Wort hat, das man dann für Analysen nutzt und auch für die Kommunikation. #00:34:07-0#

F: Genau. Das dann auf URL-Ebene herunterzubrechen und da könnte man auch mit dem Sichtbarkeitsindex argumentieren, auf URL-Ebene, wenn man sagt: „Wir haben am Content gearbeitet. Wir ranken jetzt für mehr Keywords. Dadurch ist für die einzelne URL auch der Sichtbarkeitsindex gestiegen.“ Das könnte man auch machen, dann sagt der Chef aber wahrscheinlich: „Der Sichtbarkeitsindex interessiert mich nicht. Die Klicks, die interessieren mich und die Leads, die interessieren mich.“ Ja? Weil dann auf der URL-Ebene wird der Sichtbarkeitsindex in der Regel irrelevant, so, wenn es nachher ins Reporting geht, ne, weil da habt ihr ja eure Zahlen dann. #00:34:38-4#

B: Aber in der Erstanalyse ist es halt ein super Einstiegspunkt, ne? Ja. Das war unsere Folge, wie man mit SEO-Sichtbarkeitsindizes arbeitet. Gebt uns gerne ein Feedback darauf, wie immer. Das diskutieren wir auch auf LinkedIn. Mal sehen, wie das da so rauskommt. Und wir freuen uns und ansonsten würde ich sagen, wir hören uns nächste Woche. Bis dann. Ciao. #00:34:57-3#

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